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Kanzleramtsminister Helge Braun / dpa

Weniger Rechte für Ungeimpfte? - Entsolidarisiert Euch!

Kanzleramtsminister Helge Braun hat eine Debatte um Freiheitseinschränkungen für Ungeimpfte losgetreten. Was als Strategie gedacht war, um mehr Menschen vor einer Corona-Infektion zu schützen, könnte sich bald als gefährlicher Booster der Entsolidarisierung entpuppen.

Ralf Hanselle / Antje Berghäuser

Autoreninfo

Ralf Hanselle ist stellvertretender Chefredakteur von Cicero. Im Verlag zu Klampen erschien von ihm zuletzt das Buch „Homo digitalis. Obdachlose im Cyberspace“.

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Es war absehbar. Bereits im Januar dieses Jahres hat eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov ergeben, dass mindestens 20 Prozent der Deutschen einer Impfung gegen Covid-19 skeptisch bis ablehnend gegenüberstünden. Zu unerprobt, zu unsicher, zu angstbesetzt, so lauteten im Kern die Argumente, die viele der Corona-Impfskeptiker damals gegen den kleinen Piks in den Oberarm vorbrachten.

Dabei waren es anfangs besonders auch Mediziner und Pflegekräfte, die Vorbehalte gegenüber der neuen Impfung hatten. Laut einer Umfrage der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) von Ende des letzten Jahres, wollten sich damals lediglich 50 Prozent des Pflegepersonals gegen Covid-19 impfen lassen. Zwar schwankte die Zahl der Impfwilligen im Verlauf von Pandemie und Impfkampagne kontinuierlich, und gerade im Pflegebereich ließen sich immer mehr von der Wirkung der Präparate überzeugen. Ein harter Kern aber scheint gegen die flehentlichen Aufrufe aus Politik, Medizin oder Pharmaindustrie noch immer weitestgehend immun zu sein.

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Christa Wallau | Mo., 26. Juli 2021 - 18:38

... geht immer mehr vor die Hunde."

Den Älteren unter uns dürfte diese gefährliche Entwicklung wie ein Déja-vu-Erlebnis vorkommen.
Immerhin hatten wir in Deutschland bereits zwei Regime, in denen "die Freiheit vor die Hunde ging":
das Nazi-Regime und das SED-Regime -
b e i d e sozialistisch, wobei das eine sich "national" und das andere sich "international" gab, aber beide gleich menschenverachtend.

E i g e n t l i c h müßten also bei uns Deutschen jetzt alle Alarmglocken schrillen!

ABER: Die geschichtlich kaum gebildeten und großenteils wohlstandsverwöhnten jüngeren Leute in Deutschland (von rühmlichen Ausnahmen abgesehen) erkennen nicht, wohin die Reise geht.
Sie fallen wieder herein auf die - ach so - fürsorglich klingenden Worte der Rattenfänger, die ihnen ihre Selbstbestimmung und verbrieften Bürgerrechte ganz sanft u. in kleinen Schritten, dafür aber um so nachhaltiger rauben werden.

"Manche lernen's nie...", pflegte mein Vater zu sagen.

Sie haben vollkommen Recht, liebe Frau Wallau. Leider halten viele Bürger den Sozialismus immer noch für eine gute Idee, glauben, dass man ohne Leistung vom Staat versorgt wird und die Reichen alles zahlen. Als Musterbeispiel wird das erfolgreiche China herangezogen. Allerdings wird dabei verkannt, dass in diesem Land große Leistungsanstrengungen vom Volk gefordert werden, die Sozialpunkte ein Wohlverhalten erzwingen und Abweichler ins Gefängnis gehen.
In einem Punkt haben wir aber fast schon den chin. Standard erreicht. Meinungsfreiheit gehört nicht mehr zu den erstrebenswerten Tugenden und demonstriert darf auch nur noch für die Regierenden werden, wie die verbotenen „Corona-Demonstrationen“ beweisen.
Wir „Aufständischen“ dürfen uns noch in diesem Forum abreagieren. Aber ändern wir etwas, wecken wir wirklich ausreichend Mitbürger auf?

Wer lehrt diese tückische Fürsorge den Rattenfängern?
"fürsorglich klingenden Worte der Rattenfänger, die ihnen ihre Selbstbestimmung und verbrieften Bürgerrechte ganz sanft u. in kleinen Schritten, dafür aber um so nachhaltiger rauben werden. "

Sie haben vollkommen recht. Ich denke, Corona war nur ein guter Vorwand um unsere Freiheiten Stück für Stück einzuschränken. Es sollte auch niemand denken, dass Geimpfte diese Freiheiten zurückbekommen. Alles Illusion.
Ebenso stimme ich den Kommentaren von @Hans Jürgen Wienroth und @Claudia Biegler zu.
Noch ein Satz zu der angebl. Corona Impfung. Lt. Aussage von Prof. Dr. Stefan Hockertz handelt es sich nicht um eine Impfung sondern eine Gentherapie.
Das sollte man immer im Auge behalten. Unbedingt die Sendung "Corona – auf der Suche nach der Wahrheit" auf Servus TV ansehen.

Gott sei Dank durften Sie Kindern nur Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen!
Auch wenn man in Rechnung stellt, dass Sie sich vor Ihrem 50. Lebensjahr nie mit solchen Dingen beschäftigt haben, Ihre Unkenntnis über historische Begriffe und Entwicklungen ist ähnlich haarsträubend wie die Vergleiche, die Sie anstellen. Hier nur eine von vielen Richtigstellungen, die notwendig wären:

https://www.br.de/nachricht/faktencheck/waren-die-nazis-links-100.html

"Manche lernen's nie!" scheint Ihr Lebensmotto geworden zu sein.

Christa Wallau | Di., 27. Juli 2021 - 17:21

Antwort auf von Kai Hügle

Ihnen scheint leider niemand r i c h t i g lesen beigebracht zu haben;
denn sie haben mir einen Link geschickt zu einem Artikel, in dem es darum geht, ob Hitler und die Nazis "links" waren. Was soll das?
Den Begriff "links" finden Sie n i r g e n d w o in meinem obigen Kommentar!
Ich habe vielmehr geschrieben, daß die Nazis "Sozialisten" waren. Diese Bezeichnung gehört ja sogar zum Namen der Nazis.
0der haben Sie das etwa noch nicht gemerkt?

Ihre hochgradig beleidigende Arroganz mir gegenüber ("pensionierte Grundschullehrerin", die sich anmaßt ein fundiertes politisches Urteil abgeben zu können, ha- ha -ha!) ist mir gleichgültig, aber ich bitte doch sehr darum, meine Texte, wenn Sie sie denn überhaupt lesen (Ich lege keinerlei Wert drauf!), g e n a u zu lesen und mir nichts zu unterstellen, was ich gar nicht gesagt habe.

Das ist das mindeste, was ich an Anstand von Ihnen einfordere.
Sonst nichts weiter.

Kai Hügle | Di., 27. Juli 2021 - 18:21

Antwort auf von Christa Wallau

Kleiner Tipp für Sie: Nicht nur Überschriften lesen! Ich zitiere aus o.g. Link:

"Einige User behaupten, die Nazis seien deshalb links gewesen, weil die NSDAP den Sozialismus in ihrem Namen trug und als Arbeiterpartei firmierte…"

Im weiteren Verlauf des Interviews erklärt der Extremismusforscher:

"Als die Nazis noch nicht an der Macht waren, existierte in der Tat ein Flügel, der sich antikapitalistisch und revolutionär gab. Man wollte auf diese Weise die Linke für sich gewinnen. Hitler ließ die Leitfigur, Gregor Strasser, aber 1934 liquidieren. Und das bedeutete auch das Ende dieser Strömung."

Was den Arroganzvorwurf angeht: Ich glaube, das sind Sie, die hier kaum einen Beitrag verfassen kann, ohne speziell jungen Leuten einen Mangel an Bildung zu unterstellen, und Bürger, die nicht AfD wählen, die sind halt "zu dumm" oder lassen sich von den sog. "MSM" für dumm verkaufen. Sorry, Frau Wallau, aber wie sangen einst die New Radicals : "You Get What You Give"

Frau Wallau, wie so oft brilliant analysiert & erklärt. Aber eben als einsame Rufer hier im C. in der Wüste geduldet. Aber geduldet, weil ungefährlich für das Schachspiel. Wäre dies nicht so, müssten die Mitarbeiter vom C. sich nach einer neuen Stellung umsehen.
Aber eben 3/4 der Menschheit (& nicht nur die D., denn aus Brieffreundschaften weiß ich, dass Italiener & Spanier noch viel mehr diese Probleme haben, weil Sie in der Vergangenheit viel mehr Traditionsbewußter gelebt haben) sind mit ihren Los zufrieden, solange die kleinen Belohnungen alla Banane winken.
Um so älter ich werde, um so mehr vereinnahmt mich der Film Matrix Teil 1 , wo Neo sich zwischen der roten & blauen Pille entscheiden muss (nur die Farbe der Parteien & der Pille hätte gerade anders rum sein sollen ?).
Wie ich bereits einmal schrieb:
Das Fahrrad wird mit viel Pomp, Ehren & Applaus jedes mal NEU erfunden. Dabei ist die menschliche Entwicklung keine Kurve nach oben, sondern m.M.nach eine Sinuskurve. LG & ??

Enka Hein | Mo., 26. Juli 2021 - 18:47

...zu Herrn MV Berichts über die FDP und Klein Lindner.
Jetzt erwarte ich binnen einen Tages einen Aufschrei, kein Piepsen, der FDP zu dieser Einschränkung bzw. schleichenden Abschaffung der Grundrechte.
Aber wetten. Da kommt NIX.

Rob Schuberth | Mo., 26. Juli 2021 - 18:47

So herum wird doch erst "ein Schuh daraus".

Wer nur ein bisserl Menschenverstand hat, der weiß auch ohne Dr. Helge Braun u. ä. dass er, sofern er sich der Impfung aus rein ideologischer Sicht, verweigert, bald wird kürzer treten müssen.

Und zwar in den Bereichen die die Privatwirtschaft (Stichwort Hausrecht) ganz allein zu entscheiden hat.

M. E. sollte u. wird es keine Impfpflicht geben. Gut so.

Aber wer meint sich gesondert verhalten zu müssen, der muss dann einfach auch mit den Folgen seines individuellen Handelns leben,
Ist doch ganz einfach.

Als z. B. die Skinheads aufkamen, da haben die auch kaum Einlass erhalten...so what.
Das war doch deren eigenen Verantwortung sich so dermaßen zu verunstalten.
Dürfen sie...dürfen sie alles....nur alles hat eben auch Konsequenzen.

Sehr geehrter Herr Schuberth,
Ihre Vergleiche finde ich doch etwas suspekt. Was hat das Auftreten als Skinhead mit der Entscheidung zu tun, bei der Impfung noch abzuwarten?
Außerdem geht es nicht nur um einen Besuch beim Lieblingsitaliener sondern z.B. um einen Schwimmbad- oder Theaterbesuch. Beides wird auch durch meine Steuergeldern finanziert und die werde ich dann doch wohl einbehalten dürfen, weil ich als Nichtgeimpfte nicht mehr rein darf, oder? Ach ja, und private Kinos bzw. Lokale werden es sich vielleicht auch noch einmal überlegen, ob sie auf eine Gruppe der Gesellschaft verzichten können.
Spielen für Sie, die im GG verankerten Freiheitsrechte keine Rolle mehr. Ich habe Angst um die Zukunft meiner Kinder, wenn die Mehrheitsmeinung in dieser Republik der Ihrigen entspricht.

Rob Schuberth | Di., 27. Juli 2021 - 18:11

Antwort auf von Claudia Biegler

...werte Frau Biegler. Den Schuh muss ich mir also anziehen...geschenkt.

Bzgl. der Angst um Ihre Kinder kann ich Sie beruhigen, denn wenn sich - endlich - mehr Leute impfen lassen, dann bedeutet dies auch eine gesteigerte Sicherheit für Ihre Kinder.

Alles was privat bewirtschaftet, aber - auch - zusätzlich mit öffentl. Geldern (also Ihre u. m. Steuern) unterstützt wird, darf der private Unternehmer (meist Pächter) selbst entscheiden wer noch rein darf und wer nicht.

Und wenn der nur noch 2 x Geimpfte reinlassen will, dann IST des KEIN Verstoß gegen unser GG.

Nur Impfgegner sehen das anders...typisch, aber sie dürfen das so sehen.
Müssen dann halt nur mit den Konsequenzen leben (lernen).

Warum wird es keine Impfpflicht geben? Weil der Staat sonst alle Verantwortung übernehmen müsste, die aus der Impfung erwachsen, die Risiken, die Kosten etc. Es würde eine staatliche Maßnahme, eine Pflicht. Das will der Staat um keinen Preis. Deshalb wird moralischer Druck ausgeübt, damit der Bürger weiter ganz alleine die Verantwortung trägt. Das ist Heuchelei in ihrer höchsten Vollendung. Das Gesundheitswohl für jeden Bürger, die Garantie der Unversehrtheit des eigenen Körpers, die der Staat zu garantieren hat, wird in die Privatverantwortung des Bürgers gegeben. Ich bin für Ehrlichkeit und Offenheit. Wenn dieses Virus wirklich so schlimm ist, schlimmer als eine Grippe, Masern, Kinderlähmung oder Hepatitis C, dann sollte der Staat eine Impfpflicht anordnen, so wie sie in manchen Ländern üblich ist und war. Das ist Kampf mit offenem Visier. Sich hinter Freiheitsrechten zu verschanzen, diese aber dann auszuhöhlen, um sich den Rücken freizuhalten, ist staatliche Feigheit und Lüge.

Helmut Bachmann | Mo., 26. Juli 2021 - 18:56

„Masken bringen nichts“, „Nur Verschwörungstheoretiker reden davon, dass es eine Impfpflicht geben soll“, „Wir können uns keinen 2.Lockdown leisten“, „ wir werden jeder Verwandte verlieren“. Tja unsere Poltiker könnten eine Glaubwürdigkeitskrise bekommen, wenn da mal ein paar Aussagen gegenübergestellt würden. Auch lustig: die beharrliche Weigerung einzusehen, dass Delta in den Ländern die die 4.Welle bald hinter sich haben, keinen größeren Schaden angerichtet hat, als Corona derzeit bei uns, bei gleicher Impfquote. Sehr „interessant“! Ist das nun freche Manipulation oder nur pure Dummheit?

Bert Dufaux | Mo., 26. Juli 2021 - 19:09

Statt "weniger Rechte für Ungeimpfte" muss es jetzt erst einmal heißen: "Mehr Rechte für Geimpfte". Denn alles andere bedeutet, dass unsere Rechte immer weiter beschnitten werden.

Norbert Heyer | Mo., 26. Juli 2021 - 19:37

Erst verkündeten die uns Führenden: „Nein, eine Impfpflicht wird es nicht geben!“ Viele weitsichtige Kommentare hier haben von Anfang an dieser Aussage keinen Glauben geschenkt - völlig zu Recht. Wieder wird der Fachmann fürs Grobe vorgeschoben, auch der apokalyptische Reiter hat sich positiv geäußert und jetzt sind wir wieder beim Spruch: „Niemand hat die Absicht,
eine Mauer zu bauen!“ Wann werden wir erleben, das die Abgehobenen einmal etwas verkünden, was einen längeren Halbzeitwert als von morgens bis abends Gültigkeit hat? Frankreich zwingt jetzt Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes, sich impfen zu lassen: Wer es trotzdem ablehnt, wird freigestellt und bekommt kein Gehalt. Wie weit sind wir jetzt noch von Zwangsmaßnahmen aus unseligen Zeiten entfernt? Wann kommt der Blockwart, der Impfunwillige zum Impfzentrum „geleitet“ und kritische Menschen besonders „betreut“ werden. Das hört sich hart an, aber ohne den Protest der Menschen wird die Politik immer mehr Freiheiten einkassieren.

Gunther Freiherr von Künsberg | Mo., 26. Juli 2021 - 19:44

Der Arbeitnehmer, der aufgrund behördlicher Anordnung seine Quarantänezeit “ absitzen“ muss genießt Kündigungsschutz. Sein Anspruch auf Lohn bleibt erhalten und der Arbeitgeber bekommt diesen aufgrund einer gesetzlichen Regelung im Infektionsschutzgesetz (IfSG § 56) ersetzt.
Der Impfverweigerer gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch seine Arbeitskollegen und/oder die Kunden. Er verletzt nicht nur seine eigenen Interessen, sondern auch die seines Arbeitgebers, der im Zweifel 6 Wochen lang Gehaltsfortzahlung aufbringen muss, weil anzunehmen ist, dass die arbeitnehmerfreundliche BAG-Rechtsprechung entsprechend urteilen wird.
Letztendlich geht es auch um kollegiale Rücksichtnahmepflichten nicht nur hinsichtlich der Ansteckungsgefahr, sondern auch hinsichtlich der Mehrarbeit die Andere im Falle einer Erkrankung mit erledigen müssen.
Das sind die wahren Probleme und nicht irgendwelche Freiheitsbeschränkungen, die lediglich die Lebensqualität letztendlich nur geringfügig einschränken

Die Geimpften gefährden in gleicher Weise alle anderen, sie glauben immun zu sein können aber genauso Träger und Verteiler der Infektion sein, die Daten aus Israel, England und Malta belegen dies.
Ihre Argumentation ist hier einseitig und blendet die Realitäten aus.

Sie denken nur ans Geld?? Sagt viel aus! Wer zählt die überzufällig häufig auftretenden Impfschäden, die Toten, die Erblindeten, die kaputten Leben? Zahlt KEIN Pharmakonzern, nein, für die Schäden der Notzulassung, da haftet der Steuerzahler! DAS ist der Skandal. Es handelt sich hier um ein einzigartiges Menschenexperiment! Und ich kenne viele in meinem Bekanntenkreis, die es mit dem Leben bezahlt haben, ich war in letzter Zeit sehr oft zu Trauerfeiern... Denken Sie darüber mal nach!

Wie wäre es, wenn sie sich erst über den medizinischen Nutzen der sog. Impfung informieren würden, bevor sie sich soweit aus dem Fenster lehnen? Der liegt nämlich nahe Null. (z.B. Gibraltar: Impfquote 100% vollständig, Inzidenz 500).
Sie sollten wirklich nicht jeden Unfug glauben, den die Regierung von sich gibt..

...das ist aber ein schmales Brett, auf dem Sie gerade balancieren. Wenn Sie das jetzt nur aus arbeitsrechtlicher Sicht beleuchten, mit "Gefährdung von Arbeitskollegen und Firma", dann sollten Sie seit Jahrzehnten eine Grippeschutz-Impfpflicht eingeführt haben, die Auswirkungen bei einer schweren Grippe auf den Arbeitsprozess sind die Gleichen. Und hinsichtlich von Lohnfortzahlungen und Mehrarbeit der Kollegen sollten Sie dann auch Extremsportarten und Gebirgsbiken verbieten. Wenn der sich dann das Kreuz verrenkt, den Arm prellt oder das Bein bricht, warum sollte der AG dann Lohnfortzahlung leisten und die Kollegen Mehrarbeit in Kauf nehmen, nur weil ein Kollege so egoistisch war.
Merken Sie was?
Sehr dünnes Eis, wo wir dann rauskommen. Das läuft so nicht. Eigenverantwortung heißt das Zauberwort.

treffsicher hanebüchen. Eigenverantwortung? Wie die aussieht, war zu erkennen, als Covidioten auf deutschen Marktplätzen aufmarschierten. Jegliche Vorsichtsmaßnahmen wurde nicht einfach nur ignoriert - nein, sie wurde öffentlichkeitswirksam abgelehnt.
Ihre Eigenverantwortung ist keinen Pfifferling wert, wenn Sie einem ignoranten Maskenverweigerer, der soziales Verhalten trotzig-infantil ablehnt, im Bus begegnen. Und wenn ich hier lese, dass Corona lediglich als Vorwand zur Errichtung einer sozialistischen Diktatur dient, oder gesellschaftlich irrelevant ist - bei 4 Mio Toten weltweit - sehe ich, wie Eigenverantwortung "funktionieren" könnte.

Dass ich mich bei Risikosportarten nicht irgendwo infizieren kann, ist ihnen wohl noch nicht aufgegangen? Seltsamer Vergleich..

Aber wem sag ich das. Sie haben jüngst Impfgegner mit während der Nazi-Zeit verfolgten Juden verglichen. Damit haben Sie sich ethisch-moralisch ausserhalb jeder auch nur halbwegs vernünftigen Diskussion positioniert.

Sorry Herr Lenz, so kann ich das nicht stehen lassen:
Wenn Sie anprangern, daß sogenannte "Covidioten" ohne Masken auf deutschen Marktplätzen "aufmarschieren" und es 1. keine relevante Auswirkung auf das Pandemiegeschehen hatte, und 2. Der CSD am letzten WE unter gleichen Voraussetzungen stattfand, von Ihnen natürlich nicht angeprangert wurde und ebenfalls keine Inzidenzauswirkungen zeigte, kann man Ihren Schaum vorm Mund und Ihr Messen mit zweierlei Maß nur noch verabscheuen.

Und mit meiner Bemerkung zur Kennzeichnung von Ungeimpften habe ich eindeutig vor Apartheid und Wiederholung der Geschichte gewarnt. Die Meisten hier haben es verstanden, Sie offensichtlich nicht. Und Ihre "ethisch-moralische" Keule können Sie sich ins Zentralorgan "Neues Deutschland" einpacken lassen und mit nach Hause nehmen.

Es ist mir nicht so ganz klar, was sie mit dem Satz meinen: "... dass die Impfung die Lebensqualität letztendlich nur geringfügig einschränken würde."
Nebenwirkungen die derzeit auftreten (Langzeitstudien gibt es ja noch nicht) sind ja keine Erfindung.
Selbst wenn sie gemessen an den Geimpften gering sind. Oder gering kommuniziert werden.
Z.B Untersuchungen der D-Dimere zeigten, bei 62% geimpften Patienten des kanadische Arzt Dr. Charles Hoffe, Gerinnungsstörungen auf. „Das bedeutet, dass die meisten Menschen Blutgerinnsel bekommen, von denen sie keine Ahnung haben, dass sie sie haben“, sagt er zu dem Ergebnis.

Genau diese Argumentationen sind Teil der Impfpropaganda, die offensichtlich auch bei Ihnen Ihre Wirkung zeigt. Die Menschen, die sich impfen lassen - das sollte jeder für sich entscheiden - tun das nicht aus Solidarität sondern einzig und allein, weil sie dann in Urlaub fahren können und weil sie sich ihr Leben zurück wünschen, so das Fazit aus unzähligen Äußerungen Geimpfter, sie tragen zum Teil die Impfung wie einen Fetisch vor sich her und verstehen gar nicht, warum es berechtigte Zweifel geben soll.

Hans Meiser | Mo., 26. Juli 2021 - 20:19

„ Der Impfverweigerer gefährdet nicht nur sich selbst sondern auch seine Arbeitskollegen und/oder die Kunden“
Ich bitte Sie, diese Aussage zu belegen - außer Hörensagen (Berichte in Medien, die auch nur Vermutungen oder Wunschvorstellungen verbreitenden) habe ich bisher nicht tatsächlich belastbares dazu gefunden.
Da ein Geimpfter sich genauso anstecken kann und selbstverständlich dann auch andere infizieren wird - was nützt dann eine Impfung im Bezug auf den Schutz anderer?

Christoph Kuhlmann | Mo., 26. Juli 2021 - 20:32

die aus irgendwelchen esoterischen Gründen die ärztliche Behandlung für ihre Kinder ablehnen. Es gab mal eine Zeit, da wurden junge Männer gegen ihren Willen zum Wehrdienst eingezogen, wo sie von rüpelhaften Vorgesetzten angebrüllt wurden um sie zum töten und sterben auszubilden. Da finde ich es absolut lächerlich wenn eine harmlose Impfung, die zigtausende von Menschenleben retten kann, im Namen der Verfassung dem Recht auf egozentrische Irrationalität geopfert wird. Ich habe dieses Recht auch so nicht in Erinnerung.

Gerhard Hellriegel | Mo., 26. Juli 2021 - 20:33

Gut, dann gibt es eben keinen Herdenschutz. Das bedeutet, dass alle Ungeimpften sich irgendwann anstecken werden und 10% von ihnen werden unter long-covid-Folgen zu leiden haben (die es natürlich auch nicht gibt). Denen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, wird es durch diese solidarischen Zeitgenossen schlecht ergehen. Ich kann doch davon ausgehen, dass die 10% Impfverweigerer mit long-covid sich dann auch nicht auf Allgemeinkosten medizinisch behandeln lassen? Oder ändern dann die Lautsprecher ganz leise ihre Meinung?
Was wäre eigentlich, wenn es keine Covid-, sondern eine Ebola-Pandemie wäre? Gehen auch dann die Freiheitsrechte vor? Hängt also die Verteidigung der Freiheit vom Grad der eigenen Gefährdung ab?

Yvonne Stange | Di., 27. Juli 2021 - 12:50

Antwort auf von Gerhard Hellriegel

Ich nehme mir das Recht heraus, für meine körperliche Unversehrtheit eben KEINE Gentherapie in Anspruch zu nehmen! Sie dürften dies gerne tun, wenn es Ihnen damit besser geht! Wir haben einen Impfschaden in der Familie und wie gesagt, ein zerstörtes, schwerbehindertes Leben reicht!! Außerdem schützt diese "Impfung" nicht, die Zahlen und die Entwicklungen in vielen Ländern der Erde belegen dies. Aber die Jünger der Heiligen Corona sind ja beratungsresistent! Wovor haben die denn eigentlich Angst, wenn die "Impfung" doch schützt?? ;-)

Stefan Bauer | Mo., 26. Juli 2021 - 21:58

Tja, so ist das mit Extremsituationen - man muss sich entscheiden.
Entweder erkennen wir, dass wir in einem lecken Gummiboot sitzen und alle mitpusten müssen, damit wir über Wasser bleiben.

Oder wir sagen "F*ck it!" und lassen das Boot absaufen.
Dann müssen wir aber auch erkennen, dass die Nichtschwimmer sich nicht an die Schwimmer klammern dürfen.

Was soll es sein? Mir erscheint es sinnvoller, dass alle mit pusten (sich impfen lassen), als dass das Boot absäuft - denn dann wäre auch konsequente Härte erforderlich, Triagen im Krankenhaus (Ungeimpfte müssen hintenanstehen), Ungeimpfte müssen ihre Krankenkosten selbst tragen etc. pp.

Hier gibt es keine Möglichkeit für einen Solidaritätsmangel. Mitmachen oder draußen bleiben, was die gesellschaftlichen Vorteile angeht.

Beides ist OK, aber beides muss auch konsequent gehandhabt werden.

Was soll es sein?

Claudia Biegler | Di., 27. Juli 2021 - 11:04

Antwort auf von Stefan Bauer

Sehr geehrter Herr Bauer,
ich frage Sie an dieser Stelle gerne, warum ich für alle Raucher, Trinker,Fallschirmspringer, Extremtaucher, Drogenabhängige, Hochleistungssportler, Fußballspieler....... bezahlen soll, wenn sie sich verletzten und dadurch hohe Arztkosten entstehen? Die haben sich auch freiwillig für ihr Handeln entscheiden und dürften dann doch auch nicht der Allgemeinheit zu Lasten fallen, oder? Bis jetzt konnte mir niemand erklären, warum ein Ungeimpfter seine Behandlungskosten selbst zahlen soll, aber alle andere nicht? Vielleicht können Ihre Argumente mich überzeugen und dann lasse ich mich sofort auch impfen.

Claudia Biegler | Do., 29. Juli 2021 - 09:44

Antwort auf von Gunther Freihe…

Das soll mich umstimmen? Ganz schwaches Argument und es überzeugt mich nicht. Die möglichen Nebenwirkungen, die vom Paul-Ehrlich-Institut aufgelistet werden, machen meine Entscheidung gegen die Impfung irgendwie fester.

Gunther Freiherr von Künsberg | Mi., 28. Juli 2021 - 14:46

Antwort auf von Klaus Funke

was immer außer Acht gelassen wird:
die Schutzimpfung hat auch den Zweck, dass die Infektion, die immer möglich ist, nicht zum Ausbruch der Krankheit führt, und dass deshalb vom Geimpften, auch wenn er infiziert ist, die Ansteckungsgefahr auch zeitlich kürzer ist als die Ansteckungsgefahr, die von einem Erkrankten ausgeht.
Diese Unterscheidung wird leider immer nicht berücksichtigt

Oder Hobbymediziner? Das klingt alles sehr fachmännisch. Komisch, was unser Land plötzlich für Sachverständige hat. Woher wissen Sie das? Angelesen? Selbst erlebt oder vom Hörensagen? Ich bin Laie oder im Bedarfsfall bloß Patient. Warum würde ich Ihnen trotzdem nicht vertrauen?

... dann sollte der adipöse Herr Braun aber auch die Kosten für seine Wohlstandkrankheiten selbst tragen müssen - oder sehen Sie das anders? Was haben Sie denn für Leichen im Keller, wenn ich mal fragen darf? Rauchen, trinken, essen, extremsporteln oder HWG?? Dann auch selber dafür zahlen sage ich da nur!! Aber ganz konsequent durchziehen!!

Jens Böhme | Di., 27. Juli 2021 - 02:20

Seuchentechnisch nicht nachvollziehbar, dass geimpfte Superspreader mehr Rechte erhalten sollen als Nichtgeimpfte. Aus dieser unsäglichen Corona-Politik kommen die Regierungen nicht raus. Wie soll Herdenimmunität erreicht werden, wenn die Herde keine Herde ist? England macht es richtig und ist ein Stück weiter als Deutschland. Viel mehr Infizierte trotz Impfung und mittlerweile keine verbindlichen Restriktionen, kaum Tote mit der angeblich tödlicheren Delta-Variante. Herbst und Winter könnte in Deutschland zu sozialen Unruhen kommen weil, erstens die Regierungsbildung noch länger dauert als 2016/2017 und zweitens das ausgelöschte Wissen über Viren (z.B. Grippe) der letzten Jahrzehnte wieder in die Köpfe der Coronapolitikverteidiger zurückkehrt.

Gerhard Hellriegel | Di., 27. Juli 2021 - 09:46

Antwort auf von Jens Böhme

UK hat derzeit 1900 Tote pro Mio, D 1100.(https://www.worldometers.info/coronavirus/?utm_campaign=homeAdvegas1?).

UK hat derzeit eine 1.-Impfquote von 69%, D 61%.
2.-Impfquote UK 55%, D 50%.
(https://www.corona-in-zahlen.de/weltweit/vereinigtes%20k%C3%B6nigreich/)

Also, ich sehe da lediglich einen Unterschied in der wesentlich höheren Zahl an Toten in UK, die Folge ihrer anfänglichen Untätigkeit.

Bernhard Mayer | Di., 27. Juli 2021 - 07:23

Man merkt es Helge Braun ist kein "Politiker" nur ein Bürokrat, ein "fähiger" Politiker hätte gesagt:"Erleichterungen für Geimpfte".......

Manfred Klein-Ilbeck | Di., 27. Juli 2021 - 08:06

Von den Impfgegnern hört man meistens nur den substanzlosen Ruf nach den "Freiheitsrechten" - substanzlos deshalb, weil diese Rechte immer unter dem Vorbehalt der "allgemeinen Gesetze" stehen, welche also die "Freiheitsrechte" einschränken, um ein geordnetes Zusammenleben eines 80-Millionen-Volkes notwendigerweise zu ermöglichen.
Die Impfgegner können nur dann ernstgenommen werden, wenn sie darlegen, warum sie die Folgen der Nicht-Impfung (wie im Beitrag von Herrn v. Künsberg beispielhaft aufgelistet) als hinnehmbar ansehen - warum also die angedachten Einschränkungen für Nicht-Geimpfte unzumutbar oder unverhältnismäßig seien.

Yvonne Stange | Di., 27. Juli 2021 - 13:00

Antwort auf von Manfred Klein-Ilbeck

Wie oben schon zu lesen, mit welchem Recht gibt es "Freiheiten" für geimpfte Superspreader?? Auch Geimpfte können weiter übertragen, erkranken und sogar sterben am Virus. In Thüringen immerhin 19 Menschen! Und jetzt Sie bitte!

Annette Seliger | Di., 27. Juli 2021 - 08:14

..um was es hier eigentlich geht? Die Gefahr, die von dem Virus ausgeht ist von keiner gesamtgesellschaftlichen Gesundheitsrelevanz. In 19 Monaten sind etwas mehr wie 91.000 an/mit Corona verstorben. Das durchschnittliche Todesalter liegt bei über 82 Jahren. In den Altersheimen sind über 40% aller Todesfälle zu beklagen. In den Altersgruppen 0-59 haben wir eine Untersterblichkeit. Die Sterblichkeit bezogen auf die Bevölkerung ist 0,07%.
Wenn jemand zu einer Risikogruppe gehört, dann möge er sich impfen lassen.
Ich werde diesen Unsinn und die Bundesregierung einfach aussitzen. Sollen sie doch drohen und meinen gesunde Menschen wie kleine Kinder behandeln zu können. Ich lasse doch keinen medizinischen Eingriff an mir vornehmen, weil ich jemand anstecken könnte. Das Risiko für mich zu erkranken ist marginal. Und auch Geimpfte können weiter anstecken.
Dürfen dann Kinder unter 12 zukünftig nicht mehr in`s Restaurant?
Diese Regierung ist ein ohne jeden Verstand und jede Ratio!

für die Klarstellung. warum fragt sich eigentlich von den überzeugten Coronisten niemand, warum ein nie dagewesener Impfdruck auf die Bevölkerung ausgeübt wird? Ob diese Krankheit wirklich so einmalig schlimm ist. dass sie die Massnahmen und die Nötigungen und Diffamierungen von skeptischen Menschen rechtfertigt?

Ernst-Günther Konrad | Di., 27. Juli 2021 - 09:38

Was hat man die Corona Gegner alles geheißen. Wir kennen die unsäglichen stigmatisierende Begriffe für Andersdenkende alle. Und komisch. Alles was die Corona Gegner sagten bewahrheitet sich.
Übersterblichkeit - gelogen
Überbelegung und Gesundheitskollaps - gelogen
Testfehler gibt es keine- gelogen
Impfstoffe sollen die Rechte wiederbringen - gelogen
Wer geimpft ist - ist geschützt - gelogen
Geringe Nebenwirkungen der Impfstoffe - gelogen
PCR-Tests sind sicher - gelogen
Es gibt keine Impfpflicht - gelogen
Braun verkündet nur das, was von Anfang an Ziel ist und war. Die Pharma muss/will/soll Ihre unausgegorenen Impfstoffe unter die Leute bringen. Der gesellschaftliche Druck wird so aufgebaut, dass sich manche "gezwungen" sehen, sich gegen ihren Willen impfen zu lassen, um weiterhin seinen Beruf ausüben zu können, in Urlaub zu fahren, Konzerte zu besuchen.
Und jetzt? Der Bürger macht nicht komplett mit. Kommt die Zwangsimpfung demnächst mit der Polizei oder durch Zwangseinweisung?

Bernhard Marquardt | Di., 27. Juli 2021 - 12:16

Kaum zu glauben, dass sich solch ein Leichtgewicht zum Versuchsballon eignet.
Angela schafft auch das.
Glaubt jemand ernsthaft, ihr ergebener Adlatus Braun hätte dieses Thema aus eigenem Antrieb in die Welt gesetzt?
Es ist nachgerade eine charakteristische Taktik dieser Kanzlerin, erst einmal andere vorzuschicken und die Windrichtung der öffentlichen Reaktion zu sondieren bevor sie sich selbst aus dem Fenster lehnt.
Wenn sie nicht gerade für (oder gegen) deutsche Interessen schicksalsträchtige Entscheidungen trifft, ohne das Parlament oder gar das Volk zu fragen.

Jürgen Klemz | Di., 27. Juli 2021 - 16:37

Corona,die Impfung,die (eigentlich unveräusserlichen)Grundrechte sind ein weiterer Beleg wie zerrissen die Gesellschaft ist und ich bin überzeugt,interessierte Kreise wird's freuen!Ich gehöre vom Alter und bedingt durch Vorerkrankung zu den Risikopatienten,dennoch bin ich nicht mit fliegenden Fahnen zu den Impfterminen gerannt!Ich bin dennoch der Meinung daß bei einer derart umstrittenen Impfung(Lieblingswort um jemanden oder etwas zu diskreditieren)doch der einzelne selbst entscheiden sollte,ja müsste!Ich hätte mir nicht vorstellen können daß ein medizinische r Sachverhalt derart politisiert wird!Mittlerweile sind wir an einem Punkt angelangt der die Sache zur gesellschaftlichen Zerreißprobe machen könnte!

Bernd Muhlack | Di., 27. Juli 2021 - 17:28

Joop - der ist klasse Herr Henselle, gefällt mir gut!

„Das kann auch bedeuten, dass gewisse Angebote wie Restaurant-, Kino- und Stadionbesuche selbst für getestete Ungeimpfte nicht mehr möglich wären, weil das Restrisiko zu hoch ist.“
Aha soso.
Wer legt das fest?
Die Bundesregierung?
Die Landesregierungen?
Die Behörden vor Ort?
Die Unternehmer selbst?

Wenn etwa ein Gastwirt keine "Neger" in sein Lokal lässt, ist das Diskriminierung.
Wenn dieser Gastwirt keine Ungeimpften etc. will, ist das zulässig - solange der Gastwirt kein Monopol besitzt.
Was die Regierungen und Behörden veranstalten grenzt meist an (unendliche) Willkür.

In der Tat stellt sich die Frage, wie dieses perpetuum mobile zeitnah "zerschlagen" werden kann - oder war das der gordische Knoten?

Nehmen wir an, wir haben im November eine neue Regierung - was wird passieren?
Nachdem alle Pöstchen verteilt sind, stellt man fest, dass ja bald Weihnachten ist - also erst mal Pause, gell?!

Impfen tun wir in 2012 wieder.

Gunther Freiherr von Künsberg | Di., 27. Juli 2021 - 19:19

Welche Auswirkungen Corona haben kann, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden konnte man im TV z.B. in New York oder Brasilien verfolgen. Um die in NY angefallenen Leichenmassen zu entsorgen bedurfte es des Einsatzes von Kühlwagen. In Brasilien wurden Massengräber angelegt. Wer vor diesen Tatsachen die Augen verschließt ist ein Realitätsverweigerer dem nicht zu helfen ist. Gegenmaßnahmen sind Lockdown und Impfungen. Die Querdenkermethode wissenschaftlich bewiesene oder statistische Erkenntnisse als zielgerichtete Lüge zu diffamieren ist -wie sich an dieser Diskussion zeigt- eine höchst unwissenschaftliche Argumentation. Eine dänische Statistik hat bewiesen, dass es seit Februar nur 6125 Impfedurchbrüche mit 716 Krankenhausaufenthalten gegeben hat, d.h. nur 0,1 % der Geimpften haben sich erneut infiziert. Es ist deshalb nachweisbar falsch zu behaupten, die Impfung sei wirkungslos. Die Verantwortungslosigkeit liegt darin ohne Impfung als Coronaverteiler andere anzustecken.