Supermarkt
Trotz Wegfall der Maskenpflicht sieht es in den meisten deutschen Supermärkten immer noch so aus / dpa

Ende der Corona-Pandemie - „Man hat Angst bewusst eingesetzt“

Die Deutschen scheinen aus der Pandemie nicht herauszufinden. Obwohl die meisten Covid-Restriktionen inzwischen aufgehoben wurden, fürchten sich viele Menschen weiterhin vor dem Virus. Mit Daten und Fakten könnte man dieser Furcht beikommen, meint der Gesundheitsökonom Matthias Schrappe im Cicero-Interview. Doch an valide Daten ist schwer heranzukommen - und das ist politisch gewollt.

Ralf Hanselle / Antje Berghäuser

Autoreninfo

Ralf Hanselle ist stellvertretender Chefredakteur von Cicero.

So erreichen Sie Ralf Hanselle:

Professor Dr. med. Matthias Schrappe ist Internist und Gesundheitsökonom. Neben zahlreichen Lehraufträgen in Köln, Marburg und Trier war er unter anderem Hauptamtlicher Ärztlicher Direktor des Marburger Universitätsklinikums sowie wissenschaftlicher Geschäftsführer der Medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke. Schrappe war Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Zusammen mit einer Autorengruppe hat er in den letzten Monaten zahlreiche Stellungnahmen zur Corona-Pandemie veröffentlicht und unter anderem den sogenannten Divigate-Skandal ins Rollen gebracht.

Herr Schrappe, Deutschland feierte jüngst den „Freedom Day“, und kaum einer hat es gemerkt. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern Europas, in denen Covid-19 nicht mehr als gesellschaftliche Krankheit eingestuft wird, tragen wir weiterhin freiwillig Masken im Supermarkt und erklären ganze Bundesländer zu Hotspots. Hängen wir in der Angst fest?

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Gerhard Lenz | Do, 7. April 2022 - 09:16

Maßnahmengegner zu Gast beim Cicero! Alles wie gehabt.

Wer die Maßnahmen kritisiert, anzweifelt, verurteilt, und einen gewissen Namen im Wissenschaftsbetrieb hat, der hat gut Chancen, hier früher oder später zu erscheinen. Zur Freude der Forenteilnehmer, von denn bekannterweise so manche in Querdenkern "gestandene Widerständler" erkennen wollen.

Allerdings muss man nicht Herrn Schrappes Meinung teilen. Man hat sogar gute Gründe, dies nicht zu tun.

Dazu:
https://www.medizincontroller.de/news/118/dgfm/pressemitteilung-stellun…

Ein Satz aus dem letzten Absatz:

Die Mehrzahl der Thesen von Matthias Schrappe hält einer fachlichen Prüfung nicht stand.

M. Bernstein | Do, 7. April 2022 - 09:22

Per politischer Verordnung helfen keine Medikamente gegen Corona und Impfnebenwirkungen gibt es nicht. Wen es trifft, der hat halt Pech gehabt, warum sollte das die Politik interessieren. Wenn die Ärzte nicht weiter wissen wieso sollte das ein Problem der Politik sein? Hauptsache geimpft! Ob es hilft oder nicht interessiert ebenfalls nicht.
Warum setzt man nicht endlich Medikamente ein gegen Corona, die die Hospitalisierungen senken? Es gibt Medikamente, nur wird das verschwiegen, sonst würden sich nicht so viele impfen lassen. Das es genügend geimpfte und geboosterte Menschen gibt, die trotzdem erkranken kommt in der Politik nicht vor.
Wenn die Politik so handelt, wie soll ich da überhaupt etwas glauben und warum soll es mit der Impfung an sich besser sein als mit den anderen Dingen?

Ernst-Günther Konrad | Do, 7. April 2022 - 09:40

Ich habe etliche Male auf das "Pandemiestrategie-Papier" der Regierung hingewiesen. Auch auf die Analyse des ROR Kohn aus dem BMdI, der dadurch seine Anstellung verlor und "strafversetzt" wurde und dagegen klagt. Bayern hatte sogar im Haushaltsplan 2019/2020 bereits Gelder für diese "Pandemie" eingestellt. Von Anfang an gab es kein Hinterfragen, keine valide Datenerhebungen zu allerlei Problemstellung im Zusammenhang von Corona. Das Mittel der Angst und Panik hat seine volle Wirkung entfaltet und hält bis heute an. Keine eigenen deutschen Studien. Stattdessen, je nachdem wie es im Argumentieren half, Modelierungsberechnungen, Schätzungen, unfertige Studien aus dem Ausland, Zahlenwirrwarr des RKI. Fragwürdig Empfehlungen aus dem Ethikrat, dem RKI, der Stiko und die ewigen Panikrufer Spahn, Drosten, Wieler und bis heute der wirre Karl, flankiert von den Medien. Man wollte die validen Daten nicht und hat sie auch nicht. Und wenn in Teilen doch, bleiben diese geheim. Noch. Warum wohl?

Franz Jürgens | Do, 7. April 2022 - 09:51

Solche Stimmen der nüchternen, faktenbezogenen Vernunft zu hören ( danke, Cicero!), ist, als ob man klares, reines Quellwasser trinken würde nach einer Riesenflasche klebriger, künstlicher Limonade.

Christa Wallau | Do, 7. April 2022 - 09:57

Die wichtigste Grundregel für die Wissenschaft (Aus jedem Fehler lernen!) wird heute nicht einmal mehr von allen sog. Experten beachtet, wie wir inzwischen wissen.
Erst recht aber mißachten Politiker regelmäßig diesen Grundsatz, u. zwar deshalb, weil seine Anwendung nach sich zöge, daß j e d e Fehlentwicklung und deren Urheber ehrlich benannt werden dürften. Dies aber müßte dann folgerichtig das Eingeständnis der Verantwortlichen nach sich ziehen, daß sie sich - Teilweise massiv! - geirrt haben und daher nun die Verantwortung denen übertragen, welche schon vorher auf fatalen Fehlentwicklungen hingewiesen haben.

Dies aber geschieht de facto nie!
Denn die Herrschenden wollen ihre Macht nicht verlieren u. ums Verrecken ihre Ämter behalten. Also erfinden sie lieber Tausende von Ausreden u. greifen zum Mittel der Diskriminierung als sich der Realität u. dem polit. Gegner zu beugen - zum schweren S c h a d e n der meisten Bürger, von denen sie eigentlich ja Schaden abwenden sollen!

Peter Sommerhalder | Do, 7. April 2022 - 10:18

und es hat hervorragend funktioniert.

Angenommen Corona wäre vor 25 Jahren gekommen, es hätte nie im Leben ein solches Theater gegeben.
Das Internet hat halt nicht nur Vorteile...

gabriele bondzio | Do, 7. April 2022 - 10:19

und sogar bewusst eingesetzt.

Ein wenig Respekt vor unbekannten Dingen ist durchaus nicht verkehrt. Doch die Panik, die in deutschen Lande (auch Österreich) geschürt wurde. Von Politik zu Kommunikationsorganen und zurück. War nicht mehr auszuhalten.
Andere Länder sind längst zur Normalität und Aufarbeitung zurückgekehrt.

Man sehe auch jetzt die Parallelen zum Krieg in der Ukraine.

Ich stimme Herrn Dr. med. Matthias Schrappe zu: „Man benötigt gute Daten, um mit den Gegebenheiten umgehen zu können.“...die wir nie hatten/haben, oder bewusst vernachlässigt wurden.
und
„Natürlich wollen jetzt jene Politiker, die immerzu Alarm gerufen haben, keinen Gesichtsverlust erleiden.“...bzw.

„Ja, wer in der aktuellen Situation Auffälligkeiten meldet, der wird verhetzt.“

Zusammen eine toxische Mischung für die Gesellschaft.

"Es ist unmöglich zu leben, ohne bei etwas zu scheitern. Es sei denn, man lebt so vorsichtig, dass man genauso gut gar nicht gelebt haben bräuchte.“
J. K. Rowling

Urban Will | Do, 7. April 2022 - 10:45

Volksverdummung setzen muss, um aus all dem Schlamassel, der aufgrund der Inkompetenz der Obrigkeit angerichtet wurde, wieder heraus zu kommen.
Noch immer fruchtet die Angst – Kampagne und wird eifrig gepflegt.
Blinde, hörige Untertanen singen noch immer das Lied von Covidioten und Querdenkern, nicht merkend, dass sie mittlerweile die Idioten sind.
Das Volk schreit nach weiteren Maßnahmen, nicht kapierend, dass ein Ende der Pflicht nicht bedeutet, dass man nicht weiter mit der Maske rum rennen darf. Nein, es muss die „Pflicht“ her, das „Gebot“, die Obrigkeit.
Lauterbach ist ein Besessener, er merkt nicht, dass er auf dem Irrweg wandelt.
Schlimm aber ist, dass all die vielen Handlanger und Abnicker, all die Angst – Schürer nicht alle so besessen sein können, denn bei Lauterbach ist das krankhaft.
Und diesen Duckmäusern fehlt der Mut und auch der Anstand, ihre Fehler einzugestehen.
Dieser deutsche Sonderweg ist eine Folge schändlicher Inkompetenz und Feigheit.

Dr.Andreas Oltmann | Do, 7. April 2022 - 11:01

Wie schon so oft, trifft Herr Prof. Schrappe den Punkt. Fehlende Daten, rechtzeitig und im Verlauf der Pandemie erhoben, oder zumindest Auswertung der Krankenkassen-Daten. Erschrecken und blamabel für ein Land wie Deutschland. Und der Grund wird auch benannt:
Politiker und sog. Wissenschaftler, die nie ein Interesse an den Fakten und Evidenz haben und hatten, weil es sich mit Angst und Panik leichter regieren lässt. Und weil die Mehrzahl in der Bevölkerung, wie beim Rattenfänger, hinterherläuft.

Tomas Poth | Do, 7. April 2022 - 11:20

Schlimmer noch, es wurde bewußt Hysterie, Panik erzeugt. Allen voran die "Regierungsmedien", total verantwortungslos. Regierungen und deren Hauspostillen, ausschließlich das eigene Wohl im Sinne, statt mit Augenmaß das Wohl der Bürger zu bedenken.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 7. April 2022 - 11:21

führer der Medizinischen Fakultät der Universität Witten/Herdecke", das reicht mir als Qualitätssiegel.
Obschon ich der asiatischen Herangehensweise genau aus denselben Gründen - Hohes Niveau z.B. der traditionellen Chinesischen Medizin - einiges abgewinnen kann, zumindest hohen Respekt, verorte ich bei diesem Professor eine Sichtweise, die uns allen weiterhelfen kann, nicht nur organisatorisch.
Wenn ich nach der 3. Corona Impfung Symptome zeigte und sei es zeitversetzt, dann sagt mir das eine ganze Menge.
Ich bleibe dabei, dass die Impfung zu stark ist, eben weil es die Gürtelrosenimpfung auch schon war, ich also vergleichen konnte.
Ich bin nun nicht so ängstlich, dass ich mich nicht noch einmal impfen lasse, aber ich werde lauter werden, wenn ich mich dann bestätigt fühle.
Die scharfen asiatischen Massnahmen ergeben sich m.E. nicht aus dem evtl. in D vorgetragenen moralischen Anspruch, dass kein Mensch sterben dürfe und jede "Zuwiderhandlung" "Mord" sei.
"Asiaten" handeln rational!

Impfpflicht zwar nicht ins Blaue, wohl aber, wenn sich zeigen sollte, dass die milden Verläufe hauptsächlich der Impfung zuzuschreiben sind und nicht nur an sich harmloseren Mutationen, will ich mich gerne auch als Laie aus dem Fenster lehnen und genauer sagen, was ich mit schwächerer Impfung meine.
Zum einen muss überprüft werden, ob ein noch kleinerer Schnipsel m-RNA ausreicht, bzw. evtl. auch etwas anderes als dieser Teil, mit dem das Virus eindringt, da es daran doch ohnehin nicht gehindert werden kann.
Das ist nicht die Frage, ob diese Andockstelle etwa toxisch sei.
Zum anderen könnte man schauen, ob die Impfnebenwirkungen bei den sehr viel schwächeren Impfstoffen, sagen wir bis zu 70%, nicht geringer sind und schwächer ausfallen, wiederum hier, weil es gar nicht darum geht, das Virus auszurotten, sondern das Immunsystem einzustellen darauf, dass das Virus einmal im Körper überhandnimmt.
Sind z.B. der russische oder chinesische Impftoff verträglicher und dennoch abfedernd?

Kai Hügle | Do, 7. April 2022 - 11:28

Die immer noch sehr hohe (und vermeintlich bedeutungslose) Inzidenz gleicht den relativ milden Verlauf aus, der Omikron zugeschrieben wird. Ergebnis: Gestern sind in Deutschland 668 Menschen an Corona gestorben. Das liegt gar nicht so weit unter den schlimmen Zahlen, die wir im Winter 2020/21 hatten (bis zu 1000 Tote pro Tag). Auch der 7-Tage-Mittelwert (für Corona-Tote) ist auf einem sehr hohen Niveau: deutlich über 200.
Von daher verstehe ich nicht, wie man sich darüber aufregen kann, dass andere aus Vorsicht noch immer Masken tragen. Aber gut, irgendwie muss man das Forum wohl bei Laune halten - nun, da praktisch alle Beschränkungen weggefallen sind und das absurde Corona-Diktatur-Narrativ noch gegenstandsloser ist als es jemals war.
Da liegt es nahe, einen streitbaren Experten einzuladen, der dem Affen ein bisschen Zucker gibt.
Nächste Woche werden wir sehen, wie sich die Öffnung ausgewirkt hat…

Es heißt ja immer mit oder an Corona gestorben. Selbst das ist schon eine Falschetikettierung! Ausschließlich an Corona ist keiner verstorben!
Der Bericht des RWI-Leibniz-Instituts (Analysen zum Leistungsgeschehen der Krankenhäuser und zur Ausgleichpauschale in der Corona-Krise), das in Zusammenarbeit mit der TU Berlin im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit erstellt wurde zeigt auf was wirklich geschah.
Die Menschen sind an Lungenentzündung gestorben, auf die sich zusätzlich eine Corona-Infektion gesetzt hatte. Das hat die Sterblichkeit bei Lungenentzündungen erhöht!
Die berichteten Horrorzahlen mit/an Corona verstorben, sind in der Regel Todesfälle durch andere Krankheiten verursacht, Corona hat hier "nachgeholfen" oder mitgewirkt.
Ganz zu schweigen von den vielen Toten durch Fehlbehandlung, die systemgemäß nicht reportiert werden, welcher Arzt will sich schon eine Fehlbehandlung ans Revers heften.
Hoffentlich lernt man daraus im Gesundheitswesen!?

Kai Hügle | Do, 7. April 2022 - 16:39

In reply to by Tomas Poth

Nicht zum ersten Mal nehmen Sie Bezug auf diese Studie, aus der ich im Folgenden zitiere (S. 45):

„Inzwischen liegen Daten für das Gesamtjahr 2020 vor; danach betrug die Übersterblichkeit gegenüber dem Schnitt der vier Vorjahre etwa 50.000 Personen (oder 5,4%). Demgegenüber betrug die Zahl der an [!] oder mit Covid Verstorbenen bis zum Jahresende rund 40.000. Der Großteil des unerklärten Unterschieds ist parallel zur zweiten Welle ab Mitte Oktober (KW 43) zu beobachten gewesen, insbesondere im Dezember und in Hochinzidenzgebieten wie Sachsen. Da die Todesursachen noch nicht veröffentlicht worden sind, steht nicht zweifelsfrei fest, ob die Übersterblichkeit durch zusätzliche, nicht als solche erkannte COVID Tote bedingt ist (wofür einiges spricht) – oder durch andere Todesursachen bedingt ist.“

Die Studie, deren Untersuchungsgegenstand ohnehin etwas ganz anderes umfasst, bestätigt also nicht das, was Sie unterstellen - im Gegenteil.

J. Fühner | Sa, 16. April 2022 - 13:51

In reply to by Tomas Poth

den Artikel 'Warum die Corona-Todeszahlen täuschen' in der Welt vom 07.04.2022 zu lesen. Dann legt sich hoffentlich die Aufregung über die Übersterblichkeit.

Ernst Aufschluss | Do, 7. April 2022 - 11:38

Zur Integrationsbemühung Abschieben, "Bringen Sie sich selbst in Sicherheit" solang Sie noch können!

Gisela Fimiani | Do, 7. April 2022 - 16:02

Den letzten Satz im Interview wage ich zu bezweifeln. Solange sich die WHO, an der die Länder sich orientieren, fest in den Händen von Groß-Philanthropen befindet, deren Einfluss und Interessen weder kritisiert, noch hinterfragt werden dürfen - solches zieht umgehend verbale Prügel nach sich (Verschwörungstheoretiker, oder schlimmer) - werden wir weder zur evidenzbasierten Wissenschaft, noch zum zuverlässig agierenden demokratischen Rechtsstaat finden. Auch hier sucht man die kritische journalistische Recherche überwiegend vergebens.

Martin Falter | Do, 7. April 2022 - 16:48

wieder Impfen lassen, dass vorne weg.

Aber es sind schon viele Sachen in der Pandemie gelaufen, die aus heutiger Sicht hätte besser gemacht werden können ( Lockdown, Impfen ist gleich sterile Immunität usw. usw. ).

Das lässt sich alles auch durch Lernprozesse erklären, die alle durchgemacht haben.

Aber was gar nicht geht ist, dass keine Daten erhoben werden und Anstrengungen unternommen werden um die Pandemie wissenschaftlich zu analysieren und aus den Fehlern für die nächste Pandemie zu lernen.
Wo doch immer behauptet wird die Wissenschaft hat Recht und es muss auf sie gehört werden.

Wie denn wenn die Datengrundlage fehlt?
So behauptet jeder irgendwas und die anderen das Gegenteil davon.

Diese Fehler untergraben das Vertrauen in den Staat und Politik und werden uns bei der nächsten Pandemie auf die Füße fallen.

Sabine Lehmann | Do, 7. April 2022 - 21:30

Der deutsche Maulkorb, er hält sich. Die Tüte im Gesicht, schnaufend die eigene Atemluft einatmend sieht man Millionen Deutsche in Wald und Flur. Klimaschonend atmet man das ausgeblasene CO2 halt wieder ein, unser Beitrag für die Welt, ganz freiwillig. Zusammen mit Rollkragenpullover im heimischen Wohnzimmer bei 15 Grad „im Schatten“ rettet der Deutsche den Planeten, so viel ist sicher. Woanders sterben die Leut‘, aber hier auf der deutschen Scheibenwelt zählen andere Prioritäten. Da verlässt die deutsche Außenministerin auch mittendrin fluchtartig die Nato-Veranstaltung, um ( es geht um Leben und Tod im deutschen Bundestag!!!), über die lebensrettende Zwangsimpfung abzustimmen. Das ist doch wohl weitaus wichtiger, als die von russischen Raketen u. Maschinenpistolen ermordeten Ukrainer, also wirklich. So kämpft der deutsche Michel weiter gegen Windmühlen, während der Rest der Welt sich um die wichtigen Dinge kümmert.
P.S.Die FFP2 Maske heißt im Ausland nur noch die „deutsche Maske“

Albert Schultheis | Fr, 8. April 2022 - 13:54

Allein der Satz: "Doch an valide Daten ist schwer heranzukommen - und das ist politisch gewollt." ist quasi ein Todesurteil für jedes sich als Demokratie gerierendes Gemeinwesen. Wenn es so stimmt, dass es politisch so gewollt ist - und auch alle meine persönlichen Wahrnehmungen deuten darauf hin -, dass dem Bürger, dem Souverän die Datengrundlage über die sogenannte Corona-Pandemie absichtlich vorenthalten wird, dass Fakten auf grob unwissenschaftliche Weise missdeutet werden, dann macht sich dieses unser gewähltes Regime zu einem Verbrecher-Regime. Insbesondere wenn aufgrund von vorgespiegelten Gefahrenlagen Gesetze durchgepeitscht werden sollen, die massive Verletzungen fundamentaler Menschenrechte zur Folge haben, die einen Teil der Bevölkerung, die diese Zurichtung durchschaut und entlarvt hat, zu Aussätzigen erklärt, sie diffamiert und aus dem öffentlichen Leben ausgrenzt wie Parias. Es wird dann zur Pflicht eines jeden Bürgers, gegen ein solches Regime Widerstand zu leisten.