Ein Polizist bewacht den Eingang zum Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz / dpa

Ex-Chef des Bundesnachrichtendienstes - „Vorfälle wie die Messerattacke im ICE sind nur die Spitze des Eisbergs“

Der frühere BND-Chef Gerhard Schindler kritisiert das mangelnde Verständnis für Sicherheitsfragen in Deutschland. Er fordert eine Neujustierung der gesamten Inlands- und Auslandsaufklärung gerade beim Thema Terrorismus. Und spricht über die Gefahren unkontrollierter Migration.

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Alexander Marguier

Gerhard Schindler war von Dezember 2011 bis Juni 2016 Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND). Schindler ist Unternehmensberater und Autor des Buches „Wer hat Angst vorm BND?“, das 2020 im Econ-Verlag erschienen ist.

Herr Schindler, im zurückliegenden Bundestagswahlkampf waren die Themen Innere und Äußere Sicherheit praktisch kein Thema. Dabei erleben wir jedoch von Tag zu Tag neue Bedrohungen. Sind die Deutschen naiv – oder fürchtet man unangenehme Wahrheiten?

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Sabine Lehmann | Sa, 13. November 2021 - 16:57

Ich finde, die Deutschen und unsere Nachbarländer, ganz Europa "durfte" auf schreckliche Art und Weise schon weitaus mehr erleben und erdulden, als nur die Spitze des Eisbergs, weitaus mehr!
Und wir wissen alle, wem wir das zu verdanken haben.

Wolfgang Jäger | Sa, 13. November 2021 - 17:13

Seien wir doch ehrlich: Die einzige Partei, die das Thema Innere Sicherheit und Grenzsicherung überhaupt noch ernst nimmt, ist die AfD. Aber das sind eben alle Nazis.
Im ganzen Interview kein einziger Verweis auf die AfD. Sie hat doch nur die Positionen der Vor-Merkel-CDU!

... bestimmt folgt noch ein Beitrag, der die drei Buchstaben uns ganz anders erklären wird - ich nenn es für mich inzwischen "das Sprachrohr der Öffentlich-Rechtlichen bei Cicero" ;)

wenn der Konkurrent AfD (= Freßfeind) gute und wirksame Maßnahmen zur Stärkung der inneren Sicherheit vorschlägt, dann stimmt man als CDU Abgeordneter (und erst recht nicht als Vertreter einer links-grünen Partei) diesen Vorschlägen partout n i c h t zu, obwohl man damit dem Land und seinen Bürgern, deren Interessen man doch vertreten soll, schwersten Schaden zufügt.
D e s h a l b gibt es keine vernünftige Sicherheitspolitik mehr!

Was die AfD sagt, muß per se falsch, radikal und menschenverachtend sein; denn: Es handelt sich bei ihr um eine verkappte Nazi-Partei.
S o lautet der Konsens unter allen Alt-Parteien!
Dies ist zwar Unsinn, aber wenn man das nur oft genug wiederholt u. mit Vehemenz vertritt, dann wird es von den meisten Bürgern geglaubt.
Dabei müßte die Tatsache, daß viele Mitglieder u. Wähler der AfD v o r h e r
CDU-Anhänger waren, doch beweisen, daß diese keine Rechtsradikalen sind; denn sonst hätte man sie ja allesamt schon früher aus der CDU rausschmeißen müssen!

Niemand betreibt solch eifrige Parteiwerbung, wie die Foristin. Darauf ist Verlass.
Selbstverständlich kann ausschliesslich ihre Partei unser Land vor dem Untergang retten - der angeblich in vollem Gange ist.

Ohne allerdings den Wähler zu überzeugen, schon gar nicht in Rhld-Pfalz.

Gerade hat Sie in einem anderen Kommentar ihren eigenen klaren Blick auf die Realität gepriesen, ja gar gemeint, sie hätte es leichter, sie wäre ein wenig "dümmer".

Und dann kommt ein solcher Klops? Ehemalige CDUler können sich also nicht zu
Nazis (oder Rechtsextremisten) entwickeln? Erstaunlich!
Martin Hohmann beispielsweise meinte einst, Juden wären genauso wie Deutsche Täter gewesen. Aus der CDU flog er raus, in der AfD war er willkommen. Das freundliche Gesicht des Nationalsozialismus Matthias Helferich war mal in der Schüler-Union. Der Rechtsextremist Hoecek war in der Jungen Union. Und Gauland schwafelt von Umvolkung und möchte die Wehrmacht feiern.

Rechts? Geht ja gar nicht. Waren ja in der CDU...

Weißrussland-Polen wird sich verwirklichen, was die damalige Parteivorsitzende Petri für den deutschen Grenzschutz gem. Grundgesetz als "Ultima Ratio" gefordert hatte. Der (Ab)schaum der Gutmenschen hatte sich damals über sie und die Partei ergossen.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 13. November 2021 - 17:24

Zitat: „Sicherheit wird ein Thema, das stört, das unangenehm ist, das man wegdrängt und mit dem man eigentlich gar nichts zu tun haben will“. Wir leben in einer Wohlstands- und Wohlfühlgesellschaft, sind umgeben von Freunden (weil wir so gutmütig sind, so denken wir), da haben wir genug Sicherheit. Auf die verlassen wir uns und verdrängen mögliche Gefahren.
Damit wird auch das „STRATEGISCHE“ Sicherheitsdenken vernachlässigt. Eine Kanzlerin, die sich auf potentielle Feinde verlässt, spielt Roulette mit der Sicherheit. Das ist bei chin. Komponenten für unsere Infrastruktur (Kommunikation und Versorgung) so, das ist bei der Abhängigkeit vom russischen Gas so. Wir haben uns dort in hohem Maße abhängig von ausländischen, nicht befreundeten Mächten gemacht. Unsere eigenen Kenntnisse haben wir wie auf einem Basar, freiwillig den Chinesen preisgegeben.
Man könnte böswillig fragen, ob hier die kommunistische Vergangenheit der Kanzlerin eine Rolle gespielt hat.

...spielt mit Sicherheit eine prägende Rolle in Merkels Unvermögen u. Unwillen, unsere Grenzen zu schließen.
Da stimme ich Ihnen, werter Herr Wienroth, zu.

Unvermögen, da ihr der Amtseid, uns, ihr Volk, zu schützen u. für u n s e r Wohl zu sorgen, m. E. am A...vorbei geht u. sie hinter Grenzmauern aufwuchs.

Unwille, weil ihr, als Pastorentochter, Erziehungsgemäß wohl die damit verbundenen Bilder in Kauf zu nehmen schwerer fällt als anderen Menschen.

Bzgl. unserer Sicherheit gilt leider noch immer die Utopie der 68er:
Stellt euch vor es ist Krieg u. keiner geht hin.

Es wird Zeit das zu überwinden u. selbst wieder wehrfähig zu werden u. zwar ohne die anderen.

Sabine Lehmann | Sa, 13. November 2021 - 17:31

Interessant, da erklärt jemand rückblickend und aktuell die Sicherheitslage in Deutschland im kausalen Zusammenhang mit der Grenzöffnung 2015, zu einer Zeit, als er selbst n o c h Chef des BND für eben genau solche Fragen zuständig war. Anis Amir und der Breidscheidplatz lassen "grüßen".
Nun weiß man nicht, wie gerne so jemand sich vielleicht auch an der einen oder anderen Stelle rächen möchte für die Schmach der vorzeitigen Entlassung aus dem Beamtendienst im Jahr 2017. Denn da sorgte nach Unstimmigkeiten Frau Merkel-wer auch sonst?- dafür, dass Herr Schindler durch Herrn Kahl ersetzt wurde.
Dass ein Herr Schindler selbst noch im September 2015 gegenüber der Bildzeitung versichert hat, dass da über die Fluchtrouten nur arme, bemitleidenswerte Menschen nach Deutschland kämen und darunter keinesfalls Terroristen seien- schließlich müsse er es ja wissen als Chef eines der größten Nachrichtendienstes Europas!!- ist nicht nur im Rückblick fast schmerzhaft zynisch, überheblich und naiv!

Ich habe mich beim Lesen dieses Interviews die ganze Zeit gefragt, ob da einer seiner Ex – Kollegen mit geladener Pistole daneben stand oder warum der werte Herr sich so zurück hielt bei seinen Aussagen. Oder er strebt wieder einen führenden Posten in einem hohen Amt an, dessen Gründung er ja direkt vorschlägt.

Mittlerweile sollte doch jedem – mit Verlaub - Deppen in diesem Land und somit auch den ehemals Verantwortlichen der Regierung und deren Lakaien (also auch Herrn Schindler) klar sein, welch eine Jahrhundert – Dummheit Merkels Migrationspolitik war und immer noch ist. Aber niemand ist bereit, sie wirklich effektiv zu beenden.
Der Schlauchboot - Wahnsinn im Mittelmeer und somit auch die Ertrunkenen und auch die derzeitigen Zustände an d polnischen Grenze zu Belarus sind ebenso direkte Folgen dieses Irrsinns als auch die vielen Toten und Geschändeten unter d Bevölkerung.
Aber niemand ist bereit, dies offen anzusprechen.

Kollektive Schizophrenie.

Doch, lieber Herr Will. Die AfD spricht klar u. deutlich aus, worin der Fehler der
deutschen Migrationspolitik besteht und w e r dafür in erster Linie verantwortlich ist, nämlich Angela Merkel und alle, die ihren Entscheidungen zugestimmt haben!
Aber w e i l es ausgerechnet die von allen anderen Parteien verfemte AfD ist, welche die Zusammenhänge erkennt u. die Verantwortlichen anklagt, leugnen alle anderen umso mehr, was im Grunde von jedem vernünftigen Menschen überhaupt nicht zu leugnen ist:
Deutschland hat fatal falsche Willkommens-Signale in die Welt gesandt und damit einen gewaltigen Sog auf alle Migrationsbereiten (= Gesunden u. relativ Wohlhabenden) in Afrika u. Asien ausgelöst, der mit jedem Tag schwerer zu stoppen ist!
Die Doktrin Nr. 1, bei der sich alle Altparteien einig sind, lautet:
Was von der AfD kommt, ist auf keinen Fall als richtig zu bezeichnen;
denn damit würde diese "Pestbeule" am deutschen Staatskörper aufgewertet, und das darf niemals geschehen!

Jetzt jammern, aber erst die große Linie im Gehorsam & Gleichschritt im Schatten der AM fundamentieren.

Als Ergänzung würde ich mal ganz frech den Herr Schindler fragen, wie so es nur Nazi-Aufarbeitung (Rechtes Spektrum) gibt, aber die Aufarbeitung der DDR-Zeit & ihrer Stasi unter dem Denkmantel des Vertuschen, Verschweigens & des Relativieren besteht. Zumal die DDR-Geschichte wesentlich jünger ist als die Nazi-Zeit! Und bei vielen V-Leuten ich mir nicht so sicher, welche Werte ihr handeln wirklich bestimmen bzw. für sie zählt.
Meine Frau sah gerade Wallander & erzählte mit jetzt, dass der große Chef der Polizei der Maulwurf war.
Alles nur geistige Erfindung oder ein wahres Körnchen Wahrheit?

Jedenfalls muss man mehr wie gepudert sein, wer es nicht sehen will, dass in diesem Staate mit seinen Säulen der Macht ein Auge aus Adleraugen besteht & das andere Auge ein Maulwurfauge ist. Und dies in allen Säulen, egal ob Justiz, Medien oder Bundesnachrichten-Dienst & mit hohen DDR-Kadern!

Tomas Poth | Sa, 13. November 2021 - 17:38

Wollen die Migranten sich den integrieren? Das ist doch Wunschdenken wie die Erfahrung es uns lehrt. Die leben in ihrer Community und schotten sich ab. Kein Wunder der Islam läßt es die Integration nicht zu sondern fordert Übernahme.
Also bleibt nur die konsequente Abschiebung.

Romuald Veselic | Sa, 13. November 2021 - 18:15

"Es gibt viele, viele positive Beispiele der Bereicherung durch Migranten."
Ich kenne kein einziges positives Beispiel. Gesetztreue ist kein positives Beispiel, sondern Normalfaktor.
Wie wird positives Beispiel definiert: 10 zu 1 oder 20 zu 1. Indem 1 negatives Beispiel darstellt.
Und was ist mit Migrantinnen? Bei ihnen beginnt das positive Beispiel damit, dass sie Burka/Tschador/Hijab verbrennen u. gleich Miniröcke tragen?
Man berichtet u. man sieht, dass es ausschließlich junge Männer sind - 80% + x, die einen tribalen Ehrenkomplex mit sich herumtragen und manisch pflegen. Auch die mafiöse Verflechtungen basieren am Ehrenkodex. Den importierten Ehrenkodex betrachte ich als, faschistoides Merkmal.
Da gab es eine bewaffnete Organisation zw. 1933-45, die auf ihrer Koppel den Slogan eingestanzt trug: Meine Ehre heißt Treue. Die andere wiederum: Gott mit uns.

Heidemarie Heim | Sa, 13. November 2021 - 18:34

Trotzdem Danke an Herr Marguier und Herr Schindler für die doch sehr deutlichen Aussagen in diesem Interview! Ohne das Buch mit dem Titel "Wer hat Angst vorm BND?" zu kennen, würde ich diese, wie auch die Frage nach einer möglichen naiven Gedankenlosigkeit in Sachen Sicherheitspolitik seitens Deutschen mit "Niemand" beantworten. Denn niemand hat Angst oder in dem Metier wichtig! Respekt vor einem Tiger, dem man warum auch immer Krallen und Zähne zog, kurz um ihn noch fußlahmer zu machen und ins Hintertreffen zu bringen als er auch vorher schon war. Und niemand dürfte so sorglos, naiv und scheinbar uninteressiert mit den Fragen nach der eigenen nationalen bzw. inneren Sicherheit umgehen wie wir. Bei uns musste das Kind schon immer erst im Brunnen landen bevor man auch nur einen Gedanken an eine Sicherung oder Vorsorgemaßnahme verschwendet. Das man es aber durch unser oberstes Verfassungsorgan jeglichem "Terror" noch zusätzlich
leichter macht, macht allerdings nur noch fassungslos! MfG

Rob Schuberth | Sa, 13. November 2021 - 18:59

Ja, ich weiß, er gibt im Nachhinein zu, dass 2015 wohl doch der eine oder andere zu Terror willige "Flüchtling" dabei war, aber, wie andere schon schrieben, damals klang er ganz anders.

Außerdem vermisse ich den Hinweis auf die MSM u. die vielen ProAsyl-NGOs die ja die a_soz.Medien beherrschen, wenn es darum geht den politischen Kurs zu bestimmen.
Weil man die NGOs scheut ist das Thema igitt, nicht wie er es sagt.
Angesprochen auf die Weigerung Merkels unsere Grenzen zu schließen weicht er erst einmal aus.
Alles was er danach sagt. wussten Mio. Deutscher 2015 auch schon, sofern sie keine Teddys warfen, sondern sich in Weitsichtigkeit übten.

Bzgl. der notwendigen Außengrenzen der EU traut er sich das Richtige zu sagen.

Es trifft leider auch zu, dass unser BVerfG den BND "taub" gemacht hat. Wer da wohl dahinter steckt?
ich tippe mal stark auf eine quasi grüne Kanzlerin Merkel.

Stefan Forbrig | Sa, 13. November 2021 - 20:04

...wieder ein weiterer Rufer in der Wüste. Wie Frau Lehmann hier schon treffend geschildert hat, war er auch einer, der 2015 den Migrantenstrom verharmlost hat und jetzt steht er in Unterhosen da und guckt komisch. Da wird sich erst was ändern, wenn wir Zustände wie in Frankreich oder Malmö haben und die "psychisch Gestörten" hier richtig viel Unheil angerichtet haben. Aber das kann noch dauern. Die EU ist ein Totalausfall, die kriegen ja noch nicht mal die Sommerzeit abgeschafft, geschweige denn nach 6 Jahren einen Schutz der EU-Außengrenzen hin. Die Belarus-Migranten werden hier Stück für Stück nach D illegal einsickern und der Innen-Horst ist eben gerade wieder eingenickt. Die Schlepper-NGOs schicken ja schon Busse an die Belarus-Grenze, um die Migranten dem deutschen Steuerzahler vor die Füße zu kippen.
Das wird so kommen, verlasst euch drauf.

Ganz genau so ist es, werter Herr Forbrig.
„……der 2015 den Migrantenstrom verharmlost hat und jetzt steht er in Unterhosen da und guckt komisch.“
- und er hält dabei sein Buch in der Hand, welches er uns verkaufen will.
Warum hat er 2015 die Gefahren verharmlost? Das würde mich interessieren.

Stellen Sie die Frage im Ernst. Es ist doch immer so, in allen Bereichen des tägl. Lebens: wes Brot ich ess des Lied ich sing.

40 Dienststellen in dem Bereich Sicherheit zuständig. Da kann nichts Effektives raus kommen. In einer Behörde mit nur z.B. 5 Fachabtl ist man sich untereinander nicht grün. Ich weiß es.
<Ich befasse mich schon seit längerem mit der Frage, welchen Stellenwert Sicherheit in unserer Gesellschaft hat – leider mit dem Befund, dass der Stellenwert unterentwickelt ist.>>
Was hat er als Beh.-Leiter dagegen unternommen? Ist er der Remonstrationspflicht nicht nachgek.?
<Wir haben erstens nicht mehr den Typus Sicherheitspolitiker, den wir früher hatten, der Politik für Sicherheit quasi verkörpert>
Brauchen wir nicht. Wir brauchen Politiker,Abgeordnete, bei denen das Wohl des Landes an erster Stelle steht, nicht die Bekämpfung des politischen Gegners.
<ich glaube, dass Sicherheit auf dem Weg ist, ein „Igitt“-Thema zu werden<
Ist es schon, weil AfD mehr fordert.

Ingofrank | Sa, 13. November 2021 - 21:17

einem Satz zusammenfassen:
„Es kann nicht sein, was nicht sein darf“
Und wenn die uns über allen schwebende der Meinung ist „wir haben es geschafft“ was soll man dazu sagen? Am besten nix! Da bleibt einem wenigstens Vorwürfe aus der LinksGrünen Mitte erspart. Von links nicht rum reden.
Weit, sehr weit sind wir in dem Land gekommen, wenn auch mit einem freundlichem Gesicht.
Mein Land ist es jedenfalls zur Zeit nicht mehr. Was soll bloß aus meinen Kindern & Enkeln werden, in der kommenden ökosozialistischen Diktatur? Einen Schritt vor und zwei zurück. Ein ehemaliges Industrie- Land derart abzuwickeln, ist an Überheblichkeit mit Dummheit gepaart, einfach nicht zu überbieten.
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

W.D. Hohe | So, 14. November 2021 - 00:36

Es ist das seit Jahrzehnten anhaltende Wohlstands- und Sorglosgefühl einerseits, die diesem entwachsene, alle Verwaltungsbereiche dieses Landes hoch überspülte politische Besetzungs-Si(ü)ntflut andererseits.
Bin ich Amt bin ich König.
Ohne das Mittun hundertausender Steigbügelhalter, Mitwisser und Schweigeposteninhaber hätte sich dieses Land nicht sooo verändern lassen. Dass dies einer Person möglich war, die zum Einen als Systemtreue einer kommunistischen Gewalt-Diktatur "entsprang" ist eine Sache. Dafür verantwortlich ist jedoch auch eine so durchschnittliche Person wie Frau Merkel nicht.
Dafür verantwortlich ist das politische "System" das sie ohne jedwede Qualifikation ans Steuer dieses Seglers setzte. Inkl. Ermächtigung Wind,Wasser Wetter selbst definieren und bestimmen zu können. Obwohl Ernannte bis dahin nie auf einem Segler gestanden hatte.
Einweisung/Handbuch:
"Wenn was ist...
a)(Steuer)Rad drehen
b)Ziel ändern
c) Kompass anpassen
d)Wetter ignorieren

Walter Bühler | So, 14. November 2021 - 10:16

... die an die berufliche "Performance" von Herrn Schindler erinnern.

Aber man sollte nicht ignorieren, dass er offensichtlich begonnen hat, die damaligen Fehleinschätzungen zu korrigieren. Ich finde, dass solche Lernprozesse in diesem Lande und in dieser Medienwelt nicht selbstverständlich sind.

Recht gehabt zu haben, ist zwar zweifellos eine schöne Sache, aber allmählich mehr Recht zu bekommen ist auch nicht schlecht.

zumindest grundsätzlich.

Aber das "A L L M Ä H L I C H " bei den Lernprozessen darf keine gefühlten hundert Jahre umfassen; denn dann nützen alle Erkentnisse der Verantwortlichen nicht mehr viel; jedenfalls denen nicht, die von Anfang an recht hatten und die Folgen der vielen Fehleinschätzungen ausbaden mußten.

Bernhard Mayer | So, 14. November 2021 - 11:09

Mir fällt auf, daß im Zusammenhang mit dieser Messerattacke im ICE dem Täter fast schon Blitzartig ein Geistiger Defekt attestiert wurde.

In der späten Sowjetunion passierte ähnliches, seinerzeit wurden Unbotmäßige Charaktere einfach in die Klapsmühle gesteckt.

Nur ein simpler Verwaltungsakt.

Gibt schon mehrere Bundesländer, in denen die Partei mit augenscheinlich Linksextremisten mit in der Regierung sitzt - was für ein Aufschrei gäbe es, wenn man es mit der Partei, die offenbar Rechtsextremisten dabei hat, genauso machen würde.
Grün-Rot (ich nenn sie kurz "Grozies") und ihre fast schon glaubensbekenntnis-artigen Ansichten, die kein Andersdenken zu akzeptieren scheinen und ihr "Neusprech" ... gibt zumindest mir zu denken.

Werner Peters | So, 14. November 2021 - 11:36

Auch an diesem Artikel wird deutlich, welch verhängnisvolle Entwicklung unser oberstes Gericht genommen hat, schon vor dem jetzigen Präsidenten.

Christopherz | So, 14. November 2021 - 12:02

Kann man mir erklaeren, wie jemand, der bei Verstand ist, Partein, die zwingend in den Untergang fuehren, waehlt? Es kann nur Selbstvernichtungswille dahinter stehen. Ja, richtig: das Taetervolk soll untergehen. Jetzt ruft einer der Brandstifter(CDU) nach der Feuerwehr und spielt Opposition. Leider kommt auch dieses Interview zu spaet fuer Deutschland.

Armin Latell | So, 14. November 2021 - 18:38

ziemliche Wischi Waschi Antworten. Ja niemanden kritisieren oder bei irgendjemanden in Ungnade fallen. Auch hier wieder ein ehemaliger Funktioner, der sich nach seiner aktiven Dienstzeit ein wenig hinter der Deckung hervorwagt. Seine behauptete Einschätzung zur Bereitwilligkeit, Verbesserungen für die Sicherheit der Bürger außerhalb der Parteiräson zu unterstützen, teile ich auf keinen Fall genau wie die, dass die Bürger die innere Sicherheit nicht zu schätzen wüssten. Das mag möglicherweise für Berlin und weitere ausgewählte No Go Areas gelten.

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