Angela Merkel - Nur noch jeder Dritte steht hinter der Bundeskanzlerin

Angela Merkel ist erneut zur Bundeskanzlerin gewählt worden. In der Bevölkerung allerdings schwindet ihr Rückhalt: Die Mehrheit der Deutschen findet es schlecht, dass sie in eine vierte Amtszeit geht, ergab eine Insa-Umfrage im Auftrag von Cicero

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) winkt vor der Wahl der Bundeskanzlerin im Reichstagsgebäude.
Angela Merkel wurde zum vierten Mal zur Bundeskanzlerin gewählt / picture alliance

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Nur noch jeder dritte Deutsche (35 Prozent) findet es gut, dass Angela Merkel weiterregiert. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag von Cicero hervor. Dabei gab die Mehrheit der Befragten (53 Prozent) an, Angela Merkel in der Vergangenheit geschätzt zu haben. Fast jeder Dritte davon (31 Prozent) findet sie heute schlecht. 

Auffällig ist, dass die Zustimmung zur Bundeskanzlerin bei Frauen und Westdeutschen höher ist als bei Männern und Ostdeutschen. Den größten Zuspruch findet Angela Merkel immer noch in der Wählerschaft der Union, allerdings auch dort geringer als in der Vergangenheit: 82 Prozent finden sie gut, 15 Prozent finden sie schlecht (früher: 90 / 7 Prozent).

„Dramatisch an Zustimmung eingebüßt“

Auch bei den Wählern der Grünen stieß Angela Merkel in der Vergangenheit mehrheitlich auf Zustimmung. Heute sind die Grünen-Wähler gespaltener (Pro: 42 Prozent, Contra: 50 Prozent). Von den Wählern der SPD und FDP lehnen jeweils sogar 61 Prozent Merkel ab. Nur bei Linken (74 Prozent) und AfD (94 Prozent) ist die Ablehnung noch größer.

Insa-Chef Hermann Binkert sagt dazu: „Angela Merkel hat dramatisch an Zustimmung eingebüßt. Nur noch die Wähler der Union stehen mit deutlicher Mehrheit hinter ihr.“

An der Online-Umfrage haben vom 09. bis 12.03.2018 insgesamt 2.033 Menschen teilgenommen.

Horst Janson | Mi, 14. März 2018 - 12:02

Für Frau Merkel zählt (meiner bescheidenen Meinung nach) lediglich, dass Sie wieder Kanzlerin ist. Probleme derjenigen, die schon länger hier leben, haben sie in der Vergangenheit nicht, oder nur wenig, interessiert. Das wird sich in ihrer zukünftigen "Regentschaft" nicht ändern.

Sie weiß nicht, was sie hätte anders machen sollen .... ? Das glaube ich ihr nicht.
Bei diesem Wahlergebnis hätte jeder normale Politiker verstanden: es ist Zeit zu gehen!
Dabei war das Bundestags-Wahlergebnis schon niederschmetternd .... schon da wäre ein Rücktritt von allen Ämtern angemessen gewesen.
Ich denke, diese Legislaturperiode währt keine vier Jahre, denn es deutet sich jetzt schon eine tiefe GroKo-Krise an. Für Deutschland wären vier Jahre"Weiter so" allerdings verheerend. Aber ein "Weiter so" stärkt nur die AfD ... und vielleicht ist das auch gut so?!

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 14. März 2018 - 12:02

denn da schlägt ein hoher Wert einen anderen, das ist traurig für Leute wie mich.
Andererseits kommen solche Leute oft in Zeiten an die Macht, die von einer gewissen Unübersichtlichkeit geprägt sind?
Linke und AfD mehrheitlich gegen Merkel?
Aber wahrscheinlich doch aus unterschiedlichen Gründen.
Die Linken möchten eher einen direkten Geldkanal nach Griechenland, Merkel ist ihnen nicht links genug?
Das spräche dann auch nicht dafür, dass sie evtl. Merkel begreifen oder überhaupt irgendetwas.
Solche Umfragen bringen evtl. nicht viel.
Ich gehe also lieber davon aus, dass die Hälfte der CDU Ja-Sager, insgeheim Merkel "zum Teufel" wünscht.

Christa Wallau | Mi, 14. März 2018 - 12:07

sich nicht nur von einer einst geliebten "Mutti" abzuwenden, sondern gleichzeitig damit zugeben zu müssen, daß man sich in ihr gewaltig getäuscht hat.
Dies ist ein herber Schlag für das eigene Ego.
Insofern bröckelt die
Zustimmung zur Kanzlerin nur
ganz allmählich.

Bleibt die entscheidende Frage:
Wann kippt endlich die Mehrheit für Merkel auch im BT bzw. wann ist ihr "point of no return" erreicht?
Wird es noch dreieinhalb Jahre dauern?

Jedenfalls wird`s ab dann erst wieder richtig interessant in Deutschland.

Dr. Florian Bode | Mi, 14. März 2018 - 12:08

Was soll der teure Spaß. Täglich eine Umfrage zu diesem und jenem. Solange die "Unzufriedenen" weiter ihr Kreuz bei der CDU oder SPD machen, ist es doch irrelevant, was zwischen den Wahlen umgefragt wird. Die Merkel interssiert sich ja nicht einmal für die Ergebnisse von Parteitagsabstimmungen, da werden ihr Umfragen gänzlich schnuppe sein.

Günter Johannsen | Do, 15. März 2018 - 10:00

In reply to by Dr. Florian Bode

Manche Menschen wollen auch politisch nicht erwachsen werden, weil es einfacher ist, wenn der Staatsapparat für sie denkt und entscheidet. War doch in der zu Recht untergegangenen DDR genau so!
Selbstbestimmung ist nur für Menschen mit ausreichend Selbstwertgefühl und Denkvermögen geeignet.
Allerdings ist genau das auch Grundlage dafür, dass sich Diktaturen für lange Zeit (40 Jahre DDR!) über Wasser halten können ....
„Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!“ -
schrieb Kurt Tucholsky!

Horst Janson | Mi, 14. März 2018 - 12:25

Frau Merkel hat ihr Ziel erreicht. Sie wurde wieder gewählt. Ob knapp oder nicht knapp ist ihr vermutlich egal. Hauptsache sie kann jetzt wieder von der geneigten Presse im In-und Ausland zur "mächtigsten Frau der Welt" hochstilisiert werden. Die Probleme jener, die hier schon länger hier leben haben sie in der Vergangenheit wenig oder nicht interessiert. Das wird sich in der Zukunft wohl auch nicht änderm.

Brigitte Simon | Mi, 14. März 2018 - 12:58

In reply to by Horst Janson

Hallo Herr Janson,

wen meinen Sie mit "die schon länger hier leben?"
Ich bin doch richtig in der Annahme, daß Sie uns,
die deutsche Bevölkerung, umschreiben wollten?
Keine Angst! Hier in Cicero können Sie straflos von
uns,den Deutschen, in Ihren Kommentaren schreiben.

ist doch ein original Merkel Zitat, also ironisch gemeint.
Ich kann nur hoffen, sie muss sich eines Tages für ihre (Un)Taten auch verantworten. Kein Bundeskanzler hat je so gegen die Interessen des eigenen Volkes regiert. Die CDU soll sich was schämen, heute ist für Deutschland ein Trauertag.

An diesen unsinnigen Begriff gewöhnt man sich, je öfter man ihn hört oder liest. Durch die häufige Wiederholung schleift er sich in den Sprachgebrauch ein.

Ähnlich ist es übrigens mit dem Politikersprech "in diesem Land", wenn Deutschland gemeint ist.

Martin Trafford | Mi, 14. März 2018 - 12:25

Ist es nicht vielleicht endlich möglich, dass mal ein wirklich erhellender Artikel zu Merkel erscheint? Merkel begründet und erklärt ihre teilweise wahnsinnige Politik so gut wie nie. Wie kommt sie damit durch? Selbst bei der "Ehe für alle" hat sie meines Wissens kaum ausreichend deutlich gemacht, weshalb dieser Schritt jetzt gemacht werden sollte. Das gleicht mit der Grenzöffnung, wozu sie nicht das Parlament einbezogen hat. Auch ihre Herkunft bleibt schleierhaft. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Angela Merkel je in politischer Opposition oder im Konflikt zum DDR-Regime gestanden hätte. Darüber hinaus war Merkel noch Anfang der 2000er Jahre mit harten Worten gegenüber der Ausländerkriminalität aufgefallen, heute lässt sie für solche Positionen die AfD kritisieren. Warum diese Wendung?
Zudem ist es merkwürdig, dass ich als gelegentlicher Ciceroleser, einer Zeitschrift für Politik, noch nie etwas von der so wichtigen politischen Figur Beate Baumann gelesen habe. Wie ist das möglich?

Auf einem Bild im Internet sieht sie nur aus wie Merkel früher.
Aber das ist normal.
Menschen, die eng zusammenarbeiten oder zusammenleben, werden sich mit der Zeit ähnlich.
Zudem ist doch davon auszugehen, dass sie auch wirklich übereinstimmen.
Wer also sollte dort sonst sitzen als Frau Baumann?

Eins ist unwiderlegbar: Sie befürwortete die Irakinvasion der USA u.GB u. schrieb in den USA gegen Altkanzler G. Schröder an. Aber ich glaube jedoch, das interessiert niemanden in Deutschland - genauso wenig wie andere Dinge. Man kriecht halt zu Boden u. nickt ab. Eine fatalistische Öde hat sich endemisch ausgebreitet.

Habe gerade , durch Ihre Anregung , bei "anonymus " darüber gelesen .
Nun ist mir einiges verständlich !

warum nicht, das erhellen vielleicht ein paar Spitznamen aus ihrer ehemaligen politischen Heimat, der DDR: Heute heißt sie da bei etlichen "Erich's Rache" oder "Erichs U-Boot", schon früher wurde der Name "das Chamäleon" bekannt und zeigt wohl etwas das Wesen dieser Frau: Immer schön die (politische) Farbe wechseln, um jeweils dem 'Mainstream' angepasst mit der Meinungswelle mitzuschwimmen. Und noch etwas zeigt den Charakter: Sie sprach ohne jedes Zögern oder Regung "schwöre, dem Wohl des deutschen Volkes zu dienen" - da läuft einem um Ehrlichkeit bemühten ein Schauer des Abscheus über den Rücken!
Begeistert hat mich da der Abgeordnete Bülow in seiner offenbarten Ehrlichkeit, ein Edelstein zwischen all dem Schotter!

Lesen Sie doch mal "Das erste Leben der Angela M." von Reuth und Lachmann, im Piper-Verlag. Allerdings sind es 290 Seiten und ca. 40 Seiten Anhänge.
Nebenbei erfährt man auch etwas über "die Anderen"

Joachim Wittenbecher | Mi, 14. März 2018 - 12:29

Wichtiger als Umfragen sind reale Wahlergebnisse. Hierzu ist festzustellen, dass Merkel bei der heutigen Wahl zur Bundeskanzlerin ein sehr schlechtes Ergebnis erzielt hat - nur 9 Stimmen oberhalb der Kanzlermehrheit. Zwar kann Sie weiter regieren, die umfassende Kritik an Ihrer Regierungsarbeit - auch hier im Forum - hat sich aber gelohnt; sicher, man hätte einen schnellen Abgang der als schlecht empfundenen Kanzlerin gewünscht. Aber - Politik ist das Bohren dicker Bretter, es geht nicht so schnell. Merkel weiß jetzt, dass ihr Verhalten als Regierungschefin auf dem Monitor vieler Kritiker streng beobachtet wird. Die Volksparteien wissen, dass ein "weiter so" ihnen genau diesen Status unter den Füßen wegziehen wird. Das ist gut so, denn es wirkt als Ansporn im Sinne rationalen Handelns im Interesse des demokratischen Staates.

Die Volksparteien wissen es seit dem erscheinen der AfD, dass Einzige was ihnen in all den Jahren dazu eingefallen ist, sind hohle Phrasen die alle mit "Wir sollten..... Wir müssten....." anfingen, geändert hat sich überhaupt nichts. Es wird leider auch die nächsten 3,5 Jahre so weiter gehen und danach ist der Zug für Deutschland abgefahren.

Joachim Wittenbecher | Mi, 14. März 2018 - 17:59

In reply to by Paul Neumann

Rückkehr zu rationalem Handeln einer Regierung in der Demokratie bedeutet in meinen Augen vorrangig, sich der Merkmale eines Staates wieder mehr bewusst zu werden: Staatsgrenzen, Staatsvolk (muss nicht ethnisch homogen sein), Staatssouveränität, Grundgesetz. Nach meinem Dafürhalten hat Merkel vor allem in der Flüchtlingspolitik gegen diese grundlegenden Attribute des Staates verstoßen. Ich erwarte von jedem Bundeskanzler und seinen Ministern, dass er die entsprechenden Kurskorrekturen durchführt. Dies ist auch zum Großteil geschehen, leider nicht in transparenter Form, sondern verdeckt, getarnt, unausgesprochen. Den genannten Merkmalen des Staates widerspricht es nach meiner Ansicht hingegen nicht, Staatssouveränität demokratisch legitimiert an die EU zu übertragen.

"Den genannten Merkmalen des Staates widerspricht es nach meiner Ansicht hingegen nicht, Staatssouveränität demokratisch legitimiert an die EU zu übertragen."
Dazu würde ich (und vielleicht auch noch der ein oder andere Deutsche) dann gerne aber auch demokratisch legitimiert befragt werden. So in etwa: Wollen Sie, dass die Bundesrepublik Deutschland in den Vereinigten Staaten von Europa aufgeht, und willst Du, lieber Gunvald, Deine deutsche Staatsbürgerschaft, zu Gunsten der einer U.S.E. aufgeben? Dann antworte bitte mit JA."

Konrad Perfeud | Mi, 14. März 2018 - 12:42

Die Kanzlerin setzte in der Vergangenheit nicht nur links-grüne Politik um sondern mit der illegalen Öffnung der Grenzen sogar linksradikale Politik. Da wundert mich nur, wie 35% der Deutschen ihr das noch durchgehen lassen. Wie kann traditioneller CDU-Wähler diese Werte-Wende mitmachen?

Willi Mathes | Mi, 14. März 2018 - 13:13

Nur noch jeder Dritte ?

Leider !
Also - alternativlos - weiter so !

Traurige Grüsse

Dimitri Gales | Mi, 14. März 2018 - 13:27

dass sich die Probleme seit ca. 2015 häufen, nationale wie internationale Konfliktstoffe häufen sich und bauen sich auf - Merkel ist überfordert. Merkel wäre eine passable Ponyhof-Kanzlerin, in einem wirtschaftlich starken Land ohne soziale Probleme, ohne internationale Konfliktbewegungen. Es überhaupt erstaunlich, wie Merkel solange an der Regierung bleiben konnte.

Peter Wagner | Mi, 14. März 2018 - 13:59

Für mich steht im Vordergrund die Frage, wie ist es möglich, dass eine Kanzlerin an der Macht bleiben kann, die uns Deutschen irreparable Schäden, die uns noch über Jahrzehnte belasten werden, zugefügt hat! Hier geht es nicht nur um die materiellen Schäden, schlimmer noch ist die Spaltung der Gesellschaft und die Probleme die entstanden sind, durch Merkels unverantwortliche Flüchtlingspolitik! Wir Deutsche wachen immer erst auf, wenn es zu spät ist.

martin falter | Mi, 14. März 2018 - 14:26

wird der Abschied von Merkel mal alternativlos?

Maja Schneider | Mi, 14. März 2018 - 14:36

Leider ist meine ganz kleine Hoffnung, dass es doch mehr Aufrechte unter den Abgeordneten gibt, dahin. Die Tatsache, dass sie große Einbußen an Zustimmung hinnehmen musste, stört sie nicht im Geringsten, unsere Kanzlerin muss ein Nervenkostüm und eine Sturheit haben, die ihresgleichen sucht. Sie und ihre Entourage vertrauen auf die Vergesslichkeit der Bürger und auf ihre gut geölte Propagandamaschine, die dafür gesorgt hat, dass immer noch über 30% hinter ihr und der CDU stehen, was mir völlig unbegreiflich ist. Also wird alles so weitergehen: offene Grenzen, kaum Abschiebungen, großzügige Sozialkassen gegenüber unseren "Neubürgern", Energiewende bis zum Stromkollaps, Plünderung der Konten etc. . Wir dürfen uns freuen!

Hubert Sieweke | Mi, 14. März 2018 - 15:00

Ich hätte es besser gefunden, dass sich die CDU mit mehr Abgeordneten gegen sie gestellt hätte. Es sieht aber so aus, als habe ein Teil der Grünen auch Merkel gewählt.
Mit diesen wenigen Stimmen aber wird sie es nicht schaffen, kontroverse Gesetze und Diskussionen durchzusetzen.
Bereits das Ansinnen, in Sachen Abtreibungswerbung zeigte, wie verletzlich Kauder, ihr Majordomus, ist, denn in BW scheint er unten durch zu sein.
Die Kritiker in der eigenen Fraktion sind zu groß, weshalb "Mutti" nun gedemütigt wird, nicht nur in der EU.

Susanne Dorn | Mi, 14. März 2018 - 19:21

In reply to by Hubert Sieweke

...denn im Bundestag ist bereits eine neue Aera angebrochen. Die Debattenkultur nimmt wieder Fahrt auf und die Zahl der Merkel-Gegner wächst ständig. Bei der Abstimmung heute fehlten der Kanzlerin aus der GROKO immerhin 35 Stimmen. Und wenn wir, politisch sehr interessierten Bürger, Zug um Zug auch noch die Lemminge überzeugen können, dass Merkels Zeit längst abgelaufen ist, schreitet der Prozess der Erneuerung der deutschen Politik zu unser aller Zufriedenheit auch weiter fort.

Leider dauern Veränderungsprozesse immer länger als eigentlich nötig. Hoffen wir also auf eine möglichst kurze, vierte Amtszeit von Merkel. Nahezu ein halbes Jahr wurde uns ja schon "geschenkt". Und die Hoffnung stirbt zuletzt.

Dr. Georg Steger | Mi, 14. März 2018 - 15:18

Jede politische Führungskraft mit einem intakten Selbstwertgefühl würde bei einer Beliebtheit bei nur 1/3 der Bürger aufschreien und Konsequenzen ziehen.
Doch dazu bedürfte es einer inneren Größe, die bei Merkel (wie mehrfach gezeigt) nicht vorhanden ist. Mit einem solchen Beliebtheitswert will die Kanzlerin unser Volk vertreten? Ach ja, das will sie ja gar nicht, weil ihre einzige Maxime der Machterhalt ist.
Ein solches "Regierungsprogramm" ohne Visionen für unseren Staat/unsere Bevölkerung gerade in einer Zeit des Umbruches funktioniert ja beim Kanzlerwahlverein CDU bestens.
Sobald diese Partei den Kanzler stellt, ist man selbstzufrieden und alle Lemminge laufen mit diesem lieber freudestrahlend und klatschend ins Verderben als sich selbst und ihre Partei-Politik (zum oder gegen das Wohl des Volkes) zu hinterfragen.
Man kann nur hoffen, dass auch den Stammwählern der CDU allmählich dämmert, welchen Schaden Merkel und ihre Partei unserem Land in den letzten Jahren zugefügt hat!

Roland Lissowski | Mi, 14. März 2018 - 15:19

Es dürfte der Kanzlerin völlig gleichgültig sein, wie knapp ihre Mehrheit bei der Kanzlerwahl war. Sie hat noch nicht fertig. Ihr Buchtitel könnte einmal lauten: "Wie ich Deutschland abgeschafft habe."

Dimitri Gales | Mi, 14. März 2018 - 19:20

In reply to by Roland Lissowski

"Wie ICH es geschafft habe"

Maria Chladek | Mi, 14. März 2018 - 15:59

über Putin, den Chinesen Xi Jinping
und den dicken Kim aus NK geschimpft, weil sie die Macht nicht abgeben und bis zu ihrem Lebensende weiter regieren wollen. Ist das bei Frau Merkel was anderes ??

Rolf Pohl | Mi, 14. März 2018 - 16:25

... dritte Amtszeit Merkels schlecht."

Das ist putzig denn, erst vor einem halben Jahr erwählte sich eine Mehrheit der Deutschen Frau Merkel indirekt zur Kanzlerin.

Franz Weiler | Mi, 14. März 2018 - 16:37

Ich frage mich ernsthaft ,ob wir bei den derzeitigen unruhigen Verhältnissen in unserer unmittelbaren Umgebung (Russland,Ukraine, Iran, Libyen etc.) noch vier Jahre Merkelsche Politik aushalten?
Ich denke dass es vorher kracht,denn die Engländer beginnen ja bereits mit der Kriegshetze (Giftanschlag auf ehem. Spion)gegen Russland ohne jeglichen Beweis für deren Beteiligung.
Und Frau Merkel stimmt wie immer fröhlich mit ein.
So langsam wird mir übel....

Bernd Wollmann | Mi, 14. März 2018 - 17:21

Was muss diese Frau noch anrichten, damit auch dem Letzten die Augen aufgehen? Alles was sie entschieden hat endete in einer Katastrophe. Ihre Fehlleistungen werden schreckliche Auswirkungen über Generationen haben. Wie viele Opfer des importierten Islamismus müssen wir noch hinnehmen? Wann wird die Finanzierung des Club Med durch uns endlich beendet, damit der Steuerzahler mehr in der Tasche hat. Aber Mutti sorgt dafür dass wir deren Schulden auch noch zahlen können.

Hubert Sieweke | Do, 15. März 2018 - 17:23

Wenn man dazu aber die Medien liest, die offensichtlich regelmäßig zu den Kamingesprächen ins Kanzleramt eingeladen werden, merkt man den Unterschied....
Dort wird der Jubelgesang auf Angela angestimmt, mit Umfragen, die sicherlich so komplizierte Fragen hatten, dass man daraus Zustimmung errechnen kann. Ich denke, der Anteil derer, die in CDU (z.B. MIT) oder CSU mit Merkel gar nicht einverstanden sind, ist größer als 15%.

Jacqueline Gafner | Fr, 16. März 2018 - 15:17

hat Angela Merkel ihren Platz auf sicher. Nur würde ich nicht darauf wetten wollen, dass sich die Nachwelt dereinst in Dankbarkeit an diese Machttechnikerin erinnern wird, die scheinbar nichts erschüttern kann, niemals gemachte eigene Fehler zugibt, in ihren Entscheidungen unberechenbar und sprunghaft ist und zudem ausnehmend gut verstecken weiss, wo sie ihr politisches Herzblut vergiesst, sollte solches durch ihre Adern fliessen. Sie galt manchen einmal als mächtigste Frau der Welt, eine "Weltenbewegerin" war und ist sie dessen ungeachtet keine, jedenfalls nicht zum Besseren des dank ihres Vorgängers wiedervereinigten Deutschlands.