Ukrainischer Soldat an der Front bei Robotyne / picture alliance

Zwei Jahre nach dem russischen Überfall - Der Westen kann es sich nicht leisten, dass die Ukraine verliert

Nicht seit zwei sondern Im Grunde seit zehn Jahren dauert die militärische Aggression von Putins Russland gegen die Ukraine an. Die bisherigen Erfahrungen zeigen nur, dass der Westen die Ukraine nicht im Stich lassen und Putin nie wieder trauen kann.

Autoreninfo

Thomas Urban ist Journalist und Sachbuchautor. Er war Korrespondent in Warschau, Moskau und Kiew. Zuletzt von ihm erschienen: „Lexikon für Putin-Versteher“.

So erreichen Sie Thomas Urban:

Im Spiegel tun es manche der Autoren, in der FAZ, der Neuen Zürcher Zeitung ebenso: Sie schreiben in diesen Tagen von „zwei Jahren Krieg in der Ukraine“. Allerdings hat dieser Krieg schon vor zehn Jahren begonnen. Vor seiner Eskalation durch den russischen Überfall am 24. Februar 2022 waren bereits rund 13.000 Tote im umkämpften Donbass und eine Million Flüchtlinge zu beklagen: Putin ließ 2014 erst die Krim „befreien“, obwohl bei den letzten freien Regionalwahlen die Verfechter eines Anschlusses der Halbinsel  an Russland ganze vier Prozent der Stimmen bekommen hatten. Der Status als autonomes Gebiet in der Ukraine galt der großen Mehrheit auch der Krim-Russen, die etwas mehr als die Hälfte der Einwohner ausmachten, als kleineres Übel gegenüber der Perspektive, den „gierigen Moskowitern“, nämlich dem Machtapparat Putins und den Oligarchen, ausgeliefert zu sein.

Wenige Tage nach dem Auftritt der „grünen Männchen“ auf der Krim begannen russische Truppen, Städte im Donbass zu bombardieren und zu beschießen. Dass die Kremlpropaganda diesen massiven Angriff auf die Industrieregion weiten Kreisen im Westen als Erhebung einheimischer Separatisten verkaufen konnte, darf als einer ihrer größten Erfolge gelten. In Wirklichkeit überwog auch in der russischsprachigen Bevölkerung des Donbass ein ausgeprägter ukrainischer Patriotismus, dessen historischen Bezugspunkte die Kämpfe der freien Kosaken gegen die Zaren sind.

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Tomas Poth | Sa., 24. Februar 2024 - 14:47

Die 13.000 Toten im Donbas seit 2014 gehen auch auf das Konto der Ultra-Nationalen ukrainischen Streitkräfte, die auf ihr eigenes Volk geschossen haben.
Der Westen hat Assad in Syrien dafür verurteilt und gestraft.
Liquidation Andersdenkender, das kennen wir auch aus der Ukraine, insofern ...
Nun gut, gegenseitiges Aufrechnen macht wenig Sinn und schafft keine Verbesserung für die Menschen auf dem ukrainischen Schlachtfeld.

Besser man fügt sich aus Einsicht in das unvermeidliche, bevor man alles komplett in die Grütze fährt.

Verkniffene Kriegstreiber sollten sich lieber an der kämpfenden Front melden! Das Alter oder nicht Ukrainer zu sein kann da keine Ausrede sein! Das ist nur Feigheit vor den Konsequenzen des eigenen Wunschdenkens.

alessandro laporta | Sa., 24. Februar 2024 - 17:48

Antwort auf von Tomas Poth

"Die 13.000 Toten im Donbas seit 2014 gehen auch auf das Konto der Ultra-Nationalen ukrainischen Streitkräfte, die auf ihr eigenes Volk geschossen haben."

Das ist Unsinn, woher haben Sie diese Märchen?? Es ist einzig und alleine der russische Geheimdienst für die Toten (die meisten waren ohnehin Soldaten) verantwortlich! Das sollte man mittlerweile wissen, es sei denn man ist wie Sie, ein Opfer russischer Desinformation.

"Liquidation Andersdenkender, das kennen wir auch aus Russland, insofern ..."

So stimmt die Gleichung wieder!!

"Nun gut, gegenseitiges Aufrechnen macht wenig Sinn und schafft keine Verbesserung für die Menschen auf dem ukrainischen Schlachtfeld."

Nun gut, dann sagen Sie das mal Ihrem Freund im Kreml.

"Verkniffene Kriegstreiber sollten sich lieber an der kämpfenden Front melden!

Also alle, die Russland in seinem Imperialismus und Vernichtungskrieg in jeder Form unterstützen. Also Herr Poth, los los auf an die Front, Ihre russischen Freunde warten bereits auf Sie.

wenn Herr Poth so ganz selbstverständlich vom "Einsammeln russischer Erde" spricht und keinerlei Kritik am Verursacher im Kreml übt, dann muss ich annehmen, dass er diesen Angriffskrieg unterstützt und diesen für richtig hält.
Ob er das nun vom Sofa ausmacht, ist dabei unerheblich.
Insofern verstehe ich Ihren Kommentar nicht??

Liquidation Andersdenkender, das kennen wir von Selenski und seinen faschistischen Schergen. Ob es Ihnen passt oder nicht: Das ist Realität. Googlen Sie: Washington Post: Ukrainische Geheimdienste ermorden Gegner, «Verräter» und Kollaborateure im In- und Ausland. Alle Morde wurden von Selenskyj abgesegnet

Wissen Sie was passiert, La Porta? Die Welt wird unweigerlich in einen Atomkrieg schlittern. Russland wird danach noch weiterbestehen, weil es groß genug ist. Auch ein paar andere Staaten werden überleben. Die mitteleuropäischen Staaten aber, inklusive Frankreich und Großbritannien, vor allem Deutschland werden aufhören zu existieren. Das wird das Ergebnis von so unverbesserlichen Eskalationsstrategen sein wie Sie es sind und die wir als politische Luschen in der Regierung haben. Dann, Laporta, können Sie weiterschwätzen ohne Grips und Verantwortung. Ich übertreibe durchaus nicht. Und ich behaupte sogar, dass die USA es sein werden, die die Büchse der Pandora als erste öffnen werden, wenn sie merken, dass sie am Verlieren sind. Und dies dauert nur noch Monate. Sie gleichen einem Pokerspieler, der am Ende ist. Da hilft nur noch der Colt. Zum Schluss sind alle Spieler tot. Denken Sie, wiewohl das über Ihrer Niveaugrenze liegt, an Bert Brechts Karthagogedicht. Ein Seher, der Brecht.

Albert Schultheis | Sa., 24. Februar 2024 - 20:17

Antwort auf von Tomas Poth

Ich bitte Sie! Wir reden von den Trommlern und Scharfmachern bei FDP Grünen - Agnes, Toni, Roderich und Co. Die sind besorgt um Aktien, Macht und Futtertröge! Mit Schützengräben und Arsch auf Grundeis haben die's nicht so. Die schicken ihre Jeunesse d'orée auf Privatschulen und sorgen dafür, dass die in standesgemäßen, pöbel-aristokratischen Positionen bei der Partei, bei Rheinmetalls oder ÖRR unterkommen. Siehe Schäuble und offspring. Elendes Verrecken - das ist für die anderen, die somewheres, die's mit Heimat, Traditionen und so Zeugs zu tun haben, diese abgehängten Ausgeburten aus dem Korb der Bedauernswürdigen. Für die Steinzeitkrieger der Bandera-Nazis zB! Die mit den Glatzen und den Hakenkreuzen auf den Armen. Immerhin verteidigen die unsere Demokratie und Freiheit! Bereits seit 1942! Und sorgen für ethnische Sauberkeit.

Flamme | Sa., 24. Februar 2024 - 15:06

Da sind die Bellizisten also auch hier im Cicero angekommen. Ja nicht immer wieder Verhandlungen anmahnen, der Fleischwolf kann ja noch genug gefüttert werden...ach ja, Rüstungsaktien kaufen, das ist das Gebot der nächsten Jahre...ist das eigentlich der 5 oder 10 Jahrersplan?

Sie haben recht!! Die Bellizisten sind in der Tat im Cicero angekommen. Und da sind sie schon sehr lange und zwar in Form von Putin-Fans, im Unterstützen und Verharmlosen eines Angriffskriegs, Kriegsverbrechen im Allgemeinen und Befürworter eines brutalen russischen Imperialismus aus dem 18 u. 19ten Jahrhundert.

Dazu kommt ein gestörtes und völlig antiquiertes Rechtsverständnis und Verachtung der liberalen Demokratie.

'Ja, werte "Flamme", das ist die hässliche und widerwärtige Fratze des Bellizismus! Leider!

... ich meine nicht in den "Spiegel", der Ihnen die Kriegshetze vortanzt, sondern in den gewöhlichen Soiegel im Bad:

Sagen Sie uns dann: wären Sie wirklich bereit, selbst zu kämpfen?

Glauben Sie wirklich, dass die vorhandene Bundeswehr so stark ist, dass sie einen russischen Angriff aufhalten kann?

Sind Katastrophen- und Zivilschutz so gut organisiert und vorbereitet, dass wir sofort einen Krieg bestehen können? Reichen die Vorräte an Lebensmittel, Energie aus, um ein, zwei Jahre Krieg zu überstehen?

Auch wenn Sie Strack-Zimmermann und Hofreiter für die Clause-witze unserer Zeit halten sollten: Meinen Sie wirklich, Menschen wie diese beiden könnten einen echten Krieg führen - mit Aussicht auf Erfolg?

Wer trotz der miserablen Vorbereitung Deutschlands dennoch ein Krieg riskiert, handdelt nicht viel anders als die Hamas, der die eigene Bevölkerung offensichtlich völlig egal ist.

Albert Schultheis | Sa., 24. Februar 2024 - 15:15

Es geht um die Wurst - Fuck the EU! "Der Westen kann es sich nicht leisten, dass die Ukraine verliert" - Der Westen hat längst verloren, Herr Urban! Er konnte sich Vietnam leisten, den Irak, Syrien, Afghanistan und jetzt auch die Ukraine! Gewöhnen Sie sich dran, Urban! Da nützen auch Ihre diversen ge-fake-ten Narrative nichts:
"... überwog auch in der russischsprachigen Bevölkerung des Donbass ein ausgeprägter ukrainischer Patriotismus"
Immerhin gestehen Sie zu, dass der Krieg nicht im Feb 2022 begann:
"Nicht seit zwei sondern im Grunde seit zehn Jahren dauert die militärische Aggression von Putins Russland gegen die Ukraine an." - Allerdings dreht Urban auch den Bürgerkrieg nach eigenem Gusto um! Offenbar haben die USA nichts mit dem Krieg zu tun, einen Putsch mit 100 Toten auf dem Maidan hat's nie gegeben.
Was geht uns dieser beschissene Krieg der USA an, Urban? Sollen sie ihn ausfechten und ihre GIs opfern - nur mit skin and bones - nicht mit hardware - ist dieser Krieg zu gewinnen!

2001 hat Putin im Deutschen Bundestag gesprochen, "der kalte Krieg ist nun vorbei,
ich reiche Deutschland die Hand", leider ist in diesem politisch idealen Zustand weder vom Bundeskanzler Schröder (SPD), Vizekanzler Fischer (Die Grünen) noch anderen hohen Politikern des Westens diese Hand ergriffen worden. Die Geschichte hätte damals mit dem vom Westen gefeierten Held Putin eine völlig andere Richtung, eine für uns alle bessere, genommen. Schande, die damals Verantwortlichen haben jetzt eine Wende um 180 Grad gemacht und schimpfen.
Selbst heute noch sagt ein Fanatiker Selenskyj, wir werden den Krieg gewinnen.
Was haben wir für Politiker?

"Es geht um die Wurst - Fuck the EU! "Der Westen kann es sich nicht leisten, dass die Ukraine verliert" - Der Westen hat längst verloren, Herr Urban!"

Das hätten Sie gerne, Herr Schultheis! Der sogenannte "Westen" mag momentan in der Krise stecken, aber verloren hat dieser noch lange nicht.

"Offenbar haben die USA nichts mit dem Krieg zu tun, einen Putsch mit 100 Toten auf dem Maidan hat's nie gegeben."

Diesen Putsch, den Sie sich hier fast schon mit Autosuggestion versuchen einzureden, hat es auch nie gegeben, ergo haben die USA auch nichts damit zu tun. Er ist eine Erfindung des Kremls, weil Ihr dortiges Idol es nicht wahrhaben will, dass die Ukrainer keinen Bock mehr auf eine nichts bringende und zersetzende "Mir Russki" haben.
Und wenn Sie eine Revolution nicht von einem Putsch unterscheiden können, dann sollten Sie sich mal mit den Begrifflichkeiten auseinandersetzen. Ein bisschen Bildung schadet Ihnen nichts!!!

Und wenn wir schon dabei sind: Wissen Sie was Propaganda bedeutet?

Glauben Sie, Herr Laporta, immer noch an die bolschewistische Legende von der Revolution? Tragen Sie im Bett immer noch einen Schlafanzug mit Che-Guevara-Aufdruck?

Der deutsche Generalstab hat Lenin im plombierten Eisenbahnwagen aus der Schweiz nach Russland transportiert, natürlich nicht um Russland oder die Ukraine zu befreien. All die ehrlichen Menschen, die auf die bolschewistisch Revolutions-Propaganda reingefallen sind, haben das schwer bereuen müssen.

Und na ja, all die blumigen Pop-Revolutionen, bis hin zum arabischen Frühling - haben da nicht unseren lieben West-Regierungen und Medien eifrig mitgespielt? Was hat es den Menschen genutzt, die den Lockrufen dieser von außen gefeierten Revolutionäre gefolgt sind?

"Völker, hört die Signale, auf zum letzten Gefecht! ..." ???
---
Ob Sie wissen, Herr Laporta, was Propaganda ist, das weiß ich nicht, aber dass Sie brav und äußerst laut Propaganda verbreiten, das ist schwer zu überhören.
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In der Tat: Bildung schadet nicht!

Was halten sie davon? 🤔

Der Gegner ist allein für den Krieg verantwortlich!
Dieses Prinzip folgt aus der Tatsache, dass jede Partei versichert, zur Kriegserklärung gezwungen zu sein, um zu verhindern, dass der Gegner „unsere Werte“ zerstört, unsere Freiheiten gefährdet oder uns selbst ganz und gar vernichtet. Es handelt sich um die Aporie eines Krieges, der geführt wird, um Kriege zu verhindern. Man gelangt beinahe zu dem mythischen Satz George Orwells: „Krieg ist Frieden.“ So war die USA gezwungen, Krieg gegen den Irak zu führen, weil dieser ihr keine andere Wahl gelassen hatte.
Propaganda werter Herr, oder? 🤔

Sie vertreten Herrn Lenz? Oder Sind Sie es selber, Lenz, nur unter anderem Namen? Was sind Sie, wenn Sie andere mit "Putinist" titulieren? Ein Scholzist, ein Bidenist oder einfach nur ein A... loch? Einfach lächerlich, Ihre Argumentation, aber in Ihrer Primitivität haben Sie mich an Lenz erinnert. Schablonenhafte Argumente, simpel, BILD-Niveau, nachzuschlagen im Presseamt oder im Kanzleramt. Das mit der Bildung ist auch so ein Blödargument. Sie und Lenz, Sie entstammen bildungsfernen Schichten und gehören in Agitatorengruppe der SPD. Sie können hier nur mit verdeckten Karten spielen, Anonymus, mit offenem Visier geht bei Ihnen nicht, denn dann hätte man Sie und Lenz (oh, ich vergaß, Sie sind ja eine einzige Person und CICERO ist so naiv und merkt es nicht) sofort beim Wickel. Ich mach mir immer den Spaß und lege Ihre Kommentare neben die von Lenz. Jeder Student der Sprachwissenschaft merkt sofort: Das ist derselbe Schreiber, fällt sofort auf. Aber Sie spekulieren auf die Naivität.

Joachim Baumeister | Sa., 24. Februar 2024 - 15:20

Man redet immer nur von Putins Krieg und dass man Putin nicht trauen kann. Als wenn der Kreml nur aus Putin bestünde. Hinter ihm stehen eine ganze Reihe Figuren, die den Krieg antreiben und Großmachtsträume haben. Man keiner russischen Regierung trauen. Das Selbstverständnis dieses Landes ist seit Iwan dem Schrecklichen Krieg gegen die Nachbarn; die Zaren, die Sowiets und nun die Putinnationalisten und danach werden andere Machhaber kommen mit den gleichen Intentionen. Darauf muss sich der sogenannte Westen auch in Zukunft einstellen. Der Russe möchte immer wieder irgendwo, irgendwann vor einer Tür stehen.

Detlef Beck | Sa., 24. Februar 2024 - 18:46

Antwort auf von Joachim Baumeister

Wegen Napoleon brannten sie M. an. Stalin verhinderte mit dem Zusatzprotokoll zum H.-St.-Pakt (Verschiebung der Ausgangslinien für den dtsch. Vernichtungskrieg gegen den jüd. Bolsch. gen Westen), dass die Schlacht um Moskau im Dez. 41 vor und nicht in bzw. hinter M, geschlagen wurde. Während GB/Fr. Sitzkrieg gegen D führten, schlug "er" den Winterkrieg mit Finnl. (nördl. Sicherung Leningrads durch Gebietsaustausch; Sicherung Murmansk als eisfreien Hafen, später Anlandung von US-Hilfen) und "Einverleibung" der Baltenrepub.
Es gibt einen Staat, dessen Militärdoktrin die Unverletzbarkeit des eigenen Territoriums vorsieht. Wenn man diese bedroht sieht, führt man einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Irak, wegen der Befürchtung, von dort aus würde ein 2. "11.9." ausgehen (v. Dohnany vor der Körberstiftung HH; John Kerry). Die behauptete atomare Zweitschlagkap. der SU/RF stört, darum US-Raketen in der Türkei (Kuba-Krise). Raketenabwehrschirme im All + in Rum.+ Pol., Osterwei.

Klaus Funke | Sa., 24. Februar 2024 - 18:51

Antwort auf von Joachim Baumeister

Dummes Gewäsch eines Geschichtsvergessenen - Mehr, Herr Burmeister braucht es zu Ihren Anmerkungen nicht zu sagen. Hoffentlich kommen Sie mal in die Gelegenheit Ihre Ansichten vor ein paar Russen zu vertreten, dem Volk, dem Sie genau genommen Ihre Existenz verdanken. Schon vergessen, wer uns von den Nazis befreit hat, von den echten Nazis, wohlverstanden.

"Dummes Gewäsch eines Geschichtsvergessenen - Mehr, Herr Burmeister braucht es zu Ihren Anmerkungen nicht zu sagen. "

Herr Funke, Sie haben sich in der Vergangenheit schon mehr als einmal mit Ihren nicht vorhandenen Geschichtskenntnissen was gerade Russland betrifft, blamiert.

Somit ist es schon ziemlich bizarr, wenn gerade Sie dem Foristen Burmeister Geschichtsvergessenheit unterstellen.

"Hoffentlich kommen Sie mal in die Gelegenheit Ihre Ansichten vor ein paar Russen zu vertreten, dem Volk, dem Sie genau genommen Ihre Existenz verdanken. "

Was ist das denn für ein hanebüchener Unsinn? Ich glaube nicht, dass Herr Burmeister oder sonst jemand in der westlichen Hemisphäre ausgerechnet den Russen irgendetwas zu verdanken hat.

"Schon vergessen, wer uns von den Nazis befreit hat, von den echten Nazis, wohlverstanden."

Wer ist uns?

Ich weiß von meiner Familie, dass "uns" die Briten und Amerikaner befreit haben. Und dieses "befreit" kann ich in diesem Fall zu 100% bestätigen.

Keppelen Juliana | So., 25. Februar 2024 - 11:40

Antwort auf von Joachim Baumeister

Dann schaun wir doch mal wer alles von den Zaren/innen deutsches Blut in den Adern hatte.

Kurt Janecek | So., 25. Februar 2024 - 15:34

Antwort auf von Joachim Baumeister

War der sogenannte "WESTEN" jemals anders?
Die Habgier hatte in (den Westen) seit der Entstehung angetrieben!
Nicht mit den Fingern auf "Die Anderen" zeigen sondern in sich einkehren und fragen: „Wie bin ich eigentlich eingestellt?“

Henri Lassalle | Sa., 24. Februar 2024 - 15:43

fatale Fehlentscheidungen, auch um u.a. der deutschen Wirtschaft zu Diensten zu sein (billige Rohstoffe). Aber dennoch ist Steinmeier immer noch Bundespräsident und ein Putin-Lakai wie Ex-Kanzler Schröder immer noch in der SPD und ist sogar noch vor einiger in Deutschland öffentlich aufgetreten.
Bezüglich der Ukraine: Es wird irgendwann zu Verhandlungen oder/und Verträgen kommen müssen, aber Putin will die grösstmögliche Destruktion der Ukraine bewirken, um seine Vorstellungen zu diktieren - das Land hat dann keine Optionen mehr. Vielleicht wird ihm Trump im Fall seiner Wiederwahl dabei helfen.
Nur mit militärischer Unterstützung aus dem Westen ist der Krieg gegen den russischen Despoten nicht zu gewinnen. Die Ukraine wird weiter leiden, Zerstörungen und Tod erleben.

Bernd Windisch | Sa., 24. Februar 2024 - 15:54

Wenn der Westen den Krieg gewinnen könnte würde er es tun! Der Westen steckt in einem selbtverschuldeten Dilema.

Die Ukraine hat den Krieg bereits verloren. Katastrophale Kriegsschäden und eine kriegsmüde und geschundene Bevölkerung. Es gibt die Ukraine nur noch weil wir Ihre Renten und Staatsausgaben schultern. Man möchte dem Autor zurufen: "Mach doch mal die Augen auf" Der Westen ist in erster Linie Deutschland. Das ganze ist mehrere Nummern zu groß für uns.

Keppelen Juliana | So., 25. Februar 2024 - 16:24

Antwort auf von Bernd Windisch

und der Westen in dem Fall die EU kann es sich nicht leisten mit einem Nachbarstaat dazu noch mit dem größten Land in Europa ewig Krieg zu führen.

Gerhard Fiedler | Sa., 24. Februar 2024 - 16:05

Bundeswehr-General Gerd Schultze-Rhonhof appellert an die Bundesregierung: "Ich habe nicht 37 Jahre als Soldat gedient, um jetzt tatenlos zuzusehen, wie die Bundesrepublik langsam, aber wahrscheinlich auf eine aktive Teinnahme an einem fremden und sinnlosen Krieg zugesteuert wird" WELTWOCHE)
Verschonen Sie uns bitte mit Ihrer widerlichen Kriegspropaganda, Herr Urban! Russland bedroht Deutschland nicht, und die Ukraine ist nicht unser Land. Die USA möge Ihren Krieg mit der Ukraine ohne uns austragen. Suchen Sie sich ihre Sympatisanten für Selenskyj woanders als hier im Cicero!

Genau meine Meinung, Herr Fiedler. Es stimmt, was Sie sagen. All die Schwätzer, die diesen Krieg schönreden und dem drogenabhängigen Schauspieler die Treue halten, die werde kleinlaut, wenn das, was Sie herbeigeredet haben, Wahrheit wird: Deutschlands aktiver Eintritt in den Krieg, und zwar quasi als Volkssturm, denn verloren ist dieser Krieg für den Westen und die Selenskis allemal.

Gerhard Fiedler | Sa., 24. Februar 2024 - 16:29

Bundeswehr-General Gerd Schultze-Rhonhof appellert an die Bundesregierung: "Ich habe nicht 37 Jahre als Soldat gedient, um jetzt tatenlos zuzusehen, wie die Bundesrepublik langsam, aber wahrscheinlich auf eine aktive Teinnahme an einem fremden und sinnlosen Krieg zugesteuert wird" (WELTWOCHE)
Verschonen Sie uns bitte mit Ihrer widerlichen Kriegspropaganda, Herr Urban! Russland bedroht Deutschland nicht, und die Ukraine ist nicht unser Land. Die USA möge mit der Ukraine Ihren Krieg gegen Russland ohne uns austragen. Das deutsche Volk will diese Kriegsbeteiligung nicht, verbunden mit Geldverschwendung und Leichenbergen. Suchen Sie sich daher ihre Symphatisanten für Selenskyj und Co. woanders als hier im Cicero!

Stefan Jarzombek | Sa., 24. Februar 2024 - 17:17

Der Westen kann es sich nicht leisten das Putin diesen Krieg gewinnt, mag stimmen, jedoch ab wann befinden wir uns direkt im Krieg mit Russland und was glaubt man hierzulande überhaupt, wer nach der Ukraine der nächste Hauptfeind von Russland wird? Derjenige der die Ukraine am meisten unterstützt wird, ob er will oder nicht, der nächste Hauptfeind. Taurus wird von deutschen Staatsbürgern programmiert, da die Ukrainer mit dieser Technik wohl eher weniger vertraut sind, somit beteiligt sich Deutschland direkt am Krieg und wird zur Kriegspartei. Das wäre meine Einschätzung.
Ob da die Amerikaner dann noch einen Nato - Bündnisfall drin sehen? Eher fraglich.
Es ist und bleibt schwierig und der Kanzler schweigt. Wo ist er eigentlich? Man hört und sieht nichts. 🤔
Wenigstens ein Waffenstillstand sollte meiner Meinung nach ausgehandelt werden, damit das Töten auf beiden Seiten erst einmal aufhört.

Ingofrank | Sa., 24. Februar 2024 - 17:28

kann sich den Krieg in der Ukraine nicht leisten. Und es wird Deutschland ganz genau so ergehen wie dem Osten des Landes v 1949 bis 1989. Auch hier wurde für subventionierte soziale Wohltaten, riesigen Ausgaben für Rüstung & Militär, einer verfehlten Wirtschaftspolitik bis hin zu umfassenden Einschränkungen der Meinungsfreiheit bis hin zur Parteienherrschaft der Nationalen Front unter Führung der SED
( heute grün/ SPD) der Staat hin zum Bankrott geführt.
Mit einem riesigen Unterschied zu 89. Damals gab es noch die wohlhabenden Brüder & Schwestern deren Regierung gewillt war, ihre gestrauchelten Verwandten zu unterstützen
auch gegen den Wiederstand der SPD.
Und heute ?
Gibt es diese besser gestellten Verwandten nicht mehr !
Und der Rest Europas, der Welt ? Die alle lachen sich über die Selbstzerstörung Deutschlands kaputt und reiben sich genüsslich die Hände.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Rainer Mrochen | So., 25. Februar 2024 - 09:20

Sie sind nichts weiter als ein Propagandist.
Die Fakten verleugnend, die Realität ignorierend zum Durchhaltewillen bis zum "Volkssturm" bereit.
Das hatten wir doch alles schon. Einfach nur schändlich.
Warum schreiben sie nicht, daß es um Ressourcen wie z.Bsp. Silicium, Öl und Gas geht. Dieser Konflikt hat nichts mit Freiheit oder nicht Freiheit oder gar "westlicher Werte" zu tun. Handfeste ökonomische und geopolitische Interessen sind das Kernmerkmal dieses Konfliktes. Sie wissen das ganz genau und dennoch nichts als billige Propaganda. Warum entlarven sie sich als Anbiederer für die westliche Folgestrategie "Lebensraum und Ressourcen im Osten?" Haben sie sich mal gefragt warum die meisten Länder Europas eher zurückhaltend, bezüglich Lieferung von Kriegsmaterial sind und Deutschland wieder an vorderster Front steht. Ein drittes mal wird Russland unserem Land nicht verzeihen, jedenfalls nicht ohne Weiteres. Nichts dazugelernt. Stellen sie sich Baerbock als Kanzlerin vor. Lieber nicht!

Reinhold Schramm | So., 25. Februar 2024 - 10:16

Für eine Friedensdiplomatie und wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt es keine Alternative!

►Einstellung der Beteiligung Deutschlands am NATO-Krieg gegen die Russische Föderation und Rückführung der Wirtschaftsflüchtlinge.

Deutschlands Bevölkerung braucht für seine wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Entwicklung billige und bezahlbare Energie-Rohstoffe und Bodenschätze aus der Russischen Föderation!

Deshalb, ein sofortiges Ende der Waffenlieferungen und Finanzhilfen für die Kiewer Westukraine. Die Rückkehr aller 1,3 Millionen Ukrainer in ihre Heimatregionen und die Einstellung aller sozialen Leistungen für den Aufenthalt in Deutschland.

Die bisherigen jährlichen Kosten in Höhe von mehr als 50. Milliarden Euro müssen dem kontrollierten und korruptionsfreien Wiederaufbau in der verbliebenen Westukraine dienen.

Voraussetzung auch hierfür: Aufhebung der Sanktionen gegen die Bevölkerung der Russischen Föderation; keine Mitgliedschaft der Kiewer Ukraine in der NATO und EU.
{...}

Reinhold Schramm | So., 25. Februar 2024 - 10:18

{...}

Aufhebung der Sanktionen gegen die Bevölkerung der Russischen Föderation; keine Mitgliedschaft der Kiewer Ukraine in der NATO und EU.

Fazit: Es braucht einvernehmliche, wirtschaftliche Zusammenarbeit und kulturelle Beziehungen zur Russischen Föderation und der West- und Ostukraine, sowie in ganz Europa.

Peter Saulus | So., 25. Februar 2024 - 10:20

... unter Vielen. Den militärisch-industriellen Komplex und angeschlossene Aktionäre wird's freuen.

Hanno Woitek | So., 25. Februar 2024 - 10:42

durchaus nachvollziehen. Aber im Endeffekt läuft sie darauf hinaus, dem Deutschen Bundeskanzler die Schuld an einer möglichen Niederlage der Ukraine zu geben. Aber:wieso hat die Ukraine nach den Startverbrechen Putins 2014 nicht dramatisch selbst aufgerüstet und , noch schlimmer, das was sie an Waffen produziert haben, hat ihr Oligarchen Pack auf der Welt verscherbelt und sich Landsitze in der Toskana dafür gekauft. Und zu 100.000en hauen die jungen Ukrainer als Wehrdienstverweigerer ab in unser Land und leben vom Bürgergeld. Zurückschicken das Pack. Warum sollen wir für die Ukraine Waffen produzieren, wenn die selbst ihre produzierten, und auch unsere?, auf dem Weltmarkt verscherbeln. Herr Urban.. bleiben Sie bei Wahrheiten und nicht den Schön Quatschereien des Herrn Selenskyj, der auch sein ergaunertes Geld ins Ausland transferiert.

Helmut Bachmann | So., 25. Februar 2024 - 10:46

auf dem Vormarsch. War vor zwei Jahren schon enttäuschend, ist es immer noch. Wie blind muss man sein, um hier Täter-Opferumkehr zu betreiben? Dass es soviel naive Kriegsliebende gibt, ist dafür keine Entschuldigung.

Uli | So., 25. Februar 2024 - 10:50

Deutschland jedenfalls nicht. Wir können uns weder diesen Krieg leisten, der uns schon Dutzende Milliarden gekostet hat (zur Erhellung: 1 Milliarde sind 1000 Millionen), noch eine Niederlage der Russen. Das hätte nämlich zur Folge, dass wir ein vollkommen korruptes Land am Tropf hätten.

Gunther Siegwart | So., 25. Februar 2024 - 11:47

Deutschland hatdie Ukraine überfallen. Putin verteidigt die Ukraine gegen den Westen. Und er verteidigt Russland gegen den Westen. Der einzige Demokrat ist Putin. Und ein Humanist. Ein echter Menschenfreund. Im Westen sind nur Kriegstreiber. Die Ukraine führt einen Angriffskrieg gegen Russland.
Noch mehr Schwachsinn gefällig?

Ernst-Günther Konrad | So., 25. Februar 2024 - 12:13

das sehe ich wie Herr Will und einige andere Foristen auch. Mit der Einmischung, mit der Unterstützung mit Waffen, mit der Übernahme der Kriegsrhetorik und mit der Spaltung des Volkes auch in dieser Frage, hat der Westen bereits vom ersten Tag des völkerrechtswidrigen Einmarsches verloren. Am meisten aber verlieren die Deutschen. Warum? Während die anderen Staaten der EU sich deutlich zurückhalten, Frankreich liefert z.B. 10% dessen, was sie könnten, während selbst die USA und andere Staaten den Rückwärtsgang eingelegt haben, rennen unsere Heißsporne verbal weiter vorne weg, ohne jemals eine Waffe in der Hand gehabt zu haben.
@ Herr Laporta - ich bin bei vielen Themen bei Ihnen, hier aber nicht in vollem Umfang. Ich versuche Putin zu verstehen, deswegen unterstütze ich ihn nicht und halte auch diesen Krieg für widerlich. Sie wie auch andere Foristen sollten dringend die Emotionen zurückfahren. Ich respektiere Ihre Meinung. Ihre Aussage zu den UA Nationalisten OUN stimmt so nicht.

Hans Süßenguth-Großmann | So., 25. Februar 2024 - 12:28

Der Westen wird es sich leisten müssen, denn ein realistischer Ansatz um die Lage in der UA zu ändern, ist nicht in Sicht. Das Kriegsende 45 mit der totalen Niederlage von D und J, wurde mit Millionen Toten der Alliierten bezahlt.
Diesen Preis wird der "kollektive Westen" nicht mehr bezahlen.

Ingbert Jüdt | So., 25. Februar 2024 - 18:21

... vor dem bevorstehenden Ende. Herr Urban schlägt die Zähne in eine hoch selektive und feindbilddurchtränkte Wahrnehmung der Vergangenheit, die man problemlos und mit guten Belegen auch andersherum darstellen kann. Aber das Schicksal der Ukrainer selbst geht es dabei gar nicht, sondern mit solchen Artikeln, die vor lauter moralischer Kraft kaum laufen können, verteidigt der Westen ausschließlich sein hehres Selbstbild bis zum letzten Ukrainer.

Erich Becker | So., 25. Februar 2024 - 18:47

Kriege werden nur durch Diplomatie und einen gerechten (!) Frieden beendet!
Gerechter Frieden – bezogen auf den Ukraine-Krieg heißt, die Sicherheitsinteressen sowohl der Ukraine als auch Russlands zu beachten!
Der Krieg ist offensichtlich nicht zu gewinnen – und schon gar nicht von der Ukraine -, wie bereits mehrmals von Fachleuten wie Ex-General Harald Kujat und dem ehemaligen Brigadegeneral Erich Vad konstatiert.
Statt dessen wird nach bekanntem Muster argumentiert. Orientierung bietet hierbei L Arthur Ponsonby, der nach dem 1. Weltkrieg u.a. folgende Thesen zu „Das erste Opfer des Krieges ist Wahrheit“ formulierte – und das ist auch gegenwärtig auf die Nato anwendbar:
Das gegnerische Lager trägt die alleinige Verantwortung für den Krieg;
Der Führer des Gegners ist ein Teufel;
Wir kämpfen für ein gute Sache;
Der Gegner begeht mit Absicht Grausamkeiten.
Ich ergänze: und er will weiter Krieg führen, um sein Herrschaftsgebiet auszuweiten. Ich frage: Wo gibt es wasserdichte Belege dazu?

Reinhold Schramm | So., 25. Februar 2024 - 19:51

Für eine friedliche wirtschaftliche, kulturelle und soziale Zusammenarbeit mit der Russischen Föderation vs. NATO-Kriegshetze und Zensur.

Für eine Friedensdiplomatie und wirtschaftliche Zusammenarbeit gibt es keine Alternative!

►Einstellung der Beteiligung Deutschlands am NATO-Krieg gegen die Russische Föderation und Rückführung der Wirtschaftsflüchtlinge.

Deutschlands Bevölkerung braucht für seine wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Entwicklung billige und bezahlbare Energie-Rohstoffe und Bodenschätze aus der Russischen Föderation!