Rex Tillerson - Der Geoökonom

Tritt er nun zurück, oder nicht? Fest steht, dass es zwischen US-Präsident Trump und seinem Außenminister Rex Tillerson seit einiger Zeit kriselt. Wofür der ehemalige Chef des Ölkonzerns Exxon Mobil steht, lesen Sie im Cicero-Plus-Porträt

Rex Tillerson
Unter Rex Tillerson Ägide verfolgte Exxon deutlich andere Interessen als die Vereinigten Staaten/ picture alliance

Autoreninfo

Jennifer M. Harris ist Senior Fellow am Council on Foreign Relations in New York. Zuvor gehörte sie dem Planungsstab im US-Außenministerium an.

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Nachdem er es wochenlang spannend gemacht hatte, gab der designierte US-Präsident Donald Trump Mitte Dezember endlich bekannt, wer sein Außenminister werden würde: Er berief Exxon-Mobil-Chef Rex Tillerson und lobte kurz darauf auf Twitter, sein Kandidat habe „große Verhandlungserfahrung mit allen möglichen ausländischen Regierungen“.

Tillerson ist mit Sicherheit ein gewiefter Verhandler. Unter seiner Führung hat der Exxon-Konzern, der auf sechs Kontinenten tätig ist und einen Börsenwert von mehr als 390 Milliarden Dollar verzeichnet, mehr als 100 Fusionen und Firmenkäufe getätigt. In seinem Verhandlungsstil scheint der künftige Außenminister, wie auch der nächste Oberbefehlshaber, ein Faible fürs Dramatische zu haben. Einer von der New York Times kolportierten recht anschaulichen Anekdote zufolge war Tillerson, als er im Jemen über eine Gasexportanlage verhandelte, dermaßen angefressen von der sturen Haltung der Regierung, dass er „einen Tobsuchtsanfall bekam, ein gut zehn Zentimeter dickes Buch quer durch den Raum schleuderte und hinausstürmte“.

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Werner Peters | Fr, 1. Dezember 2017 - 16:09

Habe Tillerson vor einigen Tagen abends live bei einer PK bei CNN gesehen. War stark beeindruckt. Sehr souveränes Auftreten, ruhig, betont sachlich. Schade, wenn der gehen müsste und dafür ein Ex-Agent ins AA käme. But: That's America!

Bernd Fischer | Fr, 1. Dezember 2017 - 20:44

Man sollte realistisch bleiben und sich die Geschichte aller US-Präsidenten ( seit WK. II ) anschauhen wie Minister , nach kurzer Zeit
( maximal ein Jahr ) geheuert oder gefeuert wurden. ( Nachzulesen im World Wide Web )

Für mich ein normaler amerikanischer
( Politischer ) Vorgang.

Natürlich ist das für deutsche Politiker und deren "gläubigen Anhänger" und den zu tiefst willigen Jornalisten , was in den USA passiert ein Gräuel.

Warum nur?

Bei uns ist alles anders, ein Landwirtschaftsmister kann die Kanzlerin blamieren, und wird noch ( in gewissen Kreisen ) als Held gefeiert.

Wir Deutschen werden immer arrogant bleiben
( mit viel eigenen Dreck am Stecken ) um über andere Regierungen ( mit Hilfe der willigen Journaille ) unser Urteil zu fällen.

Rolf Pohl | Sa, 2. Dezember 2017 - 19:08

... hat eben doch noch nicht alle in Frage kommenden Mitspieler in seiner Show gehabt. Nun darf darauf gebaut werden, dass er am Ende seiner vier Jahre damit fertig hat.
Was isser doch ein schöner, blonder, dauerfeuernder Regierfritze.

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