Christophe Chalencin in gelber Weste
„Macrons Benzinsteuer war der Funke, der das Pulverfass zur Explosion gebracht hat“, sagt Christophe Chalençon / Bruno Levy

Gelbwesten-Anführer Christophe Chalençon - Des Zornes Schmied

Christophe Chalençon ist einer der Anführer der französischen Gelbwesten – und trägt mit seinen maßlosen Statements dazu bei, dass sich die Bewegung zunehmend radikalisiert

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Sascha Lehnartz ist Chefkorrespondent von Die Welt und hat viele Jahre aus Frankreich berichtet

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Als die Sendung im italienischen Sender Piazzapulita vorbei war, aber die Mikrofone noch angeschaltet, legte Christophe Chalençon erst richtig los: Ja, er könne sich jederzeit „eine Kugel fangen“, aber dann passiere Folgendes: „Wenn man mich umbringt, dann landet er, Macron, auf der Guillotine.“ Chalençon nahm jetzt Fahrt auf: „Wir sind mehrere“, sagte er drohend und meinte mit „wir“ wohl die Spitzen der Gelbwestenbewegung. „Wenn einem von uns etwas passiert, dann stürmen wir den Élysée, räumen alles ab und holen ihn, seine Frau und seine ganze Clique.“ Man verfüge nämlich über „Paramilitärs, die bereit sind einzugreifen, denn die wollen auch, dass die Regierung fällt“.

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