Entwicklungspolitik - Merkel rettet jetzt auch Afrika

Kein Tag vergeht, ohne dass die Bundesregierung ihr Engagement für Afrika und Asien betont. Entwicklungspolitik ist sinnvoll, mit Ablenkungsmanövern werden aber hiesige Probleme nicht kleiner. Weltrettung gelang den Deutschen nie. Von Alexander Kissler

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht am 10.10.2016 in Niamey im Niger im Aufnahme- und Durchangszentrum für Migranten der Internationalen Organisation für Migration mit Migranten (IOM) mit Flüchtlingen wie der Liberianerin Binta (M), die im Niger gestrandet sind.
Angela Merkel in Nigeria: Weltrettung als Pendant zur Fernstenliebe / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

So erreichen Sie Alexander Kissler:

Es war eine gute Woche für Asien und für Afrika. Deutschland hat sich beider Kontinente angenommen. Vorderasien liegt nun gleich um die Ecke von Cottbus, Essen, Hinterzarten. Die neue deutsche Politgeographie hat es eingemeindet. Laut der Bundeskanzlerin gehört Syrien zu „unserer unmittelbaren Nachbarschaft“. So verkündete sie es, nicht zum ersten Mal, am Montag auf dem Parteitag der CDU in Berlin. Warum aber schrumpft das Mittelmeer zum Binnensee, der Hermon zum Alpenberg? Weil es die Deutschen nicht unterhalb der Weltrettung tun. Das war vielleicht einmal possierlich, heute ist es fatal.

Politik in Form eines alten Brettspiels

Die Weltrettung ist das Pendant zur Fernstenliebe. In beiden verbinden sich maximale Ansprüche mit minimaler Gestaltungskraft. Die Allerfernsten kennen uns nicht, die Welt fügt sich keinem Parteitagsbeschluss. Strategisch ist die Weltrettung verlockend: Man kann inhaltlich nichts dagegen sagen – wer ist schon gegen Liebe, gegen Hilfe? –, zugleich bleibt der Inhalt hohl und vage. Welcher konkrete Ausschnitt der Welt soll wovor genau gerettet werden? Und wie verhält es sich angesichts spezifischer Maßnahmen mit dem freien Willen und der freien Verantwortung derer, die aus der Ferne gerettet werden sollen? Und wie mit dem national begrenzten Mandat (und Etat) der Retter? Kein Kanzler ist letztlich legitimiert, über Menschen zu bestimmen, die zu seiner Wahl nicht aufgerufen waren. Darum gilt sein Eid „dem Wohle des deutschen Volkes“, nicht dem Heil der ganzen Welt.

Kaum etwas treibt die Kanzlerin so um wie das Schicksal Afrikas. „Befreien Sie Afrika!“ hieß es einst in einem Brettspiel, das später den Titel abgab für eine Fernsehdokumentation zum deutschen Umgang mit dem Kontinent. Heute bleibt das Engagement Angela Merkels für Afrika rhetorisch unüberbietbar. Gerade bekräftigte sie in ihrer Videobotschaft, „Afrika ist und bleibt unser Nachbarkontinent“ – wieder soll das Ferne in den eigenen Garten gerückt werden und gilt, ganz nebenbei, Europa als Heimat. Deshalb werde die Bundesrepublik ihre „Migrationspartnerschaft“ mit Niger, Mali, dem Tschad, Burkina Faso und Mauretanien ausbauen. Auch die „ghanesischen Wünsche“ wolle Deutschland berücksichtigen, ganz allgemein „müssen wir Afrika unterstützen“. Im harschen „Müssen“ steckt eine moralische Pflicht, die Merkel mit deutscher Expertise und deutschem Steuerzahlergeld erfüllen will. Sie sieht die Mittel der Deutschen auch deshalb in Afrika gut angelegt, weil die Deutschen vom „Marshallplan in Europa nach dem zweiten Weltkrieg“ profitierten. Für Afrika zahlen, weil die Amerikaner den Westeuropäern damals auf die Beine halfen?

Fernes Pathos über nahe Probleme 

Niemand bestreitet, dass Entwicklungspolitik ein sinnvoller Pfeiler der Außenpolitik ist. Natürlich rückt die Welt allein schon aufgrund avancierter Kommunikationsmittel im 21. Jahrhundert näher zusammen. Natürlich betreffen im Zeitalter globaler Migration die Politik, das Klima, die Lebensverhältnisse in Afrika und Asien den entfernten Westen unmittelbar. Er bleibt Sehnsuchts- und Hoffnungsziel für Millionen von Menschen. In deren Heimatländern lassen sich zudem mit geringerem finanziellen Aufwand deutlich mehr Menschen unterstützen als in den Zielländern, Deutschland vorneweg. Dennoch mutet es unfreiwillig komisch an, wenn der geschäftsführende Bundesentwicklungsminister Gerd Müller ein ambitioniertes Abkommen zur Digitalisierung Ruandas unterzeichnet. Das Ministerium stellt jetzt „zusammen mit der KfW Entwicklungsbank eine Milliarde Euro für Investitionen in nachhaltige Verkehrssysteme in Entwicklungs- und Schwellenländern zur Verfügung“. 

In Deutschland wird von Jahr zu Jahr die Digitalisierung stets heftiger beschworen. Digitalisierung ist der BER unter den Themen: immer präsent, doch es geht nicht voran. Auf dem jüngsten Parteitag wurde „schnelles Internet überall“ von der Kanzlerin abermals auf die lange Bank geschoben – „bis 2025“ soll es nun soweit sein. Bis dahin werden vermutlich Autos in Singapur autonom fahren, wird man in China Reisen zum Mond mit der App buchen und künstliche Intelligenz im OP nutzen. Mecklenburg-Vorpommern feiert dann 4G in Güstrow. Will Deutschland seine digitale Schläfrigkeit nach Afrika exportieren?

Vorerst handelt es sich um Stellvertreterdebatten. Wenn chronische Selbstüberschätzung auf ebenso chronische Inkompetenz trifft, muss man weit, sehr weit ausgreifen – in Gebiete, in denen man sich nie einer Wahl, nie einem Erfolgsnachweis wird stellen müssen. Der unaufhörliche Verweis auf Afrika, Asien und deren angebliche Nähe soll die hiesigen Probleme mit einer dicken Schicht aus Pathos überziehen: Wie gut es uns doch geht, trotz Migrationskrise , wachsender Kriminalität, desolater Bundeswehr, abgehängten Regionen! Wie schwierig doch die Weltlage ist und wie großartig unser Bemühen! Was für gute Menschen wir doch sind, wir Regierenden, wir Regierten, wir tollen Deutschen! Mit Afrika und Asien haben solche Ablenkungsmanöver eher wenig zu tun, mit einer Regierung ohne Kompass sehr viel.

Peter Krämer | Do, 1. März 2018 - 15:08

Warum nur hat Frau Merkel diese Thema nicht schon zu Beginn ihrer Amtszeit bearbeitet.
Dann ginge es den Menschen in Afrika und Asien heute schon so gut, das niemand mehr den gefährlichen Weg nach Europa auf sich nehmen müsste.

Josef Garnweitner | Fr, 2. März 2018 - 16:09

In reply to by Peter Krämer

Entwicklungshilfe gibt es viel länger als A. Merkel. Es ist irre viel Geld geflossen und bewirkt wurde nichts. Wie sollte es auch. Die Entwicklungshilfe unter welchen Namen auch immer ist total ineffizient. Logisch, denn es handelt sich um einen staatl. Apparat. Und seit wann arbeitet der Staat effizient? Zudem bezweifle ich ernsthaft, daß die GTZ überhaupt über geeignete Fachleute verfügt.

Erreicht wurde nur, daß die "Eliten" in den geförderten Ländern stinkreich geworden sind, dafür die Armen noch ärmer. Sie können davon ausgehen, daß in diesen Ländern 5o % aller öffentlichen Gelder in den Taschen dieser "Eliten" landen.

sind nur noch die UNO-Hilfsprojekte. Die indischen und afrikanischen Seilschaften, die diese Hilfsgelder verwalten, veruntreuen noch mehr Geld. Bei denen fließt es teilweise direkt in die eigene Tasche.

Der Kernsatz dieses sehr zutreffenden Artikels von Herrn Alexander Kissler bringt es genau auf den Punkt:
"Kein Kanzler ist letztlich legitimiert, über Menschen zu bestimmen, die zu seiner Wahl nicht aufgerufen waren. Darum gilt sein Eid „dem Wohle des deutschen Volkes“, nicht dem Heil der ganzen Welt."
Die Noch-Kanzlerin Merkel sollte endlich ihre eigentliche Arbeit machen - ihren Amtseid umsetzen, nämlich Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
Während Obdachlose bei minus 10 Grad ihre Nächte im Freien oder (wenn sie Glück haben) in bereitgestellten Lagerhallen verbringen dürfen, beziehen Flüchtlingsfamilien neugebaute komfortable Holzbauten oder auch Reihenhäuser.
Solidarisch ist man von Seiten der Regierungsbehörden fast ausschließlich mit Asylanten. Und wer das kritisiert, wird als von den Medien als Fremdenfeind oder Rassist diskreditiert und verleumdet. Unsere Demokratie ist im Sinkflug!

Eberhard Scholz | Do, 1. März 2018 - 15:29

Ich kann dieses Geschwafel von Digitalisierung nicht mehr hören und lesen. Diese letzten Regierungen reden nur und handeln nicht. Es gibt im Taunus und im Odenwald jede Menge Dörfer, die keinen oder unzumutbaren Empfang haben, von den dazwischen liegenden Landstrichen ganz zu schweigen.

Robert Müller | Do, 1. März 2018 - 15:31

Grundsätzlich gebe ich Ihnen Recht, dennoch gefallen mir einige der erst kürzlich aufgelegten Afrika-Projekte. So ist das mit dem Internet in Afrika eine sehr gute Sache, weil man da die Stärken, z.B. in Ruanda, verbessert und auf diese Weise auch etwas mehr Marktwirtschaft dorthin bringt. Ein anderes gutes Projekt ist der Transport von Afrikanern aus Libyen zurück in deren Heimatländer. Auch die Förderung von Solarenergie in Nordafrika gefällt mir.

Mathias Trostdorf | Fr, 2. März 2018 - 22:10

In reply to by Robert Müller

Warum muß "Afrika" eigentlich immer "geholfen" werden? Wann legen die endlich mal von alleine los?
Warum schaffte China in zwanzig Jahren, was "Afrika" in hundert Jahren nicht geschafft hat?

Michaela Diederichs | Do, 1. März 2018 - 15:47

Klasse Artikel! Es wird immer schlimmer mit ihr, unserer Weltretterin. Ich bin sprachlos.

martin falter | Do, 1. März 2018 - 15:54

bei uns ist alles gemacht. Es gibt keine Probleme bei den Tafeln, BER, Digitalisierung, Mindeslohn usw. usw. und überhaupt ist alles in Butter. Wohin bloß mit dem Geld - das uns Bürgern abgepresst wird. Die Kanzlerin hat schon Ideen dafür.

Simon Templar | Do, 1. März 2018 - 16:04

Was ist denn das für ein Deutsch? "Afrika ist und bleibt ein (unser Nachbar-) Kontinent"? Was bringt diese Person als nächstes? "Der Mond ist und bleibt unser Erdtrabant?"

Es ist zum Verzweifeln mit der.

Petra Nitzsche | Do, 1. März 2018 - 16:11

Gerade wird vom Südafrikanischen Parlament versucht, weiße Farmer ohne Ausgleichszahlungen zu enteignen. Trotz der fehlenden Ausbildung und Ausrüstung der schwarzen Farmer sehen diese es als Gerechtigkeit an, die Farmen nach der Landreform zu übernehmen. Meiner Meinung nach, kann das nur Scheitern und das Land noch weiter in den Ruin bringen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass da noch etwas zu retten ist.

Ronald Solle | Sa, 3. März 2018 - 23:06

In reply to by Petra Nitzsche

Nordrhodesien Heute Sambia da sind die Enteignungen auch sehr erfolgreich gewesen für die Wirtschaft.Wenn man Armut produzieren will sind diese Maßnahmen Vorbild zu nennen.
MfG

Wolf Köbele | So, 4. März 2018 - 00:03

In reply to by Petra Nitzsche

hat vorgemacht, wie ein gut verwaltetes Land mit effektiver Verwaltung und wertschöpfender Agrarwirtschaft innerhalb kürzester Zeit (1 Jahr) zu einem der ärmsten Länder Afrikas mit einem - bis voriges Jahr - dauerregierenden Diktator gemacht werden kann. Das macht Südafrika jetzt nach. Nicht das einzige Land übrigens, das aus dem Schaden der anderen nicht klug wird.
Interessant für mich, wenn ich bedenke, daß für meinen Sohn, der ein Semester dort studiert hat, eine sog. Garantiesumme von fast 600 Euro beim hiesigen Generalkonsulat hinterlegt werden mußte, wodurch sichergestellt wurde, daß er das Land in der vorgesehenen Zeit auch wieder verläßt. Die ruinieren ihr Land wie unsere Politiker unser Land ruinieren - aber: die nehmen nicht jeden!

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 1. März 2018 - 16:14

dass es hier auch um die "Anschlussverwendung" von Frau Merkel bei der UNO geht.

Peter Lieser | Do, 1. März 2018 - 16:25

Es gibt nix zu ergänzen, oder zu korrigieren - es paßt alles ! Ich gehe mit dem Gefühl ins Wochenende, es gibt noch Menschen in diesem Land die noch alle Tassen im Schrank haben. Zwar Wenige aber es gibt sie.....hoffentlich auch in der SPD, Sonntag ist "Zähltag" .

Gisela Fimiani | Do, 1. März 2018 - 16:36

Dies ist die deutsche Ausprägung von Kolonialismus: Afrika und Asien mögen am deutschen Wesen genesen. Nicht nur sind die hiesigen Probleme mit dickem Pathos verkleistert, sondern vor allem der Verstand, welcher von eigener Unfehlbarkeit umnebelt ist und unfähig zur kritischen Selbstreflexion. Das Denken ist anstrengend und gefährlich.......das Fühlen ist umso angenehmer und moralisch weit besser zu verkaufen.

Martin Arndt | Do, 1. März 2018 - 16:51

Die ganze Verlogenheit der Entwicklungspolitk ist inkarniert in der GIZ. Von deutschen Steuergeldern finanziert gibt diese nicht-legitimierte Institution vor, im Interesse "entwicklungsfähiger" Länder zu agieren. Das Interesse Deutschlands an diesen ist gleich null. Sie nutzen den hochbezahlten Personen, die dort "arbeiten" u. sich in moral self-complaceny aalen u. sich dünken, moralisch perfekt zu sein. Welche Partei beseitigt endlich diesem Selbstbedienungsladen?Von CDU,SPD, Grünen etc. ist nichts zu erwarten, da sie in den hoch alimrntierten Aufsichträten sitzen.

Michael Jensen | Do, 1. März 2018 - 17:14

Frau Merkel ist wohl geil auf den Nobelpreis für Frieden. Dafür opfert sie alles, auch das eigene Land. Dabei habe ich ihn eher verdient: Ich schreibe schöne Gedichte, mache höchst ansprechende Photos, kümmere mich um Musik und helfe den Menschen in meiner Umgebung – privat und beruflich. Also: Wer erreicht mehr für den Frieden?

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 2. März 2018 - 20:20

In reply to by Michael Jensen

dass Deutschland Afrika hilft aufzubauen, gerne.
Nicht weil wir das müßten, es wäre wieder diese m.E. unsägliche Merkel-Litanei, sondern weil Intelligenz verpflichtet.
Ich möchte diese Leute nicht hier, um ihnen zu helfen, also hilft man ihnen vor Ort.
Und genau so benennt man das Frau Merkel.
Es wäre Hilfe, am besten dann zur Selbsthilfe. Und auch nicht als einsame Merkelaktion, um Deutschland Buße aufzuerlegen, sondern als Koordinierung der Europapolitik für Afrika.
Der Nahe Osten könnte es alleine schaffen mit weniger Waffen und friedlicher Religion.
Schön wäre es auch, wenn die vielen Willkommen-Rufer dann in Afrika Geld von der Bundesregierung dafür bekämen, dort behilflich zu sein.
Vor allem im Bildungsbereich.
Von mir aus könnte auch Frau Merkel nach Afrika.
Wenn es denn aber die UNO sein muss, gute Reise.
M.E. muss Europa grundsätzlich aufgebaut und zusammengehalten werden.
Da stört evtl. Frau Merkel.

Karin Zeitz | Do, 1. März 2018 - 17:22

ist grenzenlos. Offensichtlich glaubt man, dass die EU-Länder gigantische Mittel aufbringen können, um in Afrika allen Menschen ein gutes Leben zu ermöglichen, mit Hilfe des Militärs alle Stämme zu befrieden und die Menschen für harte Arbeit und den friedlichen Aufbau ihrer Länder zu begeistern. Entwicklungshelfer wissen dagegen genau, dass Geldflüsse immer irgendwo versickern und ungeschützte Errungenschaften schnell zerstört sind.

claudie cotet | Do, 1. März 2018 - 17:35

das fatalste an der ganzen deutschen geschichte:
die denkfaehigkeit des deutschen volkes,
also der deutschen waehlerschaft.
hinzu kommt die qualitaet, auf allen ebenen, derer, die sich jeweils an die spitze der verschiedenen institutionen ge....... haben

Willi Mathes | Do, 1. März 2018 - 17:37

Sitzt !

Weltenrettung - mindestens aber einen Kontinent, darunter tun wir`s nicht !
Marode Infrastruktur - Schulen -Schwimmbäder , der tägliche Kampf der Menschen, die schon immer hier sind ums tägliche Überleben , war da was ?
Danke und freundliche Grüsse Herr Dr. Kissler !

Gregor Kühn | Do, 1. März 2018 - 17:52

Klasse Kommentar, Herr Kissler! Klare Gedanken und gute Rhetorik! Wenn wieder mal am deutschen Wesen die Welt genesen soll, dann wird es gefährlich. Ich könnte gut verstehen, wenn unsere europäischen Nachbarn so langsam nervös werden: Deutsche Finanz -und Wirtschaftsmacht gepaart mit deutschem Sendungsbewußtsein - ein äußerst brisantes Gemisch!

Ralf Ehrhardt | Do, 1. März 2018 - 17:54

Afrikarettung !
Weltrettung !

Alles Ablenkungsmanöver ?
Sind Sie da absolut SICHER (?)

Margit Kästner | Do, 1. März 2018 - 18:12

Missionare haben´s versucht,
Kolonialstaaten sind gescheitert,
Entwicklungshelfer sind oft frustriert,
nun der ganz große Wurf unserer Kanzlerin.
Hat Frau Merkel eigentlich eine Weltkarte , nur mal so zum Vergleich.
Meiner Ansicht nach , helfen könnte zuerst einmal ein flächendeckender Einsatz von Kondomen sein und das bitte nachhaltig bevor
wieder unnötige Steuergelder verschwendet werden . Weniger Kinder dafür mehr Bildung .
Als erster UNO Generalsekretär könnte Frau Merkel uneingeschränkt ihrer Liebe frönen.....

Das hatte sie schon länger im Blick, damit ist sie grandios gescheitert. Die UNO hat auch noch einige gescheite Köpfe, die wissen nach welchen Kriterien ein
Generalsekretär/in gewählt wird. Die politischen Leistungen von Frau Merkel
sprechen nicht für ihre Wahl. Die UNO braucht eine Führung die zusammen führt,
aber nicht spaltet, wie die Politik von Merkel.

Cecilia Mohn | Do, 1. März 2018 - 18:27

Merkel wäre ohne die Deutschen nichts. Eine Null. Sie spielt sich als Weltretterin auf - das Ganze ist eine Farce und jeder weiß es. Dafür hat sie von den Deutschen keine! Legitimation. Wir leben also bereits in einer Diktatur und keiner muckt auf.
Wie der Artikel richtig analysiert - niemand kann die Welt retten - der Versuch ist schon total unrealistisch.

Nina Koch | Do, 1. März 2018 - 19:07

Sehr geehrter Herr Kissler,
Sie haben so recht mit Ihrem Kommentar! Nicht nur von der Problematik her ein Volltreffer, einige Passagen fast schon poetisch: "Man kann inhaltlich nichts dagegen sagen – wer ist schon gegen Liebe, gegen Hilfe? –, zugleich bleibt der Inhalt hohl und vage." Vielen Dank für Ihre journalistische Arbeit.

AlterUhu | Do, 1. März 2018 - 19:11

wie sprach einst der Erzterrorist J.Fischer:
Deutschland ist ein Problem, weil die Deutschen
fleißiger,disziplinierter und begabter als der Rest
Europas und der Welt sind.
Dem kann aber gegengesteuert werden, indem
soviel Geld wie nur möglich aus Deutschland
herausgeleitet wird.Es ist vollkommen egal wofür, hauptsache die Deutschen haben es nicht mehr.
Noch Fragen ??

Cecilia Mohn | Fr, 2. März 2018 - 16:07

In reply to by AlterUhu

Genauso ist es. Neid kommt auf.

Heidrun Schuppan | Fr, 2. März 2018 - 17:07

In reply to by AlterUhu

Wenn er das wirklich so gesagt haben sollte, dann zahle ich doch gern die Steuern, die von meiner Rente (die übrigens ohne Steuern zum Leben reichen würde) einbehalten werden – ich weiß jetzt wenigstens, wofür. Zum Glück gibt es noch die Tafeln.

der nette Herr Fischer hat noch ganz andere Dinge gesagt. Und nicht nur er von den Grünen, denn auch Herrschaften von der SPD tun sich hervor, wenn es darum geht sich abfällig über die Deutschen auszulassen. Durchforsten Sie mal Zitatensammlungen im Internet, Ihnen wird der Mund offen stehenbleiben.

Ralph Lewenhardt | Do, 1. März 2018 - 19:23

Sie will so gern so gut sein und dafür gefeiert werden. Denn wie oft schon, hat sie sich für Waffengewalt und Tod entschieden. Im Falle Irak wegen gelogener Argumente, bei der Bewaffnung afrikanischer Pseudomilizen zur Flüchtlingsabwehr selbst, auch bei Waffenlieferungen an Mordregime. Sie kann einem leid tun, falls sie überzeugte Christin ist.

Stephan Müller | Do, 1. März 2018 - 19:27

Ich glaube, so etwas nennt man umgangssprachlich einfach „Größenwahn“. Er springt ja nun wirklich in‘s Auge- warum ist sie trotzdem noch nicht an einen geschützten Arbeitsplatz versetzt?

Maria Fischer | Do, 1. März 2018 - 19:32

Abwehr der Wirklichkeit in globale Lösungsphantasien begleitet von moralischer Läuterung.
Nichts als "nebulöser humanitärer Qualm"

Guido Schilling | Do, 1. März 2018 - 19:43

Statt das Geld in Deutschland zu investieren macht die Bananen-Demokratie-Deutschland 1 Mrd. locker für Digitales in Ruanda. Präsident Kagame und seine Clans werden sich über die Transferzahlung (Hartz2018) freuen. Geht gleich in die Schweiz aufs Nummernkonto. Es wird garantiert nicht ein Meter Kabel verlegt werden! Statt des Geldes sollten wir ihnen die Kanzlerin schenken. Das würde Sinn machen, auch für sie, denn sie bleibt ja in der Nachbarschaft.

Rudolf Bosse | Do, 1. März 2018 - 19:47

Mit seinem letzten Satz: "Mit Afrika und Asien haben solche Ablenkungsmanöver eher wenig zu tun, mit einer Regierung ohne Kompass sehr viel"
hat Herr Kissler das Problem auf den Punkt gebracht.

Dimitri Gales | Do, 1. März 2018 - 20:23

eine fatale Neigung zur Selbstüberschätzung; das belegt die Geschichte des 20. Jahrhunderts eindeutig. "Weltrettung" kann nur polittaktisch organisierte Show sein; die Probleme in Afrika kann Deutschland nicht einmal annähernd lösen. Der demografische Druck in Afrika ist immens, man kann sich das hierzulande nicht vorstellen. Folglich wird die Masseneinwanderung von Afrikanern nach Europa zunehmen.

Gegen den demografischen Druck muss endlich etwas unternommen werden. Man kann das doch nicht einfach geschehen lassen.

Reinhard Seidel | Sa, 3. März 2018 - 17:56

In reply to by Cecilia Mohn

können wir garnichts unternehmen. Das müssen die Länder selbst. Das es geht
hat China mit seiner 1-Kind-Politik bewiesen. Weder Frau Merkel, noch die EU oder
die UNO können da eingreifen. Welche Mittel haben die dazu?

Wolfram Wiesel | Do, 1. März 2018 - 20:31

Nur nicht über die wirklichen Probleme reden, z.B. über Geburtenbeschränkung in Afrika. Kenia, z.b. hat pro Jahr eine Million Menschen mehr. Wollen wir 500 000 aufnehmen? Wollen wir für diese Menschen in Kenia die Arbeitsplätze schaffen? Kinderarmut, Altersarmut, Bildungsmisere in Deutschland? Wohnungsnot bei einheimischen und bei Migranten. Die Bundeswehr als Trümmerhaufen. Wollen wir darüber reden oder über Afrika? Frau Merkel hat Ihren Eid auf Deutschland nicht auf Afrika abgeleistet. ist ihr aber völlig egal ....

Arne Bruhn | Do, 1. März 2018 - 20:57

Trotz mehr als vieler Ankündigungen ist Jesus, der eigentliche Weltenretter, noch anderweitig verhindert - da liegt es doch mehr als näher, dass sich eine berufen fühlende wie Frau Merkel als Ersatz-Jesus sieht! Ich kann das voll verstehen!
"Migrationskrise , wachsende Kriminalität, desolate Bundeswehr, abgehängte Regionen, zu wenig Tafeln für zu viele Arme, erfrierende Obdachlose - das sind doch Peanuts gegenüber den hehren Zielen der amtierenden Bundeskanzlerin! Also bitte: Mehr Bewunderung für die Weltretterin ante portas des Nobelpreiskommitees und danach des Himmels

Renate Aldag | Do, 1. März 2018 - 21:18

Wieder einmal ein toller Kissler-Artikel. Genau so ist es: die Kanzlerin ist nur legitimiert für das Wohl des deutschen Volkes zu sorgen. Und schon das will sie nicht und macht das Gegenteil. Sie produziert mit ihrer Politik u.a. deutsche Arme, die sich beim Schlangestehen an der Tafel gegen ausländische Rüpel wehren müssen. Was glauben Sie, was würde mit einem DAX-Chef passieren, würde er sich nicht um das Wohl seiner Firma und seiner Mitarbeiter kümmern und die Kosten im Griff haben? Ruck zuck wäre der geschasst. Wie lange müssen wir noch unter dieser Inkompetenten leiden, die unser hart erarbeitetes Geld in alle Welt verschleudert? 2.höchste Steuerlast, Renten bis auf H4 gekürzt, Kinderarmut, bröckelnde Infrastruktur, 0 Sicherheit bei ausufernder Kriminalität, Knebelung des Mittelstands, Abwandern von Fachkräften, Niedergang der Bildung und keine Zukunfts-investitionen. Schlimmer kann nicht regiert werden! Wer wählt diese Leute?

Miguel Bader | Do, 1. März 2018 - 21:25

Ehrlich, wenn die New York Times dieser Frau schon den Titel der "Führerin der freien Welt" anträgt, dann muss ich mich doch nicht wundern wenn sie sich so verhält wie sie sich verhält. Deutschland als der vorlaute Weltgestalter mit einer Unantastbaren an der Spitze die schon soviel Porzela zerdebert hat, dass ihre Absetzung die ganze bisher schweigende politische Klasse in den Abrund reissen würde, verheisst wahrlich nichts Gutes.

Anouk Plany | Do, 1. März 2018 - 22:35

ein wirklich guter Artikel! Danke! Wie wahr, wie wahr!
Charity-Touren sind natürlich glamouröser, als sich um die Probleme im eigenen Land zu kümmern, für die man de facto verantwortlich ist.

Bernhard Jasper | Do, 1. März 2018 - 22:41

Die Flugbereitschaft scheint noch zu funktionieren.

Über den Wolken ist die Welt ja so grenzenlos und weit (Ironie aus)

Klasse Beitrag Herr Kissler

Wolfgang Schneider | Do, 1. März 2018 - 23:43

Vielen Dank für diesen köstlichen Kommentar! Afrika und Asien sind nun gerettet. Es bleiben noch Nordamerika und Südamerika. USA, nein. Südamerika zu weit weg, ebenso Australien. Polkappen, nur Eisbären. Also alles erledigt, nein, man könnte auch Europa retten, aber nicht interessant.

Rainer schreiner | Fr, 2. März 2018 - 05:49

Mit den Geldern , die seit 60 Jahren nach Afrika geschickt wurden , hätte man ganz Afrika schon 5 mal zu einem blühenden Land machen können .
Das haben Profis für Entwicklungshilfe schon öfters ausgerechnet .
Und warum klappt das nicht ?
Weil die Gelder in obskuren Quellen verschwinden , und kaum was an den richtigen Stellen ankommt .
Hier gilt es anzusetzen , und das wird auch böses Blut geben .
In der Entwicklungshilfe versucht man immer wieder , ein halbes Hähnchen , welches schon auf dem Bratspieß steckt , zu reanimieren .
Daß sowas noch nie geklappt hat scheint keinen zu interessieren ?
Also weiter wie bisher .
Nach dem Motto : " wir schaffen das " .
Wo hab ich das nur schon mal gehört ?

Moritz Abebe | Fr, 2. März 2018 - 08:18

Dr Müller geht den richtigen Weg, deshalb wird nun auch seinen Posten verlieren. 30 Milliarden in Afrika angelegt und Deutschland könnte sich einen Markt mit einer Milliarden Menschen erschliessen. So überlässt man diesen den Chinesen. Deutsche Banken haben offenbar zu viel Geld. Genau wie chinesische. Doch China legt es clever an Afrika wird chinesisch doch die Aylanten flüchten nicht nach China.

Marie Werner | Fr, 2. März 2018 - 09:03

Danke Herr Kissler für Ihren –wie üblich- exzellenten Artikel.
Als Bürger muss man sich ernsthaft fragen, was mit so einer Bundeskanzlerin los ist? Wie ist es möglich, dass Sie ganz offensichtlich -die von ihr herbeigeführten Probleme- so ausblenden kann?
Aus meinem privaten Umfeld erlebe ich immer wieder, dass gewisse Frauen, wenn diese nie eigene Kinder haben konnten, sich zu einer Art „Mutter Theresa“ entwickeln. Womöglich der innere Ausgleich für etwas, welches einem versagt blieb.

helmut armbruster | Fr, 2. März 2018 - 10:03

und wir retten Afrika. Wir sollten aufpassen, dass unsere Rettungsbemühungen am Ende nicht China nützen.
Ist das nicht ein unglaublicher Gegensatz, dass China, die kommende Weltmacht, versucht sich der afrikanischen Rohstoffe zu versichern, während wir Afrika retten wollen?
Die Chinesen kümmern sich um ihren eigenen Vorteil (das ist legitim und moralisch nicht verwerflich), während wir die Welt retten wollen. Abgesehen davon, dass die Welt retten wollen völlig utopisch ist, ist eine solche Absicht auch sehr, sehr dumm in einer Welt, wo die Würfel eisern fallen (Bismarck).

Sehe ich auch so. Wir machen die afrik. Politiker reich mit Entwicklungshilfe, die Chinesen zahlen ihnen wahrscheinlich noch mehr drauf. Dafür vertreiben (und morden) sie die Weißen (Südafrika, Zimbabwe). Nachdem das Land wertlos ist, werden die Chinesen bevorzugt, wenn das Land zum Spottpreis verkauft wird, um noch genug Nahrungsmittel einzuführen. Den 10 mio.-fachen Bevölkerungsüberschuss in Afrika und dessen Bildungs- und Krankenkosten darf aber Europa absorbieren! Die afr. Elite ist meist marxistisch geprägt und steht China näher, bes. da es ja auch jetzt durch den Handel mit dem Westen Geld im Überfluss hat.

Arndt Schuster | Fr, 2. März 2018 - 10:08

Ein hervorragender Artikel, wie immer, sehr geehrter Herr Kissler. Frau Merkel will nur von hiesigen Problemen ablenken und schwadroniert von einer Rettung Afrikas und weiß sich damit eins mit dem linksgrünen Lager, zu dem im Grunde alle Altparteien gehören. Dabei haben zwei Billionen Dollar Entwicklungshilfe Afrika nicht zu einem sicheren und lebenswerten Ort gemacht. Schondeshalb ist Merkels Ansatz Schwachsinn. Nein, zuerst muss Deutschland seine eigenen Probleme anpacken und lösen. Das Ergebnis von zwölf Jahren Merkel ist nämlich schrecklich, Probleme wurden entweder nicht gelöst oder von der Merkel-Regierung sogar verursacht: Bundeswehr, Energiewende, EU und Euro, Digitalisierung, Migration und innere Sicherheit, Pflege, Armut (Tafeln), Diesel usw. usf. Es muss neuer Wind in die Politik einziehen. Das geht nur ohne Frau Merkel und mit der AfD!

Nur Hamanda | Fr, 2. März 2018 - 10:26

"Wenn chronische Selbstüberschätzung auf ebenso chronische Inkompetenz trifft..." dann geschieht das, was Sie schildern. Aber die Wähler scheinen es nicht zu bemerken. Also ist es genetisch in Ordnung. Viele hier schon länger Lebende wollen/können nicht zu begreifen, was hier gespielt wird. Besser: Was sich hier abspielt und welche Konsequenzen es haben wird. Natürlich nicht für die, die es angerichtet haben. Evtl. Machverlust, aber das ist verkraftbar für sie. Die Zeche zahlen andere.

Konrad Perfeud | Fr, 2. März 2018 - 10:47

Alleine in einem einzigen afrikanischen Land, in Nigeria, leben grob gesehen so viele junge Menschen wie in ganz West-, Süd- und Nord-Europa, weit über 100Millionen. Ein Großteil von denen möchte auswandern, also nach Europa. Um das zu verhindern, möchten Deutschland und die EU deren Leben verbessern. Die EU/Merkel hat schon keine Antwort auf 40% Jungendarbeitslosigkeit in vielen Mitgliedsländern und andere soziale Verwerfungen bekommt sie auch nicht in den Griff. Aber für 100 Millionen afrikanische Jugendliche will sie auch noch nebenbei die Verantwortung übernehmen. Wie gesagt, so viele sind es nur in Nigeria.

Jürgen Winzig | Fr, 2. März 2018 - 13:17

denn heute retten wir Deutschland und morgen die ganze Welt*träller* Hatten wir diese Gigantomanie nicht schon mal?

Cornelius Angermann | Fr, 2. März 2018 - 13:38

Indem man die Projekte nur groß genug anlegt, macht man die Schande eines Scheiterns kleiner!

Wer an kleinen (machbaren) Dingen scheitert, ist ein Versager, wer an großen Dingen (per se nicht machbaren) scheitert, ein tragischer Held, aber eben immerhin ein Held!

Die mangelhaften Geografiekenntnisse der Kanzlerin, die die Türkei und den Nahen Osten für unsere Nachbarstaaten hält (ganz in der Auffassung Deniz Yücels, der auch wünschte, dass Frankreich an Polen grenzen würde), sind mittlerweile bedrohlich geworden.

Bernd Muhlack | Fr, 2. März 2018 - 14:29

Vom Nordpol zum Südpol ist nur ein Katzensprung, wir fliegen die Strecke bei jeder Witterung --- Angie ist nichts verboten, zeigt uns die Sterne, die Sonne den Moooond!

Hans Herzberger | Fr, 2. März 2018 - 14:59

Schön, wenn Sie das kann ? Wenn sie jedoch die gleichen Rettungsversuche wie mit Deutschland und der EU vornimmt, wird es nichts werden. Es ist wirklich an der Zeit, dass Sie sich zurückzieht bevor der Altersstarrsinn ausbricht.

Lina Ruttloff | Fr, 2. März 2018 - 18:58

Leider müssen wir bei Nutzung unserer staatlichen Medien immer noch ein erschreckend einseitiges Afrikabild konsumieren. Dass sich in Afrika viel und vieles rasant verändert, wird ausgeblendet.
Problemfelder von weitreichender Bedeutung existieren scheinbar nicht: weder die Tatsache der zahlreichen schwarzen Millionäre und Milliardäre, welche die Ressourcen ihrer Länder verscherbeln, aber zero soziales Gewissen gegenüber ihren armen Landsleuten haben, wie z.B. Ramaphosa in Südafrika, wo es den Weißen nun auch im bislang funktionierenden Agrarsektor ans Zeug geht und Rassismus von schwarzer Seite den weißen der Vergangenheit zu toppen scheint.
Nicht wird thematisiert, welchen immensen Einfluß China in Afrika ausübt - Kolonialismus 2.0.
Die offerierten peanuts von deutscher Seite belächelt man in Afrika bereits.
Das gravierende Problem des ungebremsten Bevölkerungswachstums wird pc-gerecht mittlerweile tabuisiert, während Afrika selbst vor 20 Jahren noch an Reduzierung dachte!

Klaus Jungblut | Sa, 3. März 2018 - 10:41

Nebenbei ist noch zu bemerken, dass der Deutschlandfunk und andere offiziele BRD-Stellen aktiv für die Migration nach DE Publicity machen.
Nebenbei, von einem Regierungsangestellten wurde mir gesagt, im Sommer 2017 wurde ihnen bei einer Tagung gesagt, die Ämter für die Aufnahme von 2 Mio. weiteren Migranten zu unterstützen.

Albert Fütterer | Sa, 3. März 2018 - 21:11

Ist eigentlich noch niemand auf die Idee gekommen, Merkel psychiatrisch untersuchen zu lassen, so wie es Trumps Gegner bei ihm gefordert haben? Für mich liegt der Verdacht nahe, dass sie an einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung leidet. Ihr Verhalten ist absolut irrational und gefährlich.

Achim Scharelmann | Di, 6. März 2018 - 13:53

Sie hat sich ja bereits isoliert und kann sich eigentlich nur noch in Brüssel und Afrika sehen lassen, denn ansonsten hat sie nur noch wenige Gesprächspartner, von Frankreich ausgenommen, aber nur wenn sie die Schulden vergemeinschaftet, damit sich Macro im Ernstfall aus der Affäre ziehen kann. Hier alle Staaten, wo sie ein denkbar schlechts Standing vorweisen kann:
USA, Rußland, Großbritannien Italien, Polen, Tschechei, Österreich, Ungarn und selbst im eigenen Land hat sie Schwierigkeiten Akzeptanz zu finden und es bleiben nur noch ein paar sozialdemokratisch geführte Länder übrig, die haben aber nichts zu melden und die wichtigsten Staaten haben ihr nur noch wenig zu sagen und mit dieser außenpolitischen Gewichtung bleibt ihr doch garnichts anderes übrig, als sich auf neuen Feldern Gehör zu verschaffen, was aber wirkungslos bleibt und nur der Versuch ist, nicht untätig dazusitzen. Von der mächtigsten Frau der Welt ist nicht mehr allzuviel übrig geblieben und nur gut für die Sozis.

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.