Bundesministerin Reem Alabali-Radovan im Porträt Boxen um das Budget Das Entwicklungshilfeministerium steht massiv in der Kritik. Die letzte Kürzung des Etats von rund 900 Millionen Euro könnte nicht die letzte sein. Die neue SPD-Ministerin Reem Alabali-Radovan muss gegen den Bedeutungsverlust und für Geldmittel kämpfen. VON RALF BALKE
Feministische Entwicklungshilfe aus Deutschland : Afrika braucht Investitionen und keine Gender-Transformation Deutschland bringt Kamerun sinnlose Geschenke und die Gender-Ideologie. Vor Ort wünschen sich die Menschen stattdessen echte Entwicklungshilfe: Investitionen in Infrastruktur und Technologie. VON MARCEL NYUYSEMO
Mächtige Helfer : Trumps USAid-Sparkurs wäre ein gutes Vorbild für Deutschland Trumps Vollbremsung bei USAid entsetzt westliche Entwicklungspolitiker mehr als die Empfängerländer. In Deutschland wäre jetzt die Gelegenheit, die eigene überdimensionierte Hilfspolitik zu reformieren. Doch auch die zukünftige Regierung scheint sich dagegen zu sträuben. VON FERDINAND KNAUSS
Svenja Schulze will bleiben : Die Schulden werden indirekt auch in mehr Entwicklungshilfe fließen Entwicklungshilfeministerin Svenja Schulze will bleiben und mehr Geld im Ausland ausgeben. Ihr Oberwasser zeigt: Die neuen Staatsschulden von Rot und Schwarz sind eine Verweigerung, Prioritäten zu setzen. Das geht zu Lasten künftiger Steuerzahler. VON FERDINAND KNAUSS
Moralische Aufladung : Warum die Entwicklungshilfe grundlegend überprüft werden muss Die Empörung über Trumps Streichung der Entwicklungshilfe verdeckt, dass auch in Deutschland eine grundlegende Überprüfung und Kontrolle der entwicklungspolitischen Aktivitäten angebracht wäre. VON VOLKER SEITZ
Abschaffung des Entwicklungsministeriums : Die Entwicklungshilfe gehört ins Auswärtige Amt Die FDP will das Entwicklungsministerium abschaffen und ins Auswärtige Amt eingliedern. Eine Forderung, die Praktiker mit Erfahrung in Entwicklungsländern schon lange stellen. Im Sinne deutscher Interessen und einer echten Hilfe zur Selbsthilfe. VON VOLKER SEITZ
Deutsche Entwicklungshilfe : Die moralische Machete Die deutsche Entwicklungshilfe scheitert im Großen wie im Kleinen: von Fahrradwegen in Peru bis zur Terrorfinanzierung in Gaza. Nur Ministerin Svenja Schulze findet jede Kritik unerträglich und verteidigt ihren Milliarden-Euro-Dschungel. VON VOLKER RESING
Ethikrat legt Gutachten zur „Klimagerechtigkeit“ vor : Wenn der Weltgeist auf die Realität trifft Der Deutsche Ethikrat hat eine Stellungnahme zum Klimawandel vorgelegt, mit der er sich selbst blamiert. Die Ratschläge sind banal oder von Unkenntnis geprägt. Da helfen auch keine Videos mehr. VON MATHIAS BRODKORB
Sparpläne der Ampel : Entwicklungshilfe abschaffen? Das Sparpaket der Ampel-Regierung sieht auch massive Kürzungen bei der Entwicklungshilfe vor. Mittel für internationales Engagement generell zu streichen, ist allerdings der falsche Weg. Sie müssen aber positive Effekte in den Partnerländern erzielen und unseren Interessen nutzen. VON STEFAN LIEBING UND ANDREAS FREYTAG
Entwicklungshilfe : Der Westen fördert den Anti-Westen Das Entwicklungsministerium will die Weltwirtschaft klimaverträglicher machen sowie Freiheit und Menschenrechte stärken. Tatsächlich zahlen wir Entwicklungshilfe ohne Gegenleistung an einen „Globalen Süden“, der den liberalen Westen abschaffen möchte. VON THOMAS MAYER
Entwicklungspolitik im Zeichen des Zeitgeistes : Die feministische Asienstrategie der Svenja Schulze Die von Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze vorgestellte Asienstrategie liefert neben zeitgeistigen Bekenntnissen und allerlei gegenderten Formulierungen nur bedingt politischen Mehrwert. Dabei durchzieht ein Grundton des Ungenauen und Vagen das Papier. VON KARSTEN GRABOW
Entwicklungszusammenarbeit : Jobs statt Belehrungen Wenn die Bundesregierung Wachstum und sozialen Ausgleich in Afrika unterstützen möchte, muss ein interessenbasierter außenpolitischer Ansatz im Zentrum des entwicklungspolitischen Handelns stehen. Das ist derzeit aber nicht der Fall. VON ANDREAS FREYTAG UND STEFAN LIEBING
Verwendung deutscher Hilfsgelder für Palästina : „Solange die Hamas regiert, darf es keine Entwicklungszusammenarbeit geben“ Angesichts des Terrors gegen Israel fordert Christoph Hoffmann (FDP) eine Zeitenwende in der deutschen Entwicklungshilfe und eine wertorientierte Außenpolitik, die statt der bisherigen Kooperation mit autoritären Regimen auf enge Partnerschaften mit Demokratien setzt. INTERVIEW MIT CHRISTOPH HOFFMANN
Feminismus in der Entwicklungspolitik : Gut gemeint ist nicht gut gemacht Außenministerin Annalena Baerbock und Entwicklungsministerin Svenja Schulze haben am 1. März Leitlinien für eine „feministische Außen- und Entwicklungspolitik“ vorgestellt. Doch den von Baerbock angekündigten „Realfeminismus“ sucht man in einer sehr weit gefassten, eurozentristischen Perspektive vergeblich. VON KATHARINA HOPP
Entwicklungszusammenarbeit : Das teure Parallel-Universum Die deutsche Entwicklungszusammenarbeit scheitert seit Jahren, während China und auch Russland ihren Einfluss in Afrika immer weiter ausbauen. Es braucht einen radikalen Kurswechsel, der aufhört mit moralischer Belehrung. VON HELMUT ASCHE