Demo von Trans-Aktivisten
„Sofort als transphob bezeichnet“: Demo von Trans-Aktivisten / dpa

Philosophin Kathleen Stock - „Transgender-Frauen sind keine Frauen“

In Großbritannien streiten Feministinnen und Transgender-Personen um die Bedeutung des biologischen Geschlechts. Die Philosophieprofessorin Kathleen Stock gab im Oktober ihre Stelle an der University of Sussex nach Kritik von Transgender-Aktivisten auf. Im Interview mit Cicero spricht sie über Self-ID, Identitätspolitik und Frauenrechte.

Tessa Szyszkowitz

Autoreninfo

Tessa Szyszkowitz ist Londoner Korrespondentin des österreichischen Wochenmagazins Profil. Im September 2018 erschien „Echte Engländer – Britannien und der Brexit“. Foto: Alex Schlacher

So erreichen Sie Tessa Szyszkowitz:

Die Philosophin Kathleen Stock, 49, war 18 Jahre lang Professorin für Philosophie an der Universität Sussex. Sie verließ die Uni, weil Studierende gegen sie protestiert hatten. Sie fühlten sich von Stock „intellektuell bedroht“, ihre Haltung zu Transgender-Personen sei feindlich.

Die Autorin von „Material Girls: Why Reality Matters for Feminism“ lebt mit ihrer derzeit hochschwangeren Frau und zwei Söhnen in England, wird aber im Sommer 2022 einen Kurs an der University of Austin in den USA unterrichten. Die amerikanische Universität ist gerade in der Gründungsphase. An der „Free Speech“-Uni versammeln sich Vortragende, die sich in ihrer Meinungsfreiheit eingeschränkt fühlen.

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Edit Szegedi | Do, 10. Februar 2022 - 08:29

ist der feuchteste Traum des Patriarchats.

Norbert Heyer | Do, 10. Februar 2022 - 08:58

Ich muss zugeben: Hier äußere ich mich zu einem Thema, von dem ich keine Ahnung habe. Wir akzeptieren mittlerweile, dass es lesbische und homosexuelle Menschen gibt und sie können das frei ausleben - das ist auch richtig. Anders sieht es aber aus, wenn ein offensichtlicher Mann sich einfach in eine Frau „ umwandeln“ kann, ohne entsprechende hormonelle Voraussetzung. Das ist langsam jetzt die Spitze einer sexuellen Verirrung vom Feinsten! Kann so ein Amateur-Fußballer bei den Frauen mitspielen und dort große Erfolge feiern? Kann er bei Olympischen Spielen bei den Frauen Medaillen absahnen? Können Frauen als „falsche Männer“ katholische Priester werden - eventuell Päpstin werden? Manchmal - ganz ehrlich wünscht man sich fast, dass hier bald der Islam das Kommando übernimmt. Dann werden alle diese Spinnereien, Perversionen und krankhaften Verirrungen blitzartig ihr Ende finden. Musste ich erst 70 Jahre alt werden, um diese Dinge zu erleben, die ich niemals für möglich gehalten
hätte?

.....werter Herr Heyer. Insbesondere wenn Sie in der Stadt auf Parplatzsuche sind. Werden Sie zur Frau und nehmen den nächsten Frauenparkplatz.
Aus die Maus. Wenn einer kommt. Einfach geifern. Mit Presse drohen.
Ich kann mit diesen ganzen aufgebauschtem Thema nichts anfangen und will mich auch nicht damit auseinandersetzen. Es gibt wichtigere Themen, als die von einer homöopathischen Minderheit und von der MSM noch aufgeblähten Diskussion.
Ich glaube schon das es welche gibt die in der „geschlechtlichen Zwischenwelt“ hin und hergerissen sind.
Viele die da aber „mitschreien“ tun das heute hier und morgen bei fff o.ä.
Diese Aktivisten verdienen damit ihr Brot. Und was mich ärgert, ich finanziere diese Typen, wieder zwangsweise mit meinem Steuergeld.

..denke ich mir inzwischen auch, wenn ich einen Frauenparkplatz sehe. Gerade die Frauen sollten anfangen, den Feminismus zu bekämpfen, der längst nur noch eine Waffe einer radikalen Frauenlobby ist und mit Gleichberechtigung rein gar nichts mehr zu tun hat. Viel eher geht es darum, Kirschen zu picken, ohne den pauschalen Opferstatus aufzugeben. Frauen tragen den größten Schaden durch den heutigen Feminismus davon, denn die meisten wollen die Powerfrauen-Welt gar nicht, die man ihnen verkauft. Die meisten wollen einfach Frau sein, inklusive ihrer Weiblichkeit, die eben nicht konstruiert, sondern angeboren ist. Wenn man den Feminismus in den 70ern oder 80ern mit heute vergleicht, die Freiheit und Freizügigkeit von damals gegen den Verbots- und Musterfeminismus von heute, dann kommt man nicht umhin, einen gewaltigen Rückschritt wahrzunehmen. Es ist im Interesse beider Geschlechter, sowohl den Feminismus als auch alle woken Geschlechter-Irrwege zu bekämpfen.

Frauenparkplätze

Zu meiner Studienzeit kreuzte ich so manche Klinge mit den Blockwarten in den Parkhäusern Heidelbergs.
"Sie dürfen hier nicht parken, das sind Frauenparkplätze!"
"Natürlich darf ich hier parken. Das Auto wird heute Abend von meiner Freundin abgeholt."

Trans-Gedöns?
Jeder soll Tun und lassen was er will - damit gut und Aus!
Es gibt mMn kein gesamtgesellschaftliches Interesse an diesen absoluten Minderheiten.

Maria Arenz | Do, 10. Februar 2022 - 09:19

der jedem aus der Transfrauen-Ecke entgenschlägt, der es wagt, gegenzuhalten zeigt, daß Transfrauen eben in der Tat keine Frauen sind, sondern psychisch gestörte Männer. Und weil das so ist, kann es auch nie genug Zugeständnisse geben- weil damit das eigentliche Problem dieser Kranken ja nicht behoben werden kann- das Leiden an ihrem kaputten bißchen Selbst. Nicht einmal dann, wenn die Begriffe "Mutter" und "Vater" nicht nur aus allen Formularen sondern auch aus allen Büchern der Weltliteratur getilgt sind, werden sie glücklich und zufrieden sein. Ich sehe bei den meisten von ihnen Paralellen zu den bedauernswerte Menschenkindern, die sich durch eine Schönheits-OP nach der andern quälen und -wenn sie Glück haben-, nach der 14. Korrektur von Nase, Lippen, Bauch, Beine, Po endlich erkennen, daß ihr eigentliches Problem tief drinnen lag. Genauso verhält es sich mit den meisten Leuten, die ihr Unbehagen am Leben am "falschen Geschlecht" festmachen.

Das sehe ich exakt genauso Frau Arenz. Es ist ein seelisches Problem, individuell bei jedem persönlich vorhanden, der sich betroffen fühlt. Eine kleine Minderheit erlaubt sich, der Natur ins Handwerk fuschen zu wollen. Die Natur lässt es sich aber nicht gefallen. Wenn es die Schöpfung gewollt hätte, wären wir so geschaffen, solche Geschlechtsveränderungen ohne Eingriffe an uns selbst vorzunehmen.
Da werden vielen jungen Menschen Angebote gemacht durch Operationen usw., die am Ende des Tages dann endgültig sind und nicht wieder umkehrbar.
Der praktische Alltag wird nicht bedacht.
Deshalb kann ich Frau Stock mit ihren Aussagen nur unterstützen, die Sie Frau Arenz bestens kommentiert haben. Danke.

Joachim Kopic | Do, 10. Februar 2022 - 10:10

...wohlzufühlen - was allerdings gerade in diesem Bereich für die Betroffenen schwerer ist als man denkt (Bekanntschaft...). Aber man sollte die Entwicklung gerade in Deutschland, wo man gern zu Übertreibungen neigt, genau beobachten: Schutz einer "Normalität" betrifft m.E. alle gleichermaßen und schließt Sonderrechte aus!

Romuald Veselic | Do, 10. Februar 2022 - 10:19

Frau Kathleen Stock absolut recht.
Es müssen; es ist sogar dringend, Räume zu schaffen, die sich diesen nanospezifischen, unerheblichen Trends widersetzen. Schließlich in 4/5 der Weltgemeinschaft werden die hier erwähnten "Probleme" nicht als Probleme, sondern als Wahnsinn betrachtet und nicht akzeptiert.

Diese dekadente West-Ausartung soll einem sogar vorschreiben, wie seine Einstellung zu LGBTIQ + X sein soll?
Was ist damit, wenn ich Sandro Botticellis Venus hübscher finde als Claudia Roth o. Angela M? Bin ich schon deshalb ein Rassist, weil mein ästhetisches Gefühl, andere Schönheitskriterien innehat, als von einem Transgender?
In welcher Welt leben wir eigentlich?

Diese immerwährende Projektion anders zu sein, kann auf die, die nicht anders sein wollen, als permanente Provokation finden, indem die Normalos, durch ihre binäre Einstellung, als Rassisten tituliert werden.

Das wird nicht gut enden.

Man geht mit dem Krug so lange zum Brunnen, bis der Brunnen trocken wird. 😎

Martin Falter | Do, 10. Februar 2022 - 10:19

das Gefühl, das die Aggressivität die Frau Stock gegenüber Männern wegen ihres Geschlecht ausübt, jetzt auf sie selbst zurückfällt.

Sie tut mir kein bisschen Leid, wobei ich auch ihrer Meinung bin, dass Transfrauen keine biologischen Frauen sind.

Aber Frauen wie Stock haben den Umgang der Geschlechter radikalisiert und vergiftet.

Deshalb ist es gut das sie jetzt ihrerseits mit Radikalität zu tun hat. Nur so lernt man dazu.
Viel Spaß beim Lernen.....

Ingofrank | Do, 10. Februar 2022 - 10:36

Wieviel Promille der Bevölkerung Deutschlands, Europas od. der Welt betrifft das Problem?
Jeder soll leben wie er meint. Aber nicht jeder der meint, außerhalb der Mehrheit sein Lebensglück gefunden zu haben hat das Recht in den Vordergrund gestellt zu werden!
Ich bin z. B. noch nie mit dem Gesetz in Konflikt gekommen, wie die Mehrheit der Bevölkerung auch. Wurde mir deshalb in der Gesellschaft mehr Aufmerksamkeit zu Teil? Nein! Was soll der mediale Hype um diese Menschen? Hat die Gesellschaft keine anderen, viel viel wichtigere Probleme? Vor allem die, die Mehrheit d.Gesellschaft betreffend?
Und das hat nichts mit Ausgrenzung zu tun, sondern schlicht und einfach mit dem Setzen von Prioritäten! Stellen wir unsere Probleme von dem Kopf wieder auf die Füße! Nur so ist ein funktionierendes Zusammenhalten & Zusammenleben in einer Gesellschaft OHNE Gräben möglich!
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Gerhard Lenz | Do, 10. Februar 2022 - 10:50

dass jene, die es nicht betrifft, und die keine Ahnung von diesen Menschen haben, es besser wissen.

gabriele bondzio | Do, 10. Februar 2022 - 10:52

nach Gefühlslage bestimmen?

Eine Erklärung, hat Frau Stock ja geliefert, in vermarktbare Identitäten einzuteilen. Die mir auch plausibel daher kommt. Zig verschiedene Produkte(eines Sortimentes) an Frau/Mann zu bringen. Und dann noch die ganzen Kosten Hormonbehandlung usw.

Ich habe ja nicht dagegen, wenn Menschen ihren eigenen Lebensentwurf verfolgen, aber es stößt mir gewaltig auf. Wenn sie mit derartiger Aggression und engmaschiger Sicht, die Lebensentwürfe anderer Menschen vernichten wollen. Dabei die zwei Seiten einer Lebensphilosophie nicht mal ansatzweise in Betracht ziehen.
Siehe auch:
https://www.cicero.de/innenpolitik/transsexuellengesetz-gruene-bundesta…
„Ja, das ist reiner Aktivismus, und der wird über gesamtgesellschaftliche Interessen gestellt."

Manfred Bühring | Do, 10. Februar 2022 - 11:23

Bei allem Verständnis für Menschen, die sich im „falschen Körper“ fühlen, aber was wir mittlerweile erleben, ist die Selbstauflösung der kulturellen Errungenschaften westlicher Demokratien, wenn nicht gar der westlichen Demokratie an sich, deren Konstrukt der Freiheit das Moment der eigenen Auflösung schon inhärent ist.

Tomas Poth | Do, 10. Februar 2022 - 12:02

Sogenannte Transfrauen, na also ich bitte Ihnen Gnädigste, hüstel, hüstel - Sie wollen gerne Frau sein?
Sie wollen gerne in Frauensaunen, Umkleiden für Frauen, Frauengefängnisse, Frauentoiletten (Achtung! hier gibt es keine Pinkelbecken für Stehpinkler) usw. gehen?
Was mir auffällt, kein Transmann beansprucht Männersaunen, Männerumkleiden, Männerklos, Männergefängnisse, will in Männermanschaften spielen usw..
Es ist schon mehr als schräge was diese Personen so alles veranstalten, und was noch schlimmer ist wie fast alle Parteien diese Obsessionen auf ihre Agenda setzen.
Setzt die alle mal höflich aber sehr bestimmt auf den Pott.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 10. Februar 2022 - 12:04

Gedanken.
Aufgewachsen mit Brüdern und Schwestern, ist mir früh aufgefallen, dass, zumindest in meinen Augen, meine Brüder so aussahen wie meine Mutter, während mir doch von meinem Umfeld sehr deutlich gemacht wurde, dass ich sehr viel vom Vater hätte.
Es ist mir so ziemlich egal, ob Männer oder Personen ganz ins "Lager" der Frauen wechseln wollen oder umgekehrt, da sie aus meiner Sicht ohnehin im je anderen "Lager" stehen.
Wie dehnbar Natur ist, dass man auch "falsch" geboren werden kann, mag ich nicht wirklich erörtern, weil ich auch immer die freie Entscheidung der Individuen akzeptiere.
Nun können sich die je Ansässigen gestört fühlen, wenn eine "ehemalige" Frau den Schönheitswettbewerb der Männer gewinnt oder ein "ehemaliger" Mann den 100 m Lauf der Frauen.
Ich muss nicht unbedingt Erste sein, deshalb wäre mir das egal.
Den Männern wäre doch auch egal, wer der Schönste wird?
Ich will nicht besser sein als andere, ICH will nur toll sein.
Nathan Chen, WOW, einfach als ER selbst!

Klaus Funke | Do, 10. Februar 2022 - 12:40

Die Natur/Gott hat in der Tier- und der Pflanzenwelt zwei Geschlechter geschaffen. Und dabei wird es bleiben. Auftretende Zwitter sind geringfügige Ausnahmen. Der Mensch glaubt nun infolge seiner "Gottähnlichkeit" er könne ein drittes Geschlecht erschaffen. Pustekuchen. Sogenannte Transen sind weiter nichts als homosexuelle Männer, die es gern mal andersherum machen wollen. Die Geschlechtshandlungen sind allesamt Nachahmungen des natürlichen Geschlechtsaktes, wobei pikanterweise der Enddarm als Vagina funktioniert. Mehr ist da nicht. Es gibt auch Frauen, die sich umwandeln lassen. Es werden aber niemals echte Männer daraus. Die Chirurgen verdienen nicht schlecht daran. Im Grunde ist das Ganze eine Perversität, die schöngeredet wird und wie derzeit zu erleben auch noch politisiert wird. Dabei sind das insgesamt verschwindende Minderheiten. Sollen sie machen, wenn sie mich nicht stören. Aber das ist es ja: Sie stören und wollen dominieren - und das ist das eigentlich Perverse.

Fritz Elvers | Do, 10. Februar 2022 - 13:18

Ok, so fühlte ich mich gegenüber meinem Mathe-Prof auch gelegentlich.
Konnte es nur nicht so trefflich ausdrücken.

Brigitte Miller | Fr, 11. Februar 2022 - 08:10

wie auch bei anderen Themen drängt uns eine aggressive Minderheit ihre Sicht und ihre Wünsche auf. Transgender-Organisationen bedrängen Eltern, die ihre Kinder nicht behandeln lassen wollen, wenn diese in der Unsicherheit der Pubertät solche Wünsche äussern. Die EMMA, wohl nicht der Intoleranz gegenüber Minderheiten, lässt hier junge Leute zu Wort kommen, die es bereuen, die Transition gemacht zu haben und Eltern, die sich wehren:
https://www.emma.de/artikel/der-druck-ist-riesig-337377

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 11. Februar 2022 - 12:09

aber viel steht in dem Artikel auch nicht drin.
Ich hätte neben der Annahme, dass sich Homosexualität ausformt oder einfach nur ein geringes Selbstwertgefühl im eigenen Geschlecht vorliegt, noch die Idee, dass neben geringem Selbstwertgefühl oder einer Reaktion auf Missbrauch, die das Opfer evtl. durch die Einnahme der Position des Täters auszubalancieren sucht, auch noch eine sehr starke Zuneigung zum "anderen" Geschlecht vorliegen könnte, also das Vereinnahmen des geliebten "anderen" Geschlechtes in die eigene Identität, im Sinne extremer Vater- oder Mutterbindung.
Das Herkommen könnte ein Problem sein für Alle, die es nicht weiterleben.
So gesehen besteht evtl. schon auch ein extremer Druck durch die Haltung GEGEN die Eltern?
So der so eine ganz schwierige Situation für meist alle Beteiligte.
Wenn Eltern vielleicht im Vorfeld etwas machen können, dann wäre es evtl. das unbedingte Annehmen ihrer Kinder, kein familiärer Rollendruck.
DU BIST OKAY
Wir werden den Weg zu Dir finden?

Werner Zillig | Fr, 11. Februar 2022 - 23:42

Ich überlege immer mal wieder, wie das mit der Logik, Abteilung "Identitätslehre", so ist: Wenn je-man-d oder je-frau-d transgender oder was auch immer, jedenfalls "Nicht-Frau" ist oder für sich postuliert, dann ist er oder sie jedenfalls eines doch nicht: eine Frau.

Werner Zillig | Sa, 12. Februar 2022 - 00:02

... der Sache einfach nicht übersehen. In einer Vorversion des Wikipedia-Artikels zu Bruce / Caitlyn Jenner hieß es sehr fortschrittlich, aber auch sehr lustig:

"Nachdem Jenner bei den Olympischen Spielen 1972 in München mit 7722 Punkten im Zehnkampf für Männer Platz 10 erreicht hatte, wobei sie nach dem ersten Tag noch auf Platz 23 gelegen hatte, verbesserte sie sich in den Jahren danach stetig. 1974 übertraf sie mehrfach die 8000-Punkte-Marke. ..."

Da hat also eine Frau die Männer im 10-Kampf aufgemischt! Normalerweise geht das doch umgekehrt -- Männer werden Fußballer_innen_, im Iran usw. Aber gut. Ich kann da schmunzeln. (Jetzt wird in dem Wikipedia-Artikel das Pronomen vermieden und immer nur von "Jenner" gesprochen.)

Ach so, ja, und dann vermeldet die Wikipedia aber sehr sachlich:

"Jenner ist Mitglied der Republikanischen Partei und war Anhängerin von Donald Trump."

Sabine Fazis | So, 13. Februar 2022 - 20:17

Danke für dieses Interview. Derart kursierende absurde und diskriminierende Schlussfolgerungen wie "eine Lesbe, die eine Transfrau nicht als mögliche Partnerin ansieht, [sei] rassistisch" - müssen unbedingt als solche ausgesprochen werden. Ebenso die Tatsache, dass es ein biologisches Geschlecht gibt, das nicht zu leugnen ist, und das Argument des Sich-Fühlens höchstens ein sehr schwaches ist.