- Die Spätberufene
Mit Natascha Kohnen an der Spitze will die bayerische SPD die Alleinherrschaft der CSU brechen. Ihr Ehrgeiz ist groß, das Vorhaben dieses Mal zumindest nicht aussichtslos
Zum Gespräch bittet Natascha Kohnen in die Bibliothek des bayerischen Landtags. In die warme Welt der Bücher und somit in jene Welt, in der sie beruflich zu Hause war, bevor sie als Spätberufene Politikerin wurde.
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Ehrgeiz, die Sache der SPD voranzubringen, um die Lebensbedingungen der Menschen im Land zu verbessern?
Keine schlechte Eigenschaft für diese Zeit.
Und nicht zu früh aufgeben...
gewählt, denen jetzt die Grünen bessere Aussichten verschaffen können?
Vielleicht aber sogar der Beginn der SPD als professioneller gesellschaftlicher Partei?
Ich müßte lügen, wenn mir der Aderlass zu den Grünen hin wirklich als Problem erschiene.
Schlimmer finde ich den zur AfD, vielleicht auch zur CSU, die jedenfalls nicht als besonders Merkel-freundlich gilt.
Ich bitte das nicht misszuverstehen, der Charakter als Volkspartei hat schon auch etwas, aber etwas Professionelles hat mich schon immer mehr gereizt.
Und auf Bundesebene kann man dann im Vergleich zu "Mutti Merkel", für mich politisches "Grauen" schlechthin, mit Kompetenz punkten?
Ich bin keine Freundin von Gesinnung und religiöser Empathie.
Deshalb mochte ich auch später Helmut Schmidt und Papst Benedikt den XVI.
Vielleicht ist diese Zeit geistiger Höhen aber auch vorbei?
Andererseits fürchte ich seit Merkel nicht mehr die direktere Demokratie.
Das sogenannte Volk wartet vielleicht nur darauf, sich einzubringen?
Wäre, wäre, Fahradkette.
