Machtwechsel 2005: Angela Merkel und Gerhard Schröder mit Blumen.
Kaum jemand prognostizierte Angela Merkel eine komplette Amtszeit / picture alliance

Politischer Machterhalt - Kanzlerstürze

Die Geschichte der deutschen Bundeskanzler ist eine Geschichte von Macht und Sucht und von erzwungenen Abgängen

Autoreninfo

Gregor Schöllgen lehrt Neuere Geschichte in Erlangen und ist der Biograf von Willy Brandt und Gerhard Schröder.

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Keiner ging zur rechten Zeit. Keiner verließ das Amt aus freien Stücken. Man kann das verstehen. Macht führt zu Sucht, und Sucht führt zu Entzug – früher oder später, aber unausweichlich. Jedenfalls in der Politik. Und weil alle Bundeskanzler dies wussten, weil sie ahnten, welche Entzugserscheinungen der Verlust der Macht und ihrer Insignien nach sich ziehen würde, ging keiner freiwillig. Alle wurden auf die eine oder andere Weise zum Abgang gezwungen.

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