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In einigen Bundesländern dürfen Gartenbaumärkte wieder öffnen – ein Schritt in die richtige Richtung? /dpa

Was plant die Ministerpräsidentenkonferenz? - „Lockerungen wären ein unlogischer Strategiewechsel“

Viele erwarten von der MPK am Mittwoch Lockerungen. Der Epidemiologe Markus Scholz erklärt im Interview, warum diese ein unlogischer Strategiewechsel wären und was wir bei der Pandemie-Bewältigung von anderen Ländern lernen könnten.

Autoreninfo

Jakob Arnold hospitierte bei Cicero. Er ist freier Journalist und studiert an der Universität Erfurt Internationale Beziehungen und Wirtschaftswissenschaften. 

So erreichen Sie Jakob Arnold:

Prof. Dr. Markus Scholz arbeitet an der Universität Leipzig am Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie.

Herr Scholz, wir sehen aktuell wieder einen langsamen Anstieg der Inzidenzzahlen. Wie ist das beim bisher unveränderten Lockdown überhaupt möglich?

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Karl Kuhn | Di., 2. März 2021 - 08:46

"Erst hat man die 35 als inzidenzwert ausgegeben. Und jetzt, wo wir uns immer weiter von ihr entfernen, korrigieren wir die Ziele."

Weil klar wird, dass dieses Kriterium Blödsinn ist. Zugeben, korrigieren, weitermachen!

"Bei allen etwas Schutz ist offenbar eine bessere Strategie als wenige mit vollem Schutz."

Um was zu erreichen? Der liebe Herr Professor sagt eben auch nicht geradeheraus, was denn SEIN Ziel beim Pandemiemanagement wäre. Diese Aussage hört sich aber so an, als sei die Anzahl der Infektionen und nicht die Anzahl der schweren Verläufe und Todesfälle das Problem ... ernsthaft jetzt? Dann können wir dieses Spiel ja bis in alle Ewigkeit weiterspielen, und genau das scheinen sich viele, die jetzt eine erhöhte Medienpräsenz genießen, ja zu wünschen.

Lars Freudenberg | Di., 2. März 2021 - 09:08

bis Dezember war ich an sich mit allem einverstanden.
Aber dann, die EU verhaut die Impfung, zu spät bestellt zu geizig und Produktionskapazitäten nicht ausgebaut, super! Smudo und Konsorten bauen eine für die Praxis besser geeignete APP als die stattliche 60 Mio. Software. Peinlich. Schnelltests seit Sommer letzten Jahres in Südkorea im Einsatz, schon seit Herbst bei uns diskutiert und Ende Februar die ersten Zulassungen. Ach so ja und wieder zu wenig geordert. Na ja. Was will man da noch sagen! Das Vertrauen ist weg, bin gespannt, wie man jetzt den Menschen noch was vermitteln will. Dazu kommt noch die grauenhafte Kommunikation. Kein Wunder das es so viele Skeptiker gibt.

Christa Wallau | Di., 2. März 2021 - 09:44

Ach, du jemine!
Wenn die Strategie falsch war, dann m u ß es einen Wechsel geben, und zwar folgerichtig so, daß dieser Wechsel den eingeschlagenen Weg n i c h t konsequent fortführt!!!
Ist doch logisch, oder?

Für mich beweist das Hick-Hack-Verhalten in dieser Pandemie-Lage erneut in leuchtender Klarheit, daß die Regierenden in Deutschland seit langem den realistischen Blick auf das Ganze (= Gesamtwohl des Volkes) verloren haben. Sie unterscheiden nicht zwischen Wichtigem und Unwichtigem und beachten die weitreichenden Folgen ihres Handelns nicht.

Kurz: Sie bleiben sich treu. Denn diese Haltung zeigen sie, an ihrer Spitze die alles überragende Kanzlerin, seit vielen Jahren. Die besten Beispiele
dafür sind die deutsche Energiepolitik und - vor allem - die katastrophale Migrationspolitik, die kein Land in Europa - außer anfangs Österreich - mitträgt.

Sieht nicht gut aus für uns Bürger dieses Landes ...

Wäre ja auch zu schön. Warum nicht im Zusammenhang mit Corona mal wieder daran erinnern? Es ist ja schliesslich bald Wahltag. Und die AfD möchte ordentlich und oft gewählt werden.

Nun ist ja für einige "Kritiker" die Strategie alleine schon deshalb falsch, weil sie von der Regierung Merkel kommt. Um was es geht ist eigentlich uninteressant.

Wobei von den Oppositionsparteien ja nicht wirklich konstruktive Gegenvorschläge kommen: Die Grünen kritisieren ein paar Details, Linke wollen eine soziale Komponente, die FDP mehr Freiheit für die Wirtschaft.

Die AfD dagegen schwafelt von Corona-Diktatur und demonstriert mit Leugnern, Verharmlosern und Verschwörungsfanatikern auf Marktplätzen - oftmals unter absichtlicher Mißachtung von minimalen Sicherheitsregeln.

Die Frage ist immer, welche realistischen Alternativen es wirklich gibt.
Dem Virus ist das egal. Es freut sich bestimmt über die Lockerungen.

Die Zahl der Toten wird uns zeigen, wie erfolgreich die Politik letztendlich war.

Bezugnehmend auf Ihren letzten Satz: Heutiger Kommentar in der NZZ:
" Zu Tode geschützt ist auch gestorben"

Ich denke, das Problem ist, dass die Handlungen und Entscheidungen der Bundesregierung - allen voran der Kanzlerin widersprüchlich sind bzw. sich diametral gegenüberstehen:
1. Eine sozialistische Kanzlerin tritt ein und wirkt in einer konservativen Christlichen Partei
2. Die Energiewende insgesamt, irre Entscheidungen wie zunehmende E-Automobilität bei abnehmender Versorgungssicherheit
3. Um dem demografischen Wandel entgegenzuwirken und die Renten zu sichern, werden Millionen von Sozialhilfeempfänger ohne (Aus)Bildung importiert
4. Man impft die Hundertjährigen, um Reisen und Veranstaltungen zu ermöglichen. Intensivbetten werden abgebaut, um eine Notlage zu rechtfertigen. Anstatt die wahren Hotspots zu ermitteln und dort Maßnahmen zu ergreifen, jongliert man lieber mit Zahlen, die nicht vorliegen und zerstört die Wirtschaft.
Die Liste ist unvollständig und man weiß schon nicht mehr ein und aus im Chaos.
Im Ergebnis agieren die Verantwortlichen wir kopflose Hühner. Isch Over

Hans Jürgen Wienroth | Di., 2. März 2021 - 09:56

Wenn es zur Verhinderung der Ansteckung keine weiteren Maßnahmen als den Lockdown gibt, warum ärgern wir uns dann mit der Maske herum. Was soll eine Schnelltestung mit einer Anzeigesicherheit von 60% bringen? Die entscheidende Frage ist aber: Was machen wir jetzt anders als bei der 1. Welle? Die Krankenhäuser sind voll und die Todeszahlen sind deutlich höher, obwohl wir angeblich so viel mehr über Corona wissen. Wer schaut auf die Kolklateralschäden durch u. a. Suizid, fehlendes Diagnostik-Labormaterial (geht in C-Tests) und OP’s (Krebs)?
Unsere Kanzlerin und ihre MP*innen haben sich, mit der Festlegung auf die 50 im November in eine Falle begeben, aus der sie mit nachvollziehbaren Argumenten nicht herausfinden. Dabei geht ihnen offensichtlich das Geld für weitere Verlängerungen aus. Die zugesagten Hilfen für die Wirtschaft laufen schleppend. Fehlen die Einnahmen?
Man darf nicht logisch darüber nachdenken. Fragen stellen erst recht nicht.

Ernst-Günther Konrad | Di., 2. März 2021 - 10:15

Es stehen Wahlen an und das Volk macht immer weniger mit. Der Druck von allen Seiten ist auch in Berlin angekommen. Sorry, Herr Prof. Dr. Scholz, auch Ihre Aussagen sind nicht logisch, sondern regierungskonform. Die Menschen haben einfach die Nase voll davon, ständig neue Werte, ständig geschätzte Aussagen, keine wirklich nachweisbaren Aussagen zu hören. Sie selbst widersprechen sich doch permanent. Die britische Mutation wäre ansteckender als die alte. Aha. Die kam doch aber während des Lockdowns. Was macht das Virus denn anders auf dem sog. Übertragungsweg als das andere? Angeblich wird doch permanent getestet und die AHA Regelung eingehalten. Der Lockdown sollte das doch alles verhindern und jetzt überwindet die Mutation diese Maßnahmen? Alles nur Geschwätz. Die Politik hat Angst vor den Wahlen und dem Bürger, der auch Dienstleister, Unternehmer und Steuerzahler ist. Außerdem steht Ostern und der Ramadan an. Ich glaube Ihnen kein Wort. Aha. Es geht noch härter. Uffpasse!!

Herr Konrad, warum haben wir nicht voriges Jahr zu Corona ein Wettbüro eröffnet?
Lockdown bis Ostern (nur 4 Wochen verschätzt im 4.Quartal)
Und leider Nein, die Gesäßpasteten sind noch nicht am dampfen. Die allermeisten fühlen sich in ihren Standby-Modus noch mehr wie wohl.
Und da nehme ich mich NICHT aus, denn sonst hätte man bei meinem Denkstrickmuster was von mir gehört. Habe aber eben auch nicht den "wahrhaftigen Ansatz" gefunden, wo man was positives & erfüllendes bewegen kann. Zumal mein MHD immer näher kommt & jetzt die jüngeren bis Jugend am Schachzug dran sind.
Aber mich würde es nicht wundern, wenn Ende 2021/2022 das böse erwachen kommt.
Als Bescherung sozusagen.

Ja, wir hätten die Wetten gewonnen, aber gegen wen? Lenz und Hügle? Sie und auch ich wollen doch an diesem Leid, das die Politik über unser Land und unser Volk gebracht haben, nicht noch einen Vorteil ziehen, oder? Schon gar nicht mit vielleicht Geldwetten. So reich kann man nicht werden, um ohne Gewissen das Geld zu verjubeln. Das überlasse ich den gewissenslosen Menschen. Mir reicht es völlig aus, wenn der Michel endlich aufwacht und die nächsten Wahltage zu Zahltagen erklärt.
Jedenfalls ist eines schon merkbar. Es rumort ganz schön, selbst die Medien werden ungeduldig. Auch diese riechbare Angst und die Panik der Politik, womit sie uns doch eigentlich mundtot machen wollten, sie erzeugt in mir bereits Genugtuung.

Rainer Mrochen | Di., 2. März 2021 - 10:21

Hat es denn je eine zielführende, durchgängig angewendete Strategie gegeben? Nein, hat es nicht. Es sei denn, man betrachtet die Verbotsorgie als Strategie oder noch besser: strategisch geplantes Scheitern ist die neue Moderne. Wahrlich professionell agierendes Personal, daß es wagt sich dem Souverän in so destruktiver Weise entgegen zu stellen, ohne für sich selbst irgendeine Konsequenz zu sehen. Die Dreistigkeit und offensichtliche Unfähigkeit mit der weiter operiert wird, lässt einem mittlerweile die Gesichtszüge entgleiten. Wann ist die Fahrt des Narrenschiffes zu Ende? Corona Versagen, linke Identitätspolitik und grüner Umweltterror. Eine echte Zangenbewegung zur Selbstzerstörung. Deutschland schafft sich ab.

Lieber Rainer,
für mich bezeichne ich die BRD-Politik als "Kreisverkehr", aus dem wir keinen Ausweg finden, nicht finden wollen.
Ihr Ausdruck "Fahrt eines Narrenschiffes" gefällt mir noch viel besser. Das ist es.
Ja nur was werden wir machen? Keine Lösung in Sicht.
Deutschland hat sich schon abgeschafft. Bleibt uns nur würdevoll, standhaft zu fallen, unterzugehen.
Warum? Ich kann es nicht begreifen.
Freundlicher Gruß
Gerti Kinzel

Brigitte Miller | Di., 2. März 2021 - 10:53

ist in sich eine unlogische Strategie, siehe Prof.John Ioannidis.
Der Sommer kommt, es gibt auch ein Immunsystem, was die Corona Spezialisten völlig ausser acht lassen, es gibt offenbar auch eine Kreuzimmunität, Corona mutiert und schwächt sich ab.
Der Lockdown dient vor allem der Politik und anderen Profiteuren, aber nicht der Gesundheit der Bevölkerung.

Heidemarie Heim | Di., 2. März 2021 - 11:02

Manöverkritik light oder eine besondere Form von Humor, lieber Herr Prof. Dr. Scholz?! Wie immer erfrischend unser Herr Arnold mit "Werden wir schlecht regiert?" Wie kommen Sie nur auf so was lieber Jakob;)? Operation gelungen, Patient tot? Oder handelt es sich hierbei lediglich um eine weitere Bruchlandung unseres phänomenal schnell und flexibel handelnden wie zupackenden Entscheidungsmanagements auf allen Ebenen, auch bekannt unter Regierung? Wieviel Versagen braucht es eigentlich, bis der/die Deutschen schnallen was politische Qualitätsarbeit ausmacht?
Made in Germany war wie u.a. auch die Berufsehre mal ein Begriff, welche in früheren Zeiten auch auf unsere VolksvertreterInnen zutraf! Ausgerechnet im Wahljahr kann man davon nur noch träumen und in nostalgischen Erinnerungen schwelgen.
Bitte nicht wecken vor Anfang Oktober! Sei denn man hat 2 Impftermine für mich und den besten aller Ehemänner;) Alles andere geht mir momentan so ziemlich peripher! MfG

Tomas Poth | Di., 2. März 2021 - 11:34

Wurde Schweden nicht immer mit seine Corona-Maßnahmen in den Senkel gestellt!
In einer Grafik, Johns Hopkins University, Stand 28. Febr. 2021, wurden Deutschland und Schweden bezüglich der Todesfälle verglichen, und zwar im Zeitraum November 2020 bis einschl. Februar 2012.
Und siehe da, Schweden schneidet eher besser ab als Deutschland! Nachzulesen unter info.BILD.de. oder direkt hier
https://ourworldindata.org/covid-deaths?country=DEU~SWE

Als Ergänzung kann ein Artikel mit dem Titel "Der „Schwedische Weg“ – (was die Zahlen sagen
Analyse der Sterbestatistik)- bei Reitschuster.de gelesen werden.
Sehr interessant, lesens- empfehlungswert und aufklärerisch.
Herr Lenz hätte seine "helle Freude" daran.

Tomas Poth | Mi., 3. März 2021 - 11:47

Antwort auf von Bernhard Weber

Das ist ja das Problem, es geht nicht um Aufklärung, die richtigen Maßnahmen vergleichend nebeneinander stellen und neu oder anders zu entscheiden.
Es geht ausschließlich darum eine Richtung zu erzeugen der sich alle unterwerfen, an ihr festzuhalten und alles andere abzuwehren.
Das ist die sozialistische Machthandschrift einer ehemaligen FDJ-Propaganda Beauftragten: Pioniere seid ihr bereit ...

dieter schimanek | Di., 2. März 2021 - 11:39

Das erspart dann das Öffnen, denn es wird danach nicht mehr viel zu öffnen geben. Die Innenstädte wären endlich autofrei, wenn es nichts mehr einzukaufen gibt, braucht es auch keine Transportmöglichkeiten.
Die nächste Mutation ist schon da und weitere werden folgen, wunderschöne Gründe immer wieder zu verlängern. Die Wissenschaft strahlt endlich im Fokus einer breiten Öffentlichkeit und der Politik. Das werden Lauterbach und CO doch nicht so schnell aufgeben.

Robert Hans Stein | Di., 2. März 2021 - 11:47

Im Prinzip ja. ABER: Dafür war der Lockdown nicht so zeitig und hart, wie nötig. Die "Belohnung" kommt nach der "Anstrengung"! Das haben leider viele hier im Forum nicht begriffen. Dass der Inzidenzwert nicht das alleiniges Kriterium und auch nicht das alles entscheidende sein darf, bestreitet der Professor doch gar nicht, so what? Aber wenn angesichts steigender Infektionen mehr Öffnung gefordert wird, dann dürfte das für rational tickende Zeitgenossen schwer nachvollziehbar sein. Klar ist der Wunsch nach Normalität verständlich; doch Wünsche sind emotional hervorgerufen und gehören durch den Verstand kontrolliert.
Die teils schweren Fehler, die seit Jahren entscheidenden Politikern (auch wegen ihres übersteigert moralischen Ansatzes) unterlaufen, sind hier nicht das Thema. Und werden sie thematisiert, dann nicht mit notwendiger Härte und Klarheit. Auf Covid bezogen - das Impfdesaster ist nur das aktuellste Problem. WARUM WAREN WIR NICHT BESSER VORBEREITET?

Ihr Kommentar ist für mich schwer nach zu vollziehen.
Ich komme gerade von meinem wöchentlichen Treffen mit weiteren 7 Frauen
ohne Maske, Abstand nur zeitweise wenn wir unsere Tätigkeit nachgehen.
Beim Kaffeetrinken sitzen wir an einem Tisch.
Wir haben mit den Treffen nach der Weihnachtspause am 5.Januar wieder angefangen.
Beim Friseur war ich wie immer.
Auf den Restaurantbesuch verzichten wir z.Zt. könnten es aber, bei Einhaltung der Regeln bezüglich Personenanzahl und Tischabstand.
Eingekauft wird nicht zu Stoßzeiten aber Maskenfrei.
Sie schreiben: Belohnung? Wofür?
Für's Brav sein?
Ich lebe in Schweden.
Dazu bitte auch den Kommentar von Herrn Thomas Poth lesen.

Urban Will | Di., 2. März 2021 - 14:30

Herr Scholz vertritt die gleiche Strategie wie die Regierung (vom Infektionsgeschehen abhängiger Lockdown, ergänzt durch Massentests). Und im Falle immer wieder auftauchender Mutationen und eingeschränkter Impfbereitschaft, bzw. -wirkung hieße dies: Dauer – Lockdown, abh vom Infektionsgeschehen...Mit d bekannten Folgen...
Dies ist mit einer freiheitlich – demokratischen Staatsform auf Dauer nicht vereinbar. Die Menschen werden zusehends aufmüpfiger, es bedürfte einer massiven Polizeipräsenz und zunehmender repressiver Maßnahmen. Sprich: Doch die „Corona – Diktatur“.
Ein wirklicher „Strategiewechsel“ wäre eine rein faktenbezogene Entscheidungsfindung (ALLE Fakten, auch die Folgen d Lockdowns, nicht nur der „passenden“), basierend auf dem Abwägen versch. Optionen und deren Vor- und Nachteile. Und das von einem wirklich UNABHÄNGIGEN Gremium, besetzt mit Fachleuten aus allen relevanten Bereichen.
Hierzu ist unsre Obrigkeit nicht fähig, daher sollte sie abtreten.

Robert Friedrich | Di., 2. März 2021 - 14:45

Kurze Antwort, wenig.
Im Land gibt es eine Unzahl von Virologen, Epidemologen, selbsternannten Experten und Besserwissern. Alle versuchen glaubhaft nachzuweisen das der Lockdown die Menschheit rettet. Dabei bemerken sie nicht mehr die Widersprüche ihres Tuns und die damit verbundene Verdrossenheit die die Menschen schon lange am Anfang schleichend und nunmehr immer heftiger ergreift. Maske tragen im Park, Verweilverbot auf Plätzen, der Oma die Verschnaufpause auf der Bank verbieten.
Die Fernsehakteure verkünden täglich Zahlen, den jede Plausibilität fehlt, aber immer mit glaubenstreuer Miene. So niedrig ist doch unsere Intelligenz auch nicht, dass wir euch für ewig und immer vertrauen. Lasst das mal die Mutti machen verkommt langsam zur Lachnummer. Die Dauerberater könnten doch langsam in den vorzeitigen Ruhestand gehen und mutigen Neuen das verantwortungsvolle Feld überlassen. Neue Entscheider für eine intakte krisenfeste und starke Demokratie, die Fussbalklubs machen es uns vor.

Norbert Heyer | Di., 2. März 2021 - 15:56

Was wir hier bei uns erleben, ist Hilflosig- und Verantwortungslosigkeit in höchster Potenz. Die Öffentlichkeit wird mit Zahlen, Werten und Mutationen zugefüllt, um die Realität zu verschleiern. Warum nicht einfach die Angabe der vorhandenen Intensivbetten, belegte Betten für Schwererkrankte (gibt es neben Corona tatsächlich auch noch) und belegte Betten mit Coronapatienten. Dann haben alle einen genauen Überblick ohne die akademische Verschleierungstaktik der Regierung und ihrer Berater. Allmählich blickt wohl keiner mehr richtig durch. Tatsache ist: Bei allen Maßnahmen sind wir weltweit ziemlich weit hinten. Unserer Kanzlerin liegt das Wohl der Welt mehr am Herzen als ihre eigenen Landsleute. Was haben wir nur für Politiker, die viel reden ohne zu handeln und die keine Verantwortung übernehmen (wollen)? Das könnte schließlich die eigene politische Zukunft gefährden. Wir freuen uns erst einmal darüber, das wir endlich wieder gut frisiert weiter im Krisenmodus verbleiben werden ...

Ingo frank | Di., 2. März 2021 - 17:03

Ein Wechsel der Strategie kann doch nur erfolgen wenn eine Strategie vorliegt. Liegt eine Strategie vor? Meiner Meinung nach ganz klar n e i n.
Es sei denn, ich bin schlicht und einfach zu dumm, eine Strategie zu erkennen.
Was haben unsere Strategen nach dem abflachen der 1. Welle getan? Das es im Herbst wieder zu steigenden Zahlen inkl. Mutationen kommen wird war selbst mir klar.
Ob nun Izidenz od. R Wert egal, von mir aus auch eine Kombi v.beiden, und dann festgelegt bei welchem Wert welche Maßnahmen in ganz Deutschland greifen.
Diese Kakophonie in der Bewertung einerseits und im Ergreifen der damit verbundenen Maßnahmen andererseits, ist einfach nur lächerlich!
Unsere Regierung(en 1+17) haben schlicht und ergreifend geschlafen und das ein 1/2 Jahr. Od. Probleme delegiert z. B. Impfstoff EU . Ziellos, planlos geistlos heißt dann: Auf Sicht fahren

Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik