Klima-Protest
... aber nicht wegen der Ukraine, sondern wegen der Rodung von 5000 Bäumen für den Ausbau des Autobahnkreuzes der A3 / dpa

Klimabewegte und Ukraine-Krise - Das dröhnende Schweigen der Aktivisten

Wir erleben zurzeit die größte sicherheitspolitische Krise in Europa seit dem Kalten Krieg. Doch unsere Aktivisten und Dauerbesorgten schweigen. Fridays for Future, Last Generation oder Extinction Rebellion entlarven sich endgültig als stylischer Wellnessprotest. Wenn Schwarzweißdenken nicht mehr reicht und die Bedrohung real ist, sind unsere Berufsengagierten überfordert.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Januar erschien von ihm „Entfremdet. Zwischen Realitätsverlust und Identitätsfalle“ bei zu Klampen.

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Europa erlebt soeben den größten Truppenaufmarsch seit dem 2. Weltkrieg. An der ukrainischen Ostgrenze sind nach Angaben westlicher Geheimdienste bis zu 150.000 russische Soldaten in Stellung gegangen. In Belarus halten nach Nato-Schätzungen bis zu 30.000 russische Soldaten Manöver nahe der polnischen und ukrainischen Grenze ab. Und Einheiten der Nord- und der Ostseeflotte sind in den letzten Tagen ins Schwarze Meer eingelaufen, um dort gemeinsam mit der russischen Schwarzmeerflotte Übungen abzuhalten.

Gleichgültig, ob Putin diese Kulisse tatsächlich nur als Drohkulisse aufbaut, ob er eine regionale Annexion der Separatistengebiete östlich des Dnjepr plant, eine Landbrücke zur Krim oder – dafür allerdings dürfte der bisherige Aufmarsch nun auch wieder ausreichen – eine Großinvasion der Ukraine an allen Fronten: Allein schon die außenpolitische und militärische Geste ist inakzeptabel – wie immer sich der Konflikt aus Sicht der jeweiligen Parteien im Detail darstellen mag.

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Ingofrank | Mo, 14. Februar 2022 - 15:21

Doch nur weil´s schic ist Freitags die Schule zu schwänzen, da Papa dann noch ein paar mehr Nachilfestunden bezahlen muß. Was soll’s? Für Tennis, Reiten und den eigenen Gaul bleibt noch genügend Kohle übrig. Oder nicht?
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Tonicek Schwamberger | Mo, 14. Februar 2022 - 15:26

. . . auch mal an einem Montag etwas von Herrn Dr Grau zu lesen - haben Sie vielen Dank; ich stimme Ihnen vollinhaltlich zu.

Und, ja, ich habe diese "Bewegungen" nie für voll genommen, sie tangieren nicht mein Interessengebiet, ob das eine Luisa oder Greta oder sonst wer ist, tut mir ja nun echt leid, ist aber so.

Bettina Jung | Mo, 14. Februar 2022 - 15:45

Vor einer Woche sah ich auf Servus TV einen Talk. Es ging u.a. um die hohen Verbraucherpreise. Mit von der Partie war ein junger Mann, der als Klimaaktivist vorgestellt wurde. Womit er seinen Lebensunterhalt verdiente wurde nicht gesagt. Der Junge Mann sah ordentlich aus und man muss seine Ansichten nicht teilen, doch zum Schluss meinte er wohl noch einen "raushauen" zu müssen. Er sagte "Verbrenner brennen gut". Leider hat niemand nachgehakt und gefragt, wie er das wohl meint. Diese Aussage passte übrigens nicht zum Eindruck, den ich von ihm hatte. Aber diese Aussage hat mich völlig erschüttert, denn ich höre daraus, dass man Verbrenner-Autos nach Art der Antifa abfackeln muss. Ob das wohl klimafreundlich ist??

Marius König | Mo, 14. Februar 2022 - 15:53

dann habe ich mir Ihren Text kopiert. Ich muss ihn unbedingt einigen Leuten zeigen. Vermutlich bin ich nicht in der Lage ihn angemessen, zusammengefasst, wiederzugeben. Großartig. Danke.

Manfred Bühring | Mo, 14. Februar 2022 - 16:01

Ich denke, der Autor liegt falsch, wenn er durch das Bild eines möglichen Ankettens an die Eingangstore der US-Botschaft eine Nähe der „Aktivisten“ zu Putin bzw. Russland suggeriert. Vielmehr werden die „Klimaproteste“ vom Feinstaub bis zum Sterkrader Wald und allen anderen Bauminseln von Oberschichtkids a la Reemtsma und Neubauer getragen, deren politischer Horizont nicht über Grün hinweg reicht. Was Grün konkret für die normalen Menschen, die nicht im woken Prenzlauer Berg oder Hamburg-Blankenese leben, bedeutet, erleben wir gerade auf Regierungsebene. Wir steuern sehenden Auges in eine Energiekrise und werden durch auch grün verantwortete Coronamassnahmen weiter in unseren Grundrechten eingeschränkt. Das EU-Ausland lacht mittlerweile nur noch über D.

Benno Pluder | Mo, 14. Februar 2022 - 16:08

"Fridays for Future, Last Generation oder Extinction Rebellion entlarven sich endgültig als stylischer Wellnessprotest. Wenn Schwarzweißdenken nicht mehr reicht und die Bedrohung real ist, sind unsere Berufsengagierten überfordert."

Fritz Elvers | Mo, 14. Februar 2022 - 16:30

Nur leider hat sie vergessen, ihr Begehr drauf zu schreiben. Kann passieren, nicht undumm, nur Pech beim Denken.

Tomas Poth | Mo, 14. Februar 2022 - 16:41

... oder Wohlstandsverwahrloste, Wohlstandsgelangweilte ...
Die Themen Klima, Bäume gegen Straßenbau verteidigen, aber Bäume für Windräder beseitigen sind Themen die billig zu bedienen sind.
Der Kick oder Quickie, das Gefühl den wahren Gerechten anzugehören, ist hier wie der Mausklick schnell zu haben.
Das Thema Krieg oder Frieden ist wohl zu schwierig, zu kompliziert und könnte bei diesen Kids zur Spaltung führen in pro X gegen pro Y. Da läßt man es wohl lieber sein.

Markus Michaelis | Mo, 14. Februar 2022 - 16:45

Klar ist Klima wichtig. Aber bei Corona, Rassismus, sozialen Fragen, anderen Umweltthemen usw. knickt man auch schnell wieder ein und versucht es auf die Formel zu bringen, dass all die guten Ziele irgendwie zusammenhängen, durch dieselben Gefahren bedroht sind und sich umgekehrt alle bei Umsetzung gegenseitig positiv unterstützen.

Mir persönlich kommt das weit weg von der Realität vor. Was ich allerdings auch zugebe: Klima ist ein wichtiges Thema und auf welchen verschlungenen Wegen Themen dann doch vorangebracht werden, überblickt niemand wirklich. Allerdings überblickt auch niemand, wann sich alle möglichen Maximalforderungen für eine bessere Welt so aufgeschaukelt haben, dass es politisch brisant wird.

Auf jeden Fall würde ich mir mehr Offenheit dafür wünschen, dass es sehr verschiedene Auffassungen davon gibt, was eine bessere Welt ist und noch mehr Auffassungen, wie man dahin kommen könnte und wer sich wie zu ändern hat.

Julia Hermann | Mo, 14. Februar 2022 - 16:46

...man weiß vom aktuellen Klimawandel seit ein paar Jahrzehntchen und von den maßgeblichen Ursachen dafür auch.
Die Konsequenzen, die daraus eigentlich hätten gezogen werden hätten müssen und zu den eben auch gehört, weniger, viel weniger fossile Energie zu verbrauchen und nicht mehr ganz so maßlos zu konsumieren, haben der Mehrzahl der Schreiber und Foristen des Cicero schon vor der Ukraine-Krise nicht in den Kram gepasst.
Lieber versteckt man sich hinter der Annahme/Behauptung/Hoffnung, Technik und freier Markt würden das schon irgendwie richten.
Und so bitter und alarmierend es ist, was im Augenblick in und um die Ukraine geschieht, es ist irgendwie doch nicht bedrohlich genug, dass sich daraus nicht noch eine Polemik gegen die vorwiegend jungen, gymnasialen, grünen, teils sogar linken (igitt) Aktivisten leiern ließe - unter denen ich persönlich einige kennenlernen durfte, die es nicht beim Schuleschwänzen bewenden ließen, sondern sich ernsthaft und fleißig politisch engagieren.

leider werden Sie in diesem "Forum" i.d.R. kein liberales Herz finden. Alle drehen sich wiederkäuend im Kreis.

Der CO2-getriebene Klimawandel wurde zwar schon z.B. von dem Mathematiker v. Neumann in den 50iger Jahren vorausberechnet, aber die sind ja alle doof. Das Dilemma ist, sich fleißig politisch zu engagieren reicht nicht, es braucht auch MINT-Verstand, sonst wird es religiös. Die Schüler müssten sich eigentlich darum reißen, die Zusammenhänge verstehen zu wollen, warum ein mehr als dreiatomiges Spurengas (CO2, CH4) so wirksam ist.

"Ich bin klein, mein Herz ist rein - soll niemand drin wohnen als Jesus allein!"

Diesen Endreim kennt die ältere Generation sicherlich noch.

Nein, mein Herz ist nicht klein, jedoch arbeitet es sehr retardiert - irreparabel.
Kismet.
Aber es schlägt meist liberal, tolerant - nicht zwingend akzeptierend.

Lieber Herr Elvers, ich lese Ihre Kommentare, Hinweise immer sehr gerne.
Der Link qua der Lesbendiskussion mit Anke Engelke ein mMn absolutes Highlight.
https://www.youtube.com/watch?v=-7sVViakhIs

"warum ein mehr als dreiatomiges Spurengas (CO2, CH4) so wirksam ist."

Bei solchen Anmerkungen springen bei mir wieder alte Synapsen an.
Schüler-Duden Chemie - ich war im LK - unglaublich!
Na klar: verschüttetes Wissen taucht wieder auf - wie im Moor.

Doch, ich würde mich schon als liberal und ehemals MINTer bezeichnen.
Allerdings sind solche Begriffe leider aus den Fugen geraten, oder?

In den Köpfen so mancher Regierenden ist die unterkritische Masse am Limit, oder?

Schöne Woche!

Ich bin sehr für Nachhaltigkeit und Klimaschutz obwohl ich wohl in heutigen Zeiten, als nun sagen wir mal, als konservativ gelte. Aber m M hat vor genanntes nichts mit geredeten sondern nur mit gelebter Nachhaltigkeit + Klimaschutz zu tun egal wo man sich selbst verrostet. Ich verbringe, wenn ich mich nicht gerade um meine 94 jährige Mutter kümmere, sehr sehr viel Zeit im Nutzgarten/ Feld, unserer Steuobstwiese, in unserer Schonung mit etwa 250 Bäumen unterschiedlichster Sorten zu. Die Hecken und wildwachsenden Inseln zur Vogelbrut brauchen auch etwas Pflege. Kunstdünger und Pestizide setze ich nicht für Obst & Gemüse ein. 3 Felderwirtschaft mit Gründüngung vorzugsweise Bienenweide. Und jetzt zum Punkt: Würde ich meine Produkte verkaufen wollen und müßte davon leben, wäre ich Tod. Keiner würde mir diese Arbeit bezahlen wollen. Und dann, möchte ich die Livestyle Grünen Aktivisten erleben, wenn auf frischgepressten Orangensaft und das 1200€ Handy verzichtet werden soll.
M f G a d E R

Ich, jetzt 64, muss noch paarmal geboren werden, bis ich so viel in der Welt herumfliege wie so mancher Jung-Klimaaktivist. Ich sitze bei 18°C in der 65 qm Wohnung und bastle abends Brutkästen für Singvögel und Insektenheime aus Abfall. Ich bearbeite 6.000qm eigene Streuobstwiesen und ehrenamtlich weitere 6.000qm.
Ich weiß wieviel Energie ein Kilo Stickstoffdünger kostet und lehne seine Anwendung strikt ab! Auch andere lebensfeindliche „Zaubermittel“ kommen nicht zur Anwendung und ich esse mein schorfiges Obst, ohne Stromverbrauch haltbar bis Mai.
Hatten die besorgten Klimaretter bei der Pflanzung von Obstgehölzen auch schon mal 5cm dicke Lehmsohlen an den Schuhen und eine lehmverkrustete Hose an, Kreuzschmerzen, von rostigem Wühlmausgeflecht, Weißdorn und Brombeeren zerkratze Hände, Zeckenbisse…?
Haben sie auch schon ehrenamtlich Stacheldraht, Maschendraht, Altreifen, u.a. vom Straßenrand entfernt und die von der "Wildnis" zugewucherten Obstbäume saniert?
M f G a d s Bio-Reservat

Liebe Frau Herrmann
Ich will mich nicht in die Diskussion vertiefen, ob das CO² den Klimawandel verursacht oder was sonst ihn bewirkt, wenn er nicht natürlich ist. Als Naturwissenschaftler kenne ich jedoch den Energieerhaltungssatz und weiß daher, dass die „Erneuerbaren“ nicht erneuerbar sind, sondern reine Energiewandlung, deren Verluste zu Wärmeentwicklung führen. Was diese Energieumwandlung aus Luftbewegung in Strom mit dem Klima macht, ist sehr komplex und passt daher nicht ins Kalkül einfacher Lösungen.
Das könnten die engagierten Jugendlichen kennen, wenn sie sich – wie Herr Elvers zu Recht feststellt – mehr mit Naturwissenschaften denn mit Politikwissenschaften beschäftigten. Wer von den ganzen Politologen sorgt am Ende für den wirklich umweltfreundlichen Strom bei uns? Wind und Sonne spülen nur Milliarden in Lobbyistenkassen. Sind das nur die Guten?

Darüber bin ich manchmal wütend!

Die Rodung von 5000 Bäumen für den Ausbau des Autobahnkreuzes, mag ein Anlass sei. Die Bäume, welche Windspargeln zum Opfer fallen, zählen scheinbar nicht...

Auch die anderen, von Herrn Grau geschilderten menschgemachten Unzulänglichkeiten, bekommen scheinbar das Klimasiegel der demonstrierenden "Klimafreunde". Und passen in deren "flauschige Weltbild"

"Wer mit zweierlei Maß mißt, mißmißt." (Michael Bussek)

wenn man den Propheten es ausschließlich menschengemachten Klimawandels auf den Leim geht, dann kann man sich so verirren wie Sie.
Die "Freiheit des Marktes", die es so im totalen Verständnis gar nicht gibt, man denke nur an all die gesetzlichen Regelungen die zur Regulierung der Märkte geschaffen wurden, ist Liberal!
Die Zwangsbewirtschaftung wie sie in den Köpfen von verwirrten "Klimarettern" herum geistert ist per se illiberal!
Eine multifunktionale Energieversorgung wird ausgeschlossen, um eine eingleisige Energieerzeugung einzuführen, die entweder in eine andere, größere Zerstörung und Ausbeutung des Planeten und seiner Ressourcen führt, oder wen wir das unterbinden wollen, dann in die Energiearmut, in vorindustrielle Lebensverhältnisse.

Jens Böhme | Mo, 14. Februar 2022 - 16:46

Wer glaubt denn, dass Russland die Ostukraine wegen Öl oder Gas assimilieren will, um den Feinstaub in der Region zu erhöhen? Fridays for Future, Last Generation oder Extinction Rebellion vorzuwerfen, sie demonstrierten oder protestierten nicht gegen eine Kriegsgefahr ist Quatsch. Dann müsste man dies auch z.B. anderen Organisationen, Unorganisierten, wie den Cicero-Leser vorwerfen. Es erwartet niemand, dass Friedensorganisationen zu Demos und Kundgebungen aufrufen. Genausowenig bei den Corona-Spaziergängen die Kriegsgefahr in der Ukraine thematisiert werden müsse. Sicherlich sind Weltuntergangsdemos Unfug, aber das ist nun mal Meinungsfreiheit und Vielfalt. Und das ist aushaltbar!

Martin Falter | Di, 15. Februar 2022 - 09:47

In reply to by Jens Böhme

genau dieser Zusammenhang ist mit auch abgegangen.

Es gibt fast keine Friedensbewegung wie in den 70'er mehr.

Die Protestbewegungen sind ganz Zeitgeist auch individualisiert worden.

Ich mag die Klimamädels auch nicht so gerne, nicht wegen ihrer Ziele mehr wegen ihres Absolutismus.

Aber man sollte fair bleiben, hier versucht Herr Grau populistisch Kapital zu schlagen.

Ernst-Günther Konrad | Mo, 14. Februar 2022 - 16:47

Da diese Generation nicht mal mehr die Auswirkungen eines Krieges mitbekommen haben, also in der Nachkriegszeit aufgewachsen sind, noch zertrümmerte Häuser und Monumente als Hinterlassenschaften des Krieges kennen, fehlt ihnen das Wissen um die Realitäten eines Krieges. Da sie selbst Eltern ohne eigenes Erleben haben und ihnen, so wie meiner Generation. Die wir noch Eltern hatten, die es erlebt und darunter gelitten haben, an deren weitergebenen Erfahrungen. Deshalb ist der Konflikt für die freitags Hüpfer nicht vorhanden. Bildungsfern ohne geschichtliches Wissen jemals vermittelt bekommen zu haben, können die mit dem Thema einfach nichts anfangen oder aber sie gehen davon aus, das Bomben, der Tod, die Zerstörung nicht so wichtig sind, wie die Weltrettung des Klimas. Und überhaupt Herr Dr. Grau. Welchen Standpunkt sollten die da einnehmen und gibt es dafür auch freitags frei vom Lernen? Vielleicht fehlt ihnen einfach das Wissen um die Emissionswerte eines Krieges. Fragen wir Greta.

Enka Hein | Mo, 14. Februar 2022 - 16:52

...Kids und deren linksgrünen Lenker. Treffender kann man es nicht darlegen, werter Herr Grau.
Zu Russland fällt den Wohlstandsverlotterten nichts ein. Aber an irgendwelchen Modellrechnungen, die diese Kiddies und grünen Studienabbrecher, weder mathematisch noch geistig, wegen fehlender Bildung, nachvollziehen können wird sich hochgegeilt.
Da hier im Forum ja der Eine immer bzgl. Russland eine direkte Verbindung zur AFD findet, wegen nicht nötiger Distanz oder so ähnlich. (Ich lese nur die Antworten auf dessen Diarrhoe. Dann bin ich im Bilde)
Nach dessen Logik müsste FFF, ER und Last Generation ja AFD pur sein. Nein besser. Sie haben über Lisa und Annalena direkten Kontakt zu Vladimir.
Bedrohlich wird es für diese geistigen Tiefflieger erst, wenn Mama sie nicht mehr mit dem SUV zur Schule oder Demo fahren kann. Oder wegen Flaute das Handy nicht mehr geladen werden kann.
Gerneration Dumpfbacke.
Bei Demos weit vorne. Bei Pisa werden sie nach hinten durchgereicht.

Bernd Muhlack | Mo, 14. Februar 2022 - 16:55

Jeder dieser Panzer verbraucht je nach Einsatz zwischen 200 und 500 l Diesel auf 100 km.

Von weiteren Umweltschäden ganz zu schweigen.

.Also Frau Neubauer et Co., frisch ans Werk
Heute schon vor Panzern gehüpft?
Gummitwist vor dem Kanonenrohr?
Dann doch lieber der ewige Seehundblick.

Im Vergleich zu den Rodungen für sinnfreie Windmühlen ist die Rodung für das BAB-Kreuz der A3 eine Petitesse.
& diese Hüpfer wissen das!
Aber es geht ja um die Moral, die Ideologie!

Wollt ihr den klimaneutralen Krieg?
& alle hüpfen, frohlocken!
We shall overcome ...

Joe Keser hatte Luisa gar einen Aufsichtsratsposten angeboten.
Vielen Unternehmen geht der A... auf Grundeis ob etwaiger Proteste, Boykottaufrufe.
Dann doch lieber ein Kniefall poc-Gedöns.

In 1968 (Olympia Mexiko) wurden zwei US-Boys die Medaillen aberkannt, weil sie die Fäuste zu Black Power ballten!

Warten wir ab, was Tarnkappen-Olaf bei Putin erreicht. Das ist wie beim Boxen: irgendwann muss man aus der Deckung!

"I´am the Greatest!"

Gisela Fimiani | Mo, 14. Februar 2022 - 17:22

Die Wohlstandsverwahrlosung ist bei der jungen Generation zwar besonders sichtbar, läßt sich aber ebenso in Politik, Medien, NGOs - man setze fort - deutlich erkennen. Die neuen, sich als „Helden“ auf der Bühne der Geschichte empfindenden Hauptdarsteller, sind lediglich imstande, sich um von ihnen selbst erschaffene Apokalypsen zu kümmern. Als in der Fülle Verhungerte und der Realität entrückte, verschaffen sie sich eine „Nahrung“, die ihnen das Leben bekömmlich erscheinen läßt. Narzissten, die verwöhnt, verhätschelt und verbildet der Wirklichkeit entfliehen, weil sie ihr nicht gewachsen sind. Wir sind zu Begleitern der „Weltflucht“ unserer eitlen Neo-Aristokraten geworden, die von uns erwarten, ihrer utopistischen Ideologie jedes Opfer zu bringen. Für Kollateralschäden, , die die Kollision mit der Wirklichkeit herbeiführen, hat das verachtete Volk gerade zu stehen. Infantilität an der Herrschaft.

Armin Latell | Mo, 14. Februar 2022 - 17:24

und die Bedrohung real ist, sind unsere Berufsengagierten überfordert. Sehr gut erkannt, Herr Grau. Das mag viele Gründe haben: was kann man von Kindern wirklich erwarten? Krieg, Leid, Verstümmelung, Tod, Hunger...wer hat ihnen erklärt, was das real bedeutet? Die sozialistischen Seelenfänger, Schule, Lehrer, Eltern jedenfalls nicht, die ihnen noch nicht einmal erklären, welche katastrophalen Auswirkungen es hat, wenn nur kein elektr. Strom mehr vorhanden ist. Diese Kinder werden missbraucht, vergewaltigt, lernbereite, motivierte Hirne mit gefährlichem Müll gefüllt, so wie es in De schon zwei mal mit entsprechenden Folgen praktiziert wurde. Das Perfide dabei ist noch, dass die Politik, die es eigentlich besser wissen müsste, dieses Verhalten auch noch unterstützt. Warum organisieren die menschenfeindlichen NGOs keine Demos in Russland oder China? Weil sie wissen, da gibt es ordentlich auf die Finger. Davon abgesehen: (selbst) denken ist nicht mehr gewünscht.

Die „Politik“ weiß es nicht besser, weil sie ein integraler Bestandteil des von den 68ern erdachten und umgesetzten Umbauplans für Deutschland ist.

Medien, Justiz und Bildungssystem wurden/werden von den 68ern und ihren geistigen Nachkommen dazu mißbraucht die Gesellschaft nach Vorstellung der 68er zu einem linkstotalitären Staat umzubauen.

Die SPD wurde von Linksextremen unterwandert, sie geben hinter den Kulissen den Ton an. Die Grünen waren inhaltlich immer linksfaschistisch/-autoritär. Die Medien machten es möglich, daß die Sozialistin Merkel die CDU zur linken Partei umbaut. Die FDP weiß nicht, wo sie hingehört, außer der AfD sitzen nur linke Parteien im BT.

Die linken Medien kontrollieren die Politik. Die Medien und das Bildungssystem indoktrinieren die Kinder, um sie dann in ihrem „Kampf“ gegen das „Böse“ von „Rechts“ zu instrumentalisieren!

Und wer sich wehrt wird diffamiert, diskreditiert, ausgeschlossen, die Wahrheit darf nicht ans Licht kommen, koste es was es wolle!

Urban Will | Mo, 14. Februar 2022 - 19:43

Herr Grau.
Aber mal ehrlich, hätten Sie etwas anderes erwartet?
Ich denke, es ist vergebliche Mühe, sich über Dinge zu ärgern, die nicht zu ändern sind.
Mich regen diese Hobby – Revoluzzer auch auf, aber ich bin froh, dass sie das Thema Ukraine außen vor lassen (da sie es eh nicht kapieren).
Denn sind wir mal ehrlich, was würden diese Gestalten denn zu bieten haben?
Mit Frieden und Freiheit haben sie nichts am Hut, das können sie vermutlich nicht einmal richtig definieren.
Und was die DDR oder gar das Dritte Reich oder WK II für d Menschen bedeuteten, wissen sie nicht, selbst wenn sie die Schule nicht regelmäßig geschwänzt hätten. Dort lernt man heutzutage nichts mehr Substanzielles. (Tochtern machte WK I an einem Tag durch, im Gymi...)
Was würden sie also von denen erwarten?
Der Ukraine – Konflikt ist eine ernste Sache, er verdient es nicht, durch solche „Demonstranten“ zur Posse degradiert zu werden.

Herr Will. Ich bin auch froh, dass sie ( FfF usw.) das Thema Ukraine außen vor lassen, da sie es eh nicht kapieren.

Leider könnte es aber auch sein, dass auch Herr Grau es nicht so ganz kapiert, welches seltsame Stück da um die Ukraine aufgeführt wird. Mit den edlen Osmanen Erdogans, mit den frommen Katholiken Kaczynskis, mit dem Traum-Europäer Johnson und den (absolut demokratischen und moralischen!) USA sollen die braven Deutschen die ukrainische Demokratie vor den absolut blutrünstigen russischen Horden retten, und zwar Dalli!

Na ja, Scholz versucht noch zu zappeln, schließlich ist er ja als Sozialdemokrat groß geworden. Aber der Druck der gleichgeschalteten Medien in Deutschland selbst ist wahrscheinlich zu groß.

Hermann Kolb | Mo, 14. Februar 2022 - 20:53

...angesichts der aktuellen Entwicklung, dass Deutschland unter anderem die Wehrpflicht wieder aktivieren sollte.
Und jetzt stelle man sich mal für einen Augenblick diese hysterisierten Lappen in der BW vor, die, aktuelles Videomaterial beim "Pflanzen" von Kartoffeln vor dem Bundestag beweist es, selbst zu blöd sind, um einen Klappspaten korrekt zu halten.

Christoph Kuhlmann | Mo, 14. Februar 2022 - 21:01

Menschen wollen ihr soziales Umfeld kontrollieren und dann mit der politisch korrekten Meinung in den öffentlichen Dienst wo man dann mit erhobenem Zeigefinger die Sachzwänge anprangern kann, die der Kapitalismus mit sich bringt.

Ingo Kampf | Mo, 14. Februar 2022 - 22:11

Als Flüchtlingskind und Ingenieur alter Schule habe ich diese wohlstandsverwahrlosten Mädchen und Jungen sowieso nicht ernst genommen. Ich lebe in der Nähe des Ahrtals. Da sehe ich Elektriker, Installateure, Heizungsbauer, Zimmerer, Maler, Tiefbauer und Baggerführer. Ich sehe, selbst Freitags nicht den Typus junger Klima-Aktivist. Wieso auch? Die können (noch) nichts. Sie verfügen nur über gefährliches Halbwissen. Die meisten würden in der 1. Klausur
„Technische Mechanik“ total scheitern. Das ist leider „was mit Mathe“! Schilder malen und demonstrieren ist einfacher. Wobei ich da immer nur junge Mädchen in der 1. Reihe sehe. Die zahlenmäßig geringeren jungen Männer laufen doch sowieso nur mit, um den Mädels zu gefallen - sonst wären sie vorn in der Reihe!
An andere Stelle habe ich heute einen Bericht über das Bemühen von Wärmepumpenherstellern gelesen, diese Teile auch geeignet für Altbauten zu konstruieren. Los Leute: Strengt Euch in Mathe an und studiert das richtige Fach.

Walter Bühler | Di, 15. Februar 2022 - 13:59

Falls Ihre Frage ernst gemeint war, Herr Grau: Vergessen Sie nicht, die Jungfunktionäre und der sog. "Aktivisten" müssen sich erst an die vielen neuen Posten gewöhnen, die die BT-Wahl so mit sich gebracht hat. Und die "Aktivisten", die noch draußen "aktiv" sind, müssen jetzt halt auf die gewohnten Befehle der Funktionäre etwas länger warten. Aber das wird schon bald wieder besser werden. Dann werden die Parteifunktionäre das Gelände um den Reichstag bald wieder in einen schönen bunten Kinderspielplatz für eine paar brave "Aktivisten" verwandeln, die auf die nächsten freiwerdenden Funktionärsstellen rechnen können.

Alexander Brand | Di, 15. Februar 2022 - 15:25

Das Klima ist immer schon im Wandel, einzig die Richtung ändert sich.

Hier wird aber ein nebulöser Begriff von Machtmenschen und ihren Followern mißbraucht, um andere auf Linie zu bringen. I.d.R. haben die Druckerzeuger (FFF, Grüne, Greenpeace, Extinction Rebellion usw.) weder von Technik noch von Naturwissenschaften Ahnung. Sie plappern nach was Ihnen ins Konzept paßt.

Wie können Technikfeinde die kein Verständnis von Technik haben Lösungen für technische Probleme der Zukunft liefern? Das ist ein Widerspruch in sich, darum kommt auch Murks wie BEV dabei raus.

Klar haben die ahnungslosen „Aktivisten“ Angst, weil die Machtmenschen ihnen Angst machen, um sie dann zu instrumentalisieren. Das geht mit Jugendlichen am besten, sie sind naiv-idealistisch.

Notwendig ist eine faktenbasiert und technologieoffene Lösungssuche, Ideologien wie sie z.B. die Grünen verbreiten verhindern dies aber.

Und ja, Menschen müssen ihr Verhalten ändern, daß geht aber auch anders als durch Verbote/Hetze.

Klaus Peter Frenzen | Di, 15. Februar 2022 - 15:54

Jugendliche, die noch nie gearbeitet haben, sondern alles, was sie besitzen, von ihren Eltern vorgesetzt bekommen haben, setzen sich auf Autobahnen und Bundesstraßen und kleben sich mit Sekundenkleber an die Straße, um Verkehrsteilnehmer zu gefährden und Menschen, die jeden Tag um ihr tägliches Brot kämpfen müssen, an ihrem Fortkommen zu hindern. Nach drei Stunden werden diese gefährlichen Störer dann endlich nach Lösung ihres Sekundenklebers von der Straße getragen, während hart arbeitende Menschen bei explodierenden Energiepreisen drei Stunden ihrer Arbeitszeit abschreiben können. Und danach erfährt man, dass diese Blockierer jetzt erst einmal mit ihrer Familie in den Ski-Urlaub fahren/fliegen müssen. Ein demokratischer Rechtsstaat, wie wir einer sein wollen (?), muss so etwas endlich ächten, jedenfalls dann, wenn er wie ich noch auf dem Boden des Grundgesetzes steht. Was tut die Bundesinnenministerin dagegen? Einen weiteren Artikel in der Antifa veröffentlichen?

Kristine Pews | Do, 17. Februar 2022 - 13:06

nicht so recht, was Herr Grau mit diesem Artikel sagen will. Hat nun jeder, der nicht gegen Russland hetzt, seine Existenzberechtigung verloren?
Wenn Putin eine Drohkulisse aufbaut, ist "schon die außenpolitische und militärische Geste ist inakzeptabel." Aber wenn NATO und die USA mitten in dieser angeheizten Situation Militärübungen im Mittelmeer ankündigen (22.01.22), die vorher gar nicht im Plan standen, dann ist das akzeptabel?
Schade, dass Cicero mit solchen Kommentaren dazu beiträgt, Öl ins Feuer zu gießen.
Wenn Herr Grau sich an Fridays for Future und Co abarbeiten möchte, hätte es in meinen Augen genug andere Grundlagen dafür gegeben.