Gefahren durch Delta-Variante - „Nicht eins zu eins auf Deutschland übertragbar“

In Großbritannien verschiebt Boris Johnson wegen der Delta-Variante die Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Droht uns mit der neuen Virusvariante eine neue Pandemiewelle? Und müssen sich im Januar Geimpfte nicht jetzt schon um die nächste Auffrischimpfung kümmern?

Jonas Schmidt-Chanasit während einer Pressekonferenz in Hamburg im November 2020 / dpa

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Moritz Gathmann leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er studierte Russistik und Geschichte in Berlin und war viele Jahre Korrespondent in Russland.

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Alissa Kim Neu studiert Kulturwissenschaften und Romanistik in Leipzig. Derzeit hospitiert sie bei Cicero.

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Professor Dr. Jonas Schmidt-Chanasit leitet den Lehrstuhl für Arbovirologie an der Universität Hamburg.

Herr Schmidt-Chanasit, in Großbritannien hat Premierminister Johnson die Lockerungen aufgrund der sogenannten Delta-Variante um einen Monat verschoben. Müssen wir uns jetzt Sorgen machen?

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Klaus Funke | Mi, 16. Juni 2021 - 19:53

Die neueste Angst-Mach-Welle rückt heran. Auf dass es uns nicht zu gut geht. Wir müssen weiter unter dem Angstdeckel und unter Repressalien gehalten werden. Und die eilfertigen Virologen orchestrieren wieder. Das geht solange, bis der Deckel irgendwann hochfliegt. Und er wird hochfliegen. Das wette ich.

Ronald Lehmann | Mi, 16. Juni 2021 - 23:36

In reply to by Klaus Funke

So wie ich auch 1989 enttäuscht war (außer Leipzig), dass fast mehr Stasileute immer bei den Demonstrationen waren, so ist es doch heutzutage auch nicht anders. Die Leute kamen erst aus ihren Löchern, wo die große Gefahr längst vorbei war.
Und da hatten sich Mielke & Co. schon längst für Plan B entschieden, die BRD von innen heraus.... 🤭
(Hauptproblem war nicht die fast nicht vorhandene Opposition (die heutigen Grünen-Erneuerung Soz.), sondern die Abwanderung der Jugend in den Westen.
In Dresden war der Scheitelpunkt die Gründung der Gruppe der 20 durch den Intendanten Ziemer in Dresden.
Bis auf die kleine Kampfgruppe am Dresdner Hauptbahnhof, die mit dem Zug in den Westen wollten, hielten sich die Größe der Demonstrantenteilnemer immer in Grenzen.
Hinzu kam, dass zwar durch die katastrophalen Umweltbedingungen in der DDR die Kirche stark opportunierte, aber seit Johannes Paul war die Kirche mehr wie unterwandert.
Und wie die Wahl Sachsen Anhalt so wird die Tragödie im Herbst.... 😥

Martina Moritz | Do, 17. Juni 2021 - 09:17

Was mich tatsächlich etwas irritiert, dass ich bis auf einen Fall niemanden persönlich kenne (und wir sind breit aufgestellt, was unsere sozialen Kontakte betrifft), der schwer, also hospitalisiert, an Corona erkrankt ist. Mit einem mittleren Verlauf kenne ich zwei Personen in meinem Umfeld. Anders sieht es bei den Nebenwirkungen der Impfung aus. Hier häufen sich aktuell die Berichte im Freundes- und Bekanntenkreis. Einige berichten sogar von starken Beeinträchtigungen der Atemwege oder Sehstörungen sowie Kopfschmerzen, die über Tage anhalten und mit keinem Schmerzmittel therapiebar sind. Es wundert mich daher sehr, in sämtlichen Medien immerzu über die Gefahr von Coronainfektionen zu lesen/-hören, aber kaum Menschen zu kennen, die einen bedenklichen Verlauf hatten oder überhaupt infziret waren. Über die mir persönlich bekannte Situation (inzwischen auch gehäuft) von Menschen mit Impfnebenwirkung wird in den Medien vergleichsweise äußerst wenig bis gar nichts berichtet. - ???

Mir geht es ähnlich. Persönlich kenne ich keinen mit einem schweren Corona-Verlauf, nur vom Hörensagen, aber zunehmend häufen sich Informationen im Bekanntenkreis zu unklaren Neben- und Nachwirkungen der Impfung. Richtig. Warum thematisieren dies die Medien nicht? Sind sie schon so systemkonform, dass sie es nicht wagen. Denn natürlich klar, keiner redet gern über das Versagen seiner eigenen Strategie. Impfstoffe, die im Gegensatz zu jahrzehntelangen Erfahrungen bei anderen Impfstoffen, kaum oder keine ausreichenden Erfahrungsberichte vorweisen können, sollten naturgemäß mit großer Vorsicht eingesetzt werden. Klar, man hatte bei Corona wenig Zeit, stand gehörig unter Druck - darf man aber da leichtfertig werden? Oder steht die Pharmaindustrie dahinter, die gegenwärtig Milliarden verdient? Wollen die sich "nicht in die Suppe spucken lassen"? Die Weltbevölkerung als riesiger Testfall? Sind wir alle Labormäuse? Die Wahrheit kommt heraus. Hoffentlich nicht erst, wenn es zu spät ist!

Natürlich haben Sie mit ihrem kritischen Hinterfragen recht. Ich kenne auch niemand, der überhaupt deswegen hospitalisiert war. Zwei hatten leichte, grippeähnliche Symptome, hatte aber niemand interessiert.
Was mögliche Impffolgen anbetrifft weise ich Sie auf den nachfolgenden LINK hin. Natürlich liest man das nirgendwo im ÖRR oder den Qualitätsmedien.
https://www.journalistenwatch.com/2021/05/17/nach-impfung-regierung/