Debatte um Impfpflicht - Not kennt ein Gebot

Gesundheitsminister Spahn macht sich jetzt stark für ein „Impfgebot“ in Abgrenzung zu einer „Impfpflicht“. So droht der Staat nicht mit Strafen, macht aber klar: Wer sich dem Impfen verweigert, verhält sich unsozial. Doch das Private zum Öffentlichen zu machen, davor sollte sich die Politik hüten.

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Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) bei einer Pressekonferenz Foto: Michael Kappeler/dpa

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Zuletzt erschien von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Alexander Grau

Jens Spahn hat gewiss viele Qualitäten. Man tritt ihm jedoch nicht zu nahe, wenn man feststellt, dass er als großer Denker bisher eher nicht aufgefallen ist. Am vergangenen Dienstag jedoch sorgte der Gesundheitsminister für eine Sternstunde der Moralphilosophie. „Wir brauchen“, sagte Spahn nach seinem Besuch des Robert-Koch-Instituts, „keine Impfpflicht, wir brauchen aber ein Impfgebot“.

Holla, die Waldfee – was für eine Ansage! Nicht Pflicht soll Impfen also sein, aber Gebot. Man kommt umgehend ins Grübeln. Was ist eigentlich die nachdrücklichere Aufforderung? Tatsächlich die Pflicht? Oder nicht doch das Gebot? Was Jens Spahn sagen wollte, ist klar: Der Staat droht Impfunwilligen nicht mit Strafen, er macht aber unmissverständlich klar, dass jeder sich impfen lassen sollte. Und wer sich dem verweigert, der verhält sich unsozial. Allein dieser Gedanke ist apart genug: Ganz offen äußert hier ein Bundesminister, dass renitente Bürger zwar nicht mit Zwangsmaßnahmen zu rechnen hätten (die ziemlich sicher ohnehin verfassungswidrig wären), aber dass ihre soziale Ächtung durchaus das Wohlgefallen des Staates fände.

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Klaus Funke | Mi, 14. Juli 2021 - 18:44

Was ist da schon ein Ministerlein? Es geht doch längst nicht mehr um Medizinisches oder so vage Begriffe wie die Volksgesundheit. Der notzugelassene Impfstoff muss verimpft werden. Und das demokratische Mäntelchen ist eher hinderlich. Was zählt schon die Unversehrtheit unseres Körpers, wenn es um Milliardengewinne geht? Da müssen alle dranglauben, selbst Kinder, von deren Seelen Leute wie Spahn oder Merkel oder Lauterbach eh nichts wissen. Tatsache ist, Kinder sind ein Millionenmarkt. Also, Ärmel hoch! Wenn ich in die Zukunft sehen könnte, was würde ich sehen? Massenhaft an den Neben- und Nachwirkungen Erkrankte? Lange Zeit vertuscht wie die Benennung derselben? Würde unser Herr Spahn in ein Flugzeug steigen, dass nur eine Notzulassung hat? Ist denn Herr Spahn überhaupt schon geimpft?? Wenn ja - komplett? Nein, so entsteht kein Vertrauen. Und Vertrauen ist das Wichtigste, wenn man will, dass sich die Leute impfen lassen. Herr Spahn - der Mann ohne Vertrauen, aber mit großer Villa.

unserer Regierung schon lange sch...egal ist, dann könnte man das ganze Gerede davon, wie g u t sie es alle mit uns meinen, ja noch ernst nehmen.
Aber so??? Nach 2015???
Es geht vorrangig i m m e r nur darum, daß die Regierenden ihre Macht und die Kontrolle über alles behalten wollen, und zwar um jeden Preis!
Dabei ist es ihnen völlig egal, wie die Folgen ihrer Maßnahmen sich langfristig auswirken werden, Hauptsache:
Kurzfristig werden Entscheidungen getroffen, die Eifer u. großes Verantwortungsbewußtsein der Regierung vortäuschen, kein "unschönes Bild" ergeben und den stets im Hintergrund lauernden Lobbyisten Möglichkeiten zum Geldscheffeln eröffnen.

Und wer als Bürger für sich das Recht in Anspruch nimmt, über seine Gedanken u. seinen Körper selbst zu bestimmen, der wird diffamiert!
Erst ist es eine Partei (AfD), dann auch jeder beliebige Einzel-Bürger, der nicht so spurt, wie er soll - am Ende werden sie a l l e gleichermaßen als gefährliche "Asoziale" gebrandmarkt.

Yvonne Stange | Mi, 14. Juli 2021 - 18:48

Unsozial verhalten sich generell nur Politiker wie z.B. Herr Spahn mit seinen dubiosen Immobiliengeschäften und der Beschaffung eines hochdotierten Jobs für den Verkäufer seiner Wohnung. DAS ist unsozial. Wenn ich mich um meine Gesundheit sorge und daher auf Experimentalimpfstoffe mit nachgewiesenen Nebenwirkungen dankend verzichte, dann ist es mein ureigenstes Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit. Aber mit den Grundrechten hat es unsere ReGIERung ja sowieso nicht so...
Soziale Ächtung? Gerne doch! Juckt mich nicht, was andere über mich denken. Konfuzius sagt: "Wenn Dir egal ist, was andere über Dich denken, dann hast Du den höchsten Grad der Freiheit erreicht!" Ich kann gut ohne diese Art der "Sozialkontakte" leben. Und mein Umfeld denkt genauso. Mit Lemmingen umgebe ich mich nämlich nur ungern. ;-) Und Spahn steckt sowieso tief im Rektum der Pharmakonzerne. Garantiert zum eigenen Vorteil. Sehr "sozial".

Ihre Sorgen verstehe ich wohl (auch wenn es Sie nicht juckt was ich über Sie denke), aber auch Sie wissen doch, dass es gar kein Medikament ohne Nebenwirkungen gibt.

Lesen Sie etwas jeden Beipackzettel bevor Sie z. B: eine Kopfschmerztablette nehmen?
Bestimmt nicht, oder falls ja, dann nehmen Sie die sehr, sehr geringe Wahrscheinlichkeit in Kauf, dass eine der vielen Nebenwirkungen gerade Sie "erwischt".

Also einfach mal die Verhältnismäßigkeiten beachten.

Ganz ohne Risiko ist NICHTS.

Ihr Hinweis ist richtig, dass alles ein Restrisko hat, so z.B. die berüchtigte Teppichkante bei 89-Jährigen oder der einfach umfallende Baum. Wenn die Annahme eines Restrisikos mit Rückerhalt der sozialen Freiheit erzwungen werden soll, dann muß die Jux-und-Dallerei-Politik der Regierung ein Ende haben. Die Bundesregierung tut so, als seien die verhängten Corona-Maßnahmen Rechtsurteile und nur mit Amnestie vorzeitig beendbar. Niemand der ca. 83 Millionen Bürger wurde 2020 als Corona-Verbrecher verurteilt, dass man später "Rechte zurückgeben" könne, wenn sich Verurteilte wegen guter Führung positiv verhalten. Solch propagierte vorzeitige Entlassung oder Amnestie aus dem Corona-Regelvollzug scheint einem Großteil der freiheitsliebenden und demokratieverteidigenden Zivilisation nicht aufzufallen.

die Kopfschmerztablette hat eine Halbwertszeit von einigen Stunden und wurde vermutlich einige Jahre geprüft, bevor sie in den Verkauf kam. Ganz anders verhält es sich mit dieser speziellen Impfung. Coronaviren sind nicht neu, aber diese Impfung.

Sie vergleichen ernsthaft eine Gen-Therapie mit einer Kopfschmerztablette??? Dann erübrigt sich jeder weitere Kommentar!
Und JA, ich lese JEDEN Beipackzettel! Da ich von dem Medikamenten-Zeug schon mehr als genug nehmen muß! Übrigens, bei Kopfschmerztabletten steht unter Nebenwirkungen tatsächlich auch: Kopfschmerzen.... Glauben Sie nicht? Lesen Sie nach! xD

Das, lieber Herr Schubert, ist richtig und dennoch falsch. Mittlerweile dürfte es sich herumgesprochen haben, dass es keine bekannten Impfstoffe gibt, die so viele Nebenwirkungen haben wie die neuartigen mRNA- und Vektor-Impfstoffe. Was man nicht vergessen sollte, ist, dass diese Impfstoffe nirgendwo regulär zugelassen wurden. Wir befinden uns eigentlich immer noch in der Testphase. Darüber liest man hierzulande allerdings wenig.

Sie reden mir wieder mal was von der Seele. Genauso ist es! Mein Körper gehört mir und Leuten wie Herrn Spahn noch lange nicht - oh, was muss ich da noch Abartiges denken? Ich werde mich nicht impfen lassen, ehe ich nicht verlässlich weiß, dass der Impfstoff mir nur Gutes tut. Auch meine Tochter, mein Schwiegersohn und alle 4 Enkel kommen nicht unter die Nadel. Haben die aber längst selber entschieden. Denn wer noch selber denken kann und sich nicht staatlichem Diktat oder Denken unterwirft, der erkennt, worauf man sich bei dieser Impfung einlässt. Sollen die doch moralischen Druck oder auch finanziellen ausüben, ich werde das aushalten. Genauso wie ich die Kommentare eines Herrn Lenz aushalte. Also rufe ich Frau Merkel zu: Mit mir nicht, Madame! Da Herr Spahn einen Mann hat, wie offiziell verlautbart, kann er genauso angesprochen werden: Mit mir nicht, Madame! Und das ist nocht mal üble Nachrede, sondern in Genderzeiten legitim. Qed.

Manfred Sonntag | Mi, 14. Juli 2021 - 18:53

Es wird immer unheimlicher. Jetzt tritt der religiöse Charakter der woken Eliten ans Tageslicht. Es werden Gebote für eine Gentherapie diskutiert, nicht für eine Impfung. Ich könnte den Apell von Minister Spahn verstehen, wenn die "Impfung" wie alle bisherigen Vakzinationen (Grippe, Tetanus etc.) erprobt wären und sich die Todesraten nach der Behandlung mit der Spritze ebenfalls bei max. 2 Toten unter 10 Mio. Impfungen befänden. Aber dem ist nicht so. In meinem Bundesland leben 4Mio Bürger. Knapp die Hälfte ist "geimpft", aber es gibt offiziell schon 19 Tote infolge der "Impfung". Da läuft etwas aus dem Ruder. Wir kennen auch keine Langzeitwirkung dieser Stoffe. Was ist, wenn sie verheerende Folgen hätten? Dann wäre ein großer Teil unserer Bevölkerung bzw. dessen Fortbestand in größter Gefahr. Der Werbe-Eifer der Politik und Mainstream-Medien macht mich sehr misstrauisch, da jede Kritik und jeder Zweifel mit inquisitorischem Eifer verteufelt wird.

die angeblich durch die C-Impfung verstorbenen Menschen, nur in Ihrem B-Land, die können Sie ja sicher leicht belegen...oder?

Anderenfalls bitte ich Sie derlei Fakenews für sich zu behalten.

Erlauben Sie mir Herr Schuberth, meine Erkenntnisse zu den Aussagen des Herrn Sonntag zu belegen. Es handelt sich um Antworten der Regierung an Boris Reitschuster anlässlich eine Bundespressekonferenz vom 13.5.2021 zum Thema Impftote.
https://www.journalistenwatch.com/2021/05/17/nach-impfung-regierung/
Die Anzahl möglicher Impftoter dürfte bis heute sogar noch höher als 19 Tote, wie Herr Sonntag ausführt, liegen.
Das ich ein Impfgegner bin, ist im Forum bekannt, sicher auch bei Ihnen. Dennoch habe ich immer Verständnis für diejenigen gezeigt, die aus welchen Gründen auch immer, sich impfen lassen. Weil dies eben eine freiwillige Sache ist und bleiben muss.
Ihre unterschwellige Bewertung der Aussage des Herrn Sonntag, diese könnte eine Fakenews sein, passt nicht so recht zu ihren sonstigen, durchaus auch von mir geschätzten Aussagen, die sie zu anderen Themen machen.
Sie können sicherlich belegen, warum Herr Sonntag etwas Falsches gesagt hat, oder?

Lieber Herr Konrad
Die "Kollateralschäden" der Impfung zählen nicht, sie sind Tote 3. Klasse. Für die Toten 1. Klasse hat der Bundespräsident eine Trauerveranstaltung gehalten, die Toten 2. Klasse (normal gestorbene, wie z. B. Würzburg) werden noch erwähnt. Die Kollateralschäden werden als sehr, sehr seltene Einzelfälle abgetan und zählen daher nicht. Man will schließlich den Impffortschritt nicht behindern. Ggf. werden sie auch als "Corona-Tote" mitgezählt.
Ich bitte das Forum für mein makaberes Empfinden bezgl. der Gestorbenen um Entschuldigung.

Herr Schuberth , ich habe die Zahlen von den Mainstream-Medien übernommen: https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/19-todesfaelle-im-zeitli…
oder https://www.n-tv.de/regionales/sachsen/19-Todesfaelle-im-zeitlichen-Zus…
Sie sollten sich etwas zügeln und nicht in Panik verfallen wenn jemand Fakten mitteilt die Ihnen nicht in den Kram passen. Und auch Ihnen, Herr Schuberth, empfehle ich den Livestream auf ServusTV von gestern abend (https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28a3dbyxh1w11/). Wenn Sie das gesehen und gehört haben werden Sie sicher ganz ruhig mit Ihren Vorurteilen.

Wie % Menschen sind denn nur ALLEIN DURCH & NICHT MIT Corona im Jahr 2020 & im 1.Halbjahr 2021 gestorben zum Vergleich 2018?
Wieviel % zweitgeimpfte Menschen sind unter 50 gestorben im Vergleich zu den Corona verstorbenen (& nur an Carona!!!) ?

Und ich bleibe ein Impfgegner, denn euer Reden & Handeln haben mich dazu RESTLOS überzeugt. Ihr seit kein Deut besser wie vorangegangene .......
Gott, vergib mir meine Schuld wie ich vergebe meinen Schuldigern. Amen

Ich verweise hier auf das Interview mit dem FDP-Mann Ullmann, der sagte: „In der Politik geht es auch darum, Verantwortung zu übernehmen“. Offen ließ er nur, wie diese Verantwortung aussieht. Gab es schon Rücktritte wg. Fehlern in der Pandemie oder gar Anklagen von Politikern?
Die mRNA-Impfstoffe, die heute großzügig verimpft werden, waren bis vor kurzem wegen der gravierenden Nebenwirkungen (als Krebsmittel!) nicht zugelassen. Jetzt ist halt die „Risikobewertung“ anders, es gilt ja eine Pandemie zu bekämpfen. Eine Pandemie, bei der vor allem 60+ erkranken und sterben, bei der jedoch auch die Impfung der risikoarmen U18-Gruppe politisch massiv befördert wird. Wo bleibt die Eigenverantwortung und welche Gruppen lassen sich nicht impfen? Sorry für den evtl. Rassismus.
Hoffen wir, dass das Roulette mit der Gesundheit des Nachwuchses gut ausgeht.

Bleibt ja Ihnen überlassen, Herr Sonntag, ob Sie sich schützen oder Impfungen generell ablehnen.

Ihre Argumentation erinnert aber an das tiefste Mittelalter, als Medizin in weiten Teilen der Öffentlichkeit als Teufelszeug abgelehnt wurde. Oder möchten Sie noch ein paar Milionen Tote abwarten?

Unverantwortliche Impfgegner gab es zu allen Zeiten. Opfer, die auf solche Ignoranten gehört haben, leider auch.

Herr Lenz, Ihre Meinung in allen Ehren, aber ich habe niemals geschrieben dass ich ein Impfgegner bin. Mein Impfausweis ist gefüllt mit vielen Einträgen. Was ich ablehne ist diese Gentherapie welche vollkommen leichtfertig unter die Massen gebracht wird. Wer sich damit behandeln lassen will, der soll das tun. Zur Information können Sie den Livestream auf ServusTV von gestern abend ansehen: "Teil 2: Corona – auf der Suche nach der Wahrheit" (https://www.servustv.com/aktuelles/v/aa-28a3dbyxh1w11/). Dort wird bestätigt das eine Impfstoffentwicklung mit allen Tests etc. 10-12 Jahre dauert. Hier war es nur ein knappes Jahr. Was ist ,wenn dabei etwas übersehen wurde oder aus gewinnmaximierenden Gründen ganz weggelassen wurde? Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und vielleicht denken sie mal in Ruhe darüber nach.

Rob Schuberth | Mi, 14. Juli 2021 - 19:01

Es stimmt doch.

Wer sich als Erwachsener bewusst seiner Impfung verweigert, der handelt bewusst unsozial.

Daran gibt es doch kein Vertun.

Gäbe es so etwas wie Gerechtigkeit dann würden alle die die sich verweigern, Bekanntschaft mit Corona machen.
Hoffentlich eine bleibende.
Manche lernen eben nur schmerzhaft.

der Allmächtige, denn er habe die Weisheit mit Löffeln gefressen. Deshalb weiß er mit Sicherheit, wer unsozial ist und wer nicht. Doch eigentlich ist dieser Gott der einzig Unsoziale. Wie schade für ihn, dass seine Verfluchungen nicht einfach wahr werden, er könnte sich weiter für einen Gott halten.

...aber Sie bauen hier einen Popanz auf mit den Schlüsselwörtern "unsozial" oder auch gern genommen "unsolidarisch". Es gibt hier keine Solidarität, denn diese ist IMMER freiwillig. Hier gibt es nur selbstbestimmt und nichts Anderes. Das ewige Gerede von unsozial oder unsolidarisch dient nur dazu, diejenigen Menschen außerhalb der Gesellschaft zu stellen und zu brandmarken, gesellschaftlichen Druck aufzubauen und die dann als Schuldigen für die eigene Unzulänglichkeit hinzustellen. Dieses Verhalten ist hinterhältig und durchtrieben.
Lauterbach hat das auch drauf, für ihn ist durch die vollen Stadien die UEFA angeblich schuldig am Tod von hunderten von Menschen. Einfach widerwärtig.

Diese Ansicht halte ich für sehr abwegig.
Allgemeinwissen ist, daß Grippe-Impfstoffe auch nur gegen die "alten" Viren helfen, aber nicht gegen neue Mutationen oder nur schlecht. Gleiches gilt für Coronaviren. Trotz Impfung, wie die Berichte aus Israel und UK zeigen, setzt sich die Delta-Variante durch, bei Geimpften wie umgeimpften gleichermaßen.
Unsozial wäre vielleicht das Verhalten die Hygieneregeln nicht einzuhalten und dadurch andere zu gefährden.
Aber selbst davor könnte man sich schützen, was natürlich Unbequemlichkeiten nach sich zieht.
Die Nebenwirkungen auf die Stufe von Kopfschmerztabletten zu heben ist abenteuerlich, wenn man an die noch unbekannten möglichen Langzeitwirkungen denkt.
Wie der Artikel eingangs beschreibt, das private zum Öffentlichen zu machen ist völlig daneben, nämlich totalitär. Unsere Grundrechte sind Abwehrrechte gegenüber dem Staat und keine Ermächtigung für Regierungswünsche die sich möglicherweise auch noch mit Profitinteressen mischen.

Sehr geehrter Herr Schuberth,
meines Wissens nach soll die Impfung dafür dienen, im Falle einer Erkrankung keinen schweren Verlauf zu bekommen. Punkt. Es ist nicht abschließend geklärt inwieweit Geimpfte andere infizieren können, und ebenso gibt es starke Zweifel daran, dass eine Herdenimmunität überhaupt erreicht werden kann.
Nun gehöre ich selbst zu einer Gruppe, die so klein nicht sein dürfte, die aber einfach unter den Tisch fallen gelassen wird: ich war an Covid erkrankt. Nicht schön, aber mit den richtigen Medikamenten habe ich es gut überstanden.
Etliche Studien zu Immunität nach Erkrankung, vor allem was die T-Zellenimmunität angeht, scheinen sehr positiv zu sein, und nach der Lektüre und einem umfangreichen Antikörpertest bin ich mir sicher, dass eine Impfung in meinem Fall komplett überflüssig wäre. Asozial???
https://radiomuenchen.net/podcast-archiv/radiomuenchen-themen/2013-04-0…

„Gäbe es so etwas wie Gerechtigkeit dann würden alle die die sich verweigern, Bekanntschaft mit Corona machen.“
So argumentiert ein böses kleines Kind im Sandkasten: ich kann nicht so schöne Sandburgen bauen wie die anderen Kinder. Deswegen mach ich deren Sandburgen immer kaputt!
Herr Schuberth, nur weil andere etwas haben, was Sie nie erreichen können (den Mut, selbst zu denken und den Anspruch auf Selbstbestimmung usw. usf.) wünschen Sie denen neidvoll Krankheit und Tod.
Haben wenigstens den Mut, in ein Krankenhaus zu gehen und das den Strebenden ins Gesicht zu sagen? Nein? Dachte ich mir schon …

Karl-Heinz Weiß | Mi, 14. Juli 2021 - 19:16

Man sollte Herrn Spahn zugutehalten, dass er (im Gegensatz zu seiner Vorgesetzten) seine Standpunkte meist klar formuliert. Leider denkt er aber auch bei diesem Thema nicht an Alternativen: Wer sich nicht impfen lassen will, soll regelmäßige Testnachweise selbst bezahlen. Dann ist dieser Personenkreis gleich gestellt wie Kinder unter 12 Jahren, für die es keine Impfung gibt. Jetzt hoffe ich nur noch, dass nicht arbeitssuchende Juristen eine Pferdefuß an diesem Vorschlag entdecken.

Bettina Jung | Mi, 14. Juli 2021 - 19:50

Ist mir doch egal, ob ich asozial bin. Wenn ich in diesem Land nicht mehr gesund bleiben darf, ist das nicht mehr mein Land. Spritzt Euch Euren Drexx alleene

Urban Will | Mi, 14. Juli 2021 - 20:00

wohl nicht wörtlich gemeint, sicher aber im Hinblick auf das verschärfte IfSG und die damit möglichen Befugnisse, nicht ohne Grund, wurde er ausgelacht und beschimpft.

Nun kann man wahrlich streiten, ab wann man von einer Diktatur sprechen „darf“.
D ist keine Diktatur im „klassischen“ Sinne, da lag Gauland natürlich falsch und ich bin mir sicher, so hat er es auch nicht gemeint.
D wird auch keine Diktatur werden, aber das ist nicht die entscheidende Frage.
Sondern: wann hört die Demokratie auf, deren Wesensinhalt freie, eigenverantwortliche, ihr Wohlergehen per Mitbestimmung regelnde Bürger sind?

Haben wir nicht schon längst den Pfad verlassen, wo jeder für sich selbst entscheiden kann, ohne deswegen Nachteile erwarten zu müssen?
Was hat Corona aus diesem Land, seiner Regierung und auch seinen Bürgern gemacht?
Es ist ein Virus, das überschaubare Folgen zeigt, mehr nicht.

Wo soll das alles noch hinführen?
Wann endlich zieht jemand die Notbremse? Aber wer??

Jochen Rollwagen | Mi, 14. Juli 2021 - 21:26

muß es eine Neu-Auflage eines Bestsellers geben:

11. Gebot Du sollst Dich impfen

Matthias Schäfer | Mi, 14. Juli 2021 - 23:47

Sehr geehrter Herr Grau
Danke für die gute Herleitung. Toller Artikel.

Mit diesem Satz am Ende sitzen sie meiner Meinung nach der Moralisierung der Thematik ebenso auf.

„Um nicht missverstanden zu werden: Ich denke, jeder sollte sich impfen lassen.“

Brauchte es diese Klarstellung?
Es liest sich wie „auch ich gehöre zu den moralisch Guten und breche dennoch für diese anderen da draußen eine solidarische Lanze“.

Für mich - schade um den Artikel, wegen diesem Satz.

Viele Grüße
Matthias Schäfer

Heidemarie Heim | Do, 15. Juli 2021 - 00:06

Nicht nur beim Thema Corona dient die höhere Moral und deren stramme Vertreter oder besser "Anwender" als das zur Zeit probateste Mittel die ausscherenden Schäflein wieder in den Schoß der Herde zurück zu leiten und zu resozialisieren;). Unser Obertherapeut und Hüter Spahn ging dabei wie so oft überaus sensibel vor. Freundliches Zähnefletschen und das zeigen der Instrumente soll widerspenstige Impfprobanden zähmen oder besser "motivieren". Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ich habe mich auf eigenes Risiko hin impfen lassen, genauso wie ich lange Jahre Dr. Marlboro huldigte in der Hoffnung, dass nur die anderen Cowboys Krebs bekommen. Und weil ich endlich wieder frei in Richtung Sonnenuntergang reiten möchte;) Ohne Kippen und Feuerzeug, dafür mit meiner Cov-Pass-App im Gepäck. Die, oh digitales Wunder sogar auf Anhieb funktionierte! Und Herdenimmunität, Moral asozial hin oder her, ich bin dann mal weg;) MfG

Was soll nur dieser Einschub? Daran erinnerte auch Herr Schäfer im Kommentar kurz vor dem Ihrigen. Soll das ein Sicherheitsanker sein, um nicht in Verdacht zu geraten, der vorherrschen Meinung zu widersprechen?
Jeder hat doch meist seine wohlüberlegten Gründe, sich so und nicht anders zu entscheiden. Wem in seinem engsten Erfahrungskreis die Infizierung mit anschl. Quarantäne trotz Impfung, zwei Schlaganfälle und der tragische Tod eines jungen Mannes bekannt ist, aber nur einen Corona-Erkranken persönlich kennt, wird das Impfgeschehen vor diesem Hintergrund betrachten. Viele, die ich kenne, haben für Ihre Impfung, wie Sie auch, den Grund "ich bin dann mal weg" (Reisefreiheit) angegeben, das ist doch ehrlich! Impfbereitschaft sollte man daher nicht automatisch mit Gesundheitsvorsorge oder sozialer Rücksichtnahme assoziieren. Im Umkehrschluß, wären dann auch die Impfskeptiker keine Egoisten oder Asozialen. Der Wunsch nach Rückgabe der Grundrechte verbindet beide Gruppen.

Danke liebe Frau Schulte! Gerade deshalb habe ich meine Gründe so ehrlich wie möglich formuliert. War jedoch etwas schwankend, ob mein Ansinnen nicht allzu egoistisch rüberkommt. Und Sie haben was mich betrifft recht was die völlig unangebrachten Zuschreibungen an Impfskeptiker betrifft. Bei den Pflegeberufen bin ich zwar anderer Meinung was die Notwendigkeit der Impfung betrifft zum Schutz der Patienten oder Bewohner, aber ansonsten sollte jeder ohne Not, Druck oder negative Konsequenzen bestimmen können über seine individuellen Bedürfnisse. Und ja, wir alle müssen unsere Grundrechte endlich wieder einfordern bzw. unseren Parlamentariern Feuer unterm alternativlosen Wahlhintern machen, wenn Sie verstehen was ich meine;)! Alles Gute für Sie und die Familie! MfG

Norbert Heyer | Do, 15. Juli 2021 - 07:25

Wir erhalten jetzt ein Impfangebot. Es wurde schon angedacht, Prämien an folgsame Bürger zu verteilen, die sich endlich-endlich impfen lassen. Dabei ist diese Entscheidung einzig und allein vom Bürger zu treffen, hier verliert die Politik und ihr - zu langer - Arm jedes Bestimmungsrecht. Nich einmal in Reinschrift: Wenn jeder ein kurzfristiges Impfangebot erhalten hat und man nimmt es nicht wahr, ist trotzdem jegliche persönliche Einschränkung durch den Staat aufzuheben. Diese Freizügigkeit ist keine huldvolle Geste der Politik, sondern ein unveräußerliches Grundrecht. Das scheinen viele Politiker nicht zu kapieren, da sie lieber die Menschen weiterhin drangsalieren wollen. Wer AfD wählt, ist Nazi, wer grünen Blödsinn ablehnt, ist ein Klimaleugner und wer sich nicht impfen lässt, ist ein Volksschädling. So hießen Leute in unseligen Zeiten, die wir doch wohl alle - hoffentlich - nicht wieder aufleben lassen wollen. Unsere Politiker steuern einen total falschen Kurs in die Katastrophe.

helmut armbruster | Do, 15. Juli 2021 - 07:36

gesetze 1968. Damals gab es wenigstens noch handfesten Protest, weil es diese Gesetze der Regierung erlaubten bei festgestelltem Notstand demokratische Grundrecht außer Kraft zu setzen.
Für viele junge Leute damals war das eine Ungeheuerlichkeit, die sie nicht einfach so hinnehmen wollten.
Und heute? Heute kann ein Nichtskönner wie dieser Herr Spahn fundamentale Grundrechte unserer körperlichen Selbstbestimmung in Frage stellen und fast nichts geschieht!

Ulrich Jarzina | Do, 15. Juli 2021 - 08:15

Wer bzgl. der bedingt zugelassenen Coronaimpstoffe Druck auf andere ausübt, sich impfen zu lassen, verstößt gegen alle medizinethischen Richtlinien, insbesondere gegen den Nürnberger Kodex von 1947.

Dieser Kodex wurde im Rahmen der Nürnberger Prozesse formuliert. Sein Ziel: Nie wieder sollten Ärzte Menschen zu gefährlichen Experimenten nötigen können. Das war eine Lektion aus dem Dritten Reich. Wir haben sie nicht gelernt.

Übrigens: Bis zum 22.7.2009 (BGBl S.1991) hätten wir die jetzigen Impfstoffe niemals als Impfungen definieren dürfen, sondern hätten sie als das bezeichnet was sie sind: ein gentherapeutischer Eingriff.

Den Nutzen dieses Eingriffes darf man getrost als fragwürdig bezeichnen. Schaut man sich z.B. die Daten der britischen Behörden an, sieht man, dass "Geimpfte", insbesondere bzgl. der (harmlosen) Deltavariante keinerlei Benefit haben, im Gegenteil: sie sterben schneller als Ungeimpfte.

Wer hier immer noch eine Impfpflicht fordert, ist entweder dumm oder kriminell.

Ernst-Günther Konrad | Do, 15. Juli 2021 - 08:53

Ja, ich glaube schon, dass es kein Gesetz zum Impfzwang gibt. Das braucht es gar nicht. Der Aufbau der Ängste im Volk mittels Hysterie und Panik, bewusst gesteuert an das von Herrn Hanselle in seinem Artikel so trefflich beschriebene Reptiliengehirn, hat seine Wirkung entfaltet. Es wird bewusst und gewollt die Todesangst geschürt, vor Infektion, vor schwerem Krankheitsverlauf, vor leidvollem Sterben via Beatmung, täglich neu bebildert und durch Panik verursachende Headlines begleitet. Bei den Corona Gläubigen ist längst der Schalter umgelegt. Selbst wenn die Politik heute alles aufhebt und sagen würde, war alles nur eine Übung, es käme bei vielen nicht an. Warum? Es könnte ja doch etwas dran sein und die Medien und die "Experten" haben es doch gesagt.
Selbst bei einer Inzidenz von 0, würden etliche ihre Maske weiter tragen, die AHA-Regeln beachten und panisch auf die neuesten Zahlen des RKI warten. Es gibt Menschen, die wollen ihre Ängste pflegen, weil andere dann für sie denken.

Hans Meiser | Do, 15. Juli 2021 - 10:03

„Ich denke, jeder sollte sich impfen lassen.“
Herr Grau, eine Frage: warum denken Sie, dass sich jeder impfen lassen sollte?
Oder wissen Sie warum? Dann bitte ich Sie darum, die mir bisher unbekannten evidenten Erkenntnisse dazu nicht für sich zu behalten. Oder hat Ihre Empfehlung religiösen Hintergrund - glauben Sie an den Sinn der Impfung (Sie sprachen von Gottes Geboten …)?
Ich finde, beim momentanen Erkenntnisstand sollte jeder rationale Mensch (wenn es um Leben oder Tod geht darf die Entscheidung/Empfehlung AUSSCHLIESSLICH von rationalen Überlegungen geleitet sein!) von Empfehlung absehen.
Natürlich - Sie haben nur Ihre Gedanken aufgeschrieben und nichts wirklich empfohlen. Doch was glauben Sie, nach welch dünnen Ästchen die Ertrinkenden (Ihre Leser) in großer Not und Verunsicherung gern greifen möchten?

Reinhard Benditte | Do, 15. Juli 2021 - 10:48

Eine Partei, die korrupt ist (Beispiel: Masken, Schäuble und die “Spende“ eines Waffenlobbyisten), ein Politiker ohne Moral, diese Leute sind Hypokraten, die Wasser predigen und Wein „saufen“! Warum soll man sich von diesen Leute moralisieren lassen? Um es klar zu stellen, die anderen Parteien sind auch nicht besser. Wer von diesen „Selbstgerechten“ ist Vorbild oder kann den Politiker vergangener Jahre wie z.B. einem H. Schmidt das Wasser reichen? Keiner! Und da kommt ein Jens Spahn, der ohne irgendwelche Erfahrung nach Beendigung seiner Ausbildung im Bundestag hockt, dem Otto Normalverbraucher erzählt, was er zu tun und lassen hat. Da kann ich nur lachen. Unabhängig davon kann jeder Bürger entscheiden, ob er sich impfen lassen will oder nicht. Es sollte jedem allerdings bewusst sein, dass es sich bei mRNA um eine Gentherapie handelt, dass der Impfstoff nicht ausreichend erprobt und per Notverordnung zugelassen und die Firmen von der Haftung freigestellt wurden!

Claudia Biegler | Do, 15. Juli 2021 - 13:52

Ich bin fassungslos über Aussagen von Politikern, Mitgliedern des Ethikrates, Vorsitzenden der Kassenärztlichen Vereinigung........ Da werden Menschen, die sich nicht impfen lassen möchten, als "gemeingefährlich" betitelt. Sie sollten nicht mehr ins Schwimmbad gehen dürfen und auch ein Urlaub ist für sie tabu. Es ist so ekelhaft was sich Menschen trauen, in der Öffentlichkeit zu sagen. Wie verkommen und verroht ist unsere Gesellschaft, dass Menschen sich so äußern? Und das Schlimmste an den Aussagen ist, dass keiner widerspricht.
Noch nie hatte ich solche eine große Angst um unsere liberale, aufgeklärte, humanistische Gesellschaft. Was passiert in ein paar Monaten mit einem Teil unserer Bevölkerung? Kommt dann doch eine Kennzeichnung für alle Widerspenstigen? Oder stehen wir auch gemeinsam auf und lassen unsere offene Gesellschaft nicht schändlich untergehen? Ich bin dabei, weil ich Angst habe, dass meine Kinder eine unfreie Zukunft erleben müssen - das haben sie nicht verdient! Danke

Bernd Muhlack | Do, 15. Juli 2021 - 16:04

Diese Wilsberg-Stories im ZDF schaue ich gerne an.
Es gibt die Folge "Überwachen und belohnen."
In Münster wird ein Sozialkredit-System eingeführt; die Bürger bekommen für ihr Verhalten Sozialpunkte - oder auch nicht.
Wie in Teilen Chinas!
Wie meist, sehr amüsant!

So ist es in etwa mit dem Nicht-Impfen, dem Fahren von SUVs und dem Flug nach Florida zum Eis essen, gell?
Das gibt keine Sozialpunkte, im Gegenteil: Storno, Abzug!
In den Ministerien ist es wie in der Werbebranche: man muss ständig kreativ sein, neue Wörter, Zusammenhänge kreieren.
Negativ konnotierte Begriffe müssen zwingend vermieden werden!
Es gibt keine Verbindlichkeiten oder Schulden, das sind eher negative zukünftige Einnahmen.
Ebenso gibt es keine Impfpflicht - das ist ein Gebot des Framing!

& jetzt gehe ich (negativ!) mit Muttern (Doppelimpfung) Eis essen - sie hat Geb: 87.
Angenehmes Wetter hier - nicht wie inner Eifel/NRW.
Wem das Haus einstürzt ist es egal ob es eine Impfpflicht oder ein Impfgebot gibt, oder?!

Charlotte Basler | Do, 15. Juli 2021 - 16:16

Also betrachten wir es mal aus verschiedenen Sichtweisen. 1. Impfbefürworter: Angst vor der Krankheit und ihren Folgen, Sorge andere anzustecken und zu gefährden, Beendigung der Einschränkungen ......
2. Impfgegner: Angst vor Nebenwirkungen und Spätfolgen, will keine Bevormundung, ....
3. Staat: muss Pandemie bekämpfen, Sorge vor immer neuen Varianten, soziale Probleme und Kosten explodieren ........
4. Fazit: ca 40 % der Bevölkerung ist geimpft, auch Gesundheitswesen. Europaweit noch mehr. Falls es Impffolgen gibt und diese 40% erkranken, haben auch die Ungeimpften enorme Probleme. Alles würde zusammenbrechen.

Dr.Andreas Oltmann | Do, 15. Juli 2021 - 21:07

Herr Grau hat mit seiner differenzierten und philosophischen Betrachtung über den Unterschied von Gebot und Pflicht aufmerksam machen wollen. Das ist ihm gelungen. Erschreckend finde ich die überwiegende Meinung der Kommentatoren, dass sie zum Experimentierfeld der Pharmaindustrie gemacht werden und sich in ihrer freien Entscheidung bedrängt fühlen. Neben diesen egoistischen Argumenten gibt es jedoch auch Berufsgruppen, von denen ich erwarte, dass Sie sich impfen lassen müssen. Nämlich alle, die mit kranken und hilfsbedürftigen Menschen zu tun haben. Also im weitesten Sinn alle Pflegeberufe incl. Ärzte. Weil sie eine Verantwortung für die ihnen anvertrauten Personen haben. Sonst können sie nicht in diesem Beruf arbeiten. Welcher der vielen Kommentatoren hier im Forum möchte seine pflegebedürftigen Angehörigen von Ungeimpften versorgen lassen und damit das Risiko in Kauf nehmen, dass diese vom Pflegepersonal angesteckt werden und evtl. versterben könnten? Das wäre auch nicht „sozial“!