Rede zum UN-Migrationspakt - Merkels teures Vermächtnis

Deutschland und 163 weitere Länder haben in Marrakesch dem umstrittenen UN-Migrationspakt zugestimmt. Die Kanzlerin hielt aus diesem Anlass eine Rede, die wie ein Vermächtnis klang – und in der sie die Alternativlosigkeit ins Planetarische dehnte. Ein denkwürdiges Ereignis

Merkel hielt in Marrakesch eine Rede, gemischt aus Hilflosigkeit, persönlichem Pathos und planetarischem Ehrgeiz /picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“ und „Widerworte. Warum mit Phrasen Schluss sein muss“.

So erreichen Sie Alexander Kissler:

Alexander Kissler

Diesen Migrationspakt hätte es in dieser Form ohne das Engagement der deutschen Bundesregierung nicht gegeben. Insofern wäre alles andere als eine Reise der Kanzlerin nach Marrakesch, wo der UN-Migrationspakt am vergangenen Montag von 164 Staaten per Akklamation verabschiedet wurde, eine große Überraschung gewesen. So wie es auch zu erwarten war, dass die meisten anderen Länder nicht ihre Regierungschefs, sondern nachgeordnete Beamte entsandten. Was in Deutschland Chefsache ist, ist andernorts ein Verwaltungsakt – oder, wie in Österreich oder der Schweiz oder Israel, ein Grund zur Distanznahme. Merkel hielt dann in Marrakesch eine seltsame Rede, gemischt aus begrifflicher Hilflosigkeit, persönlichem Pathos und planetarischem Ehrgeiz.

Migration als „Schicksal“?

Was meint eigentlich Migration, wie sie der Pakt international gewährleisten will? Laut Merkel liegt Migration dann vor, wenn ein Mensch „von einem Land in ein anderes kommt“. Die Zwecke und Gründe des Ortswechsels sind unerheblich. Offenbar gibt es ein faktisches Menschenrecht auf Migration, denn Migration „ist etwas, was ganz natürlich immer wieder vorkommt“. Hätte es also Sinn, wäre es überhaupt möglich, einen solchen naturwüchsigen Vorgang zu verhindern? Wer hat den Baum schrumpfen, die Berge verschwinden gesehen? Auf solche Vergleiche zielt Merkels Rede vom Natürlichen ab. Migration gehört für die Kanzlerin zum Menschsein wie das Atmen, Trinken, Essen.

Angebot auswählen und weiterlesen

  • Tagespass
    i
    • 24-Stunden-Zugriff auf alle Inhalte
    3,10 €
  • Monatsabo
    i
    Unsere Empfehlung
    • 4 Wochen nur 3,90 €
    • danach 8,90 €
    • E-Paper
    • alle Plus-Inhalte
    • jederzeit kündbar
    3,90 €
  • 3-Monatsaktion
    i
    • 3 Monate lesen, 2 zahlen für 17,80 €
    • danach 8,90 pro Monat, jederzeit kündbar
    • E-Paper
    • alle Plus-Inhalte 
    17,80 €
Peter Krämer | Di, 11. Dezember 2018 - 15:19

Es ist schon ein Widerspruch in sich, wenn sich jemand rechtlich nicht bindend verpflichtet
Und warum grenzt Frau Merkel diese Humanität auf unseren Planeten ein?
Sollten morgen Ausserirdische hier landen, müssen diese doch auch unter den Schutz des Grundgesetzes gestellt werden und sollten Anspruch auf staatliche Zuwendungen haben.

Michaela Diederichs | Di, 11. Dezember 2018 - 15:26

Madame dekliniert einmal die Global Goals durch - das Projekt ONE - und rettet die Welt. Das kann sie gerne als UN-Generalsekretärin, aber als Kanzlerin Deutschlands? Erst einmal hat sie sich um die Schon-länger-hier-Lebenden zu kümmern. Langsam frage ich mich wirklich, ob die Kanzlerin noch von dieser Welt ist.

"Erst einmal hat sie sich um die Schon-länger-hier-Lebenden zu kümmern." ?? Sorry, bloß das nicht. Wo immer Mutti sich noch "kümmern" möchte: Hier bitte nicht mehr. Hier sollte sie einfach so schnell wie möglich verschwinden.

Monika Schmidt | Di, 11. Dezember 2018 - 15:34

Sie will ihn eben unbedingt noch haben, den Friedensnobelpreis! Dafür geht sie auch über Leichen.

Michaela Diederichs | Mi, 12. Dezember 2018 - 16:46

In reply to by Monika Schmidt

Die Frau hat andere Sorgen als den Friedensnobelpreis. Aber ihre Sorgen wird sie uns nicht voll umfänglich mitteilen. Es könnte große Teile der Bevölkerung massiv verunsichern.

Bernd Lehmann | Di, 11. Dezember 2018 - 15:52

nach all ihren wiederholten Worthülsen, Beschwichtigungen und Beschimpfungen der Gegner des Pakts, als sie vom Wohl aller Menschen auf dem Planeten faselte war mir klar, diese Frau ist völlig weggetreten. Sie versucht ihren historischen Fehler, den noch nicht alle Deutschen begriffen haben, irgendwie zu rechtfertigen und (rechtlich) zu legitimieren, egal ob Deutschland dabei untergeht. Ihr ist wirklich alles egal.

Michaela Diederichs | Mi, 12. Dezember 2018 - 23:00

In reply to by Bernd Lehmann

Das Begreifen wird noch einsetzen. Wöchentlich kommen in Afrika 1 Million Kinder auf die Welt. 2030 wird der Kontinent 2,5 Milliarden Menschen beherbergen. Wenn jetzt schon so viele flüchten oder flüchten wollen, wie viele werden es 2030 sein? Deutschland konnte in 3 Jahren 1,5 Millionen Migranten - also 10 Tage Afrika - aufnehmen und es knirscht schon jetzt erkennbar. Wenn wir noch einmal 30 Tage Afrika - also ca. 4 Millionen bis 2030 - aufnehmen, fliegt uns alles um die Ohren und Afrika ist nicht im Geringsten geholfen. Was machen wir nun? Uns das allerdings als Gewinn verkaufen zu wollen, finde ich dann etwas sehr dreist.

Konstant Voigt | Di, 11. Dezember 2018 - 15:53

Gott helfe Frau Merkel, denn Frau Merkel kann Gott nicht helfen.

Liebe Redaktion,
''Gott helfe Frau Merkel – denn Frau Merkel kann Gott nicht helfen – und uns, den Europäern.''
So hieß mein Kommentar. Er war nicht beleidigend, nicht unsachlich, noch war er obszön. Im direkten Vergleich mit den bereits gelebten Auswirkungen der Politik, hier vertreten durch eine Rede Frau Merkels, auf Europa, ist mein Kommentar nicht einmal dreist. Er ist ein Hilferuf; in einem Staatssystem, dessen demokratischer Charakter unumstritten scheint, gewöhnlich noch zugelassen.
In Ihrem Hinweis war nicht von Änderung durch die Onlineredaktion die Rede, sondern von Nichtveröffentlichung. Wenn sie ihn nicht wörtlich veröffentlichen möchten, so löschen Sie ihn bitte.
Freundliche Grüße
Konstant Voigt

Lieber Herr Voigt,

wir haben Ihren Kommentar nicht bearbeitet/ verändert, so was machen wir grundsätzlich nicht. 

Gruß,

die Cicero Redaktion

Konstant Voigt | Do, 13. Dezember 2018 - 01:07

In reply to by Online-Redaktion

Dann möchte ich mich entschuldigen, es war wohl mein Versehen. Ich habe eine meiner Beschwerde entsprechende Erfahrung auf web.de gemacht, die mich hier ungerechtfertigter Weise auf die Palme brachte.
..

Manchmal reicht es, etwas anders zu formulieren. Denken Sie daran, dass gewisse Standards eingehalten werden müssen und die Redaktion dafür voll umfänglich die Verantwortung übernimmt, das das so eingehalten wird. Ich vertraue hier voll und ganz der Online-Redaktion. Tun Sie es auch.

in Berlin und unseren Köpfen und Herzen:)
Frohes Fest, denen, die daran glauben und dem folgen.
Ansonsten könnte man Menschen ein Feiertagskontingent geben, auch für Atheisten, die vielleicht ganz jemand anderen feiern wollen und zu Weihnachten arbeiten würden.
Man kann auch einen Tag Der Religionen machen, aber muslimische oder andere religiöse Feiertage brauche ich nicht.
Wenn das Kontingent freigestellt wird, wäre ich für einen Feiertag für Kant, den ich begehen würde.
Interreligiös Verheiratete könnten das Kontingent aufsplitten?
Wenn ich denken darf, wie hier beim Cicero, dann fällt mir soviel ein...
Ich drücke Alle feste.

Daniel Wischer | Di, 11. Dezember 2018 - 15:56

Angela Merkel arbeitet tatkräftig an ihrem Vermächtnis.
Andere sagen: es ist eine Bewerbungsrede für die Zeit nach der Kanzlerschaft.
Der "Pakt" trägt wohl deutlich die deutsche Handschrift, nur seltsam, dass dieser nahezu unter Ausschluss der hiesigen Öffentlichkeit in Kraft treten sollte.
Ihr Redenschreiber verklärt Migration zum natürlichen Ereignis. Was soll man dagegen tun?
Natürlich nichts, es regnet schließlich auch, wenn der Himmel es will; der Mensch, die deutsche Kanzlerin und die UN können nur "steuern".
Als ob ein Migrant sich von Frau Merkels guten Worten abhalten liesse, in ein Land seiner Wahl einzuwandern. Von "steuern und ordnen" kann nun hierzulande wahrlich nicht die Rede sein: es kommt, wer möchte und er bleibt, solange er will.
Und es kommen weder überwiegend qualifizierte Arbeitsmigranten noch Geflüchtete, wie sich herausgestellt hat.
Und das morgen Katar oder Libyen sich europäischen Standards anpassen, ist reines Wunschdenken.
Egal, "nun ist er halt da"

Hans Jürgen Wienroth | Di, 11. Dezember 2018 - 16:05

Mit Ihrem Auftritt in Marokko hat Angela Merkel das Signal an das überbevölkerte Afrika erneuert: Migranten, kommt nach Deutschland!
Gleichzeitig sagte Sie, der „Grenzschutz“ in Afrika müsse ausgebaut werden. Soll man die Menschen dort einsperren? Europas Seegrenzen sind, jedenfalls unter Beachtung von Menschenrechten, nicht zu schützen; das sollte jeder erkennen.

Susanne antalic | Di, 11. Dezember 2018 - 16:08

Ich farge mich, warum die schlauen UN Weltverbesserer keinen Pakt mit den gleichen Förderungen für ihre Länder machen, für ihre eigene Bevölkerung. In den meisten Ländern, die in UN vertreten sind, sind Diktaturen, Mord und Totschlag. Warum wird die Reproduktionsrate nich angesprochen. Warum müssen sich fremde Länder um die Überbevölkerug fremde Länder kümmern und alimntieren. Nein es ist nichts gutes an dem Migratinspakt, seit dem( und das unterstelle ich) geht es darum, dass es den Aufnahmeländer so gehen soll wie den Ländern aus denen die Migration statt finden soll, also schlechter bis katastrofal(Kalkuta, sage ich nur). Danke Frau Merkel für ihren "Verdienst" für Deutschland, die fremde deutsche Kinder, sie haben ja keine, werden es ihnen danken, so lässt sich leicht regieren.

Michaela Diederichs | Di, 11. Dezember 2018 - 21:34

In reply to by Susanne antalic

Dieser Pakt wird Völkerrecht werden. Daran wird sie hinter den Kulissen mit der UNO arbeiten. Sie nannte den Pakt denn ja auch nur einen Meilenstein. Da kommt also noch mehr in der Richtung. Dann gilt gemäß Art. 25:
"Die allgemeinen Regeln des Völkerrechtes sind Bestandteil des Bundesrechtes. Sie gehen den Gesetzen vor und erzeugen Rechte und Pflichten unmittelbar für die Bewohner des Bundesgebietes."
Brasilien, die Dominikanische Repuplik, Chile sind nun ebenfalls ausgestiegen. Im Grunde müssen die Länder die UNO verlassen, die mit dem Pakt nichts zu tun haben wollen. Dann würde schon ein Ruck durch den Laden gehen und dieses Unternehmen entschärfen.

Klaus Funke | Di, 11. Dezember 2018 - 16:14

Wenn einer, der mit Mühe, kaum geklettert ist auf einen Baum, schon meint, dass er ein Vogel wäre - so irrt sich der... (meinte einst Wilhelm Busch).
Es stimmt, der Pakt ist Merkels Vermächtnis und es ist ihre nachträgliche Heiligsprechung für ihr Unrecht aus dem Jahre 2015. Die Folgen dieses Paktes sind derzeit nicht absehbar. Klar ist, die Armen werden nicht dadurch reicher, indem man die Reichen ärmer macht... Man hilft denjenigen, die in ihren Ländern nichts für Bildung, sozialen Ausgleich und Wachstum tun. Man lässt es zu, dass die Probleme exportiert werden. Wie steht es mit den Zielländern und deren Bevölkerung. Hat man sie gefragt? Kluge Staatsmänner bewahren ihre Völker vor den Folgen dieses Paktes, indem sie nicht unterschreiben. Wenn die Probleme, einem Tsunami gleich auf uns zurollen, wird Merkel plötzlich abtauchen - wie immer, wenn es schwierig war. Sie wird Hassfigur und Jubelsäule - je nachdem. Doch, was hat sie für ihr Land getan? Für das Land, das nicht das ihre ist.

Michaela Diederichs | Mi, 12. Dezember 2018 - 17:17

In reply to by Klaus Funke

Eine Frage: Wie sieht Ihre Antwort auf den Tsunami aus? Sicherlich gibt es immer Alternativen. Ich bin gespannt auf Ihre. Aber denken Sie daran, dass Menschen- und Völkerrecht dabei nicht verletzt werden dürfen.

Reinhard Benditte | Di, 11. Dezember 2018 - 16:19

Frau Merkel, aufgewachsen und erzogen in der sozialistischen DDR, hat keine Beziehung zu der 1989 entstandenen Bundesrepublik. Das äußerte sich z.B. Im folgenden Zitat: Bild, 29.11.04, fragt Merkel, welche Empfindungen Deutschland in ihr weckt! Merkel: „Ich denke an dichte Fenster! Kein anderes Land kann so dichte und so schöne Fenster bauen.“! Die Vorsitzende der CDU denkt nicht an die Großen der deutschen Literatur oder andere Erringenschaften, sie denkt an Fenster! Weiterhin sollte man in diesem Zusammenhang nicht vergessen, dass Sie bereits am 13.11.15 im ZDF folgendes sagte: „Ich kämpfe für den Weg, den ich mir vorstelle, für meinen Plan, den ich habe .... aus Illegalität Legalität zu machen.“! Was dieser Plan war, hat Sie damals nicht verraten, es wurde auch nicht danach gefragt (leider, da viele deutsche Journalisten keine „harten“ Interviews führen können). Was dieser Plan wirklich war, wissen wir heute! Und es wird für den Steuerzahler ein sehr teures Erbe werden!

Jürgen Lehmann | Di, 11. Dezember 2018 - 16:35

Vielen Dank, Herr Kissler, für diesen realistischen Beitrag zur Akklamation des UN-Migrationspaktes .

Wir können nur hoffen, dass diese „MEKELSHOW“ der letzte große Fehler war, den die BRD-Bürger später auszubaden haben.

An diesem „denkwürdigen Ereignis“ war jedoch die gesamte Bundesregierung beteiligt - auch die SPD - oder arbeitet und entscheidet Frau Merkel nur noch alleine?
Es bleibt uns immer noch die Hoffnung, dass Frau Merkel bald IN EIN ANDRES LAND GEHT.

Michaela Diederichs | Di, 11. Dezember 2018 - 17:09

"Sie (Angela Merkels Regierung) hätte erklären müssen, dass sich die 23 Ziele aber sehr wohl nach und nach in echte Regeln verwandeln können und sollen, politisch und juristisch. Und dass es von Vorteil wäre für die Bundesrepublik, wenn das völkerrechtliche Soft Law aushärtet." SZ, Seite 4 von heute. Dumm ist nur, dass bis heute niemand die Vorteile erklären konnte und wollte. Dann heißt es immer: Die Menschen können offenbar nicht lesen. Steht ja alles im Pakt. Frecher geht es nicht. Her den kleinen und großen Vorteilen für uns.

Wolfgang Schneider | Di, 11. Dezember 2018 - 18:47

Wie oben geschildert, hat die deutsche Regierung federführend an der Ausarbeitung dieses Paktes mitgearbeitet. Bei genauer Betrachtung werden doch all die Fehler und Rechtsuebertretungen in Deutschland seit September von höherer Instanz legitimiert. Also tritt für Merkel eine Apotheose ein. Alles easy, die Geschichte wird korrigiert.

herbert binder | Di, 11. Dezember 2018 - 19:27

?️

ingrid Dietz | Di, 11. Dezember 2018 - 19:36

wird sie sich so schnell wie möglich aus der aktiven Politik zurückziehen, um die Folgen des Migrationspaktes nicht mehr in Amt und Würde miterleben zu müssen !

Für mich jedenfalls geht Merkel als die unfähigste Bundeskanzlerin in die Deutsche Geschichte ein !

Der Kanzlerin kann man nicht Unfähigkeit vorwerfen, im Verfolgen IHRER Ziele ist sie sehr fähig. Ihre Ziele sind leider nur konträr zu den Interessen derjenigen die schon länger hier leben - die haben das nur in der Mehrzahl noch nicht kapiert.

Tomas Poth | Di, 11. Dezember 2018 - 19:43

haben also nur 164 zugestimmt! Merkel als einziges Staatsoberhaupt dabei, auch das spricht für sich.
Um den Schaden für Deutschland zu minimieren braucht es neue Regierungsmehrheit, die den Pakt auch so behandelt wie er immer wieder mantraartig beschwört wurde, unverbindlich und rechtsunwirksam.

Von den zustimenden 164 Staaten sind nur eine handvoll wirkliche Demokratien ,die meisten Befürworter sind entsendende Staaten.Sie haben keine Pflichten ,die haben nur die Aufnehmenden.Die Befürworter haben hauptsächlich in eigener Sache abgestimmt.

Christa Wallau | Do, 13. Dezember 2018 - 16:28

In reply to by Karla Vetter

Aber die meisten Deutschen kapieren das leider nicht.

Maria Fischer | Di, 11. Dezember 2018 - 19:43

1. Da es sich hier um einen sehr schweren Fall von Planetarismus (übersteigerter, planetarischer Ehrgeiz) handelt, schlage ich vor, das Bundeskanzleramt ins All zu verlegen, um die planetarische-moralische Expansion besser im Blick zu behalten.
2. Bis jetzt haben es in Deutschland nur Männer in Führungspositionen „geschafft“, Deutschland, Europa und die Welt in den Ruin zu treiben.
Ich erachte es daher als notwendig, im Sinne der geforderten Quotenregelung, dass
es nun eine Frau „schafft“!

Klaus Wilhelm | Di, 11. Dezember 2018 - 20:19

Ich stelle mir täglich die Frage, warum in Deutschland der Kanzlerin niemand wirkungsvoll in die Parade fährt. Von den möglichen Folgen dieser verhängnisvollen Politik sind doch auch diejenigen betroffen, die ihr im Bundestag und beim CDU-Parteitag zujubeln.

Susanne antalic | Mi, 12. Dezember 2018 - 09:01

In reply to by Klaus Wilhelm

Die, die ihr in die Parade fahren werden als Nazis und rechtsextreme bezeichnet, verlieren ihre Jobs und werden an Pranger gestellt. Das hat sie mit ihre Seilschaften und willigen Helfer und Journalisten geschafft. Gelernt ist gelernt.

Ingo Meyer | Di, 11. Dezember 2018 - 21:57

Das mag sein. Aber genau so natürlich ist die Gegenwehr. Ich kenne genügend „westliche“ Staaten, die Migration nur in engen, nürtzlichen Grenzen zulassen und diese Haltung auch effektiv zu verteidigen wissen. Die industriealisierten Länder des Nordens können nicht das Auffangbecken für die ungesteuerte Fertilität des Südens sein.

Hans Page | Di, 11. Dezember 2018 - 23:14

wäre Visa-Freiheit für alle die reisen wollen in den Ländern die den MP unterschrieben haben, und zuallererst in Deutschland. Bin gespannt ob das so ablaufen wird.

Walter Ranft | Mi, 12. Dezember 2018 - 01:40

Interessant, lieber Herr Kissler, wie sie Merkels 'Denken', Sprechen, Handeln charakterisieren. Nun charakterisieren Sie doch auch mal die Gefolgschaft, die ihr alternativlos nachplappert und nachläuft. Wie wär's?

Christoph Kuhlmann | Mi, 12. Dezember 2018 - 03:34

der Heuchler. Die Staaten, aus denen die Leute fliehen, die ihre Regierungen unisono als Kriminelle bezeichnen, stellen die tollsten moralischen Forderungen und Frau Merkel erhebt sie zu Richtern über Deutschland und ihre Schuldgefühle. Wie war es doch? Zwei Monate Verzögerung bei Waffenexporten im Fall Kashoggi? Immerhin hat sie es geschafft, den Zustrom über das Mittelmeer einzudämmen, indem man die Binnengrenzen der Länder an den Flucht und Schmuggelrouten mit moderner Technik ausgerüstet hat. Die Flüchtenden verdursten jetzt in der Wüste und ertrinken nicht mehr telegen im Mittelmeer, wo das Risiko für kritische Journalisten einfach zu gering ist. Der verklausulierte Dummsprech ist ja inzwischen ihr Markenzeichen. Ich finde es gut, wenn sie zur Abwechslung mal die 90% Despoten in der UNO damit quält.

Erschütternd, dass sich die deutsche Regierung unter Merkel soweit entblödet mit Despoten zu paktieren und darauf auch noch stolz ist. Sierra Leone und Niger, Uganda und Venezuela, Saudi-Arabien und Katar etc. werden glücklich sein, sie an ihrer Seite zu wissen, diese lupenreine Demokratin.

Norbert Heyer | Mi, 12. Dezember 2018 - 07:23

Wenn ein Pakt möglichst geräuschlos durchgewunken werden soll und er unverbindliche Vereinbarungen enthält, sollen die Betroffenen bewusst hinter die Fichte geführt werden. Gerade hier, wo Moral über Recht und Gesetz gestellt wird, dauert es bis zur Festschreibung dieses Paktes als gültige Basis nicht mehr lange. Die anderen Länder freuen sich, ihre Probleme in Zukunft sehr einfach uns aufladen zu können. Die Kanzlerin kann es tatsächlich schaffen, ihre ungesetzliche Entscheidung in eine rechtmäßige umzuwandeln. Warum keiner - wirklich keiner - sie stoppt, ist einfach zu erklären: Jeder Nachfolger müsste die katastrophalen Folgen dieser Politik ausbaden. Deshalb wird sie solange bleiben (dürfen), bis die negativen Folgen für alle
schmerzbar sichtbar werden. Dann, wenn alles umunkehrbar eingespielt ist, zieht sie sich zurück und lässt ihr ungeliebtes Volk mit dem angerichteten Chaos allein. Die meisten Deutschen merken immer noch nichts und sind dann aber total überrascht.

Jens Rudolf | Mi, 12. Dezember 2018 - 09:05

Man stelle sich vor ein Polizeipräsident, der Einbrüche nicht in den Griff bekommt, fängt an von „illegalen“ Einbrüchen zu sprechen und eröffnet damit sprachlich die Möglichkeit es gebe auch „legale“ Einbrüche. Diese Sichtweise muss aber erst in den Köpfen „implementiert“ werden. Also fängt er an Einbrüche mit Besuchen gleichzusetzen, faselt von Menschenrechten auf angemessene Unterkunft, schließt internationale Vereinbarungen wie sich Hausbesitzer gemeinwohlend zu verhalten haben, unterschlägt ihre Rechte auf Eigentum und Privatsphäre. Nach einer Weile des sprachlichen Verqickens und Umdefinierens, werden Einbrüche ohne Gewaltanwendung nur noch als „Besuche ohne konkrete Einladung des länger im Haus wohnenden“ in der Statistik behandelt und nicht mehr als illegale Einbrüche.
Der Polizeipräsident rühmt sich anschließend die Einbrüche eingedämmt zu haben.

Heidrun Schuppan | Mi, 12. Dezember 2018 - 10:09

In reply to by Jens Rudolf

zu lesen.

Paul J. Meier | Mi, 12. Dezember 2018 - 10:46

Da ist sie also wieder, die Alternativlosigkeit! Wenn man dem Glauben schenken würde, dann haftete diese wie ein Menetekel an den Umständen der merkelschen Entscheidungen. Merk(el)würdig nur, dass dieses alternativlose, wie schon 2015, nur für Deutschland zu gelten scheint. Die anderen Länder existieren vielleicht auf einem Nachbarplaneten?
Mehr also Kopfschütteln kann man bei diesem, Verzeihung, blöden Geschwätz nicht!
Welche Unverfrorenheit muss in einer menschlichen Seele herrschen, wenn man jede eigene umstrittene Entscheidung mit dem dümmlich-lächerlich-unsinnigen und fatalistischen Attribut der Alternativlosigkeit begründet!
Es zeigt die ganze Überheblichkeit einer der Realität entschwebten "Lichtgestalt", gegenüber den normalsterblichen Proleten.
Wann werden wir endlich von dieser unsäglichen Person erlöst?

Manfred Greifenegger | Mi, 12. Dezember 2018 - 13:17

Sehr hoffe ich, das die "BK" und ihre jetzige Junta eines Tages für den Schaden, der mutwillig angererichtet wird bezahlen muss.
In spätestens 3 bis 4 Jahren gehen hier die Lichter aus. Man kann sich spätestens dann bei der Blockpartei( CDUCSUSPDGRÜNELINKEFDP ) herzlichst bedanken.
Jeder Angehörige dieser Blockpartei sollte dann mit seinen Vermögen dafür aufkommen. Das wäre nur gerecht.
Man, ich bin nicht nur sauer, das geht weit darüber hinaus.
Aber, Geschichte wiederholt sich. Auch damals in
den Jahren 1928 bis 1932 lies es sich gut leben. Als
Parteimitglied von den damals etablierten. Was 1933 passiert ist, kann auch heute noch passieren. Wenn der Lebensstandard noch weiter absäuft,die Steuern noch weiter erhöht werden um Leute durchzufuttern bin ich mir nicht mehr so sicher ob die heute Grün wählen weil es so schick ist das auch noch tun wenn es Ihnen selber ans Eingemachte geht.
Kann mich irren, aber ich denke es wird in diese Richtung gehen.

Nordamerika hat die Sklaverei in den Südstaaten mit einem blutigen Krieg beendet. Mit den Schwarzen wollten die Nordstaaten allerdings nichts zu tun haben. Die so befreiten Sklaven waren unfreier denn je. Wenn erst einmal die Bastionen der Eine-Welt-Freunde gestürmt werden, gibt es lange Gesichter. 1933 kann wieder passieren. Merkel versucht zwar mit aller Macht und Unterstützung der UN jede Kritik im Keim zu ersticken, aber es formiert sich Widerstand, der - und hier muss Merkel aufpassen - sich ins Stille verlagert. Die schweigende Mehrheit war und ist immer die größte Gefahr in jedem Staat. Frankreich erlebt das gerade. Wenn die Menschen nicht mehr reden wollen, weil sie zu lange mundtot gemacht wurden, ist es zu spät.

Lisa Werle | Mi, 12. Dezember 2018 - 14:16

Ich habe Merkel 2017 noch gewählt, weil ich diesem substanzlosen Gelaber von „wir haben verstanden“, tatsächlich vertraut habe. Dieser Frau und den dazu gehörigen Parteien (und das sind einige) vertraue ich nie wieder. Dass eine Person, eine Kanzlerin mit dieser ablehnenden Haltung dem Volk gegenüber, das sie gewählt hat, für das sie einen Amtseid geschworen hat, in genau diesem Land weiter Bundeskanzlerin bleiben darf, ist nur möglich, weil sie links-grüne Politik macht. Links-grüne Regierungspolitik wurde aber definitiv nicht mehrheitlich gewählt in 2017. Daher wäre ein Misstrauensvotum für Merkel die einzig richtige Reaktion. Das aber werden die links-grünen Nutznießer dieser Merkelschen Politik zu verhindern wissen. Was für ein abstruses System.

Petra Führmann | Mi, 12. Dezember 2018 - 16:41

In reply to by Lisa Werle

Man konnte auch schon lange vor 2017 wissen, wie der Hase läuft. Wenn Sie bis dahin noch nichts gemerkt hatten, dann mag ich nur sagen, dass es Leute wie Sie sind, die die Dinge am Laufen halten. Ich glaube nicht das, was zur Wahl gesagt wird, ich sehe nach hinten, was getan wurde, nur das zählt. Und das Merkel "nicht von dieser Welt" ist und scheinbar nur das Ziel hat, "die Welt zu retten", aber das Gegenteil erreichen wird, wenn sie nicht endlich gestoppt wird.. Ich verstehe nicht, wie solche Leute in höchste Ämter gelangen, weshalb jemand sie wählt, unterstützt, bejubelt. Täte man das nicht mehr, müsste man seinen Irrtum ja eingestehen; da lügt man doch lieber weiter, auch wenn es alle wissen.

wolfgang spremberg | Mi, 12. Dezember 2018 - 18:02

Ich denke bei der Argumentation der Regierung an einen Staubsaugervertreter, der nicht die Vorzüge seines Produktes anpreist mir statt dessen aber ständig erklärt, dass meine Unterschrift zu nichts verpflichtet.

Wolfram Fischer | Mi, 12. Dezember 2018 - 18:05

Der Kommentar bringt den ganzen Irrwitz dieses Vertrages, der uns verpflichtet, angeblich ohne verpflichtend zu sein (was m.E. eine freche Lüge ist) hervorragend auf den Punkt. Was mich fassungslos macht, ist, mit welch platten Aussagen dieses Werk verteidigt wird.
So ist das in den Diskussionen um den Pakt oft gebrauchte "Argument", Migration habe es ja immer schon gegeben, deshalb müssten wir diesen Vertrag unterzeichen, ist an Dümmlichkeit einfach gar nicht mehr zu überbieten! Was soll das heissen, das hat's halt immer schon gegeben? Ist das nun gut oder schlecht? Mit diesem Pakt wird Migration zum Menschenrecht, gezeichnet großteils von Despotenregimenen, die halt indieser UNO sitzen, die sonst keinerlei Menschenrechte achten und von denen manche Menschen nun erwarten, daß sich um diesen Pakt irgendetwas scheren? Einfach nur naiv.

Gottfried Meier | Mi, 12. Dezember 2018 - 22:43

Die CDU ist ein trauriger Haufen geworden. Warum stoppt niemand diese Frau. Gibt es in der CDU nur mehr Feiglinge und Speichellecker?

Niklas Schwab | Do, 13. Dezember 2018 - 07:05

Nicht nur das. Der Staubsaugervertreter vertritt den Staubsauger nicht, - er verkauft ihn.

Jetzt wissen wir auch, wie der Begriff des Volksvertreters zu verstehen ist.