- Der Siegeszug des Iran
Während die arabische Welt im Chaos versinkt, wird der lange verfemte Schiitenstaat immer mächtiger. Daran werden auch die USA unter Trump nichts ändern können
Analysiert man, zu wessen Gunsten sich seit 2003 die Machtbalance im Nahen und Mittleren Osten durch Regimeumstürze, Militärinvasionen, Bürgerkriege, Volksaufstände und den Aufstieg dschihadistischer Terrororganisationen vom Schlag des IS verschoben hat, bleibt nur ein Gewinner übrig: die Islamische Republik Iran. Ausgerechnet jene 1979 im Zuge der iranischen Revolution von Ajatollah Ruhollah Khomeini gegründete schiitische Theokratie, die nach dem Sturz der von den USA protegierten Pahlavi-Monarchie dem Westen allgemein, aber vor allem dem „großen Satan“ Amerika und dem „kleinen Satan“ Israel, ideologisch den Kampf angesagt hatte.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
