Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht nach weiteren Sondierungsgesprächen von CDU, CSU, FDP und Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag in Berlin und ist dabei halb von einer Säule verdeckt
Wer bringt Angela Merkel den Verzicht bei? / picture alliance

Angela Merkel - Das Ende von Amt und Müdigkeit

Statt auf die FDP und Christian Lindner einzuprügeln, sollte man ihn zu seinem Mut gegen Angela Merkel beglückwünschen. Was Lindner mit seinem Nein begonnen hat, könnte nun die SPD vollenden

Autoreninfo

Christoph Schwennicke war bis 2020 Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Volkssedierung. Was für ein Wort. Und offenbar nicht nur ein Wort. Sondern ein Lehrfach, früher in der DDR. Das schreibt jedenfalls der Kollege André Mielke in der Berliner Zeitung. Er sei in seinem Studium am Roten Kloster in Leipzig in diese Techniken eingewiesen worden als angehender Journalist.

Angela Merkel, so insinuiert sein kluger und stilistisch erquickender Text, muss wohl auch die eine oder andere Vorlesung in Volkssedierung besucht und belegt haben. Wenn man Mielke richtig versteht, dann hat die Kanzlerin mit ihrer einlullenden Art aus ganz Deutschland in den vergangenen zwölf Jahren eine große DDR gemacht. Gelernt ist gelernt. Vielleicht begehren deswegen die Brüder und Schwestern im Osten der Republik so auf. Sie haben schlicht und einfach ein Déjà-vu.

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Hans Jürgen Wienroth | Mi, 22. November 2017 - 14:48

Lieber Herr Schwennicke
Leider ist weder das Amt der Kanzlerin Angela Merkel zu Ende noch scheint diese amtsmüde. Das ist das große Problem bei der Bildung einer neuen Bundesregierung. Die CDU hat große Angst, bei einem Führungswechsel Wählerstimmen zu verlieren. Gleichzeitig wurde jeder mögliche Nachfolger in der CDU aus dem Amt getrieben. Ein Herr Schäuble als Nachfolger für eine Amtszeit hilft der CDU nicht weiter, wenn sie mit einem amtierenden Kanzler in die drauffolgende Bundestagswahl gehen will.
Bei der SPD besteht das gleiche Nachfolgeproblem. Will man mit Frau Nahles oder Herrn Scholz den Generationenwechsel vollziehen?
Das Hauptproblem wird bei einer neuen großen Koalition aber wieder die (grundgesetzwidrige!) Fraktionsdisziplin. Da hat die letzte Koalition bei ihrer großen Mehrheit der Demokratie unnötigerweise großen Schaden zugefügt.
Die letzten Ansprachen von Bundespräsident und Bundestagspräsident waren bei genauem zuhören auch nicht in allen Punkten demokratisch.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 22. November 2017 - 15:49

aber gegen Merkel haben Jüngere keine Chance.
Dann möchte ich doch Martin Schulz "gegen" Merkel stehen sehen.
Müntefering wäre noch die Generation in meinen Augen von Schmidt.
Der ist entsprechend sehr viel schwächer als Schmidt und alle dazwischen.
Schröder brauchte keine Ansage, dann eher noch von Schmidt.
Schulz ist das jüngste Kind von 5 en?
Ähnlich wie von der Leyen.
Eigentlich drängen die nicht so zur Macht, um es auch dem Spiegel zu beantworten, während Älteste Verantwortung gewöhnt sind, bzw. auch als Unfähige dennoch leicht ausstrahlen, dahingehend, dass sich Jüngere um sie scharen.
Es ist einfach das Auftreten, das in dem einen oder anderen Fall auch mal "pampsig" sein kann.
Gibt es jemandem mit Auftreten und Kompetenz in der SPD?
Sonst bleibe ich eher bei Schulz.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mi, 29. November 2017 - 14:03

In reply to by Dorothee Sehrt-Irrek

Andre Mielke, Berliner Zeitung
Kurz, ich hätte Merkel den Artikel an die FAZ nicht zugetraut, eben nicht politische Analyse und Stil. Ich fand ihre Reden immer erheiternd wenn sie im "Wir" von der Geschichte der CDU oder Bundesrepublik sprach, der alten wohlgemerkt.
Ich gebe zu, dass ich anfangs vor allem über sie gelacht habe.
Ich mußte vieles für mich neu ordnen als ich in der ehemaligen DDR lebte, aber immer nach dem Gesichtspunkt "Du sollst dich nicht entschuldigen, Du sollst nur sagen wie es kam". Das nahm ich dann aber ernst, weshalb mir, bitte entschuldigen Sie meine Überspitzung Herr Grau, Ihre ideologische "Aufrüstung" auch nicht passt.
Besser beurteilen könnte ich es aber, wenn der Teil von Merkels Doktorarbeit über den Marxismus/Leninismus zugänglich wäre.
Stil ist ähnlich wie ein Fingerabdruck.

Lutz Schnelle | Mi, 22. November 2017 - 15:54

Die FDP-Kampagne war reines Marketing für luftleeren Raum in übergroßer Verpackung.
Lindner hat eine Ideologie an den Mann gebracht, die von "moderner Arbeit". Das Smartphone hat ihm die 10 % beschert.

Wir sollten uns nicht dümmer stellen, als wir sind. Sonst werden wir bald wirklich dumm.

Josef Garnweitner | Mi, 22. November 2017 - 15:58

muß Herrn Lindner dankbar sein.

Marie Werner | Mi, 22. November 2017 - 16:12

In reply to by Josef Garnweitner

...Herrn Lindner dankbar sein. Ja bin ich auch. Nur hab ich nun die größte Sorge, dass es noch viel schlimmer kommt....eine Fortsetzung der GROKO. Evt. sogar noch mit den Grünen.
Schrecklich, einfach schrecklich.
Alles auch die Verdienste einer Mainstream Presse, ausgenommen u.a. Cicero- welche vor der BTW alles dafür getan haben, dass über die wirklichen Probleme möglichst nicht berichtet wurde.

was war eigentlich an meiner Antwort an Frau Werner falsch, weil sie diese nicht abgedruckt haben?

Es ist nicht das erste Mal, nur in der letzten Zeit wird es auffällig, wieviele meiner Kommentare nicht veröffentlich werden.

Es wäre einfach mal nett den wirklichen Grund zu erfahren, denn mit Nichteinhaltung von Regeln kann das nichts zu tun haben!

Uwe Dippel | Mi, 22. November 2017 - 17:00

Die wankelmütige alte Tante SPD. Willy Brandt, Gerhard Schröder, und jetzt Martin Schulz.
Vor einigen Monaten mit 100% gewählt, verweigern sie ihm - so sagt die Gerüchteküche - heute den Applaus, wenn er 'njet' sagt zum Angebot, mit Angela Merkel das Koalitionsbett zu teilen.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 22. November 2017 - 17:52

Nein, sie ist nicht am Ende! Sie hat es je in 2015 angedeutet...sie braucht jetzt ein neues Land, dieses ist ja nun wohl bald wirklich nicht mehr ihres...Dennoch, sie wird dank ihrer DDR-Sozialisierung überleben; sie wird auch noch 2021 antreten...bis dahin hat sie die CDU total kleingemacht!

Roswitha Schaffgans | Mi, 29. November 2017 - 15:50

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Da stimme ich Ihnen zu..
leider ist das so!
Bis dahin hat sie nicht nur die CDU total klein gemacht, sondern auch unser ruiniert
finanziell und kulturell.
Unsere armen Kinder und Enkel....

Dr. Georg Steger | Mi, 22. November 2017 - 18:11

Sehr geehrter Herr Schwennicke,
ich habe mir heute den neuesten CICERO zur Hand genommen und dachte mir dabei, wie stark belastbar Journalisten wie Sie und Ihre Mitarbeiter sein müssen, denen täglich/stündlich die ganzen Probleme um den Kopf fliegen, die eine falsche Politik der letzten Jahre für unsere Gesellschaft erzeugt haben.
Da haben es doch die "sedierten" Journalisten der "Mainstream-Medien" einfacher, oder?
Ich jedenfalls kann mich dann mal den einen oder anderen Tag diesem ganzen Wahnsinn entziehen und das sind dann wenigstens fröhliche Tage: es ist schon stark, wie weit es mit unserer Gesellschaft in kürzester Zeit gekommen ist!

Arne Bruhn | Mi, 22. November 2017 - 21:45

man ihn zu seinem Mut gegen Angela Merkel beglückwünschen." Genau das habe ich, als ich vom Scheitern der "Sondierungen" erfuhr, sofort getan! Und Herrn Kubicki um Entschuldigung gebeten, hatte ich doch tags zuvor gemutmaßt, er könne zu erpicht sein, seine Polit-Karriere mit dem Amt Bundesminister zu krönen. Chapeau, Herr Kubicki, ich freue mich über meinen Irrtum!
Es wird immer von der Verantwortung dem Staat gegenüber gesprochen - wer in eine zukünftige Regierung Merkel eintritt, verletzt diese Verantwortung eklatant!

Jens Christer Jensen | Mi, 22. November 2017 - 23:05

....leiten ein schwäbisches mittelständisches Unternehmen in Reutlingen, beide sind um die 70, Nachfolger werden gesucht. Da sagt der Chef zum Prokuristen: "Haaa, do gangescht Du durch den Betrieb ond schaust, wäär ons ersätze kennt". Tags darauf kommt der Prokurist wieder, nennt drei Namen. Der Chef dazu: "Gut g'fonde, schmeiß sie alle naus".
Das ist die Methode Merkel.
Gute Leute werden weggebissen, der äußerste Tag des Rücktritts ist längst verstrichen, die fähigen Leute gehen nicht mehr in die Politik, sondern zu Boston Consulting.

Übrigens - in meiner Heimat Dänemark gibt es andauernd Minderheiten-Regierungen. Bisher hat es noch wenig gestört. Was regen sich die Deutschen doch künstlich auf.

Nette Geschichte Herr Jensen und dazu mit einem wahrscheinlich hohen
Wahrheitsgehalt. Allein wir sind leider nicht Dänemark. Uns fehlen wahrscheinlich
die Wikinger-Gene;). Bei unseren Parteien, insbesondere auf Parteitagen ist das
einzig "Ausfällige" und "Laute" der stundenlange Applaus und das kräftezehrende
"standing ovationtum". Damit eine "anstrengende" Minderheitenregierung? Dazu
fehlt mir ehrlich gesagt die Fantasie, lieber Herr Jensen. Viele Grüße aus
Neuwahlland!

Dr. Lothar Sukstorf | Do, 23. November 2017 - 09:26

Merkel Ende? Nein. Bis dato wird die Lage in D. durch die gute Konjunktur übertüncht, das rechnet sich Merkel - wohl - als ihr Verdienst an? Was jedoch lachhaft ist. Was geschieht in unserem Land, wenn es mit der Konjunktur und dem Arbeitsmarkt bergab geht? Und zugleich die Politeskapisten, die flüchtlingshelfende Politikaste weiterhin die Grenzen geöffnet halten wollen. Wenn der Massenansturm nicht nachlässt? Was dann? Dann schlägt hoffentlich die Stunde der AfD? Also, was geschieht nach 2025? Können wir dann mit Merkels Amtsmüdigkeit rechnen? Haben Fride Springer und Liz Mohn dann von ihr die Nase voll und streichen ihr die Unterstützung?

Hans Schäfer | Do, 23. November 2017 - 15:39

Die CDU Granden, wie Kauder und.... , wissen ihr "Sein" ist mit dem Machterhalt Merkels verbunden. Solange Fride Springer, Liz Mohn und das Kapital sie stützen, solange müssen wir sie noch ertragen. Diese Unterstützung wird erst dann bröckeln, wenn die Wirtschaft einbricht.

Christa Wallau | Mi, 29. November 2017 - 10:23

Ja, lieber Herr Schwennicke, damit drücken Sie nichts anderes aus als "Merkel muß weg!", nur daß es bei Ihnen etwas vornehmer klingt.
Die Menschen, die sich schon seit langem sehnlich wünschen, daß e n d l i c h die Verhinderin jedes vernünftigen neuen Weges verschwinden möge, haben also recht gehabt! Warum dauerte es bei vielen, ach so klugen Leuten (bzw. denen, die sich dafür halten) so viel länger, bis sie dasselbe erkannten wie ein großer Teil des Volkes?
Mit der Verdammung der AfD und jetzt auch der FDP ist es eben nicht getan!
Das "Sedativum" Merkel hat dem deutschen Staat
schwersten Schaden zugefügt, jetzt ist es höchste
Zeit für ein Aufwach- bzw. Aufputschmittel!
Mögen bloß bald im Parlament die Fetzen fliegen!!!
Die Bürger haben ein Recht auf eine ergebnisoffene Auseinandersetzung zu a l l e n Themen.

Sepp Kneip | Mi, 29. November 2017 - 10:31

Die leise Hoffnung auf ein Ende der Ära Merkel, die mit dem Erdrutsch-Verlust bei der Wahl und dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen aufkeimte, ist bereits wieder verflogen. Zu viele Faktoren kommen zusammen, die eine Ablösung Merkels in unserem politischen System unmöglich machen.

Zunächst ist es die Merkel in DDR und SED antrainierte Taktik, Dinge die sie tut, als alternativlos zu erklären, um damit ihre Gegner und den Bürger zu paralisieren (Volkssedierung?). Das führt dazu, dass man Merkel für unersetzlich hält, egal, was sie Deutschland und dem Bürger antut. Hinzu kommt die Gefühllosigkeit Merkels gegenüber Vorkommnissen, die jeden anderen Politiker zum freiwilligen Rücktritt zwingen würden.

Zu Hilfe kommt Merkel die derzeitige Scheinblüte der deutschen Wirtschaft. Auch die Tatsache, dass die Union immer noch die stärkste Fraktion stellt, macht es, trotz aller Pannen, die Merkel zu verantworten hat, schwer Merkel zu kippen, wenn das nicht aus den eigenen Reihen geschieht.

Gerdi Franke | Mi, 29. November 2017 - 10:37

Es ist leider so. Merkel schadet dem deutschen Bürger mehr als sie nützt. Ihr Fokus sind Europa und die Wirtschaft. Und Deutschland hätte eine neue Chance verdient. Ohne Merkel. Dann wären alle Koalitionen wieder offen.

Dr. Lothar Sukstorf | Mi, 29. November 2017 - 11:51

Hoppla, allmählich springen Merkel auch die Springer Medien nicht mehr bei; siehe Welt von heute, da wird tituliert, Merkel, die Frau von gestern...ich bin mir nicht so sicher; ich traue ihr alles zu, Winkelzüge, Hinterzimmer-Intrigen, nur um an der Macht zu bleiben. Gelingt ihr das jetzt, wer weiß? Sie braucht nur die GroKo(tz) hinbekommen und schon halten die Medien sie wieder für die größte aller Kanzler(innen)!!

Bernhard Jasper | Mi, 29. November 2017 - 11:55

Ja, Herr Schwennicke, eigentlich nur noch ein Zug von der SPD und die Königin wäre Schachmatt. Jedoch wird sie ein Remis anbieten und die SPD stimmt dem Angebot zu.

Wegen Zeitüberschreitung kann der Schiedsrichter auch nicht eingreifen, denn sie spielen nach eigenen Regeln.

P.S.: Und der Bürger skandiert klagend, ihr Spielverderber, ich möchte so gerne regiert werden! (Ironie aus)

Achim Scharelmann | Mi, 29. November 2017 - 14:21

Als Pragmatiker sehe ich auch die Interims-Kanzlerin aus der Kosten/Nutzen-Perspektive und nur so ist sie in dieser Position zu betrachten, denn Gefühlsduselei hat in diesem Gewerbe keinen Platz und nachdem sie in diesem Amt nicht unbedingt auf wichtigen Feldern bewiesen hat, die Bundesrepublik zu führen, indem sie Schaden vom Volk abgewendet hat und den Wohlstand für alle zu vermehren, scheint es doch besser zu sein, wenn sie dieses Feld anderen überläßt und wir uns dann mit einer neuen Führung den wirklichen Problemen zuwenden, die im Deutschen Interesse liegen und nicht Verwalter übergeordneter Vorstellungen außerhalb unseres Hoheitsgebietes sind, das zwar auch in Maßen gepflegt werden sollte, aber Priorität hat immer noch das eigene Land und sein Staatsvolk und erst dann kommt der Rest der Welt.

Gerhard Hein | Mi, 29. November 2017 - 18:19

Die von Herrn Jensen beschriebene
"schwäbische Methode" haben nicht nur alle Parteien praktiziert. Sondern sie ist sowohl in der Wirschaft als auch in Behörden, Verwaltung und sonstigen öffentlichen Betrieben gängige Methode. Es mangelt deshalb an Nachwuchs, welcher gut ausgebildet, ausreichende Lebenserfahrung hat,erfolgreiche Tätigkeiten und Charakter nachweisen kann. Innerhalb der Parteien sind mir keine Persönlichkeiten bekannt, welche
den Anforderungen entsprechen.
Wenn dies so ist, nützt es wenig, an das Ende der Macht zu glauben. Um qualifiziertes Personal zu erhalten, müssten
parteilose Bewerber Zugang erhalten und das System neu gestaltet werden.
BP., Kanzler/in, Minister und Ministerpräsidenten werden für max. 2 Legislaturperioden je 5 Jahre gewählt, der BTag wird auf
max. 500 Abgeordnete begrenzt.
Eine Förderalismusreform auf max. 10 Bundesländer würde nicht nur erhebliche Kosten sparen, sondern Abstimmungen erleichtern.

Torsten Knecht | Mi, 29. November 2017 - 20:12

und das Murmeltier tagtäglich ebenso. Die Dummfrechheit ist, sie würde und sie wird alles noch einmal genau so machen. Merke! Der Merkelismus ist unfehlbar und alternativlos.

Eine neue GroKo, ob mit oder ohne Merkel, führt dazu das die Armen mehr werden und ärmer werden. Diese Spaltung ist sowohl von den C Parteien wie auch von der S Partei gewollt.

Statt ordentlicher Mindestlohn (12 Euro), Einführung Vermögenssteuer, höhere Kapitalertragssteuer, gerechtere Erbschaftssteuer ... kommt nix. Nix bedeutet, das die Vermögen der Reichen schneller wachsen als die Ersparnisse der Mittel- u. Unterschicht. Das ist asozial. Feudalismus pur und Merkel gibt sich selbst die Absolution mit 27% Wählerstimmen.

Das ganze politische System ist keine Demokratie sondern eine Lobbykratie, die souverän am Souverän vorbei regieren lässt in unserem privilegierten Beamten- u. Politikerstaat.

Manfred Gimmler | Mi, 29. November 2017 - 20:55

Es kann einem kritischen Beobachter nicht verborgen bleiben, daß wieder einmal unter deutschen Journalisten sich eine Gruppe dadurch hervortut, einen Politiker zu einem Scheinriesen aufzubauen. Der listenreiche Karrierist Lindner wird nun dem Publikum als der lang ersehnte Liberale verkauft wie weiland die Kanzlerin als uneitle, besonnene Modernisiererin.

Verehrter Herr Schwennicke, wo bitteschön mußte der FDP-Vorsitzende einmal all seinen Mut zusammennehmen? Seinen Aufstieg verdankte der smarte Scheinliberale unter anderem dem desolaten Zustand seiner Partei, der bereits lang anhaltenden abenteuerlichen Irrfahrt einer weit überschätzten Kanzlerin und dem schlechten Ruf der AfD. Darüber hinaus jung und in keiner Weise von Merkel abhängig kann er in Ruhe an seiner Heldenverehrung stricken und das Tuning & Styling seiner Person vornehmen.

Welche Nachteile entstehen ihm also bitteschön aufgrund seines „mutigen NEINs“ gegenüber der Kanzlerin? Es sind nur Vorteile – wohlkalkuliert!

Reiner Jornitz | So, 17. Dezember 2017 - 09:22

Sehr geehrter Herr Grimmler, Die AFD hat den Bundestag aus dem -Rund um Sorglos -Packet herausgeholt . Die Aversion gegenüber dieser Partei resultiert sich aus deren Überlegenheit in der Problemlösung und deren positives Auftreten. Die Parteien ziehen ihre Schwänze ein und haben Angst. Die versuchte Nazifizierung dieser Partei ist ein kläglicher Versuch sie aus dem Bundestag zu schleudern. Alice Weidel ist gegen Angela Merkel eine andere Hausnummer und geistigem Niveau. Leider ist einen Rennen um die Zeit in Deutschland ausgebrochen mit offenen Ausgang. Leittragende Sind dann die eigenen Kinder und Enkel. Jeder hier in Deutschland muss sich dann persönlich um unsägliche Vorwürfe aussetzen lassen und sich die Frage der Fragen beantworten. Ich habe es in der Hand gehabt aber war zu Feige und Bequem etwas hier in diesem Land zu verändern.

Holger Stockinger | Do, 21. Dezember 2017 - 23:27

ist das SPD-Archiev: für Historiker nämlich geschlossen.

Der Laie fragt sich, gibt es Gründe?

Persil wäscht weißer!

Nein, du Dummer: Eine Partei wie die SPD hat immer etwas zu verbergen. Den Kauf von Zeitungen oder der SZ mit Oberprantln.

Die "Internationale" von den SPD-Bonzen lautet immer gleich: "Soziale Gerechtigkeit gibt es nur bei Enteignung der Besitzenden und Umverteilung der Brüder zur Sonne auf jedes Wüstenkorn!"

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