Wohin mit ihrem Geld? - Billion wird neue Recheneinheit!

Die Notenbanken fluten die Märkte wie gewohnt mit Geld und an der Börse steigen die Hoffnungen auf bevorstehende Kursgewinne. Realistischer aber ist die Gefahr größerer Rückschläge in den kommenden Monaten.

Gut möglich, dass wir uns bald in einem inflationären Umfeld wiederfinden / dpa

Autoreninfo

Daniel Stelter ist Gründer des auf Strategie und Makroökonomie spezialisierten Diskussionsforums „Beyond the Obvious“. Zuvor war er bei der Boston Consulting Group (BCG). Sein neues Buch „Ein Traum von einem Land: Deutschland 2040“ erscheint am 10. Februar 2021.

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War es das schon? Nach dem stärksten Börseneinbruch der Geschichte ging es rasch wieder aufwärts. 1929, 1987, nach dem Platzen der New-Economy-Blase und nach der Finanzkrise ging es langsamer nach unten und viel langsamer nach oben. Zwar sind die alten Höchststände in weiter Ferne, einige Bereiche – so die Technologieaktien – liegen für 2020 aber bereits wieder im Plus. Erste Börsianer sprechen schon von einem bevorstehenden neuen Bullenmarkt.

Drei Annahmen liegen dem zugrunde: 1. Die Realwirtschaft erholt sich rasch von den Folgen der weltweiten Lockdowns. 2. Es kommt zu keiner weiteren Infektionswelle, die weitere Lockdowns erforderlich macht. 3. Die Notenbanken vollbringen wieder einmal das Wunder, Finanzmärkte und Realwirtschaft aus der Krise zu führen. Zweifel sind angebracht.

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