Thomas Brussig
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Thomas Brussig im Gespräch mit Alexander Marguier - Cicero Podcast Gesellschaft: „Es wird keine Klima-Apokalypse geben“

Der Schriftsteller Thomas Brussig spricht mit Cicero-Chefredakteur Alexander Marguier über den ständigen Katastrophen-Alarmismus in Politik und Medien – und erklärt, warum er sich davon nicht irre machen lässt.

Alexander Marguier

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Thomas Brussig zählt zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern, mit Büchern wie „Helden wie wir“ oder „Wie es leuchtet“ machte er Furore. Und die Verfilmung von „Sonnenallee“ durch Leander Haußmann war ein sensationeller Kino-Erfolg. Brussigs neues Werk, das am 24. August im Wallstein-Verlag erscheint, ist jedoch kein Roman. Sondern eher ein Selbsterfahrungsbericht, beinahe schon eine Autobiografie des Thomas Brussig vor dem Hintergrund wechselnder Gefahrensituationen: von Corona über Rinderwahn und atomares Wettrüsten bis hin zu Ozonloch und Klimawandel.

Thomas Brussig und Alexander Marguier
Thomas Brussig (li.) und Alexander Marguier in der Cicero-Redaktion / Foto Julia Marguier

„Meine Apokalypsen“ heißt der Band, und Brussig nimmt darin eine vernunftbasierte Einschätzung der tatsächlichen Gefahrenpotentiale vermeintlicher Weltuntergangsszenarien vor – wissenschaftlich fundiert, aber durchaus auch humorvoll und gespickt mit zahlreichen persönlichen Anekdoten. Es ist ein Plädoyer für Augenmaß und Nüchternheit, realistisch und optimistisch zugleich. „Wir balancieren zwar am Abgrund, aber darin sind wir, wie es scheint, ziemlich gut“, lautet Brussigs Credo. Und er fügt hinzu: „Vielleicht sollte genau dies auch unser Erfolgsgeheimnis als Menschheit bleiben: Fürchte jede Gefahr so, als könnte sie dich umbringen, dann wird schon alles gutgehen.“

Das Gespräch wurde am 16. August 2023 aufgezeichnet. 

 

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Ernst-Günther Konrad | Fr., 18. August 2023 - 16:33

Die Geschichtsbücher sind voll damit, die Weissagungen vieler Völker und selbsternannter Seher und Propheten lange vor uns lebend und mündlich weitergegeben, vor allem aber die Religionsbücher bis in die heutige Zeit, sie alle beinhalten irgendwelche apokalyptischen Szenarien. Jetzt wieder mal aktuell die Außerirdischen, die wenn es sie gibt, sicherlich böse sind und nur hier her kommen, um uns zu vernichten. Wer von uns im Forum kennt nicht die Maye-Endzeit, die Sehergeschichten eines Nostradamus usw. Fiat Lux dereinst prophezeite uns, das wir von Raumschiffen abgeholt werden. Ich könnte viele weitere Beispiele nennen und trotz sehr häufig durchaus ernsthaft klingende Weltuntergänge, sind wir noch immer da. Die einzige Frage, die sich mir stellt ist: "Wem nutzt die Angstmacherei, die Panik, das emotionale Einschlagen auf die menschliche Seele?" Folge dem Geld und deren Machthabern, dann erklären sich viele dieser Apokalypsen von selbst. Angst essen Seelen auf hieß dereinst ein Film.

Albert Schultheis | Fr., 18. August 2023 - 22:30

Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn Sätze rausgejazzt werden wie: "Wir müssen mehr Diktatur wagen!" - Der einfältige Literat sagt das, während er gleichzeitig den Horror der Diktaturen des 3. Reichs und der DDR 1.0 beschwört! Die größten Katastrophen in der Geschichte der Menschheit waren diktatorische , gewalttätige und kriegerische Übergriffe des Menschen auf Menschen und eben nicht Pandemien und Naturkatastrophen. Letztere wurden durch menschliche Vernunft und Wissenschaft regelmäsig eingedämmt und überwunden!
Die größte Katastrophe, der größte Skandal der Gegenwart war nicht Corona (die angeblichen 200.000 Tote MIT und AN sind reiner Bullschitt), sondern der Krieg in der Ukraine! Mit wahrscheinlich über einer halben Million getöteter und verwundeter junger Männer! Dieser Krieg ist menschengemacht! In Washington als großer Coup ausgedacht und von fanatischen Vasallen in der Ukraine vom Zaun gebrochen. Und er ist die größte Klimakatastrophe des jungen 21. Jahrhunderts.