Politisches Personal - Wo sind die Straßenpolitiker?

Kolumne: Schöne Aussicht. Politiker haben Nachwuchsprobleme. Einzig eifrige Parteifunktionäre schaffen noch den Aufstieg. Kluge Köpfe gehen längst andere Wege. Diese Abkehr vom Ideologischen und die Konzentration aufs Private sind fatal

Bundeskanzlerin Angela Merkel (l-r, CDU), CDU-Generalsekretär Peter Tauber, der CDU-Abgeordnete Volker Kauder und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer sprechen bei der konstituierenden Sitzung des 19. Deutschen Bundestages am 24.10.2017 im Plenarsaal im Reichstagsgebäude in Berlin.
„Gebraucht wurden elastische und rückgratlose Verwalter, für die die Wähler und deren Kratzbürstigkeit eher Störfaktoren sind als Antrieb und Legitimation des eigenen Handelns“ / picture alliance

Autoreninfo

Matthias Heitmann ist freier Publizist und Autor des Buches „Zeitgeisterjagd. Auf Safari durch das Dickicht des modernen politischen Denkens“ (TvR Medienverlag Jena 2015). Im Januar 2017 ist sein neues E-Book „Zeitgeisterjagd SPEZIAL: Essays gegen enges Denken“ erschienen. Infos zum Download unter www.zeitgeisterjagd.de.

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Matthias Heitmann

Die politische Lähmung der Republik lässt den – flehenden oder wütenden – Ruf nach einem Generationenwechsel in der Politik lauter werden. Gerade jetzt, da mangels williger Konkurrenten in ausreichender Menge nun also die ehemals „Große“ Koalition sich anschickt, sich erneut gegen den Willen der Wähler zusammenzuraufen, ist dieser Wunsch nachvollziehbar. Es ist vor allen Dingen die Diskrepanz zwischen den grundlegenden Veränderungen in vielen Ländern der westlichen Welt einerseits und der weiterhin tiefgefrorenen politischen Landschaft des Berliner Regierungsviertels andererseits, die ein Weiter-so für viele Menschen zu einer surrealen, zumindest aber nicht eben zukunftsweisenden Vorstellung machen. Woher aber soll die Zukunftsorientierung kommen? Es erscheint logisch, in solch einer Situation alle Hoffnungen auf den politischen Nachwuchs zu setzen. Doch ist diese Hoffnung berechtigt?

Die klugen Köpfe fliehen

Der Nachwuchs in den Parteien, auf den sich die schütteren Aussichten auf Besserung konzentrieren, ist ein Erzeugnis genau der Politik, deren gähnende inhaltliche Leere Grundlage der heutigen Stagnation ist. Es gibt kaum mehr „Straßenpolitiker“, die aus dem echten Leben und aus dem festen Glauben an ferne und hochhängende Zukunftsvisionen heraus in die Politik quereinsteigen. Dazu ist diese Welt mittlerweile viel zu hermetisch abgeriegelt. Ihre Akademisierung und Professionalisierung stellt sicher, dass visionäre und unangepasste Himmelsstürmer zwangsweise begradigt beziehungsweise gebrochen werden. In den Zeiten des alternativlosen Gesellschaftsmanagements bestand kein Bedarf an visionären und querköpfigen Veränderungswütigen; gebraucht wurden elastische und rückgratlose Verwalter, für die die Wähler und deren Kratzbürstigkeit eher Störfaktoren sind als Antrieb und Legitimation des eigenen Handelns.

Wer heute tatsächlich durch das parteiübergreifende System der geistig-moralischen Nivellierung nach oben kommt, hat sich Eigenschaften antrainiert, die weder zum Neu- und Selbstdenken prädestinieren, noch auf eine besonders starke Verwurzelung in der Alltags- und Arbeitswelt der Menschen, noch auf ein Interesse an beidem schließen lassen. Querköpfe und ideengetriebene Gestalter bevorzugen den Karriereweg weg vom gesellschaftspolitischen Engagement in Parteien und hinein in die Privatwirtschaft und das eigene Unternehmen. Nicht zuletzt ist diese Berufsoption auch finanziell viel lukrativer.

Zum Vergleich: Für das Monatsgehalt der deutschen Bundeskanzlerin von knapp 19.000 Euro bindet sich ein mittelmäßig talentierter Fußballer ohne Schulabschluss höchstens noch in der zweiten Bundesliga die Schuhe selbst zu. Warum also sollte ein passabel erfolgreicher Rechtsanwalt in den Bundestag wechseln? Geld kann kein Grund sein, der ernsthafte Glaube an Gestaltungsmöglichkeiten auch nicht. Eine größere Rolle spielen hier wohl Parteigehorsam oder aber persönliche Eitelkeit. Wer heute tatsächlich geldgierig ist, gestaltungswillig und zudem noch einigermaßen realistisch denkt und intelligent ist, der schlägt den Karriereumweg über die Politik gar nicht erst ein. Die klügsten Köpfe halten sich von der professionellen Politik fern, und sie werden ferngehalten. Auf denjenigen, die dennoch in die Politik gehen, soll nun die Hoffnung auf Erneuerung beruhen? Ernsthaft?

Politik ohne Visionen ist nur triste Verwaltung

Es ist aber nicht nur die weitgehend unattraktive „Job-Beschreibung“, die fehlenden Lukrativität und das geringe Ansehen des Politikers, die viele Menschen von der Sphäre der Politik fernhalten. Die Ursache für die abgesunkene Attraktivität der politischen Sphäre ist die rasant fortschreitende Verengung des Horizonts des politisch Denkbaren. Die packenden Debatten über unterschiedliche Zukunftsvisionen und die dazugehörigen Ideologien, Weltanschauungen und Wertvorstellungen, die die Menschen in ihren Bann zogen und auch mobilisierten, sind lange vorbei. Das Zeitalter der großen Ideologien, in denen es nicht nur um individuelle Ziele und Vorteile ging, sondern in denen Politik als etwas Größeres und die individuelle Ebene Transzendierendes lebendig war, ist Geschichte. Heute gilt Politik als weitgehend wirkungslos, sinnlos und veränderungsunfähig. Entsprechend gering ist die Anziehungskraft der Politik auf gestalterische Menschen und somit auch auf die ambitionierten und klugen Köpfe.

Der Gestaltungsrahmen der Politik hat sich im Zuge des Niedergangs großer Visionen und Ideen auf Bereiche verschoben, die scheinbar stärker am Leben der Menschen ausgerichtet, weniger abstrakt und somit „näher dran“ sind. Ging es in der Vergangenheit stärker um die Festlegung grober Richtlinien, dominiert heute die möglichst totale Risikovermeidung und das gesellschaftliche Mikromanagement bis hinunter in die früher tatsächlich private Privatsphäre. Paradoxerweise wurde dieser Trend gerade auch durch die „Revolutionäre von 1968“ befördert. Ihr Slogan „Das Private ist politisch“ sollte der schon damals als abgehoben, abstrakt und menschenfeindlich geltenden „großen Politik“ konkretere, menschenfreundlichere und natürlichere Alternativentwürfe entgegensetzen. Diese „Privatisierung des Politischen“ ist heute in unheilvoller und zutiefst autoritärer und freiheitsfeindlicher Vehemenz Wirklichkeit geworden: Die Regulierung menschlichen Handelns, Lebens, Konsumierens bis hin zum Denken und Sprechen des Einzelnen dominiert heute den Bereich, in dem man einst in offener Debatte um die besten Zukunftsvisionen für die Welt rang.

Das Private ist unpolitisch

Es ist auffällig, dass sich viele Menschen in der heutigen politischen Tristesse an das politische Personal der Vergangenheit erinnern. Viele wünschen sich Charakterköpfe wie Brandt, Geissler, Genscher, Schmidt, Strauß und sogar Kohl und Joschka Fischer zurück und beklagen die Gesichtslosigkeit moderner Politik. Warum es heute solche Politiker nicht mehr gibt, wird jedoch nur selten diskutiert – möglicherweise, weil die Antwort unbequem ist. Das Aussterben der politischen Charakterköpfe ist nämlich die logische Folge der Abkehr von den großen politischen Ideologien. Diese Betonung des Persönlichen umschreibt letztlich nur die inhaltliche Entleerung des Politischen.

Typen wie die Genannten würden sich heute weder in den Apparaten entstehen noch sich durchsetzen könnten. Die Logik ist einfach: Ohne profilierte Politik können sich keine scharfen politischen Profile entwickeln. Es war ein fataler Trugschluss zu glauben, durch die Fokussierung auf die Persönlichkeit von Politikern das Fehlen von politischen Inhalten und Ideologien kompensieren zu können. Der Mangel an profilierten Köpfen zeigt vielmehr: Politik ist viel mehr als nur das Persönliche und Private. Oder noch deutlicher formuliert: Das Private war nie politisch, es ist sogar zutiefst unpolitisch. Die teilweise bewusst vollzogene Abkehr der Menschen von der Politik hat diese erst wirklich so unerträglich gemacht, wie sie heute ist. Es mag paradox klingen: Aber die angebliche „Personalisierung“ hat Politik gerade nicht persönlicher und menschlicher, sondern zum Spielfeld von misanthropischen Gestaltungsverweigerern und freiheitsfeindlichen Zukunftspessimisten gemacht.

Abstraktes politisches Denken lohnt sich!

Vor diesem Hintergrund sollte man nicht allzu große Hoffnungen darauf setzen, dass junge Politiker automatisch für frischen Wind sorgen. Sie können zwar alte Zöpfe abschneiden und glaubhaft alte politische Rituale und auch Wahrheiten infrage stellen. Der junge österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz oder auch der französische Präsident Emmanuel Macron sind Beispiele hierfür. Aber das (berechtigte) Einreißen alter baufälliger Mauern reicht nicht aus, um neue und moderne Gebäude zu errichten, wie US-Präsident Donald Trump tagtäglich unter Beweis stellt. Dazu braucht es neue und moderne Ideen und den Glauben daran, dass positive Veränderung möglich ist. Dieses Denken kann nur in der kontroversen Auseinandersetzung mit politischen Gegnern und in einer Sphäre politischer Freiheit gedeihen. Und in dieser Hinsicht sind weder Kurz noch Macron bisher positiv auffällig geworden. Nicht das Alter der Köpfe ist wichtig – entscheidend ist das Alter ihres Denkens. Und hier braucht die westliche Welt eine deutliche Verjüngungskur – und zwar über alle Generationen und Parteien hinweg.

Gerade die jungen Generationen müssen dazu aus ihrer häufig antipolitischen Komfortzone hinaustreten und sich mit der Tatsache auseinandersetzen, dass es für positive Veränderungen und für politische wie persönliche Freiheiten weder eine App noch einen Lieferservice gibt. Freiheit und Erneuerung müssen erstritten und erbeutet werden. Dies von dem politischen Nachwuchs zu erwarten, der dazu erzogen wurde, eben dies zu verhindern, ist unrealistisch. Demokratisierung von oben funktioniert auf Dauer genauso wenig wie deren Unterdrückung – das hat nicht zuletzt die friedliche Revolution von 1989 gezeigt. Es braucht Leute, die anders und selbst denken, die bereit sind, für ihre Überzeugungen etwas zu riskieren, und für die Politik mehr ist als das Verwirklichen konkreter privater Träume. Politik muss wieder abstrakt werden und die Ebene des Persönlichen verlassen. Wenn sich Politik wieder um große Ideen und ferne Visionen dreht, dann kann sie auch wieder ein positives Verhältnis zu Ideen, zur Debatte und zur Freiheit entwickeln.

Werner Peters | So, 7. Januar 2018 - 10:49

Ganz excellenter Kommentar. Den Satz möchte ich beispielhaft nennen: "rasant fortschreitende Verengung des Horizonts des politisch Denkbaren." Alternativlos eben. Genau deshalb haben wir seit Jahren Merkel und werden sie so schnell auch nicht los. Auch die kritischen Anmerkungen zu den "jungen" Hoffnungsträgern, wie z.B. Kurz in Ö, teile ich voll und ganz. Nicht selten stellen sich die später als schlimmer heraus als die Alten. Auch der deutsche Hoffnungsträger Jens Spahn gehört in diese Kategorie.

Johannes Rausch | So, 7. Januar 2018 - 11:11

Herr Heitmann, 100% Zustimmung. Wenn sie die Berufspolitiker mit auf dem normalen Arbeitsmarkt (nicht Helferindustrie, Genderforschung u.s.w.) nicht verwertbaren Studien- und Berufsabschlüssen; bzw. ohne einen solchen aus den Parlamenten nehmen würden, dann wären diese ziemlich leer. Wenn dann noch alle aus dem öffentlichen Dienst entfernt würden, die ihre Stelle nur aufgrund des richtigen Parteibuches erhalten haben, hätten wir einen super leistungsfähigen öffentlichen Dienst, und Parlamente, mit viel Klasse und wenig Masse.

Die deutschen PolitikerInnen der Jetzt-Zeit einfach vergessen u. darauf - wider alle Vernunft - hoffen, dass dieses Land noch eine Zukunft hat. Womit haben die arbeitswilligen u. leistungsorientierten Deutschen sie verdient? ...

Auch von mir Zustimmung!
Allerdings Einspruch bei Zitat: "Wer heute tatsächlich geldgierig ist, gestaltungswillig und zudem noch einigermaßen realistisch denkt und intelligent ist, der schlägt den Karriereumweg über die Politik gar nicht erst ein." Das mag so sein....
Wer allerdings nicht so intelligent und durchsetzungsfähig, aber trotzdem geldgierig ist, der hat als Politikprofi doch eine sehr gute Möglichkeit, sich ins warme und gut gemachte Nest ohne größere Verantwortungsbelastung zu legen....
Deshalb werden wir von UnPolitikern regiert und reglementiert und wird Verantwortungsethik in der Politik immer seltener. Wie Roger Köppel bereits vor einiger Zeit zu einer deutschen UnPolitikerin sagte, Zitat sinngemäß: " Mich erstaunt die Dreistigkeit mit der Sie das Geld anderer Leute ausgeben, dass Sie selbst nie verdient haben..."

Christoph Kuhlmann | So, 7. Januar 2018 - 11:18

allein es fehlt der Generationenkonflikt. Der Kapitalismus hat den Wettbewerb der Wirtschaftssysteme gewonnen. Es gibt kein existierendes Gegenmodell mehr, sieht man mal von Ländern wie Kuba, Venezuela oder Nordkorea ab. Insofern geht es nicht mehr um grundsätzliche Systemfragen. sondern "nur" noch um Fragen, welche die Wirtschaft nicht mehr grundsätzlich in Frage stellen. Wie etwa der Brexit, um die nationale Kontrolle über die Einwanderung wiederzuerlangen. Im Bundestag sitzen mindestens zweihundert neue Abgeordnete. Zumindest eine Partei war bisher nicht vertreten. Der Zugang der Quereinsteiger spielt sich heute eher über die Neugründung von Parteien ab. Dies erklärt auch den Bedeutungsverlust der Volksparteien. Dort weiß man beim Eintritt nicht, welche Politik man danach zu vertreten hat. Insofern entfällt das Motiv bestimmte politische Ziele zu verfolgen weitgehend. Der berüchtigte Parteisoldat, der alles vertritt was seine Parteiführung vorgibt, ist ein Auslaufmodell.

Reinhard Oldemeier | So, 7. Januar 2018 - 11:43

Wer Visionen hat sollte sich untersuchen lassen sagte einst der Altkanzler Schmidt.
Und er hat Recht! Viel zuviele von unseren Eliten haben solche. Dieses kann man jeden Tag in den Zeitungen und im Fernsehen bewundern. Mit einem messianischen Eifer werden uns dort der Multikulti näher gebracht.
Was tatsächlich fehlt sind die Praktiker. Die sich auch im Maschinenraum der Republik gestanden haben. Die heutigen Politiker wechseln vom Hörsaal der Uni gleich in den Plenarsaal. Oder die sogenannten Beamten, die keine Karrierechancen sehen und nun ihr Heil in der Politik suchen.
Wieviele Handwerker oder Angestellte sind denn überhaupt Volksvertreter? Welche Unternehmung stellt seine Mitarbeiter frei für das Gemeinwohl?
Wenn man aber den Meckerköppen als Antwort gibt, angagiere Dich, vertritt Deine Meinung, finde Mehrheiten, ja dann fängt der Motor an zu stottern. Aber wie sagte John F Kennedey so schön "frag nicht was der Staat macht sondern frag ihn was Du machen kannst".

Ursula Schneider | So, 7. Januar 2018 - 12:13

Es trifft sicher zu, dass unsere derzeitige Politik in gähnender inhaltlicher Leere erstarrt, sich im "Mikromanagement" erschöpft u. so für kreative Nachwuchskräfte, die verändern u. gestalten wollen, wenig attraktiv ist.

Doch liegt das m. E. nicht am Fehlen großer Visionen u. abstrakter Ideologien. Die haben der Politik selten gutgetan. Viel wichtiger scheint mir die Bemerkung, neues Denken könne nur "in der kontroversen Auseinandersetzung mit politischen Gegnern und in einer Sphäre der Freiheit gedeihen".

Und damit kommen wir zur AfD, die Heitmann mit keinem Wort erwähnt, obwohl genau sie versucht, diese autoritäre, alternativlose Wurstelei, die den Wähler nur als Störfaktor betrachtet, zu durchbrechen. "Es braucht Leute, die anders und selbst denken, die bereit sind, für ihre Überzeugungen etwas zu riskieren." Richtig. Eine Nachwuchspolitikerin in diesem Sinne wäre da z.B. Alice Weidel: jung, intelligent, mit neuen Ideen, berufserfahren, bürgernah und mutig ...

Frau Weidel ist dafür hochbegabt und dadurch für Andere hochgefährlich...
Ich habe selbst gesehen wie sie von 5 Gesprächspartnern und 2 Moderatoren,
also gesamt 7 Personen die sich als 7 "Gesprächsfeinde" entpuppt haben.
Darunter Frau Slomka - unterste Schublade.
MFG E. Schwarz

Reiner Jornitz | So, 7. Januar 2018 - 12:35

sieht alles trist und fad in der Bundesrepublik aus.
Wenn man bedenkt ,das man von 3 -4 Bundestagsabgeordneten ab und zu etwas hört kommt es einem persönlich etwas fragwürdig vor. Wenn eine Bundeskanzlerin an 700 Abgeordneten vorbei alleine regiert kann nur Langeweile und Frust dabei herausholen. Schauen sie einmal doch bei der AFD vorbei, dort finden sie diese die sie suchen ! Stühle, Tische und Cafe gibt es auch und erstklassige Informationen und Lösungen zum Wohl unseres Landes

Kostas Aslanidis | Mo, 8. Januar 2018 - 11:52

In reply to by Martin Michael

Merkel, Schulz, Eckhart-Göring, Seehofer sind die "Köpfe". Das non plus ultra, des Denkens. Da kann ein Platon doch nicht mithalten.

Dr. Lothar Sukstorf | Mo, 8. Januar 2018 - 12:55

In reply to by Martin Michael

Nun ja, Platon war ja auch ein erklärter Gegner der attischen Demokratie. Davon abgesehen, ich hege mehr Sympathie für den spartanischen Kosmos a lá Lykurgos!

Ralph lewenhardt | So, 7. Januar 2018 - 12:48

Hintergrund dieses Dilemmas sind die völlig überalterten CDU und SPD, deren Mitgliederzahlen zusammen über 50% geschrumpft sind.Die visionslosen Platzhirsche in diesen Läden kennen alle Tricks und Rafinessen, um sich mit ihren Krakenarmen an der Macht zu halten und nur darum geht es. Wer denen zu populär wird, wird bei bester Gelegenheit ins Aus befördert. Was hat allein Merkel für fähige Leute beseitigt und dafür treue Marionetten um sich rum einzementiert. Die werden mit Dauer-Regierungsämtern belohnt, egal ob ihre fachlichen Voraussetzungen dafür bestehen oder nicht. Wirds dann zu offensichtlich, wechseln sie ins nächste Amt oder zuletzt eben zur EU. Infolge ist die "Repräsentativen Demokratie" mehr als Reform bedürftig um Artikel 20 (2) des Grundgesetzes endlich wieder zu seinem Recht zu verhelfen und so die Spoaltung der Gesellschaft nicht immer weiter voranzutreiben.

Heiner Hannappel | So, 7. Januar 2018 - 13:02

Wenn der intellektuelle Horizont der Politiker immer nur bis zum Ende einer Legislaturperiode reicht, kommt eben keine gute Politik zustande, sondern eine unerträgliche Mittelmäßigkeit, die an die nachfolgende Politikergenerationen weitergereicht wird, die nichts anderes kennen als zu buckeln um an die erstrebten Positionen zu kommen. Und so feiert eine Politik der unteren Mittelmäßigkeit immer wieder sich selbst und erkennt nicht, dass sie damit ihre Wähler enttäuscht und deren Intellekt beleidigt. Diese wenden angewidert von diesen und der Wahlkabine sich ab!Wie sagte schon Winston Churchill:Ein Politiker denkt an seine Partei, ein guter Politiker an das Volk!

Christa Wallau | So, 7. Januar 2018 - 13:17

aber Sie haben etwas zu erwähnen vergessen:
Es g i b t in Deutschland längst Menschen, die
"anders u. selbst denken, die bereit sind für ihre
Überzeugungen etwas zu riskieren", wie Sie das
vehement einfordern, z.B. in der AfD. Und was geschieht mit ihnen?
Sie werden nicht freudig begrüßt als dringend benötigter Eisbrecher in einer total festgefrorenen
politischen Landschaft, sondern fast unisono von Ihrer Zunft als "Schande für Deutschland"
angegriffen/ausgegrenzt. Daß die Altparteien dies tun, ist verständlich, aber von unabhängigen
Beobachtern u. Denkern darf man doch wohl etwas anderes erwarten.
Sie u. Ihre Kollegen reden u. handeln nach dem Motto: Wir brauchen politischen Aufbruch, freie Auseinandersetzung u. Leute mit Visionen aus allen Bereichen der Gesellschaft, aber bitte nur zu unseren engen Bedingungen bzw. Vorstellungen. Das kann natürlich nicht funktionieren!
"Die klugen Köpfe fliehen" übrigens schon lange
aus D, und dies hat n u r mit verfehlter Politik zu tun!

Lothar Kempf | So, 7. Januar 2018 - 13:51

Der Kern steckt im letzten Satz: eine weitsichtige Politik - auch Vision genannt.
Wohin soll die Reise gehen? Wie wird sich unser Land in den nächsten 25-50 Jahren verändern bzw. verändern müssen? Welche Auswirkungen wird es auf Bürger, Bildung, Kultur, Strukturen, Wirtschaft etc. haben? Hier Antworten zu finden, sie zu kommunizieren oder gar umzusetzen erfordert fachliche und persönliche Fähigkeiten, die die derzeit aktiven Politiker-Generationen nicht vorweisen können. So sonnt sich unsere politische Elite im selbstgeschaffenen Kosmos, der den Andersdenkenden und -Handelnden den Zuritt nicht gewährt. Hier spielen Arroganz und Selbstüberschätzung eine wesentliche Rolle. Im Laufe vieler Legislaturperioden wurde unser vorrangig aus Bürgern, Handwerk, Kleinunternehmen etc. parlamentarisch zusammengesetzter Bundestag, bewußt und gezielt verändert. Das Hier und Heute wird von Berufspolitikern, Lobbyisten, Beamten, Juristen etc. repräsentiert - nicht aber der Wille des Souveräns.

Markus Michaelis | So, 7. Januar 2018 - 13:52

An dem Artikel ist viel dran, aber natürlich ist wie immer die Realität komplexer. Meiner Wahrnehmung nach gibt es viele engagierte junge Menschen, die wirklich an Ideale und Ziele glauben und sich auch dafür einsetzen. Zum einen machen sie das aber nur auf lockerer Basis und für ein paar Jahre - dann wird das private Leben optimiert. Das ist vielleicht der Typus aus dem Artikel. Zum anderen sind aber eben schon politische Ideale vorhanden, nur sind die zu eng für die sich schnell ändernde und vernetzende Welt. Man denkt in Lagern und verwendet hehre Begriffe (weltoffen, Klima etc.) aber die Welt in ihrer komplexen Vielfalt will man meinem Eindruck nach dabei lieber nicht sehen. Anpassung im eigenen Lager, wie im Artikel, ist dann neben dem einfachen Karriereweg auch ein Vermeiden von widersprüchlichem Denken - soetwas ist meist weniger attraktiv als klare Werte.

Frank Pfaff | So, 7. Januar 2018 - 15:05

"Es braucht Leute, die anders und selbst denken, die bereit sind, für ihre Überzeugungen etwas zu riskieren, und für die Politik mehr ist als das Verwirklichen konkreter privater Träume. Politik muss wieder abstrakt werden und die Ebene des Persönlichen verlassen. Wenn sich Politik wieder um große Ideen und ferne Visionen dreht, dann kann sie auch wieder ein positives Verhältnis zu Ideen, zur Debatte und zur Freiheit entwickeln."

Deutschland hat doch eine. Heisst Petry, Frauke.

Klaus Dittrich | So, 7. Januar 2018 - 15:41

„Woher aber soll die Zukunftsorientierung kommen?“
Denken ist keine Altersfrage – daher ist der sog. Politikernachwuchs nur eine mögliche Antwort.

„Die packenden Debatten über unterschiedliche Zukunftsvisionen und die dazugehörigen Ideologien, Weltanschauungen und Wertvorstellungen, die die Menschen in ihren Bann zogen und auch mobilisierten, sind lange vorbei.“
Die Ideologie hat sich schon lange die Sozialwissenschaften untertan gemacht – sie schreibt gelegentlich dort ab; ansonsten bleibt es akademischer Diskurs. Neue Ideen erwachsen aber aus der wissenschaftlichen Untersuchung gesellschaftlicher Vorgänge.

Holger Stockinger | So, 7. Januar 2018 - 16:27

von Herrn Heitmann ist gut durchdacht.

Was etwas "außen vor" bleibt, ist die Analyse des Klimas der Stimmungsmache in diesem Land. Das "Politische" hat sich seit den 68igern so auf die Floskel "linksliberal" eingeschworen, dass eine Atmospähre wie zu DDR-Zeiten an der Herrschaft ist. Mit dem Paragraphen "Volksverhetzung" wird nicht nur jeder zu Ironie-Fähige zum Gesetzesbrecher zu machen versucht, sondern das eigentlich Grundgesetz-geschützte Recht auf freie Meinungsäußerung konterkarriert.

Und wer "politisch-korrekt" nicht mitschwimmt, ist dann "Demokratiefeind".

Um aber das auszuhalten, muss man schon AfD-Politiker werden ...

Dimitri Gales | So, 7. Januar 2018 - 20:24

an Qualitätsbewusstsein mangelt, überall, in Sachen Kultur, Wirtschaft und eben auch Politik. Ich kenne eine Reihe von Unternehmenslenker und kreative Leute im Kulturbereich, die auf keinen Fall in die Politik gehen würden. Ich würde sogar sagen, die aktuelle politische Landschaft hierzulande wirkt abschreckend. In Abwandlung bekannter Worte eines verblichenen bayrischen Regierungschefs: lieber Orangen in Sibirien züchten, als heutzutage in Deutschland Politiker sein.

Harro Meyer | So, 7. Januar 2018 - 20:49

Wo sind sie geblieben, jene Männer und Frauen, denen das Volkswohl wichtiger war, als ihr Besitz und ihre politische Reputation auf der Straße zu verheimlichen
Hatte da nicht einer seine Vorstellungen vorher in einem dicken Buch zusammengeschrieben und einem Geistlichen redigieren lassen, damit später keiner sagen konnte, er hätte es nicht verstanden. Dass das sein größter Fehler war, hätte er wohl damals nicht geglaubt, galten doch Geradlinigkeit und Standvermögen als wesentliche Eigenschaften eines Politikers. Damit hat er doch die Pläne unserer gutlaufenden Demokratie grundlegend durcheinandergebracht.
Die politische Lähmung der Republik lässt den flehenden Ruf nach einem Paradigmenwechsel immer lauter werden. Gerade jetzt, da mangels williger und abgeschmähter Kandidaten in ausreichender Menge nunmehr die Alte Politikerklasse sich wieder anschickt, gegen den erklärten Willen der Wähler sich zusammenzuraufen, um denen die Schuld zuzuschieben, fragt man: ist der Wähler so dumm

Wolfgang Selig | So, 7. Januar 2018 - 21:52

Straßenpolitiker helfen nicht. Es braucht eine Änderung der Einstellung der Bevölkerung zur Politik. Lee Kuan Yew in Singapur hat es damals vorgemacht: „Zahle jedem Minister eine Million $ jährlich und du bekommst weder Korruption noch unfähige Leute.“ und genau das wäre es. Die dritte Reihe eines großen Autoherstellers wäre dämlich heute in die Politik zu gehen, die Partner von Unternehmensberatungen auch. Aber eine solche Revolution der Vergütung, wie sie beispielsweise bei den Fluglotsen im öffentlichen Dienst vor vielen Jahren durchgesetzt wurde, ist ohne Einsicht der Masse der Bevölkerung, dass ihre eigenen Gehälter gerade nicht mit solchen Positionen vergleichbar sind, gegen Fernsehen und Bildzeitung nicht durchsetzbar, im Netz schon gar nicht. Dafür hat unser Land zu lange in Frieden und Sicherheit gelebt. Darum vermute ich, dass erst nach der ersten echten Krise seit 1945 Bewegung reinkommen wird, wenn es nicht mehr reicht, nur Marginalien in Deutschland zu ändern.

Heinrich Jäger | Mo, 8. Januar 2018 - 06:47

gestalterisch ambitionierte Köpfe fehlen in der Politik Deutschlands derzeit völlig .Das Feld wird solchen Gestalten wie z.B. Göring Eckardt überlassen die es ohne Berufsabschluss fast bis zur Ministerin gebracht hätte .In die Politik gehen eigentlich nur noch Leute die nichts drauf haben und gut katzbuckeln können ist leider so .Leider sehe ich keinen Ausweg aus dieser Abwärtsspirale des Niveaus der politischen Akteure .

Carsten Lyck | Mo, 8. Januar 2018 - 09:11

Der Kommentar trifft nur einen Teil des Problems. Es sind schon viele hervorgetreten. Die Prozesse bis zum Verständnis brauchen in der aktuellen Lage gefühlte Ewigkeiten. Jetzt in 2018 bzw Ende 2017 treten einige, der bereits 2015 aufgeführten und mittels simpler durchschaubarere rhetorischer Tricks als "Ängste" diffamierten, Probleme hervor. Jetzt wird wie wild in der rhetorischen Mottenkiste gesicht, um das im Sinne der sich nun als falsch gezeigten Entscheidung besser dar zustellen. Die diffamierten Menschen sind allerdings gebrandmarkt. Eine komplett neue Demokratiekultur benötigt das Land. Sie kann von den Älteren ausgehen, aber die Jüngeren müssen irgendwann (und nicht in die pc) einsteigen, sonst geht ihre Zukunft verloren!

Reinhard Benditte | Mo, 8. Januar 2018 - 09:34

Ja, es fehlen DIE Politiker mit Charakter, mit Profil, mit Ecken und Kanten. Ursachen gibt es viele, die 68er sind sicher eine davon. Man muss aber auch die Frage stellen, ob es auch an den Medien und den Parteiapparaten liegt? Die Medien berichten eben nicht objektiv, sondern subjektiv und sind beeinflusst durch die Vorgabe Ihrer Eigner. Der Parteiapparat schlaegt bei Abweichlern mit aller Härte zu; das artet in Mobbing aus, wie es der Fraktionsvorsitzende der Union bestens praktiziert, oder Abweichler werden mit aller Macht durch die “Herrschenden” in der Parteihierachie “fertig” gemacht - siehe die Abweichlerin von den Gruenen in Nds. Und nicht zu vergessen ist das politische System: Das Zweitstimmensystem foerdert die innerparteilichen Karriere und erfordert Anpassung; ein System, das sozusagen nur die Erststimme kennt, würde den “Konkurrenzkampf” in den Wahlbezirken foerdern und hier wuerden in der Tat sich Querdenker mit Profil durchsetzen koennen.

Angela Seegers | Mo, 8. Januar 2018 - 10:18

Eigentlich war es absehbar, jetzt ist es da. Gleichgültigkeit dank Wohlstand und Bequemlichkeit. Als sich in den letzen zwei Jahren die großen Charakterköpfe alle nacheinander auf den Weg ins Nirwana machten, war das der Startschuss dessen was wir heute erleben. Der Staffelstab wurde nicht übergeben, es wurde gegangen (nachvollziehbar, haben sie ihre Ruhe in Frieden verdient). Ich habe leider keine Idee, wie wir aus dem Dilemma herauskommen. Ich weiß nur, dass verlorenes Vertrauen neu entwickelt werden muss. Alles andere führt zum Zusammenbruch, an dem einige wenige profitieren (Casino Kapitalismus etc....).

Werner Schick | Mo, 8. Januar 2018 - 11:41

Werter Herr Pfaff,
ihrem Kommentar kann man bis zur letzten Zeile zustimmen. Wieso sie darauf kommen, dass Fr. Petry, der Politiker sein soll den wir brauchen, ist mir ein Rätsel. Sie ist genau das Gegenteil von dem was wir dringend benötigen. Sie ist egoistisch, opportunistisch und nur dem Eigenwohl verpflichtet, genau der Typ der unsere Interessen heute missachtet und nur an sich denkt. Diesen Typ Politiker haben wir bereits seit mehr als 30 Jahren und wir sollten diese Typen schleunigst entsorgen für alle Zeiten und einen wirklichen Neuanfang mit neuem und völlig unbelastetem Personal starten und allen Menschen mit gesundem Menschenverstand die Möglichkeit geben, sich politisch zu engagieren ohne jede Parteizugehörigkeit. Mit dem jetzigen Personal, das unser Land an die Wand gefahren hat, ist jedenfalls kein Neuanfang mehr möglich u. auch nicht wünschenswert. Wer derart bewusst um nicht zu sagen grob fahrlässig seinem Land geschadet hat, darf keine Verantwortung mehr haben.

Torsten Knecht | Mo, 8. Januar 2018 - 14:04

... sucht man heute vergebens.

Parteien sind wie Armeen hierarchisch strukturiert mit einem Top-Down Ansatz. Parteibonzen wollen erreichte Privilegien, Macht u. Status so lange erhalten wie möglich.

Einen Politiker - egal wo - mit Einfluss zu finden, der sich für die Belange der unteren 10% - 30% der Bevölkerung einsetzt, den wird es kaum geben, weil damit weder eine Wahl gewonnen wird u. damit niemand Parteivorsitzender wird.

Das Problem ist also nicht personell zu verorten. Das Warten darauf wäre vergebens. Niemand steht für die Ausgegrenzte Kaste ein. Wenn sie das nicht selbst können, dann haben sie verloren. Weil da keine Solidarität untereinander herrscht, sondern erst Recht "das Recht des Stärkeren" u. Egoismus, um da zu überleben o. um sozial aufzusteigen.

So langsam begreifen auch Teile der Mittelschicht, das sie politisch ausgegrenzt werden. Bin gespannt, wie sich das weiter entwickeln wird? D. baut spätestens seit Schröder u. Merkel sowieso sozial ab.

Eckhard Fell | Mo, 8. Januar 2018 - 17:59

Den geneigten Lesern sei ein Beitrag im CICERO, Heft 12 von Monika Maron empfohlen. Am Beispiel der Ostdeutschen und speziell der AfD wird aufgezeigt, wie Alt-Parteien und Medien mit neuen Politikern verfahren - und alles im Namen der Demokratie.

Dr. Lothar Sukstorf | Di, 9. Januar 2018 - 12:29

Heitmann hat die Frage falsch gestellt! Die Frage sollte lauten, wo bleibt das deutsche Volk, warum geht es nicht auf die Straße?

Reiner Kraa | Di, 9. Januar 2018 - 14:30

ist ein ungelöstes Problem. So schwierig ist das vom Autor zutreffend beschriebene aber nicht zu lösen. Das Problem besteht im wesentlichen in der Existenz des Parteienfilzes. Den zu beseitigen bedarf es nur einer Änderung des Wahlrechts, die dazu führt, dass die von den Parteien aufgestellten Listen von den Wählern gehörig durcheinandergebracht werden können. Erst dann wird es Politiker geben, die Willens sind, statt ihren Parteioberen den Wählern gegenüber Rechenschaft abzulegen.

Harro Meyer | Di, 9. Januar 2018 - 15:29

Ein böser Politiker hat einmal am Kamin gesagt: Die Religion sei die Kultur der menschlichen Unfähigkeit. Vielleicht gilt das auch für die Politik und bringt manchen mehr Einsicht in seine Unvollkommenheit
Wir sollten mehr beten!

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