Kritik am Klimaschutz - „Greta Thunberg kann nur schwarz-weiß sehen“

Einer der militantesten Mitbegründer der Grünen geht hart mit seiner Partei ins Gericht. In einem Interview kritisiert Michael Braungart, aus den Grünen sei eine „Wellness-Bewegung“ geworden. Von „Fridays for Future“ hält er gar nichts

Greta Thunberg bei einer UN-Klimakonferenz im Dezember 2019 in Madrid
Heldin oder Vorzeige-Figur für eine Partei, „die zur Wellness-Bewegung ist“? / picture alliance

Autoreninfo

Antje Hildebrandt hat Publizistik und Politikwissenschaften studiert. Sie ist Reporterin und Online-Redakteurin für CICERO.

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Antje Hildebrandt

Es sind Sätze, die der Bewegung „Fridays for Future“ ein vernichtendes Zeugnis ausstellen, und dass sie ausgerechnet aus dem Mund eines Mannes kommen, der als Mitbegründer der Grünen einst auf Fabrikschornsteine eines Chemiekonzerns kletterte, um gegen die Verschmutzung der Umwelt zu protestieren, verleiht ihnen doppeltes Gewicht: „Die Leute machen die Katastrophe einfach nur größer, damit sie selber wichtig erscheinen. Es geht weder ums Überleben des Planeten noch der Menschheit. Michael Braungart hat sie dem Flensburger Tageblatt gesagt, und nicht nur deswegen ist dieses Interview lesenswert. 

Braungart ist Chemiker. Der Ehemann der ehemaligen Greenpeace-Chefin Monika Griefahn hat sich den Schutz der Umwelt zur Lebensaufgabe gemacht. Nach dem von ihm mitbegründeten Cradle-to-Cradle-Prinzip werden weltweit schon 11.000 Produkte hergestellt, die so beschaffen sind, dass ihre Materialien auch dann noch verwertet werden können, wenn sie längst verschlissen sind – vom kompostierbaren Turnschuh bis zur Bierdose, die rückstandslos eingeschmolzen werden kann. Neue Technologien für den Umweltschutz zu nutzen, mit diesem Credo steht Braungart heute bei den Grünen ziemlich allein da. Und warum das so ist, diese Frage beantwortet er in dem Interview selbst. 

Umweltschutz als „Moralthema“

Den deutschen Verbrauchern attestiert er eine Doppelmoral. „Wir denken, es reicht, wenn wir ein bisschen weniger zerstören: weniger Auto fahren, weniger Müll, weniger Wasserverbrauch. Damit schützen wir aber nichts, wir machen nur weniger kaputt. Es ist so, als wenn wir sagen: ,Ich schlage mein Kind nur noch fünfmal statt zehnmal.`“ 

Die Grünen, kritisiert Braungart, seien die Speerspitze dieser „wunderbaren Wellness-Bewegung“: Sie seien auf halber Strecke stehengeblieben und hätten den Umweltschutz zum „Moralthema“ gemacht. Als Beispiel nennt er den Grünen-Chef Robert Habeck. „Den treffe ich heute mit einer Umhängetasche aus Lkw-Plane mit PVC in Berlin am Bahnhof." Noch weniger als mit seiner früheren Partei kann Braungart mit „Fridays for Future“ anfangen. Zwar sei es gut, dass junge Leute etwas täten. Doch dem Starrummel um Greta Thunberg steht er skeptisch gegenüber. „Sie kann nur schwarz-weiß sehen, sagt er über die Gründerin der Bewegung. Ihr Engagement werde gnadenlos überbewertet. „Ich habe bei Greenpeace mein Leben eingesetzt, um Gift aufzuhalten. Ich habe Dreck eingeatmet ohne Ende, radioaktive Stäube. Und dann sitzt da jemand vor dem Parlament, geht nicht zur Schule, wird als große Widerstandskämpferin gefeiert und für den Nobelpreis vorgeschlagen.”

Ist da vielleicht auch jemand neidisch? Braungart sagt: „Ich gebe zu, das provoziert mich."

Günter Johannsen | Mo, 20. Januar 2020 - 14:38

„Die Leute machen die Katastrophe einfach nur größer, damit sie selber wichtig erscheinen."
Ja, genau den Eindruck hatte ich von Anfang an. Dazu benutzen sie unlautere Mittel: machen unmündige Kinder zu Schulschwänzer; instrumentalisieren eine autistische Greta (Asperger Syndrom), die allein mit den eigenen Problemen schwer zu kämpfen hat. "Ich habe Dreck eingeatmet ohne Ende, radioaktive Stäube. Und dann sitzt da jemand vor dem Parlament, geht nicht zur Schule, wird als große Widerstandskämpferin gefeiert und für den Nobelpreis vorgeschlagen.”
Danke, Herr Baumgart, dass sie ihre Sicht einbringen und damit Licht ins Dunkel von „Fridays for Future“ bringen!

Bitte nachschlagen unter FAS !
das trifft das Syndrom eher !

Gerhard Lenz | Mi, 22. Januar 2020 - 08:59

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wieviel Hass und Verachtung einer Sechzehnjährigen (!) und ihrer Familie entegegenschlagen! Jetzt war also Gretas Mutter Alkoholikerin?
Für alle, die es nicht wissen: FAS = Das Fetale Alkoholsyndrom (FAS), auch Alkoholembryopathie (AE) genannt, bezeichnet eine Reihe vorgeburtlich entstandener Schädigungen eines Kindes durch von der schwangeren Mutter aufgenommenen Alkohol (Wikipedia).
Solche Kommentare haben hier nichts zu suchen! Sollte der Cicero auch nur einen Hauch des Niveaus haben, den es immer für sich in Anspruch beansprucht.
Dass solche Kommentare mit der Klimadiskussion null und weniger zu tun haben, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Hier geht es nur noch um Pöbelei und Beleidigung.

Ausgeleuchtet! Voll & Ständig.
Nein, heute muss ich leider sagen, ihr Inhalt ist leider nicht vollständig. Wir reden & hören nur von "Krankheiten & ihren Auswirkungen". Bei den "Systemen" (!!!) ist man ganz still & man will so gar nicht 'sehen & hören'. Und erst recht nicht in der Politik, weil durch das System "Macht & Geld" vervielfacht (!!!) wird.
Geht den Weg des Geldes zurück, dann werdet ihr den Puppenspieler erkennen. Herr Braungart ist sicher ein "Realo" & deshalb ist er nicht in die Politik gegangen. Nein, mit seinen Möglichkeiten macht er jeden Tag die Welt ein bisschen besser.
Danke, Herr Baumgart & würde ihr Herz auch in den Herzen der grünen verpflanzten, so fern ich ... Da hätte die Partei sogar meine Stimme als Konservativer, der an Respekt & Demut glaubt & das Sie ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens sein sollte.
Der Greta wünsche ich Genesung von der "Vereinnahmung der Macht" & wünsche Ihr, dass Sie die kindliche wichtige "Mitte des Lebens" wiederfindet.
MfG

gabriele bondzio | Mo, 20. Januar 2020 - 18:31

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dürfte wohl auch ein Artikel von 2007 bringen, geschrieben wurde er 2007 von Christian Bartsch.
Titel:" Mehr Licht im Dunkel des Klimawandels" (faz.net). Ob der Autor über hellseherische Fähigkeiten verfügt hat?

Bettina Jung | Mo, 20. Januar 2020 - 15:10

Sie wurde lediglich zur Aussenwirkung benutzt.
Früher haben die Grünen für den Umweltschutz gekämpft. Dafür haben sie meinen Respekt, auch wenn sie viel Unsinn von sich gegeben haben. Heute betreiben sie eine gefährliche Agenda, die möglicherweise nicht einmal auf ihrem eigenen Mist gewachsen ist und zwar als Handlanger unserer Weltkanzlerin D zu zerstören. Eine Art später Morgenthau Plan. Nur, dass D kein Agrarland sondern ein riesiger Windkraft- und Solarpark werden soll. Damit können wir dann Europa versorgen

gerhard hellriegel | Mo, 20. Januar 2020 - 15:11

"Es stimmt schon, dass wir alles verlieren werden, was uns bei Tieren und Pflanzen besonders liebenswürdig erscheint. Koalabären, Gorillas, Zebras, Giraffen, Wale, Delfine - alles wird aussterben." Seltsam, dass so einer nicht weiter als bis zu koalas denken kann. Eine verniedlichung.
"In Wahrheit stehen unsere Maßnahmen in keinem Verhältnis zu dem, was getan werden müsste." Stimmt, aber das wegen den koalas?
"Was ist das Richtige? Alles neu zu denken, zuerst das Denken selbst, dann die Produkte. Die Natur kennt keinen Abfall. Alles geht in den Kreislauf zurück." Nein, wenn man CO2 binnen jahrzehnten freisetzt, das vor hunderten millionen jahren gebunden wurde, dann ist die auskunft, es ginge in den kreislauf zurück, zwar richtig, geht aber am problem vorbei. - Bleibt mir noch zu sagen, dass er greta thunberg zwar ohne jede begründung schwarz-weiß-denken bescheinigt, aber seine kritik richtet sich gegen den rummel um sie. Stimmt, aber den kann man auch hier in den kommentaren finden.

Tork Poettschke | Mo, 20. Januar 2020 - 15:12

Na ja, Greta ist jung und rebellisch - 16 Jahre alt. Man kann nicht von ihr erwarten, dass sie Habilitationen über das Für und Wider eines effektiven Klimaschutzes abfasst. Indes - was die einst so alternativen GRÜNEN jetzt mitunter auf parlamentarischem Weg fabrizieren, zeugt auch nicht gerade von fundamental-kritischer Rebellion gegen unhaltbare Zustände. Da ist Fridays for Future (noch??) auf einem 'straighteren' Weg. Druck von der Straße bewirkt grundsätzlich wohl mehr als endlose Parlamentsdebatten, zu wenig bis nichts führend ... (tp)

Ernst-Günther Konrad | Mo, 20. Januar 2020 - 15:43

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Von welcher endlosen Parlamentsdebatte reden Sie? Ich habe noch keine gehört, die sich inhaltlich mit allen Vor- und Nachteilen, mit allen wissenschaftlichen Argumenten auseinander gesetzt hat, von allen respektvoll geführt, auch andere Sichtweisen gelten läßt.
Bislang wird nur behauptet, das Klimawandel stattfindet. Ja, das merkt doch jeder. Aber bereits beim zweiten Schritt, ob Menschen das hervorgerufen oder beschleunigt haben, da müsste ideologiefrei diskutiert werden.
Wenn der Mensch dazu beiträgt, dann müssen vernünftige, bezahlbare und mit gesunden Menschenverstand erdachte Lösungen her. Und dies nicht nur in D, sondern weltweit. Ich las einen Bericht, wonach es dem Vater von Greta nie um Umweltschutz ging, sondern darum, seine Tochter aus ihrer krankheitsbedingten Zurückgezogenheit heraus zu holen. Angeblich habe dies wegen des Themas funktioniert. Jo, das kann man glauben oder nicht. In erster Linie machen die damit Geld, viel Geld. Und was machen die FfF-Jugendlichen?

Wilfried Düring | Mo, 20. Januar 2020 - 16:27

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Von Rechtsstaat und demokratischen Wahlen scheinen Sie ja nicht viel zu halten. Was 'Druck von der Straße' bewirken kann, haben wir im Deutschland der 30'er Jahre gelernt. Wünschen Sie sich diese Zustände zurück? Für manche der schlimmsten Schreihälse und Gewalttäter (z.B. Edmund Heines) endete damals das politische Konzept vom Schaffen rechtsfreier Räume durch den 'Druck von der Straße' ziemlich abrupt am 30. Juni 1934. Auf welcher Seite der Gewehrläufe möchten Sie beim nächsten Versuch stehen?

Alfred Kastner | Mo, 20. Januar 2020 - 18:53

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Wahrscheinlich wird vielen Menschen in Deutschland die harte Prüfung auferlegt werden, nach der Ära Merkel auch noch die Grünen in Regierungsverantwortung auf Bundesebene ertragen zu müssen. Wie muss es auf das Selbstverständnis der „Umwelt- und Klimaschutzpartei“ 40 Jahre nach ihrer Gründung wirken, wenn erst Schulkinder auf die Straße gehen müssen, um die ureigensten grünen Themen Umwelt- und Klimaschutz nachhaltig in das Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern. Die in die Jahre gekommenen Grünen sind nicht mehr die Meinungsführer in der Umwelt- und Klimabewegung.  Wenn es darum geht, einfache Parolen mit vernünftigen, sach- und praxisgerechten Inhalten zu unterfüttern, herrscht bei den Parteioberen der Grünen eine beklemmende Stille. Zu der Hauptwählerklientel der Grünen zählen sicherlich nicht „normale“ Arbeitnehmer, die angesichts steigender Mieten und künftig auch der Belastungen der C02-Steuer zunehmend Mühe haben, finanziell einigermaßen über die Runden zu kommen. 

Michaela Diederichs | Mo, 20. Januar 2020 - 15:18

Wieder ein Glanzstück von Ihnen, liebe Frau Hildebrandt. Dass es solche Menschen, wie Herrn Baumgart noch gibt innerhalb der grünen Bewegung, stimmt mich optimistisch.

Heidrun Schuppan | Mo, 20. Januar 2020 - 16:47

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geben nicht die Richtung vor. Die Grünen schwimmen obenauf, eben weil sie sich als Wellness-Partei verkaufen. Themen, für die die Grünen ebenso stehen (offene Grenzen und Aufnahme von allen in unsere Sozialsysteme) werden nicht hinausposaunt – außer dass Paradiesvogel Claudia Roth oder KGE mit ernster Verkündermiene ein paar Sätze hierzu in den Medien zum Besten geben.

Stimmt. Die wesentlichen Teile der Hinterhältigkeiten können wir aber auf grünen Seiten nachlesen. Da können wir uns auf etwas gefasst machen!, wenn die den Kanzler stellen.

Günter Johannsen | Mi, 22. Januar 2020 - 14:22

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Sorry ...… ich habe den Fehler hier eingeführt (siehe oben!): der Ur-Grüne Mann heißt nicht Baumgard, sondern Michael Braungart. Aber egal, wie er heißt: er hat den Nagel auf den Kopf getroffen! Und: wir können Frau Hildebrandt wieder einmal danken, dass sie uns diese Info beigebracht hat. Es bestätigt mir meine ursprüngliche Vermutung. Die Methode ist altbekannt: man instrumentalisiert unmündige Kinder, um ein ganzes Volk zu überrumpeln. Und weil sie keine sachdienlichen Argumente für ihre Behauptungen haben, führt man den Kampf gegen die demokratische Vernunft eben auf der Gefühlsebene. Dazu benötig man ja nicht sehr viel Intelligenz.
Wie die Älteren unter uns wissen, irrten die Grün-Linken in den 68ern schon einmal für viele Kinder sehr folgenschwer, in dem man im Zuge der "sexuellen Befreiung" Sex mit Kindern in Linken KiTas salonfähig machte.
Viele der damaligen "Befreiungsopfer" leiden heute noch daran!

Romuald Veselic | Mo, 20. Januar 2020 - 15:26

fremd, denn ich als junger Mensch, wurde dem im Mantraverfahren ausgesetzt, wie Kommunismus wunderbar ist, zwar werden wir den nicht erleben, aber unsere Nachfahren... Super-bla-bla.
Ein Dejavu Effekt, nur die Akteure darin werden aktualisiert/vertauscht. In Progress: Die Frauen sind zZ als Quotenregelwerk en vogue.
Genau diese Dogmabasis ist auch für FfF ihre Manövriermasse.
Ich behaupte, dass die Klimaveränderung im Zusammenhang der Verschiebung von Erd-Polen eingeht. Und die PKWs, mit 700 kg schweren Batterien, sind keine Alternativen zu Mobilität, denn sie unberechenbar in ihrer Wirkung sind. Auf Pony-Post v. Thurn & Taxis zu setzen, wäre sicherer. Bislang ist keinem aufgefallen, dass nicht D der ultimative Weltverdrecker ist, wenn man die Schadstoffe und Plastikmüll im Meer berechnet, sondern anderswo. Greta T. sollte in eine Kongo Coltanmine gehen, und dort den Kumpeln etwas über Umwelt/Klimaschutz erzählen. Begleitet von D-Medialen-Besserwisser und Groupies.

Endlich noch mal ein Mensch, der die Verschiebung der Pole auf dem Schirm hat. Auch ich gehöre zu den wenigen, die dieses Phänomen im Hinterkopf haben. Dass das Konsumverhalten jedes einzelnen Menschen auf den Prüfstand gehört, ist für mich ein wunderbarer Nebenaspekt der Klimadebatte.

Also die Polbewegungen haben jetzt mit dem Klimawandel wohl nichts zu tun. Dafür sind sie einfach zu gering. Die Schwingung ist pro Jahr ein paar Meter, soweit ich weiß. Anders die Präzession, die hat tatsächlich klimatische Auswirkungen. Nur dreht sich das alle 26.000 Jahre einmal und müsste an den Polen verschiedene(!) Auswirkungen haben, was nicht beobachtet wird.

Ronald Lehmann | Mi, 22. Januar 2020 - 00:05

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Herr Hellriegel, es gab schon zu sozialistischen Zeiten über 12 verschiedene Theorien, in welcher beschrieben worden ist, was es alles geben könnte, was alles unser Leben auf diesen Planeten beeinflussen könnte bis hin von zyklischen Sonneneruptionen, Magnetwechsel der Erde, die Präzession, Plattentektonik & Vulkanismus, Erdatmosphäre u.v.m., was es an Theorien gibt. Und da sind noch nicht die philosophischen beinhaltet, wie z.B. ist unsere Welt nur eine 'Simulation' und/ oder bestehen wir nur aus Einsen & Nullen?
Haben hochint. Wesen Einfluß auf die Geschichte der Menschheit & des Klimas?
Um so mehr wir uns damit beschäftigen, um so mehr duplizieren sich die Fragen!
Nein, da gebe ich der Frau Wallau völlig Recht. Ein jeder sollte für sich die Welt ein wenig besser machen & das fängt bei Kleinigkeiten an. Ja, unser christlicher Gott in Form von Jesus Christus gab uns zu verstehen, dass die wahre, tiefe Liebe der Kompass & die Medizin für uns Menschenkinder hier auf Erden ist!!!

Christoph Kuhlmann | Mo, 20. Januar 2020 - 15:27

Ihre Popularität, ihr öffentliches Image und ihr politischer Einfluss sind Produkte des Nachrichtensystems. Dieses System ist am Interesse der Nachrichtenkonsumenten ausgerichtet und schließt deshalb gerne direkt an deren Lebenswelt an. Viele Menschen haben Kinder, die zur Schule gehen. Wenn dann noch die eigenen Kinder in den Schulstreik treten, weil sie über die Medien über diesen Protest in Schweden gehört haben, dann kommt ein Prozess mit einer lawinenartigen Dynamik in Gang. Wenn sich hingegen Außenseiter Giftschlote besteigen und mit Plakaten demonstrieren, führt dies bei den meisten Nachrichtenkonsumenten nicht zur Identifikation. Entsprechend gering ist das Interesse. Ich habe in echtes Problem mit der Wissenschaftlichkeit vieler Klimastudien, ich habe ein Problem damit, dass diese von der UNO einseitig ausgewählt werden, aber ich habe kein Problem damit, dass junge Menschen zum moralischen Rigorismus neigen, sondern damit, dass die Gesellschaft nicht angemessen damit umgeht.

Christa Wallau | Mo, 20. Januar 2020 - 16:00

Warum sollte es den grünene Eiferern besser ergehen als anderen Ideologen?
Wasser predigen und s e l b e r Wein trinken - das ist üblich bei allen, die von anderen Menschen, denen sie ihre täglichen Moral-Predigten zumuten, enorme Opfer abverlangen, sich aber selber ein gutes Leben gönnen.

Es ist so wie immer: Wer einen Überzeugung (= einen bestimmten, festen Glauben) hat, muß bei der Verwirklichung seiner Erkenntnisse bei sich selber anfangen. Nur sein eigenes, gutes Beispiel kann andere von der Richtigkeit seiner Haltung überzeugen und dazu bringen mitzumachen.

Glaubwürdigkeit kommt von der Übereinstimmung
von Theorie und Praxis bzw. Reden und Handeln.
Deshalb ist jeder "grüne" Abgeordnete, der zum Vergnügen mal eben nach Los Angeles jettet, ein
Heuchler. Dasselbe gilt für einen Kardinal, der
auf einem Flüchtlingsboot die Messe liest, aber den Geflüchteten nichts von Jesus Christus erzählt, sondern sie in ihrem muslimischen Irrglauben noch bestärkt.

... dann ist es - nach jahrzehntelanger Auseinandersetzung mit dem Christentum -
der Glaube an die tiefe Wahrheit der christlichen Lehre. Allerdings hat das nur im Kern (so wie ich ihn zu erkennen glaube) mit dem zu tun, was die Kirche(n) rundherum vertreten bzw. verkörpern.
Deshalb bin ich aus der Kirche ausgetreten, habe damit aber meinen Glauben nicht aufgegeben. Im Gegenteil: Als alter Mensch bin ich mehr denn je davon überzeugt, daß allein der GOTT der LIEBE, den uns Jesus nahegebracht hat, unser Bezugspunkt u. Retter ist. Er war es, der unserem Leben seinen Sinn gab, und er wird es auch in Zukunft sein. Es ist daher die e i n z i ge Aufgabe aller wirklich gläubigen Christen, diesen wunderbaren Glauben (= Gottvertrauen) zu verkünden - sonst nichts.
Niemals werden wir als Menschen diese Welt wirklich ändern o. gar in ein Paradies verwandeln können. Unser Tun bleibt immer Stückwerk. Dennoch müssen wir so vernünftig wie möglich handeln. Dafür hat uns Gott den Verstand geschenkt.

deshalb kann ich mich nicht enthalten folgenden Gedanken in den Raum zu stellen:
Man glaubt im Allgemeinen Gott habe die Welt und den Menschen geschaffen. Könnte es nicht umgekehrt sein? Wir, sprich unsere Phantasie und unsere Sehnsucht nach dem Metaphysischen, wir haben Gott geschaffen um unsere metaphysische Sehnsucht zu befriedigen.

Frau Wallau, wie allermeistens sind unsere Überzeugungen & Erfahrungen sehr, sehr ähnlich, auch wenn ich etwas Jünger & Kindlicher bin ;-). Aber ihre Kommentare sind immer mit so viel Herz & Liebe geschrieben, es ist einfach wohltuend, auch wenn manchmal so einer kleiner "Giftpilz" hier im Walde steht. Aber schrieb ich bereits: "Gift ist Medizin & Medzin ist Gift. Die Dosis macht es!"
Wie schreibt die Bibel: Matt. 7:15
Sehet euch vor vor den falschen Propheten , die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind Sie reißende Wölfe. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
Ja, Frau Wallau:
die Erkenntnis der Selbstreflextion & das sich "Selber hinterfragen" müssen wir Älteren wieder viel mehr bei der jüngeren Generation einfordern.
Fordern & Fördern ;-)
Ach Herr Wehner. Obwohl ich immer sage, jedem Tierchen sein pläsierchen, jedoch der Irrglaube Islam ist leider zu allen anderen Religionen nicht mit Liebe angehäuft. Soviel dazu & alles Gute ;-) & viel Zeit zum nachsinnen.MfG

Hallo Frau Wallau, warum so engstirnig? Mit dem gleichen Recht
könnte ich den christlichen Glauben Írrglauben´ nennen.
Glauben heißt ja Nicht-Wissen und ist damit wertfrei.
Oder wissen Sie, wer oder was ´Gott´ oder `Allah´ ist?
Kein Mensch weiß, in welchem System wir leben, Menschen
wie Einstein spekulieren nur auf ihrer wissenschaftlicher Ebene.
Ich fühle mich auf dem philosophischen Standpunkt ´die Natur
oder Gott´ am wohlsten.
Aber mit Wort ´Irrglauben´ befeuern Sie auch nur eine Ideologie.

Jürgen Keil | Mo, 20. Januar 2020 - 16:36

Wissenschaftler haben 16 Klimafragen formuliert, die am 31.01.2020 an die Abgeordneten des Bundestages übergeben werden. Mit diesen Fragen soll die Klima- Wendepolitik der Bundesregierung einer sachlichen und kritischen Prüfung unterzogen werden und die Abgeordneten auf ihre Verantwortung für ein maßvolles und wissenschaftlich begründetes Agieren zu dieser Problematik hingewiesen werden.
Kommentieren ist wichtig, verantwortungsbewusstes Handeln ist wichtiger! Sie finden die Fragen und die Möglichkeit der Unterstützung hier:
https://www.klimafragen.org/

Joachim Baumeister | Mo, 20. Januar 2020 - 16:52

Greta Thunberg "sieht" gar nichts, sie lässt sehen. Wenn man ihre Sprache hört, dann müsste jedem längst klar sein, dass ihre im Hintergrund agierenden Aktivisten, das von ihr Gesagte in ihren Mund legt. Sie sagt das auf, was man ihr eingebläut hat. Und es macht sich eben medial super gut eine 16jährige (wie lange ist sie noch 16?) auftreten zu lassen. Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es sich bei der Greta Thunberg-Kampagne um ein schäbiges Spiel handelt. Und immer mehr Wissenschftler und Fachleute kritisieren bereits diesen medialen Hype.

Josef Olbrich | Mo, 20. Januar 2020 - 17:00

Ob Autisten nur schwarz - weiß sehen können, ein Urteil darüber steht mir nicht zu. Das man ihre absoluten Vorstellungen für bestimmte Zwecke ausnutzen kann, dürfte bekannt sein. Mehr sehe ich nicht in ihren Handlungen. Wer aber sind ihre Hintermänner, die sie dafür instrumentalisieren und welchen Zweck verfolgen diese real? Das die CO2 Bilanz in eine Schieflage durch übermäßigen Verbrauch unserer Ressourcen gekommen ist, bestreitet niemand. Doch welche Maßnahmen müssen ergriffen werden, um diesen Verbrauch einzudämmen. Bestimmt nicht die, wer Grün wählt, tut etwas für das Klima. Leider hinterfragt bei den Grünen keiner ihr Handeln in diesem Punkt, es könnte Ernüchterung eintreten, ob die gepriesene Windenergieschöpfung sich als fatal herausstellt. Wer genau die Wetterkarten betrachtet, die die Niederschlagsmengen ausweisen, der erkennt die Schatten dieser Energiewende. Das Klima retten, ob es uns gelingt, bleibt eine Frage der gesamten Menschheit.

Markus Michaelis | Mo, 20. Januar 2020 - 17:00

Einerseits: wenn Thunberg etwas bewirkt, sollte es recht sein. Aber: in unserem politischen Denken dreht sich zuviel darum dem anderen nachzuweisen, dass er neidisch ist, eigenen Profit herausschlagen will, nur instrumentalisiert etc. - statt sich mehr mit der Sache zu beschäftigen.

Dietrich Bomm | Mo, 20. Januar 2020 - 17:04

betreutem Schulschwänzen nur in unseren Demokratien? Was hindert diese Bewegung denn, u.a. in Peking, Moskau, Kuba, Nordkorea, Venezuela, Iran, Saudi Arabien die Politiker vor sich her zu jagen?

Klaus Funke | Mo, 20. Januar 2020 - 17:08

Mir tut das kleine Mädchen leid. Sie weiß nicht wirklich, wie ihr geschieht. Sie ist, angefangen bei ihren Eltern, immer Produkt und Objekt gewesen, niemals Subjekt. Womöglich erhält sie noch große Preise. Das ändert nichts daran, dass sie an sich selbst zugrunde gehen wird. Schon immer hat die Menschheit solcher irrlichternder Heiligen bedurft. Das Mädel ist zu bedauern. Auch unsere deutsche "Nachahmerin" Fräulein Neubauer, die begütert aufgewachsen und bisher nichts gelernt hat, wird als Fußnote enden, auch wenn sie der Hochmut und die umsatzgeile Presse noch von Event zu Event tragen wird. Die ganze Aktion hat manipulativen Charakter. So werden wichtige Fragen nicht gestellt, besonders von der Jugend nicht. Untergang der Welt? Die Klimaveränderung hat natürliche Ursachen. Achsverschiebung, Sonnenaktivitäten. Die Erde und das All kümmern sich einen Dreck um uns Menschlein. Aber ein paar Lumpen wollen ihren Schnitt machen. Sie haben eine Riesen-PR geriert. Es endet wie es begann...

Tomas Poth | Mo, 20. Januar 2020 - 17:56

In reply to by Gast

Es geht ihr damit besser als vorher, so sagt der Vater. Reine Therapiearbeit also. Gleichzeitig wird das von anderen für eigene Zwecke geschickt benutzt.
Irgendwann bricht diese Aktion in sich zusammen. Mal schauen wie dann berichtet wird?

Gunther Gaida | Mo, 20. Januar 2020 - 19:19

In reply to by Gast

Sollte allein der Golfstrom sein Wirken einstellen,werden wir auf ca 50 `°
Grad nördlicher Breite um jedes Grad Erderwärmung betteln.
Die "Erde" interessiert es einen Dreck welche Lebewesen auf ihr existieren.
Ein Haufen Magma mit Kruste,welcher seit Milliarden Jahren um die
Sonne "eiert"

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 20. Januar 2020 - 20:06

In reply to by Gast

eher, sie war zu sehr Subjekt in der Familie?
Deshalb könnte es auch sein, dass die besorgten Eltern therapeutisch genau die falsche Richtung eingeschlagen haben, in Richtung überspitzt """Monomanie"""?
Die Rede vor der UNO war eventuell hochproblematisch.
Es war zwar inmitten des Hypes um Greta, ABER
es bleibt dieser Ausdruck im Gesicht und die Expressivität der Stimme.
Ich arbeite daran, es zu vergessen, nein, besser, es einzugemeinden in viele neue Erfahrungen.
Das hat die engagierte junge Frau verdient, unsere Offenheit.

herbert binder | Mo, 20. Januar 2020 - 20:25

In reply to by Gast

Dieses "kleine Mädchen" ist eines der wirkmächtigsten und
stärksten Bühnenstücke ever und weltweit. Aber eben eine
Inszenierung, wobei sämtlichen Ingredienzien die höchste
Aufmerksamkeit geschenkt wurde, natürlich mit einem
Schwerpunkt: das äußere Erscheinungsbild. Mitleid, werter
Herr Funke, können wir uns schenken. Diese junge Frau (!)
weiß genau, was sie tut. Ich nenne das schlicht brachial.
Und dafür wird sie sich hoffentlich auch einmal verantworten
müssen. Von dem deutschen Gegenstück möchte ich erst gar
nicht reden, allein dessen Namen erzeugt bei mir schon aller-
größtes Unwohlsein. Sicher ist ein Bemühen, dabei zu helfen,
die Welt ein wenig lebenswerter und bewohnbarer machen zu
wollen, lobenswert. Respekt. Aber mit Verstand. Wobei immer
bedacht werden muß, daß "Umwelt" (im weitesten Wortsinn)
nie Destillat war und auch nie sein wird. Welt ist und bleibt
über die Unmengen an kaum zu vereinbarenden Interessen...
..."verschmutzt". Das gilt es - seufz! - zu akzeptieren.

Klaus Funke | Mo, 20. Januar 2020 - 17:08

Mir tut das kleine Mädchen leid. Sie weiß nicht wirklich, wie ihr geschieht. Sie ist, angefangen bei ihren Eltern, immer Produkt und Objekt gewesen, niemals Subjekt. Womöglich erhält sie noch große Preise. Das ändert nichts daran, dass sie an sich selbst zugrunde gehen wird. Schon immer hat die Menschheit solcher irrlichternder Heiligen bedurft. Das Mädel ist zu bedauern. Auch unsere deutsche "Nachahmerin" Fräulein Neubauer, die begütert aufgewachsen und bisher nichts gelernt hat, wird als Fußnote enden, auch wenn sie der Hochmut und die umsatzgeile Presse noch von Event zu Event tragen wird. Die ganze Aktion hat manipulativen Charakter. So werden wichtige Fragen nicht gestellt, besonders von der Jugend nicht. Untergang der Welt? Die Klimaveränderung hat natürliche Ursachen. Achsverschiebung, Sonnenaktivitäten. Die Erde und das All kümmern sich einen Dreck um uns Menschlein. Aber ein paar Lumpen wollen ihren Schnitt machen. Sie haben eine Riesen-PR geriert. Es endet wie es begann...

Wolfgang Tröbner | Mo, 20. Januar 2020 - 17:23

Vielen Dank für dieses Interview. Zeigt es doch, dass es noch Menschen mit Verstand gibt. Nichts gegen Greta, aber es ist schon schlimm, dass Kinder wie Greta missbraucht werden für eine vermeintlich gute Sache. Missbraucht auch von unserer herrschenden Politik, die seit Jahr und Tag schon mit den Füßen scharrt und nach einem neuen Anlass sucht, um die Steuern erhöhen zu können. Gretas Visionen eignen sich wunderbar dafür. Und wenn dann die Steuern kräftig erhöht wurden, wird sich über kurz oder lang zeigen, dass dies alles nicht ausreicht und die Steuern erneut erhöht werden müssen. Wir alle dürfen gespannt sein, ob die neuen Steuer-Milliarden irgendeinen klitzekleinen Einfluss auf das Weltklima haben werden. Zweifel sind mehr als angebracht

Albert Schultheis | Mo, 20. Januar 2020 - 17:26

dass sich die Grünen weitgehend von Anfang an treu geblieben sind. Ich kannte einige ihrer frühen Begründer aus Unizeiten in den späten 70er Jahren. Es ging damals gegen Atomkraft in Biblis und anderswo. Den damaligen Mitstreitern mit MSB-Spartakus-, KPDML- oder DKP-Background ging es nie vorrangig um die Verhinderung und Abschaffung der KKWs, sondern die Bewegung war ihnen vorrangig ein willkommener Hebel für Kapitalismus- und Systemkritik. Nimmt man die gängigen Äußerungen der Grünen Vordenker, so hat sich daran auch 40 Jahre später nur Unwesentliches geändert. FfF und das Gretchen kommen da wie gerufen und das moralische Highjacking funktioniert wie geschmiert: bei den Parteien, im Bundestag, auf Kirchentagen, in Gewerkschaften, in der EU und der UN sowieso, ja, sogar in DAX-Vorständen. Wunderbar, wie das flutscht!

Petra Vooth | Mo, 20. Januar 2020 - 20:03

Herr Prof. Braungart beschwert sich über die PVC-Umhängetasche von Herrn MdB Habeck. Auch Frau MdB Baerbock schmückt sich mit farblich auffälligen Stiefeln bei Anne Will ( Kunstleder ? >> Erdölptodukt , Leder >> not veggie , Vleder ? >> u.a. Kork ) und vorgestern in Aachen und Mannheim sowie ihrer website mit Lederjacke ( not veggie ).
Um ihren eigenen Vorstellungen bezüglich nachhaltigem Verhalten gerecht zu werden, sollten Herr MdB Habeck und Frau MdB Baerbock umgehend ein personal coaching bei Prof. Braungart buchen. Viele Menschen haben nur marginale Kenntnisse in Physik & Chemie. Deshalb wird Herr MdB Habeck auch nicht wissen, dass PVC vor 30 Jahren ein ökologisches Logo war. Frau MdB Baerbock hätte gerne, dass alle Kantinen in Deutschland veggie sind und nicht nur die Veggie Nr.1 Mensakantine in Dahlem. Leder-Stiefel und Jacken passen nicht zu veggie for everybody.
Das versteckte Ziel der GROSSEN TRANSFORMATION = Umwandlung der Gesellschaft in Ökosozialismus wird bei WBGU bes.

Michael Sachs | Di, 21. Januar 2020 - 04:17

Ja der Satz ist da vielleicht jemand neidisch das ist mir zu billig, das wäre genauso als wenn ein Millionäre einen Hartz4 Empfänger fragt bist du etwa neidisch, natürlich ist der neidisch u. zwar mit Recht, so einfach geht das nicht mit der Neiddebatte.

Wenn diese FFF Leute für die realen Probleme des Umweltschutzes auf die Straße gingen wäre ich sofort dabei, aber das CO2 ein Pflanzennährstoff ohne den nichts wächst als Speerspitze zu verwenden das ist einfach nur dumm u. daran läßt sich auch erkennen das diese Jungen Leute nicht selbst Denken sondern von Spekulanten indoktriniert sind, es geht um Milliarden die da verteilt werden wollen natürlich wieder an Reiche oder Wohlhabende zu Lasten der Armen eine gigantische Umverteilung von der Sozialistin Merkel u. den Grünen, die dann wieder gewählt werden.

Das wir etwas für den Umweltschutz tun müßen steht außer Frage aber den Klimawandel dafür zu benutzen da greift man an den Kopf den Klimawandel kann man nicht schützen.

Norbert Heyer | Di, 21. Januar 2020 - 05:07

Es fängt immer ganz klein an: Ein krankes, fehlgeleitetes Mädchen schwänzt jeden Freitag die Schule als Protest für ein anderes Umweltverhalten. Wie aus einem Schneeball eine Lawine und aus einer Welle ein Tsunami wird, so hat dieses Mädchen mithilfe mächtiger Hintermänner die vermeintlich festgeschriebene Ordnung zerstört. Da besonders die Deutschen - wenn sie einmal von etwas überzeugt sind - zu tollkühnen Übertreibungen neigen, hat dieses Mädchen eine derartige „Ausstrahlung“, dass wir anscheinend bereit sind, unser gesamtes Leben auf den Kopf zu stellen: Verbrennungmotoren, sichere Energie, industrielle Fortentwicklung, Landwirtschaft, chemische Industrie - alles Mist, alles schädlich, alles weg. Solche Gedanken fallen auf dankbaren Boden, da Schule und Ausbildung schon „gut“ vorgearbeitet haben. Wird Lehre nicht mehr vermittelt, werden soziale und Berufe in medialen Bereiche gefördert und Geisteswissenschaften vernachlässigt, wird Deutschland schnell nach unten durchgereicht.

Detlev Bargatzky | Di, 21. Januar 2020 - 07:55

"Doch dem Starrummel um Greta Thunberg steht er skeptisch gegenüber."

Mich würde mal interessieren, ob diese junge Frau inzwischen mal Vorschläge gemacht hat, wie das Weltklima "zu retten" ist oder ob sie nicht schlicht als It-Girl der Klimabewegung auftritt und erfolgreich als lebendes Logo des Unternehmens "Planet for Future" vermarktet wird.

Horst Kessler | Di, 21. Januar 2020 - 14:07

Wären meine Kinder in Gretas alter und würden sich so aufführen wir Greta würde es kaum jemand interessieren.Auch Greta würde heute noch dort sitzen wo sie angefangen hat wäre nicht die Gigantische Propaganda Maschinerie.Diese macht so viel Wirbel dass sich viele dem Strudel nicht mehr entziehen können,in diesem Strudel sind auch die meisten Politiker.Letztlich geht es nicht darum die Welt zu retten sondern um Macht

Brigitte Simon | Di, 21. Januar 2020 - 21:29

In reply to by Gast

Ich kann ihren Namen nicht mehr hören. Um so schlimmer die heutigen Börseninfor-mationen. Greta Thunberg erobert deutsche Aktienmärkte. Nachhaltige Investments immer beliebter. Und weiter: Fonds, die Kriterien wie Umwelt, Soziales und gute Un-ternehmensführung berücksichtigen, haben großen Zulauf. Konzerne reißen sich um Greta Thunberg, Konzerne wie Allianz, Siemens, VW etc. etc. Ihr Entdecker und Mentor Rentzhog hat gesiegt.
Seine Absicht, einen weltweiten "Umwelt und Klimaschutz Konzern" zu gründen, er-füllte sich rasend schnell. Wie eine Krake.
Davos die idealste Bühne. Die Welt, der westliche Kapitalismus, applaudieren und baden sich Im Sumpf der Klimahysterie.
Davos, der attraktivste und wichtigste Weltwirtschaftsgipfel seit 50 Jahren, fand seine Ikone, die Heilsbringerin G. Th.

Petra Vooth | Di, 21. Januar 2020 - 19:18

Leider haben sich 2 Tippfehler in meinen Kommentar eingeschlichen :
• Kunstleder = Erdölprodukt
• PVC war vor 30 Jahren ein
ökologisches no go !!!
Polyvinylchlorid / Vinyl