Kanzlerkandidat Olaf Scholz - Momentum für die SPD

Zu Beginn früherer Wahlkämpfe hatte die SPD zwar mehr Prozente. Aber dieses Mal hat sie Plan und Perspektive. Mit Olaf Scholz an der Spitze könnte das durchaus reichen. Wer ihn jedoch dazu bringen will, Rot-Grün-Rot vorab auszuschließen, der dürfte sich die Zähne ausbeißen.

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Olaf Scholz: Die größere Prüfung für ihn wird sein, selbstsicher, aber keinesfalls arrogant zu wirken / picture alliance

Autoreninfo

Nikolaus Blome ist seit dem 1. September 2020 Ressortleiter Politik und Gesellschaft der Mediengruppe RTL/n-tv.

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Wer es dieser Tage gut mit Olaf Scholz meint, der sagt: „Der frühe Vogel fängt den Wurm.“ Wer es nicht so gut mit ihm meint, der sagt: Olaf ist der Wurm.

Tatsächlich wird die früh verkündete Kanzlerkandidatur überwiegend skeptisch beurteilt. Die Gründe sind hinreichend bekannt, da die Sozialdemokratie drei Mal in Folge ihren Kandidaten selbst kaputt gemacht hat und weil der vierte nun, Olaf Scholz, seinen Vorgängern ähnlich ist: ein Mann aus der politischen Mitte mit einer Partei, die lieber nach links will

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Holger Jürges | Mo, 7. September 2020 - 16:21

Zitat: [...]da die Sozialdemokratie drei Mal in Folge ihren Kandidaten selbst kaputt gemacht hat.

Hmm, mal schaun, ob nicht seine Taten in der Vergangenheit Scholzens Chancen wegwischen: Man hört, es sei so einiges am Köcheln (Bankberatungen in Hamburg, Wirecard-Ausschuss). - Inwiefern und auf welche Weise die Medien diese Themen objektiv aufnehmen und öffentlich transportieren, bleibt abzuwarten.

Nunja, trotz partieller Umneblungen wird es der Michel wohl nicht zu RGR kommen lassen.

Der Kevin hat ja schon mit seinem Tod (nur über meine Leiche) gedroht, falls es zur erneuten Großen Koalition kommen würde. - Ich gönne dem Verstaatlichungs-Bubi wirklich nichts schlechtes, aber ohne ihn - und da meine ich eher einen möglichen Parteiaustritt (ich weiß: Nie im Leben!^) - würde sich die Welt auch weiterdrehen.

Ich denke, ob es eine linke oder eine schwarz-rote Koalition werden wird, hängt zum großen Teil davon ab wer von der Union zum Kanzlerkandidaten aufgestellt werden wird und wie der mit der SPD zusammen passt. Merz wäre sicher der Kandidat, der rrg am wahrscheinlichsten machen würde. Und die Wähler? Da keine Überraschungen vom Wähler zu erwarten sind, werden wohl die Parteien entscheidend sein. Was die sicher ähnlich sehen und weshalb alle Kandidaten von der Union ihre Offenheit gen Links bereits bekundet haben. Wobei es egal ist, ob das SPD oder Grüne werden wird.

Ernst-Günther Konrad | Mo, 7. September 2020 - 16:38

Zu diesem Mann fällt mir nur ein Spruch ein: " Es geht bergauf, dachte die Maus, als sie die Katze die Treppe hinauf trug."
Olaf, auch Dich wird die Katze SPD fressen, so wie die vielen Mäuse vorher.

Scholz ist "Der Mann ohne Eigenschaften"; der "Wandelbare".Die SPD-Gruppierung wird nächstes Jahr bei allen Wahlen endgültig abserviert.Mit oder ohne Scholz.Auch das Nachahmen von VDG und der "Linken"reißt diese Gruppierung nur noch tiefer in die ewige Dunkelheit.Nemesis.

Maria Masur | Mo, 7. September 2020 - 16:43

ist der Herr W. Kretschmer der SPD. Seine Ansichten und wohl sein Handeln decken sich nicht ansatzweise mit den Träumen eines Herrn K. Kühnert oder des Duos an der Parteispitze. Er hat verstanden, dass Geld im Sozialismus nicht erwirtschaftet wird. Der Wähler darf aber nicht aus den Augen verlieren, dass alle die Systemkämpfer im Paket geliefert werden. Aber nun, Kanzler könnte er nur unter RGR.

Heidemarie Heim | Mo, 7. September 2020 - 17:13

R-G-R mit einem Schuss gelb-magenta als Service-Kraft könnte durchaus reichen. Das Geschrei von schwarz im Chor mit blau kann ich mir jetzt schon lebhaft vorstellen;). Union und AfD als einzig verbliebene Opposition rechts der linken Mitte? Und gerade stelle ich mir die neue Sitzplatzverteilung im Parlament vor, die ja schon letztes Mal ein Hauptkriterium erbitterten Streits darstellte. Zumindest für die FDP, die nicht neben Pfui platziert werden wollte. Falls sie überhaupt denn noch eine Platzierung schafft. Sonst rückt mit viel Glück einer R-G-R oder G-R-R-Koalition, schwarz und blau natürlich ausschließlich! räumlich zueinander. Allein diese Aussicht und die Überlegungen von Autor Blome bringen immerhin Leben in die Bude eines wahrscheinlich öden Wahlkampfs;). Persönlich, bzw. wahltechnisch gesehen hilft mir dies zwar keinen Deut weiter, aber so geht halt Demokratie. Danke Herr Blome! MfG

Enka Hein | Mo, 7. September 2020 - 19:18

In reply to by Gast

die kann sich bei der nächsten BT Wahl ein Plätzchen vor dem Reichstagsgebäude suchen. Im Burggraben oder auf der Treppe des Reichstag.(mögliche Schlagzeile: FDP stürmt verzweifelt Reichstaggebäude scheitert aber an 2 Polizisten oder ähnlich). Damit hat sich die Sitzordnung für die FDP im Gebäude erledigt. Mir sollte es recht sein.

gabriele bondzio | Mo, 7. September 2020 - 17:25

Die SPD, Herr Blome...habe ich mich da verlesen? Holpriger Start ins Jahr. Nicht wenige Bundesländern, in denen die Umfragewerte der SPD längst unter der 10% liegen. Mit einem Duo Esken/Borjans, bei dem man vom männlichen Part kaum was hört und vom Weiblichen eher haarsträubende Dinge. Und einen Kanzlerkandidaten der in einen Finanzskandal verwickelt scheint Jede Menge Fehleinschätzungen hinsichtlich der 3. Groko`s (Krokodil frisst Kasper). Oder “Im Leben folgt Irrtum auf Irrtum, wie Welle auf Welle.“ (Jakob Mohr)

Günter Johannsen | Mo, 7. September 2020 - 17:53

die ihn 40 Jahre ertragen mussten! Sie irren gewaltig: "Aber die Dinge fügen sich in seinem Sinne." Lieber Herr Blome, da ist offensichtlich bei ihnen Wunsch Vater des Gedanken. Dass sich ein Linker keinen CDU/CSU-Kanzler wünscht, liegt irgendwie in der Natur der Sache. Aber oft glauben und hoffen linke Medienmacher, dass sie das "Dumme Volk" in ihre Richtung lenken können. Denn: die Linken sind ja selbstverständlich auf dem allein richtigen Weg, oder? Aber so einfach ist die Welt nicht. Und es gibt auch denkende Menschen jenseits von links und linksextrem! Entscheidend ist in einer Demokratie nicht die Selbstüberschätzung einer handvoll selbsternannter Moral-Elitären, sondern allein der Wille des Souverän. Und noch einmal auch für sie: der Souverän hat 1989 über die selbst erlebte Katastrophe, die mit dem Kommunismus über ihren Teil Deutschlands kam, klar und deutlich entschieden: nie wieder Kommunismus! Das heißt auch: niemals wieder rot-rot-grün in unserem Land zulassen!

Nun, ich gehe davon aus, er meint, dass man eher nicht erneut die SED an der Regierung sehen will (und nochmals zum Mitschreiben: Linke ist mit der PDS ist mit der SED/PDS ist mit der SED rechtsidentisch). Was auch immer unsere geschichtsvergessenen Journalisten mit ihren Verharmlosungen und Relativierungen sich herbeisehnen. Blick nach RRG-Berlin genügt mir. Wobei ich eine Frau Wagenknecht, welche sich in der DDR nicht gänzlich angepasst hatte (und später erst Mitglied der PDS geworden ist), immer noch mehr achte als gnadenlose Opportunist/innen, wie diese Merkel eine ist.

Gerhard Lenz | Di, 8. September 2020 - 11:12

In reply to by Gast

Das meint er wohl. Und ebenfalls, zum Mitschreiben: Die AfD hat sich in sechs Jahren radikalisiert, die Linke in 30 Jahren in großen Teilen demokratisiert - obwohl es auch dort noch immer üble Gesellen und seltsame Ideen gibt. Sichtbar ist das beispielsweise an der nostalgisch-romantischen Zuneigung zu Russland, einem Staat der unter Putin mit "Links" ungefähr so viel am Hut hat wie Bolsonaro in Brasilien.

Wer solche "Wandlungen" nicht erkennen kann oder will, kritisiert natürlich diejenigen, die es in der Tat besser wissen - z.b. Journalisten.

Und so einfach ist die Welt: Kaum verbreitet Frau Wagenknecht ein paar Äußerungen, die auch im Umfeld der AfD gut ankommen, kann auch eine "Linke" mit "Gnade", ja sogar Lob rechnen.

Günter Johannsen | Di, 8. September 2020 - 11:57

In reply to by Gast

besonders für den letzten Satz: "Wobei ich eine Frau Wagenknecht, welche sich in der DDR nicht gänzlich angepasst hatte (und später erst Mitglied der PDS geworden ist), immer noch mehr achte als gnadenlose Opportunist/innen, wie diese Merkel eine ist.!

Hans-Jürgen Schulze | Mo, 7. September 2020 - 18:12

Obwohl ich Herrn Scholz alles Gute wünschen würde aber eine Koalition mit rot + grün ist zum Scheitern verurteilt.
Die Schnittmengen zur Regierungsfähigkeit sind so gering und überhaupt auch nicht wünschenswert. Schon eine Erwägung eventueller Zusammenarbeit ist "strafbar" und auch nicht des Volkes Meinung.
Wer mit r + g koaliert der stets verliert. Ein lebendes Beispiel ist hierbei der Senat von Berlin zu sehen. Diese beiden Parteien sind die Urheber der jetzigen Spaltung des Volkswillen. Die Demokultur beweist meine Einschätzung. Bitte liebe SPD, gehen sie nicht diesen Schritt in den absoluten Keller. Dort ist dann kein entkommen mehr. Als streitbare Volkspartei habe ich sie früher sehr geschätzt. Als "Ja" Sager zur Zeit nicht mehr so sehr. Kehren sie bitte zurück und wenn es vorläufig auch nur zu einer großen Opposition reichen sollte. Besser opponieren als gefressen werden - dass ist hier die Frage!?
- freundlichst Ihr H.- Jürgen Schulze

Christa Wallau | Mo, 7. September 2020 - 18:14

wie die Chancen für eine Rot-rot-grüne Regierung
stehen bzw. w e r in diesem Falle den Kanzler stellen wird: die SPD oder die Grünen.
Der alles entscheidende Faktor wird die wirtschaftliche Situation 2021 sein. Niemand kann zur Zeit sagen, wie schlimm sich der Corona-bedingte Einbruch weiter auswirken wird.
In jedem Falle aber wird er noch viel stärkere negative Konsequenzen mit sich bringen als bisher bereits. Viele Durchschnitts-Deutschen werden den Gürtel enger schnallen müssen, und es wird viele Arbeitslose geben.
In einer solchen Lage ist so Manches möglich, an das man vorher nicht gedacht hätte.
Allerdings traue ich sowohl dem CDU- wie dem
SPD-Lager auch zu, daß sie es schaffen, die bittere Wahrheit zu verschleiern bis n a c h dem Wahltag
20201. Das könnten sie u. a. dadurch bewerkstelligen, daß sie die Insolvenzverschleppung so lange fortsetzen
bis die Wahl gelaufen ist. Danach dürfen die Bürger dann wieder 4 Jahre lang nur auslöffeln, was sie sich eingebrockt haben.

Manfred Bühring | Mo, 7. September 2020 - 19:21

Je mehr Skandal, desto größer die Chance? Oder wie soll man den Cum-Ex-Scholz-Warburg-Skandal, den Wirecard-Skandal einordnen, wenn Scholz, für die Skandale politisch (und persönlich - Warburg?) verantwotlich ist und trotzdem (deshalb?) auf den Schild gehoben wird? In unserer Republik scheinen Skandale ja mittlerweile als Ritterschlag für Politiker zu gelten, weil das Wahlvolk zunehmend an politischer Demenz zu leiden scheint.

Christoph Kuhlmann | Mo, 7. September 2020 - 19:33

wieder in der großen Koa. Ich halte es für total utopisch, dass Scholz eine Koalition mit der Linkspartei eingeht, eben weil er Utopien für schädlich hält. Es kommt wahrscheinlich auf die Wahlbeteiligung an und den Kanzlerkandidaten der CDU. Gegen Röttgen oder Laschet hätte er ja Chancen, gegen Merz und Söder eher weniger.

Urban Will | Mo, 7. September 2020 - 21:19

wird das eine ungesunde Mischung werden, die unser Land regiert.
Klimawahn gepaart mit elitärer Gesinnung, Steuererhöhungen und Bestrafen von Leistung, eine wohl wieder anlaufende, munter geförderte Massenimigration in die Sozialsysteme...
Nun denn, zu Erschießungen oder Versklavung der Reichen wird es wohl nicht kommen, das war sicher nur ein verbaler Ausrutscher...

Aber noch ist es nicht soweit.

Auf den Wahlkampf darf man gespannt sein, vor allem, wie die Schwarzen dieses RRG – Gespenst bekämpfen, wohl wissend, dass sie ja mit G oder R selbst regieren wollen.

Den Gelben gönnt man vier Jahre Pause und es bleibt zu hoffen, dass sich die Blauen berappeln und einen fulminanten Wahlkampf hinlegen.

Vernehmbar muss er sein, denn wenn sie all die Lügen und den Betrug am Volk in Sachen EU unter die Leute bringen und die Corona – Hysterie – Front bröckelt, so dass auch hier der Wahnsinn ans Licht kommt, den man uns aufgebrummt hat, dann kann das noch sehr spannend werden.

helmut armbruster | Di, 8. September 2020 - 08:20

denn Corona und die dadurch geschwächte Wirtschaft sind noch lange nicht überstanden.
Die politischen Parteien der deutschen Parteienlandschaft scheinen nicht geeignet zu sein ein solches Krisenmanagement durch zu ziehen.
Sie sind viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Ihre eigenen Interessen, nicht die des Landes haben bei ihnen Priorität.
Deshalb ist es ziemlich egal, wer D nach der nächsten Wahl regieren wird, oder wer BK wird.
Es wird weiter gehen wie bisher, d.h. nach der Wahl wird es ein monatelanges Koalitionsgezänk geben mit einem faulen Kompromiss am Ende. Wir werden neue Köpfe auf Ministersesseln sehen.
Aber eine Änderung zum Besseren, sprich eine fähige Regierung, welche D aus der Krise wirklich herausführen könnte, werden wir nicht sehen.

Helmut Bachmann | Di, 8. September 2020 - 10:20

Hält man sich die vielen "Wenns" vor Augen:
Wenn die SPD und die Grünen über 20 und die SED über 10 kommt.
Wenn Scholz es schafft, die vielen Linksextremen zu mäßigen.
Wenn in einem Lagerwahlkampf die Sehnsucht nach linken Modellen mehrheitsfähig ist.
Tja, da können wir uns doch entspannt zurücklehnen. Rot-Grün-Röter kommt niemals.

Ingo Kampf | Di, 8. September 2020 - 13:58

Woher der Autor den Optimismus nimmt, daß die SPD über 19% und die Grünen über 20 % kommen ist mir nach der Entwicklung der Umfragen über die letzten Monate schleierhaft. Dann würden ja bestenfalls immer noch 11% fehlen. Fangen wir bei denen an: Sollte die LINKE die beiden Erz-Marxistinnen als Parteivorsitzende aufstellen dann landen die bundesweit eher bei 7 %. Deutschland ist eben nicht Thüringen. Die Eiertänze von Kühnert gegenüber diesen Personen werden spannend. Die FDP wird wahrscheinlich mit 5,x % in den Bundestag einziehen und bei G/S unterkommen. Den Fehler der Verweigerung machen die nicht noch mal. Selbst, wenn die Wirtschaft lahmt - einen Aufschwung traut man eher der CDU/CSU zu. Alle wissen inzwischen, das Klassenkämpfe kein Geld bringen. Zum Verteilen ist nichts mehr da. Der Kanzlerkandidat Scholz wird gegrillt werden. Wirecard und Warburg sind seine Achillesfersen. Dann bleiben der SPD nur noch Esken und HWB - oh wei, mit denen gehts voran. Und Künert der Link zur LINKE!

Gerhard Schwedes | Di, 8. September 2020 - 14:21

Wahlen werden durch Wähler entschieden. Und machen wir uns nichts vor: Der Durchschnittwähler entscheidet danach, ob er es sich in seinem Ohrensessel weiterhin gemütlich machen kann. Nur wenn die Krise bis zum Wahltag ziemlich böse Opfer gefordert haben sollte, schreckt er auf und schreit "Haltet die Schurken!" Dann wird alles davon abhängen, wer es am besten versteht, dem Wähler den alles verantwortlich Schurken auf die Nase zu binden. Vielleicht sind bis dahin auch die ewig vor sich hin pubertierenden Grünen aufgeschreckt, weil der linke Mob auf der Straße plötzlich seine Pfründe bedroht. Dann dürfte ganz schnell ein Großteil der Grünen in der Ausnüchterungszelle aufwachen und entdecken, dass man das mit den Linken halt doch nicht ganz so ernst gemeint haben will. Wenn ein Meuthen klug ist, hat er es bis dahin endlich geschafft, auch Höcke aus seiner Partei zu kegeln. Das könnte dann die große Chance für die AfD werden. Aber dazu müsste er erst einmal sein Herz in beide Hände nehmen