Deutsch-Türkische Verhältnisse - Diktatur für das Herz, Demokratie für den Magen

Während der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel in der Türkei verhaftet wurde, wirbt Ministerpräsident Yildirim in Deutschland für die Abschaffung der Gewaltenteilung. Die türkische Regierung macht sich die doppelte Staatsbürgerschaft vieler Deutschtürken immer mehr für ihre eigenen Zwecke zunutze

Eine Halle voller Deutschtürkei schwingt die türkische Flagge, während sie dem türkischen Ministerpräsidenten Yildirim zuhören.
Zum Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Yildirim machten die Jugendlichen deutlich, für wen ihr Herz schlägt / picture alliance

Autoreninfo

Sonja Margolina, Jahrgang 1951, ist 1986 aus der Sowjetunion in die Bundesrepublik emigriert. Sie arbeitet als Journalistin und Buchautorin.

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Der deutsch-türkische Journalist Deniz Yücel saß schon in einem  türkischen Gefängnis, als der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim in Oberhausen für das Referendum warb, das die Gewaltenteilung in der Türkei abschaffen und den Staat in eine Präsidialdemokratie verwandeln soll.

Als Spiegel Online einige Kundgebungsbesucher fragte, warum sie gekommen waren, fielen die Antworten nicht allzu unterschiedlich aus. „Freiheit und Demokratie, wegen dieser Werte bin ich heute hier. Durch die Einführung des Präsidialsystems bekommt die Türkei unter Erdogan noch mehr Freiheit.“, sagte eine. „Ich stehe zu unserem Präsidenten und zu unserer Partei, der AKP. Ich glaube, dass die AKP einen Umsturz in der Türkei bewirkt hat, wir dürfen unsere Meinung frei äußern und unseren Glauben frei ausüben.“ „Wir wurden so erzogen, dass wir hinter unserem Heimatland, der Türkei, stehen. Wir möchten, dass in der Türkei nach dem Putschversuch alles wieder gut wird. Durch das Präsidialsystem wird alles besser“, sagt eine 15-jährige. „Nicht nur die Mädchen in der Türkei, auch die türkischen Mädchen hier in Deutschland lieben Recep Tayyip Erdogan von ganzem Herzen“, so eine 17-jährige Schülerin. 

Man erkennt an diesen Antworten die Wirkung des türkischen Fernsehens, der Propaganda-Maschine Erdogans, die das Orwellsche „Demokratie ist Diktatur“ in die Massen trägt. Auch ist eine fast erotische Bewunderung zu spüren, die dem Führer entgegenschlägt. Gewiss lässt ein Dutzend Antworten, in denen ein Bekenntnis zum Führer und zur Diktatur mitschwingt, nicht auf alle Türken schließen. Doch auch repräsentative soziologische Umfragen zeigen, wie weit ein Teil der seit Jahrzehnten hier lebenden Türken und ihres Nachwuchses von deutschen „Normen“ entfernt ist. 

Brücke zur Integration?

Es sei daran erinnert, wie viel Wert man der doppelten Staatsangehörigkeit als einer Brücke zur Integration beigemessen hat. Gewiss leben in Deutschland inzwischen Millionen von Menschen mit zwei Pässen. Für viele ist das nicht mehr als Bequemlichkeit und hat mit der kulturellen Identität wenig zu tun. Problematisch wird die doppelte Staatsbürgerschaft dann, wenn sich im Land große Diasporagemeinden von Migranten aus autoritären Staaten bilden.

Das führt Erdogan gerade vor Augen. Die Diaspora-Türken werden von ihm als „Wahlvieh“ instrumentalisiert, Politiker werden als Einflussagenten vereinnahmt. Erdogan als Vater des Volkes. Als Führer der Nation bedient er patriarchalische, paternalistische und nationalistische Ressentiments. Gleichzeitig wählen Deutschtürken in Deutschland jene Parteien, die ihre Interessen besser bedienen, in der Regel auf linker Seite. Nationalstolz und Gemeinschaftsgefühl kann Deutschland ihnen nicht bieten. Die Diktatur für das Herz, die Demokratie für den Magen.

Gewiss war die doppelte Staatsangehörigkeit nicht dazu gedacht, die staatliche Souveränität Deutschlands zu schwächen und die Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes zu erleichtern. Es war vor allem ein Multikulti-Fantasma. Nun ist dieser Einfluss inzwischen ein unbestreitbares Faktum und an eine Zurückweisung der politischen Einmischung ist nicht zu denken.

Sultan Erdogan bald wieder auf Werbetour

Die Integrationsministerin Aydan Özoguz würde zwar gerne den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten ungeschehen machen lassen. Doch verbieten lasse sich das nicht, weil die Veranstaltung von einer privaten Organisation organisiert werde, schließlich hätten wir einen Rechtsstaat. Nur ist Yildirim keine Privatperson, sondern ein Ministerpräsident, und sein Auftritt galt nicht der Werbung für Dönerbuden, sondern der politischen Agitation für ein diktatorisches Regime.

Nicht der deutsche Rechtsstaat, sondern die deutsche Mutlosigkeit verhindert die Zurückweisung von Erdogans politischer Einmischung. Zumal der Sultan bald nach Europa zu kommen gedenkt, um für seine Staatsreformen zu werben.

Übrigens: der Journalist Deniz Yücel könnte heute wohl frei sein, wenn er keine türkische Staatsangehörigkeit mehr besäße. Als deutscher Staatsbürger würde er höchstwahrscheinlich ausgewiesen.

Jonas Kolb | Fr, 24. Februar 2017 - 11:50

Ich könnte mir vorstellen dass u.a. genau solchen Jugendlichen eine gewisse Prise von deutschem Patriotismus helfen könnte. So könnte man sich für Deutschland entscheiden. So aber ( da Patriotismus in Deutschland beinahe keinen Platz mehr hat), haben diese Jugendlichen eben fast nur die Möglichkeit sich als Türken zu identifizieren.

Wo gibt es denn deutschen Patriotismus? Den hat uns doch der Mainstream des linken Öko-Feminimus ausgetrieben. Na ja, vielleicht wird es nach September wieder besser.

BESSER werden tut hier gar nichts, sehr geehrter Herr Ehrlich, das ist pure Illusion. Allerdings: (Noch) SCHLIMMER geht IMMER (noch)!

Das Deutsche ist aller Ehren wert und wenn es nur den Großteil des GG ausmachte, so wäre es ein Leichtes für die meisten Hinzukommenden, sich dafür zu entscheiden.
Ich lebe gerne hier. Das bedeutet vielleicht sogar ein Gutteil Anpassung.
Anpassung vor allem an das Tragende in Deutschland, ich glaube das ist sogar dieses Zusammengehen, dazugehören wollen.
Im ENDERGEBNIS bedeutet das auch ein Gutteil Multikulti, weil immer auch Altes bleibt, aber nicht als Kernforderung.
Und so halten es vermutlich auch die anderen Länder, ausser den Siedlungsländern, die sehr lange nicht einmal eine gemeinsame Kultur haben.
Die Idee, man könne Europa oder Deutschland auflösen halte ich für eine Luftnummer.
Die Unterscheidung von Flüchtling, Asylant oder Migrant ist für Merkel eben einfach zuviel verlangt gewesen.
Das veranschlage ich für sie aber auch hinsichtlich Europa, den Euro, Nahostpolitik, Afrika, USA
Ich bin also froh über jeden, der nicht Merkel ist oder zu ihrem "Fanclub" gehört.

Es scheint, dass die doppelte Staatsangehörigkeit Migranten dazu verführt, ihre Loyalität beim Heimatland zu belassen.
Das kann man so nicht befördern.
Richtig finde ich, dass der Bezug zur alten Heimat erhalten bleibt, nicht aber durch Staatsbürgerschaft.
Vielleicht durch eine noch zu findende Verfasstheit, die aber die Staatsangehörigkeit im Land der Wahl weder einschränkt noch tangiert. Es gelten die Gesetze der gewählten neuen Heimat.
Machen wir uns doch nichts vor, ansonsten bekommen wir über die Forderung nach Diversifikation deutsche Staatsbürger, die besser türkische, syrische oder sonstwie genannt werden können mit allem Komfort der deutschen Staatsbürgerschaft.
Ich war früher für die doppelte Staatsbürgerschaft, ich plädiere nun für eine Modulation, Anpassung an aufgetauchte Probleme.
Das für mich ärgerlichste Problem derzeit ist die mögliche Anwesenheit Erdogans zu Wahlkampfzwecken in Deutschland.
Hat die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein auch 2 Pässe?

Was würde passieren, wenn die doppelte Staatsbürgerschaft rückgängig gemacht werden würde?
Getippt, sie würde wieder abgelegt werden.
Sie war als eine Brücke für diejenigen gedacht, die sich sonst nie in dieser Form zu Deutschland bekannt hätten unter anderem auch deshalb, weil man als ausländische Minderheit zurecht hohen Schutz geniesst.
Von daher wünsche ich mir statt rigider Ausgrenzung oder Willkommenshype eine realistische Haltung, die ja auch ein Miteinander möglich machte, als man "Migranten" rief.
Die wenigsten werden sich hier anpassen, es müssen also "Migranten" angehalten werden, eine Integrationsleistung zu erbringen, es sei denn der Berdarf an Arbeitskräften wäre so, dass man darauf verzichten möchte, Staatsbürgerschaft mit Rechten und Pflichten.
Aversionen der Bevölkerung müssen debattiert werden.
Ausländer sollten keine pol. Freiheit bekommen in Form von ausl. Wahlkampf hier oder voller pol. Teilhabe.
Wohlwollendes u. realistisches MITEINANDER
RESPECT

Petra Führmann | Fr, 24. Februar 2017 - 12:23

Als erstes: Die doppelte Staatsbürgerschaft gehört abgeschafft. Jeder sollte nur in dem Land wählen dürfen, in dem er zur Zeit lebt.
Als zweites: Man hat gern die Pegida-Demonstranten durch "Interviews" vorgeführt als bildungsfern u.a.m. Es wurden auch türkische Bürger, zuletzt bei Yildirims Besuch hier, sowohl in der Türkei als auch hier befragt. Was da bei den Befürwortern zutage trat an "Bildung" und (Nicht-)Wissen... da darf sich niemand wundern, dass es ist, wie es ist. Jeder, der es in der Türkei besser findet als hier, möge möglichst umgehend dorthin zurückkehren und seinem "Herrn" dort huldigen.

Die doppelte Staatsbürgerschaft gehört abgeschafft. Es ist nämlich höchst ungerecht denen gegenüber, die nur eine besitzen. Ganz abgesehen davon, dass es die doppelte Staatsbürgerschaft z.B. einem Erdogan ermöglicht, Wahlen in Deutschland in seinem Sinne zu beeinflussen. Es wird zwar viel über den unheilvollen Einfluss geredet, den Putin auf die Wahl in Deutschland haben könnte. Dass die Gefahr von Erdogan viel realer und viel wahrscheinlicher ist, wird dabei geflissentlich übersehen.

Zu Ihrer Anmerkung bezüglich Pegida. Die Technische Universität Dresden hat 2015 herausgefunden, dass der durchschnittliche Mitmarschierer bei Pegida-Kundgebungen der Mittelschicht entstammt, Arbeit hat und gut ausgebildet ist (http://www.fr.de/politik/spezials/pegida/studie-ueber-pegida-maennlich-…). Das Vorurteil, dass die Pegida-Anhänger bildungsfern seien, wird zwar in den Medien intensivst gepflegt, hat aber mit der Wirklichkeit wohl eher nichts zu tun.

es bedeutet aber nicht, dass alle dort geäußerten Ansichten auch verfassungskonform seien.
Für den Osten Deutschlands ist nun mal auch zu veranschlagen, dass die Menschen dort nicht in einer freiheitlichen Demokratie aufwuchsen - welcher Spielraum bestand ist eine andere Frage - es besteht also nach wie vor Lernbedarf, m.E. auch oder gerade bei Merkel.
Insofern also die Presse kritisch über PEGIDA berichtete, kam sie ihrer Informationspflicht und ihrer Rolle in unserer parlamentarischen Demokratie als sogenannte 4. Gewalt nach.
Es passierte aber m.E. auch etwas, das ich auf die gleiche Stufe stellen würde wie Merkels "Und folgt denen da nicht", Stigmatisierung, Ausgrenzung, mit der/m Möglichkeit/Ziel der Auslöschung der bürgerlichen Existenz.
Ich sah darin eine Verletzung der Würde der Presse.
Es liegt mir fern, Herrn Trump inhaltlich zu unterstützen, aber was derzeit in den USA geschieht, ist es nicht u.a. die mediale Nichtakzeptanz der Wahl, permanente Revolte, Bürgerkrieg?

Täglich mehr zweifle ich daran, wie Medien uns Wirklichkeit vermitteln. Es ist immer ihre eigene Wirklichkeit, selten die objektive. So halten sie es mit Pegida, mit der AfD, mit dem haßgeliebten Rechtspopulismus, wo sie alles hineinentsorgen, was nicht ihrem ideologischen Bild entspricht. Und immer auf Schmusekurs mit der Politik, die den einzigen und wahren politischen Weg vorgibt. Wir sind leider sehr nahe an ehemaligen DDR-Verhältnissen.

Ja, die doppelte Staatsbürgerschaft gehört abgeschafft. Wer als Doppelstaatsbürger in eines seiner Heimatländer einreist, muss die Gesetze dieses Landes mit tragen. So leid es mir für den Journalisten tut, Deutschland darf sich nicht einmischen, oder gar einen Preis für seine Freiheit zahlen.
Nein, niemand darf nur aufgrund seines Wohnortes wählen dürfen. Ich halte die Entscheidung des NRW Landtags in dieser Hinsicht, auch nicht EU-Bewohnern ein Wahlrecht für den Landtag einzuräumen (http://www.tichyseinblick.de/bullseye), für nicht verfassungskonform.
Das Thema Bildung ist in Deutschland ein besonderes. Die Prämisse ist: Jeder Mensch ist gleich klug, wenn er dieselben Chancen erhält. Nach dieser These sind alle Kinder bei entsprechend frühkindlicher Ausbildung potentielle Abiturienten. Die Vererbungslehre nach Mendel wurde damit politisch für nichtig erklärt. Das passt auch besser in die Multi-Kulti Republik.

könnte jeder ein Abiturient sein.
Die Gesellschaft sollte ein Interesse an hohem Bildungsniveau haben und die verschiedenen Ausbildungszweige als Qualifikationen eng zusammenführen.
Man muss zum Abiturienten nicht geboren sein, aber man muss einer werden können, wenn man lernwillig oder -fähig ist oder anders hochqualifizierte Ausbildung bekommen, die dann auch zum Studium berechtigt.
Wurde doch von der SPD weitestgehend durchgesetzt und ich glaube, dass Martin Schulz vielleicht aus eigener Erfahrung Verbesserungen anstossen kann.
Wenn es hier in Deutschland anders ist im Miteinander als in vielen anderen Ländern, dann weil wir gerne lernen, dazulernen und voneinanderlernen.
Weshalb ich das "Einschlagen" auf Migrationsgegner als "unterbelichtet" besonders ehrenrührig empfand.
Was ich in diesem Willkommenshype an Ausgrenzung und Spaltung für unsere Gesellschaft erlebt habe, spricht vor allem gegen den Hype, nicht gegen das Willkommen
Die Grünen/Merkel haben mich verschreckt

Günter Schaumburg | Fr, 24. Februar 2017 - 12:41

Wer ist nur auf diese Nummer mit der doppelten
Staatsbürgerschaft gekommen? Die Saat ist nun
aufgegangen und "wir", die wir schon länger hier
leben, fahren nun die Ernte der visionären deut-
schen Politik ein. Dabei hatten wir doch schon das
doppelte Lottchen...

Das war das Projekt der SPD um neue Wählerschichten zu erschließen. Man kann annehmen, das Moslems eher keine Partei wählen, welche ein C im Namen trägt. Und munter geht es weiter, eine türkischstämmige SPD Migrationsministerin fordert ein Wahlrecht auch für nicht EU - Bürger. Wen sie damit meint ,dürfte klar sein.

Naja, die CDU hat ja damals jeden Russlanddeutschen heim ins Land geholt und damit genug Wählermasse geschaffen. Wobei zu den Russlanddeutschen auch Besitzer eines deutschen Schäferhundes zählten (überspitzt formuliert).

Christop Kuhlmann | Fr, 24. Februar 2017 - 12:42

gar nicht so schlecht. Sie macht deutlich, dass Staatsbürgerschaft nichts mit der Orientierung an der Kultur, den Normen und Werten eines Landes zu tun hat. Kurz gesagt, ein reiner Verwaltungsakt ist. Zudem kann man bei salafistischen oder nationalistischen Verbrechen und verfassungsfeindlichen Bestrebungen die deutsche Staatsbürgerschaft wieder aberkennen, so wie in Frankreich. Die Besuche Yildirims und Erdogans machen doch nur deutlich, dass es eine Art von Migrationsimperialismus gibt, dessen mittel- und langfristige Konsequenzen noch gar nicht abzusehen sind. Die Besuche sind Symptome, nicht Ursache und zwingen die Vertreter multikultureller Utopie, die Realität anzuerkennen. Nämlich die schleichende Abschaffung der Demokratie im Namen der Menschenrechte und Freizügigkeit. Eine ähnliche Veranstaltung, einer verfassungsfeindlichen Partei für Menschen ohne Migrationshintergrund würde höhere Wellen schlagen; doch der Regierung sind wegen der Flüchtlingspolitik die Hände gebunden.

Sehr geehrter Herr Kuhlmann,

die entscheidende Frage ist doch, WAS BRINGT die Aberkennung? Antwort: NIX!
Wenn Sie einem deutschen ISLAMISTEN oder "IS-Hero" die Staatsbürgerschaft aberkennen, sind sie diesen ja nicht los. Im Gegenteil!
Die Möglichkeit, Staatsbürgerschaften abzuerkennen, ist nichts als ein Placebo-Akt.
Der bekommt - trotzdem - weiterhin Sozialhilfe und kann - gleich welche Staatsbürgerschaft er hat oder nicht hat - weiter agitieren und (Gott behüte) Anschläge vorbereiten und ausführen.

Reiner Jornitz | Fr, 24. Februar 2017 - 12:43

Es ist doch erstaunlich Entwicklungen festzustellen, wie vormals durch die rosarote Brille betrachtet worden ist von unseren Stadthaltern. Aber kritische Bürger in die rechte Ecke stellen! Wo führt dieser Unfug noch hin? Es werden zig Gesetze über alles mögliche erlassen, aber die Gesetze wo wirklich wichtig sind. Rückführung aller Personen die sich nicht ausweisen können oder untergetaucht sind . Straftäter die beispielsweise wie ein Mop sich in der Silvesternacht 2016 mehrere 100 Frauen belästigt haben sind von ca. 1000 Flüchtlinge 1 verurteilt worden, wären das deutsche Männer gewesen , die hätten die volle Wucht des Gesetzes gespürt. Es müsste verboten werden auf deutschen Gebiet Politik jeglicher Art zu verbieten! Wer sich nicht integrieren möchte und nach der Scharia leben sollte kein Aufenthaltsrecht bekommen. Sultan Erdogan ist ein cleverer aber linker Hund der es versteht die Großzügigkeit der Versammlungsfreiheit für seine Zwecke zu nutzen. Prost Mahlzeit Old Germany!

Das ist doch einzig Merkels Hinterlassenschaft, die sich an einem Willkommen berauschte ohne auf warnende Stimmen zum Procedere zu achten.
Da sie es nicht eigesteht, m.E. im Gegenteil evtl. Migrationspartnerschaften verhandelt wo Rückführungen zunächst gesichert sein müßten, arbeitet sie daran für meinen Geschmack unbeirrt weiter.
Ein Neuanfang der CDU/CSU , also vor allem ohne Merkel, würde vieles erleichtern und normalisieren.
Merkel hat m.E. eine Einbahnstrasse Migration nach Europa gebaut und vor allem die Grünen flankieren es.
Wenn die Linken jetzt eine Einbahnstrasse für Hilfsgelder nach Griechenland bauen wollen, sind das für rot-rot-grün schlechte Voraussetzungen.
Ich rate Schulz wirklich zu einem klaren eigenständigen Profil für Deutschland.
Das ist zur Zeit in der Politik eine Leerstelle, aber dringend nachgefragt.
Kann sich Schulz ausreichend auf Deutschland einlassen?
Er wird hier gewählt und er hat hoffentlich Respekt vor seinen Bürgern, die könnten dazu weinen

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 24. Februar 2017 - 12:51

Z.B. wählen darf man nur in dem Land in dem der Hauptwohnsitz liegt.Es muss etwas geschehen, denn wir haben jetzt Leute, die ich noch nationalistischer einschätze als Türken und noch weniger fähig sich zu integrieren, nämlich Syrer, bereit das eigene Land in Flammen aufgehen zu lassen wegen des Unterschiedes zwischen Alawiten und "wahabitischen" Sunniten = Rebellen und der Steigerung = IS.
Wir haben das im 30jährigen Krieg auch gehabt. Ich kann auf weitere Varianten verzichten.
Wer sich weder im Herzen noch mit seinem Verstand von seinem jeweiligen Heimatland lösen kann, kann ja Deutscher bleiben, aber es sollten nicht zu viele werden und die Regeln der Bundesrepublik nicht aufgeweicht werden.
Um seine Regeln leben zu können, darf jeder in sein Heimatland zurückkehren. Es gibt im aufnehmenden Land kein Recht darauf.
Ich möchte Erdogan nicht in Deutschland sehen.
Merkel hat die deutsche Staatsangehörigkeit, sonst passte sie mit ihrer "Gottesstaatsperformance" m.E. woanders besser.

christiane bohm | Fr, 24. Februar 2017 - 13:58

Die Integrationsministerin Aydan Özoguz würde zwar gerne den Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten ungeschehen machen lassen. Doch verbieten lasse sich das nicht, weil die Veranstaltung von einer privaten Organisation organisiert werde, schließlich hätten wir einen Rechtsstaat.

Das bezweifle ich. Sie hat für die Friedr. Ebert Stiftung zusammen mit den Mitgliedern von "Deutschland plus" ein "Leitbild für die Einwanderungsgesellschaft" erstellt. Das islamische Gegenstück zur deutschen Leitkultur.
Bitte auch googeln die Mitglieder von "Deutschland plus", dann weiss man alles.

"Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes" von Johann Peter Hebel? einer Geschichte jedenfalls, in der """ die Spinnen""" dem Dichter einen Dankesbrief schreiben, weil er zuhause nicht putzt.
Ich bin für gutes MITEINANDER im Hause des Dichters, in dem doch auch gerne ein Heinrich Heine lebte - in Frankreich hatte er die deutsche Sprache nicht, ich kann ihn verstehen - in dem aber nicht ein politischer, überhaupt reaktionärer oder demokratiefeindlicher Islam fröhliche Urstände feiern sollte.
Wer hier nur sein Ding machen will, soll wieder gehen.
Nicht fordern Frau Özoguz, erzählen Sie von Ihrem Miteinander.
Ich lerne nicht arabisch oder türkisch.
Dazu gibt es die entsprechenden Länder zuhauf.
Es hat ja auch keinen Sinn mehr den ESC zu sehen, Ukraine, Georgien, Russland, Aserbaidschan, Türkei, demnächst SaudiArabien, Syrien...?
Auch schöne Musik, aber nicht europäisch.
GLASKLAR ist MITMENSCHLICHE VERANTWORTUNG, auch für den Hausherrn.
RESPEKT
Zusammenleben macht D ohnehin.

martin falter | Fr, 24. Februar 2017 - 14:19

lieben unsere Merkel Mutti. Sie nehmen hier ganz selbstverständlich in Anspruch, was sie Daheim gerade abschaffen. Ich will Erdogan und seine Spießgesellen hier in Deutschland nicht sehen.
Ich will nicht, dass er hier seine vergifteten Parolen unter das Volk streut. Ich will auch keine deutsch/türkischen Mitbürger die im Prinzip gegen den Rechtsstaat sind. Diese sind für eine präsidiale Diktatur und sollten dann auch dahin gehen mit allem für und wider. Haben wir denn nichts aus der Geschichte gelernt?

Jürgen Dopke | Fr, 24. Februar 2017 - 19:59

In reply to by martin falter

Nationalismus, Personenkult, öffentliches, politisches Tamtam mit Fahnen und am besten noch türkischer "Marschmusik", und die bösen Erinnerungen meiner Eltern und Großeltern werden wieder wach. Darauf will ich - aber so was von - verzichten.

Wer sich hier nicht wohl fühlt und in Deutschland nicht seine "neue" Heimat sieht, mit jeglicher Anerkennung von GG, Demokratie, Meinungsfreiheit, Kultur, Religion, Sprache und Rechtsstaatlichkeit, der sollte wieder zurückkehren in die "alte".

Sven Bergmann | Sa, 25. Februar 2017 - 07:44

In reply to by martin falter

sie lieben Frau Merkel nicht, sie benutzen sie nur.
und verachten sie ansonsten für ihre Schwäche und Rückgratlosigkeit.

Becker Karl-Hermann | Fr, 24. Februar 2017 - 14:24

Das Verhalten unserer Bundesregierung ist inzwischen insbesondere dem türk. Staatspräsidenten gegenüber unerträglich. Frau Özoguz glaube ich nicht, dass sie den wahrscheinlichen Besuch des Herrn Erdogan ablehnt. Gerade die Migrationsbeauftragte der Regierung sollte sich intensive Gedanken machen, wie die hier lebenden Türken integriert werden können. Die Huldigung des Herrn E. durch eine große Zahl türkisch stämmiger Bürger lässt mich an der Integrationsbereitschaft dieser Bevölkerungsgruppe zweifeln.

wie "wie die hier lebenden Türken integriert werden können" wirklich nicht mehr hören. Das sind doch Träumereien. Es fehlt die Bereitschaft dieser Zugezogenen sich integrieren zu wollen. Auch bei den Migranten der letzten Zeit. Nirgendwo gibt es so viele Angebote - noch dazu kostenlose - zur Integration wie in Deutschland.

Ein türkischer Rapper hat im Spiegel gesagt: Deutschland ist das gastfreundlichste Land der Welt, aber nicht die Deutschen müssen uns integrieren sondern es ist unsere Pflicht uns zu integrieren, wenn wir hier leben wollen.

Und von meinen türkischen Bekannten - es sind gut 15 - ist jeder auch dieser Meinung.

Wir können nun mal niemanden integrieren, wir können ihm dabei helfen, aber integrieren muß sich derjenige selber.

ingrid Dietz | Fr, 24. Februar 2017 - 23:12

In reply to by Josef Garnweitner

Zumindest ich kann in meinem persönlichen Umfeld immer wieder
feststellen, dass gewisse Gruppierungen überhaupt kein Interesse an
einer sozialen Integration haben - eher das Gegenteil !
Nicht zu übersehen sind doch die seit Jahren überall selbst geschaffenen Ghettos !

Gisela Zozula | So, 26. Februar 2017 - 13:34

In reply to by Josef Garnweitner

Ungeteilte Zustimmung, eine Integration kann von der Politik nicht verordnet werden, außer der Forderung, die deutsche Sprache zu erlernen. Mit der Einreise sofort landestypische Verhaltensweisen anderen überzustülpen, misslingt. Kinderehe, welches Geschrei wurde da angestimmt, Kopftuchverbot, sämtliche kulturellen Vorstellungen gelten plötzlich nicht mehr. Folge sind Abschottung, Parallelgesellschaften.

Weiterhin ist es müßig die Asylgesetzgebung zu verschärfen. Grenzen öffnen, falsche Vorstellungen vom hiesigen Aufenthalt propagieren, dann aber, wenn es brenzlig wird, abschieben, kriminalisieren, Zugriff in Nacht-und Nebelaktionen. Hier hauptsächlich Afghanen und tunesische Bürger, warum wohl? Vom Schreibtisch aus Entscheidungen über das Bleiberecht zu treffen, ist ein Ding der Unmöglichkeit, es sind vorgefasste, willkürlich festgesetzte Bescheide.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 28. Februar 2017 - 10:45

In reply to by Gisela Zozula

was Merkel mit ihrer Politik massiv verschärfte.
Frau Zozula, zu wenig Geschrei würde ich sagen.
Ich kann mir nicht einmal vorstellen, dass es wirklich so ein Bewusstsein darüber, in einem anderen Land zu leben, geben kann.
Für mich jedenfalls eine Zumutung, die Rechte so leicht nicht toppen können.
Wie soll Zusammenleben mit Ihnen funktionieren können anders als in Parallelgesellschaften?
Da ist von meiner Seite kein Zusammengehen möglich.
Ich werde Sie aber soweit wie möglich tolerieren.
Nicht die Integration hätte in den Anfangsjahren der Gastarbeiter besser laufen müssen, sondern die Ansprüche an dieselben klarer.
Und genau diese Fehler werden erneut gemacht.
Noch einmal, wie ist ein Denken wie das Ihre in der heutigen Zeit hier in Mitteleuropa möglich?

Heinrich Niklaus | Fr, 24. Februar 2017 - 15:26

Nach dem Versammlungsrecht kann Herrn Erdogan der Besuch nicht verwehrt werden. Auch nicht, dass er für sein „Anliegen“ wirbt. Erst wenn er sich in innenpolitische Angelegenheiten Deutschlands einmischt, kann es eine Handhabe gegen ihn geben.

Das Problem ist die doppelte Staatsbürgerschaft. Gäbe es hier nur Türken mit deutschem Pass, hätte die Bundesregierung jetzt ein Problem weniger. Peinlich ist aktuell das Hin-und Hergeschiebe der Verantwortung zwischen NRW und dem Bund.

„Das ist eben der Fluch der bösen Tat (Merkel-Türkei-Deal), dass sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären“.

Thomas Robert Rausch | Fr, 24. Februar 2017 - 16:11

Es kann nicht angehen, dass autoritäre Staaten ihre Lasten auf Europa abladen! Leider ist die Merkel Regierung so schwach, dass eben auch die EU schwächer wurde. Nicht zuletzt hat dieser Schäuble mit seiner unsolidarischen Austerity Politik erheblich dazu beigetragen!! Dafür sollten diese Leute zur Rechenschaft gezogen werden.
Es ist zu wünschen, das die EU als ein starker Staat hier Akzente setzt, sich diesbezüglich schnell stärkt um solchen Gebilden wie dem Sultan Einhalt zu gebieten!

Christa Wallau | Fr, 24. Februar 2017 - 16:14

Es gibt sehr unterschiedliche Vorstellungen von Staat und Heimat. Nur die abgehobenen
Luxus-Intellektuellen in Deutschland u. Europa glauben in ihrer Hochnäsigkeit, a l l e Menschen sehnten sich nach einem nichtssagenden und -fordernden Verfassungsstaat nach deutschem Vorbild, der zudem noch einen Schuldkult als bürgerverbindendes Band pflegt.
Weil Deutschland n i c h t s von ihnen fordert, das sie zu selbstbewußten Deutschen macht, die auf ihre speziellen Leistungen stolz u. auf das Aufrechthalten ihrer Werte bedacht sind, wollen viele Türken sich nicht mit D identifizieren, sondern nur Paßdeutsche sein u. von den Vorteilen hier profitieren. Die Türkei dagegen bleibt ihr Vaterland, dem sie mit allen Fasern des Herzens anhängen. Je stärker Erdogan die Türkei macht, umso stolzer fühlen sich viele Deutsch-Türken; im Ernstfall haben sie ja eh nichts von der fernen Diktatur zu befürchten.
Menschen, denen jeglicher Patriotismus ausgetrieben wurde, werden das allerdings nie begreifen...

Hallo Fr. Dietz, doch, bisschen schwanger geht...man nehme dazu Angela Merkel, bis hin zu Heiko Maas, Claudia Roth bis zu Göring-Eckardt, Volker Beck bis zu Özdemir...
und man macht dabei (Aussage von Merkel) "ein freundliches Gesicht"...alle Hierlebenden sind das deutsche Volk, behauptet Merkel...Fr. Dietz, bei uns geht alles.
Es wird auch gehen, wenn bis 2035 in etwas 10-15 Mio. Afrikaner "Zuflucht suchen"...Wir schaffen das, es geht alles...und auch bisschen schwanger....in Wirklichkeit stellt sich heraus, dass es nur ein übler Meteorismus ist.

Akira Ozawa | Fr, 24. Februar 2017 - 16:51

Doppelten Staatsangehörigkeit - Brücke zur Integration?
Aber auch:
Ein CDU-Parteitag sieht das als historischen Fehler an, der zu korrigieren ist.
Und beschlossen wurde.

Für die Unfehlbare sind Parteibeschlüsse selbstredend nicht bindend.
Was interessiert sie denn das Geschwätz der Straße, des Stammtisch's, der breiten Bevölkerung und der zahlreichen Politiker, selbst aus ihren Reihen.

Der türkische Ministerpräsident Binali Yildirim in der König-Pilsener-Arena in Oberhausen per 18-02-2017:
Wenn also ausländische Präsidenten oder Regierungsmitglieder in Deutschland auftreten möchten, geht dies letztlich nur mit ausgesprochener oder auch unausgesprochener Billigung der Bundesregierung.
Diese war offenbar auch am Samstag in Oberhausen gegeben.

Yildirim durfte also in phantastischer Übereinstimmung mit Fr. Merkel seine Hetztiraden auf deutschen Boden ablassen.

Auch Erdogan wird hetzen dürfen.
Wetten, daß?

Und Fr. Merkel stellt sich einer erneuten Wahl?
Unfassbar.

Margrit Sterer | Fr, 24. Februar 2017 - 17:24

und dann auch noch deutscher Patriotismus? Ich glaube, die Mehrheit weiß nicht mal was das ist.
Wer nicht auf dem links-grünen Mainstream mitschwimmt, ist doch schon ein Nazi.

Margrit Morf | Fr, 24. Februar 2017 - 17:46

Ich bin immer wieder neu erstaunt, dass man sich über die Entwicklung der Menschen aus der Türkei in DE wundert. Das genau war doch stets der Plan von Erdogan - systematisch und stetig hat er dieses Ziel verfolgt. Angefangen hat es doch vor einigen Jahren, als er in einer grossen Halle forderte (unter grossem Jubel) , sich nicht zu assimilieren etc. und so ist es stetig mit der Einflussnahme weitergegangen, zusätzlich noch mit den türkischen Imanen und Diti. Sein Kalkül ist toll aufgegangen. Genau wie in der Türkei selber, wo er ja auch bald am Ziel ist mit seiner Alleinherrschaft und Islamisierung. Er denkt offensichtlich strategisch und hat Zeit. Dass aber die aller wenigsten seine Strategie durchschaut haben und jetzt aus allen Wolken fallen ist mir unerklärlich. Aber wenn sogar sogenannt "Gebildete und Politiker" einfach nicht hinschauen wollen und ihn nicht ernst nahmen in seinen Aussagen, dann hat man jetzt die Quittung - tragischerweise, aber man ist nicht ganz unschuldig.

Mathias Trostdorf | Fr, 24. Februar 2017 - 18:23

Wie auch an dem Beispiel des Doppelpasses, der ja auch Audruck eines Zustandes ist, wird klar, welche umstrittene Sonderrolle viele "deutsch"-türkische Bürger in Deutschland einnehmen. Neulich fragte mal jemand in der Welt online: Wieviele Vietnamesen gibt es eigentlich in den Integrationsbehörden?
Das umreißt die Lage wohl ganz kurz und richtig. Man hat ja auch noch nie von Deutsch-Vietnamesen, von Deutsch-Bulgaren oder Deutsch-Schweden gehört.

Horst-Joachim Benner | Fr, 24. Februar 2017 - 18:31

Manchmal frage ich mich, in welchem Land ich hier lebe! Ist es das Land, in das ich hineingeboren bin, jenes das mir meine Eltern und Großeltern vermacht haben und auf das ich einmal sehr stolz war. Dies wäre nicht mehr ihr Land hat die Dauer Gewendete einmal verlautet, wiederholt habe ich nun das Gefühl, hier irgendwie nicht mehr dazu zu gehören.
Was hat dieses Wischiwaschi mit den zwei Staatsangehörigkeiten eigentlich mit einem in sich gefestigte Gemeinschaftsgefühl zu tun? Da mach ich mir die Welt so, wie sie mir gefällt, je nach Sonnenschein. Hier wähl ich die soziale und dort die harte Hand, heute deutsch morgen türkisch, ist doch geil! Warum musste die die Wehrpflicht abgeschafft werden? Das wäre doch ein Weg zu einer besseren Integration gewesen!

Wolfram Wiesel | Fr, 24. Februar 2017 - 18:50

Wieso wundern wir uns? Ich habe schon in der Schule gelernt: "Deutsch ist die Sprache der Massenmörder von Auschwitz" und "Alles Deutsche ist definiert durch die NAZIS und durch Auschwitz" und "Deutschalnd ist das NAZI-Mörder-Verbrecher-Nachfolge-Land". Was erwarten sie von jungen Türken als Zuneigung, wenn ihnen ständig solche Dinge vorgetragen werden ? Also nehmen sie die ökonomischen Vorteile in Kauf, denn deshalb sind sie (noch) in Detuschland, aber entwickeln Verachtung für die Deutschen und für das Land in dem sie relativ gut leben. Und sie wollen auch gar nicht wissen, wie sie in der Türkei leben würden, leben müssten, wenn sie dort wären
Die deutsche Sprache, Geschichte, Musik, Kunst, Naturverständnis, Architektur, deutsches Brauchtum etc. sind ihnen so gleichgültig wie der Kuh der Sonntag ......

mit den Werten, die in der Türkei hochgehalten werden.
Seit wann hätten Türken Probleme mit der jüngeren Geschichte Deutschlands?
Vielleicht eher mit allem anderen?
Europa tut gut daran, vor allem sich selbst zu entwickeln.
Der Nahe Osten und Afrika sollten ebenfalls dazu angeleitet werden, mindestens unterstützt werden.

Michaela Diederichs | Fr, 24. Februar 2017 - 19:55

Der Doppelpass hat solche katastrophalen Entwicklungen möglich gemacht. Türken, die mittels Einbürgerungstest die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen, müssen ihren türkischen Pass abgeben. So unsere Freunde mit türkischen Wurzeln. Sie treffen bewusst eine Entscheidung. Und das soll hier geborenen Kindern nicht möglich sein mit Erreichen der Volljährigkeit oder sagen wir mit 25 Jahren? Die CDU-Basis drängt auf Abschaffung. Die Kanzlerin interessiert das nicht die Bohne. Papperlapapp und gut ist. Es sind fatale Signale, die Deutschland in die Welt sendet. Ein Schlag ins Gesicht all jener Deutschen mit türkischen Wurzeln, die auf dem Boden unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung stehen. Denn sie fürchten sich vor dem was in der Türkei geschieht - Eltern, Geschwister, Freunde leben ja in der Regel dort noch.

Brigitte Karpenkiel | Fr, 24. Februar 2017 - 20:38

Die doppelte Staatsbürgerschaft ist ein Privileg für eine Minderheit in Deutschland, was ich nicht verstehen kann, wo bleibt da die Gerechtigkeit? In Deutschland leben viele andere Nationalitäten. Ich kann mich nicht erinnern, dass ein Politiker aus diesen Ländern ebenfalls hier Wahlpropaganda gemacht hätte und ich vermute, dass es auch nicht geduldet worden wäre.

Peter Enders | Fr, 24. Februar 2017 - 22:25

Sonja Margolina schrieb:
"Nun ist dieser Einfluss inzwischen ein unbestreitbares Faktum und an eine Zurückweisung der politischen Einmischung ist nicht zu denken."
Hier hätte sie Karl fragen sollen :-)

Reiner Kraa | Fr, 24. Februar 2017 - 22:25

Die doppelte und noch mehr die mehrfache Staatsbürgerschaft ist ein Witz. Staatsbürgerschaft kann nur etwas Eindeutiges und nichts doppel- oder gar mehrdeutiges sein. Im deutschen gibt es ein Sprichwort, das da heißt: mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen. In diesem Sinne ist die Staatsbürgerschaft zu verstehen. Die daraus entstehende Verantwortung der jeweiligen Nation gegenüber ist nicht teilbar.
Alles Andere ist links-grünes Gefasel, wie so vieles andere auch. Man kann sich nicht heute dieses und morgen jenes raussuchen, immer das, was gerade angenehm ist.

Peter Enders | Fr, 24. Februar 2017 - 22:28

Hätte die CDU die Integration der türkischen Gastarbeiter nicht jahrzehntelang verweigert, hätten wir heute diese Malaise nicht!

durch wie ich las Adenauer für einen aber nicht wieder gut zu machenden Fehler, der evtl. auch eher von den Amis gewünscht wurde, die Türkei als Brückenkopf der NATO im Nahen Osten und gegen die UDSSR.
Vielleicht auch nur zu erklären dadurch, dass die USA noch wenig Eindrücke mit politischem Islam in ihrem Land haben.
Europa hat so einige Erfahrungen mit dem Islam wie auch umgekehrt und nach meinem Dafürhalten sollte sich der Islam in Europa anpassen, dass ich es zivilisieren nennen würde hat vor allem mit den letzten Entwicklungen zu tun.
Europa muss den Islam genauer betrachten bevor es sich auf ihn einlässt.
Die Menschen sind uns nahe, sie sind Nachbarn, aber sie scheinen das auch bleiben zu können.
Wer nach doch einiger Zeit nur sich selbst leben kann, passt nicht wirklich hierher.
Hoffentlich gibt es die viel beschworenen europäischen Muslime.
Ansprüche hat der Islam auf Europa überhaupt keine als die, innerhalb unserer Regeln toleriert zu werden.

Christof Wechsler | Fr, 24. Februar 2017 - 22:46

Ich stimme Frau Margolinas kluger Analyse vollkommen zu! Die "Zugewanderten" werden in Deutschland in unerträglicher Weise verhätschelt, mit Instrumenten wie z.B. der doppelten Staatsangehörigkeit. Jeder erwachsene Mensch muss sich entscheiden, in welchem Land, in welcher Kultur er seine Zukunft sieht. Er sollte es als Privileg betrachten, sich frei entscheiden zu dürfen. Wie lange noch lassen wir uns von linksgrünen Moraldozenten einen bescheidenen und gesunden Patriotismus verbieten? Nur Patrioten werden ihr Land selbstbewusst vor zerstörerischen Einflüssen schützen und damit der Verantwortung ihren Kindern und Enkelkindern gegenüber gerecht werden!

ali kahraman | Fr, 24. Februar 2017 - 23:11

Weiss die Autorin wieviel Prozent der Türken den doppelten Pass besitzen? Diesen Sachverhalt mit der Integration in Verbindung zu setzen ist entweder der Naivität der Autorin oder einfach Ihrer Ahnungslosigkeit verschuldet. Ausgewogene und realitätsbezogene Analysen wären wünschenwert.

Torsten Knecht | Sa, 25. Februar 2017 - 00:20

.... so lange die Türken brav hier Steuer zahlen u. keinem etwas zu Leide tun, ist es mir egal, ob die Gehirnwäsche von Merkel o. Erdogan kommt, beide führen ihr Volk an der Nase herum.

jürgen pauls | Sa, 25. Februar 2017 - 18:06

Hätten wir die doppelte Staatsbürgerschaft nicht, könnte Herr Erdogan hier nicht als Wahlkämpfer auftreten und somit Einfluss auf die deutsche Innenpolitik nehmen; und es droht noch schlimmer zu werden, wenn der Sultan erst seine sogenannte Verfassungsreform durchgesetzt haben wird. Aber die Bundesregierung gibt nicht einmal verbal zu erkennen, dass Erdogans Auftritt hier unerwünscht ist. Putins angebliche Einmischung in Wahlen in den USA und anderwärts wird von AM kritisiert, Erdogans Beeinflussung der hier lebenden Deutschtürken aber einfach hingenommen. Den Parteitagsbeschluss der CDU auf Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft will AM nicht beachten. Dies ist erneut eine von vielen einsamen Entscheidungen von AM, die mit demokratischem Verständnis nichts zu tun haben.

Rainer Möller | Sa, 25. Februar 2017 - 18:58

Seit wann ist denn Deniz Yücel "deutsch-türkisch"? Als ich zuletzt etwas von ihm las, war er noch klar antideutsch. Also wäre "antideutsch-türkisch" sehr viel passender. (Vielleicht auch "antideutsch-antitürkisch", das kann ich nicht beurteilen.)

Mathias Trostdorf | Mo, 27. Februar 2017 - 21:30

In reply to by Rainer Möller

Auf der Welt online gibts derzeit eine Artikelflut zu Yücel, aber kaum Kommentare darunter.
Unter dem Artikel DY- Das Haftprotokoll hatten sich allerdings vier Kommentatoren auf Yücels berüchtigten Artikel aus der taz bezogen, aber nach einer Stunde waren diese wieder gelöscht bzw. "wegmoderiert". Wie kann ein Jounalist, der sowas schreibt, auf die Solidarität von den Leuten zählen, die er in diesem Artikel verachtet und beleidigt?

Robert Müller | Sa, 25. Februar 2017 - 23:15

.. ist, dass gerade eben der türkische Finanzminister bei Wolfgang Schäuble war, um für wirtschaftliche Unterstützung für die Türkei zu werben. Die Wirtschaftskrise, die Erdogan, mit seiner Machtpolitik verursacht hat, versucht er jetzt durch Bettelei im Ausland abzufedern. Ähnlich wie sich das Verhältnis zu Russland von "fast Krieg" zu "Männerfreundschaft" gewandelt hat (mit Syrien war es genauso). Der Mann macht die Politik, die ihm gerade nutzt, egal was gestern war und morgen sein wird und fast alle Überzeugungen dürften gespielt sein. Ich schätze nur der Islamismus ist bei Erdogan ernst gemeint. Vielleicht schätze die Türken so ein Verhalten, entgangen sein dürfte ihnen das ja nicht.

Marc Meyer | So, 26. Februar 2017 - 08:58

Ich verstehe nicht mehr, was diese Türken hier in Deutschland wollen. Wenn die das alles ernst meinen, sollten sie doch in ihr gelobtes Erdogan Land zurück gehen. Warum machen die das denn nicht, hier in Deutschland sind ja alle böse zu Erdogan.

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:20

Frau Margolina hat natürlich Recht mit ihrer Feststellung, daß die "Integration" zumindest eines Grossteils der türkischen (Mit-)bürger*innen ebenso wie vieler sonstiger Migranten eine ideologische Illusion ist und bleibt.
Das fing ja schon an, als man nach dem Krieg "Gastarbeiter" für die dt. Industrie rekrutierte. KEIN MENSCH (!) hat sich damals um Integration bemüht bzw. auch nur im entferntesten an eine solche "gedacht". Dies war überhaupt nicht vorgesehen! Das waren "Gäste auf Zeit", so die Illusion, die - sobald man sie nicht mehr "braucht" - in ihre Heimat zurückkehren. PUSTEKUCHEN!
Den "GAST"-Arbeitern und ihren Familien hat es - zumindest zum großen Teil - so GUT hier GEFALLEN, dass sie nimmermehr "heimreisen" wollten, in ihre Dörfer im tiefsten Anatolien und sonstwo, die nichts als eine Rückkehr in ARMUT,BITTERNNIS und fehlende Gesundheitsversorgung "versprachen".
Niemand kann es den Gastarbeitern verdenken, dass sie in der BRD geblieben sind, wegen der VIEL besseren ...

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:28

Die Quittung für diese IGNORANZ gegenüber diesen FAKTEN seitens der politisch Verantwortlichen sehen wir jetzt in aller Deutlichkeit. Viele dieser türkischen Mitbürger*innen sind in Wirklichkeit niemals in Deutschland, d.h. bei deutschen Werten, beim deutschen GG, bei deutschem Säkularismus, etc. angekommen. Vielmehr haben sie sich in ihren eigenen "Communities" gemütlich eingerichtet.
Demzufolge lassen sich diese Menschen auch willfährig vereinnahmen und instrumentalisieren durch einen despotischen "Führer" , der - angeblich - ihr Land "gerettet" und es wieder "stark" und "bedeutend" gemacht hat.
Diese Gesetzmässigkeiten, die massgeblich - zumindest auch - auf fehlende ECHTE (!) Integration zurückzuführen sind, sehen die

(Bearbeitet)

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:37

ideologisch Blinden und VERBLENDETEN mittlerweile SELGST. Auch Blinde lernen sehen, spätestens wenn sie - sehenden Auges -gegen einen Laternenpfahl gerannt sind. Zur Klarstellung: Ich spreche NICHT von ECHTEN blinden Menschen (habe größte HOCHachtung vor diesen!), sondern von sehenden BLINDEN!
Nun haben - wie wir alle wissen - Merkel und ihre Vasallen diesem "Integrations-Desaster" noch die Krone aufgesetzt, indem sie die Grenzen für ALLE & JEDEN geöffnet, und mit dem damit einhergehenden MASSENANSTURM von Migranten aus aller Welt, die vorher schon bestehende (äußerst prekäre "DESintegrationssituation") in unverantwortlicher Weise geradezu verheerend "verschlimmbessert" haben. Die Sicherheitsbehörden haben LÄNGST (!) jede Kontrolle über was auch immer irreversibel verloren. Nicht mal Kleinkriminellen können sie noch beikommen , dank tatkräftiger Unterstützung derselben durch ignorante Justiz-Schlaffis, die auch migrantische Wiederholungstäter, die zuvor Frauen belästigt oder Bürger

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:44

ausgeraubt haben, fix wieder auf "freien Fuß" setzen, damit diese weiterhin ihr UNwesen treiben können und - selbstverständlich - auch treiben werden (mit freundlicher Unterstützung des Staates, de facto).
Diese TATSACHE (auch das BKA bestätigt einen massiven Anstieg der Kriminalität im Bereich Körperverletzung, Diebstahl/Raub, Sexuelle Belästigung/Vergewaltigung UND (!!) Tötungsdelikten) mit migrantischer Beteiligung.
Die öffentliche Sicherheit ist längst NICHT mehr gewährleistet. Die Bürger wissen das, die Politiker ignorieren das (können sie ja auch, weil sie in sicheren Limousinen durch die Gegend fahren, von Leibwächtern abgeschirmt).
Deutschland 2017 ist etwas grundlegend ANDERES, als Deutschland 2000. Der ZUSTROM von Migranten nach Deutschland wird ANHALTEN (allein schon deshalb, weil andere EU-Länder keine mehr aufnehmen WOLLEN). Die UNsicherheitslage wird sich weiter verschlechtern. Bald werden wir hier Verhältnisse haben wie in einem x-beliebigen Dritte-Welt-Land. Das

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:51

"öffentliche Leben" wird durch kriminelle GANGS beherrscht werden, und niemand, schon gar nicht der "Staat" wird irgend etwas dagegen ausrichten können.
Der BevölkerungsANTEIL der Migranten an der Gruppe der 20-30-jährigen ist in den letzten Jahren geradezu SPRUNGHAFT angestiegen. Was das bedeutet (für die Zukunft), kann sich jeder selbst ausmalen. Besonderef prophetischer Gaben bedarf es deswegen nicht.
Multikulti ist - nicht per se - schlecht. ABER: WER dauerhaft KEINE der sonst bei jeder Gelegenheit so hochgelobten WERTE von Migranten (unter Androhung von HARTEN Konsequenzen für den Fall der Nichtbeachtung)konsequent einFORDERT, sondern der - durch und durch verlogenen und in höchstem Maße gesellschaftsschädigenden - Toleranz gegenüber der INtoleranz das Wort redet, begeht ein Verbrechen an diesem Land und an dieser Demokratie, zerstört das sichere Lebensumfeld und gibt all die schönen "WERTE" der Gleichgültigkeit hin. DAS ist die Situation heute u. mit Schulz & Co. wird das nicht

Georg Dallmann | So, 26. Februar 2017 - 11:58

besser, sondern immer noch schlimmer. Diese ideologisch motivierte Sorte von Politikern, die gerne von "EUROPA" fabulieren, durch ihre tatsächliche AGENDA jedoch in Wirklichkeit das ganze Land in geradezu katastrophaler Art und Weise geradewegs in Richtung Abgrund führen, "regiert" leider heute dieses Land, denn auch Merkel ist auf diesen "Zug ins NICHTS" aufgesprungen und steuert diesen wie Jim Knopf und die wilde Dreizehn" mit ignoranter Blindheit (Fehler zugeben ist schließlich keine TUGEND zu der man sich bekennen sollte!).
Wer die Situation in den Schulen kennt, in denen Lehrkräfte völlig ÜBERfordert sind und nur noch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, wer die Situation bei der Polizei kennt, die sich bei nahezu jedem Einsatz gegen Täter mit Migrationshintergrund ÜBELST beschimpfen, beleidigen, bedrohen, besprucken und schlagen lassen müssen, wer die Situation heute schon in den Notfallambulanzen in Kliniken kennt, etc...der weiß, wie unsere "grossartige" Zukunft aussieht.

Frank Louis Flato | So, 26. Februar 2017 - 15:22

Zitat: Hamed Abdel-Samad ägyptisch-deutscher Politikwissenschaftler/Publizist.

"Wir Muslime machen grade mal 5% der deutschen Bevölkerung aus, doch bestimmen zu 50% die Schlagzeilen."

Dabei sind die Türkei wie auch der islamistische Terror die Dauerbrenner.

Ich zeige mich seit langem verwundert, dass Menschen die in unser Land kommen die unsere Freiheiten hier angeblich so lieben, aber in unserer Lebensrealität angekommen Probleme mit diesen haben und unsere Sitten/Gebräuche an immer mehr Stellen in Frage stellen/verändern wollen.

Das geht über die Verschleierung, Mädchen im Schwimmunterricht,Geschlechtergleichheit, Schule/Lesben, Pluralismus, Satire, Kopftücher auch in öffentl. Ämtern, Speisevorschriften. Selbst vermeintlich gemäßigten Muslimen gelten wir als Ungläubige.

60% der wahlberechtigten Türken wählen mit Erdogan alles andere als "die Freiheit" und unsere damit schon gar nicht.
60% der Muslime in D-Land erheben die Inhalte des Koran über unser Grundgesetz.

... so etwa der, daß am "deutschen Wesen die Welt genesen" könne.
DESHALB glauben Sie in der Mehrheit an die Märchen von der unbegrenzten
Integrationsfähigkeit der Gesellschaft und dem fröhlichen Integrationswillen der türkisch-arabischen Einwanderer.
LEIDER.
(Viele Deutsche brauchten psychiatrische Behandlung wegen
Zwangsvorstellungen...)

Holger Stockinger | Di, 28. Februar 2017 - 23:19

Der in der Türkei verhaftete Deutschtürke durfte in der "taz" zwar nicht schreiben: "Deutschland verrecke!", aber doch Herrn Sarrazin mehr Schlaganfälle wünschen ...

Werner Schick | Mi, 1. März 2017 - 00:37

Werter Herr Maybach,
ihre Zweifel, wie uns die Medien die Wirklichkeit vermitteln sind mehr als angebracht. Wir bekommen schon längere Zeit nur eine der Politik und den ihr nahestehenden Medien genehme Wirklichkeit vermittelt. Mit Wahrheit hat dies häufig wenig zu tun, mehr mit Wunschdenken.
Leider sind wir nicht sehr nahe an ehemaligen DDR-Verhältnissen, sondern schon einige Zeit mittendrin, doch einem Großteil der Schlafmichel ist dies noch nicht aufgefallen, der Trog ist ja noch gefüllt. Ein wesentlicher Unterschied zur ehemaligen DDR besteht zur Zeit darin, dass die Regale "noch" voll sind. Auch dies wird sich n.m.E. in absehbarer Zeit schlagartig ändern. Wie der Schlafmichel dann mit dieser für ihn neuen u. lebensbedrohlichen Situation umgeht, darauf darf man gespannt sein. Die Butter vom Brot hat man ihm schon genommen, er sollte sich nicht wundern wenn auch das Brot bereits in anderen Händen ist.
Gnade uns Gott, auch wenn wir es nicht verdient, sondern selbst verschuldet haben.

Hallo Herr Schick,

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Mit freundlichen Grüßen,

Cicero Online

Dr.Lothar Sukstorf | Mi, 1. März 2017 - 11:07

Stauffenberg: (...)" es lebe das heilige Deutschland"(...)

Albert Schultheis | Mi, 1. März 2017 - 15:34

Es war eines der allergrößten Fehler der SPD in der Vergangenheit, die doppelte Staatsbürgerschaft für türkische Gastarbeiter zuzulassen. Diesen Kapitelfehler will Schulz jetzt sogar noch toppen, indem er das Wahlrecht für Grenzüberschreiter durch seine Genossin Özoguz durchdrücken lassen will.
... und alle jubeln ihm zu. Kein Land der Welt hat es in kürzerer Zeit vermocht, sich die eigene Zukunft gleichermaßen fundamental zu vermasseln, als Deutschland. Wir Bio-schon-lange-hier-wohnenden-Ur-Deutschen sind schon eine selten dämliche Spezies.

Ich stimme H. Schultheiss unumwunden zu. Ich stelle dazu die Frage, ob wir Deutschen durch die links-grün-spät68ziger-Umerziehung/Gehirnwäsche...man wollte ja die "Bestie der deutschen militaristischen Gesellschaft" unbedingt zähmen. Stelle fest, das Ziel ist erreicht. Wir sind nur noch Schlappschwänze, nicht wehrhaft und haben uns einer "zweifelhaften Kanzlerin" anvertraut, deren wahres Gesicht man seit 2015 erkennen kann.

Jürgen Winzig | Fr, 3. März 2017 - 13:58

naja, wenn ich sehe wie unsere höchsten Richterstellen aufgrund von Parteibüchern oder sogar gleich von Politikern besetzt werden (Herzog und ein ehemaliger Ministerpräsident eines megakleinen Bundeslandes) besetzt werden, sehe ich da auch massive Probleme bei der Gewaltenteilung. Gerne wird ja auch der Generalbundesanwalt mal angewiesen zu ermitteln.

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