Armin Laschet stellt Zukunftsteam vor - Wer sind denn diese Leute?

Der Kanzlerkandidat der Union hat sein „Zukunftsteam“ vorgestellt – und wollte damit drei Wochen vor der Bundestagswahl offensichtlich Akzente setzen. Doch kaum jemand aus dem Kreis dieser vier Frauen und vier Männer ist einer größeren Öffentlichkeit bekannt. Ein Befreiungsschlag ist Armin Laschet nicht gelungen.

Armin Laschet und sein Zukunftsteam
Armin Laschet präsentiert sein Zukunftsteam / dpa

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Alexander Marguier

Da staunt der Laie, und der Fachmann wundert sich: Das ist wahrscheinlich noch das Freundlichste, was sich über Armin Laschets Präsentation seines „Zukunftsteams“ an diesem Freitagvormittag sagen lässt. Die Veranstaltung war als Befreiungsschlag in einem bisher unterirdisch geführten Wahlkampf des Kanzlerkandidaten der Union geplant gewesen. Und dann das: acht Personen, von denen allenfalls zwei einem größeren Publikum überhaupt bekannt sein dürften. Seinen Sinn für Humor scheint Laschet trotz desaströser Umfragewerte jedenfalls nicht verloren zu haben.

Es heißt, der NRW-Ministerpräsident habe mit seiner Riege die ganze Bandbreite von CDU und CSU aufzeigen und klarmachen wollen, dass nicht nur die Mitglieder des Bundeskabinetts mit Kompetenz gesegnet sind. Das ist zweifellos richtig. Aber drei Wochen vor dem Urnengang (und während einer bereits laufenden Briefwahl) zum Teil völlige No-names in den Vordergrund zu schieben, das zeugt dann doch von einer Mischung aus aberwitziger Risikobereitschaft und offensichtlicher Verzweiflung. Schon klar, dass der Kanzlerkandidat kein wirkliches Schattenkabinett aufstellen kann, wenn zeitgleich ein bestehendes Kabinett mit Leuten aus den eigenen Parteien im Amt ist. Aber wozu dann dieses heutige Schaulaufen, das in dieser Form erst recht keinen Sinn ergibt?

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Rob Schuberth | Fr, 3. September 2021 - 12:59

Innerhalb der Union herrscht wohl großes Fracksausen.

Mit diesem Team hätte Laschet schon zu Beginn antreten sollen, aber nicht erst jetzt, wo sein Kanzler-Zug bereits am Entgleisen ist.

Als ich den Namen Bär vernahm, wurde ja bereits gestern gemeldet, musste ich kurz lachen.
Gerade sie hat so gut wie nichts auf die Reihe bekommen. Sicher, das liegt auch an Söder, der sie an der extrem kurzen Leine hält.

Vllt will er Frau Bär auf diese Art loswerden. Denn wer jetzt in diesem Team steckt, der hat m. E. politisch bei der Union kaum noch eine gute Zukunft, da er untergehen wird.

Int. auch wie sich Merz absichtlich im Hintergrund hält. Sonst ist er stets um einen Platz in der 1. Reihe bemüht.
Der will wohl mit diesem Team nicht so sehr in Verbindung gebracht werden.

Christoph Kuhlmann | Fr, 3. September 2021 - 12:59

wird es in der zweiten Reihe meistens nicht besser.
Bei dem Kabinett wundert mich gar nichts mehr. In der CDU herrscht offenbar Kahlschlag. Das sind die Folgekosten von 16 Jahren asymmetrischen Demobilisierung unter der Fuchtel einer Parteiautokratin.

Hans Jürgen Wienroth | Fr, 3. September 2021 - 13:25

Sie haben mit allem was Sie schreiben vollkommen recht. Aber wen von den „alten Recken“ hätte Laschet aufstellen sollen, wenn er zeigen will, dass er für Veränderung steht? Wer ist in dieser CDU noch bekannt, den Frau Merkel nicht für immer ins Abseits befördert hätte (incl. der im Amt befindlichen)?
Ihnen fehlt ein Name für Migration / Integration? Ist da nicht Frau Güler aus NRW die erste Wahl? Aber hätte er die jetzt nennen können?
Laschet ist in einer ganz verzwickten Situation: Er darf nicht gegen die heilige Merkel agieren, ihre Politik der letzten Jahre schlecht machen (dann würden ihn die Medien noch mehr zerreißen) und er darf nicht für eine Fortsetzung von Merkels Politik stehen (denn dann könnte er gleich bei den Grünen eintreten).
Er musste also ein junges, frisches Team vorstellen, das hat er gemacht. Ob es zieht, ich habe meine Zweifel. Dafür ist die Medienlobby zu stark, die will schließlich ihr links-grünes Bündnis mit zentraler Regierungsmacht und „chinesischem System“

rainer Mrochen | Fr, 3. September 2021 - 13:29

Bei diesem Team kommt echte "Zukunftsperspektive" zum Ausdruck. "Experten statt Experimente". Ich sehe hier wenig bis keine Expertise, wohl aber ein Kandidatinnen/Kandidaten Experiment. Was soll's ein weiterer Sargnagel für die Republik.
Eine Partei die über 16 Jahre Merkel Regierung keinen Selbstbehauptungswillen an den Tag zu legen im Stande war, ist zwangsläufig ausgeblutet und orientierungslos in Bezug auf professionelle Kandidaten. Künstler und Musikmanager, Ex-Radiomoderatoren sind ebenso wie ehemalige Maurer/Verteidigungsminister ungeeignet für Kabinettsposten. Was Juristerei anbelangt na ja, mal sehen wie die Nachcoronazeit bewertet werden wird. Alles in Allem, für mich, eher abenteuerlich aber sind die Zeiten in denen wir leben ja sowieso. Wenn es stimmt das die Hoffnung zuletzt stirbt, dann ist es für mich die Hoffnung darauf, daß das politisch verantwortliche Personal die Orientierung nicht vollends verliert.

Dorothee Sehrt-Irrek | Fr, 3. September 2021 - 13:48

Jedoch findet dieser Wahlkampf unter erschwerten Bedingungen statt und nach, sehr grob, 16 Jahren politischer Krisen, ständigem Höchstanspruch und meist nachgeordnetem KleinKlein.
Sicher wären das gewichtigere Namen von Röttgen bis Widmann-Mauz, aber zumindest bei Spahn und AKK weiss man doch nicht, ob sie noch zum Rücktritt gezwungen oder fallen gelassen werden.
3 Wochen sind noch eine lange Zeit mit Corona und Afghanistan, wer weiss, was noch kommt.
Leider wirkt Söder sehr unsolidarisch, egal wie sehr er Treue gelobt.
Merz war also wichtig, ist aber auch nicht politisch eingebunden wie ein Söder, der eben doch auch sehr nach Bayern schauen muss.
Unter all diesen Bedingungen also evtl. immerhin eine Möglichkeit, dieses Team und vielleicht doch die Zukunft?
Ich freue mich ja sehr über die Umfragewerte für die SPD, es wäre nicht schlimm, wenn da auch neue Gesichter bei Olaf Scholz stehen würden.
Für Integrität stehen Scholz und Laschet ausreichend.

Christa Wallau | Fr, 3. September 2021 - 14:13

das Laschet hier zusammengetrommelt hat,
ist mein letztes Fünkchen Hoffnung auf eine Spur von sbesserer Regierung für unser Vaterland erloschen.
Wenn dies die E x p e r t e n sein sollen, die uns die Zukunft retten, dann darf man gleich alle Hoffnung fahren lassen. Alle diese Leute waren doch bisher schon politisch tätig, aber man hat nie etwas Überzeugendes oder gar Sensationelles von ihnen vernommen - bis auf Merz, der sich in dieser Runde deshalb offensichtlich auch deplaziert vorkommt.

Alles nur Mitläufer, dem Zeitgeist Angepaßte und ein Quoten-Dunkelhäutiger.

Die Lage ist hoffnungslos.

Das ist sie in der Tat! Dass Frau Merkel ihre CDU bewusst zerbröseln ließ, um endlich ihrer favorisierten grün-rot-roten Koalition den Weg zu bereiten, vermuten durchaus auch prominente Kenner der Politik, dass dieses Vorhaben jetzt aber durch ihren Kanzlerkandidaten und Vorsitzenden durch diese eher seltsam anmutende Auswahl gut drei Wochen vor der Wahl es vollenden könnte, damit hat wohl keiner so recht gerechnet. Man kann Planspiele veranstalten über den Wahlausgang, fest steht , dass es offensichtlich weiter keine Politik für den Bürger, der das ganze Desaster mehrheitlich noch nicht zu erkennen scheint, und seine Rechte und Interessen geben wird , ganz im Gegenteil. Selbst wenn es gelingen sollte, die Grünen - die neusten Nachrichten aus Baden-Württemberg sorgen für blankes Entsetzen - aus der Regierung herauszuhalten, wird der grüne Geist weiterhin dominieren, zu willfährig haben sich ihm viele Politiker in vorauseilendem Gehorsam und aus Sorge um die Karriere unterworfen

Gegenwart nicht fertig wird, seine Pläne in die Zukunft verlegt und die Gegenwart schleifen lässt.
Die Lage ist hoffnungslos, gewiss. Gerade deshalb vertraue ich dem πάντα ῥεῖ - panta rhei = alles fließt des Heraklit. Es wird nicht ewig hoffnungslos bleiben, oder wie man in Tirol sagt "die Lage ist hoffnungslos, aber noch nicht beschissen".

Das Kompetenz-Team von Laschet ist jetzt nicht berauschend, aber es sind zwei Leute dabei, die ich sehr schätze: Dorothee Bär (CSU) und Friedrich Merz (CDU). Wenn Merz sich im Amt nicht mehr zurückhält und das sagt, was er denkt und will, könnte das eine Chance sein, zur freiheitlichen Demokratie zurückzukehren.
Natürlich ist alles im Fluss und es bewegt sich nicht mehr alles nach links. Die Menschen werden mutiger, auch wenn sie sich der kommunistischen Hetze und Diffamierung (Nazi) ausgesetzt sehen. Die frühere FDJ-Sekretärin Merkel ist weg vom Fenster. Die CDU kann nun wieder frische Luft atmen, statt den Mief der 16- Jahre-Nach-Links-Modernisierung (Vorwärts nimmer, rückwärts immer)!
Ich wähle diesmal - wie schonmal gesagt - CDU und Laschet, um Rot-Grün-Rot zu verhindern. Motto: Freiheit statt Sozialismus!

Stefan Forbrig | Fr, 3. September 2021 - 17:49

In reply to by Günter Johannsen

...aber eine Frage treibt mich doch um:
Können Sie mir eine, nur eine Sache nennen, die Dorothee Bär vorangebracht hat?
Kommen Sie mir aber jetzt nicht mit Frauengleichstellung und Kram, die Frau ist Ministerin für Digitalisierung.
Mir würde spontan nix einfallen, aber ich lasse mich gern belehren...

Hubert Sieweke | Fr, 3. September 2021 - 21:46

In reply to by Günter Johannsen

muss irrtümlich da reingerutscht sein. Diese Dame hat als Justizminister in BY derart viele Fahler gemacht - denke an Gustl Molat etc. - dass sie nach Berlin weggejagt wurde. Dann DIGITALEXPERTIN im Kanzleramt, quasi auf Merkels Schoß, quasi im Ministerrang mit erheblichen Mitteln ausgestattet und persönlichem Reichtum, NIE in Erscheinung getreten und die Ministerien etc. nutzen noch Faxgeräte. Da wendet sich der Wähler mit Grausen ab.
Merz hätte man zweimal wählen können, dafür bekommt die CDU hoffentlich die gerechte Quittung und landet bei 18 % und in der Opposition.
Danach kann sie sich spalten und die Merkelianer zu den Grünen entlassen.
Bei den Wahlen zum Vorsitz habe ich es vorhergesehen, dass diese schäbige Abservierung von Merz irgendwann auf die eigenen Füße fällt.
Merkel hat intrigiert und die Idioten der Partei haben mitgespielt. Merkel ist zu Hause und 150 Mandate verschwinden. Recht so....Bouffier, Hans, Klöckner, Kretschmer, Strobl, der nahezu 80jährige Schäuble etc..

Karla Vetter | So, 5. September 2021 - 18:42

In reply to by Hubert Sieweke

Wann sol denn Frau Bär bayrische Justizministerin gewesen sein? Also ich wohne in Bayern, bin wie Frau Bär gebürtige Fränkin, da muss ich was verpasst haben. Bis jetzt hat sie sich nur um Digitalisierung und digitale Infrastruktur gekümmert. Mit dem Fall Mollath hatte sie nichts zu tun.

Walter Bühler | Fr, 3. September 2021 - 14:17

Huch! Experimente sind in meinen Augen in den ernsthaften Wissenschaften unverzichtbar. "Experten statt Experimente": Wenn diese Sprechblase wirklich ernst gemeint sein sollte, dann muss wohl alles so bleiben, wie es ist. Die Expertise dieser Experten bestünde dann im garantierten Weiterwursteln wie bisher. Das passt zu dem Eindruck, den Laschet bisher auf mich gemacht hat.

Aber wieso sollten wir solche politischen Back-Shop-Werbesprüche eigentlich überhaupt ernst nehmen?

Ist ja eh nur alles Geschwätz und sowieso gar nicht ernst gemeint.

helmut armbruster | Fr, 3. September 2021 - 14:24

hinter welchem sich alles oder nichts verbergen kann.
Welche Aufgaben, welche Entscheidungsbefugnisse hat dieses Team?
Untersteht es Laschet persönlich, oder der CDU oder der BRD oder dem Land NRW?
Von wem erhält es Weisungen und ist es selbst weisungsbefugt?
Oder brauchte man das Team nur für einen Presse- und Fototermin?
Und zuletzt: Wer bezahlt das Team?

Norbert Heyer | Fr, 3. September 2021 - 14:27

Ich weiß nicht, wer Herrn Laschet politisch berät. Anscheinend einer, der für die davoneilende Konkurrenz arbeitet. Oder ist es vielleicht nicht so, das bekannte Unions-Politiker lieber darauf verzichtet haben, den leckgeschlagenen Kahn zu betreten? Ehrlich, Herr Laschet tut mir leid: Die Unersetzliche hat ihn in eine derartige Zwickmühle laufen lassen, aus der es kein gutes Entrinnen geben kann. Frau Merkel ist, wie auch immer die Wahl ausgeht, die strahlende Siegerin: Wird es Herr Laschet, dann durch ihre „Unterstützung“, wird es Herr Scholz, gewinnt eben ein langjähriger Kabinettskollege und gewinnt Frau Baerbock - dann eben nochmals eine Frau. Die Frau aus dem Osten wird völlig unbeschadet trotz aller Katastrophen aus dem Amt scheiden, nur ganz, ganz wenige erkennen an vielen Kleinigkeiten, was diese Frau für eine schlechte Gesinnung hat. Der Deutsche hat immer alle Politiker geliebt, die gegen ihr eigenes Volk regiert haben, das ist wohl ein unerklärliches Naturgesetz bei uns.

Gerhard Lenz | Fr, 3. September 2021 - 14:52

Man muss kein Hellseher sein, um die Reaktionen in diesem Forum vorauszusehen.

Die Union und Herr Laschet können in diesem Weisheitstempel nur Gnade erwarten, wenn sie sich bedingungslos der rechtsextremen AfD anbiedern.

Oder wenigstens die (wenigen) grundlegenden AfD-Forderungen übernehmen.

Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob Laschet jetzt alleine auftritt, oder innerhalb eines Teams, von denen höchstens das sich ständig anbiedernde Stehaufmännchen Merz hier und da Sympathien erwarten kann.

Weil der ja möglicherweise bei der rechtskonservativ-nationalistischen Wende hilfreich sein könnte.

Glaubt man zumindest.

Herr Lenz, die Verbindung zum Thema AfD ist im Artikel auch mit viel Phantasie nicht zu entdecken. Nein, das Problem ist viel banaler: Frau Merkel hat die CDU in 16 Jahren personell so ausgedünnt, dass eine solch irrwitzige politische Aktion überhaupt den Bereich der Fiktion verlassen konnte.Die Position von Herrn Merz im Bild sagt mehr als 1000 Worte.

mit in diesem „Weisheitstempel“, sind ja quasi eine Bereicherung mit Ihren immer stets „weisen“ Beiträgen.
Wo wären wir nur, ohne Ihre Weisheit.
Und der Armin war natürlich „weise“ genug, dem „Anti – Rechts – Wahn“ in dieser Republik brav zu frönen und schön auf Merkel – Linie zu bleiben.
Dank dieser unendlichen Weisheit darf er nun MP von NRW bleiben. Hat sich also gelohnt, sein „weiser Weitblick“.
Hätte er allerdings einen anderen Weg eingeschlagen, dann – in der Tat – wäre das Echo hier in diesem ach so rechten Forum ein anderes gewesen, das weiß auch ein Nicht – Weiser.
Es gibt sie nämlich tatsächlich, Herr Lenz, die unterschiedlichen politischen Lager.
So wie sie halt jetzt bspw im ZEIT – Forum schon sabbernd die Rot – Grün – Rote Erlösung herbei lechzen, verliert man hier zusehends die Hoffnung auf eine konservative Wende. Ich hatte diese ja auch, werde aber wohl noch mindestens vier Jahre weiter „wettern müssen" und mir Ihre weisen Repliken einfangen. Freu mich schon.

Herr Lenz, es geht hier nicht um den rechten Rand! Mussten sie partout ihre Aversionen unterbringen? Es geht schlicht und ergreifend um Kompetenz und nichts anderes! Ich kenne genug Leute vom linken Rand die genauso den Kanal voll haben von diesen ganzen unfähigen und mitunter auch mit recht dürftigen intellektuellen Fähigkeiten ausgestatteten " Experten" !!! Bestes Beispiel Dorothee Bär, die Leute ,egal wo sie politisch angesiedelt sind wollen einfach nicht mehr länger alten Wein in neuen Schläuchen serviert bekommen! Die Ergebnisse von Unfähigkeit, gepaart mit arroganter Realitätsverweigerung sind überall zu besichtigen! Um es ganz klar zu sagen, einige Herrschaften die im Bundestag die Abgeordneten und auch Ministersessel besetzen, würden in Parlamenten anderer Staaten vielleicht als Saaldiener, oder Raumpfleger tätig sein, aber mehr auch nicht! Damit sind übrigens Vertreter aller Parteien gemeint!

Bernd Muhlack | Fr, 3. September 2021 - 15:08

Er ist 28 (?) und somit das älteste Kind der Welt!
Ab und an hält er ziemlich gute Reden im Bundestag und ist sonst auch nicht auf den Kopf gefallen.
Okay, das mit dem Lobbyismus muss er noch lernen.
Das können andere wesentlich besser.

Oder Tilman Kuban, der Vorsitzende der JU; mMn hat er sehr vernünftige Ansichten.

Dieses Aufgebot erinnert an den Volkssturm; zwar nicht vom Alter her, jedoch als letztes Mittel um den Feind zu stoppen.
Ein Urgroßvater war beim Volkssturm: ein Karabiner K 98 mit Kordel geschultert!
Die US-Boys haben ihn wieder nach Hause geschickt.

Dieses Schicksal wird Laschets Prätorianergarde ebenfalls ereilen.
Das ist wie beim Autorennen: wenn der Führende (aktuell wohl Scholz) keinen Fehler begeht, kommt er als Sieger durchs Ziel.

Allerdings wird es weder Champagner noch einen Pokal geben
=> dann beginnt der wirkliche Kampf um die Pole Position!
Wie sagte Winston Churchill: blood, sweat n tears!

Schönes Wochenende!

Ingofrank | Fr, 3. September 2021 - 15:39

Ach Gott, wen wundert es?
In der vergangenen 16 -jährigen Merkellismusepoche mit der über allen schwebenden, alleinherrschenden BK Merkel ist es ja kein Wunder, dass niemand den „Rest“ der Mannschaft kennt. Alle fähigen Köpfe wurden aussortiert oder strafversetzt. Woher sollen die fähigen Mitstreiter im CDU- Team denn kommen.
Backen ? ? Selbst der Maulheld-tige Mitstreiter bei der Wahl Laschets zum Parteivorsitz ist nicht dabei. Warum wohl? Impfpflicht durch die Hintertür? Niemand will eine Mauer bauen…. Oder wie war das letztlich?

Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

P.S übrigens, D. Bär hat H. Kemmerich zur MP Wahl gratuliert. Hirte mußte gehen für das gleiche „Vergehen“. Ja F. Bär ist ja CSU ….ich vergaß.

Jochen Rollwagen | Fr, 3. September 2021 - 15:44

Für den Titel.

War für einen herzhaften Lacher gut.

"Who are These people and what do they want from me ?"

"I'm from the government and i'm Here to Help you"

"Yeah, right'

Yvonne Stange | Fr, 3. September 2021 - 16:19

Sieht die "ministrable" Gurkentruppe der SPD denn besser aus? Die haben mitregiert, schon vergessen? Wieso, zum Geier, haben die jetzt zu solchen Höhenflügen angesetzt?? Die haben es mit vergeigt, wie blöde ist der Michel nur?? - Sich über diese weitgehend unbekannten Leute ein Urteil zu erlauben, das maße ich mir nicht an, nur wer der Altgedienten ist denn besser?? xD Gibt es da wirklich jemanden?? Alles doch nur weit unter dem Durchschnitt.
Wenn jemand glaubt, mit der SPD wird es besser, da kann ich nur laut lachen!

Stefan Forbrig | Fr, 3. September 2021 - 21:22

In reply to by Yvonne Stange

...Frau Stange. Die Wählerstimmen müssen ja irgendwohin. Als die Baerbockwähler nun endlich gemerkt haben, daß sie einer hochstaplerischen Luftpumpe zum Opfer gefallen sind, mussten die sich umorientieren.
CDU und FDP wählen die nicht, AfD gleich gar nicht und an die Kommunisten trauen sie sich noch nicht ran. Bleibt also nur SPD übrig. So einfach ist das.

Manuel Gerber | Fr, 3. September 2021 - 16:56

...wer um Himmerls willen sind denn all diese Leute?...die machen mir Angst, ...was wollen die??
Der Bundestagswahl-Unions-Zug ist seit dem Tag an dem Schäuble und seine Altherren-Rige ihren Kandidaten gegen den Willen der Parteibasis durchgedrückt haben , und dafür die Lokomotive Söder abgehängt haben antriebslos, und steht schon längst still.
Die Passagiere haben mittlerweile alle entnervt das Weite gesucht.
Nur im Schlafwagen döst noch ein kleiner Jeck vor sich hin und träumt von der Kanzlerschaft. Psssst!

Maria Fischer | Fr, 3. September 2021 - 17:15

Baer ist sicherlich auf Wunsch von Söder aufgestellt worden.
Der Mann ist teuflisch.

Dieter Schimanek | Fr, 3. September 2021 - 17:19

Alle können Gendern, nur die AFD nicht und genau so geht die Wahl aus. Leute kauft Teddybären und lernt endlich Gendern, das ist Zukunft.

Hanno Woitek | Fr, 3. September 2021 - 17:54

Gestern und die Tage davor aus Armins Munde" Freitag kommt mein Zukunftsteam". Dazu fällt mir nur der schöne Spruch " Ein Furz ist kein Gewitter" ein. Und er muss Dante gelesen haben und im Purgatorium nachgeschaut...

Wolfram Fischer | Fr, 3. September 2021 - 19:47

Diese Aktion ist ein solcher Sack an Sargnägeln (8 Stück könnte man da sagen), daß diese letzlich an Sabotage grenzt.
Dieser Mann - und mit ihm die gaze CDU (bzw. umgekehrt) irrlichtert auf diese Schicksalswahl zu, daß ich dem Treben nur noch fassungslos zusehen kann.
In einem früheren Kommentar hatte ich zu ALB geschrieben, Sie meine wohl, Sie könne im Schlafwagen in's Kanzleramt rollen.
Mitterweile suche ich eine Steigerung von Schlafwagen, die dem hier zur Dikussion stehenden Herrn halbwegs gerecht wird und finde keine.... vielleicht irgendwas, was mit Bestattungsinstitut zu tun hat...?

Urban Will | Fr, 3. September 2021 - 20:51

Wo nichts ist, kann man nichts herholen.
Titanic – Armin weiß wohl schon längst, dass seine Chancen auf das Kanzleramt dahin sind. Er gibt zwar noch den „Wahlkämpfer“, aber man merkt doch schon längst, dass er gar keine große Lust mehr hat. Vielleicht verzweifelt auch er inzwischen am deutschen Wähler, welcher nun mal den Scholz – der für nichts anderes steht als für Scholz – so toll findet. Würde der Wähler RGR wollen – nichts anderes plant der Schlumpf – dann würden die Linken merklich zulegen. Aber der Michel schaut nicht allzu weit nach vorne, das hat er nun weiß Gott recht oft bewiesen.
Und der Scholz wirkt halt so... wie SIE.
Ich wiederhole mich: Laschet hätte vor Wochen mit dieser unsäglichen Ära brechen und eine völlig neue Politik verkünden müssen, er hätte das sogar – wie damals Merkel – machen können, ohne die „Überdame“ auf den Müllhaufen d Geschichte werfen zu müssen. Er ist gescheitert.
Nun denn, MP von NRW ist ja auch ein schönes Amt... Zum Auskommen reicht's.

Holger Koester | Sa, 4. September 2021 - 08:25

Die Besetzung des Teams wirkt optisch wie der verzweifelte Versuch, Alles richtig zu machen. Brav annähernd 50/50 w/m besetzt, ein People Of Colour dabei, somit präsentiert sich Laschet als frauenfreundlich und integrativ. So gibt es wahrscheinlich keinen Shitstorm, Ziel damit erreicht.

Manfred Bühring | Sa, 4. September 2021 - 10:24

….. Bildungsministerin in SH wagt sich aus der Deckung: sie verbietet an den Schulen in SH „Gendersprech“ und „Genderschrift“! Der Duden ist anzuwenden! (Flensburger Tageblatt v. 4.9.21). Das ist doch schon mal was und qualifiziert sie für ein Ministeramt. Ich bin schon gespannt auf den Aufschrei der LGBTQ-Gemeinde.

Ernst-Günther Konrad | Sa, 4. September 2021 - 13:07

Wie verzweifelt muss er sein und welche unfähigen Berater muss er haben oder wird er bewusst und gewollt demontiert? Was soll das jetzt drei Wochen vor dem Zieleinlauf. Ich habe mit ihm kein bedauern. Er hat sich selbst in diese Lage gebracht. Jetzt diese acht Personen, die ihm die Zukunft sichern sollen? Was er gebraucht hätte, ein quirliges und innovatives Wahlkampfteam, eine aus allen Rohren argumentierende CDU auf allen Ebenen, eine Kanzlerin, die lautstark ihr "Kampfgewicht" für ihn in die Waagschale wirft und ein Söder, der krachledernd die Unionstrommel rührt. Und dann kommt er mit diesem Rohrkrepierern namens Zukunftsteam und hofft mit Merz noch halbwegs etwas versöhnliches mit den Konservativen in der CDU hinzubekommen? Der Schenkelklopfer ist Frau Bär. Sie mag so nett sein, wie sie unfähig ist. Ob infolge persönlicher Inkompetenz oder von wem auch immer ausgebremst. Nur weil man ein Auto farblich umlackiert, wird es nicht schneller. Ich sehe für die CDU in Zukunft Opposition.

Robert Friedrich | Sa, 4. September 2021 - 13:59

Mein persönlicher Eindruck:
Das letzte Aufgebot.
Deutschland meine Trauer...