Mehr Muslime in Europa - Eine Mahnung zum Maßhalten

Kolumne: Grauzone. Laut einer neuen Studie wird der Anteil der Muslime in Europa stark zunehmen. Über die genaue Zahl werden die politischen Entscheidungen der nächsten Monate und Jahre entscheiden. Eine Verschlechterung der ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland wäre fatal

Muslime beten am 25.08.2017 auf der Jahreshauptversammlung der muslimischen Bewegung Ahmadiyya Muslim Jamaat in Rheinstetten (Baden-Württemberg).
Die Wissenschaftler gehen von 8,7 bis zu 20 Prozent Muslimen in Deutschland im Jahr 2050 aus / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Vor Kurzem erschien sein Buch „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ beim Claudius Verlag München.

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Alexander Grau

Politik schafft mitunter Fakten, die sie mit ihren eigenen Mitteln nicht mehr beheben kann. Dann versucht man sich in Schadensbegrenzung. Doch viele soziale Phänomene entwickeln eine Eigendynamik, die sich nicht mehr begrenzen lässt. Ein schönes Beispiel dafür ist die Flüchtlingspolitik.

Dass die Zahl der Muslime in den Ländern Europas, also auch in Deutschland, in den nächsten Jahren stark ansteigen wird, ist unstrittig. Das war übrigens schon vor dem so genannten Migrationssommer 2015 so. Umstritten war bisher allerdings, in welchem Umfang die Zahl der Muslime in den nächsten Jahren und Jahrzehnten ansteigen wird.

Am vergangenen Mittwoch nun hat das amerikanische Meinungsforschungsinstitut Pew Research Center Daten vorgelegt, die einen deutlichen Eindruck von der Entwicklung der muslimischen Bevölkerungsanteile in den Ländern Europas geben.

Höherer Anteil als ehemalige Kolonialmächte

Um halbwegs realistische Prognosen abliefern zu können, entwarfen die Wissenschaftler drei möglich Szenarien: Bleibt etwa der Zuzug von Muslimen auf dem sehr hohen Niveau der Jahre 2010 bis 2016, so würde ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung in Deutschland von derzeit 6,1 Prozent auf 20 Prozent bis zum Jahr 2050 steigen, in Europa insgesamt von 4,9 auf 14 Prozent.

In diesem Fall hätte Deutschland im Jahr 2050, bedingt durch seine hohe Attraktivität für Migranten, einen größeren Anteil muslimischer Einwohner als die ehemaligen Kolonialmächte Frankreich oder England.

Doch auch wenn sich die Lage insbesondere im Nahen Osten beruhigt – was angesichts der Spannungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien reichlich optimistisch ist – und man von einer deutlich niedrigeren, aber konstanten Migration aus der Region ausgeht, steigt der Anteil der Muslime in Europa laut Pew-Studie bis 2050 auf 11,2 Prozent, in Deutschland auf 10,8 Prozent.

Hinzu kommt: Aufgrund der vergleichsweise hohen Fertilitätsrate muslimischer Frauen wird der Anteil der Muslime in Europa auch ohne Einwanderung steigen, von derzeit 4,9 auf 7,4 Prozent. Das wären nahezu 36 Millionen Menschen, knapp 6 Millionen davon in Deutschland, also 8,7 Prozent der Gesamtbevölkerung.

Folgen sind unabsehbar

Wie jede Studie, so arbeitet auch die vorliegende des Pew Research Center mit einigen Unwägbarkeiten: So werden beispielsweise nicht anerkannte Asylbewerber in der Untersuchung nicht berücksichtigt. Ein Aspekt, der die Zahlen erheblich verzerrt, da nach Lage der Dinge kaum davon ausgegangen werden kann, dass beispielsweise in Deutschland abgelehnte Asylbewerber in großem Umfang abschoben werden.

Deutlich macht die Pew-Studie daher eines: Grundlegend für die Höhe des zukünftigen muslimischen Bevölkerungsanteils in Europa werden die politischen Entscheidungen der nächsten Monate und Jahre sein. Wird die Zuwanderungswelle deutlich gedrosselt, verbleibt der Anteil der Muslime in fast allen europäischen Ländern bei um die zehn Prozent. Bleibt die Einwanderungsquote jedoch auf dem Niveau der vergangenen Jahre, wird in absehbarer Zeit circa 20 Prozent der Bevölkerung Frankreichs, Englands und Deutschlands muslimisch sein, in Schweden, so die Pew-Schätzung, sogar ein Drittel. Die Folgen einer solche Entwicklung für die Sozialsysteme und den inneren Frieden dieser Länder ist unabsehbar.

Die Stimmung kann schnell umschlagen

Das ist umso wichtiger, als die Studie auch nahelegt, dass die Bevölkerung insbesondere in Deutschland den bisherigen Einwanderern vergleichsweise offen gegenübersteht. So gehört der Anteil der Menschen, die eine hohe Zahl an Flüchtlingen als „große Bedrohung“ bezeichnet, in Deutschland zu den niedrigsten aller befragter europäischer Länder (28 Prozent). Und eine andere Studie desselben Institutes kommt zu dem Ergebnis, dass die deutsche Bevölkerung ein überwiegend günstiges (55 Prozent) oder gar sehr günstiges (10 Prozent) Bild der muslimischen Einwanderer hat. 

Im Umkehrschluss bedeuten diese Zahlen aber auch: Selbst in dem sehr wohlhabenden Deutschland mit hoher sozialer Sicherheit und vor dem Hintergrund eines an sich positiven Bildes muslimischer Migranten sieht immer noch ein Drittel der Bevölkerung die muslimische Einwanderung als große Bedrohung. Nur 22 Prozent sehen keinerlei Gefahr.

Vor diesem Hintergrund sind die Zahlen der Pew-Studie auch eine Mahnung. Wer etwa, wie SPD-Vize Ralf Stegner, der Aufhebung der Aussetzung des Familiennachzugs für Migranten mit eingeschränktem Schutzstatus das Wort redet, riskiert viel. Eine Verschlechterung der ökonomischen Rahmenbedingungen, dass zeigen die Pew-Zahlen aus anderen Ländern, und die Haltung der Bevölkerung gegenüber Migranten ändert sich schlagartig. Verantwortungsvolle Politik testet nicht die Toleranz der Bevölkerung bis an ihre Grenzen aus, sondern ist bemüht, die gesellschaftliche Lage zu stabilisieren.

Renate Brunner | Sa, 2. Dezember 2017 - 08:13

Wer kennt noch die Bücher und wissenschaftlichen Erkenntnisse bzw. wann gab es den letzten Artikel in einer der großen Zeitungen und Zeitschriften von
Irenäus Eibl-Eibesfeldt, der schon vor mehr als 30 Jahren auf diese Problematik hingewiesen hat. Diese neue Studie bestätigt nur seine Prognosen.
Die meisten Politiker kennen ihn bestimmt nicht und wenn, dann wurde er nicht ernst genommen, widerspricht der Gesinnungsethik.
Ihrer Aussage, Herr Alexander Grau "verantwortungsvolle Politik testet nicht die Toleranz der Bevölkerung bis an ihre Grenze aus, sondern ist bemüht, die gesellschaftliche Lage zu stabilisieren" ist nichts Wesentliches hinzuzufügen. Das sei allen europäischen Politikern und insbesondere auch der EU-Kommission ins "Stammbuch" geschrieben. "Stammbuch" ist natürlich eine Metapher, ein solches gibt es ja seit Jahrzehnten nicht mehr, alter Zopf von
vorvorvorgestern.

Achim Scharelmann | Sa, 2. Dezember 2017 - 08:51

Bürger und Politiker diskutieren solange über den Wasserstand bis dieser am Halse steht. Schilda läßt grüßen.

Bernhard K. Kopp | Sa, 2. Dezember 2017 - 08:51

Wir sollten zuerst die Realität in England, Frankreich und Deutschland ohne Scheuklappen analysieren. Welche in 40 Jahren zugewanderten Bevölkerungsgruppen haben sich nach Kopfzahl, und nach Leistungsbeitrag wie entwickelt. Die Zuwanderung der letzten 5-10 Jahre wird darauf schliessen lassen, welcher Netto-Leistungsbeitrag zum Staatswesen (auch Strafverfolgung, Justiz und JVAs), zu den Sozialkassen usw. usw. zu erwarten ist. Es hilft wenig, wenn sich 5-10% der Zuwanderer als Leistungsträger gut entwickeln, solange die restlichen 90 - 95% entweder am Tropf hängen, oder langfristig nur sehr kleine Leistungsbeiträge bringen, über Familien- und Integrationskosten aber bis in die dritte Generation hohe Sozialkosten verursachen. Wie andere europäische Länder auch, hat D einen teuren Staat, der nur von den Leistungsbeiträgen der Bewohner finanziert werden kann. Die Konzerne wandern aus, die Reichen auch. Die Armutsquote wird stark zunehmen, die sozialen Konflikte auch.

wolfgang spremberg | Sa, 2. Dezember 2017 - 08:56

liest, hört, sieht man Berichte über religiöse und oder ethische Konflikte mit sehr vielen Opfern. Die ganz überwiegende Zahl der Geflüchteten kommt aus solchen Konfliktgesellschaften. Die Freunde eines globalen Arbeitsmarktes glauben offensichtlich, das wir, die Deutschen, es besser können. Ich glaube das nicht. Und die Freunde des globalen Arbeitsmarktes, von der Bertelsmannstiftung bis zur Linkspartei, glauben die das ? Oder wollen sie (auch Kirchen, Gewerkschaften) das einfach mal ausprobieren ? So als Menschenversuch ? Mit meinen Kindern ? Enkelkindern ? Ich mag solche Leute nicht. Ich mag sie sehr nicht.
Ein Empfehlung ? Zettels Raum : Sarrazin

Dr. Jürgen Herrmann | Sa, 2. Dezember 2017 - 09:03

Sehr geehrter Herr Grau,
eigentlich sind die Zahlen lange bekannt, siehe z.B. H. Birg, und jeder kann sie sich selbst ausrechnen.
Das Drama ist, dass unsere Politiker den Kopf in den Sand stecken und sich mit diesem Thema nicht beschäftigen wollen. Denn so groß wird ihre Dummheit wohl nicht sein, dass sie sich nicht darüber im Klaren wären, oder?
Also, werden wird es wohl weiter ignorieren und austesten, was passiert, wenn noch mehr Migranten kommen, und, wenn immer mehr "Sozialleistungen" abgefragt werden.
Dass selbst das "Armutsproblem" in Deutschland bereits heute zum großen Teil ein Migrantenproblem ist, das ignorieren wir ja auch.

Stefan Jess | Sa, 2. Dezember 2017 - 09:25

Im Grunde ist es zu spät darüber zu debattieren, die Würfel sind geworfen.

Der Anteil der Muslime wird massiv steigen.

Und da ich nicht an ein deutsches Muslimwunder glaube (Stichwort reformierter Islam), wird es früher oder später zu innergesellschaftlichen Spannungen kommen.

Teile der Linken werden dann (zu spät) erkennen, dass die Fünfte Kolonne die sie riefen nicht dankbar, friedliebend und tolerant sein wird, sondern rückwärtsgewandt, patriarchalisch und einem wie auch immer gearteten Führersystem zugewandt.

Man wird bei den Anhängern von Rousseau und Marcuse aber schnell die Schuldigen finden.

Letztendlich werden es wieder die "Reaktionären", die "Rechten", die "Konservativen" sein, die Schuld haben.

Denn sie habe sich nicht ausreichend bemüht die Fremden zu integrieren...

Bernhard Mayer | Sa, 2. Dezember 2017 - 09:48

Sollten unsere Politiker dieses Maß nicht halten können oder wollen endet dieses Versagen in Vertreibungen wie sie aus der Geschichte bekannt sind bzw. bekannt sein sollten.

Oder und im Bürgerkrieg.

Ralph lewenhardt | Sa, 2. Dezember 2017 - 10:03

Vor allem, dass Ursache der riskanten sprunghaften Veränderung der Kulturlandschaft nicht die muslimischen Menschen sind. Sie nutzen nur die von der Politik gebotenen Möglichkeiten. Schuld an diesem gesellschaftlichen Zündpotential haben jene Politiker, die ihre fossilen, eindimensionalen linken Meinungsfestungen über die gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität stülpen und die Spaltung der Gesellschaft offensichtlich nicht nur in Kauf nehmen, sondern als notwendig für die fundmentale politische Auseinandersetzung ansehen. Das ist verbissener politischer Eigennutz und Pseudo- Humanität.

Die Spaltung der Gesellschafft ist schon da, in Deutschland und in Europa, aber wenn man sich die Wahlen und die MSM anschaut, reicht es den Menschen immer noch nicht und sie wählen die Gleichen , wie immer und die Politik und Journalie sehen, dass sie damit durchkommen und leider kommen sie damit durch. Wenn es spät wird, werden sie sich drehen und haben von nix gewust. Schauen sie sich viele ehemalige stramme DDRler in der Politik, oder ehemalige Nazis(Filbinger), viele machen und gemacht haben Karrieren nach Fall eine Regimes, das wissen sie deshalb ist es ihnen wurscht. Jemand hatte gesagt "Politker denken bis zu nächsten Wahlen, Staatsmänner an die nächsten Generationen", ich sehe weit und breit keinen Staatsmann, nur egoistische, machtbessene ,undemokratische Politklauns, deren einzige Interesse ist Machterhalt und jetzt glauben sie , dass sie sich neue Wähler holen werden, aber da werden sie sich noch wundern.

Klaus Dittrich | Sa, 2. Dezember 2017 - 10:31

In Berlin gibt es meines Wissens kein Bezirksamt, das für genaue Zahlen über muslimische Einwanderer seine Hand ins Feuer legen würde. Nichtabmeldung von dauerhaft Ausreisenden (Rentner) ist nur ein Problem. Daneben sind sicher nicht wenige Arbeitsmigranten bei Landsleuten „untergeschlüpft“. Insofern sind die Ausgangskennzahlen derartiger Prognosen „wacklig“.

„So gehört der Anteil der Menschen, die eine hohe Zahl an Flüchtlingen als „große Bedrohung“ bezeichnet, in Deutschland zu den niedrigsten aller befragter europäischer Länder (28 Prozent).“
Dies vor dem Hintergrund, dass die deklamierte „Meinungsfreiheit“ durchaus nicht immer für Gegner unbegrenzten Zuzugs gilt.

Josef Hertens | Sa, 2. Dezember 2017 - 10:32

Angesichts "hoher muslimischer Fertilitätsrate" sollten wir einmal die Notwendigkeit und vor allem das Ausmaß unseres Sozialstaates überprüfen. Dieser war geschaffen, um ungerechte Vorteile auszugleichen. Mittlerweile sind 50% aller Deutschen übergewichtig, 85% der Haushalte haben ein Auto und 100% der Jugendlichen ein SmartPhone. Damit sind sie schneller an ihrem Ziel und haben mehr Zugriff auf Wissen als ehemalige deutsche Kaiser. Deutsche geben pro Kind 130.000 € aus. Der Staat hingegen versenkt 200.000 € pro Bürger allein im Bildungssystem. Und dann gibt er noch zusätzlich unser Geld für Programme aus, damit wir mehr Kinder kriegen. Wir müssen darüber reden, zu welchem Anteil der Staat das Problem und nicht die Lösung ist. Übrigens wanderten um 1900 ein Drittel aller amerikanischen Einwanderer wieder aus, weil sie die Kultur und das Wirtschaftsklima nicht mochten. Ich will viele Muslime hier behalten. Aber Integrationsunwillige muss man nicht noch bezahlen, oder?

Armin Latell | Mi, 6. Dezember 2017 - 15:11

In reply to by Josef Hertens

möchten Sie hierbehalten? Warum? Weil Sie sich so perfekt in unsere Gesellschaft und Kultur eingliedern? Warum nicht christliche, buddhistische oder Angehörige sonstiger Religionen (wenn man den Islam überhaupt als Religion betrachtet)? Ihre Argumentation ist für mich noch nicht einmal ansatzweise verständlich.

Hans Page | Sa, 2. Dezember 2017 - 10:34

wie die MSM und die MS Parteien auf diese Nachricht reagieren werden. Ignorieren oder klein reden, oder ernst nehmen und Aktionsmodelle diskutieren und durchführen. Ich fürchte eher eine Kombination der beiden ersten Handlungsoptionen. Was wir brauchen ist dass es den Bürgern/Menschen/Wahlberechtigten (BMW) gelingt die Politiker und Meinungsführer zur Rede zu stellen, damit sie klar sagen was und wohin sie steuern wollen. Dann können die BMW darauf reagieren und ihre Entscheidungen treffen. Aber das - verantwortliches Regieren oder Accountability - wird wohl ein Traum bleiben. Wieso übrigens schaffen es die Engländer ihre Regierung "accountable" zu machen, liegt wohl an dem Verfassungssystem. In unserer Demokratie sind Parlament und Regierung zu verwoben, und können daher nicht wirklich kontrollieren. Besser wäre Direktwahl der Exekutive und Direktwahl des Parlaments, so wie in den USA. Dann gibt es wirkliche Kontrolle.

Peter Gentsch | Di, 5. Dezember 2017 - 09:09

In reply to by Hans Page

Unter anderem weil es in England das Mehrheitswahlrecht gibt. Jeder Abgeordnete ist direkt seinen Waehlern im Wahlkreis verantwortlich. Bei uns sind 410 von 709 Abgeordneten (knapp 58%!) ueber die Landeslisten der politischen Parteien in den Bundestag gekommen. Die politische Karriere dieser Listenabgeordneten haengt von ihrer Loyalitaet zur Parteifuehrung ab. Wenn sie im Interesse der Buerger aufmucken, werden sie bei der naechsten Wahl mit einem schlechteren Listenplatz bestraft und kommen nicht mehr ins Parlament.

Paul Steinhäuser | Sa, 2. Dezember 2017 - 10:50

Douglas Murray schreibt in seinem lesenswerten Buch "The Strange Death of Europe" sehr zutreffend über die Geschichte der westeuropäischen Immigrations-"politik": "The [warning] voices almost everybody wanted to demonise and dismiss were in the final analysis the voices whose predictions were nearest to being right".

Rudolf Stein | Sa, 2. Dezember 2017 - 11:16

Einer der fatalsten Annahmen ist die, dass eine Islamisierung Ds nur dann droht, wenn der Anteil der islamischen Bevölkerung sich der 50%-Marke nähert. Allein eine Islamrate der prognostizierten 20% würde eine politische, kulturelle und soziale Lawine in Gang setzen. Bei einem solchen Muslimanteil wird es längst islamische Parteien geben, die das Leben in D maßgeblich beeinflussen. Berücksichtigt man noch die Rückgratlosigkeit der herrschenden Politiker, von denen zu diesem Zeitpunkt schon gewichtige Posten durch Muslime ersetzt sein werden, denen der Koran wichtiger ist als das GG, sind 20% muslimischer Bevölkerungsanteil bereits eine Größe, die das gesellschaftliche, soziale, kulturelle und ökonomische Profil dieses Landes zum Kippen bringen. Dabei ist die höhere muslimische Geburtenrate, die ja kulturell und religiös begründet ist, noch gar nicht berücksichtigt worden.

Johannes Schneider | Sa, 2. Dezember 2017 - 11:20

Wann begann der erste Kreuzzug? 1095. Wann endete der letzte? 1272. Wann begann der Dschihad gegen das Christentum in Europa? Um 630. Wann endete er?

Gerdi Franke | Sa, 2. Dezember 2017 - 11:21

Der Ausverkauf unserer Nation läuft doch bereits. Überall wird den Leuten eingeredet dass "Nation" ein schmutziger Begriff ist, Globalisierung und Multikulti die Zukunft ist. Das meinen zumindest bestimmte Eliten.

Christoph Kuhlmann | Sa, 2. Dezember 2017 - 11:23

nämlich welchen Weg "der Islam" gehen wird. Die Ziele reichen da von Weltherrschaft bis zum Laizismus und dem Modell der freien Religionsausübung im privaten Rahmen. Da Muslime kaum in kirchenähnlichen Organisationen organisiert sind, fehlt auch der Überblick, wie viele in ihren Einstellungen primär vom Glauben geprägt sind und wie sich das in Zukunft entwickeln wird. Die Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte ist auf jeden Fall fahrlässig, weil eine große Menge Menschen aus Gebieten mit problematischen politischen Systemen kommen, die Einstellungen mitbringen, welche die Ursache der Probleme ist. Diese Politik ist aus humanitärer Sicht ineffizient und liefert das Land mittel- bis langfristig unkalkulierbaren politischen Risiken aus. Von den exorbitanten Kosten durch gering qualifizierte Einwanderer mal ganz abgesehen.

Peter Krämer | Sa, 2. Dezember 2017 - 11:42

Politiker, die nicht bereit sind, Zuwanderung zu begrenzen, setzen leichtfertig die eigene Bevölkerung einem Experiment mit ungewissem Ausgang aus.
Man handelt Verantwortungslos unter dem Deckmantel von Humanität und Gesinnungsethik.

Ursula Schneider | Sa, 2. Dezember 2017 - 12:03

Was regen wir uns also auf??

"Sich um Deutschland als Land der Deutschen Sorgen zu machen, gilt fast schon als politisch inkorrekt. Das erklärt die vielen Tabus und die völlig verquaste deutsche Diskussion zu Themen wie Demografie, Familienpolitik und Zuwanderung. Ich glaube, dass wir ohne einen gesunden Selbstbehauptungswillen als Nation unsere gesellschaftlichen Probleme aber nicht lösen können" (Thilo Sarrazin in "Deutschland schafft sich ab").

So reden Ketzer und gesellschaftlich "Abgehängte". Auch unsere große Vorsitzende fand das gar nicht "hilfreich". Das ist nun schon Jahre her. Also was soll's?

Michael Bahr | Sa, 2. Dezember 2017 - 12:15

... denn sie wissen nicht, was sie tun". Unsere Politiker steuern wohl überwiegend unbeleckt von dem Gedanken einer soliden Risikofolgenabschätzung durch das Thema Migration. Eine ehrliche Debatte zu führen, halten sie wohl auch für zu anstrengend und wohl eben auch für unnötig. Wozu denn auch? Das bisschen Einwanderung. Wenn achtzig Menschen sich in einem Saal befinden und einer kommt dazu - mit diesem irreführenden und geistig extrem dürftigen Beispiel erklären naive Politdarsteller ja immer wieder, dass die Zuwanderung selbst von einer Million Migranten (wie 15/16 geschehen) doch überhaupt kein Problem sei. Ich fürchte, dass manche dieser Herrschaften diesen Quark tatsächlich auch selbst glauben.
Andere dagegen wollen gezielt unsere Gesellschaft umstrukturieren. Wenn grüne Politiker wie Trittin plötzlich an christliche Werte appellieren (Familiennachzug), dann müssten eigentlich landauf landab sämtliche Sturmglocken läuten, dann ist echte Gefahr im Anzug. Dahinter steckt Ideologie

Sepp Kneip | Sa, 2. Dezember 2017 - 12:42

"...da nach Lage der Dinge kaum davon ausgegangen werden kann, dass beispielsweise in Deutschland abgelehnte Asylbewerber in großem Umfang abschoben werden."

Das ist ein Fehler, die bei anhaltemd hohem Zustrom von "Flüchtlingen" an Wahnsinn grenzt. Es ist Wahnsinn, der jedoch Methode hat. Nicht umsonst huldigt die deutsche Politik der altrömischen Maxime "Brot und Spiele", um die Bürger ruhig zu stellen und vom selbst geschaffenen "Flüchtlings"-Problem abzulenken.

Natürlich ist man in einer Gesellschaft, in der man in einer Wohlfühlblase tanzt, aufgeschlossen, ja sogar neugierig auf das, was da ins Land kommt, da man den langweiligen Alltag satt hat.

Was ist, wenn diese Wohlfühlblase platzt, weil die sozialen Systeme kollabieren, weil die neugierig beäugten "Gäste" sich nicht mehr als solche verhalten, sondern die Wohlfühlgesellschaft attakieren? Wenn einem plötzlich aufgeht, dass das alles von der Politik gewollt ist? Dann ist leider alles zu spät. Daher jetzt handeln!

Wilhelm Maier | Sa, 2. Dezember 2017 - 12:48

Die Wissenschaftler haben doch bestimmt in der letzten Zeit auch die Bücher von Thilo Sarrazin gelesen.
„Seit Herbst 2017 führte Angela Merkel eine schwarz-grüne Bundesregierung. Das Kapitel zu Migration und Integration in der Koalitionsvereinbarung war besonders lang. Es wurde bekräftigt, dass die Bundesrepublik …...“
Aus Thilo Sarrazin sein „Alptraum“ kann bald eine graue, (sorry, Herr Grau) mit hilfe von "Grüne Theorie", Wirklichkeit werden.
Und „Jede Lösung bringt neue Probleme.“ lehrt doch Murphy´s Gesetz, na aj, „Alles was gut beginnt, endet schlecht. Alles was schlecht
beginnt endet furchtbar.“ Ein Alptraum ...
Es schneit draußen schon wieder, und ist noch alles so still und ruhig. Hoffentlich bleibt das so.
Ich meine mit "still und ruhig".
Alles Gute.

Michaela Diederichs | Sa, 2. Dezember 2017 - 12:55

Sozialdemokraten in Europa sind ein Auslaufmodell. Politiker wie Ralf Stegner befördern das Ende der Sozialdemokratie in D. Die Stimmung in der EU gegenüber Muslimen ist nur scheinbar friedlich. Zu häufig werden sie als nicht integrierbar angesehen und benehmen sich leider auch so. Die Intellektuellen unter den Muslimen werden uns immer wieder als gelungene Vorbilder verlauft. Sie sind aber die Minderheit. Und im Gegensatz zu unseren Politikern sehen sie durchaus, welche Probleme der ungezügelte Zuzug von Muslimen mit sich bringt. Aber das interessiert Menschen wie Ralf Stegner in keiner Weise. Realitätsfern, verblendet, ideologisch und leider auch nicht besonders intelligent im Sinne ihrer eigenen Partei und der Bevölkerung. Schade.

Mathias Trostdorf | Sa, 2. Dezember 2017 - 14:21

Es wäre wichtig, endlich den Sozialhilfe-für-Alle-Magneten abzuschalten, und damit die Attraktivität westlicher Länder für die Armutsmigranten aus aller Welt zu mindern. Viele, insbesondere Muslime, sind ja nur deswegen hier, wie man anhand vieler Dokumentationen und Artikel oder auch in der Realität erfahren konnte. Aufgrund der bei vielen vorhandenen Ablehnung "westlicher Wert" würden sich diese Leute dann wohl tatsächlich wieder in ihren Heimaten wohler fühlen, wo sie nicht ständig mit Dingen konfrontiert würden, die ihnen im besten Falle nicht gefallen sondern die sie ja vielfach auch verachten. Der Islam nutzt die im Westen garantierte Religionsfreiheit, hat aber den Charakter einer Ideologie und wird vielfach nicht als Religion privat ausgelebt wie es eigentlich sein sollte (dann hätten viele Kritiker auch kein Problem damit), sondern er dringt in viele Bereiche der Gesellschaft vor. Und das ist nicht nur dem Fortschritt nicht förderlich.

Martin Michael | Sa, 2. Dezember 2017 - 14:29

Wenn die Babyboomer in den nächsten 10 Jahren in Rente gehen wollen und da ist kein Geld mehr zum verteilen da, dann wir sich zeigen was das Wort von 2015 wert war,"wir schaffen das"

Rainer Redeker | Sa, 2. Dezember 2017 - 14:46

Die fortschreitende Fragmentierung Deutschlands durch Masseneinwanderung, wahllose Einbürgerung und zuletzt durch den unkontrollierten und ungeregelten Asylansturm hat aus einem geordneten Industriestaat in der Mitte Europas ein Land gemacht, das den nahöstlichen Krisenherden zukünftig immer ähnlicher wird. Millionen von Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten Nahost und Afrika werden durch umgehen bestehender Gesetze, mit Hilfe dubioser Gesellschaften ( NGO )und deren Hintermänner in die EU_BRD eingeschleust. Diese sind der Meinung hier herrschen Frieden, Wohlstand und es gibt vor allem Geld. Und das alles umsonst. Sie wollen Wohlstand und können bemerken nicht, das sie selbst zum Untergang des Wohlstands in diesem Lande Wer dauernd an einem gesunden Körper zehrt und ihn sozial ausbeutet, bringt diesen Körper irgendwann zu Fall.Der frühere Spruch: Deutschland (EU) schafft sich ab, ist näher als man denkt.

Bernd Lehmann | Sa, 2. Dezember 2017 - 15:21

Zitat :Verantwortungsvolle Politik testet nicht die Toleranz der Bevölkerung bis an ihre Grenzen aus, sondern ist bemüht, die gesellschaftliche Lage zu stabilisieren.
Da müssen sie von einem anderen Land reden.

Christa Wallau | Sa, 2. Dezember 2017 - 15:23

Es ist a u s s c h l i e ß l i c h die (scheinbar) sehr gute finanzielle Lage Deutschlands, die es bisher verhindert hat, daß es einen Aufruhr gegen die hohe Zahl von Muslimen gibt, welche bereits (zumeist in Gettos) hier leben und fortgesetzt weiter in unser Land streben.
Sobald die Geldblase der EZB platzt, wird es schlagartig anders aussehen; denn dann beginnen die Verteilungskämpfe zwischen Zugewanderten und Einheimischen ganz zwangsläufig.
Schon heute muß man sich mal mit weniger begüterten Rentnern, aber auch jüngeren Arbeitnehmern unterhalten, um festzustellen, daß die Schmerzgrenze für eine weitere Aufnahme von
Muslimen (u. auch anderen Zuwanderern, die nichts Wertschaffendes für den dt. Fiskus und für unsere Kultur beitragen) erreicht ist.
Höchst f a h r l ä s s i g und unvernünftig handelt jeder Politiker, der eine weitere Einwanderung von Muslimen noch fördert.
Danke, lieber Herr Grau, daß Sie darauf hiinweisen!

Toni Röder | Sa, 2. Dezember 2017 - 16:48

Also 10 Prozent der deutschen Bevölkerung haben ein "sehr günstiges Bild der muslimischen Einwanderer"? Ich nehme mir einfach mal die Freiheit und spekuliere, dass der allergrößte Anteil der bereits in Deutschland lebenden Muslime (6,1 %) sich in dieser Zahl wiederfinden lassen.

Und schon bei einem Anteil von 6,1 % lässt sich mühelos erkennen, dass sich dieser Bevölkerungsanteil nicht gleichmäßig in Deutschland verteilt. Auch jetzt kommt es zu negativen Phänomenen in Stadtteilen, in denen (muslimische) Einwanderer überrepräsentiert sind. Es gibt Straßenzüge, ganze Viertel und im Extremfall ganze Stadtteile in deutschen Städten, in denen der Einwandereranteil bereits jetzt bei über 50% liegt. Diese "Inseln" werden mehr werden und sie werden größer werden. Um mindestens 50% bis hin zu (eher realistischen) 90 %. Nun wäre die Phantasie des Lesers gefragt: Wird das nächstgelegene Problemviertel dann bis zu meiner Haustür reichen? Glücklich, wer im Villenviertel oder auf dem Land wohnt

Torsten Knecht | Sa, 2. Dezember 2017 - 17:12

... mehr Muslime, Moscheen, ausländische Großfamilien, kulturelle Konflikte ... bitte mehr davon.

Je mehr es werden, desto eher wird es krachen, weil wir a) kein Flächenstaat sind u. eh schon dicht besiedelt sind, b) die Sozialtransfers enorm steigen werden, weil deren Großfamilien mit einem Ernährer mit unserem Sozialsystem nicht kompatibel ist, c) die Ghettoisierung und kulturelle Spaltung weiter zunimmt.

Warum wird H4 nicht abgeschafft, ein fairer Mindestlohn eingeführt und die Abgaben und Steuern für Gering- u. Mittelverdiener gekürzt. In kurzer Zeit hätten wir die Fertilitätsrat der einheimischen Bevölkerung angehoben, so dass es keiner Zuwanderungspolitik in die Sozialsysteme durch Merkel bedarf.

Wie patriotisch ist Mutti?

Hat sie eigene Kinder?

Weiß sie überhaupt, das jedes 5. Kind in D. in Armut aufwächst? Was macht sie dagegen?

Alfred Zielinski | Sa, 2. Dezember 2017 - 17:27

Der Artikel von Herrn Dr. Grau animiert zu einem Blick über 2050 hinaus auf das Ende dieses Jahrhunderts. Bei gleichbleibender Attraktivität für Migranten wird Westeuropa dann islamisch dominiert sein und mit der heutigen islamischen Welt sowie dem afrikanischen Teil nördlich des Äquators eine quasi neue islamisch dominierte Welt / einen neuen ethnischen Kontinent bilden. Die sich dieser Entwicklung widersetzenden östlichen Staaten Europas, Stichwort Visegrád-Gruppe sowie Österreich werden sich dann wegen des (sicherheits-) politischen / ethnischen Drucks zwangsläufig Russland anschließen müssen. Das heutige Europa wird in zwei Blöcke zerfallen mit vermutlich fatalen gesellschaftlichen und ökonomischen Wirkungen.

Schmidt Reinhard | Sa, 2. Dezember 2017 - 17:41

Die nächste Generation tut mir schon heute Leid. War gestern Einkaufen bei Kaufland. Da war eine Gruppe (12 junge Migranten), haben sich benommen als ob der Laden ihnen gehören wurde. Andere Kunden sind der Gruppe aus dem Weggegangen ich auch.Müssen die immer in einer Herde laufen ? Wollen Sie villeicht die Stärke demonstrieren ? Abends traut sich keine Frau mit ihrem Hund Gassi gehen. Sieht das kein Politiker das die Deutsche Angst haben ? , oder ist das dem Verantwortlichen egal ? Schöne Zukunft.

... das ist denen egal. Die wohnen u. leben so, das sie mit dieser Realität nix zu tun haben. Schwesig schickt ihr Kind bspw. auf die Privatschule.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 2. Dezember 2017 - 17:58

Wir denken zum Ende, der Cicero Gott sei Dank zuvor.
Ich glaube allerdings nicht an die Beibehaltung einer höheren Fertilitätsrate von Migranten in Deutschland, Europa überhaupt.
Ich dachte gelesen zu haben, dass Migranten relativ schnell ähnliche Fertilitätsraten aufweisen wie die Eingeborenen.
Etwas unbeholfen hatte ich mir das etwa wie den Einfluss erklärt den Gruppen von Frauen auf den Menstruationszyklus ihrer Mitglieder.nnen haben. Hatte es jedenfalls irgendwo einmal gelesen und mir gemerkt.
Ich weiss allerdings nicht wie wissenschaftlich seriös die Aussage damals war.
Lasse mich hier gerne korrigieren.
Kurz und gut, ich gehe davon aus, dass sich Migranten nicht ihrem neuen Umfeld entziehen können langfristig.
Die Kolonialländer haben schon viel länger Migranten? Von welcher Bevölkerungsexplosion könnte man denn da sprechen?
Ich würde also nicht wegen 2050 in Panik verfallen, aber darüber diskutieren sollte man.
Man erträgt vieles, wenn die Anzahl überschaubar bleibt.

Jürgen Althoff | Sa, 2. Dezember 2017 - 19:11

werden immer stärker von der Migrantengeneration bestimmt, die heute schon in vielen Grundschulklassen die Mehrheit bildet. Sie werden das PISA-Niveau in Deutschland auf das Niveau ihrer Herkunftsländer absenken. Das bedeutet: High-Tech-Land ade, Industrie4.0 ade, Erfolge auf dem Weltmarkt sinkend, Lebensstandard sinkend, Sozialstaat nicht mehr bezahlbar, die Profiteure von deutschen Geldern in den anderen EU/Euro-Staaten werden sich umgucken....

Renate Aldag | Sa, 2. Dezember 2017 - 19:12

für Ihren Artikel mit dem Schlussatz: "Verantwortliche Politik .... ist bemüht, die gesellschaftliche Lage zu stabilisieren". Ich würde noch hinzufügen: nicht nur die gesellschaftliche Lage, sondern auch die wirtschaftliche, dazu die offene Grenze angesichts unseres Sozialstaates damit verbunden die Sicherheitslage (Gewaltverbrechen um 10% gestiegen davon mit überproportional 25% Ausländeranteil lt. C. Linnemann CDU). Es ist m.M. nach unverantwortlich bei unserem freiheitlichen Lebensstil, Gleichberechtigung und der Holocaust-Vergangenheit Muslime in Massen zu importieren, die dazu und zu unserem GG total konträr eingestellt sind. Sie schreiben es: Problem ist die Attraktivität Deutschlands für Migranten und es wird nicht mehr und schnell genug abgeschoben. Da wäre m.M. nach der Hebel anzusetzen, aber dazu wäre eine kompetente Regierung notwendig, die sich an den geleisteten Eid hält.

Dimitri Gales | Sa, 2. Dezember 2017 - 19:17

dass die "offene Gesellschaft" Grenzen hat. Gerade Deutschland und auch Länder wie Schweden sehen das Ganze aus der Perspektive der religiösen (und daher irrationalen) Ethik. Aber was zählt, sind nationale Interessen und Prioritäten, das Vorhersehen von Konfliktpotenzial. Die USA, Russland, China....dagegen haben einer starke nationale Identität und daher die Fähigkeit zur Abgrenzung.
Deutschland hat sie anscheinend nicht.

Joost Verveen | Sa, 2. Dezember 2017 - 19:58

Islamische Masseneinwanderung ist ein rein westeuropäisches Phänomen. Die Pew-Studie schätzt nämlich den Moslemanteil der Visegrad-Staaten auf unter 2% . Selbst im Worst-Case-Scenario.

Das Problem der westlichen EU Staaten ist doch, daß sie behaupten religiös neutral zu sein. Das ist natürlich eine Lebenslüge, die spätestens dann zusammenbricht, wenn 95% aller "Schutzsuchenden" und "Zuwanderer" Moslems sind.

Guido Schilling | Sa, 2. Dezember 2017 - 20:01

Wenn ich zum einkaufen in unser Stadtzentrum gehe sehe ich heute schon ca. 30 % Nichtdeutsche, von denen anzunehmen ist, dass sie keiner westlichen Kirche angehören. (Kopftuch, Hidschab bei Frauen, Gebetskettchen bei Männern.) Die Frauen gehen meist zu zweit oder zu dritt und führen mindestens zwei bis fünf Kinder mit. Die Männer gehen häufig in Gruppen von zwei bis fünf Personen. Wobei einer den "Chef" darstellt, und alle demütig seinen Erklärungen lauschen. Dem gegenüber steht eine Handvoll Deutscher die meist schon über 50 sind und allein ihrer Wege gehen. Bis 2050 dürfte sich das erledigt haben und zwar gründlich, weil dann die Nichtdeutschen die Mehrheit haben.

Lucas Schult | Sa, 2. Dezember 2017 - 20:15

"Aufgrund der vergleichsweise hohen Fertilitätsrate muslimischer Frauen wird der Anteil der Muslime in Europa auch ohne Einwanderung steigen, von derzeit 4,9 auf 7,4 Prozent."

Hohe Fertilitätsrate. Schöne Umschreibung für Geburtenjihad, wie es Erdogan und andere Islamisten so gerne nennen. Und der wird durch die Transaktionsleistungen von den Schon-länger-hier-Lebenden super subventioniert. Die wollen sich keine Kinder leisten, weil sie dann ihren Lebensstandard senken müssten. So unterstützt der deutsche Staat ungewollte Dysgenik. Einfach nur dumm.

Reiner Kraa | Sa, 2. Dezember 2017 - 21:03

Viele Europäer haben in den letzten Jahrhunderten Leib und Leben, Gut und Geld, Familie und sozialen Status riskiert und verloren, vielfach auf bestialische Art und Weise, weil sie sie sich im Rahmen der Aufklärung gegen den verhängnisvollen Einfluss der Religionen eingesetzt haben. Ihrem Engagement sind die heutigen europäischen Sozialstaaten zu verdanken. Unter Führung von Frau Merkel ist eine Gruppe politischer Irrläufer dabei, all diese Aufwände und Opfer zunichte zu machen. Wir Europäer brauchen keine neue Religion. Wir haben immer noch genügend mit unseren alten zu tun. Es ist ein Schlag gegen die europäische Aufklärung, der sich gegenwärtig vollzieht. Schande über jeden, der daran teilnimmt.

Reinhard Czempik | Sa, 2. Dezember 2017 - 21:13

Mit solchen überflüssigen Beiträgen werden bloß alle möglichen Leute beschäftigt, die gerade nichts besseres zu tun haben. Ich könnte den vielen Unterstellungen und Spekulationen etliches ebenfalls Spekulatives entgegensetzen, tue es aber nicht . Reine Zeitverschwendung. Es kommt eh alles ganz anders!

Manfred Gimmler | So, 3. Dezember 2017 - 00:31

Den allermeisten Politikern der Gegenwart fehlt das Verständnis für die Ideen der Aufklärung (Ausgang aus selbst verschuldeter Unmündigkeit) und darüber hinaus die Kenntnis, welchen notwendigen Voraussetzungen stabile, solidarische Demokratien (Rechtssicherheit, Freiheit des Individuums, Marktwirtschaft, Trennung von Staat und Kirche etc.) unterliegen.

Bereits in jungen Jahren haben sie in den Jugendorganisationen der Parteien in Ost und West das Überleben im politischen Betrieb, die Orientierung am Modischen sowie das Taktieren und Finassieren erlernt. Ihnen fehlt die Bereitschaft und Fähigkeit zu einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Problemen des Landes und das Aushalten anderer Meinungen. Bundestagsdebatten und Gesprächsrunden belegen dies eindrucksvoll.

In der Tat: Maßhalten wird für die Deutschen wichtig beim Erlösen der Welt, beim Beseitigen der Migrationsprobleme, beim Retten Europas, beim Gelddrucken und nicht zuletzt in besondere Weise beim Moralisieren.

Holger Stockinger | So, 3. Dezember 2017 - 07:22

Ein "Militärarzt" nach den Kriegszitterern des Ersten Weltkriegs untersuchte inmitten des Zweiten einmal das "Gruppenverhalten":

Das ernüchternde Ergebnis: "Jede Gruppe braucht einen Feind! - Findet er sie innen nicht, ist er außen".

Die MILITANZ gegen eine Winzpartei wie die AfD erklärt das Wutangehäufe frustrierter LINKER angesichts fehlender Wutausbrüche eines VESUVS

Lara Berger | So, 3. Dezember 2017 - 07:47

Studien über zukünftige Entwicklungen sind wie der Wetterbericht über einen Zeitraum von 14 Tagen: Kaffeesatzleserei. Zukünftige Entwicklungen vorherzusagen ist mit großen Unsicherheiten verbunden, die anwachsen, je weiter eine Vorhersage in die Zukunft reicht.
Eine große Zahl der Moslems ist gut erkennbar schon heute in den Straßen europäischer Städte zu erkennen. Daher sind Zweifel angebracht, ob wir bis 2050 Zeit haben.
Dieses Institut hat noch anderes herausgefunden: eine Mehrheit der Muslime wünscht die Scharia als Gesetz. D.h. Merkel und Co. hat uns massenweise Verfassungsfeinde ins Land geholt und verkauft das als humanitären Imperativ. Das ist, als würde ich ihr eine Hyäne ins Haus schicken und ihre Tierliebe anmahnen, wenn ihr Sicherheitsdienst dieses "Geschenk" abwehren will.
Sie wollte Menschenleben retten, aber sie rettete nur Nordafrikaner, während sie demonstriert, dass ihr das Schicksal der Europäer völlig gleichgültig ist.
Ich zweifle an ihrer Verfassungstreue.

eher ob sie auch nur einen "blassen Schimmer" von unserer Verfassung hatte oder den Problemen, die ihre Rettungspolitik eben auch mit sich brachte.
Das heutige Mass an Globalisierung bedeutet anders als zu Kolonialzeiten ein hohes Mass an Vernetzung im Sinne von möglichem Fortschritt noch im entlegensten Winkel, sowie internationaler Verständigung über Hilfe, humanitäres Eingreifen, Sanktionen etc. gerne übrigens auch unter Berücksichtigung dessen, was Einheimische selbst zu den Entwicklungen in ihren Regionen beitragen/können, positiv wie negativ -> Erziehung zu Mündigkeit.
in diesen Zeiten Millionen von Menschen von einem Land ins andere wandern zu lassen, erinnert doch eher an ziemlich vergangene Tage der Völkerwanderungen.
Vielleicht erbarmt sich einmal jemand und bringt Frau Merkel Moderne nahe.

Willi Mathes | So, 3. Dezember 2017 - 08:27

Sachliche Klarstellung Herr Dr. Grau !

Unter dem Deckmantel Flüchlingshilfe, findet seit Jahren, die die Islamisierung der westlichen Welt statt.
Mahnende Stimmen : Kampf der Kulturen sowie " Deutschland schafft sich ab " sind allerdings im Überschwang der " Weltrettungseuphorie " bedauerlich untergegangen.
Danke für Ihre Klarstellung !

Jörg Junker | So, 3. Dezember 2017 - 10:28

Meine Toleranzgrenze ist schon seit der Öffnung der Grenzen für das gesamte osteuropäische Präkariat überschritten. Wenn der deutsche Steuerzahler schon dazu verdammt ist, den weniger erfolgreichen Teil der Menschheit ständig zu alimentieren, dann sollte der Staat wenigstens dafür sorgen, dass die Leute dort bleiben wo Sie hingehören, und nicht zulassen, dass Deutschland durch die sinnlose Anwesenheit von Horten Krimineller und Sozialschmarotzer immer schneller auf das Niveau deren Herkunftsländer heruntergezogen zu wird. Welcher Wahn westeuropäische Politiker reitet, uns dazu noch mit Millionen von Anhängern einer mittelalterlichen "Religion" und einer uns völlig wesensfremden Kultur zu fluten, kann ich mir nur mit völliger Dekadenz, oder einer verdeckten politischen Agenda uns feindlich gesinnter Kreise erklären. Was immer dahinter steckt, irgendwann kommt es ans Tageslicht, aber dann ist es längst zu spät und unsere Kultur bleibt auf der Strecke.

Anouk Plany | So, 3. Dezember 2017 - 10:51

gerade haben die Grünen beschlossen, daß Berliner Neutralitätsgesetz lockern zu wollen, damit muslimischen Lehrerinnen das Kopftuchtragen im Unterricht nicht verwehrt wird. Die Hijab tragende Barbie tut dann ihr übriges. Toll! In puncto Selbstaufgabe liegen wir, so scheint es mir, unangefochten an der Spitze. Ich sehe eine Maßlosigkeit in Sachen Selbstaufopferung und Selbstentfremdung.

Dieter Woelk | So, 3. Dezember 2017 - 11:21

Leider übersehen das die verantwortlichen Politiker,
weil sie wissen das sie nicht mehr in der Verantwortung stehen wenn die Auswirkungen der heutigen Politik wirken. Das Fatale ist ,diejenigen die
diese schädliche Politik thematisieren werden als Nazis beschimpft. Ein umdenken in der Gesellschaft ist dringend von Nöten , gegebenfalls auch mit Demonstrationen . Das geht auch ohne die Verantwortung gegenüber unseren jüdischen Freunden zu vergessen.

Maik Harms | So, 3. Dezember 2017 - 13:00

Der Anteil der Muslime an der Bevölkerung sagt für sich wenig aus über das Zusammenleben. Entscheidend dürfte sein, ob und wie sich der Islam (Lehre und Praxis) weiterentwickelt, sowohl in Europa als auch in der "islamischen Welt" (sic!) selbst. Wenn es gut läuft, dann werden sowol der Islam wie auch die Muslime durch Europa mehr verändert als Europa durch diese.

Dass sich der Islam modernisieren muss, dürfte mit Blick auf die Zustände in den islamisch geprägten Ländern unstrittig sein. Im Westen (sic!) auch gegen das Christentum erstrittene Werte wie Säkularismus, Pluralismus, Demokratie, Gleichheit und Freiheit zu übernehmen (und dabei ggf. auch Teile der eigenen religiösen Lehre abzulegen oder zu ignorieren), ist eine Aufgabe weltgeschichtlicher Bedeutung.
Das beginnt schon im Kleinen, etwa beim Kopftuch - eines sexistischen Symbols, das ausgerechnet die Grünen nun fördern wollen (siehe Berlin).

Manfred Steffan | So, 3. Dezember 2017 - 13:13

muss uneingeschränkt möglich sein - darüber kann es in einer freiheitlichen Gesellschaftsordnung keine Diskussion geben. Das Problem ist aber, dass der Islam - sein Mainstream, wie er in der Kairoer Erklärung zutage tritt - sich als politisches Programm zur Gestaltung der Gesellschaft versteht. Der gewöhnliche muslimische Nachbar und Arbeitskollege will nichts anderes, als der nichtmuslimische Otto Normalverbraucher auch: gut und friedlich als Bürger unter Bürgern leben. Muslimische Funktionäre aber planen schon anders, langfristig: Stichwort "Geburten-Dschihad" und ähnliches. Und wie sehr werden sich die muslimischen "Normalos" von diesen muslimischen Führern emanzipiert haben, wenn es zum Schwur kommt? Können wir davon ausgehen, dass Muslime gegenüber ihren Religionsführern souveräner sind als die Gläubigen anderer Religionen? Das müssen wir offen und ehrlich, gerade auch mit Muslimen, diskutieren, und unser Hauptproblem besteht darin, dass schon die Fragestellung tabuisiert wird.

Wir wissen aber nicht wie der Islam sich entwickelt. Ich möchte nicht, das Europa das Experimentierfeld für Islamische Zuwanderer wird. Reformieren kann sich der Islam auch in den Heimatregionen. Viel Glück dabei.

Peter Gentsch | So, 3. Dezember 2017 - 14:31

Leider ist die wahre Situation in Deutschland noch viel dramatischer als in der Pew Studie wiedergegeben. Alle Asylsucher mit abgelehnten Antraegen, die sich dennoch legal oder illegal im Land aufhalten, sind bei der Studie nicht beruecksichtigt (die "in limbo migrants"). Nach meinen Informationen betrifft dies den groessten Teil der Zuwanderer in Deutschland.

Sonja Menzel | So, 3. Dezember 2017 - 14:51

Die Auswirkungen erleben wir letztlich nur in bestimmten Regionen/Städten/Gemeinden. Allerdings erstaunt mich persönlich die Zahl von 22 %, die der Zuwanderung von Muslimen negativ gegenüberstehen. Im gelebten Alltag habe ich eher den Eindruck, es sind 80 %. Ich helfe seit längerer Zeit einer syrischen Flüchtlingsfamilie und wage zu behaupten, überall auf eine massive Voreingenommenheit, vorsichtig formuliert, zu stoßen - auch in Behörden, Krankenkasse, in den Schulen. Und dass in Berlin. Wenn ich Angehörige in Dresden oder Schwerin besuche, schweige ich lieber über mein ehrenamtliches Tun - dort regiert blanker Hass. Alle meine Versuche, Hilfe zu erklären für arabische Menschen wurden regelrecht mit allen vorhandenen Vorurteilen zurückgewiesen. Das höre ich auch von anderen Helfern. Daher: Diese o.g. Zahl erstaunt nicht nur mich.

Stephan Remmser | So, 3. Dezember 2017 - 16:09

Jeder, der sehen kann, wird über all jene Studien lauthals lachen. Aber was nun?

Dürften meine türkischen Freunde das bestimmen, würde zumindest der integrationsunwillige und gar kriminelle Teil derer, die unter dem Euphemismus des "Flüchtlings" hier gelandet sind, schnell wieder ausgeschifft werden.

Sie können, ebenso wenig wie auch ich, das Wort 'Integration' nicht mehr hören.

Zur Integration gehört Integrität - und diese hat die z. Z. noch amtierende Bundesregierung aufgegeben.

Deutschland sei ein Einwanderungsland? Man beachte die Zahlen der Abwanderung - unter Berücksichtigung derer, die sich eine _Flucht_ nicht leisten können (Arbeitslose, Alte, Arme, Kranke und Obdachlose..).

So schlecht ging es Deutschland zuletzt..? uiuiui!

helmut armbruster | So, 3. Dezember 2017 - 16:18

wenn diese Aussage der Studie stimmt, dass nur 1/3 der deutschen Bevölkerung die muslimische Zuwanderung als Bedrohung sieht, dann bin ich geneigt Merkel zu zitieren mit dem Halbsatz "dann ist das nicht mehr mein Land".

Marcel d'Honte | So, 3. Dezember 2017 - 17:18

Mit dem Forschungsdesign dieser Studie habe ich mich nicht beschäftigt, allerdings halte ich bereits die Annahme für falsch, Migrant*innen aus Staaten mit "muslimischer" Bevölkerungsmehrheit zwangsläufig für "religiös" oder "religiös Praktizierende" zu halten. (Und, selbst wenn arab. Kulturimperalismus das verdrängt, es gibt christliche Araber.)
Außerdem müsste das "Szenario", das implizit als "Gefahr" insinuiert wird, zu denken geben: Dieser Religion werden demokratiefeindliche Tendenzen oder eine System-/Menschenrechtsinkompatibilität zugeschrieben. Das dürfte auch mindestens partiell auf das theologische Konstrukt "des Islams" zutreffen, auf Milli Görüs, Muslimbruderschaft, ... , aber mit Sicherheit.
Nicht zu vergessen: Der auch von der unbedarften dt. Bundeskanzlerin intendierte Beitritt Bosnien-Hercegovinas zur EU. Und wer weiß, event. ist der EU-Beitritt der Türkei plötzlich, eines Morgens "alternativlos" ...

Alex Talbot | So, 3. Dezember 2017 - 18:53

Ich kann nicht glauben, dass es zu diesem.Thema keinen einzigen Kommentar gibt. Oder sind alle schon so eingeschuechtert??

Franz Schmid | So, 3. Dezember 2017 - 20:34

Schwiegertochter, die nennt mich Papa, Ihre Nationalität NICHT aufzugeben.
Ich habe Angst um meine Enkelschar !!

Reiner Bergmann | So, 3. Dezember 2017 - 21:10

Die ökonomischen Rahmenbedingungen werden natürlich nicht so bleiben wie sie sind. Niemand weiß wie sich Industrie 4.0 im Detail auf den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft auswirkt. Das sich die bisherige Einwanderungspolitik Deutschlands positiv auswirkt, wage ich aber zu bezweifeln. Das in einem Land wie Deutschland, in dem die Arbeitslosigkeit sehr niedrig ist die Bedenken entsprechend niedrig sind, ist klar, aber auch kurzsichtig.
Zum linken Flügel der SPD, aber auch zu Teilen der Linken und Grünen gäbe es viel zu sagen... Da dieses aber ohnehin nicht veröffentlicht würde, halte ich mich lieber vornehm zurück. Warum werden abgelehnte Asylbewerber nicht konsequent abgeschoben? Mit allen Mitteln! Warum werden Prämien bei Rückkehr gezahlt? Warum haben wir nicht schon längst ein Einwanderungsgesetz nach dem Vorbild Kanadas, denn wir brauchen eine gezielte und gesteuerte Einwanderung. Vor allem bei Muslimen sollte diese ausgesetzt bzw. begrenzt werden. Aus den vom Autor gen. Gründen.

Torsten Knecht | Mo, 4. Dezember 2017 - 18:01

In reply to by Reiner Bergmann

... wir haben in D. 1,1 Mio. freie Arbeitsstellen. Insgesamt haben wir 3,76 Mio. einheimische Arbeitslose. Jetzt kommen zusätzlich 2 Mio. Zuwanderer hinzu.

Fazit: Integration kann gar nicht gelingen, zumindestens nicht in den Arbeitsmarkt.

Die Folge wird sein, das noch mehr Menschen um Jobs kämpfen. Damit bleiben die Löhne gering und das Aufstocker- Amt sowie das Jobcenter haben weiter Arbeit. Armut wird weiter verwaltet u. nicht ursächlich bekämpft. Der Normalo wundert sich über die Staatsausgaben für Soziales und die Wirtschaft-CDU will diese am liebsten einstampfen. Dabei hat sie wie die Agenda-SPD einen großen Anteil daran, das sie steigen.

Adolf Paumen | So, 3. Dezember 2017 - 21:54

Es scheint noch nicht bei jedem angekommen zu sein, wie sehr diese starke Zuwanderung von Muslimen unsere Gesellschaft verändern und unsere Kultur in Bedrängnis bringen wird. Schutz vor Krieg und Verfolgung ja, aber nur auf Zeit. Danach müssen sie unser Land wieder verlassen, Integration wäre nur kontraproduktiv und würde den hohen muslimischen Anteil an unserer Bevölkerung nur verfestigen.

Adolf Paumnen

Das größte Problem ist das bereits deutlich sichtbare erodieren der öffentlichen Ordnung durch die maßlose Beanspruchung unserer Behörden.

In vielen Schulen in den Ballungsgebieten ist 100 % Migrantenanteil nichts außergewöhnliches mehr. ( die Welt ) hier wird dann das Kernproblem dieser Armutseinwanderer deutlich, dass in einer Ablehnung der sie alimentierenden
deutschen Gesellschaft und oft chauvinistischer Anmaßungen besteht, wie Sie nur jemand zeigt der seine Abwertung täglich erkennt.
Die fehlenden Kompetenzen dieser Milieus waren in den vergangenen 3 Jahrzehnten kaum zu kurieren, sondern haben für sozialen Unfrieden und Armutszuwachs gesorgt.
Kein Grund, sich noch mehr aufzuladen.

Dr. Lothar Sukstorf | Mo, 4. Dezember 2017 - 12:12

...man mus es sich mal auf der Zunge zergehen lassen, da lassen wir Millionen rein...und wenn wir sie loswerden wollen, soll denen dann noch ein Anreiz von 1000 -3000 Euro gezahlt werden. Wie blöde MUSS man eigentlich sein, um so etwas zu verantworten. Da hat sich eine 'Anwaltsspecies'auf nur noch auf das Thema Asyl kapriziert, da machen die Kirchen mit denen und den NGO's gemeinsame Sache; so hat sich eine reine 'Flüchtlingsindustrie' herausgebildet. Stattdessen sollte die 'politische Klasse' mal den Rentnern im Juli und im Dezember jeweils eine halbe Monatsrente als Urlaubs- und Weihnachtsgeld geben. Das Geld wäre sinnvoller angelegt.

wolfgang spremberg | Mo, 4. Dezember 2017 - 12:29

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

Wenn Sie falsch parken und sich bereit erklären Ihr Auto......
dann bekommen Sie demnächst auch eine Prämie....

Torsten Knecht | Mo, 4. Dezember 2017 - 17:50

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

... die Wirtschaftslobby hat m. E. Druck auf Merkel & die SPD aufgebaut. Außerdem weiss Merkel genau, das ihr eine heterogene Bevölkerung, die sich selber auf die Köpfe hauen (wie in F, Belgien etc.), besser zu regieren ist. Eine Wende 2.0, die als Voraussetzung EIN VOLK mit identitätsstiftender Einigkeit braucht, ist ausgeschlossen. Multikulti ist alles andere als eine identitätsstiftende Einigkeit. Und die AN bezahlen ihre eigene Kkz auf dem Arbeitsmarkt. Krass.

Reiner Bergmann | Mo, 4. Dezember 2017 - 22:41

In reply to by Dr. Lothar Sukstorf

scheint mir die einzige Lösung des Problems zu sein. Sie haben recht Herrn Dr. Sukstorf, wir sind, ganz allgemein gesprochen, tatsächlich von völlig verblödeten, wahnsinnigen links grünen Politikern umgeben, welche in den zwangsfinanzierten Medien immer noch ihre willigen Helfer finden.. Eine schwachsinnige Entscheidung jagt die nächste... Wer als Bürger in diesem Land sein Recht einfordert, muss einige Jahre warten, da die Verwaltungsgerichte von klagenden Asylanten überfordert sind. Die Kanzlerin selbst hat diesen öffentlich dazu geraten,
wenn etwas nicht in deren Sinne entschieden wird. Ich rate ihnen zu klagen, waren ihre Worte. Mir fehlen die Worte, wenn man jetzt an abgelehnten Asylbewerbern Steuergelder verschenkt.

Thomas Kuhn | Mo, 4. Dezember 2017 - 12:13

Die apokalyptische Menscheproduktion , in der arabischen Welt, und die Duldung dessen, durch die westliche Welt aus Profitgier, sind der Grund warum sich dies nicht mehr aufhalten lässt.

Der Islam hat Elemente einer Religion, in unserem Sprachsinn. Der Hauptpunkt dieses Brauchtums ist jedoch ein chauvinistisch,archaisches Weltbild in dem die Mündigkeit des Individuums unerwünscht ist und verfolgt wird.

Ein miteinander dieses Weltbilder mit einem aufgeklärten Humanismus unter mohammedanischer Mehrheit gab und gibt es auf der Welt leider nicht.
Das schließt sich eben aus.

Wir werden in der westlichen Welt wieder lernen müssen Debatten über die Werte von Minderheiten, Frauenrechten , recht auf Bildung , Sinn des Rechtsstaats zu führen. Derzeit ist der Mut nicht erkennbar.
Es wird auch sicher nicht friedlicher werden , Schade!

Helga Ahrens | Mo, 4. Dezember 2017 - 15:43

Ob die beiden Herren Muslime waren, denen ich am Sonnabend im Einkaufs-Center begegnet bin, weiß ich natürlich nicht. Dem Aussahen nach könnte es sein. Aber offenbar nicht nur dem Aussehen nach. Ich ging an einem Geschäft vorbei, ein Mann trat aus der Tür und ich musste ihm ausweichen. Übersehen hatte er mich nicht. Entschuldigung? Nein, auch nicht. Das war Absicht. Ich kaufte anschließend in einer Drogerie und stand schon kurz vor der Kasse. Ein Ehepaar südländischen Aussehens kreuzte. Der Mann ging vor mir vorbei und zwang mich förmlich dazu zurückzutreten. Die Frau dagegen ging hinter mir weiter – denn da stand niemand. Nur Kleinigkeiten. Aber sehr ärgerliche. Ich habe mir fest vorgenommen, zukünftig nicht mehr auszuweichen.

Ulrich Tietze | Mo, 4. Dezember 2017 - 17:27

Seit Merkels Einladung an die Elenden und Beladenen aus aller Welt, gern männlich, jung, ohne Schulabschluss, bestenfalls gesegnet durch die Suren des einzig wahren Propheten, komme ich aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus. Und ich frage mich immer wieder, in was für einer Gesellschaft ich hier eigentlich lebe, wenn die (mehr oder weniger schweigende) Mehrheit dieses unsägliche politische Gebaren einem Fakir gleich ganz entspannt besichtigt und mit stoischer Ruhe (er)duldet. Dass sogar Helmut Schmidt auf seine alten Tage zu Protokoll gab, die Familiennachzugspolitik der 70er und 80er Jahre sei ein kapitaler politischer Fehler gewesen, macht das Sittengemälde nicht wirklich besser. Aber verglichen mit den heutigen Entwicklungen waren das noch reine Kindergeburtstage. Erschwerend zu der sgn. Flüchtingskrise baden wir in vielen Städten auch die Heldentaten der EU (Stichwort: Schengen & Niederlassungsfreiheit) aus. Ich merke gerade: um alles aufzulisten, reichen 1000 Zeichen nicht aus..

Arne Bruhn | Mo, 4. Dezember 2017 - 17:53

erstaunt mich sehr: Augen zum Sehen und ein Gehirn zum Verarbeiten dessen genügt doch:
1. Die Geburtenraten und weiterer Zuzug bestimmen die Richtung - und die G.-raten bestimmen die Männer.
2. Nicht der %-Satz einer Gruppe bestimmt die Dominanz, sondern deren Auftreten: Und mit dem energisch bestimmenden der "Zugewanderten" dominieren sie schon bei 10-20 % gegenüber den nach '45 total eingeschüchterten Deutschen. Auch nachzulesen in einigen der anderen Kommentare. Wenn in Hamburg Fahrscheinkontrolleure in Fünfergruppen ausgeschickt werden, spricht das Bände.
Bleibt die Frage, warum Politiker sich so verhalten wie sei es tun: Einmal ist das sicher Ideologie gegen dieses "Scheißdeutschland" - und bei den anderen? Selbstschutz durch "Ich bin ja für Euch, tut mir darum nichts?"
Egal - die, "die schon länger hier leben" werden sich noch wundern - aber ein Weihnachtswunder wird es nicht!

Herr Bruhn, es ist der gesunde Menschenverstand der bei den etablierten Parteien offensichtlich verloren gegangen ist. Es gibt, so wie in anderen Ländern auch bei uns eine "Alternative" zu diesen Parteien. Der Wähler hat es in der Hand! Die sogenannten Volksparteien sind schon jetzt fast am Ende. Schön reden ist angesagt. Und, weiter so.. Genau dieses Vorgehen sollte dazu führen, dass die AfD weiter gestärkt wird, sofern diese es schafft, den rechten Flügel in Schach zu halten. Dabei sollte diese ganz einfach nur die Themen und Positionen besetzen, welche die CDU vor der linksgrünen Kanzlerin vertrat. Gelingt das, wäre der Erfolg dieser Partei nicht mehr aufzuhalten.

Marcel d'Honte | Mo, 4. Dezember 2017 - 23:25

Naja, selbst wenn eine Bevölkerungsgruppe zunimmt, heißt das nicht, dass ihr Einfluß wächst. Sie kann vielmehr weiterhin verachtetes Prekariat bleiben. Das tatsächliche Problem ist event. eher an dt. hochsegregegierten Wohnquartieren auszumachen: Verlust staaticher Territorialhoheit, mafiöse Strukturen ... Auch die deutschtürk. Communities sind in weitgehend homogenen u. geschlossen Quartieren zsmgewachsen, die Kontakt zur "Mehrheitskultur" erfolgreich abschotten. Die Instrumentalisierung der Religion durch DITIB et al. mal außen vor gelassen: Vll ist es primär das Problem einer Arabisierung, Türkisierung ganzer Stadtviertel, weniger ein religiöses ...

Ernst Laub | Mo, 4. Dezember 2017 - 23:44

Was passiert, wenn sich die Muslime in Europa (wie die Rohingyas in Myanmar) gegen die Einheimischen und deren Strukturen erheben? Wer garantiert in einem solchen Falle (auf beiden Seiten) die Einhaltung der „Menschenrechte“? ……. In den USA stehen für solche und ähnliche Fälle bereits die „Fema-Camps“ bereit!

Edith Raal | Di, 5. Dezember 2017 - 13:18

Sie schreiben "Eine Verschlechterung der ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland wäre fatal!"

Nein, nicht fatal! Ich denke, das ist die einzige Notbremse, die noch zur Verfügung steht. Erst wenn Verteilungskämpfe losgehen, in die auch die breite Mittelschicht involviert wird, kann sich etwas ändern.

Denn erst über den Bauch erreicht man die Gutmenschen dieser Welt, nämlich wenn der anfängt zu knurren, weil man nichts zu beißen hat. Da kommt dann auch der Edellinke plötzlich zur Vernunft! Über das Hirn und in guten Zeiten sind diese Leute nämlich leider nicht zu erreichen.

Nicht umsonst heißt es schon bei Bertold Brecht, des Rechtsradikalismus völlig unverdächtig:

Erst kommt das Fressen, dann die Moral!

Ich wünschte, unsere Politiker würden sich das zu Herzen nehmen!

Armin Latell | Mi, 6. Dezember 2017 - 14:52

das zeigen die Pew-Zahlen aus anderen Ländern, und die Haltung der Bevölkerung gegenüber Migranten ändert sich schlagartig - Ich würde es etwas anders beschreiben, nämlich: die Haltung der Migranten gegenüber dem sie hegenden und pflegenden Staat ändert sich schlagartig, wenn Geld und sozialer Wohlstand fürs Nichtstun plötzlich ausbleiben. Da wird es dann mit Sicherheit richtig gefährlich.

Noah Goldberg | Mi, 6. Dezember 2017 - 22:25

Ein Muslimanteil von 20% im Jahr 2050 bedeuten ein Muslimanteil von 50% (wenn nicht noch mehr) in den Altergruppe der 0 bis 30 Jährigen.

In den westlichen Ballungsgebieten bedeutet er einen Muslimanteil von 70% in dieser Altersgruppe.

Die Muslime werden also in der jungen Bevölkerungsgruppe und in allen Großstädten "die dominierende" Gruppe sein. Deutschland wird bei einem Muslimanteil von 20% bereits effektiv eine muslimische Mehrheitsgesellschaft sein - mit allem was das bedeutet.

Schon heute bei einem offiziellen Muslimanteil von 5% hat man es in vielen Gegenden bereits mit einer gefühlten Mehrheit von Muslimen zu tun. Das mag daran liegen, dass der offizielle Muslimanteil untertrieben ist. Es liegt vor allem auch an der deutlich jüngeren Altersstruktur der Muslime.

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