Rodins "Denker" vor Mann mit Maske
Wer denkt hier eigentlich wen? / dpa

Twitter Files - Was das Valley betreutes Denken nennt

Seit über einem Monat enthüllen die Twitter Files, wie sehr Social Media unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit lenkt – und beeinflusst. Das galt besonders während der Corona-Pandemie. Selbst renommierte Kritiker wurden gezielt benachteiligt.

Ralf Hanselle / Antje Berghäuser

Autoreninfo

Ralf Hanselle ist stellvertretender Chefredakteur von Cicero.

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Ab und an ploppt es wieder auf. Von irgendwo. Tief aus dem, was C.G. Jung einmal das kollektive Unbewusste genannt hat. Dort hat sich ja seit langem bereits eine merkwürdige Beklemmung, eine Art Rumoren festgesetzt. Es ist gegen die großen digitalen Plattformen gerichtet – gegen Twitter, Facebook, TikTok, Instagram und all die anderen Social Media-Anbieter. Könnte es nicht sein, so die sich aufdrängende Frage hinter dem fiesen Magengrummeln, dass wir mit den großen sozialen Vernetzern allmählich (und auch ganz anders als einst von IT-Gurus wie Eric Schmidt behauptet) ein Stück unserer Demokratie einbüßen? 

Solange die Fama von Links kam, war eigentlich alles in Ordnung. Kritik ist hier schließlich Teil des Programms. Seitdem Karl Marx 1859 eine „Kritik der politischen Ökonomie“ vorlegte, wird auf politisch progressiver Seite rumgehubert. Derlei lässt sich gut integrieren, ist eigentlich schmerzfrei und seit langer Zeit irgendwo zwischen Pop und „Sozialismus für Dummies“ im Regal zu finden. Roger McNamee etwa – Investor, Musiker und einst bester Kumpel von U2-Sänger Bono – schrieb nach dem Wahlsieg von Donald Trump 2016 einige viel gelesene Kolumnen für USA Today, in denen er Facebook als Risiko für die Gesellschaft, ja für die US-Demokratie als solche an den Pranger stellte.

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Dorothee Sehrt-Irrek | Fr., 20. Januar 2023 - 09:54

was social media alles vermag, im Guten wie im Schlechten.
Ich weiss nicht, was Biontech und die Pharmariesen geritten hat. Ich tippe eher auf Angst als auf Gier.
Die Entwicklung von Medikamenten verschlingt Riesensummen und bedarf auch höchster Umsicht.
Eine zu frühe weltweite Freigabe könnte problematisch gewesen sein?
Der "Rückhalt" der Kanzlerin könnte auch nicht für alle belastbar gewesen sein?
Dennoch gilt Ihre Kritik ja grundsätzlich, Herr Hanselle.
Ich bin nur im zensierten Kommentarbereich von Zeitungen.
Aber auch da kann ich sagen, dass Privateigner ihre Vorgaben machen können.
Das würde ich beim ÖRR anders sehen.
Da dürfen keine privaten Vorgaben sein!
Ganz wird man die Problematik so schnell nicht aus der Welt schaffen können, was also in der Zwischenzeit tun?
Man muss dann den Mut haben, auch woanders sich kundig zu machen.
Mir ist es sogar sehr schwer gefallen, zum Cicero zu wechseln, gewissermaßen von der ZEIT.
Erstaunlich für mich, dass standard-online auch offener war.

ich vermute, Sie dürften mein Alter sein oder sogar noch etwas älter - ich gehe auf die 70 zu. Umso mehr bewundere ich, wenn Menschen wie Sie sich in ihrem Alter noch dazu aufraffen und entschließen, ihre eingefahrenen Gewohnheiten zu ändern. Auch ich hatte vor vielen Jahren einmal die ZEIT abonniert, heute würde ich diese Zeitung nicht einmal mehr mit den Putzhandschuhen anfassen. Natürlich ist es aufwendig, verunsichernd, ja beängstigend, sich von den alten Habits zu lösen. Aber es ist dennoch ein Erlebnis, wie es in diesem uralten Bild von dem Astronomen versinnbildlicht ist: er schaut zum ersten mal durch die Sphären des Himmels hindurch und erblickt das unendliche Universum!

und vielen Dank für Ihre freundliche "Vereinnahmung".
Ich bin aber zur ZEIT zurückgekehrt und sei es um Buchstabienchen und Soduko zu lösen.
Das hält "jung"!
Man könnte auch sagen, dass ich nicht wirklich nachtragend bin.
Irgendwann konnte ich der "Verjüngung" der Themen bei der ZEIT auch etwas abgewinnen. Möge sie gedeihen.
Eine Steigerung von Schmidt/Dönhoff etc. war wohl nicht innerhalb der ZEIT möglich, eine Kontinuität evtl. auch nur schwer, also nur eine "Auslagerung".
Alles in Allem war das dann für mich der "Cicero".
Ich mag trotzdem keinen Wein.
Grüße in die Runde

es lag mir fern Sie zu "vereinnahmen" ;--). Natürlich ist es Ihr gutes Recht, die ZEIT weiter zu abonnieren, ob man gewisse neuere "alternative" Magazine noch wird abonnieren können, das bleibt abzuwarten. Allein wegen Buchstabienchen und Sudoku ein halbes Kilo ZEIT zu abonnieren, scheint mir jedenfalls kein so guter Deal. Ich erinnere mich, dass bei denen immer auf ca 6 Leserkommentare 3 zensierte Kommentare folgten, mit dem Hinweis, die seien der Leserschaft nicht zuzumuten - was nicht unbedingt für den guten Geschmack oder eine zivilisierte Schreibe von ca 50% der Leserklientel dieser Zeitung spricht. Aber vielleicht waren Letztere auch eher von meinem Zuschnitt: mich haben die "ZEIT"-Vergeuder rausgeschmissen, weil ich mir erlaubt hatte, den Josef Joffe wegen dessen Ratschlag, es solle doch endlich mal einer den Trump abknallen (!), als einen gemeinen Schurken bezeichnet hatte. Solche Entgleisungen möchte man bei denen offenbar nicht ihrer Klientel zumuten. Seien Sie alle gegrüßt!

Mich überrascht das überhaupt nicht mehr. Ich habe ein Erlebnis nach dem anderen seit der Wende gehabt, wie Meinung gemacht und manipuliert wird.

Früher war ich begeisterter Spiegel-Leser. Dann versuchte ich, den Spiegel darauf aufmerksam zu machen, dass im Osten eine ganze Generation (zu jung für die Rente, zu alt für den Arbeitsmarkt) im Orkus verschwand. Ich bekam nicht mal eine Antwort. Später sah ich diese Leute wieder – meine Generation. Diesmal demonstrierten sie in Dresden bei Pegida. Ich erwartete vom Spiegel, dass er dies thematisierte und untersuchte. Aber er diffamierte nur. Heute lese ich den Spiegel nicht mehr.

Ich kann nur den Endpunkt dieser Entwicklung schildern. Ich bin in allen alternativen Portalen unterwegs, lese Blogs, blogge auch selbst, ignoriere TV und Mainstream bis auf den "Cicero" und die "JF". Es macht viel Arbeit, sich zur Wahrheit durchzuarbeiten – zB bei der Impfung - wie im Schlaraffenland durch einen Wall von Lügen, Halbwahrheiten und Irrelevanz.

Frieda Frey | Fr., 20. Januar 2023 - 10:37

schon seit einigen Jahren. Ich habe damals im Ausland gelebt und durfte erfahren, wie eine Gesellschaft sich innerhalb kürzester Zeit via Social Media ändern kann. Mit Demokratie hat das ganz bestimmt nichts zu tun, sondern Manipulation und Gleichschaltung.
Sehr informativ in dieser Hinsicht ist die Doku "the social dilemma" (auch auf deutsch "Das soziale Dilemma").

Christa Wallau | Fr., 20. Januar 2023 - 11:00

Was sich jetzt immer mehr herauskristallisiert, nämlich das fast unglaubliche Maß der Beeinflussung der Meinungsbildung mit Hilfe der sozialen Medien - das raubt einem den Atem.
Kriminelle Energie u. Menschenverachtung von Großkonzernen u. Multi-Milliardären sind offenbar grenzenlos. Was Geld- u. Machtgier anrichten u. zu welchen Taten sie die von der Gier Befallenen antreiben können, sprengt jede Vorstellungskraft.
Von wegen Verschwörungs t h e o r i e n!
Es gilt, endlich von Verschwörungs f a k t e n zu reden!
Und nicht nur in China o. Rußland sitzen die
"Verschwörer"/Täter, sondern in der gelobtesten aller Demokratien der sogenannten "freien Welt": in den USA.
In diesem Lichte muß man auch den Ukrainekrieg betrachten, dann wird einem die ganze Verlogenheit der Argumentation bewußt.

Wer wirklich Frieden will, kämpft für ihn schon im Vorfeld jegl. Krieges, um Menschenopfer zu verhindern; und wer Menschen helfen u. heilen will, opfert sie nicht auf dem Markt der Pharma-Industrie.

Albert Josef Schultheis | Fr., 20. Januar 2023 - 13:53

Antwort auf von Christa Wallau

ich bewundere immer wieder, wie exakt und dennoch einfühlsam Sie die Ungeheuerlichkeiten im Hier und Heute beschreiben. Ich hatte mich einige Zeit auf der twitter-Plattform getummelt - eher der Neugier wegen - und mich mit den einschlägig bekannten Meinungsführern dort regelrecht herumgeschlagen - bis ich von twitter gecancel wurde, ohne dass die mir auch nur irgendeinen Grund genannt hätten. Es war ein Segen die Baggage wieder los gewesen zu sein. Ich muss ich sagen, aufgrund dieser und anderer Erfahrung war es mir immer klargewesen, dass dort getrickst, manipuliert, geschmiert, gelogen und diffamiert wird. Was ich aber am Schlimmsten fand, ist, dass die Politesca, Merkel, Mc-Carthy-Fazer, Haldenwang und ihresgleichen Gesoxe in der EU, quasi die richterliche Oberhoheit und Entscheidungsgewalt darüber, was freie Meinungsäußerung und was gesetzeswidrige Hetze ist, an das digitale Geschmeiß delegiert haben. Erst damit haben sie die Zersetzung der bürgerlichen Grundrechte ins Werk gesetzt

Gabriele Bondzio | Fr., 20. Januar 2023 - 11:04

hatte, nur eine „große Verschwörung“,...

Das ist wohl wahr, werter Herr Hanselle.
Was der Gegenseite nicht in Ihren Ideologischen Befund passt, wird rechts abgebügelt oder als Verschwörung abgeurteilt.

Ganz besondes auffällig war dies in der Corona Phase
und jetzt im Krieg Russland/Ukraine.

Auch wenn ich Social Media, selbst nicht mehr nutze habe ich doch ab und an mitgelesen.
Kann daher bestätigen, was sie uns im Artikel sagen wollen.

Die Frage welche sie stellen: " Oder ist es der diskursive Prozess, an den jeder gleichberechtigt Teilhabe hat?"
Hat sich für mich auch gestellt und wurde mit"nein" beantwortet.

Büßen wir mit den großen Vernetzern unsere Demokratie ein oder ist der diskursive Prozess für alle zugänglich?
Zunächst einmal wurden die Grundlagen unserer Demokratie mit der Entstehung dieser Vernetzungen und Diskursmöglichkeiten enorm erweitert und verstärkt!
Deshalb war ich hoffentlich von Anfang an ein Riesenfan, obwohl ich mich daran nicht beteiligte.
Es muss allseits akzeptierte, transparente Regeln geben, aber ich verlange als SPD-Mitglied auch nicht nach Einfluss auf CDU-Mitglieder, will sagen, die Möglichkeit, sich selbst nach seinen Interessen zu vernetzen muss gegeben sein, nicht die Öffnung aller Plattformen für Alle?
Will man größeren Einfluss/Vernetzung, so muss man sich auch stärker nach Regeln verhalten, die einem nicht nur schmecken oder man gründet eigene Plattformen?
Ich suche über Qwant, nicht über Google.
Ich liebe pluralen Austausch, vielleicht weil ich aus großen Familien komme. Ich achte deshalb Vielfalt, Selbstbestimmung und Verhandlungen # Eindimensionalität

Werte Frau Sehrt-Irrek,

die Sozialmedien, von denen wir reden, waren ursprünglich für den Austausch von Freunden, Familie etc., die weit auseinander gelebt haben, konzipiert.

Bevor sich der Kommerz, Politik und danach die (einseitige) Zensur einschlich.
Wenn sie dort erkennbare Regeln finden, lassen sie es mich wissen.

Werte Frau Sehrt-Irrek, in der Theorie haben Sie recht - es könnte eine Chance auf mehr Demokratie sein. In der Praxis jedoch "gewinnt" der lauteste bzw. rüpelhafteste. Die sogenannten Shitstorms bestimmen doch mittlerweile die Tagespolitik - entweder durch niederbrüllen und diffamieren anderer Meinungen oder durch die Angst davor. Gedanken können nicht frei geäussert werden, weil sie nicht mehr sachlich sondern emotional bewertet werden.
Problematisch sehe ich auch den unbegrenzten Zugang zur Öffentlichkeit. Nicht der Kompetente, der erst mal durch Bildung ebendiese Kompetenz erlangen und beweisen musste, wird gehört/gezeigt, sondern der Populärste. Bevor man eine fundierte Meinung haben kann, muss man sich ja erst mal mit der Materie beschäftigen - auf social media geht's auch ohne.
Ansonsten bin ich bei Ihnen - Pluralismus muss man aushalten. Ich habe dafür meinen Medienmix mit unterschiedlichen politischen Richtungen, um so mehr Perspektiven auf Geschehnisse zu bekommen.

Albert Josef Schultheis | Fr., 20. Januar 2023 - 13:31

unsere alten Maoisten, Stalinisten, die KBWler, MSB-Spartakusse, DKPler und wie sie sich alle an den Unis der 70er Jahre nannten. Nein, studieren habe ich keinen einzigen von denen gesehen. Aber bei der Randale immer zuvorderst dabei. Und klar, sie alle verstanden sich als Genossen der RAF. "Sympathisanten". Heute sitzen sie im Bundestag, in der Regierung und den Länderparlamenten. Einen charakterlichen Grundzug habe ich an denen immer beobachtet: Wenn du denen Geld geliehen hast, hast du es niemals wiedergesehen. Geschirrspülen in den Wohngemeinschaften mit denen, sorri, das war zu bürgerlich. Die haben alles zu ihren Zielen erklärt und vereinnahmt, wenn es nur zu ihren Gunsten war - sobald sich das Blatt gedreht hatte, waren sie dessen erbittertste Gegner. Den Grünen Strippenziehern gehen doch die Umwelt und das Klima am Arsch vorbei - aber sie nutzen sie als Hebel, um den verhassten "Kapitalismus" zu schreddern. Nicht anders ist es mit den digitalen Plattformen und dem "Pazifismus"!

Walter Bühler | Fr., 20. Januar 2023 - 13:41

Wenn ich das recht verstanden habe: Wir verdanken die Veröffentlichung dieser Twitter-Files einem einzigen Mann, Elon Musk, und nicht dem Heer der "Investigativ-Journalisten"?

Erfolge der "Investigators" beruhen wohl auf den ausgezeichneten Kontakten zu den "guten", "befreundeten" Geheimdiensten (NSA, CIA, MI5, MI6, ...).
Unsere deutschen "Fakten-Checker" beschäftigen sich nun offenbar nicht damit, die "Twitter-Papers" auf Vorkommnisse in Deutschland hin zu untersuchen.

Vielmehr betreiben sie umgekehrt im ÖRR und in den "Qualitäts-Medien" eine Kampagne gegen Elon Musk, obwohl dieser doch gerade in den Industrie-Standort Berlin-Brandenburg investiert hat und die Produktion in verblüffend kurzer Zeit hochgefahren hat.

Für manche Journalisten und Politiker gibt es böse Hacker nur in Russland. Düstere Seiten mit kyrillischen Buchstaben können nie aus der Ukraine stammen, und im UK und in den USA sehen sie (außer Trump und Elon Musk!) nur süße Engelchen im WWW werkeln.

Heilige Einfalt!

Ernst-Günther Konrad | Fr., 20. Januar 2023 - 14:16

Schon immer in der Menschheitsgeschichte wurden zunächst rein positive zu verwendende Erfindungen schnell von dunklen Gedanken erfasst und teils ins Gegenteil verkehrt zu allem möglichen Unheil benutzt bzw. eingesetzt. Seien es unsere Alltagshelfer wie Messer, Gabel, Schere, Licht oder die Erfindungen in der Digitalen Welt. Der Nutzer bestimmt in aller Regel dessen Gebrauch, so auch bei den sozialen Netzwerken. Die erste Email war mit Sicherheit nicht erfunden worden, dass damit anschließend kriminelle Menschen, die an sich gute und schnelle Erfindung für sich missbrauchen. Jeder will kommunizieren und jeder will dabei sein, sich schnell und umfassend zu informieren und mitzuteilen. Dabei geht bei vielen die Intuition verloren, Lügen von Wahrheit zu unterscheiden. Die Medien machen es uns vor. Bilder, Texte, Bearbeitungsprogramme u.v.a.m. werden inzwischen nutzbringend zur Manipulation der Menschen eingesetzt. Und wer stört, wird blockiert. Selber denken und nicht denken lassen hilft.

ABER: Es verlangt ein gewisses Maß an Erkenntis- u. Differenzierungsvermögen (Intelligenz) sowie anstrengenden Leistungseinsatz (Arbeit und Zeit ).

Diese Voraussetzungen erfüllt leider nur eine Minderheit aller Menschen.
Etwa 20 bis 50% (maximal) bringen zwar die nötige Intelligenz mit, doch von ihnen nehmen nicht alle zusätzlich die Anstrengung auf sich, Behauptungen kritisch zu hinterfragen - entweder weil sie ihre volle Zeit aufwenden müssen, um den Lebensunterhalt zu verdienen oder aus Faulheit.

Daher sitzen intelligente Kriminelle (Betrüger) i m m e r am längeren Hebel, und es gelingt ihnen in Wirtschaft und Politik, sehr viele Menschen sehr lange Zeit zu täuschen.
Dies ist traurig, aber leider wahr.

(Denken lassen ist sooo unendlich bequem ... und man bekommt dabei das wohlige Gefühl, sich stets bei der Mehrheit aufzuhalten.)

ich persönlich finde es sehr schade, was man mit der genialen Erfindung der Wikipedia gemacht hat. Klar, für naturwissenschaftliche Inhalte ist das freie Lexikon immer noch toll, aber sobald die Schlagworte ins Geschichtliche, ins Soziologische oder gar ins Politische übergehen, spürt man, wie im Hintergrund die Fäden gesponnen werden, wie ggf. unparteiische Artikel rausgekickt und durch ihre woken oder "fortschrittlichen" "Verbesserungen" ersetzt werden. Es ist wirklich atemberaubend, wie da eine internationale, breite linksgrüne Phalanx das kollektive Althergebrachte - unser geistiges Erbe - komplett aufgerollt und abgewickelt wird. Das reicht vom Kindergarten, über Schule, Universität, die Mainstream-Medien, bis beinahe flächendeckend in die Politik. Ja sogar Straßennamen wurden ausgemerzt. Chapeau! Auch wenn sie sonst nichts gebacken bekommen, das haben die GrünRoten Khmer geschafft! Ich muss leider konstatieren, die Dummheit hat grausam und irreversibel gesiegt.