Fridays For Future - Revolte statt Politik

Deutschland hat wieder eine Jugendbewegung, inspiriert von Greta Thunberg. Wohlstandskinder rechnen mit ihren Eltern ab. Die Politik agiert atemlos, dabei müsste sie eigentlich mit kühlem Kopf regieren

Greta Thunberg, schwedische Klimaaktivistin, gibt vor der Verleihung der Goldenen Kamera im stillgelegten Berliner Flughafen Tempelhof auf dem Roten Teppich Autogramme.
Die Heldin der momentanen Jugendbewegung: Greta Thunberg / picture alliance

Autoreninfo

Frank A. Meyer ist Journalist und Kolumnist des Magazins Cicero. Er arbeitet seit vielen Jahren für den Ringier-Verlag und lebt in Berlin.

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Das Tollste an ihm ist die Tolle, blau gefärbt, fixiert und hochgebürstet: Rezo, der Influencer, den man gegen Geld dingen kann, der aber nicht gedungen gewesen sein soll, als er der CDU auf Youtube eine Stunde lang die Leviten las. Selbstverständlich gilt auch in seinem Fall die Unschuldsvermutung. 

Der Spiegel klassifiziert den Webvideo-Produzenten als Revoluzzer. Das Politmagazin widmete Rezo, dem „Rezoluzzer“ das Titelbild seines ersten Junihefts, auf dem er – umrahmt von Seinesgleichen – der Gesellschaft strahlend selbstbewusst mit Umsturz droht. 

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Bernd Schiebener | Di, 9. Juli 2019 - 08:12

Diese Demo's werden bald abgelöst, von Demo's gegen Arbeitslosigkeit und Perspektivlosigkeit. Der aktuelle Stellenabbau ist erst der Anfang. Die deutsche Autoproduktion ist in diesem Jahr um ca. 24 % eingebrochen, technisch sind wir abgehängt, geflutet mit Millionen unproduktiver Zuwanderer die zudem chancenlos auf dem Arbeitsmarkt sind. Der Exportweltmeister hat keine Bank mehr die im Konzert der Großen mit spielt, man reibt sich die Augen. Wer außer dem Cicero auch noch die internationalen Handelsblätter / Presse liest, weiß das !!!

Gerhard Lenz | Di, 9. Juli 2019 - 12:21

In reply to by Bernd Schiebener

..gegenüber Schülern, die glauben, für ein berechtigtes Anliegen auf die Straße zu gehen?
Es gibt doch auch Leute, die demonstrieren gegen Diesel- oder Fahrverbote, gegen Inklusion, Sexualkundeunterricht, für und gegen Abtreibung usw usw.
Keiner würde das Recht auf solche Demonstrationen in Frage stellen, auch wenn man mit den Forderungen der Demonstranten nicht übereinstimmt, so mancher würde vielleicht eine Gegendemonstration besuchen...

Nur die FfF-Demonstrationen scheinen bei manchen Zeitgenossen die nackte Panik zu verursachen.

Aber vielleicht liegt es eher daran, dass dadurch ein Thema in das Zentrum öffentlicher Debatten gerückt wird, dass man dort nicht so gerne sieht?

Sie können einem eher leid tun. Da sie ja zweifellos Instrumentalisiert werden.
Sie müssen sich nur die Frage stellen, wer mächtig genug ist, eine derartige Inszenierung zu managen und zu bezahlen.
Alternative Energien samt Fördergelder versprechen immense Gewinne und wo gewinnt man heutzutage noch viel, Herr Lenz?

Gerhard Lenz | Di, 9. Juli 2019 - 16:58

In reply to by gabriele bondzio

..muss es natürlich sein. Wen haben Sie denn als dunkle Hintermänner in Verdacht? Und was sind deren Motive? Und haben Sie auch irgendwelche Beweise? Oder kann einfach nicht sein, was es nach Ihrem Verständnis nicht geben sollte, weil diese Demonstrationen nicht nach Ihrem Geschmack sind? Würden diese jungen Menschen gegen Einwanderung demonstrieren - wären sie dann auch instrumantalisiert?

Also erstens, spreche ich niemanden das Recht auf die Straße ab, instrumentalisiert ist nicht gleichzusetzen mit Verbot. Und zweitens haben sie den Artikel (aus der NZZ) in den falschen Hals bekommen. Neue Technologien sind zwar nicht verkehrt. Aber es wird Druck auf der Straße gemacht, damit der Staat kräftige Zuschüsse für neue Technologien locker macht. Gewinne streicht man dann, ohne den Staat zu beteiligen, ein. (Staat=Steuerzahler)

Wenn auf FfF -Kundgebungen als Redner der der 2. Vorsitzende des Lobbyverbandes
der erneuerbaren Energien auftritt ?
Herr Lenz schauen Sie mal nach wer die Spendengelder von FfF verwaltet, sehr interessant.

Gerhard Lenz | Mi, 10. Juli 2019 - 10:41

In reply to by Michael Ludwig

Wer verwaltet denn nun die "Spendengelder"? Und was wollen Sie damit andeuten? Dass hundertausende von jungen Leuten sich Instrumentalisieren lassen? Reden Sie mal mit den Jugendlichen
.. Sie können nur dazulernen. Und nochmal: Warum solche Panik? Etwa weil es sich um ein grünes Thema handelt, und Migrationspolitik nicht mehr die Debatten beherrscht?

helmut armbruster | Di, 9. Juli 2019 - 08:15

die Welt, in die sie hinein geboren wurden, wurde nicht von ihnen gemacht. Sie aber wollen eine andere Welt, nämlich ihre eigene. Das ist verständlich und war schon immer so.
Die Eltern dieser Jugend sind ja nicht von Natur aus älter, sondern waren selbst einmal Jugend und auch nicht anders. Nur haben sie inzwischen die Erfahrung gemacht, dass sich nicht jeder jugendliche Wunsch auch umsetzen lässt.
An den Klippen der realen Verhältnisse ist schon manches mit Hoffnungen und Träumen beladene Schiff gescheitert.
Diesen 19ern wird es auch nicht anders ergehen.

Karsten Paulsen | Di, 9. Juli 2019 - 08:41

Mich befällt bei diesem Durcheinander Unruhe, den aus diesem völlig idiotischen Gemengele kann der Ruf nach Ordnung wie ein Blitzschlag aus heiterem Himmel zuschlagen. Ich komme mir vor wie unter Irren. Dankenswerter Weise geht es meiner Frau genau so.

Christa Wallau | Di, 9. Juli 2019 - 12:45

In reply to by Karsten Paulsen

spricht etwas aus, was heute wirklich wichtig ist: Daß man als Ehepaar und idealerweise in der ganzen Familie ähnlich fühlt und denkt; denn sonst würde man
manchmal verzweifeln und nicht mehr wissen, ob man selber irre ist oder die anderen.
Wovor Sie Angst haben, das beschäftigt mich schon lange.
Ich habe schon vor 20 Jahren gesagt: Wenn die Auflösung von Recht, Gesetz und Ordnung in unserem Staat so rasant weitergeht wie bisher, dann züchten wir uns einen neuen "Führer" geradezu heran. Das Pendel schlägt in der Geschichte nämlich immer zurück. Das kann man wirklich aus ihr lernen. Die Frage ist nur:
Wann? und: Wer bietet sich zum Zeitpunkt des "Umkippens" gerade an?

So viel steht allerdings fest: Die Lage in Deutschland ist h a u s g e m a c h t.
Die verantwortlichen Politiker(innen) sind namentlich bekannt u. haben freiwillig gehandelt.
Sage also bitte niemand, es gäbe irgendwelche Entschuldigungen für die
katastrophal fehlerhaften Entscheidungen der letzten Jahrzehnte.

Beispiel 1:
Gesetze werden von dem jeweiligen Parlament beschlossen. Dazu zählen auch die Schulgesetze in den einzelnen Ländern. In diesen Dokumenten ist IMMER die Schulpflicht verankert. Wenn dann die Vertreter der Bundesregierung die Schüler auffordern weiter Freitags zu demonstrieren ist das eine Aufforderung zum Rechtsbruch!
Beispiel 2:
Italien hat Gesetze und diese sind in Italien einzuhalten. Wenn Vertreter der deutschen Bundesregierung die deutschen „Tugendkapitäne“ zur Nichtbeachtung italienischer Gesetze in Italien aufruft, ist Rechtsbruch noch die mildeste Beschreibung.
Was sagte Frau Özoguz als Mitglied der damaligen Bundesregierung noch: Sie könne keine deutsche Kultur entdecken .....

Beispiele? Gerne. Arabische Clans amüsieren sich über unseren Rechtsstaat. Migranten-Hochzeiten ballern auf der Autobahn. Polizeibeamte meiden bestimmte Stadtviertel weil Clan-Mitglieder sie bedrohen, die hätten hier nichts zu suchen. Und kommen Sie mir nun bloß nicht mit, ich sei rechts oder ein Fremdenfeind. Das sind tägliche News. Weitere Beispiele? Gerne. Kriminelle Manager, VW, Audi, Deutsche Bank etc. Wo bleibt hier die Ordnungskraft, die Justiz. Vergewaltiger bekommen u.U, Bewährung. Nigerianische Drogen-Kartelle werden in Ruhe gelassen. Straffällige Asylanen werden nicht abgeschoben. Weitere Beispiele? Gerne. Schulbehörden sind gegenüber Gewalttätigketen an den Schulen weitestgehend machtlos. Und die nehmene zu. Fußball Randale-Horden ziehen ganze Polizeikontingente auf sich. Die Hooligans kommen meist straffrei weg. Weitere Beispiele? Ach...mir lang´s jetzt.

schon der G-20-Gipfel in Hamburg, wo von kommunistischen Hasspredigern verhetzte Jugendliche ganze Straßenzüge in Brand setzten, von Dächern Fußwegplatten auf Polizisten warfen und deren Tod billigend in Kauf nahmen!
Linker Gesinnungsterror wird verharmlost oder ganz unterschlagen. Da weiß man doch, was man an den linksvernebelten Medien hat … !

eigentlich reicht es mir auch wenn ich lese, (heute in unserer Tageszeitung ) dass Angriffe auf Polizei und Rettungsdienst sich beunruhigend gesteigert haben.

Inge Meier | Di, 9. Juli 2019 - 08:56

Stimme dem Autor völlig bei , dass es an echter Debatte fehlt , stattdessen eine Menge „Pillepalle“ (was immer man darunter versteht) und Hype der Medien über die angeblich erste internationale Jugendbewegung seit langem. Wie international die ist, sei dahingestellt und dem Wunschdenken anheimgegeben . Habe nichts davon gehört, dass Teenager in USA oder Indien massenhaft für das Klima auf die Strasse gehen , nicht einmal in Südeuropa . Von Greta hört man inzwischen gar nichts mehr . Also ich würde hier die Nachhaltigkeit bis zum nächsten Sommer in Frage stellen. Klar, ein harter Kern von Fridays for Future wird bleiben und die Grünen werden sich weiter darauf berufen. Aber die Grünen sind eigentlich auch nur in Deutschland so unwahrscheinlich erfolgreich.

Dr. Georg Steger | Di, 9. Juli 2019 - 10:12

Lieber Herr Meyer,
erst mal vielen Dank für Ihren Artikel, in dem Sie aufzeigen, wie Sie die verschiedenen Bewegungen (68er und Klima) einschätzen und was dabei gerade auch Resultat einer versagenden Politik ist, einer Politik, die das Volk schon lange nicht mehr ernst nimmt und sich dann selbst noch wundert, dass es dazu Gegenbewegungen gibt.

Sicherlich ist richtig, dass sich diese Bewegung aufgrund mangelhafter Hinterfragung des eigenen Tuns (bspw. Handy, Stromverbrauch, Reisetätigkeit, Schulschwänzen) selbst desavouiert. Kann man das den Kindern verübeln, werden sie doch in unserer Gesellschaft ständig damit konfrontiert, dass man alle Negativaspekte ideologischer Forderungen verschweigt.
Ein guter Beweis hierfür sind die diversen Umweltgruppen mit ihren Forderungen, für die sie keine Antworten liefern müssen (z.B. was passiert mit den Batterien für E-Autos? Wo kommt der Strom für die E-Autos her, wenn wir unsere Kernkraft- und Kohlekraftwerke abgeschaltet haben?).

Dr. Georg Steger | Di, 9. Juli 2019 - 10:14

In einer Hinsicht zweifle ich, Herr Meyer, Ihre Ansicht an: sind es wirklich die “Helikopter-Eltern”, deren Kinder auf der Straße demonstrieren? Die SUV-fahrenden Eltern passen halt gut ins Bild um die Diskrepanz zwischen Haltung und Verhalten aufzuzeigen.
Ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dass gerade solche Helikopter-Eltern beurteilen können, was eine gute Schulbildung gerade in der Zukunft wert sein wird - und die opfert man dann für Stellvertreteraktionen (Kinder demonstrieren für die Eltern)? Kann ich kaum glauben.

Dr. Georg Steger | Di, 9. Juli 2019 - 10:16

Ist es nicht so, dass hinter Vielem, auch hinter der “Freitagsbewegung” der Journalismus steckt? In Bayern sagt man dann, dass wieder “eine neue Sau durchs Dorf getrieben” wird (und werden muss), damit halt die Auflagen stimmen.

Wenn ich lese, dass jetzt Kinder in Köln mehrere Tage rund um die Uhr demonstrieren wollen, dann ist doch erschreckend, dass während des Tages ca. 200-300 Kinder und während der Nacht 60-80 Kinder erwartet werden (ca. 1-2% der Kölner schulpflichtigen Kinder überhaupt) und dass dies der WELT eine dominierende Schlagzeile und einen längeren Artikel wert ist: Leserverdummung!

Bei all diesen Diskussionen sollte man hinterfragen, wer sonst noch hinter diesem Hype steckt und wer ein Mädchen wie Greta für eigene Zwecke vereinnahmt: ganz bestimmt die eigenen Eltern (sofort wird ein Buch geschrieben und verkauft) und selbstverständlich sind die Grünen auf diesen Zug aufgesprungen. Man sollte diesen "Missbrauch" auch als das benennen, was er ist!

Urban Will | Di, 9. Juli 2019 - 11:44

„Bewegung“ ist schon weit übertrieben als Beschreibung dessen, was dieser Mumpitz darstellt.
„Showspiel“ passt da deutlich besser.

Denn, um eine „Bewegung“ zu sein, muss man was bewegen.
Ok, sie bewegen ihren Hintern gelegentlich zum Schuleschwänzen auf die Straße, bewegen vermutlich ständig ihre Finger auf dem Smartphone – Display um alles brav zu posten.
Von der Schule heim bewegt sie dann wohl meistens Mama im SUV, ist nicht so stressig wie Radlfahren (tat ich jahrelang bei Wind und Wetter, ca 8 km oneway) oder im miefigen Bus zu sitzen.

OK, genug abgelästert, ein paar Aufrichtige sind ja vielleicht dabei.

Das Dumme an der Sache:
der „Gegner“, die Politik, winkt sie herbei und animiert sie, spielt ihnen Tatendrang vor, eine Groteske.
„E...“ in der Hose für eine echte „Revolution“ haben sie nicht, wissen nicht einmal, was das ist. Hieße ja, Opfer zu bringen.

Der ganze Quatsch wird in ein paar Jahren Stoff für eine schöne Satire bieten, ähnlich wie „Schtonk !“.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 9. Juli 2019 - 13:12

diese Jugendbewegung auch instrumentalisiert wird, warten wir Merkels für den September angekündigte "Ruption" an, wenn ich es richtig gelesen habe.
Vielleicht sind die 68 er auch genau um den Abstand entfernt, den die Uni von der Schule hat, also doch auch wieder nicht soviel, aber ich erinnere gerne die Anti-TTIP-Bewegung, auch die Luftballons und schlage deshalb Herrn Meyer vor, altersmäßig evtl. eher ab Herrn Rezo, die Bewegungen auch im Vergleich zum Beatles- und Hippie-Hype zu sehen.
`Make Love not War´
Große Gedanken kommen leise und auf Taubenfüßen...
Bleiben wir bitte entspannt und freuen uns auch ein bisschen.

Dr. Georg Steger | Di, 9. Juli 2019 - 13:47

Dass Sie sich, Herr Meyer, befleißigen statt der bisher üblichen Schreibweise Schüler/innen das Gender-Sternchen (Schüler*innen) zu benutzen, nehme ich Ihnen übel.
So geht Sprachdurchdringung: Adaption durch immer weitere Bevölkerungsschichten und damit Verdrängungseffekt in unserer Sprache. Das Sternchen an und für sich könnte akzeptiert werden, aber daraus folgt doch eine sukzessive und weitergehende Durchdringung unserer Sprache durch den "Neusprech" und auch hier sind es die Journalisten, die fackeltragend vorangehen. Was kommt bei Ihnen als Nächstes?

werter Herr Dr. Steger, das kriminalisieren völlig an sich unverfänglicher Sachverhalte. Gestern in einer Gartensendung des BR-Fernsehens, beklagte zum Beispiel ein älterer Naturfreund, der einer Initiative angehört die sich dem Beseitigen invasiver Neophyten gewidmet hat ,dass man sie in die Nähe von Nazis rücken würde.

Norbert Heyer | Di, 9. Juli 2019 - 13:56

Vom Alter her war ich für die 68-Bewegung zu jung. Damals ging es der Jugend um das Abschneiden alter Zöpfe („unter den Talaren der Muff von 1000 Jahren“), der Verstrickung der Eltern im 3. Reich und die Nichtaufarbeitung der Nazi-Zeit und auch eine - sexuelle Revolution. Was danach kam, war aber total anders - besser, ehrlicher und lebendiger, als das, was die heutige Jugend nach der Revolution erwartet. Wirtschaft, Ost-Politik, Kultur und eine Finanz-, Wirtschafts-, Außen- und Innenpolitik mit Augenmaß und Weitblick. Davon sind die jetzige Politikdarsteller meilenweit entfernt. Doch eines ist ihnen meisterhaft gelungen: Sie haben die Jugend auf eine Protestschiene geschoben, bei der die wirklichen Probleme der Zukunft nicht einmal ansatzweise angesprochen werden. Dieser politische Stillstand und die Abkoppelung von Zukunftstechnologien wird diese Generation arm machen und den Sozialstaat durch zusätzliche Massenmigration zerstören. Die Antworten darauf sollte die Jugend einfordern.

… oder "glauben" Sie tief und fest daran? Dann sind Sie Teil des Problems und kein Teil dessen Lösung. Schade. Ich war auch zu jung für die 68er, die ich schon immer als die (heute grünen) Enkel der braunen Opas ansah.

Alexander Mazurek | Di, 9. Juli 2019 - 19:19

… sind Instrumente der Revolution des Nihilismus, früher Mal nationalsozialistisch-braun, heute offensichtlich ökologisch-grün. Die Totengräber der Zivilisation. Jugendkult und der jeweils zeitgemäße "gute Zweck" gehören immer dazu. Nichts Neues unter der Sonne.

Ernst-Günther Konrad | Mi, 10. Juli 2019 - 11:03

Zitat: Ich bin Jahrgang 55 und musste mir heute anhören, wir ruinieren der Jugend ihr Leben. Ich muss Euch enttäushen, in meiner Jugend wurde nachhaltig gelebt.Strümpfe und Strumpfhosen wurden gestopft. Am Pullover wurden längere Bündchen gestrickt. Hosen wurden mit bunten Borten verlängert. Zum Einkaufen und zur Schule musste ich mehrere Kilometer laufen. Transportiert wurden die Einkäufe in einem Netz. Wenn Kleidung nicht brauchbar war, wurden alle noch verwendbaren Teile, wie Knöpfe, Reissverschlüsse abgetrennt und der Rest für Flicken und als Putzlappen genutzt. Geschenkpapier wurde vorsichtig geöffnet und wieder verwendet. Wir sammelten Altpapier und Flaschen mit der Schule und halfen bei der Kartoffelernte. Ich könnte noch mehr dieser Art der Nachhaltigkeit schreiben.
Stattdessen muss man sich von Rotzlöffeln die sich mit dem SUV zur Schule bringen lassen, alleine einen 20mal höheren Stromverbrauch haben, sagen lassen wir ruinieren sie. Wir hatten keine elektronischen Spiele.

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