Nach Gift-Anschlag auf Sergej Skripal - Krise in Londongrad

Russische Oligarchen haben sich gern in London niedergelassen und dort ihr Geld angelegt. Fragen über die Herkunft des Vermögens wurden kaum gestellt. Nach der Vergiftung des Ex-Spions Sergej Skripal und der diplomatischen Krise zwischen Russland und Großbritannien könnte es damit vorbei sein

Das Luxus-Kaufhaus "Harrods" in London
Annehmlichkeiten wie das Luxuskaufhaus „Harrods“ haben London für russische Oligarchen attraktiv gemacht / picture alliance

Autoreninfo

Tessa Szyszkowitz ist Londoner Korrespondentin des österreichischen Wochenmagazins Profil. Zuvor war sie Nahost-, Russland- und EU-Korrespondentin. Foto: Alex Schlacher

So erreichen Sie Tessa Szyszkowitz:

Tessa Szyszkowitz

Sogar der sonst Putin-freundliche Nigel Farage möchte lieber heute als morgen eine neue Ära einleiten: „Für uns dauert es Monate, um ein Bankkonto zu eröffnen, gleichzeitig ist London zur Spielwiese für russische Oligarchen geworden. Die Londoner Hauspreise sind explodiert, weil Millionen und Abermillionen investiert wurden und keiner gefragt hat, wo das Geld herkommt.“ Für den Exchef der EU-feindlichen UKIP-Partei ist klar: „Etwas muss und wird dagegen jetzt unternommen werden. Und dann werden hoffentlich weniger Leute vor U-Bahnen fallen und unter anderen mysteriösen Umständen ums Leben kommen“, sagte Farage gegenüber Cicero.

Außenminister Johnson vergleicht Putin mit Hitler

Seit der Vergiftung des russischen Ex-Spions Sergei Skripal und seiner Tochter Julia am 4. März 2018 im englischen Salisbury eskaliert der Streit zwischen der britischen und der russischen Regierung. Mehr als ein Dutzend verdächtiger Todesfälle in England, die mit dem russischen Geheimdienst in Verbindung gebracht werden, gab es seit der Vergiftung des ehemaligen FSB-Agenten Alexander Litwinenko im Jahr 2006 in London. Nach dem Anschlag auf die Skripals hat Premierministerin Theresa May die russische Regierung direkt verantwortlich gemacht und 23 russische Diplomaten ausgewiesen. Jetzt hat auch noch der britische Außenminister Boris Johnson das Seine dazu getan, die Spannungen zu verstärken und den russischen Präsidenten Wladimir Putin indirekt mit Adolf Hitler verglichen. Putin werde sich beim World Cup 2018 in Moskau ähnlich wie Hitler bei den Olympischen Spielen 1936 im Glanz der sportlichen Wettkampfes sonnen, sagte Großbritanniens Chefdiplomat am Mittwoch: „Der Vergleich mit 1936 stimmt.“
 
Der historische Vergleich stimmt zwar nicht – Putin ist als autoritärer Präsident Russlands schlimm genug, aber noch lange kein Führer eines totalitären, massenmörderischen Regimes – der Schaden aber ist angerichtet. Unter den russischen Exilanten in Großbritannien verstärkt sich das mulmige Gefühl, dort nicht mehr so willkommen zu sein. Etwa 300.000 Russen leben heute in Großbritannien, die Mehrheit von ihnen in London. 

Viel Geld für Luxus-Immobilien und Edel-Internate 

Nicht nur Putinfreunde haben London zu ihrer zweiten Heimat gemacht. Der russische Oligarch Boris Beresowski etwa residierte bis zu seinem überraschenden und nicht geklärten Tod 2013 genauso dort, wie der in Ost und West gut vernetzte Milliardär Roman Abramowitsch. Die beiden bekriegten sich bis knapp vor Beresowskis Ableben vor einem britischen Gericht. Abramowitsch gewann den Prozess, Beresowski war ruiniert. Die Oligarchen nutzen nicht nur Annehmlichkeiten wie das Luxuskaufhaus „Harrods“ und englische Edelinternate für ihre Kinder, sie tragen auch ihre Rechtsstreitigkeiten vor den unabhängigen Gerichten Britanniens aus.

Vor allem aber diente England bisher als ein Ort, in dem ausländische Staatsbürger recht bequem ihr Vermögen in Immobilien anlegen konnten, ohne dass große Fragen zur Herkunft der Millionen gestellt wurden. Dazu dienen Off-shore-Firmen in den Übersee-Gebieten der britischen Krone. Die eigentlichen Besitzer werden mittels Briefkastenfirmen verschleiert. So hat sich etwa der russische Vizepremier Igor Schuwalow laut des russischen Korruptionsbekämpfers Alexei Nawalny im Regierungsviertel ein Penthouse geleistet, von dem aus er ins britische Verteidigungsministerium blicken kann. Bei Schuwalows offiziell deklariertem Jahresgehalt von 150.000 Euro ist die Frage aufgekommen, woher denn die 13 Millionen Euro für die Londoner Wohnung stammen. 

Künftig kann Besitz von Ausländern eingezogen werden

Auf der Höhe der Zeit hat die BBC gerade die Serie „McMafia“ ausgestrahlt, in der ein britischer Banker mit russischem Background in London zum Paten einer international organisierten Mafiagruppe aufsteigt. Innerhalb weniger Wochen hat die Realität die Fiktion der Fernsehserie überholt. Dass der russische Geheimdienst einen Ex-Spion und seine Tochter am hellichten Tag mitten in England vergiftet haben soll, hat aber auch Russland-Experten überrascht. Misha Glenny, der Autor des der Serie zugrundeliegenden Buches, hofft, dass die britische Regierung diese Vorfälle zum Anlass nimmt, den korrupten Investoren in London das Handwerk zu legen: „Es gibt 10.000 Gebäude in Londons zentralem Bezirk Westminster, deren Besitzer wir nicht kennen. Das sollten wir ändern.“ 

Die Nachforschungen könnten nun demnächst beginnen. Denn seit Kurzem ist in Großbritannien ein Gesetz in Kraft getreten, für das Anti-Korruptionsaktivisten lange gekämpft haben: Besitz von Ausländern kann künftig eingezogen werden, wenn nicht schlüssig geklärt wurde, woher das Kapital für den Kauf stammt. Diese „Verfügung über ungeklärtes Vermögen“ könnte einigen Hausbesitzern in Zukunft Probleme bereiten. 

Roman Borissowitsch, der Sekretär von ClampK, des „Komitees für die Gesetzgebung gegen Geldwäsche im Besitz von Kleptokraten“, hofft nun: „Die britische Regierung kann mit dieser Verfügung zur Transparenz beitragen und korrupte Günstlinge Putins stoppen, die hier ihr Geld waschen.“ Borissowitsch organisiert originelle Stadtrundfahrten: Der 48-jährige ehemalige Banker fährt in einem Bus durch London und zeigt die Villen vor, die über Off-Shore-Firmen von Superreichen aus aller Welt gekauft wurden. 

Spielwiese auch für Investoren aus China und Nahost

Es gibt allerdings längst nicht nur verdächtige Besitztümer russischer Oligarchen. Chinesische Geschäftsleute sind darauf spezialisiert, in lukrative Wohnprojekte am Südufer der Themse zu investieren. Nahost-Prinzen vom Golf kaufen sich gerne prestigeträchtig im Nobel-Stadtteil Knightsbridge ein. Das Kaufhaus „Harrods“ wurde 2010 ganz offiziell an die katarische Herrscherdynastie der Al-Thanis verscherbelt. Die großzügigen Neo-Londoner haben die britische Metropole in den vergangenen 20 Jahren zu dem gemacht, was sie heute ist: eine glitzernde, multikulturelle Großstadt; und eine extrem überteuerte, für den Großteil der britischen Bevölkerung unerschwingliche Hauptstadt.

Unter den Superreichen sind auch Geschäftsleute, die sogar schon von Queen Elizabeth II. geadelt wurden. Sir Leonard Blavadnik etwa, der in Odessa geborene reichste Mann Großbritanniens, hat dem Vernehmen nach 75 Millionen Pfund für das „Institute for Government“ in Oxford und 60 Millionen Pfund für den neuen Anbau der Kunstgalerie Tate Modern in London gespendet. Beide Einrichtungen tragen stolz seinen Namen. 

Blavatnik wird keine übertriebene Nähe zu Wladimir Putin vorgeworfen. Das ist bei Roman Abramowitsch anders. Der ehemalige Gouverneur von Tschuchotka ist einer der russischen Oligarchen, die in den 18 Jahren von Putins Herrschaft eine seltene Mischung aus Nähe und Distanz zum Kreml gehalten haben. Der 51-jährige Abramowitsch hat seine russischen Besitztümer inzwischen fast alle aufgelöst und hat sich für um die 125 Millionen Pfund einen Palast auf den Kensington Palace Gardens gekauft. In direkter Nachbarschaft zu Leonard Blavatnik und Prinz William. Ganz inoffiziell gilt er aber immer noch als einer, der zwischen den Staatsspitzen seiner zwei Heimaten vermitteln könnte. 

Chodorkowski: Sanktionen sollen Individuen treffen

London aber ist auch der Hort für explizite Putin-Kritiker und Ex-Oligarchen wie Michail Chodorkowski. Der ehemals reichste Mann Russlands verbrachte zehn Jahre in einem sibirischen Straflager, nachdem er 2003 wegen Betrugs und Steuerhinterziehung verhaftet worden war. Die Prozesse gegen ihn galten als politisch motiviert. Heute leitet Chodorkowski von London aus die Organisation „Open Russia“, die sich für die Stärkung der Zivilgesellschaft in Russland einsetzt. „Ich würde davor warnen, die gesamte russische Regierung verantwortlich zu machen“, sagte er Cicero mit Bedacht, „Putin ist heute von kriminellen Gruppen umgeben, die ihn manipulieren.“ 

Chodorkowski unterstützt deshalb die Forderungen von konkreten Sanktionen gegen russische Individuen: „Wirtschaftssanktionen schaden Russland, aber sie nützen Putin politisch.“ Belegte man aber einzelne Individuen um ihn herum mit Einreiseverbot in westliche Länder, dann könnte man direkt den Verantwortlichen schaden, ohne die russische Zivilbevölkerung zu treffen. „Vergessen Sie nicht“, sagt Chodorkowski, „manche russische Politiker verwechseln ihren Beruf mit jenem eines Spions.“

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 22. März 2018 - 16:40

kann ich heute nur wärmstens das Interview mit Matthias Platzeck auf web.de empfehlen.
E war leider gesundheitlich angeschlagen, sonst wäre er auch ein wunderbarer Bundespräsident geworden.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 22. März 2018 - 16:46

Boris Johnson als über Putin.
Wäre aber gar nicht nötig gewesen...
Der Artikel ist erfreulich informativ.

Christa Wallau | Do, 22. März 2018 - 17:25

Nicht nur in London und Großbritannien ganz allgemein legen Oligarchen aus aller Welt ihr Geld in Immobilien an. Dasselbe ist in großem Stil in Berlin und anderen deutschen Städten im Gange.
Und was unternimmt unsere Regierung dagegen?
NICHTS.
Mich ärgert es z. B. kriminell, daß die kleine Gruppe der reichen Griechen (Milliardäre und
Millionäre) ganze Straßenzüge in unserer Hauptstadt aufkaufen dürfen (Legal!), und wir
deutschen Steuerzahler für die an den griechischen Staat geleisteten Zahlungen aus den europäischen
Hilfsfonds (Illegal!) haften m ü s s e n.
Meine Kanzlerin und die meisten meiner Mitbürger haben damit offenbar k e i n Problem.

Mathias Trostdorf | Do, 22. März 2018 - 17:58

Ich glaube, wir brauchen gar nicht so weit zu gucken. Laut einem ARD-Bericht wurde in Baden Baden (und sicher auch anderswo in Deutschland) viel von Russen neu erworbenes Eigentum in cash bezahlt (und auch nicht gefragt, woher das Geld kommt).
Man kann das zu einem "russischen Thema" machen, aber auch das Geld, das aus China, Afrika oder Arabien nach London floß und dort "investiert" wurde, wurde keinen anderen (Nicht-)Kontrollen unterzogen als das russische.
Den Fluß des Geldes werden (leider) auch kleine Spionageskandäle nicht aufhalten. Über den hat der Staat einfach die Kontrolle verloren und wird sie auch nicht (wieder-)erlangen. Wenn es tatsächlich mal zu entsprechenden Prozessen kommen sollte, werden wie gewohnt die mit den teuersten Anwälten gewinnen.
Aber interessanter Artikel. Danke!

Thorsten Pfeffer | Fr, 23. März 2018 - 12:43

In reply to by Mathias Trostdorf

Baden-Baden und anderswo. Da schaut man beim Paß-deutschen Steuerzahler schon genauer hin. Beim Kauf eines 200 000 Euro Einfamilien -Reihen-Häuschen kann es schon mal eine Steuerprüfung geben, wenn das Einkommen lt. Erklärung nicht stimmt. Aber ab Kaufpreis 2-3 Millionen spielt man in einer anderen Liga und gehört zum auserwählten Kreis. Unglaublich was so alles zwischen Himmel und Erde abgeht.

Bernhard K. Kopp | Fr, 23. März 2018 - 16:49

In reply to by Thorsten Pfeffer

Wenn Sie sogar eine gewerbliche Grossimmobilie, z.B. das Sony-Center in Berlin, aber auch viele andere in allen Grossstädten, für € 1.2 Mrd, oder anderswo hunderte Millionen kaufen können, dann (1) interessiert niemanden die Herkunft des Geldes; (2) bei nur ein wenig geschickter Konstruktion von Besitzgesellschaften brauchen Sie auch keine Grunderwerbssteuer zu bezahlen, und, (3) bei einer steueroptimierten Konstruktion, die jede bessere Beratungsfirma macht, bleiben auch hunderte Millionen Wertsteigerung ertragssteuerfrei. Bundesweit werden jährlich zweistellige Milliardenbeträge an die 'Grossen', unter denen auch viele deutsche Staatsbürger sind, buchstäblich verschenkt, die insbesondere den Kommunen fehlen, weil die Reihenhauskäufer doch nicht soviel hergeben.

Juliana Keppelen | Do, 22. März 2018 - 19:11

für die wahrhaft auffälligen Tötungsmethoden und zufällig in England. Da sitzen jede Menge Putinhasser mit viel Geld und guten Verbindungen (als Putinhasser stehen einem in England und nicht nur dort fast alle Türen offen) und Menschenleben haben diese Guten (Putinhasser) auch noch nie interessiert also wie kann man Putin schaden indem man einen wahrhaft spektakuläre Morde inszeniert der eine so breite Spur legt, dass man ohne viel nachzudenken direkt im Kreml landet. Und das auch noch "termingerecht" zu irgendwelchen Ereignissen die in Russland stattfinden. Halt ich schweife in Verschwörungstheorien ab wir alle wissen, dass das niemals sein kann solche Morde kann nur der KGB und Putin persönlich ausführen weil die sind einfach zu blöd jemanden weniger spektakulär und ohne Spuren direkt in den Kreml ins Jenseits zu befördern. (Beitrag kann Spuren von Ironie enthalten).

Kostas Aslanidis | Fr, 23. März 2018 - 04:53

aus Russland. Nur vermutungen. Ich vermute das es die Briten selber waren. Dazu habe ich jedes recht. Übliches Russlandbashing. Immer die gleiche langweilige Schallplatte. Chodorkowski der bewiesen, Milliarden veruntreut hat, kommt zu Wort. Eine Farce.

wolfgang spremberg | Fr, 23. März 2018 - 08:31

Wie haben diese Oligarchen und Prinzen ihre Millonen oder Milliarden erworben ? Auf ehrliche Art ? Durch Erfindungen ? Aufbau von Industrie oder Handelskonzernen ? Oder durch Beziehungen zu Mächtigen, zu Lasten der Bürger ihrer Heimatländer ? Ist das unter Putin besser oder schlechter geworden ? Was sagt Gas Gerd dazu ?

Bernhard K. Kopp | Fr, 23. März 2018 - 08:57

Die meisten Off-shore 'Gesellschaften' sind Jersey-Trusts, BVI-Ltd, und dergleichen. Daran wird nichts, aber schon gar nichts, wesentlich geändert. Geldwäsche kann nur festgestellt werden, wenn es im Vorfeld strafrechtliche Ermittlungen oder gar Verurteilungen gibt. Die hat es 50 Jahre lang aus Afrika nie gegeben, und die gibt es auch nicht aus Russland oder anderswo. Damit gilt die Unschuldsvermutung.

Peter Lieser | Fr, 23. März 2018 - 09:43

Geld regiert die Welt und die Politiker sind die Erfüllungsgehilfen. Fällt mir gerade noch so ein, war Aussenminister Johnson noch vor kurzem der Buhmann der Nation und der EU- wegen Brexit ?
Nun in vorderster Frontlinie gemeinsam mit der EU in der "Luftschlacht um England". Die Betonung liegt in meinem Beitrag auf "LUFT" ( heiße Luft ) .

Heinrich Niklaus | Fr, 23. März 2018 - 10:21

„In der Sowjetunion gehörte Chodorkowski zu jenen Kadern des Parteinachwuchses, die die Phase der beginnenden Privatisierung zum eigenen Vorteil nutzen konnten. „Hier herrschte in den Übergangszeiten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das Gesetz des Dschungels. Keiner wusste genau, welche Vorschriften noch galten – ich nutzte das aus“, erzählte der Milliardär 2002 und bezeichnete sich als „Räuberbaron“. Eine britische Zeitung schrieb noch im Jahr 2004, Chodorkowski ziehe „eine Spur von betrogenen westlichen Investoren und verdächtigen Todesfällen“ hinter sich her und habe sich in die westliche Elite eingekauft.“ (Wiki)

Das war die Zeit des „Anarcho-Kapitalismus“ unter Jelzin. Die älteren russischen Bürger haben diese Zeit in noch „guter“ Erinnerung, weil die ohnehin kargen Renten nicht mehr gezahlt wurden. U.a. auch deshalb wählt man heute noch Putin. Auf Chodorkowski werden sie kaum hören.

Britta Scharnitzky | Fr, 23. März 2018 - 16:10

...wer sich Verbrecher zu sich nach Hause einlädt und ihr schmutziges Geld nimmt, darf sich nicht wundern, wenn sie dann auch ihre Bandenkriege dort anzetteln und ausleben!
Das verhält sich nicht viel anders, als wenn man Islamisten und Millionen von Muslimen zu sich nach Hause einlädt: Danach braucht man sich nicht mehr zu wundern über Terror, Anschläge, Morde und Vergewaltigungen! Gell, Frau Merkel...!

Juliana Keppelen | Fr, 23. März 2018 - 18:23

In reply to by Britta Scharnitzky

Hallo sie vergessen viel Geld und gegen Putin das sind die Guten Oligarchen (und nützlichen Verbrecher). Islamisten und Kopfabschneider in der Saudischen Regierung (da werden in aller Öffentlichkeit Menschen mit dem Schwert geköpft nach dem Freitagsgebet) sind unsere Freunde. Islamisten-Gruppen in Syrien sind Aktivisten und Oppositionelle und werden von der "Wertegemeinschaft auch schon mal unterstützt. Erst wenn diese Typen unsere Grenzen überschreiten oder den Angehörigen der Wertegemeinschaft i(die da eigentlich nichts zu suchen haben) Syrien unangenehm in die Quere kommen beginnt die Metamorphose und sie verwandeln sich medial zu dem was sie sind in Gotteskrieger und Kopfabschneider.

Wilhelm Maier | Fr, 23. März 2018 - 19:29

Es sollten doch mehrere Dutzend von Kriminellen, Verbrecher usw. aus der UDSSR oder Russland in den UK sich aufhalten. Alle !-unter dem Motto: Jeder, der gegen Putin ist, ist unser Freund!.
"Und lispeln englisch, wenn sie lügen." so
Johann Wolfgang von Goethe- wie war!.
Wenn es keine plausible alternative Erklärung für etwas außergewönliches, oder auch keine feste Beweise für etwas gibt, ist immer nur Russland schuld. Oder Putin pesönlich. Alternativlos. Punkt. Das wissen doch alle (Politiker*innen). Oder fast alle. Und nach neuesten „Besetzungen“ im Weißen Haus kann es bald sehr lüstig (oder sehr traurig) werden.
PS: .die schlange auf (oder an?) der brust (oder busen?)....- na ja lieber nicht. Trotz: „Allem“-
Alles Gute. Verrückte Welt....