TV-Duell zwischen Trump und Biden - Zu chaotisch, zu substanz- und zu stillos

Als Vorsitzender der USA-Parlamentariergruppe im Bundestag kennt Matthias Heider (CDU) sich mit TV-Debatten bei Präsidentschaftswahlen aus. Was er heute Nacht aber gesehen hat, hält er für wenig präsidial. Aus seiner Sicht erstaunlich war, wie wenig es um Zukunftsthemen gegangen sei.

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Joe Biden und Donald Trump bei ihrer ersten TV-Debatte / Screenshot Youtube

Autoreninfo

Matthias Heider (* 1966), seit 2009 Mitglied des Deutschen Bundestages, ist Vorsitzender der Parlamentariergruppe USA. Daneben bekleidet er den stellvertretenden Vorsitz im Ausschuss für Wirtschaft und Energie. In der CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist er Vorstandsmitglied. Darüber hinaus engagiert sich Heider als stellvertretender Bundesvorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), deren Wirtschaftskommission er leitet. Foto: Laurence Chaperon

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Matthias Heider

Präsidentschaftswahlen wecken Erwartungen. Wer eine anspruchsvolle Auseinandersetzung um Amerikas Zukunft erwartet hatte, erkannte rasch einen oberflächlichen Schlagabtausch mit unschönen Tiefschlägen. Ob eine solche „Debatte“ dem Anspruch des nächsten US-Präsidenten gerecht wird oder nur Unterhaltung war, ist eine Frage, die sich viele Amerikanerinnen und Amerikaner jetzt stellen werden. Präsidial erschien jedenfalls keiner der beiden Kandidaten, schon gar nicht der Amtsinhaber.  

Die Geschichte amerikanischer Präsidentschaftsdebatten ist reich an denkwürdigen Momenten und berühmten Zitaten. Man denke etwa an das Rededuell zwischen Ronald Reagan und Walter Mondale 1984. Damals vermochte der 73-jährige republikanische Amtsinhaber, vorhandene Bedenken an seinem hohen Alter mit einer einzigen scherzhaften Bemerkung zu entkräften. Allein deshalb brannte sich jene Debatte ins kollektive Gedächtnis ein.

Zu chaotisch, substanz- und stillos

Auch die erste Präsidentschaftsdebatte 2020 zwischen Donald Trump und Joe Biden wird in Erinnerung bleiben – allerdings in keiner guten. Dafür war das Dargebotene zu chaotisch, zu substanz- und zu stillos. Der Leiter des CNN-Hauptstadtstudios in Washington, Jake Tapper, sprach in seiner ersten Reaktion gar von „einer Schande“. Aber der Reihe nach.  

Unter der Moderation von Chris Wallace, einem der erfahrensten und renommiertesten Vertreter seiner Zunft, ging es bereits nach wenigen Minuten zur Sache. Rasch geriet die eigentliche Frage, was von Trumps konservativer Supreme Court-Kandidatin Amy Coney Barrett zu halten sei, in den Hintergrund. Stattdessen beharkten sich die beiden Duellanten, indem sie sich gegenseitiges Versagen beim Corona-Krisenmanagement vorwarfen. Dabei fiel Trump nicht viel mehr ein, als Biden ständig zu unterbrechen und persönlich zu beleidigen. Diese Unart sollte sich wie ein roter Faden durch die gesamte Debatte ziehen.

 

 

Unterdessen konnte Biden zumindest deutlich machen, dass mit einer satten konservativen Mehrheit am Supreme Court wichtige Errungenschaften der Demokratischen Partei gefährdet sein könnten. Wie ich erwartet hatte, nannte er hier beispielhaft das liberale Abtreibungsrecht und die flächendeckende Gesundheitsversicherung durch Obamacare. In beiden Fällen steht zu befürchten, dass das höchste Gericht der Vereinigten Staaten demnächst einen „Rollback“ auslöst. Daran erkennt man, dass der Zugang zu Rechten und Sozialleistungen, die wir hier in Deutschland seit Jahrzehnten für selbstverständlich halten, in den USA bis heute hochumstritten ist.

Wirtschaftliche Ziele dominieren

Recht umfänglich kreiste die Debatte um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Dabei wurden die unterschiedlichen strategischen Herangehensweisen der beiden Kandidaten sichtbar: Trump versuchte, sich als unideologischer Macher zu präsentieren, der „großartige Politik“ gemacht habe und vom „Establishment“ unberechtigterweise geschmäht werde. Biden schlüpfte derweil in die Rolle des empathischen „Normalos“, der wieder mehr Menschlichkeit in die Politik bringen wolle.

Mir als Deutschem wurde jedenfalls einmal mehr bewusst, wie stark in den USA wirtschaftliche Ziele dominieren – sie werden, wie auch an Trumps Tiraden gegen Shutdown-Maßnahmen deutlich wurde, von vielen sogar über den Gesundheitsschutz gestellt. Biden sagte dagegen: „Man kann die Wirtschaftskrise nicht lösen, wenn man die Gesundheitskrise nicht zuerst löst.“ Das hätte auch Angela Merkel so formulieren können.

Trumps Vorab-Zweifel an Rechtmäßigkeit der Wahl

Das war es dann aber auch schon wieder mit mutmaßlichen thematischen Parallelen zwischen deutscher und US-Politik. In einem – von wüsten persönlichen Attacken flankierten – Parforceritt setzte sich die zunehmend unstrukturierte Debatte fort: Während Trump beim Thema „Rassismus“ verweigerte, sich klar gegen Vorstellungen von der „weißen Überlegenheit“ zu positionieren, tat sich Biden schwer, glaubwürdig zu vermitteln, dass er gewaltsame Übergriffe linksradikaler Demonstranten scharf verurteile.

Während Trump den Klimawandel bezweifelte, sprach sich Biden für die Rückkehr der USA zum Pariser Klimaabkommen aus. Und während Trump einer möglichen Niederlage vorbaute, indem er die Rechtmäßigkeit der Wahl schon jetzt bezweifelte, rief Biden leidenschaftlich zum Wählengehen auf – im Vertrauen darauf, dass auch die Briefwahlstimmen wie in früheren Jahren ordnungsgemäß ausgezählt würden. Solche Diskussionen, die an den Kern von Demokratie rühren, sind uns in Deutschland glücklicherweise fremd.

Zukunftsthemen spielten keine Rolle

Neben alledem, was gesagt wurde, war freilich auch bemerkenswert, was nicht gesagt wurde. So spielten große Zukunftsthemen wie Innovationsförderung oder Migration keine Rolle. Genauso wenig wurde über Außenpolitik oder internationale Handelsbeziehungen diskutiert. Darin spiegelt sich, wie stark die amerikanische Gesellschaft im Hier und Jetzt mit sich selbst beschäftigt ist. Die Probleme in ihrem Innern sind von solch grundlegender Natur, dass das auch nur folgerichtig ist.

Wenn es dafür eines weiteren Beweises bedurft hätte, hat ihn die Debatte geliefert.  

 

Gisela Fimiani | Mi, 30. September 2020 - 12:58

Fazit: Ihr Deutschen, schaut auf diese unzivilisierten USA und erkennet, welch gutes Leben ihr unter der wunderbaren Kanzlerin Merkel genießen dürft.

Sieht man mal von einigen bekannten Ausnahmen in der AfD ab, können wir uns tatsächlich glücklich schätzen, Politiker anderer Qualität zu haben.
Es passt ja, nebenbei bemerkt, dass die AfD lautstark einen Trump für Deutschland wünschte, als man sich anlässlich seiner Wahl in Jubelorgien erging.
Da sind doch Stil, Auftreten und politische Ausrichtung durchaus ähnlich.

Merkel ist nicht jedermanns Wahl, doch ist von ihr nicht zu befürchten, dass sie irgendwann alleine aus gekränktem Stolz einen Weltkrieg entfesselt - bei Trump scheint das vorstellbar, seine ihm hündisch ergebene Republikanergarde wird ihn sicher nicht stoppen.

Nach der Wahlshow gestern, in der Trump nach eigenem Urteil wahrscheinlich die beste Vorstellung aller US-Präsidenten überhaupt gab, wurde nur noch mal deutlich, was sowieso jeder zu Denken und Vernunft nicht feindlich eingestellte Mensch weiß: Die USA, nein die ganze Welt haben einen US-Präsidenten Biden bitternötig. Nicht wegen Biden selbst, sondern wegen Trump.

Ich weiß nicht, was Sie unter "zivilisiert" verstehen. Zumindest aber hatten wir noch nie einen Kanzler, der:
Einwanderer aus einem bestimmten Land mehrheitlich als Kriminelle bzw Vergewaltiger bezeichnet;
seine Anhänger dazu aufruft, aus Gegendemonstranten die "Scheiße rauszuprügeln" und verspricht, die Anwaltskosten zu übernehmen;
öffentlich darüber nachgedacht hat, eine Pandemie durch die Einnahme von Desinfektionsmitteln einzudämmen und mehr als (umgerechnet) 50.000 Covid-Tote als "großartigen Job" bzw mit "Ist halt so" kommentiert;
sich damit brüstet, Frauen jederzeit zwischen die Beine zu fassen;
anti-semitische Verschwörungstheoretiker hofiert;
rechtsradikalen Schlägertrupps empfiehlt, sIch "bereit zu halten", nachdem er wochenlang haltlose Behauptungen über "rigged elections" geäußert und offengelassen hat, ob er im Falle einer Wahlniederlage einen friedlichen Machtwechsel garantiert.

Ich nähere mich der 1000-Zeichen-Grenze. Aber ich denke, man kann sagen: Tu felix Germania!

Enka Hein | Do, 1. Oktober 2020 - 15:36

In reply to by Kai-Oliver Hügle

Werter Herr Huegle, steht ggeschichtlich ausschließlich mit Österreich in Verbindung. Zur Zeit können sich die Österreicher auch wieder sehr glücklich schätzen einen Kanzler Kurz zu besitzen.
Eloquent, souverän und sehr weitsichtig.
Für uns trifft eher der Spruch zu:
Grande Miseria, Germania.

Yvonne Stange | Mi, 30. September 2020 - 13:05

Was mischen wir uns eigentlich permanent ein? Wieso maßen ausgerechnet wir uns ein Urteil an? Weil es in Mode ist, Trump zu bashen? Wir haben genug eigene Baustellen aber scheinbar gibt es immer noch Zeit, über Amerika zu hetzen. Scheint uns ja gut zu gehen....

Simone Buechl | Mi, 30. September 2020 - 13:09

Ich höre nur Trump.
Herr Biden hat sich nun wirklich auch nicht mit Ruhm bekleckert.
„Man kann die Wirtschaftskrise nicht lösen, wenn man die Gesundheitskrise nicht zuerst löst.“
Alleine dieses Zitat ist mehr als aussagekräftig.
In einem Land, in dem das Gesundheitssystem bis heute zu Tode gespart wurde, kann man nicht auf das Ende der Pandemie warten um die Wirtschaft wieder hochzufahren.
Im Übrigen war Herr Biden unter Herrn Obama Vizepräsident und das Gesundheitssystem wurde nicht in den letzten drei Jahren zerstört.
Meiner Ansicht nach bedingt soziales Wachstum auch Wirtschaftswachstum.
Zu guter Letzt rückt die Corona-Debatte viel zu sehr in den Fokus des demokratischen Wahlkampfes.
Die USA ist föderalistisch.
Wenn in New York Menschen an Covid 19 sterben, kann man die Schuld hierfür nicht dem weißen Haus alleine geben.
Der Oberbürgermeister von New York ist Demokrat.
Genauso der Gouverneur.
Das wissen die Wähler...
Herr Trump ist Gott sei Dank nicht der Diktator der USA.

Man muss tatsächlich die Corona-Gesundheitskrise plausibel unter Kontrolle bekommen, bevor man die Wirtschaftskrise effektiv angehen kann. Mit den falschen Strukturen für die Verteilung der Wertschöpfung führt mehr Wirtschaftswachstum zwar zu weniger bitterer Armut wegen Arbeitslosigkeit, aber nicht zu sozialem Fortschritt. Auch eine große Zahl von zusätzlichen Arbeitsplätzen, ohne, oder nur minimale, Krankenversicherung und ohne zusätzliche Alterssicherung, und Löhnen von Mindestlohn bis ca. $ 20.- pro Stunde, ermöglicht Überleben, viel mehr aber auch nicht. Das US-Gesundheitssystem, ist ein traditionell sehr kompliziertes Thema. Pro Kopf gibt man in den USA ungefähr doppelt so viel aus wie bei uns, gut ist es aber nur für die, die es sich leisten können, und entsprechend gut versichert sind. Die Lebenserwartung sehr großer Bevölkerungsgruppen kann deshalb zwischen 60 Jahre, bei den Armen, und 85-plus bei den Wohlhabenden sein.

Lieber Herr Kopp,

ich gebe Ihnen recht, dass das Thema Gesundheitsvorsorge in den USA ein äußerst kompliziertes Thema ist, welches nicht von heute auf morgen gelöst werden kann.
Mir ging es jedoch eher um die Argumentation von Herrn Biden.
Herr Biden ist seit über 40 Jahren in der Politik und müsste daher durch eigene Leistungen glänzen können.
Dies tat er jedoch nicht.
Diese Diskussion war auch laut US-amerikanischen Medien eine der schlechtesten aller Zeiten.
Die USA ist gespalten. Es müsste ein Präsident her, welcher zumindest versucht diese Kluft zu schließen.
Herr Biden hat bewiesen, dass er nicht dieser Präsident ist.

Aber er ist auf dem Weg dorthin.
Wenn Biden die Wahl nicht deutlich gewinnt, wird Trump die USA in eine oligarchische Regierungsform nach Russischem Vorbild umformen.
Wir sollten uns endlich von der naiven Vorstellung verabschieden, das Trump die verfassungsmäßige Ordnung der USA akzeptiert; sie ist ihm schlicht egal!

Romuald Veselic | Mi, 30. September 2020 - 13:10

bis zu den Außerirdischen im All hin, auch Deutschland, als zuverlässigen Partner betrachten.
Z: "Unterdessen konnte Biden zumindest deutlich machen, dass mit einer satten konservativen Mehrheit am Supreme Court wichtige Errungenschaften der Demokratischen Partei gefährdet sein könnten."
Na und?
Das freut mich besonders. Warum sollten immer die Dems/Linken Oberhand haben? Respektive, sind die Dems die besseren Menschen? Wenn ja, nach wessen Kriterien? Oder wurde der Klassenkampf aktuell anders gestaltet? Notorisch gut links, notorisch schlecht rechts. Sehr stupid. Mehr Schwarz-Weiß-Sichtweise geht nicht.
In D ist's genauso, nur verkehrt in der Beflaggung. Deshalb sollte man aufpassen, beim Selbstlob und manischem Selbst-Beweihräuchern.
Ansonsten; interessiert mich das Duell nicht, denn dadurch werden die Mietpreisen u. Immos in D nicht günstiger. Oder die D-Bahn pünktlicher oder störungsfreier fahren.
MfG Nevergreen ✔

Hubert Sieweke | Mi, 30. September 2020 - 14:02

nachdem 80% der Medien, die hinter den Demokraten stehen und einen Präsidenten Trump seit 2017 vehement bekämpfen, an den Leistungen dieser Präsidentschaft, Verringerung der Arbeitslosigkeit, günstige Wirtschaftsdaten, Kein Krieg, Rückkehr der Soldaten, Begrenzung der chinesischen Dominanz, Frieden im Nahen Osten, Kein Absturz des Dow Jones sondern ein Boom, etc etc . Die Medien suchen seit Jahren nur negatives an Trump, meistens aufgebauscht und wahrheitswidrig. Die Demokraten müssen mit einem Joe Biden zufrieden sein, den keiner wollte. Aber alle anderen hatten keine Chance, zu links.
Die Argumente der Demokraten, Trump hätte die Pandemie verbockt, ist doch reichlich dumm. Würde hier jemand so etwas von Macron etc. schreiben? Die Verantwortlichkeit liegt in den USA bei den Gliederstaaten.
Wenn derart angegriffen, wie Russen-Quatsch, Müller - als große Lüge - oder grundloses Impeachment, nun Steuern, muss er doch gegenhalten. Joe Biden als Präsident???Wer will das ernsthaft??

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 30. September 2020 - 14:39

Wahlkampfmotto Frau Merkel 2013: Sie kennen mich!
Wahlkampfmotto Frau Merkel 2017: Ich kann ihnen nicht sagen, was ich machen werde. Ich weiß nicht welche Herausforderungen (Krisen) auf uns zukommen.
Das sind wirklich substantielle Aussagen zur Zukunft dieses Landes.
Ein CDU MdB (ehem. konservative Partei Deutschlands) beklagt, dass der am. Präsident eine konservative Richterin ernennt? Das ist bezeichnend für die Demokratie dieses Landes.

Jacqueline Gafner | Mi, 30. September 2020 - 19:06

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

wie heisst es doch gleich: "Quod licet Iovi, non licet bovi" ("Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt"). Wer wird der deutschen Kanzlerin, neben der angesichts ihrer "überragenden Stellung" auch kein Kanzlerkandidat der Union länger als unvermeidlich stehen sollte, wie Bundestagspräsident Schäuble meint, denn übel nehmen wollen, dass sie ihre konsequent vom Ende her gedachten Pläne nicht vorzeitig publik machen wollte, damit hätte sich der Überraschungseffekt, für den sie auch berühmt ist, doch in Luft aufgelöst.

Bernd Muhlack | Mi, 30. September 2020 - 16:24

Wie war das noch mit den alten weißen Männern, den Unbelehrbaren, den ewig Gestrigen?

Gestern konnte man hier einen Artikel von Herrn Grau lesen in dem es um die Buchvorstellung eines neuen Werkes von Herrn Sarrazin ging.
Anwesend Sarrazin himself, Oskar Lafontaine sowie Peter Gauweiler.

"Aber vielleicht muss das bei einem Ehemaligentreffen auch so sein."
So der letzte Satz des Herrn Grau.

Gleiches gilt mMn für Trump und Biden - alte, eher untaugliche Männer.

God bless America!

Mehr muss ich nicht schreiben.

Gunther Freiherr von Künsberg | Mi, 30. September 2020 - 18:27

Wer als Deutscher die TV-Auseinandersetzung zwischen dem amtierenden US-Präsident D. Trump und dessen Herausforderer J. Biden verfolgt hat, dem muss es fast peinlich sein, dass der amtierende amerikanische Präsident deutsche Wurzeln hat.
Offensichtlich auch nicht ohne Grund wurde teilweise behauptet, Trump sei psychisch krank. Falls dies stimmt wäre dies die einzige Entschuldigung für sein Verhalten.
Wie wird sich der Umstand, dass eine 3. Wahl ausgeschlossen ist, auf die zukünftige US-amerikanische Politik auswirken, wenn Trump in eine 2. Amtszeit gewählt werden sollte. Mit welchen "alternativen Fakten" wird Trump die amerikanische Demokratie belasten und die amerikanische Politik unkalkulierbar und unzuverlässig gestalten?
Welche Alternativen stellen sich für Europa? Moskau? Auch hier bestehen erhebliche Demokratiedefizite.
Es gibt nur eine zuverlässige Lösung, ein wirtschaftlich sehr sehr starkes und auf Einigkeit bedachtes Europa.