Islamistischer Terroranschlag auf Sri Lanka - Wo bleibt der Protest muslimischer Würdenträger?

Zu dem schlimmsten Terroranschlag seit 9/11 auf Sri Lanka hat sich der Islamische Staat (IS) bekannt. Angeblich sind die Selbstmordanschläge die Rache für das Massaker eines Neonazis in zwei Moscheen in Christchurch. Doch welche Rolle spielt die Religion tatsächlich?

Katholische Nonnen beten für die Opfer der Terroranschläge von Sri Lanka
Katholische Nonnen beten für die Opfer des Terrors – über die Religionsgrenzen hinweg/ picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Die jüngsten drei Erkenntnisse zu den Anschlägen in Sri Lanka. Erstens: Die Zahl der Toten ist auf 359 gestiegen, und es steht zu befürchten, dass diese Zahl weiter steigen wird, weil viele der über 400 Verletzten nach Angaben der Ärzte noch in Lebensgefahr schweben. Zweitens: Der IS hat reklamiert, als Drahtzieher hinter den islamistischen Attentätern zu stehen. Drittens: Angeblich waren die verheerenden Sprengstoffanschläge auf katholische Kirchen am Osterfest eine Vergeltung für die 50 Toten des Attentats von Christchurch in Neuseeland, bei dem zwei Moscheen von einem australischen Neonazi angegriffen wurde.

Abgesehen vom fragwürdigen Wahrheitswert dieser angeblichen Kausalität sollte man sich vor Fehlschlüssen aus dieser Behauptung feien. Ja, den Selbstmordanschlägen von Sri Lanka gingen die Massenerschießungen von Christchurch voraus – eine ebenso entsetzliche Tat wie jene Anschlagsserie vom Ostersonntag in Sri Lanka. Aber hiervon auch nur einen Hauch der Rechtfertigung oder Relativierung der Geschehnisse von Sri Lanka abzuleiten, wäre absurd. Christchurch wurde begangen von einem einzelnen Mann, der in  seinem eigenen Wahngebäude gefangen war, ebenso wie Anders Breivik seinerzeit in Norwegen. Diese Leute zimmern sich ihr krudes, groteskes Weltbild aus allem zusammen, was an gedanklichem Treibholz so rumliegt.

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Christa Wallau | Mi, 24. April 2019 - 15:45

sind in den Augen der Politisch Korrekten in Deutschland: "Islamophob".
Mit diesem Adjektiv werden Sie belegt, wenn Sie
Gedanken äußern wie diejenigen in Ihrem heutigen Kommentar. Dabei wird mit dem griechischen Wort Phobie eine Angst bezeichnet (vgl. Arachnophobie = Angst vor Spinnen), keine Feindschaft. Man will aber damit ausdrücken, daß jemand "islam- f e i n d l i c h" ist, was heißen soll:
böse und verachtenswert.
So weit, so verrückt (= Realität in D).

Natürlich haben Sie mit allem recht, was Sie schreiben. Dieser Vorfall und das dröhnende Schweigen in der islamischen Welt beweist genau das, was vernünftige Menschen in Deutschland und anderswo seit Jahren wiederholen: Der Islam ist nicht kompatibel mit einer aufgeklärten, säkularen Welt u. erst recht nicht mit unserem GG. Wir setzen uns bewußt einem Kulturkampf aus
(den wir übrigens nicht gewinnen können!), wenn wir ohne Not Muslime in unser Land lassen u.
hofieren. Das ist entweder Masochismus o. bodenlose Dummheit.

Appeasement oder Flucht vor der Selbstbehauptung oder nach mir die Sintflut?? Andererseits dürfen wir auch nicht übersehen wie der "Westen" in muslimisch geführten Ländern ständig militärisch eingreift und somit die Massenmigration mit verursacht.
Wer auf dem Fussballfeld, Rugbyspieler, Handballer und andere zum mitmachen einlädt, darf sich nicht über das entstehende Chaos wundern, bei den vielen Spielregeln! Es wird unbeherrschbar.

"Das ist entweder Masochismus o. bodenlose Dummheit."
Ich denke, es ist Beides - das eine und das andere!
Wieder ein zutreffender Kommentar, Danke!
"Der Islam ist nicht kompatibel mit einer aufgeklärten, säkularen Welt u. erst recht nicht mit unserem GG.": Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Michaela Diederichs | Do, 25. April 2019 - 17:15

In reply to by Günter Johannsen

Und was ist mit all den Muslimen, die friedlich unter uns leben? Mir ist Ihr Urteil ein wenig zu pauschal. Die Politik hat es sich über Jahrzehnte sehr einfach gemacht und alle Spielarten des Islam unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit zugelassen. Da liegt der Fehler. Hier hätte längst eine scharfe Trennlinie gezogen werden müssen - nicht nur in Deutschland, sondern in der EU. Aber da traut sich keiner ran.

Christa Wallau | Do, 25. April 2019 - 19:38

In reply to by Michaela Diederichs

Was nutzen denn die vielen friedlichen Muslime, wenn ihre Imame ihnen in den
Moscheen einen Islam predigen, der den strengen, radikalen Forderungen des Korans entspricht? Der Fisch stinkt vom Kopf her. Das gilt auch für die Religionen und ihre Vertreter. Und hier ist nirgends zu erkennen, daß sich laut u. deutlich irgendein hoher Geistlicher - in Saudi-Arabien, dem Iran, in Kairo oder wo auch immer - von den Suren des Korans distanziert, die zur Gewalt gegen Ungläubige oder Abtrünnige aufrufen u. der die Gleichwertigkeit aller Religionen predigt.
Selbstverständlich sind wohl die meisten Muslime - wie überhaupt sehr viele Menschen allgemein - lieber friedlich/ruhig als aggressiv.
Aber im Ernstfall folgen sie ihren "Führern"; denn der Islam - ob sunnnitisch oder
schiitisch - ist eine strenge Religion, die Druck ausübt auf die Gläubigen.
Das Christentum hat durch die Aufklärung seine weltliche Macht eingebüßt - Gott-sei-Dank. In den muslimischen Ländern sieht das noch anders aus.

In der westlichen Welt sehen etliche (friedliebende) Bewohner den islamistischen Terror als Reaktion auf Ausbeutung und Unterdrückung in der Kolonialzeit, sowie auf militärische Eingriffe in unabhängigen Staaten und empfinden diesen Terror als gerechtfertigt. Da westliche Regierungen viele „Entwicklungsstaaten“, von denen etliche den Islam als Staatsreligion haben, unterstützen, kann das von diesen Staaten als „Schuldeingeständnis“ angesehen werden.
So lange dieser Kreislauf nicht durchbrochen wird, es keine Konsequenzen auf islamistischen Terror gibt und die Christenverfolgung in diesen Staaten widerspruchslos hingenommen wird, so lange wird der Terror weitergehen.

dietmar thorhauer | Do, 25. April 2019 - 13:42

In reply to by Hans Jürgen Wienroth

Wer sich ernsthaft und intensiv mit dem Islam, seiner Entstehung, seiner Geschichte und seinen Zielen auseinandersetzt, kommt nicht umhin, ihn als eine durch und durch faschistische, antisemitische, ja menschenverachtende Ideologie zu entlarven. Zeitgenossen, die dazu auffordern, dieser Ideologie gegenüber tolerant zu sein, wissen entweder nicht, worüber sie reden oder sie profitieren von dieser Geisteshaltung.

Marianne Schad | Mi, 24. April 2019 - 15:57

forderte nach Christchurch einen besseren Schutz der Moscheen, wo ist jetzt seine Forderung nach besserem Schutz der Kirchen, wo ein Bedauern und Verdammen dieser unsägliche muslimische Gewalt. Im Fordern sind die in Deutschland lebenden Muslime ganz vorn, ansonsten kommt nichts, aber auch gar nichts. Für mich ist Mazyek einer der schlimmsten Hetzer und bis vor kurzem kam er ja auch im ÖR und in der Presse immer zu Wort.

Bernd Muhlack | Mi, 24. April 2019 - 17:00

In reply to by Marianne Schad

Hervorragend Frau Schad! Insbesondere Ihr letzter Satz: right into the bulls eye!!!

Mir fallen insoweit noch weitere suspekte Zeitgenossen ein, doch Schweigen ist ja bekanntlich Gold, nicht wahr?

Günter Johannsen | Mi, 24. April 2019 - 19:53

In reply to by Marianne Schad

Herr Mazyek hat offensichtlich weder Interesse, noch Verständnis dafür, dass Andersgläubige geschützt bzw. verschont werden?
Warum lässt man sich auf diesen Zentral-Moslem ein, während es noch viele andere liberale und menschenfreundliche Islam-Verbände gibt??? Passt dieser Herr besser zu Merkels grün-linksliberaler Politik?

Bernd Muhlack | Mi, 24. April 2019 - 19:53

In reply to by Marianne Schad

Frau Schad, ich, wir können nicht Herrn Mazyek verdammen und von ihm, dieser enorm wichtigen Persönlichkeit in Deutschland, in diesem unserem Lande, Kommentare, Statements zu Sri Lanka verlangen; er ist schlicht anders gepeilt, nicht wahr?
Okay, des Donnerstags taucht er aus dem Nichts bei Frau Maybrit Illner wieder auf; ich weiß genau, wie das ablaufen wird! … sei stark oder ZAPPING!

Hey ho Wolfgang Bosbach, warum tust du dir dieses sinnfreie Gedöns an?
Frau Illner, warum kein "Aktueller"?

Wahrhaftig: Alles Gute Herr Bosbach!

Holger Stockinger | Mi, 24. April 2019 - 21:17

In reply to by Marianne Schad

beruht auf Übernahme jüdischer und christlicher Schriften. Meines Wissens "missioniert" nur die jüdische Religion nicht und "der" Islam respektiert Jesus auch als Propheten, allerdings mit dem Vorbehalt der jüngeren Geburt als es Mohammed zuteil wurde.

Das "Tötet die Ungläubigen" in diversen Suren des Koran erfährt seine "Berechtigung" also durch die spätere Geburt des letzten "Propheten".

Um sich kurz zu fassen, ist der "Kommunismus" ebenfalls eine "Religion", die mit gelungener "Weltrevolution" ein Paradies auf Erden verspricht, anders als der KORAN.

Als "einzig gültige" RELIGION ist es Auftrag des GLÄUBIGEN, im Falle von Nicht-Bekehrbarkeit jeden "Ungläubigen" töten zu dürfen.

Da Juden durch die Shoa gingen, bleiben "Christen" als vermeintliche Repräsentanten der Dekadenz des Westens eine zahlenmäßig verständliche "Ziel-Gruppe".

Die Konvertitin Claudia Roth als Muslima bringt "Deutschland, verrecke!" bloß auf den PUNKT.

Die Ideologie des Islam beruht nicht auf jüdischen und christlichen Schriften. Muhammed hat etliche für ihn bedeutsame und und nützlich erscheinende Regeln für das Zusammenlerben und seiner eigenen Gesellschaftsordnung aus diesen Quellen entnommen. Auch Geschichten aus den beiden Religionen finden sich im Koran, teilweise aber doch stark im Sinne "seines Islam" verändert, siehe beispielsweise die Abrahamgeschichte. Die Ideologie des Islam zielt auf die Weltherrschaft ab, auf die Unterwerfung aller Menschen. Frieden ist für gläubige Muslime kein Wert an sich sondern meint, anders als im Christen- und Judentum, den Zustand der universellen Herrschaft des Islam. Der "heilie Krieg", das Töten, die Vernichtung aller sogenannten "Ungläubigen" ist vorrangiges Ziel. Jeder "Unreine" soll in Angst und Schrecken versetzt werden. Das ist einzigartig und zeigt die mörderischen Ziele dieser Ideologie. Wo bitte findet sich etwas Ähnliches im Christen- oder Judentum?

Wolfgang Tröbner | Do, 25. April 2019 - 08:56

In reply to by Marianne Schad

Auch wenn Merkel durch ihren Sprecher ihre Betroffenheit verkünden ließ, danach aber schnurstracks wieder zur Tagesordnung überging (nämlich nichts tun), so hat doch bis heute kaum keiner unserer grün-rot-schwarzen Politikerschar diese schrecklichen Gewalttaten verurteilt. Wo sind sie denn plötzlich alle die, die sich sonst reflexartig zu Wort melden, wenn einem Muslim hierzulande vermeintlich oder tatsächlich Diskriminierung droht? Wo sind denn beispielsweise die Repräsentanten der großen Kirchen? Was sagen Marx und Bedford-Strohm dazu, wenn ihre Glaubensbrüder und - schwestern getötet werden? Haben auch die vielen Muslime und ihre Organisationen dazu etwas zu sagen? Nein, weil es sich halt nur um Christen handelt? Eine Schande sondergleichen ...

Ernst-Günther Konrad | Do, 25. April 2019 - 10:54

In reply to by Marianne Schad

Auch von mir Daumen hoch. Kurz, knapp, prägnant, einfach wahr.

Romuald Veselic | Mi, 24. April 2019 - 16:12

ist nicht deshalb entstanden, weil man sich für Existenz Vatikans rächen wollte.
Es ist auffällig, dass keiner der "Islamwürdenträger" je Fatwa über die IS-Akteure/Verbrecher/Massenmörder/Sklavenhändler ausgesprochen hatte. Die islamische "Rechtsprechung/Scharia" unterscheidet besonders, zwischen den Religionen (Islam vs. Rest der Welt). Es wurden von "Islamwürdenträger" Fatwas über Leute verhängt, die niemand umgebracht haben: Kurt Westergaard, Salman Rushdie oder Theo v. Gogh. Dem Islam-Glaube bedingt, werde sich Islam bei keiner nicht islamischer Religion je entschuldigen. Denn: Die Kaffirs kann man immer umbringen, sie werden schon wissen warum. Die Sunnit-Erklärung vom 4. Februar dieses Jahres die man in Abu Dhabi unterzeichnete, ist kein Gesetz, nicht bindend, also ohne Bedeutung, nur zeitlich begrenzte Beruhigung der Nichtmoslems im Westen.
Hindus oder Chinesen, lachen darüber, dass der Westen sich von solchen "Erklärungen" ruhig stellen ließ.

Markus Michaelis | Mi, 24. April 2019 - 17:16

"Es gibt keinen christlichen Hass auf den Islam, der sich in seriellen Morden manifestiert."

Ich glaube nicht, dass dieses Argument so stark ist. Mit schwankenden westlichen Gesellschaften und anhaltenden Terrorakten ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit, wann es umgekehrt auch eskaliert - immerhin das Ziel des IS und etwas, was über die Jahrtausende oft genug funktioniert hat.

Ich denke, man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass es zwar nur relativ wenige Terroristen gibt, aber die Attentäter von Colombo waren wohl gebildeter Mittelstand und in einem Umfeld, das auch verstehen kann, warum es zu den Terrorakten kam. Taliban, paschtunische Gesellschaften und viele andere kämpfen um das Überleben ihrer Gesellschaften.

Es ist ein Ausdruck von Spannungen, hinter denen viele Menschen stehen. Statt ohne Nutzen nur zu verurteilen sollte man vielleicht die Globalisierung besser aussteuern. Die Turbobekehrung zu einer einheitlichen Welt kann auch schmerzhaft aus dem Ruder laufen.

gabriele bondzio | Mi, 24. April 2019 - 17:24

Was für kranke Gehirne, die unschuldige Menschen aus Rache töten. Diese muslimische Mördenbande zieht mit den Nazis gleich. Welche in Lidice, Oradoursur-Glane, Sant'Anna di Stazzema ihre Massaker (auch als Rache bezeichnet) unbeteiligte Kinder, Frauen, Männer niedergemacht hat. Und Muslime schweigen! Drücken aber ihre Häme und Freude aus, wenn eine christliche Kirche brennt.
" Muslime, vor allem deren religiöse Oberhäupter müssen sich dieser Tatsache stellen – und ihr entgegentreten."...ich glaube diese Forderung höre ich nun schon etliche Jahre, Herr Schwennicke.
Aber Muslime schweigen dazu schon genauso lange.
Manches Schweigen ist eine beredte Antwort.

Bernd Muhlack | Mi, 24. April 2019 - 17:37

Herr Schwennicke, ein guter Artikel u ergänzend dazu bisher sehr gute Postings.
Okay, ich sage ob des Bildes spontan: "Ein Leben lang, blau u weiss ein Leben lang"
Mehr Text hat dieses Lied ja bekanntlich nicht!
Da sitzen sie also mit ihren Rosenkränzen u leiern ihre Gebete herunter; die Moslems haben ebensolche, Misbahas oder Tasbihs, je nach "Wohnort". Wiederum andere drehen ihre Gebetstrommeln u dann noch tanzende Derwische oder spuckende Schamanen.
"Alles so schön bunt hier!" sagen die grün-rote Claudi und die kongeniale KGE!
Der Spruch stammt ursprünglich von Nina Hagen ("TV-Glotzer", ein geniales Album bis heut zu Tage!)
Noch etwas eher unsachliches, "danebenes": blau u weiss? Nein, WIR Schalker steigen nicht ab, WIR schaffen "DAS!" - Die Null und die Gebetsfront müssen stehen/sitzen!

Zitat: "Auch Sawsan Chebli ist dieser himmelschreiende Unterschied aufgefallen."
OHA, Herr Schwennicke, Sie sollten es doch besser wissen!
Das ist Satz Nummer 57 u mal betroffen kucken!

Günter Johannsen | Mi, 24. April 2019 - 18:49

>>Es ist auffällig, dass keiner der "Islam-Würdenträger" je Fatwa über die IS-Akteure/Verbrecher/Massenmörder/
Sklavenhändler ausgesprochen hatte.<<
Dieser Islam ist NUR mit seinen eigenen Gläubigen friedliebend. Ich denke, man wird von diesen "Geistlichen" keine Selbstkritik erwarten können, denn sie sind Korananhänger. Und der Koran befielt nun mal, alle Andersgläubigen als Ungläubige zu töten. Die freuen sich klammheimlich über die Toten in Sri Lanka ... Die werden sich doch nicht selbst ans Bein pinkeln... Da erwartet man zu viel von diesen "friedliebenden Islam-Geistlichen"!
Was meint man denn, warum Frau Roth den Islam fördert? Wer neben einem Plakat widerspruchslos marschiert, auf den steht "Deutschland verrecke", der hat doch seine Gesinnung schon offenbart!Und diese Frau ist im Bundestag Präsidentin, während man der demokratischen AfD die Position der stellvertretenden Präsidentin vorenthält. Das sagt eigentlich alles zur Demokratie im roten CDU-Deutschland Merkels!

Die Kirche nimmt heute leider ihre tatsächliche Herausforderung nicht mehr an, dass zunehmend mehr Menschen die relevanten Lebensfragen nicht mehr an sie stellen, sondern sich billige Antworten im Supermarkt der linkspopulistischen Beliebigkeits-Ideologie kaufen. Aber dass es dort nur Antworten zum Preis der Aufgabe des eigenständigen Denkens gibt, scheint anfangs keinen Menschen zu stören. Dazu fällt mir nur ein Zitat von Peter Hahne ein: „Der Weg in die Zukunft funktioniert nicht auf einem Weg, dessen Untergrund durch banale Beliebigkeitswerte brüchig und sumpfig geworden ist … wenn alles Wahrheit ist, ist nichts mehr Wahrheit. “
Die zentrale Frage für unsere Zukunft ist doch die nach unserer Identität und Herkunft. Eine Kirche, die nur noch einem Zeitgeist hinterher läuft und billige und beliebige Angebote in ihr Schaufenster stellt, hat ihre Existenzberechtigung selbst vernichtet und wird auf Dauer nicht überleben können.

Europa ist eine Kultur- und Wertegemeinschaft. Die selbsternannte Moral-Elite kann Geschichte klittern, aber wegleugnen kann sie diese nicht! Nicht ohne Grund sprach Alt-BP Köhler für den Gottesbezug in der EU-Verfassung: „Wir brauchen eine ethische Grundlage … Das Christentum weist uns auf den richtigen Weg.“
Wer weiß denn heute noch, dass die Europafahne mit den zwölf goldenen Sternen ein mit Fleiß gewähltes Motiv aus der Bibel ist (Offenbarung 12,1)?!

Wolfram Fischer | Mi, 24. April 2019 - 19:03

Guter Artikel, aber nicht sehr gut. Es fehlt mir Prägnanz. Es ist nicht so, daß der Koran das "auch" hergibt. Man muss wissen:
1. die ältern Suren sind die (noch) ausgleichenden, maßvollen. Stammen aus DER Zeit, in der Mohammed in Mekka schlichter Prediger ohne Macht war.
2. die jüngeren Suren sind voll Gewalt- und Mordaufrufen gegenüber "Ungläubigen". Kann man alles nachlesen! Stammen aus DER Zeit, in der er sich in Medina als Strauchdieb, Wegelagerer, Plünderer, Mörder, Kriegsherr etc. Einfluss, Reichtum und v.a. Macht verschafft hatte.
3. lt. Islamischer Lehre gelten im Zweifel die späteren Suren. Also im Zweifel gilt: Die Gewalt. Gegen "Ungläubige". Also gegen "alle anderen".
Der muslimische Kulturkreis ist so innig verwoben mit dieser gewalttätigen, alle "Ungläubigen" verachtenden und lieber tot als lebendig sehen wollenden "Lehre"!
Und diesen GG-inkompatiblen Wahn holen wir uns ohne Not durch ungegelte, blauäugige Massenzuwanderung in unser Land. Das kann nur schiefgehen.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 25. April 2019 - 14:14

In reply to by Wolfram Fischer

da Mohammed nicht vom Himmel fiel, seine Überlegungen auch von einem Zaid Ibn Amr und anderen in frühen Jahren inspiriert worden sein können, er aber doch dann wurde zu JEMANDEM.
Das diskreditiert aber nicht die Araber, Türken etc. generell zu Quellen des Bösen.
Wenn ich die Amis und andere/uns nur nach ihren "Massakern" beurteilen würde...
Umso wichtiger wären Darstellungen und öffentliche Debatten des Islam, im Islam und um den Islam herum.
Die haben bestimmt ein Liebes- und Spendengebot für Ihresgleichen.
Ein bisschen Niveau sollten Religionsvergleiche nun auch haben.
Jedenfalls mag der Islam bei sich eine Ordnung haben, die viele? Europäer nicht schätzen und nicht leben möchten.
Öffnet sich Europa gegenüber dem Islam, dann sicher nicht hauptsächlich zu den Bedingungen Hinzukommender, eher über Verständigung, Abgleiche, Veränderungen und gelingendes Zusammenleben.
Oder man darf vermehrt mit Konflikten rechnen.
Die Zeitspannen jedoch, in denen Abgleiche gelingen, sind groß!

Aber NEIN: der Islam gehört NICHT zu Deutschland, weil wir aus jüdisch-christlicher Tradition leben! Der Islam hat zu unserer Kultur NICHTS dazu getan. Im Gegenteil: er lehnt unsere Kultur grundsätzlich ab.
Auch infantiles Rumpelstilzchen-Verhalten und auf den Boden werfen einer Kanzlerin hilft da nix …. die kommunistische Methode der Geschichtsklitterung übrigens auch nicht!
Werdet erwachsen und schaut genau hin, denn wer sich zum Gürtel fremder Hosen machen lässt, verliert den Rest an Substanz, den er hat!

GANZ SICHER.
Ich halte Jesus nicht unbewiesen für einen Juden/Angehörigen der Israeliten, analog zu der Tatsache, dass Moses auch kein Ägypter war.
Ich glaube stärker an die unmittelbare Überzeugungskraft gegenüber "Verwandten".
Auch von den Jüngern Jesu, seinen dortigen Nächsten werden im Neuen Testament viele Strittigkeiten bzw. im weiteren Sinne Ungläubigkeit berichtet.
Jesus lehrte sie, ich verstand sofort.
Nach Fremdeln zeigte sich jedoch Europa als der Hort/Fluchtpunkt des Christentums.
Es gab übrigens auch 12 prussische Stämme?
Eine sehr vorbehaltliche Minderheitenmeinung von mir, die sich vermutlich auf mich beschränkt, durch sehr langes Nachdenken .
Unabhängig davon brauchte das Judentum für Europäer bis zu seiner Akzeptanz Jahrhunderte.
Ich gehe davon aus, dass es mit unseren unmittelbaren Nachbarn schneller geht.
Vorausgesetzt der Islam geht durch das Nadelöhr der Aufklärung, wie vom europäischen Judentum verbürgt und vmtl. erforderlich hier von allen Religionen.

Ich habe vermutlich viele Religionen in meiner großen weiten Familie, aber nicht aggressiv gelebt, denn ich habe noch nie nach der Religion fragen müssen. Die türkischen Anverwandten trugen keine Kopftücher. Ich weiss nicht, wie es jetzt aussieht, aber eigentlich kann ich es mir nicht denken.
Die und Die lieben sich, das reicht mir.
Ich vertrete meine Mozart-"Religion", neben dem Christentum hoffentlich auch nicht aggressiv.
Ich hoffe sehr, dass es sich bei der vlt. doch seit Khomeini besser als "Islamismus" bezeichneten "Gottesstaaten-Religion" um ein Rollback des Islam handelt.
Eine kritische Auseinandersetzung mit dem Islam halte ich für dringend geboten.
Ausgrenzung ist doch aber etwas anderes.

HEUTE schneller geht, denn wir haben hoffentlich nicht nur dazugelernt, wir leben auch in einer globalisierten Welt.
Daher rühren die starken Vorbehalte gegen die AfD, würde ich sagen.
Zurückschrauben wird man es nicht können, wird man es nicht wollen.
Ich habe mich mit Genosse Gabriel an der SPD-Spitze sehr wohl gefühlt, obwohl ich eher zu Thomas Oppermann stilistisch neige.
Die Gestaltung ist evtl. die Gretchenfrage:), wie hältst Du es mit Religionsfreiheit, Menschen- und Frauenrechten etc.

Kein normal denkender Mensch behauptet, dass Araber und Türken grundsätzlich generell zur Quelle des Bösen gehören! Aber Erdogan hat sein Ziel doch deutlich genug formuliert: "Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind!" … was soviel heißt: Weltunterwerfung unter den Islam! Dagegen ist das christliche Wertefundament Jesus Christus: der predigte Liebe und handelte konsequent danach. Seine Konsequenz ging soweit, dass er für seine Anhänger und für seine Lehre freiwillig SELBST das Kreuz auf sich nahm!
Mohamed hingegen, der Begründer des Islam, ließ Andersgläubige und Menschen mit eigener Meinung abschlachten und tat das ja auch selbst sehr vorbildlich. Das ist der kleine, aber entscheidende Unterschied! Der großen Mehrheit der Menschen in Deutschland und Europa ist die christliche Werte-Grundlage wertvoller und lieber!
"Europa ist unter dem Kreuz zu haben, oder gar nicht!" mahnte der große Europäer Otto von Habsburg!

Türken und Araber betreffend.
Gleichwohl kann ich leider nicht ihrer Schilderung des Islam grundsätzlich widersprechen, auch gegenüber dem Alten Testament erscheint mir von Weitem der Islam wie ein Rückschritt.
Ich weiss aber doch die hohe Kultur des Zweistromlandes, einer Wiege der Menschheit, als Weltkulturerbe.
Statt daran zu verzweifeln, forschte ich eben ein bisschen bei Wiki und stiess auf die Figur des Zaid Ibn Amr.
Dass er ermordet wurde passt in die Tradition großer Religionsführer und auch Moses sah nie das Land, in das er die Israeliten führte.
Soweit zu lesen konnte ich bei Zaid Ibn Amr gerade keine militärische Gewalt oder die Andersgläubigen gegenüber herauslesen.
Im Gegenteil, er befasste sich einerseits mit der jüdischen Religion andererseits mit dem Christentum, ""verwarf"" bei für sich und wollte die Steinigung von Kindern abschaffen.
Das scheint mir der Weg einer ernstzunehmenden Religion und ich scheue nicht davor zurück, die Muslime damit zu konfrontieren.

Es taugt auch nicht die teils sehr gewalttätige Geschichte des Christentums als Hinweis darauf, es sei nun mal eben so mit der Gewalt, denn im Neuen Testament wird dem ausdrücklich widersprochen.
Gewalt hatte Europa in den vergangenen Hundert- Jahrtausenden selbst genug.
Die Botschaft des Christentum war der ungeheure Kulturfortschritt, dem schliesslich alle willfahrten.
Solange wir mit dem Kreuz niemanden erschlagen, würde ich Otto von Habsburg schon auch recht geben.
Sehe aber eine Möglichkeit im Wahlspruch Friedrichs des II., jeder möge nach seiner Facon selig werden, unter den Regeln und Gesetzen der Aufklärung versteht sich wohl für Friedrich den Großen.
Helmut Kohl war bei der Umbettung anwesend.
Einen Rückschritt hinter Friedrichs Ideen würde ich Deutschland nicht raten.
Potsdam wäre für eine föderale deutsche Staatengründung passend gewesen, was dann nachgeholt wurde. Das Föderale widerspricht nicht dem allgemeinen Gesetz, es baut es auf und trägt es demokratisch.

Norbert Heyer | Mi, 24. April 2019 - 19:13

Das ist doch schon jahrelang geübte Praxis, das Anschläge des IS so lange bestritten, relativiert und verharmlost werden, bis es nicht mehr zu leugnen ist. Warum verurteilt dann keiner der Kirchenführer einen Anschlag des Islam auf Christen in ihren Kirchen? Warum wird hier nur um den heißen Brei herumgeredet? Will man die zukünftig bestimmende Religionsmehrheit nicht verärgern? Wir leben jetzt schon politisch-korrekt auf leisen Sohlen und das trojanische Pferd wird immer größer. Wie kann man nur so naiv oder verblendet oder blind sein, hier in Europa durch ungebremste Migration einen Religionskrieg ungeheuren Ausmaßes auszulösen? Wir verurteilen - zu Recht - Anschläge auf Moslems, im umgekehrten Fall kommt nichts, absolut nichts zurück außer vermutlich eine „klammheimliche Freude“. Religion ist eigentlich Privatsache, aber solange „die“ Religion sich als die einzig wahre manifestiert, gibt es keine friedliche Koexistenz auf Augenhöhe. Wir sind die Schafe, die sich Wölfen ausliefern.

Günter Johannsen | Mi, 24. April 2019 - 20:06

Für mich ist der Islam ist nicht reformierbar, weil er seine eigentliche Substanz wegreformieren müsste: unbedingte Dominanz über alles und jeden mit dem Ziel: Weltherrschaft und Zwangsbekehrung zu Islam unter Androhung der Todesstrafe für "Ungläubige (Christen; Atheisten; Jesiden u.a.)!". Solange Ditib und Herr Mazyek in Deutschland der verlängerte Arm Erdogans sein darf, wird sich mit der Sicherheit und auch mit der menschenverachtenden Überheblichkeit des Islam über andere Religionen in unserem Land nichts ändern!

Heidemarie Heim | Mi, 24. April 2019 - 20:08

So wie wir alle, die eine wie immer geartete Standardanteilnahme seitens des muslimischen Gegenparts zur christlichen Führung einfordern, aber zur gleichen Zeit IS-Eigengewächse samt Anhang,die Radikalideologie in Praxis erprobt, zurück in den Schoss unserer Gesellschaft holen.
Es tut mir leid! Aber genau dies fiel mir ein bei der Lektüre dieses und ähnlicher Artikel zu der grauenhaften Gewalttat dieser Religionsfanatiker!
Denn sollte man schon vergessen haben was unsere "Rückkehrer/Innen" "motivierte" sich dem IS anzuschließen um nicht nur die Ungläubigen zu bekämpfen, sondern auch um ihre Brüder und Schwestern zu rächen? Und da ich davon ausgehen muss, das ich als Überbringer solcher Botschaft nach heute bestehender Lesart nicht an Beliebtheit gewinne, harre ich der Dinge die da kommen, oder auch nicht liebe Redaktion!
Man weiß ja nie beim Netz-DG oder wie das Ding heißt. MfG

Alexander Mazurek | Mi, 24. April 2019 - 20:19

… Protest geben, denn die Gewaltausübung gehört von Anfang an zum Islam, beginnend mit dem Massenmord der jüdischen Stämme, z.B. Abu Quraiza, auf Befehl und in Anwesenheit des Propheten. Auch die so gelobte Toleranz des Islam ist eine Legende, die gab's nur gegen zusätzliche Kopf- und Grundsteuer. Je mehr "Ungläubige" "toleriert" wurden, um so besser für den Staatshaushalt. Immerhin war und ist der Islam allen gegenüber inklusiv und offen, die sich unterwerfen.
Nun gibt es aber Analogien des Islam zur "Aufklärung". Das Massenmorden stand auch da am Anfang der Französischen Revolution des Marquise de Sade, z.B. der aufständischen Katholiken der Vendée durch "vertikale Deportationen". La République ist auch jedem gegenüber inklusiv, der sich unterwirft, und auch hier darf der "Ungläubigen" "unreines Blut" vergossen werden, so der Text der Marseillaise …
Wer hätt's gedacht, dass das islamische Kalifat und der Leviathan, der säkulare Terrorstaat, so viele Gemeinsamkeiten haben …

Johan Odeson | Mi, 24. April 2019 - 23:39

Rache für Christchurch ist absurd. Wenn ja, für was war Christchurch nochmal die Rache? Der Islam setzt seine Ideologie des Schwertes welche 9/11 begonnnen hat unverändert fort. So wie es in diesem Buch, welches diese Religion seit 600 Jahren in seiner Gewalt hat und an jeglicher Entwicklung hindert, geschrieben steht. Aber wir machen nach bester Chamberlain Art weiter in Appeasement. Statt dessen wird die dunkle Seite dieser Religion einfach outgesourct an den sogn. Islamismus. Der hat bekanntlich nichts mit dem Islam zu tun und ist einfach eines Tages vom dialektischen Himmel gefallen. Aber die Morde sind noch weit weg. Ausserdem ist es unangenehm darüber zu sprechen und in seiner eigenen Weltsicht widerlegt zu werden. Schnell weg aus den Schlagzeilen und anderen die Schuld zuweisen, der Regierung in Sri Lanka oder noch besser den USA, die das nicht verhindert haben. Geichzeitig empören wir uns über Abhöraktionen der NSA. Hauptsache wir stehen moralisch gut dar. Takka Tukka Land.

einfach outgesourct an den sogn. Islamismus."...ist fast so wie mit der Bad Bank(engl. aus bad debt bank, dt. Bank für schlechte Verpflichtungen).
Man hat einen Ort geschaffen, wo alles Schlechte abgelegt werden kann. Bei Wiki steht ja auch:"Im Gegensatz zu vielen anderen Suffixen sind die Suffixe „-ismus“ und „-ist“ in der deutschen Sprache der Gegenwart noch produktiv. Neue Wörter entstehen nach Bedarf...da kann man auf noch mehr "-ismus" hoffen.

Stefan Jurisch | Do, 25. April 2019 - 07:33

Doch wird er leider, wie die meisten anderen auch, fast ungehört im Dröhnen des Schweigens und Billigens verhallen. Wir bzw. die westlichen Regierungen haben es noch immer nicht begriffen und nichts im Griff, zumindest ist das mein Eindruck.
Ich persönlich bereite mich gedanklich darauf vor, dass es demnächst auch bei uns ordentlich krachen wird. Ich weiß, es klingt zynisch: Aber vielleicht braucht es ja genau das, damit unsere Oberen endlich aufwachen.

Es ist nicht zynisch Herr Jurisch, es ist zumindestens für mich inzwischen unausweichlich. Die Politk stellt unsere gesamte Kultur in Frage, ist bar jeglichen gesunden Menschenverstandes und fragt sich doch tatsächlich, warum immer mehr Menschen diese Politik ablehnen. " In jedem Ende, steckt ein neuer Anfang."
Zitat von Miguel de Unamuno y Yugo

Ernst-Günther Konrad | Do, 25. April 2019 - 08:12

Ich kann alles unterschreiben, was Sie in ihrem Artikel beschreiben, analysieren und in eigener Meinung schlussfolgern. Gestern las ich in der "Bild" ein Statement von Düzel Tekkal -CDU-. Sie sagte:
„ Ich bin entsetzt, dass so viele Politiker und Meinungsführer nicht den Mut aufbrachten, von Gewalt gegen Christen zu sprechen." Zitatende.
Keine Religion darf sich über eine andere erheben. Keine Religion darf Gewalt anwenden. Die Realität, sie sieht aber anders aus.
Deutsche Politiker vermeiden sogar von den Toten als Christen zu reden. Teile der Presse berichten von Betenden, von Osterfestfeiernden, Kirchenbesuchern. Nur das Wort Christen kommt den meisten nicht über die Lippen.
Die CDU/CSU trägt als Namensbestandteil das christliche "C", wie eine Monstranz vor sich her. Das war's aber auch schon. Unsere Politik bringt die Ostdeutschen gegen sich auf, weil alle angeblich "braun" sind. Jetzt dürften sich Christen ausgegrenzt sehen und wieder ein neuer Spaltpilz in Deutschland.

Ellen Wolff | Do, 25. April 2019 - 09:13

Die Frage hab ich mir auch schon x mal gestellt und ich fürchte, dass der Protest aus vielfältigen Gründen ausbleiben wird. Zu nennen wären da Feigheit, innere Zustimmung, Machtkalkül usw.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 25. April 2019 - 10:13

schändlichen Attentaten in Sri Lanka und anderswo.
Die Brandstifter finden sich nicht unbedingt dort, wo Kämpfe toben.
Wir leben in der Zeit eines evtl. noch unkontrollierten Finanzkpitalismus, damit hat der Islam et al. soviel zutun wie irgendeine Figur aus "Casino Royal".
Wir leben in einem Zeitalter des Terrors.
Terror gab es immer, aber intern. organisiert evtl. seit dem Attentat auf die israelische Olympiamannschaft in München?
Aus höchstem Respekt vor den Opfern des Holocaust, halte ich Israel aus allen Überlegungen heraus.
Das mögen andere überlegen?
Im Prinzip braucht jede Gruppe Geld oder Aufmerksamkeit.
Das Geld reicht für die Bedürfnisse Weniger und um Schaltstellen in begehrten Ländern zu besetzen.
Die moderne Weltherrschaft, es gab sie in der einen oder anderen Form immer, je nachdem wie groß die Reichweite war, jedenfalls verorte ich sie eher in kleinen Büros.
Man müßte sie dennoch aufspüren können.
Sie schauen zuwenig Fiction über Verbrechen Herr Schwennicke?

Dorothee Sehrt-Irrek | Do, 25. April 2019 - 10:23

Vor dem Anschlag auf das World Trade Center gab es dort meiner Erinnerung nach eine kleinere Begebenheit in der Tiefgarage?
Es soll jemanden, der dann auch beim Anschlag ums Leben kam, seit dem Zeitpunkt unendliche Kraft gekostet haben, weiter dort zu arbeiten.
Alles Verschwörungstheorien oder unsinnige Ängste Einzelner...?
Wie arbeitet eigentlich unsere Polizei, umfassend und vorausschauend oder herzig ""Piep, Piep, Piep""?
Die Züge sind in Deutschland ein neuralgischer Punkt.
Wenn also, liebe Polizei, ein merkwürdiger "Lausbubenstreich" mit mehreren Gullydeckeln in NRW geschieht, dann schüttelt Ihr den Kopf und sprecht Ts, Ts Ts?
So kann man auch größere Projekte antesten?
Nehmt Euch ein Beispiel an fiktionalen Begebenheiten in US-Filmen und beschäftigt findige Verschwörungstheoretiker in Euren Analyseabteilungen.
"Das Unerwartete erwarten", Dann bekommt man langsam ein Gespür für das, was kommen könnte.
Initiieren/agitieren kann man Einzeltäter auch über Internet etc.

Christoph Kuhlmann | Do, 25. April 2019 - 11:10

verrechnen. Im Kampf gegen den IS gibt es jede Menge "Kollateralschäden" und der IS bringt auch im Jemen oder in Afghanistan viele Menschen um. Man würde sich allerdings angesichts des Terrors eindeutige Verurteilungen durch führende muslimische Geistliche wünschen. So entsteht der Eindruck einer stillschweigenden Zustimmung. Der Islam ist in vielen Ländern Staatsreligion, die von autokratischen Strukturen beherrscht werden. In denen Gewalt die Ultima Ratio der Politik ist. Die Frage, ob es am Islam liegt, dass es so ist oder umgekehrt der Islam durch die Autokraten geprägt wird, gleicht der Frage nach der Henne und dem Ei. Vermutlich verstärkt sich beides gegenseitig und ver- oder behindert den Fortschritt in Richtung Humanität und Wohlstand. Hinzu kommt der Mangel an formaler Organisation in dieser Religion, die Häretiker selektieren könnte. Da zudem der Koran der Gewalt keine Absage erteilt, haben es moderne Terroristen leicht an Traditionen der Vergangenheit anzuknüpfen.

ist leicht zu beantworten. Der Koran sowie die noch wichtigeren Hadithen geben bereitwillig Auskunft über das Verhältnis des Islam zur Gewalt. Frieden hat im Islam nämlich keinen Wert an sich. Er ist dann existent, wenn sich alle Menschen weltweit dieser Ideologie unterworfen haben. Auftrag eines jeden Muslim ist es, sich diesem Jihad anzuschließen, als Kämpfer oder durch die Bereitstellung von Ressourcen. Wer sich weigert, wird unweigerlich in der Hölle bestraft. Was ihn dort erwartet? Die Beschreibungen im Koran sind an Grausamkeit und Perversität kaum zu überbieten

dieser sich als Religion tarnenden Ideologie ist ebenso menschenverachtend: jedem (natürlich männlichen) Märtyrer stehen im Paradies 72 Jungfrauen zu. Allein dies zeigt doch die innere Einstellung gegenüber Frauen: Spermienklosetts und Lustbefriedigungsmaschinen … ??! Ob das wohl den grün-linken Frauen gefällt, die doch so auf den Islam stehen??? Ich empfehle SM-Studios … ist langfristig preiswerter und in der Regel unproblematisch!

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