- Rohkohle goes Hightech
Mit Ingenieurskunst versucht der hessische Autozulieferer Schunk, auf den Dieselskandal zu reagieren und sich gegen die Umwälzungen auf dem Automobilmarkt zu wappnen
Die Nase täuscht sich nicht. Auf dem weitläufigen Betriebsgelände riecht es nach Kohle wie früher im Ruhrgebiet, besser gesagt, es riecht nach Rohkohle, einem Grundstoff für viele Produkte des Autozulieferers Schunk im hessischen Heuchelheim, nordwestlich von Gießen. 1913 tat sich der Kaufmann Ludwig Schunk mit Karl Ebe, einem Maschinenbauer, zusammen, um Kohlebürsten für die Stromübertragung in Verbrennungsmotoren zu produzieren. Heute beschäftigt das Unternehmen weltweit 8000 Mitarbeiter.
-
Monatsabo (im 1. Monat) 2,00 €
Das Abo kann jederzeit mit einer Frist von 7 Tagen zum Ende des Bezugzeitraums gekündigt werden.
Der erste Monat kostet 2,00 €, danach 9,80 €/Monat.
Ohne Abo Lesen
Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.
