Nachfolge an der Spitze der Vereinten Nationen Die nächste UNO-Führung muss das Amt neu erfinden Am 31. Dezember endet die Amtszeit von UN-Generalsekretär António Guterres. In New York findet die Auswahl des Nachfolgers statt. Doch welche Rolle spielt der Chef der Vereinten Nationen noch in einer Welt, die Machpolitik vor Verständigung und Ausgleich setzt? VON MARTIN WÄHLISCH
Putins fataler strategischer Fehler : Russland hat sich durch den Ukrainekrieg selbst beschädigt Nach vier Jahren Ukrainekrieg wird immer deutlicher, dass Russland mit dem Angriff sich selbst den größten strategischen Schaden zugefügt hat. Von den menschlichen und materiellen Opfern ganz abgesehen. VON ULRICH VOM HAGEN
Historische Parallelen zu Vorkriegszeiten : Sind wir auf dem Weg in den Dritten Weltkrieg? Die antagonistischen Großmächte bekriegen sich noch nicht direkt. Ein Wettbewerb der Drohungen hat allerdings längst eingesetzt – und es lassen sich gewisse Parallelen zu den Vorkriegszeiten vor 1914 und 1939 erkennen. Droht ein Dritter Weltkrieg? VON MICHAEL GEHLER
Ukrainekrieg : „Taurus nicht zu liefern, ist ein verhängnisvoller Fehler“ Seit mehr als vier Jahren wütet Russlands Krieg gegen die Ukraine. Während über Wege zum Frieden gerungen wird, stellt sich die Frage: Was kommt danach? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Gauland (AfD) und Roderich Kiesewetter (CDU) über den Ukrainekrieg und den Umgang mit Russland. RODERICH KIESEWETTER UND ALEXANDER GAULAND IM STREITGESPRÄCH
Nachlese zur Münchner Sicherheitskonferenz : Europa muss erwachsen werden Die Münchner Sicherheitskonferenz hat gezeigt: Viele in Europa fühlen sich von Amerika verraten. Aber die USA passen sich lediglich an eine neue geopolitische Realität an. Ihre Mission in Europa ist erfüllt. Es ist Zeit, dass Europa seine Verpflichtungen gegenüber sich selbst wahrnimmt. VON GEORGE FRIEDMAN
Münchner Sicherheitskonferenz : USA und EU: Die Rosenkrieger Trotz der warmen Worte von Kanzler Merz und Außenminister Rubio bleibt die Lage nach Handelsstreit und Grönland-Krach brisant: Washington fordert eine Partnerschaft zu US-Bedingungen, während Europa um mehr Autonomie ringt. Wenig überraschend herrscht unter den Europäern Uneinigkeit über den künftigen Kurs. VON MARC SAXER
Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz : Mächtiges Deutschland, mächtiges Europa Deutschland ist wieder da, als Akteur und nicht als Derivat, das ist die Botschaft von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Mit seiner Eröffnungsrede markiert der Bundeskanzler seinen Führungsanspruch in Europa zur Verteidigung von Freiheit und Wohlstand. VON DIRK NOTHEIS
Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz : „Das transatlantische Vertrauen gemeinsam wiederbeleben“ Der Bundeskanzler eröffnet die Münchner Sicherheitskonferenz mit einem Plädoyer für einen transatlantischen Neustart. Aber sein Anerkennen der neuen Welt der Machtpolitik bleibt erkennbar unvollständig. VON FERDINAND KNAUSS
Venezuela : Unruhige Zeiten für Despoten Soll der Westen Juan Guaidó als neues Staatsoberhaupt von Venezuela anerkennen? Russland und China sträuben sich dagegen, ebenso wie Deutschlands Linke. Ein Gutachten des Deutschen Bundestags scheint ihnen recht zu geben. Doch dessen Verfasser irren sich VON MATTHIAS HERDEGEN