Sally Rooney
Die irische Autorin Sally Rooney / picture alliance/dpa/Ullstein

Sally Rooneys Israelboykott - Politischer Fanatismus aus Selbstmitleid und Larmoyanz

Die Autorin Sally Rooney unterstützt die BDS-Boykott-Kampagne gegen Israel und will die Übersetzungsrechte an ihrem Roman „Schöne Welt, wo bist Du“ nicht an einen israelischen Verlag verkaufen. Das belegt politische Verbohrtheit. Denn wenn es ihr wirklich um Menschenrechte ginge: Warum sind ihre Werke auf Russisch und Chinesisch erschienen?

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Zuletzt erschien von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Alexander Grau

Sally Rooney gehört zu jenen Autoren, deren Erfolg darauf beruht, dass sie nichts zu sagen haben – das aber ausführlich. Bei ihr finden sich Dialoge wie: „Ich habe ein Eins plus, sagt er. Was hast Du in Deutsch? Eine Eins plus, sagt sie. Prahlst du? Du wirst sechshundert Punkte kriegen, oder? Sie hebt die Schultern. Wohl eher du, sagt sie.“ Mit solch überschaubarer Prosa hat sich Rooney an die Spitzen der internationalen Bestsellerlisten geschrieben.

Ihr erster Roman „Gespräche mit Freunden“ („Conversation with Friends“ im Original) erschien 2017 und galt schon vor der Veröffentlichung als Sensation: Das Manuskript der bis dato unbekannten Autorin wurde lukrativ versteigert. Das Buch verkaufte sich in der anglofonen Welt in den ersten zwei Jahren an die 78.000-mal. Das klingt nicht viel für einen Buchmarkt, auf dem von Michelle Obamas Autobiografie 3,5 Millionen Exemplare abgesetzt wurden. Doch in der Belletristik gelten 25.000 Verkäufe schon als Sensation. Rooney war die Dreifach-Sensation.

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G.Siegwart | Sa, 16. Oktober 2021 - 09:15

Wer nichts zu sagen, sagt wenigstens etwas zu Israel. "Blindwütiger" Israelhass ist auch bei Lesern zu finden. Fakten spielen keine Rolle. Es ist bizarr, wie vehement palästinensische Märchen erzählt werden. Seit 2000 Jahren lebten keine Juden in der geographischen Region Palästina. Die Juden haben den Arabern das Land gestohlen. Israel habe den größten Teil des Mandatsgebiets widerrechtlich eingenommen. Die jüdische Einwanderung habe Palästina überschwemmt. Nichts davon stimmt. Juden leben dort seit über 3000 Jahren – durchgängig. Jordanien umfasst 80% des ehem. Mandatsgebiets. Einwanderer vor 1948 haben Grundbesitz gekauft. Während der Mandatszeit hat GB jüdische Einwanderung gestoppt. Die brit. Regierung hat Attentate von Arabern auf Juden gefördert. Die muslim. Bevölkerung ist besonders im 18./19.Jh. eingewandert.
Die antiisraelischen Märchen sind willkommen. Dahinter kann der eigene Antisemitismus versteckt werden. Man gibt sich sich „antikolonialistisch“. „Israelkritik".

kritisiert? Falls ja, lesen Sie bitte Ihren Text nochmal durch. Sind mindestens 2 Fehler drin. Ist nicht schlimm.
In der Sache bin ich mit Ihnen einig, denke aber, dass auch Israel-Kritik erlaubt sein muss. Hier bestraft sich die Autorin selbst. Ihr Werk wird nun sicher auch differenzierter betrachtet und ihr fehlt das Honorar aus Israel.

Alles korrekt was Sie anführen u. kritisieren.

GB ist auch in Afrika für sehr viele Leid u. viele Kriege verantwortlich die z. T. heute noch, oder heute wieder laufen.

Ich war sehr erstaunt als ich zufällig, es war ein Brettspiel, feststellen musste, dass niemand m. Mitspieler wusste warum fast alle Grenzen in Afrika wie mit dem Lineal gezogen verlaufen.

Aber macht irgendwer GB daraus heute noch ernsthafte Vorwürfe?
Nein, aber wir Deutschen, wir sollen uns bitte jedes Jahr und auf ewig in den Dreck werfen.
Auch ich will nicht vergessen, oder verdrängen.
Aber das mit dem Huldigen, mit dem ewigen Niederknien, das darf endlich mal aufhören.

Möchte der Zahlen wegen erinnern, dass viele ehemaligen Juden zum Christentum konvertierten. Selbst Christus wurde als Jude geboren.
Mein letzter Artikel hatte es leider zu diesen Thema nicht geschafft.
Hier nur ein paar Zahlen aus den Kopf:
Nach 1945 lebten im Gazastreifen ca. 80.000 - 150.000 Menschen. 2/3 bis über 80% davon waren Christen! Maximal 20% der islamischen Anwohner wohnten in Steinhäuser ohne ELT & Wasser. Der größte Teil von Ihnen waren wandernde Nomaden.
Die sogenannte Toleranz sieht man ja auch Eindrucksvoll im Zahlenvergleich von Istanbul, was einst mal eine christliche Hauptstadt war (Konstantinopel) & da vor von den Griechen besiedelt wurde.
Aller 10 Jahre verdoppeln sich die Palästinenser & 80% der Bevölkerung sind unter 18 Jahre. Wir West-Europäer schaffen uns im Gegensatz zu Israel ab, auch wenn Frühlingsboten uns erzählen:
"Alles nicht so schlimm - wir haben alles im Griff auf den sinkenden Schiff"!
Volle fahrt voraus, wir schaffen das!

Romuald Veselic | Sa, 16. Oktober 2021 - 09:29

geklaut werden. Anderswie - am Culus vorbei. 😎

Ich zB boykottiere Sally Rooney, obwohl ich bislang von ihr nie etwas hörte o. von ihresgleichen. Ich tu das instinktiff.
Für mich sind Rooneys literarische Werke - antiliterarisch. Nicht lesbar.
Unter dem Level von Groschenromanen v. Edgar Wallace o. Tex Bradley.
Herr Grau, danke für die Warnung. Ich fühle mich in meiner literarischen Einstellung bestätigt. Ich gehöre zu Generation Norman Mailers, rückwärts Jules Verne, Jack London, Ernest Hemingway o. Raymond Chandler. J-M Simmel war auch nicht schlecht.
Fazit: "Woke" People sind für mich fremd wie die Tiefseefauna im Mariannen Graben.
Ich kaufe Produkte aus Israel, dagegen boykottiere ich türkische o. iranische Erzeugnisse. Da nordkoreanische Produkte auf dem D Markt nicht vorhanden sind, kann ich sie leider nicht boykottieren.
Dennoch langweile mich nicht.
Am liebsten würde ich nach Paraguay auswandern.😉🍻
Nice Weekend 👶🏻

Lieber Herr Vaselic,
auch wir träumen seit ein paar Jahren vom auswandern. Ohne die Einschränkungen und Unsicherheiten durch Corona, wären wir evtl. schon weg.
Ein sicheres und freies Leben ist uns wichtig. Was bietet Paraquay?

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 16. Oktober 2021 - 09:35

Eine sehr gute Analyse die leider den Einfluss der großen Medien ausgelassen hat. Ohne deren Unterstützung wäre die Bekanntheit dieser Personen deutlich geringer.

Christoph Kuhlmann | Sa, 16. Oktober 2021 - 10:16

doch was mir aufgefallen ist, "dass eine extreme Israelkritikerin ihr Buch nicht an einen israelischen Verlag verkaufen will", ist eine Aussage, die in Bezug auf Vorurteile die Alarmglocken klingeln lässt. Die Frage lautet nun, will sie generell keinen israelischen Verlag oder einen bestimmtem nicht. Zum Beispiel, weil sie ihr Buch nicht bei einem Verlag veröffentlichen will, der für Autoren bekannt ist, deren politische Meinung der ihren entgegen steht. Wenn es denn generell kein israelischer Verlag sein darf ist das schon daneben, wenn sie keine jüdischen Lektoren will - egal bei welchen Verlag - Rassismus. Die Frage ist ja auch, differenziert der Verlag nach Juden, Christen und Muslimen oder ethnischer Zugehörigkeit? Da wir gerade bei Juden sind, so wie ich diese Religionsgemeinschaft kenne gibt es wahrscheinlich auch welche bei BDS. Die Religion kann also nicht das Kriterium sein. Wenn es jedoch um die Staatlichkeit geht, trifft es ja auch Palästinenser, die an Israel leiden.

Dass es Antisemitismus auch bei manchen Juden gibt, sagt noch nichts über den Irrsinn des Antisemitismus aus. Man kann sich alles schönreden. Und dann müssen eben antisemitische Juden herhalten für den eigenen Antisemitismus. Gutes Deckmäntelchen. So offen will man dann doch nicht sein. Antisemitismus ist inzwischen allegenwärtig und "woke". Da bekommt man Beifall. Und diese "Schriftstellerin" bestimmt bei "New York Times".
By the way: Die Verkaufszahlen in Russland, China und arabischen Ländern sind bestimmt höher. Ob sie dort allerdings an "Mein Kampf" und "Die Protokolle der Weisen von Zion" herankommen, ist noch sehr die Frage. So absurd. So heuchlerisch. So eindeutig.

Christoph Kuhlmann | Sa, 16. Oktober 2021 - 10:21

Der Vergleich mit der Übersetzung ins Russische und Chinesische hinkt. Sie weigert sich schließlich nicht ihr Buch ins Hebräische übersetzen zu lassen. Kein israelischer Verlag ist vollkommen undifferenziert was die politische Ausrichtung des Verlages betrifft. Genauso wie die Sprache eines Menschen nichts über die politische Einstellung sagt. Insofern stellt eine Übersetzung in eine Sprache keine Zustimmung zur Regierungspolitik des jeweiligen Landes dar.

gabriele bondzio | Sa, 16. Oktober 2021 - 10:37

zunächst nicht Nordkorea oder den Iran?...eine gute Frage Herr Grau.
Vieleicht aus dem soziale Milieu heraus, aus dem die Autorin selbst beheimatet ist oder in dem sie ihre Chance sieht ihr Buch optimal zu verkaufen.
Bei letzterem würde auch das herbei schreiben einer großartigen Leistung/Buch passen.
Feindbilder sind so eine Sache, sie treffen nie pauschal den Kern (hier "Menschenrechte). Sie stabilisieren sich nur in Gruppenidentitäten und tragen somit wesentlich zum Erhalt von Machtstrukturen bei.
Im groben Umriss, wird ja nur ein Sündenbock gegen den anderen ausgetauscht.
Ein universelles Menschenrecht aus den heutigen Zustand der Welt (geistig und materiell) abzuleiten, ist gänzlich unmöglich. Die größten Schreihälse dieser Forderung würden als Erste kapitulieren. Wenn wirklich an ihren ureigenen Privilegien gefeilt würde.

Karl-Heinz Weiß | Sa, 16. Oktober 2021 - 11:11

Das Phänomen ist nicht neu-erinnert mich an die Jugendzeit von Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof. Hauptmerkmal: das völlige Ausblenden der Gegenposition (aktuell: Iran, China, Russland). Vielleicht sollte die Autorin ihr Schreibtalent besser dafür verwenden, den irischen Konflikt zu beleuchten. Aber das ihr offenbar zu mühsam-eindeutige Feindbilder sind einfacher.

Kristine Pews | Sa, 16. Oktober 2021 - 11:16

Wenn Sally Rooney die BDS-Boykott-Kampagne gegen Israel unterstützt, kann man das kritisieren. Aber ihr vorzuschreiben, sie solle dann ihre Bücher nicht auf chinesisch oder russisch erscheinen lassen oder sie soll das und das auch noch kritisieren, weil sonst diese Kritik nicht berechtig ist, das finde ich abwegig.

Wolfgang Z. Keller | Sa, 16. Oktober 2021 - 14:36

In reply to by Kristine Pews

Dieses von Ihnen kritisierte, in meinen Augen uralt-kleinkarierte Argument erinnert mich an die Empörten der Spätsechziger u.f. auf die öffentliche Kritik von Studierenden an den z.T. postnazihaften Zuständen und Gepflogenheiten in etlichen BRD-Staatsorganen und an manchen Universitäten: "Dann geht doch rüber, wenn´s euch hier nicht passt!" Dieser Kindergartenstil erfreut sich anscheinend auch heute noch einiger Beliebtheit.

Lisa | Sa, 16. Oktober 2021 - 14:45

In reply to by Kristine Pews

... hat ihr das niemand, vor allem Herr Grau nicht. Es gilt aber zu fragen, warum sie offenbar mit zweierlei moralisierendem Maß mißt. Und warum sie nicht realisiert, dass am 'Leid der Palästinenser" zum weitaus größten Teil die Palästinenser selbst schuld sind, indem sie der Hamas die Stange halten.

Günter Johannsen | Sa, 16. Oktober 2021 - 12:55

Linke halten sich für den Mittelpunkt des Universums. Alle, die nicht denken wie sie, sind überfordert & dumm. Das ist die Kommunistische Methode. Die war an Arroganz nie zu überbieten. Das „überforderte“ Volk muss auf den richtigen Weg gebracht werden … notfalls mit Gewalt! Dahinter versteckt sich der Grundgedanke: das Volk ist dumm und unmündig, deshalb muss ich es zu seinem Glück zwingen! Und damit bei Kindern und Jugendlichen begonnen werden. Die lassen sich am einfachsten manipulieren! Die gewissen SED-Erben zielen heute auf den totalen Systemwechsel hin zu DDR 2.0. Dass der Souverän 1989 anders entschied, interessiert die GenossInnen nicht. Die Israelfeindlichkeit steckt ihnen in den Genen: ihr großer Vordenker Marx war ein heftiger Judenhasser.: "Welches ist der weltliche Grund des Judenthums? Das praktische Bedürfnis, der Eigennutz. Welches ist der weltliche Kultus der Juden? Der Schacher. Welches ist sein weltlicher Gott? Das Geld." Die Chinesen mögen das lesen - ich nicht!

Klaus Funke | Sa, 16. Oktober 2021 - 13:28

Ich kann weder mit dem Artikel noch den Kommentaren oder der in Rede stehenden irischen Autorin etwa anfangen. Eine typische Phantom-Diskussion. Ich kenne die Autorin nicht, habe noch nie von ihr gehört oder irgendetwas gelesen und werde es auch nicht. Habe genug mit (noch) ungelesenen deutschen Autoren zu tun. Und das deutsche Verlagswesen?! Mein Gott, das ist inzwischen so durchideologisiert, dass ich wieder bei den Klassikern angekommen bin. Und da habe ich bis an mein Lebensende zu lesen, ohne mich zu langweilen. Also geht mir bitte mit solchen Sumpfblüten wie dieser Sally Rooney vom Acker. Brauch ich nicht, will ich nicht, das kann weg... gibt es für CICERO nicht wichtigere Themen????

Brigitte Miller | Sa, 16. Oktober 2021 - 14:34

"Gespräche mit Freunden", gar trostlos, aber ich bin nicht das erste Mal auf die Lobhudeleien in den entsprechenden Medien herein gefallen.

Bernd Muhlack | Sa, 16. Oktober 2021 - 15:34

„Ich habe ein Eins plus, sagt er. Was hast Du in Deutsch?
Eine Eins plus, sagt sie. Prahlst du? "

Das erinnert mich an Dialoge bei DERRICK!
"Harry, wie heißt du eigentlich mit Vornamen?"
"Harry, Stefan. Und du Stefan?"
"Stefan, Harry!"
"Stefan?"
"Ja Harry!"

"Hier wohnt also Dr. Brock!"
"Ja Stefan, hier wohnt Dr. Brock!"

Das ist so grenzdebil, dass es schon wieder genial ist!

Wurde diese BDS-Debatte nicht auch im BT geführt?
Soweit ich erinnere auf Antrag der LINKEN!
Man müsse diese Bewegung unterstützen.

Was hier in D inzw. wieder in Bezug auf Israel möglich ist, ist eigentlich unvorstellbar.
Auch hier gilt wieder der heuchlerische Grundsatz:
wenn zwei das Gleiche tun ist es nicht Dasselbe!
Diese eher nichtsnutzige Diskussion ob Einzeltäter oder im radikalen Kontext handelnd.
Jeder findet die ihm geneigten "Erklärer".

Vor einigen Monaten tobte ein exorbitanter Shitstorm gegen J.K. Rowling; sie sagte etwas "Falsches" in Bezug zu einer Minderheit.

Hier läuft gewaltig etwas schief!

Gerhard Lenz | Sa, 16. Oktober 2021 - 18:12

mit Ihren Büchern augenblicklich weltweit Erfolge. Ansonsten würde es wohl kaum jemanden interessieren, ob und in welche Sprachen ihre Bücher übersetzt werden.

Nun kann man Ihre Denkweise tolerieren oder auch kritisieren; es bleibt jedoch der Autorin vorbehalten, zu entscheiden, was mit ihrem Werk passiert.

Was ein paar deutsche Wutbürger oder ein Philosoph mit Seitenneigung darüber denken, ist letztlich egal. So wie es unerheblich war, als vor kurzem die in der rechten Szene fest verankerte Ingrid Maron hier gefeiert wurde.

Man darf aber davon ausgehen, dass Frau Rooney im Gegensatz zu Maron auch in Deutschland recht erfolgreich sein wird.

Wer darin intellektuelle Verödung sieht, oder - wie ein dafür bekannter Forist hier irrlichtert - gar Verbeugung vor der SED - darf sich in seinen völkisch-bereinigten Elfenbeinturm zurückziehen.

Alle anderen mögen Frau Rooneys Buch genießen, und das möglichst unvoreingenommen.

Ernst-Günther Konrad | Sa, 16. Oktober 2021 - 19:42

Jedenfalls hat diese Frau ihre Texte für die einfältigen, meist bildungsfernen und der einfachen Sprache verhafteten Klientel geschrieben. Ich denke mal, dass komplizierte und tiefgründigere Texte weder von der Autorin formuliert werden können noch für ihre Leserschaft verständlich wäre. Eigentlich sollte Israel froh sein, dass deren Bücher dort nicht verkauft werden. Da bleibt den meisten etwas erspart, soweit sie es nicht im Netz im Ausland einkaufen. Ob allerdings der gemeine Israeli chinesisch oder russisch spricht? Naja, gibt es ja auch in Englisch. Soll sie doch ihre Bücher in China, Russland und anderen Staaten in Landessprache anbieten. Ob China das überhaupt gestatten wird und ob sich die russische Landbevölkerung darin wieder findet. Da ich die Frau und ihre Bücher nicht kenne, weiß ich letztlich nicht, ob sie nur kritisch über Israel schreibt oder antisemitisch angehaucht ist. In jedem Fall eines ist sicher. Ich werde ihre gehypten Werke nicht lesen. Danke für die Warnung.

So geht das also. "Kenne ich nicht - also weg damit!"

Unsere selbsternannte literarische Autorität weiß sogar, dass Frau Rooney für bildungsferne Schichten schreibt, obwohl er zugibt, nie ein Wort von ihr gelesen zu haben. Mehr noch: Der gleiche Forist scheut sich nicht, laufend aus der "Bild-Zeitung" und ähnlichen "anspruchsvollen" Quellen zu zitieren!

Reicht schon.

Ich wiederhole, was ich bereits in einem Kommentar schrieb, der mal wieder im Cyber-Reißwolf landete - Rassismusvorwürfe und die üblichen Bezüge zur DDR 2.0 sind dagegen offensichtlich unverdächtig...:

Man kann zu Frau Rooneys Handeln (oder Nichthandeln) stehen wie man will. Letztendlich steht es ihr jedoch frei, wie jedem anderen Autor auch, zu entscheiden, was mit ihrem Werk passiert.

Mal sehen, ob die gleichen Herrschaften, die sich über Frau Rooneys verweigerte Übersetzung echauffieren, es schaffen, eine "Gegenmeinung" zum Rooney-Bashing zuzulassen...

Brigitte Simon | Sa, 16. Oktober 2021 - 20:35

Wurde dieser Brief auch von Greta Thunberg unter-schrieben? Das ist aber auch das einzigste in Alexander Graus´ Artikel. Was für eine Cicero-Platt-form. Alexander Grau bedauert allerdings Rooney´
politisches Engagement. Sieunterstützt die BDS-Kampagne gegen Israel... Sie befindet sich damit in großer Gesellschaft Greta Thunbergs. Focus, Welt, Zeit online...schrieben "Nicht übersehen werden darf, daß Deutschland die häßlichste Seite Thun-bergs akzeptiert. Vor wenigen Monaten mißbrauchte Greta Thunberg ihre Prominenz. Auf dem weltweiten Instagram-Kanal von FFF verbreite-te sie Haßbotschaften gegen Israel und unterstützt
den BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktio-nen). Haß gegen Israel. Tja, Herr Grau, vielleicht ein weiterer überflüssiger Artikel?
"Politischer Fanatismus ....". Ich lese diesen nur noch diagonal. Am besten - um nicht doch rückfällig zu werden - lese ich "Soweit die Füße tragen".

Brigitte Simon | So, 17. Oktober 2021 - 20:33

In reply to by Fritz Elvers

Wird gemacht lieber Herr Elvers. Danke für Ihren Vorschlag. Aber um up to date zu sein oder zu bleiben, knöpfe ich mir Heinrich von Kleist´ Penthesilea-Drama vor. Bei ihm geht es um die rasende A.... Ach, lesen Sie lieber selbst!
MfG

Zusatz

Diese fanatische, gefährliche Aktivistin Greta Thunberg erhält Unterstützung unserer Regierung. Sie wird hofiert von den linken GRÜNEN, Baerbock wird wie ein Popstar empfangen, Scholz twitterte mehrmals "danke Greta , daß du gekommen bist". Laschet spricht Lobeshymnen. Trotz Thunbergs Beschimpfungen weltweit
"Deutschland ist einer der größten Klimaschänder" vor dem Reichstag, dem Hohen Haus Deutschlands. Das sind die Nährböden für fanatische zerstörerische Aktivisten
der regierungstauglichen GRÜNEN. "Was aber irritiert, ist die politische Verbohrtheit, der latente Fanatismus" ginge es um Menschenrechte" schreibt Alexander Grau. Die Welt verneigt sich, die deutschen Politiker fallen auf die Knie.
Ein Sesam öffnet sich für geschäftstüchtige Aktvistinnen a`la Thunberg, Rooney...

Zusatz

Diese fanatische, gefährliche Aktivistin Greta Thunberg erhält Unterstützung unserer Regierung. Sie wird hofiert von den linken GRÜNEN, Baerbock wird wie ein Popstar empfangen, Scholz twitterte mehrmals "danke Greta , daß du gekommen bist". Laschet spricht Lobeshymnen. Trotz Thunbergs Beschimpfungen weltweit
"Deutschland ist einer der größten Klimaschänder" vor dem Reichstag, dem Hohen Haus Deutschlands. Das sind die Nährböden für fanatische zerstörerische Aktivisten
der regierungstauglichen GRÜNEN. "Was aber irritiert, ist die politische Verbohrtheit, der latente Fanatismus" ginge es um Menschenrechte" schreibt Alexander Grau. Die Welt verneigt sich, die deutschen Politiker fallen auf die Knie.
Ein Sesam öffnet sich für geschäftstüchtige Aktvistinnen a`la Thunberg, Rooney...

Günter Johannsen | Di, 19. Oktober 2021 - 12:54

für grün-linke Zwangsweltverbesserer, die den von SED-Erben gewünschten Systemwechsel wollen? Wie sehr und folgenschwer sich dieses Klientel irrte, zeigt die Geschichte: Sexuelle Befreiung von Kindern in den berüchtigten linken Kinderläden, an denen diese nun Erwachsenen noch heute leiden; Zerstören und Abschalten von AK-Werken; Greta-Vergöttlichung; grün-rote Diktatur wird angestrebt; Verblendung und Verführung von Minderjährigen, weil es bei den denkenden Erwachsenen nicht funktioniert! Ich habe den Eindruck, dass die nie Erwachsen-Werden-Wollenden in unseren Breitengraden dominieren und von den meisten Medien - besonders den Öffentlich Rechtlichen - bevorzugt in Szene gesetzt werden. Machen die Medien heute die Politik? Sitzen in den Führungsebenen der Medien-Schaltzentralen 68er Linke, die sich damals den "Marsch durch die Institutionen" geschworen hatten? Die SED und deren MfS diese finanzierte diese "Menschenfreund*innen". Auch Ulrike Meinhof stand in Lohn und Brot der SED!

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