Ferda Ataman
Ferda Ataman, Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes / picture alliance

Neue Grundordnung für Arbeitnehmer der katholischen Kirche - Ferda Ataman bedient antikirchliche Reflexe

Ferda Ataman bezeichnet die Änderungen der Grundordnung zum kirchlichen Arbeitsrecht, die die Bischöfe vorgelegt haben, als „einen ersten, zu zögerlichen Schritt“ zu einem besseren Schutz kirchlicher Mitarbeiter vor Diskriminierung. Daraus spricht eine Hermeneutik des Verdachts gegenüber den Kirchen, die von ärgerlichem Ressentiment geprägt ist.

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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Die Katholische Kirche hat ihre Grundordnung geändert. Künftig darf Beschäftigten bei der Caritas oder den Bistümern nicht mehr gekündigt werden, wenn sie in ihrer persönlichen Lebensführung nicht den Idealen der Kirche entsprechen. Das ist ein überfälliger Schritt, weil die bisherige Praxis teilweise zu stark in die persönliche Lebensführung eingegriffen hat. Doch dass sich nun die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes mit ihrer Kritik einschaltet, ist übergriffig und falsch. Ferda Ataman verkennt den Grundcharakter unseres Gemeinwesens, dass der Staat in Deutschland keine moralische Allzuständigkeit hat. Und das ist gut so. 

Die Katholische Kirche ist offenbar für die Antidiskriminierungsbeauftragte des Bundes ein geradezu naheliegendes Betätigungsfeld. Die Institution beherrscht mit ihrem Missbrauchsskandal die Schlagzeilen. Durch schreckliche Taten und eine zunächst schleppende Aufarbeitung hat sie massiv Vertrauen verspielt. Teilweise ist die Gemeinschaft von rund 20 Millionen Gläubigen in Deutschland derart zum Gespött geworden, dass Mitglieder massenhaft ihre Kirche verlassen. Doch noch ist es zu früh, sie zum Abschuss freizugeben. Beide Kirchen gemeinsam tragen mit ihren Mitgliedern (!) wesentlich zur Lebendigkeit unseres Gemeinwesens bei. Deswegen läuft auch die Kritik von Ferda Ataman ins Leere.

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Markus Michaelis | Sa., 26. November 2022 - 14:32

das Problem. Menschen und Gruppen haben Ressentiments, das wird man nicht ganz abstellen können, und Demokratie ist dazu da, die verschiedenen Ressentiments in geordneten Prozessen zu gemeinsam akzeptierten Entscheidungen zu bringen. Das ist nicht immer schön, aber pragmatisch-menschlich-demokratisch.

Immer mehr Probleme als Diskriminierungsproblem (Menschenfeindlichkeit etc.) aufzufassen, macht Demokratie schwierig, weil man über Diskriminierung (Menschenfeindlichkeit etc.) eigentlich nicht diskutieren und verhandeln kann - genau das soll ja auch dieser Politikansatz bewirken.

Das ist spitz formuliert - natürlich hat jede Gesellschaft auch ihre unantastbaren moralischen Werte (die sich mit der Zeit dann doch immer ändern). Ob unsere Gesellschaft heute positiv ihre Werte vertritt oder zu starr geworden eher ins Undemokratische abgleitet, mag jeder für sich entscheiden.

Markus Michaelis | Sa., 26. November 2022 - 14:41

Ich war im Prinzip auch immer gegen eine zu große gesellschaftliche Macht der Kirchen und fand es nicht gut, wenn Kirchen in ihren sehr breiten, staatlich unterstützen Funktionen (Caritas etc.) zu enge Vorschiften für die Mitarbeiter durchsetzen.

Aber keine Einstellung ist absolut, alles ist in einem großen Fluss gegenseitiger Abwägungen.

Wenn hier die Kirchen so kritisiert werden, müsste man dann nicht auch kritischer auf den heute immer größer gewordenen Bereich der "Demokratieförderung" im weiteren Sinne schauen: Parteistiftungen, Medienfördreung, unzählige NGOs und Vereine etc. bekommen viel Geld und füllen gesellschaftliche Funktionen: müssten die nicht auch kritischer begleitet werden, wie offen sie für Mitarbeiter veschiedenster Richtungen sind, oder wenn Mitarbeiter ihre Einstellungen ändern?

Enka Hein | Sa., 26. November 2022 - 14:44

... Fehlgriff.
Die redet viel dummes und wirres Zeug oder meint es Kraft ihres Amtes tun zu müssen.
Sie sollte Mal beim Islam verweilen, damit hätte sie auf Jahre genug zu tun.
Aber dazu fehlen die entsprechenden Cojones.
Frau Heim zitierte einen Satz: "Die Faulenzer sind die eigentlichen Wohltäter der Menschheit- wenn man bedenkt, wie viel Unheil allein durch Nichtstun verhindert worden ist"
Aber leider haben diese Faulenzer nun schon seit Jahren doch ein Betätigungsfeld gefunden. In der linksgrünen Politik.
Nun werden solche Leute wie Ataman vom "Wohltäter durch Nichtstun" zum zerstörerischen Tsunami durch Einsatz ihrer unterdurchschnittlichen Fähigkeiten. Neudeutsch Lowperforming.
Aber in Bezug auf die Kirche hält sich mein Mitleid in Grenzen.
Die war bestimmt auch komplett
Entzückt das diese Lichtgestalt mit nichteuropäischen Wurzeln dieses Amt übernimmt.
Und solange die Kirchen eher den Islam durch Schlepperdienste unterstützen.
Solange haben sie es nicht anders verdient.

"Nun werden solche Leute wie Ataman vom "Wohltäter durch Nichtstun" zum zerstörerischen Tsunami durch Einsatz ihrer unterdurchschnittlichen Fähigkeiten. Neudeutsch Lowperforming." Da stimme ich ihnen voll zu, liebe Frau Hein
Was die evangelische Kirche in Deutschland betrifft (Genosse Bischof Heimlich Bedford-Strohm), so sollte man nicht von DER Kirche sprechen, sondern von der irregeleiteten Kirchenleitung, die sich zum Gürtel fremder Hosen gemacht hat ... zum Ärger der Gläubigen, die in mehreren Austrittswellen ihren Unmut Luft gemacht haben!

.....werter Herr Johannsen.
Der Fisch stinkt immer vom Kopfe her.
Meine Zwangsgebühren habe ich dem größten Bistum schon vor Jahren entzogen.
Aber Nichtsdestotrotz gibt es viele Priester, gerade auf dem Land, mit mehrere Gemeinden managen müssen. Also gute Basisarbeit leisten. Aber dann kommt ein BS oder Woelki und redet linksgrünes Gedankengut und will seine Schäfchen erziehen.
Aber die Zeiten sind vorbei.
Grünen Ökofaschismus in der Kirche ist Out.
Deshalb bleibt nur die Flucht.
Mit der finanziellen Flucht muss ich nicht zwangsläufig auch meinen Glauben aufgeben.
Schönen Start in die neue Woche.

Günter Johannsen | Sa., 26. November 2022 - 15:05

Mit dieser Frau Atman wurde der Bock*in zum Gärtner*in gemacht ... oder deutlicher: eine
rassistische Christenverächterin wurde bevollmächtigt, das Christentum aus Deutschland endgültig zu entfernen! Wird nun künftig der Islam zur Staatsreligion?
Ich weiß, ich übertreibe, aber durch Zuspitzung wird deutlich, was ich meine: Einer Frau, die den Palästinensern in ihrer Judenfeindlichkeit entgegen gekommen ist, wird man ein solches (hochbezahltes) Amt nicht überlassen dürfen. Oder ist es den Grün-Roten schon ganz recht so? Ich jedenfalls bin DAVON überzeugt!
Denn wir pöösen Christen haben doch das Lebenswerk der Kommunisten - die DDR-Diktatur - zerstört. Doch dieses haben die Genoss*?*innen schon selbst übernommen mit Korruption, ihrer Macht- und Geldgier, Meinungsterror und Mord und Todschlag an den Grenzen und in Verhören und im Knast bei der Stasi! FDP, wie lange wollt Ihr noch Steigbügelhalter der Kommunisten bleiben? Macht dem Spuk jetzt endlich ein Ende!

Naja, ich finde Ataman schon als sehr speziell. Eine Muslima als Kontrolleurin der Kirche, das hat schon was. Was würde Ataman eigentlich sagen, wenn ein Christ (mit einem entsprechenden Amt natürlich) mal islamische Einrichtungen hierzulande unter die Lupe nimmt und dann kraft seines Amtes versucht, gegebenenfalls Änderungen durchzusetzen? Ich denke da an die auch hier im christlichen Deutschland übliche Scharia und ihre Vollstrecker ...

Ingo frank | Sa., 26. November 2022 - 15:10

bezahlte Jobs gibt.
Nur nebenbei, wenn ich bei der Kirche angestellt bin und trete aus, ist das meine persönliche Entscheidung, wenn ja wenn die Kirche nicht mein Arbeitgeber ist, dann sehe ich den Sachverhalt so, dass ich mich quasi selbst entlassen bzw. selbst gekündigt habe. Wozu braucht’s diese Person. Wenn die Kirchenmitgliedschaft Bedingung im AV ist, es zwingt niemand dort zu arbeiten, dann ist das so. Das ist reines Arbeitsrecht und keine Diskriminierung. Aber die Dame benötigt wohl einen Nachweis ihrer Daseinsberechtigung?
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Karl-Heinz Weiß | Sa., 26. November 2022 - 15:29

Leider muss ich dem Autor widersprechen: die Katholische Kirche ist seit langem keine Gemeinschaft der Gläubigen mehr, sondern "hält aus Gewohnheit zusammen" (wie ein jahrhundertealtes Fachwerkhaus). Die GRÜNEN sind die moderne Form der Gemeinschaft der Gläubigen. Deshalb kann ich Boris Palmer nur empfehlen, sich im Parteiausschlussverfahren künftig von Frau Ataman vertreten zu lassen. Dann hätte auch sie ein sinnvolles Betätigungsfeld.

Hans Jürgen Wienroth | Sa., 26. November 2022 - 16:08

Muss man (den christl.) Glauben und (diese moderne) christl. Kirche als Einheit sehen? Kirchenfürsten, die das Kreuz abnehmen, sich für eine andere Religion einsetzen, Politik machen, statt Bibelinhalte zu verkünden, all das hat wenig mit dem Christentum zu tun. Es verstört die Gläubigen und ist ggf. mit ein Grund für deren Entfernung von der Institution Kirche. Trotzdem geschieht vieles in den sozialen Einrichtungen der Kirche aus dem christl. Glauben heraus. Wird die Welt ohne Glauben besser, wie viele Linke propagieren?
Frau Ataman kritisiert das neue Kirchenrecht wegen zu wenig Freiheiten. Sie sollte sich lieber darum kümmern, dass der „Austritt“ aus dem Islam ohne Lebensgefahr möglich wird, schließlich vererbt sich diese „Mitgliedschaft“ mit Geburt. Die Ausweitung der Toleranz des Islam mit seinem Allmachtsanspruch ggü. anderen Religionen wäre ein weiteres Feld.
Ist es überraschend, dass gerade Muslime*a Kritik an der christl. Kirche üben? Wo bleibt die Toleranz ihrer Religion?

Gerhard Lenz | Sa., 26. November 2022 - 16:17

Quadratur des Kreises sehen wir hier, vorgeführt von Herrn Resing.

Selbst nach mehrmaligem Lesen ist mir nicht klar, WARUM der Kirche nach wie vor Sonderrechte zustehen sollten. Wegen der Erfahrungen aus der Zeit der Nazi-Dikatatur? Als sich Hitler und Kirchenfürsten einigten, und man z.B. den automatischen Kirchensteuereinzug absegnete?

Erstaunliches lese ich hier: Die Kirche ist einer der größten Arbeitgeber (das muss sie nicht sein, auch Wohlfahrtsverbände könnten Aufgaben übernehmen), aber wird nicht, wie alle anderen Arbeitgeber der Republik, in die Pflicht genommen, Persönlichkeitsrechte des Einzelnen zu respektieren? Dafür ist der Arbeitnehmer über sein Arbeitsverhältnis hinaus (!!!) jedoch verantwortlich, und zwar gegenüber einer Institution -die ja gar keine ist - sondern was bitteschön? Eine Gemeinschaft Gläubiger, im rechtsfreien Raum angesiedelt, weil religiös?

Das geht sehr stark in Richtung Gottesstaat - wo die Religion eben eine gewisse Unantastbarkeit besitzt.

Günter Johannsen | So., 27. November 2022 - 13:59

Antwort auf von Brigitte Miller

Die islamitische Ideologie ist der Kommunistischen doch sehr ähnlich: Andersdenkende/gläubige werden im Kommunismus "Zersetzt" (sprich: ausgelöscht!) ... und im Islam (Sure 9 Vers 5) „Erschlagt die Frevler, wo ihr sie findet“ Kennen wir doch Amri-Anschlag Weihnachtsmarkt Berlin !

Wer religiöse Dominanz ablehnt, der befürwortet also eine islamischen Gottesstaat! Solche erstaunlichen Erkenntnisse können nur aus der Wutbürgerecke kommen.

Da, wo man/frau weiß dass jeder, der nicht für die AfD trommelt, automatisch ein Kommunist ist, nicht wahr, Herr Johannsen?

Denn wo Sie auftreten, sind Kommunisten NIE weit.

Ich frage Sie aber nochmals:

Wenn Ihre kirchlichen Kollegen in Leipzig gegen Pegida, AfD & Co "2022 ist nicht 1979" plakattieren, sind das dann auch alles Kommunisten?

Wo Sie doch jetzt so entschlossen und kämpferisch für Ihre AfD-Freunde eintreten, also jene, die einem Putin zujubeln, der seinerseits beste Verbindungen zum fundamentalistischen Mullah-Regime im Iran hegt?

Selbstverständlich erwarte ich von Ihnen keine Antwort. Die Zeiten, in denen Sie eine hätten geben können, sind wohl lange vorbei.

Irrsinn: Eine Frau, die Deutsche „Kartoffeln“ nannte, soll jetzt Rassismus bekämpfen. Ahmad Mansour kritisiert die designierte Antidiskriminierungsbeauftragte Ferda Ataman scharf: Ataman ist eine totale Fehlbesetzung! Mit ihr werden die Diskriminierungsprobleme in unserem Land nicht bekämpft, sondern einfach nur verschoben - durch die Herabwürdigung neuer Gruppen: Alte weiße Männer, Menschen mit eigener Meinung, Deutsche Kartoffeln. Eine Rassistin soll Rassismus bekämpfen? Das ist pure grün-linke Methode „haltet den Dieb“!
https://www.focus.de/politik/deutschland/kolumne-von-ahmad-mansour-ferd…

Bernhard Homa | Sa., 26. November 2022 - 16:18

Unabhängig davon was man von Frau Ataman – die generell wohl besser daran täte, in der Öffentlichkeit gar nichts mehr zu sagen – hält: Der Autor Resing lässt in seiner Betrachtung außer Acht, dass die christlichen Kirchen in Deutschland massiv von öffentlichen Geldern profitieren. Und dies nicht nur wegen der ganz überwiegend staalich/kommunal finanzierten sozialen Einrichtungenm (die Resing so lobend hervorhebt), sondern auch – und noch immer! – durch die Staatsleistungen als Kompensation für die Säkularisationen von 1803 (!), obwohl diese Leistungen an sich schon längst abgelöst sein müssten. Es verträgt sich halt schlecht, einerseits Autonomie und Religionsfreiheit wie eine Monstranz vor sich herzutragen, dann aber beim Steuergeld gerne die Hand aufzuhalten.

Oder kurz: wer fremdes Geld annimmt, muss eben akzteptieren, das ihm reingeredet wird

Sabine Lehmann | Sa., 26. November 2022 - 16:22

Nun, die Kirchen in Deutschland haben doch längst den Pfad der Religiosität verlassen und wandeln auf den Spuren unserer Regierung. Als verlängerter Arm staatlichen Handelns predigen sie von ihren Kanzeln und youtube-Kanälen schon lange nicht mehr nur Gottes Lehre u. die 10 Gebote. Nein, sie haben die Liste der 10 Gebote um einiges verlängert, was ihrer Gesinnung nach "gut" zu den Direktiven aktueller Politik passt.
Als da wären:
11. Gebot: Du sollst dich nicht waschen.
12. Gebot: Du sollst nicht den Waschlappen und die Solaranlage deines Nachbarn begehren(seine Frau aber auch nicht, bitte).
13. Gebot: Du sollst sparen und frieren, damit sich andere Waffen kaufen können.
14. Gebot: Du sollst nicht selbstständig denken, sondern nur selbstständig deine Steuern zahlen.
15. Gebot: Atomkraftwerke sind das Werk des Teufels. Du sollst sie meiden wie der Satan das Weihwasser.
16. Gebot(bin gleich fertig): Du sollst das Wort Roberts, Annalenas und Ricardas preisen und nicht hinterfragen.
Amen

Sie haben soagar das Gebot der ,,Nächstenliebe" neu gefaßt:
Impfe deinen Nächsten wie dich selbst!!!
ÄÄÄÄÄÄh, ,,Impfen ist Nächstenliebe"(kein Witz;DLF-Interview mit der dunnemals neuen EKD-Ratsvorsitzenden Kur(z)sch(l)us) - ein Schnellschuß???
Nein, mit Bezug zu anderen Foristen: Bei den ,,Christlichen Kirchen" handelt es sich m.E. mittlerweile um ehemalige ,,glaubensfundierte" Organisationen, die nach Verlust ihres ,,Guten Glaubens"-und immermehr(Kirchensteuern zahlenden) Gläubigen -, ihr Heil bei den weltanschauenden NGOs, mit ihrer staatlichen Alimentierung, suchen. So kommen sie-wie man im Fußball früher taktierte(geht das da heute immernoch so?!)- ,,hintenrum" zum (Tor-) Schuß,ääh... Steuergeld der -im doppelten Wortsinn- ausgetreten gläubigen- u. sogar ungläubigen Steuerzahler. Es dürfte auch Frau Ataman gefallen wie tief sie sich dabei bücken- Inshallah, denn Gott ist groß und Jesus war einer seiner Propheten?!

Ernst-Günther Konrad | Sa., 26. November 2022 - 17:58

Ist ja ganz nett Herr Resing, dass Sie der Kirche zur Seite springen. Ich halte die Kritik gerade aus den Reihen von grünen Politikern ohnehin für Heuchelei pur. Doch haben beide Kirchen in D schon lange versagt und sich derart politisieren lassen, dass Ihnen das neben ihren eigenen Skandalen jetzt um die Ohren fliegt. Kirchen sind Sekten, die vereinsmäßig geführt werden, wenngleich die Kirchensteuer eben kein freiwilliger Vereinsbeitrag ist, sondern aufgrund seiner geschichtlichen Hintergründe vom Staat zwangseingezogen werden, so ein Mitglied nicht ausgetreten ist. Es braucht nicht einer Frau Ataman oder einer Frau Kaddor, die den Kirchen den "Gnadenstoß" versetzen. Den verpasst sich die Amtskirche selber, sieht man sich die unehrliche und inkonsequente Missbrauchsaufklärung an, den Missbrauch von Kirchengeldern bei Prunkbauten, wie in Limburg oder der Beihilfe zur illegalen Einreise via Seawatch und andere Schlepperorganisationen. Und auch der synodale Weg, wird da sein Übriges tun.

Kai Hügle | Sa., 26. November 2022 - 21:32

Bestimmte Personen werden in schöner Regelmäßigkeit durch die Cicero-Arena getrieben, wo man sich dann an ihnen abarbeiten kann/darf/soll.
Der Erkenntnisgewinn solcher Artikel geht gegen Null, aber vermutlich ist das auch gar nicht der Anspruch der Autoren.
Ob Ataman anti-kirchliche Reflexe stärker bedient als der eine oder andere Kirchenmann, sei mal dahingestellt..

"… Bestimmte Personen werden in schöner Regelmäßigkeit durch die Cicero-Arena getrieben, wo man sich dann an ihnen abarbeiten kann/darf/soll..."

Aber Herr Hügle, wenn bestimmte Personen regelmäßig Anlass dazu geben, MUSS man sich an denen abarbeiten, das ist doch unabdingbar. Wenn Herr Höcke regelmäßig Mist bauen würde und ich würde so einen Kommentar wie Sie dazu abgeben, wenn der durch den Kakao gezogen wird, dann würden Sie mir mit Recht das Gleiche vorwerfen.
Also bitte schön ruhig weiteratmen. Ich nehme doch stark an, Sie stimmen mir (uns) zu, daß Ataman eine krasse Fehlbesetzung ist und für ihren abscheulichen Murks kritisiert werden muss.