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Leiter einer Bildunsstätte, die mit Anne Frank außer dem Namen wenig gemein hat: Meron Mendel / dpa

Bildungsstätte Anne Frank - Unheilige Allianzen

Die „Bildungsstätte Anne Frank“ zählt zu den größten Bildungseinrichtungen Hessens. Doch wo es eigentlich um die Sensibilisierung für Antisemitismus gehen sollte, wird zugleich die aggressivste Variante des gegenwärtigen Antisemitismus hofiert: Der Verein schließt Bündnisse mit Organisationen aus dem Aktionsfeld der antisemitischen Muslimbruderschaft.

Autoreninfo

Sara Rukaj lebt in Frankfurt am Main und beschäftigt sich als freie Autorin mit Antisemitismus, Ideologiekritik und Literatur.

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Das in ihrem Amsterdamer Versteck von der Gestapo aufgespürte und 1945 auf einem langen Leidensweg im KZ Bergen-Belsen ermordete Mädchen Annelies Marie Frank avancierte zur Symbolfigur gegen mörderische antisemitische Gewalt. Umso höher ist die Erwartung an Institutionen, die über die Geschichte der Judenverfolgung aufklären und sich dazu des Namens „Anne Frank“ bedienen. Es wird darauf vertraut, dass keine Kooperationen mit antisemitischen, islamistischen oder rassistischen Gruppen stattfinden. Die in Frankfurt am Main beheimatete „Bildungsstätte Anne Frank“ scheint sich dahingehend aus der Rechnung zu nehmen, denn seit etwa drei Jahren kooperiert sie mit Organisationen aus dem Umfeld der islamistischen Muslimbruderschaft.

Bevor die 1997 gegründete Jugendbegegnungsstätte 2013 in „Bildungsstätte Anne Frank“ umbenannt wurde und sich fortan dem pädagogischen Kampf „gegen rechts“ verschrieb, war sie nur eine regionale Größe. Der Schwerpunktwechsel ging mit einem raschen Anstieg der Fördergelder und einem sprunghaft wachsenden wie wechselnden Mitarbeiterstab einher. Die „Bildungsreferenten“ und „Trainer“ der Bildungsstätte ziehen seither durch Schulen und Unternehmen, Kooperationen reichen bis hin zum hessischen Finanzministerium. Derweil präsentieren sich Meron Mendel, der amtierende Direktor, und Saba-Nur Cheema, die pädagogische Leiterin, in nationalen Medien wie ZDF, taz und FAZ bis zur Bundeszentrale für politische Bildung als Moderatoren der Integrationsdebatte. Vergangenes Jahr wurde Cheema von Bundesinnenminister Seehofer in den „Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit“ berufen. Parallel zur Umbenennung verlagerte man den Schwerpunkt von der kritischen Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und dem Gedenken an die Opfer der Schoa auf gängige antirassistische Sujets: „Empowerment“ gegen jedwede Form der Diskriminierung und Kampf dem „antimuslimischen Rassismus“.

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Christa Wallau | So, 28. November 2021 - 12:25

Wie hier Muslime versuchen, an die in aller Welt bekannte deutsche Schuldkultur gegenüber den Juden "anzudocken", um ihr ganz eigenes Ding auf diese Weise durchzuziehen, das ist derart
perfide, daß man erst mal schlucken muß.

Herzlichen Dank an Frau Rukaj, daß sie diesen
skandalösen Vorgang (= Muslime schlüpfen in die Opferrolle der Juden, um daraus Profit für sich zu schlagen) hier beim CICERO in aller Deutlichkeit dargestellt hat.

Die ganze Angelegenheit entspricht voll dem Auftrag des Propheten Mohammed, der im Koran seinen Anhängern das Lügen gegenüber den Ungläubigen ans Herz gelegt hat, um seine einzig wahre Lehre auf der Welt zu verbreiten.

Mannomann!
Was wird von deutschen Steuergeldern nicht alles gefördert!
Unglaublich1

Urban Will | Mo, 29. November 2021 - 11:15

In reply to by Christa Wallau

ganzen Misere ist die mittlerweile zu gefühlt 99% links – grün durchsetzte deutsche Öffentlichkeit, damit meine ich Politik, Medien, Kultur, etc.
Beim Wähler haben zumindest noch ein paar Prozente mehr ihr Herz und ihren Verstand an der richtigen Stelle.
Aber die Mehrheit d Deutschen will es genau so.
Wie ich schon oft schrieb: es war klar, dass Grün – und damit der Hauptverursacher all dieses Irrsinns – in jeder denkbaren Konstellation, außer mit dem Blauen, mitregieren würde.
Dass die in D immer mächtiger und mit unseren Steuergeldern gepimperte islamische Szene sich an unsere intensiv gepflegte Schuldkultur andockt, Kritik an sich als „Antiislamismus“ und somit Rassismus bezeichnet und ihren Antisemitismus quasi als Notwehr oder was auch immer gg das „böse“ Israel verharmlost, ist eine Schande für unser Land.

Man kann nur hoffen, dass sich die Juden hierzulande angesichts der immer stärker werdenden Bedrohung durch die zunehmende Islamisierung D's bald lauter zu Wort melden.

Joachim Kopic | So, 28. November 2021 - 14:18

Es weht offensichtlich ein anderer "Wind" im Land (erkennbar am Rauschen des Blätterwaldes), so scheint mir ... und das seit einiger Zeit!

Heidemarie Heim | So, 28. November 2021 - 16:42

Die bekomme ich wenn ich so was lese, geehrte Frau Rukaj;)! Man hat ja schon länger den Verdacht das es bei der ein oder anderen Staats-Förderung keine relevanten Prüfungen oder eine wie immer geartete Aufsicht/Kontrolle gibt bezüglich im Hintergrund eingeschleuster Trojaner, aber das schlägt dem Fass wieder mal den Boden aus! Leider passt dieses Vorgehen und Muster wie die Faust aufs Auge des waltenden Zeitgeistes. Aus Tätern werden selbst-erklärte Opfer, während der Ruf des Muezzin vom Minarett zum Freitagsgebet ruft müssen Deutschlands Synagogen nicht nur am Sabbat schwer bewacht und gesichert werden. Während Antifa und Gefolge in Hamburg und Leipzig Kleinholz aus innerstädtischem Inventar und Polizeikräften machen, wird jede Ansammlung von Völkischen zum Jahrhundertereignis mit Hetzjagden, Al Quds-Marschierer*innen zu harmlosen Hooligans erklärt, die selbstverständlich keiner Fliege was zuleide tun, und der Zentralrat der Juden guckt viel zu stumm! in der Runde um! Irrenhaus BRD!

Markus Michaelis | So, 28. November 2021 - 21:27

In einer sich ändernden Gesellschaft ringen alte und neue Mehrheitsgruppen um Einfluss. Das sind starke Gruppen, die sich mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit einen Erfolg ihrer Bemühungen ausrechnen, d.h. einen Einfluss auf Teile der Gesellschaft oder des öffentlichen Lebens. Kleine Minderheiten werden sich hier weniger engagieren, da sie kaum etwas erreichen können - da versucht man eher in dem Rahmen, der durch die großen Gruppen gesetzt wird, eine Nische zu finden.

Die in den letzten Jahren stark angestiegenen Ausgaben der Bundes- und Landesregierungen für Demokratieförderung, Stärkung der Zivilgesellschaft etc. sind dabei natürlich ein wichtiges Feld, weil es nicht nur um direkte Einflussmöglichkeiten geht, sondern auch um viele Stellen, mit denen man einen Stab und Unterstützerkreis finanzieren kann.

Es scheint mir nur natürlich, dass die größeren Gruppen sich hier engagieren, wobei die "Kraft" der Gruppen teilweise auch international zu bewerten ist.

Bernd Muhlack | So, 28. November 2021 - 22:00

Werte Frau Sara Rukaj -

Das TB von Anne Frank sollte an ALLE kostenlos "verteilt" werden!
Sowie auch Schiller (mein Favorit!), Goethe, Lessing ---

Ich weiß nicht wie jung Sie sind, das geht mich auch nichts an!
Viel Erfolg u bleiben Sie gesund!

Kennen Sie die "TB" von Victor Klemperer?

Mir fällt zu diesem Thema immer sehr viel ein.

Frau Rukaj, nochmals GLÜCKAUF!

SCHULD?
Da schreien die Falschen!

NICHT WAHR?

Ernst-Günther Konrad | Mo, 29. November 2021 - 09:29

Man kann nur noch ungläubig den Kopf schütteln.
Als würden uns die eigenen deutschen Antisemiten nicht reichen, finanzieren wir unterschiedlichste Kleingruppen für einen verdeckt ausgeführten Antisemitismus. Es reicht nicht, das eine Minderheit von Neo-Nazis hier ihren Hass ausleben können, wir holen uns gerade diejenigen ins Land, die bislang in ihren Heimatländern antisemitisch erzogen und jetzt mit deutschem Geld unterstützt, da weiter machen, wo sie vor ihrer illegalen Einreise in ihren Herkunftsländern aufgehört haben. Und unterstützt wird das Ganze von hier lebenden und scheinintegrierten Migranten, die vorgeben, sich gegen das einzusetzen, was sie im Geiste selbst jedoch wollen. Und der deutsche Staat unterstützt das und läßt sich gar von solchen Menschen beraten. Und die hier friedlich lebenden integrierten Muslime müssen das ausbaden, was ihre Glaubensbrüder in solchen Vereinen und NGOS mit staatlicher Hilfe konterkarieren. Da fällt mir nur noch Thilo Sarrazin ein.

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