Kampagne „Nazis raus!“ - Die Hashtag-Demokraten

„Nazis raus!“ lautet das Bekenntnis der modernen Widerstandskämpfer. Eine prima Sache – wenn man denn nur wüsste, wohin mit ihnen. Wir hätten da einen konkreten Vorschlag

Eine Demonstrantin protestiert mit dem Schild «Nazis raus!»
„Nazis raus!“ Aber wo sind sie denn, und wo sollen sie hin? / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Die Berliner Staatssekretärin und aufstrebende Sozialdemokratin Sawsan Chebli stellt auf Twitter eine sehr berechtigte Frage. Sie lautet: „Warum gibt es unter Demokraten zu #NazisRaus eigentlich keinen Konsens?“

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Sepp Kneip | Sa, 12. Januar 2019 - 16:02

„Warum gibt es unter Demokraten zu #NazisRaus eigentlich keinen Konsens?“ Vom Mainsream werden die AfDler und ihre Wähler als Nazis gebrandmarkt. Wohlwissend, dass dies gar keine Nazis sind. Die Verleumdung dieser Menschen als Nazis ist kriminell, wenn man die Greueltaten der Nazis im Dritten Reich betrachtet. Aber keinen Juristen, keinen Staatsanwalt schert das. Die Nazi-Keule ist eine gleich schlimme Waffe wie Stöcke und Schlagringe. Vielleicht noch schlimmer, da sie die wirklichen Nazis in Gestalt der Antifa zu Angriffen auf Personen und Sachen der AfD anstiftet. Man weiß ja, wenn "von oben" etwas gedeckt wird, kennt die Ausführung keine Grenzen.

Es ist das Ziel unseres Politik/Medien-Kartells in einer Art Gehirnwäsche den Bürgern zu suggerieren, dass alle, die nicht das links/grüne Gedankengut teilen, Nazis sind. Und dann diese "Nazis" auch noch im Bundestag. Ich habe noch keinen Nazi im Bundestag gesehen. Dafür gibt es endlich eine Opposition im Bundestag, aber keine Nazis.

Heidemarie Heim | Sa, 12. Januar 2019 - 16:23

Oh weh, Oh ach Herr Marguier! Jetzt weiß ich woher es kommt. Meine Eltern waren auch "Schlaf Nazis"!
Wie soll ich dieser Prägung nur entkommen? Trotzdem haben Sie mir mit Ihrem Beitrag das Wochenende versüßt! Ihr Vorschlag zur Entwicklung eines Detektors und bis zur Serienreife desselbigen ein in der Aussage und Fragestellung unverbindlicheren Hashtag in Anwendung zu bringen, finde ich toll. Doch ginge es nicht einfacher und bestimmt billiger für den Steuerzahler, wenn man in einer republikweiten, zur Teilnahme verpflichtenden Umfrage das Problem der Identifikation einer Lösung zuführt? Will heißen, jeder der den von Ihnen zur Verfügung gestellten Höllen-Hashtag am noch festzusetzenden Termin NICHT twittert oder sonst wie losschickt, ist gemäß Definition überführt! Entsprechende Algorithmen zur Erfassung gibt es doch bestimmt schon. Ansonsten Cave! mit den Teufels-Faschingskostümen nächsten Monat;-)
MfG

Ernst-Günther Konrad | Sa, 12. Januar 2019 - 16:58

Das es fast keine "echten" Nazis mehr gibt, da sie dem biologischen Prozeß folgenden gestorben sind wurde der "Neo-Nazi" ersatzweise kreiert. Weitere Begriffe geistern umher, " die Rechten", die "rechtsradiakalen" "die Rechtspopulisten" usw. Nur eine Diskussion darüber, was und wer denn genau was sein soll, findet nicht statt. Wer für das Recht ist = Rechts = ist für die "Rechts"ordnung = "Rechts"anwalt = Richter der "Recht" spricht.
Der Begriff "Nazi" soll Angst, mundtot machen, soll Kritik verhindern, soll Denkschablonen aufbauen und soll auf keinen Fall konkret definiert werden. Für manche sind bereits Kritiker der Migartionspolitik, schlichtweg Andersdenkende sehr nahe am "Nazi". Wenn sie ihre Meinung offen sagen, oh dann wird es gefährlich. Nur, wo will man mit 5,8 Millionen AfD-Wählern hin, wenn diese "rechts" also "Nazi's" sind.
Vielleicht wieder die Mauer bauen, als Kritiker zurück in den Osten, einen neuen Führer suchen?
Die spinnen die Römer würde Obelix sagen.

Heiner Hannappel | Sa, 12. Januar 2019 - 18:27

Wie Sie schon bemerkten, ist jeder der mit der seit ca. 14 Jahren getätigten Politik, welche links-grün-von Union und SPD praktiziert um alle Koalitionsoptionen offenzuhalten, nicht einverstanden, ist ein Rechtspopulist oder gleich ein Nazi. Soweit so schlecht. Doch was ist eigentlich ein Rechter? Als die bundesrepublikanische Parteienwelt noch übersichtlich war, standen links der Mitte die SPD, aus deren Rippen sich dann noch die Grünen schnitten. rechts der Mitte standen die FDP, CDU und bis zum rechten Rand die CSU.Rechts der Mitte war also ab der CDU alles konservativ, CSU erzkonservativ und keiner wäre auf den Gedanken gekommen CDU/ CSU Anhänger als Nazis zu bezeichnen. Ich bin nun mal konservativ eingestellt und will es auch angesichts des Zustandes in unserer Republik bleiben. Konservativ heißt erhalten,bewahren. Will ich das aber z. B. in der Eurofrage, der Migrantenpolitik, mutiere ich sofort nach dem neuen links grünen Meinungsdiktat zu einem Nazi. Wer tickt hier falsch?

Mathias Trostdorf | Sa, 12. Januar 2019 - 18:39

Es wäre genauso wichtig, aber ja irgendwie noch nachliegender, wenn Frau Chebli fragen würde: Warum gibt es in Deutschland unter "Demokraten" eigentlich keinen Konsens zu "Islamisten raus"?
Und in diesem Zusammenhang stellt sich ja auch immer mal wieder die Frage, ob man sich überhaupt zu den "Demokraten" zählen und andere ausschließen kann, wenn man bestimmte Ansichten aus dem Herkunftskultur- und Religionskreis vertritt, die nicht so richtig in die mehr oder minder freie westliche Welt passen?

Heiner Hannappel | Sa, 12. Januar 2019 - 18:48

Teil 2.
So, da stehe ich nun recht belämmert da als Konservativer, der das erhalten will, was er und seine Eltern nach dem Krieg aufgebaut haben, werde als überzeugter Konservativer, also Rechter zum Nazi, dem von dümmlichen Parteigängern und mediengesellen/innen die um ihrer Alimentation willen die Sprache ihrer Brötchengeber sprechen müssen, auf einmal ein Nazi, den man, ich schrieb es schon, bedrohen darf und per medialer, parteilicher Selbstgerechtigkeit rausschmeißen will. Doch wohin will man mich, als unverbesserlicher Konservativer den rausschmeißen? Aus meinem Land? Das geht wohl nicht, denn das wären dann doch zu viele, nämlich die Hälfte der CDU/CSU Wähler, teile FDP Wähler und alle AfD Wähler.Tja, was macht man mit uns renitenten Bürgern, die sich einen realistischen blick bewahrt haben. Ja, wie gehabt, man macht uns lächerlich, bedroht und prügelt zur Not. Hat man dann physische und psychische Blessuren, wird scheinheiliges Mitgefühl gezeigt. Was für ein Land!!!!

Günter Johannsen | Sa, 12. Januar 2019 - 20:05

Nazis raus! SED/LINKE raus!
Es muss auch eine SED/LINKEWATCH geschaffen werden für den ehrlichen und fairen Ausgleich!
Das MfS der SED mordete auch - sogar auf perfide weise mit Röntgenstrahlen, die man bei Verhören Andersdenkender und Menschen mit eigener Meinung einsetzte: ….. Merkwürdig mörderisch-rote Strahlen-Therapie! Auf dem linken Auge blind zu sein, verrät ein krankes Demokratieverständnis!

Günter Johannsen | Sa, 12. Januar 2019 - 20:07

Nein, Klassenkämpfer a la Honecker und Co.!

Per L. Johansson | Sa, 12. Januar 2019 - 22:11

„Nazis raus“, da kann jeder vorbehaltlos zustimmen?
Selbst wer den dunklen Abgrund dahinter erkennt, wagt kaum zu widersprechen, aus Angst, selbst zur Zielscheibe zu werden. Genau so hat die öffentliche Hatz auf Menschen immer schon funktioniert.
Aber es ist dringend nötig, seine Stimme zu erheben.

Denn zum einen werden mit „Nazis“ Millionen von insbesondere AfD-Wählern übelst beleidigt und mit Massenmördern auf eine Stufe gestellt. Und zugleich, durch solch inflationäre Verwendung, der Nationalsozialismus verharmlost.

Und zum anderen, was bedeutet „raus“? Raus aus den Parlamenten? den Betrieben? den Vereinen? Im Kern sollen hier Menschen geächtet, im Stasi-Jargon „zersetzt“, werden, indem man sie sozial isoliert, brandmarkt und somit einem immensen Druck aussetzt, damit sie sich nie mehr trauen, ihre Meinung offen zu sagen.
Jeder Politiker, der diese Gewalt gegen Andersdenkende unterstützt, muß sich in Grund und Boden schämen. Sogar jeder, der hierzu auch nur schweigt.

Horst Kessler | Sa, 12. Januar 2019 - 22:16

Frau Sawsan Chebli müsste eigentlich wissen dass z.B. unter den in Deutschland lebenden Türken und auch in der Türkei viele Nazis sind,sogar Rassisten.Wenn der Begriff Nazi definiert wird soll man sich abgewöhnen dabei nur an Deutschland zu Denken.NAZI= Nationalistische Denkweise,INTOLERANZ=Rassismus ist unter denen am weitesten verbreitet die am häufigsten diese beiden Worte benutzen

Hubert Sieweke | Sa, 12. Januar 2019 - 22:22

wieder zum gewohnten STASI raus! kommen, dann könnten sogar viele mit Namen genannt werden, wegen deren Vergangenheit. Nazis gab es vor 70-80 Jahren... Oder man sollte mal wieder, DKP gehört verboten rufen, denn dann werden die vielen Schläfer sicher nervös.

Christa Wallau | So, 13. Januar 2019 - 00:26

Ja, sie sind prächtig gediehen im Lande:
Mißverständnisse, Kopf-Scheren, hysterische Reaktionen, Aufspaltungen der Gesellschaft in unterschiedlichste Lager bzw. "Communities".
Das Wichtigste ist verlorengegangen:
Grundvertrauen in staatliche Strukturen und Einrichtungen, die a l l e n Bürgern gleichermaßen dienen u. ihnen das Gefühl von Würde u. Sicherheit verleihen sollen, und zwar vordringlich denen, die hier schon immer lebten u. nicht denen, die in Massen als Fremde ins Land strömten.
Nicht wenige Deutsche mißtrauen inzwischen ihren eigenen Landsleuten mehr als jedem Fremden, umgekehrt fürchten andere die Fremden als
Eindringlinge in ihre letzten, sicheren Refugien.

Es herrscht ANGST: Einerseits offenbar vor einer Wiederkehr der Nazis, andererseits vor Terroristen, fremder Kultur und dem Verlust der Identität.
Menschen in D haben das Gefühl, als sei ihnen der Boden unter den Füßen weggezogen worden.

Und als Antwort bleibt nur Ironie?
Ich fürchte: Das ist zu wenig.

Jürgen Althoff | So, 13. Januar 2019 - 02:22

an dieser Frage "berechtigt"? Ich vermute, dass Frau Chebli nicht einmal fähig wäre, eine Definition für die "Nazis" zu formulieren, die sie "raus" haben will. Und wenn "raus": wohin denn? Andersdenkende aus Parlamenten zu entfernen, ihr Existenz zu vernichten oder sie - wie gerade versucht - erwerbsunfähig zu schlagen - das Programm der militanten Linken.

Kostas Aslanidis | So, 13. Januar 2019 - 07:38

oder Plakate halten, haben recht. Sie sollen im Spiegel schauen, dann sehen sie die wirklichen Nazis. Wer hat denen eigentlich eingepflanzt das sie die "Guten" sind. Es sind die mit dem Strom schwimmen. Opportunisten, die je nach Windlage, mit jedem System zurechtkommen.

Gerdi Franke | So, 13. Januar 2019 - 08:54

Das Problem ist doch, dass die wenigsten wissen, was oder wer diese Nazis sind. Sie plappern Parolen der etablierten Parteien nach, die berechtigt Angst um Wählerstimmen haben!

gabriele bondzio | So, 13. Januar 2019 - 10:02

In dem Zusammenhang sollte man auch mal hier lesen: https://www.mopo.de/hamburg/politik/nach-luegen--hetze-und-panikmache-s…
"In einer gerechten Welt müsste man AfD-Fans das Wahlrecht entziehen."...was meint der Herr Dorschel wohl mit einer gerechten Welt? Hier steckt der Teufel im Detail...Demokraten sind nur die, welche Herr Dorschel bestimmt. Alle anderen haben zu schweigen. Richtig wäre, dass sein eigenes „Kokettieren mit den primitivsten Vorurteilen, mit den miesesten Instinkten“ zum Tragen kommt. Eine Art Nazi-Detektor wäre durch aus in dieser Gedankenwelt vorstellbar, vielleicht auch eine entsprechende Plakette. Denn diese Leute sind unfähig die Geschichte ganz zu sehen. Wo es außer Hitler auch einen Pol Pot, einen Stalin gab. Und in der Gegenwart negieren sie offensichtlich völlig, das Linksextremitisch motivierte Straftaten im Anstieg sind.

Jürgen Keil | So, 13. Januar 2019 - 11:53

Der Begriff Nazi oder Nationalsozialist ist zur Zeit so bedeutungsbeladen, das es einen graust. Man kann alles darunter verstehen was irgendwie schlecht ist. Für die meisten der Guten ist ein Nazi einfach Einer, der nicht ihrer Meinung ist. Für sachlich denkende Menschen empfehle ich den Artikel "Nazi raus" von Frank Böckelmann in der Ausgabe "Tumult" Winter 2018/2019. Insbesondere die Bedingungsfaktoren, die dazumal den Nationalsozialismus ermöglichten sind eine interessante Diskussionsgrundlage. Ich würde diese Faktoren noch um einen ergänzen: die Großindustrie erkannte die Chance in diesem System viel Geld zu verdienen.

Reto Cahn | So, 13. Januar 2019 - 14:40

Jede und jeder dieser Neodemokratinnen und Neodemokraten beleidigt mit der leichtfertigen Verwendung des Begriffs 'Nazi' als Synonym für Andersdenkende zutiefst und auf höchstunanständige Weise jedes Opfer der deutschen Regierung der Zeit von 1933 bis 1945.

Maria Fischer | So, 13. Januar 2019 - 16:50

ist jeder, der es wagt Frau Merkels Politik zu kritisieren.
Auch der falsche Migrationshintergrund ist verdächtig, z.B. Urgroßvater aus Rotterdam. Wenn man zu fragen wagt, warum Frau Merkel ohne die Zustimmung anderer europäischer Nationen Entscheidungen trifft, gibt es drei sehr beliebte Antworten:
a) weil wir die größten Nettozahler in der EU sind
b) Deutschland hat eine starke Wirtschaft und braucht Fachkräfte
( war 2015 auf Platz 1)
c) wenn es einem nicht passt, kann man gerne das Land verlassen
Interessanterweise gebären sich diese Personen, als die größten Befürworter Europas.

Karin Zeitz | So, 13. Januar 2019 - 17:17

eigentlich, ob ein Mensch ein Nazi ist und wer nicht? Die Amadeo-Antonio-Stiftung verdächtigt in ihrer Anti-Rechts-Broschüre die Eltern von ordentlich gekleideten kleinen Kindergartenmädchen mit Zöpfen und sporttreibenden Jungen, Nazis zu sein. Als Nazis werden offensichtlich auch alle Kritiker der Regierungspolitik eingestuft, sofern sie sich nicht auf der Linie der Kritiken von Linken und Grünen bewegen. So gesehen dürfte es in Deutschland massenhaft Nazis geben. Dumm nur, dass die meisten dieser Leute fleißig arbeiten, Steuern zahlen und damit den Staat finanzieren und das Sozialsystem aufrechterhalten, von dem viele der Nazis-Raus-Schreier abhängig sind. Würden diese Menschen tatsächlich alle auswandern, dann könnte es eng werden mit der Versorgung, mit Bafög und allen staatlichen Förderungen. Abgesehen davon ist die derzeitige Phantom-Nazijagd ein Schlag ins Gesicht aller Opfer des Nationalsozialismus, weil dadurch die furchtbaren Taten in dieser Zeit relativiert werden.

Dorothee Sehrt-irrek | Mo, 14. Januar 2019 - 10:27

Lese gerade bei web.de, dass und wie Macron den Protest der Bürger auf- und abfangen will und den gewaltigen Satz, in etwa, es solle keine verbotenen Fragen geben.
In Frankreich kann man als Deutscher wahrscheinlich nur gut leben, wenn man sich sehr gut einfügt, aber es gab da auch Voltaire, während ich seit Jahren in Deutschland das vage Gefühl nicht loswerde, es werde "gesinnungstechnisch zugerichtet".
Die Gefahr ist zwar gegeben, dass klares und entschiedenes Denken schon als Zumutung empfunden werden könnte, aber wo bitte ist das Denken?
Macron hingegen empfiehlt sich für größere Aufgaben.
Nur ein kleiner Tipp zu seinem Verständnis, intelligente MENSCHEN haben evtl. weniger Probleme mit noch so abstrusen Fragen , weshalb ich mein Schreiben auch im weitesten Sinne unter das Motto stellen würde "Quod erat demonstrandum".

Armin Latell | Mo, 14. Januar 2019 - 12:03

ihr schöner Artikel war wenigstens ganz klar als Ironie oder Satire erkennbar. Eine Definition, wer oder was genau ein Nazi ist, braucht es nicht, all die vielen "Demokraten" Marke Chebli, Diekmann, Reschke haben die Lizenz zur Inquisition ohne hochnotpeinliche Befragung, zum (Gottes)Urteil und an den Pranger stellen. Merkels Adlaten.