Seehofer gegen Merkel - Horst Eastwoods letzter Ritt

Horst Seehofer ist der Clint Eastwood der Großen Koalition. Mit seinen Aussagen zur Rolle des Islam in Deutschland und zum Schengen-Raum rächt er sich an Angela Merkel. So wird er zum gefährlichsten Gegner, den die Kanzlerin je hatte

Horst Seehofer und ein Pferd
Horst Seehofer ist bereit für seinen letzten Ritt / picture alliance

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Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Im Kino glänzt Clint Eastwood in der Rolle des alternden Rächers mit dem letzten Auftrag. In dem Film „Erbarmungslos“ lässt sich der alte Mann mit der minimalistischen Mimik engagieren, um im Wüstenstädtchen Big Whiskey diejenigen zu strafen, die einer Prostituierten das Gesicht zerschnitten haben. In „Gran Torino“ spielt er den rassistischen und verhärmten Koreakriegsveteranen Walt Kowalski, der seine neuen asiatische Nachbarn, die er anfangs erst „Schlitzaugen“ nennt, schließlich vor einer schwarzen Gang rettet. 

Seehofer will sich rächen

Der Clint Eastwood der neuen Großen Koalition heißt Horst Seehofer. Er ist gekommen, um zu rächen. Keine Prostituierte und keine asiatische Familie. Sondern sich selbst. An Angela Merkel. Kaum im Amt hat Seehofer in kürzester Zeit zweimal mit größtmöglichem Kaliber Richtung Kanzlerin geschossen. Erst ließ er wissen, dass der Islam in seinen Augen nicht zu Deutschland gehöre. Der Satz, dass dem so sei, ist unmittelbar mit Merkels Flüchtlingspolitik verbunden. Und dann hat er keine 48 Stunden später nachgelegt und gesagt, die Grenzenlosigkeit innerhalb des Schengen-Raumes in der Europäischen Union müsse ausgesetzt werden, um die Grenzen und die Interessen der Ländern jenseits dieser Binnengrenzen zu wahren. 

Auf diese Monate der Rache, auf diesen letzen Ritt hat der CSU-Chef lange warten müssen. Zwischenzeitlich hatte er Kreide gefressen und für die Zeit des Wahlkampfes so getan, als sei alles wieder in Butter zwischen ihm und Merkel. Aber schon beim Kompromiss zur Migration zwischen den Schwesterparteien CDU und CSU Mitte Oktober des vergangenen Jahres vor den Sondierungen für Jamaika hatte sich gezeigt, wie sehr es weiter in Seehofer wütet mit Blick auf den Blackout, den sich Merkel in der Flüchtlingskrise erlaubt hat. Alles habe seine Zeit, und die sei jetzt gekommen, verkündete damals Merkel bei der gemeinsamen Pressekonferenz biblisch und versöhnlich. Ein darob regloser Seehofer gab nur zurück, dass jenseits der mehr oder weniger festgeschrieben 200.000 Flüchtlinge pro Jahr für ihn das wichtigste Ergebnis sei, dass über diese Fragen fürderhin im Bundestag entschieden werde „und nicht in irgendwelchen Talkshows“. Das war eine volle Breitseite gegen die neben ihm stehende Kanzlerin, die in jener akuten Phase 2015/2016 zweimal zu „Anne Will“, aber nie in den Bundestag ging mit ihren weitreichenden Entscheidungen, die heute allgemein als beinahe beispielloser Kontrollverlust einer Bundesregierung angesehen werden. 

Merkels gefährlichster Gegner

Dem Islam-Deutschland-Satz von Seehofer hat Merkel umgehend widersprochen. Das war kein Zeichen von Stärke, sondern Ausdruck ihrer Schwäche. Denn Horst Seehofer auf seinem letzten Ritt kann auch sie nicht mehr aufhalten. Er hat sein Ministerpräsidentenamt verloren und sich den für dieses Thema wichtigsten Posten des Innenministers und obersten Heimatwächters gesichert. Einen CSU-Minister kann Merkel nicht ohne weiteres entlassen. Den Immer-Noch-CSU-Chef erst recht nicht. 

Die Reaktionen aus dem CDU-Lager sind dem Rächer Seehofer bei diesem letzten Ritt völlig einerlei. Entscheidend ist allein, wie die CSU in Bayern dasteht mit Blick auf die Landtagswahlen im Oktober. Und da die Aussage von Seehofer („Der Islam gehört nicht zu Deutschland“) weit mehr Menschen hinter sich versammelt als Merkels unseliger, vom damaligen Bundespräsidenten Christian Wulff übernommenen Satz, wird das mutmaßlich der CSU im Wahlkampf helfen. Nebenbei bemerkt sind Seehofers Erläuterungen, dass hierzulande das christlich-jüdische Menschenbild konstitutiv sei, nichts anderes als das, was Merkel wörtlich selbst jahrelang in ihren Parteitagsreden vorgetragen hatte

Die Rächer, sei es ein alternder und versoffener Revolverheld oder ein grotesk gestriger Koreaveteran, die der große Clint Eastwood in seinen Alterswerken gespielt hat, zogen ihre immense Kraft gegenüber den ungleich jüngeren und physisch eigentlich überlegenen Gegnern immer aus zweierlei: aus einem eisernen Willen und dem Umstand, selbst nichts mehr zu verlieren zu haben. Der späte Horst Seehofer ist der gefährlichste Gegner, den Angela Merkel je hatte.  

walter mans | Mo, 19. März 2018 - 18:57

In reply to by Uwe Dippel

Wenn die CSU hinschmeisst, und die CDU sollte zusammen mit der SPD und den Grünen versuchen weiter zu regieren, dann implodiert die CDU.
Diesen Rückhalt halt A. Merkel schon lange nicht mehr, denn dann verlieren etliche CDU Abgeordnete ihr Mandat an die AfD, die dann die wahre konservative Kraft in Deutschland wäre.
Also, die CSU kann sich alles erlauben - die CDU dagegen gar nichts mehr!

Das nährt meine Hoffnung, die ich von Anbeginn dieser Farce GroKo hatte: Ende mit Schrecken ist besser, als ein Schrecken ohne Ende ....
Herr Seehofer ist klug und weiß, dass es so viel schneller funktioniert, die Möchtegern-Staatsratsvorsitzende Merkel endgültig zu entfernen!
Und NEIN, es wird keine Grün-Schwarz-Rote Koalition geben, weil die Grünen die 5-%-Hürde nicht überspringen werden und die Roten gerade Mal bei 12 % - wenn überhaupt - landen!
Es wird die AfD stärken. Und es wird eine CDU ohne Merkel geben, die dann vielleicht mit der FDP und der AfD koalieren kann?!

Ach Herr Balmer, das treibt mich seit Jahren um: Warum steigt die CSU nicht endlich aus der unseligen, auch für sie zerstörerischen Koalitionsgemeinschaft aus? In einem ersten Schritt. Und gründet in einem zweiten eine CSU in Restdeutschland. Da die CDU ein Totalausfall ist, würde die CSU ihr aus dem Stand gut die Hälfte aller Wähler wegnehmen.

Merkel kann so eine m.E. Parteizerstörungspolitik weiter betreiben, sie begann m.E. als sie der 100 Jahrfeier für Franz Josef Strauss fernblieb.
Dass aber Merkel ähnliche Resonanz in Bayern findet wie die CSU kann ich mir nur vorstellen, wenn die Hälfte der Bevölkerung Bayerns aus Muslimen und anderen hinzugekommenen Religionen besteht.
Was ist das für ein Gefühl für CDU`ler, dass Merkel die CDU zerstören könnte und sie zu einer Juniorgruppe in einer schwarz/rot/rot/grünen Koalition macht mit begeisterten Anhängern der anderen Koalitionsparteien.
Was für ein Gefühl ist es, wenn man bemerkt, dass hier eine Externe "wütet", die versucht, passend zu machen, was nicht passt, in einer Demokratie nicht passen muss, ausser in der Berufung auf das GG, auch dessen Geist, der aber bei Merkel evtl. eher nachgeordnet wird?
Dies wäre noch zu verkraften, wenn sie irgendetwas könnte, politisch gesehen, als nur Sprüche und wabernde Theorieversatzstücke.
Merkel experimentiert mit Deutschland?

Merkels Politik war eher die, dass ich mir nicht im Entferntesten ausdenken konnte, was sie dann evtl. "betrieb".
Eiszeit mit Russland, Besiedlung Europas durch Afrika und den Nahen Osten, Deutschland als Merkel-Staat im Sinne eines Gottesstaates, überspitzt gesagt.
Vor Allem Deutschland nicht als das Land für dessen Wohl sie arbeitet, sondern dessen Ressourcen sie nutzt?
Mein Gott, mir ist einfach mal wieder schlecht, weil ich eher glaube, dass Merkel Deutschland benutzt und zahlen lässt, als dass sie eine integre Politikerin der CDU ist.
Geht es jetzt wieder gegen die deutsche Wirtschaft?
Wenn nur wirklich viele Linke und Grüne Merkel wählten und sie eben keine auf ihre Person bezogene Mehrheit im Bundestag hätte, wenn ihre Gegner gegen sie stimmten und die, die einfach nur eine Rückkehr zu seriöser, verantwortlicher Politik wollen.
Oder stürzt Merkel durch ein einiges Europa?
Viel hängt an Polen und Griechenland.
Will man Deutschland besiegen oder auf sein Selbst bauen?

Ja, Hr. Schwennicke ich denke Sie haben Recht. Ich denke auch, Sie werden die ARD DOKU bzw. das Porträt über Hr. Seehofer von Mai 2016 - Titel: Horst Seehofer und der neue Rechtsruck von Reinhold Beckmann - kennen. Dort schildert H.S. seine "schlimmen Erlebnisse" mit A.M. nämlich "das Ende" seines Ministeramtes f.Ernährung, LWSCH, Verbr.Schutz und er sah sich seinem politischen Ende gegenüber gestellt. Edmund Stoiber holte H.S. aus dieser Misere heraus und meinte er solle Ministerpräsident von Bayern werden, er Stoiber würde es alleine nicht mehr schaffen....
In dieser Doku erkannte ich ziemliche Rachegelüste und wunderte mich dann doch immer wieder, wie H.S. dann ständig in der Flüchtlingskrise umfiel !
JETZT bin ich jedoch zu 95% davon überzeugt dass H.S. nicht mehr umfallen wird. Denn m.E. hat er auch nichts mehr zu verlieren. Ich jedenfalls wünsche Herrn Seehofer alles Gute in seinem neuen Amt und hoffe auf gutes gelingen für das gesamte deutsche Volk.

Werner Peters | Mo, 19. März 2018 - 12:40

Im Gegensatz zu Clint Eastwood verbreitet Crazy-Horst nur heiße Luft. Ich wette mal, von all den großen Ankündigungen, insbesondere mehr Abschiebungen, bleibt am Ende wenig wenn nicht gar nichts übrig. Seehofer kann ankündigen, was er will, sein politisches Standing hat er gründlich selbst auf Null reduziert. Er und Merkel sollten gehen, ehe sie gegangen werden.

Andreas van Schyndel | Di, 20. März 2018 - 08:20

In reply to by Werner Peters

Sondern auch auf den Ton. Die linksintellektuellen Meinungsführer waren auf dem besten Wege, alle Äußerungen ohne das Gütesiegel "sozialkritisch, durchgegendert und flüchtlingsfreundlich", als rechtsradikal oder allermindestens "neoliberal und menschenverachtend" darzustellen.

Es gibt immer noch Leute, die nicht AfD wählen und der Meinung sind, H4 sollte eine Mindestversorgung zum Leben und kein angenehmes Ruhekissen sein, weil andere für kaum mehr hart arbeiten und das Geld für unser Sozialsystem nicht auf Bäumen wächst, sondern von allen erarbeitet werden muss.

Und es gibt immer noch Leute, die in der Flüchtlingsfrage über Grenzschutz, Abschiebungen und die Frage wer Zugang zu unserem Sozialsystem haben soll, diskutieren wollen und nicht über Familiennachzug, Bereicherung für unsere bunte Gesellschaft und die deutsche Schuld an jedem erdenklichen Elend auf der Welt.

Linke und AfD werden es nicht gerne sehen, wenn wieder eine demokratische Partei diese Stimmung aufgreift.

habe ihren Kommentar vielleicht nicht verstanden, welche demokratischen Partei, die diese Stimmung aufgreift, meinen Sie? Bis auf eine konnnte ich im aktuellen Bundestag keine erkennen. Oder meinen Sie eine noch zu gründende? Welche Stimmung meinen Sie? Das, was Sie als Stimmung bezeichnen, hat sich ergeben aus der Summe aller Fehlleistungen, dem gewaltigen Versagen, der vielfältigen Rechtsbrüche und Rechtsbeugungen der aktuellen und der vergangenen Regierungen, deren Kanzlerin Merkel hieß und wieder heißt. Nicht nur der Ton macht die Musik, sondern das gemeinsame Spielen, jeder zur richtigen Zeit, im richtigen Takt, jeder das gleiche Stück mit einem fähigen Dirigenten. Und dieses Stück muss dem Zuhörer ins Ohr gehen, darf kein undiffrenzierbarer Brei sein, es muss ihm danach nicht mehr aus dem Kopf gehen. Ich erkenne nur ein einziges demokratische Orchester, das diese Bedingungen erfüllt.

Johannes Schneider | Mo, 19. März 2018 - 12:41

Auch ein goldener Käfig ist ein Käfig. Die CSU hätte sich längst von der Merkel-CDU lösen müssen. So wird das nichts mit dem gesunden Menschenverstand.

Joachim Wittenbecher | Mo, 19. März 2018 - 12:45

Ich bin mir nicht sicher, ob Herr Schwennicke Recht hat. Es ist zwar gut, dass Merkel endlich Kontrahenten im eigenen Hause hat, Herr Spahn wäre ja auch noch zu nennen. Das Agieren dieser beiden konservativen Politiker birgt jedoch ein hohes Risiko: sie sind als Innen- bzw. Gesundheitsminister relativ leicht von Merkels Medienanhängern in (ggf. konstruierte) Skandale zu verwickeln, die den Rücktritt zur Folge haben könnten.

Arndt Schuster | Mo, 19. März 2018 - 12:57

Ihre Analyse, sehr geehrter Herr Schwennicke, teile ich absolut nicht. Ich sehe darin nur den kläglichen Versuch, die Mehrheit bei der Bayernwahl doch noch zu retten. Das wird m.E. aber nicht gelingen. Die Ankündigung einer Abschiebungsoffensive wird scheitern. Pistorius (SPD) hat dem schon eine Absage erteilt. Die einzig sinnvolle Maßnahme, nämlich die von der AfD geforderte Grenzschließung, wurde gerade von der Union abgeschmettert. Wenn man immer noch etwa 15 000 Personen pro Monat unter dem Vorwand, es seien Asylsuchende, einreisen lässt, dann muss man am Geisteszustand dieser Politiker ernsthaft zweifeln. Auch die Islamdebatte ist wie die zur Obergrenze eine Scheindebatte. Sie dient nur zur vermeintlichen Profilierung der CSU, wird aber keine wirklichen Folgen haben. Daraus jetzt einen Widerstand oder eine Gegnerschaft gegen Frau Merkel, die ihr gefährlich werden könnte, aufzubauen, das halt ich für grotesk. Herr Seehofer wird bald wieder als Bettvorleger von Merkel landen!

Harry Heinz | Mo, 19. März 2018 - 16:59

In reply to by Arndt Schuster

bei Herrn Schwennicke. Insofern teile ich Ihre Meinung. Allerdings glaube ich auch, dass der Bayer noch die ein oder andere Rechnung mit Merkel offen hat und ich denke er weiss auch, dass dies die letzten 3.5 Jahre aktive Politik für ihn sein dürften. Also lässt er's zumindest krachen, zumindest verbal

Ulrich Ibald | Di, 20. März 2018 - 09:46

In reply to by Arndt Schuster

Herr Schuster, Ihre Analyse ist genau richtig. Ich kann da nur zustimmen . Die Unionspolitiker sind alle zahnlose Tiger die nicht in der Lage sind , dieses elende Merkelsystem zu stürzen.
Jedes Jahr noch 200000 Migranten nach Deutschland. Unsere Oberen sind nicht mehr normal.

Christa Wallau | Mo, 19. März 2018 - 13:06

Jeder denkt nur noch daran, die eigene Haut zu retten.
Seehofers Rachepläne gegenüber Merkel lassen sich prima verbinden mit Stimmungsmache für die CSU in Bayern. Dort will der abgehalfterte CSU-Gaul wenigstens in guter Erinnerung bleiben. Was kümmert ihn der Rest des Landes?
Die SPD versucht dagegen ihr Image aufzupolieren, indem sie für die verbliebenen deutschen Europa-Begeisterten durch Olaf Scholz den Schulterschluß mit Macron sucht (Egal, was es kostet, wir Deutschen zahlen! Das ist uns das "Friedensprojekt Europa" wert!). Von den Bedingungen der EU-Verträge u. Schäubles Versuchen, einen Rest von ökonom. Vernunft in der EU walten zu lassen, ist keine Rede mehr.
Merkel spielt in diesem Kabinett der Parteipolitiker reinsten Wassers nur noch eine Rolle als Statistin. An Deck des Kabinett-Schiffes ist sie heftigen Windböen auch aus der eigenen Partei ausgesetzt. Ihre Aufgabe besteht einzig darin, auf den Beinen zu bleiben - mit der Devise: Nichts sagen, lächeln, Augen zu und durch!

Liebe Frau Simon, da man keine Kommentare mehr zu älteren Artikeln abgeben kann, möchte ich hier klarstellen, daß meine Bemerkung zur AfD als
"Nazi-Partei" beim Artikel v. Marguier ("Eine Kampfansage an Merkel") natürlich rein i r o n i s c h (!) gemeint war.
Ich habe angenommen, daß man dies bei mir als bekennendem
AfD-Mitglied sofort erkennen würde. Aber offenbar war dies nicht der Fall; denn Hr. Schneider meinte ja auch, mich davon überzeugen zu müssen, daß die AfD
keine Nazi-Partei sei.
Also bekräftige ich hier nochmals:
Ich, Christa Wallau, bin Mitglied der AfD, aber keine Funktionsträgerin.
Wenn ich auch nur die kleinste Befürchtung hätte, daß sich die Partei
Positionen zu eigen machte, die der Partei Hitlers nahekommen, dann würde ich
sofort austreten. Alle Leute, die ich in der AfD (ab 2013 in unserem Landkreis von mir u. meinem Mann mit aufgebaut) im näheren u. weiteren Umfeld kennenlernte, haben mit Nazis nichts am Hut! Das dürfen Sie mir glauben.
MfG
C. Wallau

Verehrte Frau Wallau, eigentlich ist es unüblich ,dass die Kommentierenden sich miteiander unterhalten, aber ich tue es trotzdem .Zum Ersten ziehe ich den Hut ,wenn man unter Klarnamen seine AFD - Mitgliedschaft " bekennt". Leider fehlt mir aber der Glaube , dass die AFD eine echte Alternative sein kann.Sicher wäre es die Petry und auch die Lucke - AfD gewesen.Leider gibt es in dieser Partei bekennende Antisemiten .Allen voran Gedeon und Höcke.Mir ist klar , auch andere Parteien haben Judenhasser, besonders die "Linke" .Aber auch diese Parteien wähle ich nicht .Die CSU versucht wenigstens , dass mit Begrenzung der Aufnahme von antisemitischen Moslems nicht noch mehr davon zu uns kommen.

Christa Wallau | Di, 20. März 2018 - 12:45

In reply to by Karla Vetter

Bitte, liebe Frau Vetter, nennen Sie mir e i n e konkrete Maßnahme, mit der die CDU die Aufnahme "antisemitischer Moslems" begrenzt.
Als die AfD am 16. 3. im BT den Antrag stellte, die Grenzkontrollen signifikant zu
verschärfen, um die illegale Einwanderung in den Griff zu bekommen,
stimmte auch die CDU/CSU d a g e g e n. Das wurde zwar nicht in den Medien gemeldet, ist aber Fakt.
Was nützt mir ein zur Schau gestelltes Bekenntnis zur deutschen Schuld
gegenüber den Juden u. eine Hatz auf jeden, der sich kritisch mit der Art der
Aufarbeitung dieses Themas befaßt, wenn auf der anderen Seite die CDU-Kanzlerin
bis heute ihr Handeln im Herbst 2015 nicht als katastrophalen
Fehler bekennt? 98% der Anti-Semiten in D sind Muslime! Das ist bekannt, aber das hindert D nicht daran, weitere Muslime (u.a. durch Familiennachzug) ins Land zu lassen. Stattdessen sucht man die Anti-Semiten weiter mit der Lupe bei der AfD, die sich redlich bemüht, eindeutige Anti-Semiten in Schach zu halten.

Ja, da haben Sie natürlich ein Problem angesprochen , liebe Frau Wallau, ich halte die Mehrheit der CDU in der Sache auch für unbelehrbar. Von der C S U erwarte ich aber , dass sie weiter den Finger in die Wunde legt.Seehofer hat nichts mehr zu verlieren .Bei uns in Bayern wurde er fast nicht mehr ernst genommen .Ich hoffe auf eine unbequeme Zeit in Berlin , besonders für die Kanzlerin .

Bernd Lehmann | Di, 20. März 2018 - 17:31

In reply to by Karla Vetter

Die CSU , die gesetzwidrig die Grenzen für jeden Hergelaufenen , Mörder, Vergewaltiger , Sozialbetrügfer und Terroristen geöffnet hat und das BIS HEUTE TUT ? Das Einzige was die CSU versucht ist, unter Vorspielen eines Schauspiels, die nächsten Wahlen zu gewinnen.

Ich lebe in NRW und kann Ihre Sichtweise bestätigen. Die Main Fake Medien stellen die AfD nach ihrem Gusto dar, weil sie selbst aktiv und intensiv Politik machen.

Trump in den USA ist den gleichen Medien-Mechanismen ausgesetzt und sagte seinen Anhängern : "Die Medien verfolgen ihre eigene Agenda - und das ist nicht Ihre Agenda!"

Gisela Fimiani | Mo, 19. März 2018 - 13:11

Wenn Parteien sich das Land zur Beute gemacht haben, ist der Bürger dazu verdammt, dem Schmierentheater der Eitelkeiten und der Machtdemonstrationen der Parteigranden untereinander zuzuschauen. Wir sollten unser Proporzwahlrecht dringend überdenken und reformieren. Es verhindert erfolreich eine Regierung loswerden zu können. Helmut Schmidt hatte damals bereits Recht, als er sich für ein Mehrheitswahlrecht aussprach.

Reinhard Benditte | Mo, 19. März 2018 - 13:14

das andere ist ein Politiker, der nicht umsonst Drehhofer oder Umfallhorst heisst! Was hat er nicht alles machen wollen, seine vielen Srüche sind nicht vergessen. Horst Seehofer ist ein Politiker Typ, der mit markanten Sprüchen durchs Land zieht, aber am Ende nichts liefert. Nein, diesen Horst Seehofer braucht Merkel nicht zu fürchten. Da wird es eher interessant werden, wie sich Markus Söder positionieren wird!

Das traurigsten an der ganzen Geschichte ist, dass wir Deutschen uns wie die dümmsten Kälber zur Schlachtbank führen lassen. Wir lassen uns von der Politelite verkaufen und von Medien hinters Licht führen!

Ich denke immer öfter an ein Zitat Napoleon’s: „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.“

Ein bewundernswertes Zitat von Adorno, das genauso zutrifft wie das in einem anderen Kommentar erwähnte Napoleon-Zitat. Man könnte Fatalist werden u. an die Prädeterminiertheit Deutschlands zum Leben in der Lüge glauben. Wie wurde u. wird dieses Land an der Nase herumgeführt! Dr. J. Goebbels setzte es sich als Ziel, dass die Deutschen glaubten sollten, dass die Glühbirne die Sonne ist. Die erste Massnahme hierzu war die (auch: freiwillige) Gleichschaltung der 'Intellektuellen', Dichter, Schriftsteller u. der Presse. Das war für Hannah Arendt die 1.Katastrophe. Jeder weiss, wer heutzutage rückhalt-u.rücksichtslos zum affirmativen Opportunisten u. nosebrowner geworden ist.

allerdings sollte laut Altermannblog dieses bekannte Zitat von Joseph Görres aus propagandistischen Gründen Napoleon untergeschoben worden sein. Es erschien im Mai 1814 in der von Görres herausgegebenen Zeitung Rheinischer Merkur in den Ausgaben Nr. 51, 52, 54, 56, 61.

Alfred Kastner | Mo, 19. März 2018 - 13:20

"High noon" im Merkel-Kabinett IV?
Nie war Horst Seehofer wertvoller als heute!
Von Merkels politischen Alleingängen, an Parlament und Bevölkerung vorbei, dürften wir hoffentlich bis auf weiteres verschont bleiben.
Dies wäre eine der wesentlichen Voraussetzungen, dass das Vertrauen in die parlamentarische Demokratie wieder gestärkt werden kann.
Merkel startet deutlich geschwächt in ihre 4. Amtsperiode.
Auch im Ausland, insbesondere in Frankreich, Russland, China und den USA, dürfte dies mit besonderem Interesse registriert werden.
Merkel hat den Zeitpunkt für einen guten Abgang verpasst.
Es drohen die "Schicksalsjahre einer Kanzlerin".
Ihr politisches Schicksal hat sie dabei nicht mehr selbst in der Hand.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo, 19. März 2018 - 13:24

Analogie, Herr Schwennicke, denn Horst Seehofer wird die Kultur der Bundesrepublik Deutschland auch für seine asiatischen Einwohner oder unsere Prostituierte gegen politische Willkür schützen.
Die Zeit um Strauss zeigte diesen eben noch zu ideologisch, das ist heute nicht mehr so, da wir eine KULTUR zu verteidigen haben, auf die wir stolz sein können.
Ich weiss nicht, wer unseren Seehofer zum Schluss durchlöchern wird, aber er wird Deutschland gerettet haben für eine offene Zukunft, aber die seiner sich zurechnenden Mitbürger, nicht die, die sich hier neu wähnen und damit schon gerechtfertigt evtl. gar als Zukunft.
Herr, erlöse mich von dem intellektuellen Irrsinn, der irgendwann die """Bazille""" feiert, WEIL sie neu ist.

Markus Werner | Mo, 19. März 2018 - 13:25

Nein, Herr Schwennicke, vielleicht beschreiben Sie sogar das seehoferˋsche Selbstbild zutreffend, allein daraus wird nichts werden. Hat er doch in der Vergangenheit zu oft den Colt gezogen und dann nicht geschossen. Als (Papier-)Tiger gesprungen, als Bundeskanzlerinnen-Bettvorleger gelandet.
Das hat sich rumgesprochen und nicht nur die Bayern werden genau hinschauen ob markigen Sprüchen dann auch Taten folgen. Vermutlich eben nicht.

Johan Odeson | Mo, 19. März 2018 - 13:28

Schöner Vergleich. Wohl höre ich die Worte, nur der Glaube fehlt mir. Zu oft hat der bayrische Löwe gebrüllt, um als Bettvorleger zu enden. Zwar kann ihn Merkel nicht einfach abservieren, jedoch kann darüber dann die Koalition zerbrechen, da die SPD den Knall immer noch nicht gehört hat und auch nicht mehr hören wird. Der Schaden ist eh nicht mehr abzuwenden, sondern höchstens abzuschwächen und wird Generationen noch brutalst beschäftigen. Ich hatte ein Wochenende eine Diskussion mit einem deutsch-belgischen Pärchen. Sie hat Angst Kinder in eine Zukunft zu setzen, die diese Malaise ausbaden müssen; er sagt, in den anderen europäischen Staten gehe eine Parole um die sagt: Die Deutschen sind zweimal selbst in Europa einmarschiert, diesmal bedienen sie sich dazu der Araber. GottseiDank schaffen sie sich dabei selber ab. Frau Merkel kann er dann als Dirty Horst zurufen: Du hast vergessen deinen Glückskeks zu lesen. Da steht: 'Dein Glück hat dich verlassen.'!"

martin falter | Mo, 19. März 2018 - 13:39

das sich Merkels Regierung auflöst. So schnell hatte ich es nicht erwartet. Tja wer Bundetag, Volk verschaukelt sitzt halt dann selber mal schnell auf der Schaukel.

Angela Seegers | Mo, 19. März 2018 - 13:39

Ich schäme mich für diese Bundeskanzlerin. Kein Plan, grenzwertig empathisch und so weiter. Wie konnte sie es nur schaffen, ihren verheerenden Stil zu etablieren und Deutschlands Ansehen zu ramponieren? So viel dickes Fell und Starrheit ist schon pathologisch. Seehofer, weiter machen. Was gibt es zu verlieren gegen ein Fähnchen im Wind. Wer Charisma hat muss wohl nicht mehr gefragt werden.

Lothar Kempf | Mo, 19. März 2018 - 13:41

Wären beide, Angela und Horst, nach der Bundestagswahl von der politischen Bühne verschwunden, hätten sie dem Land, den Bürgern und sich selbst den größten Gefallen getan. Wir hätten heute weder diese unsägliche Gemengelage ideologischer Irrungen und intellektueller Defizite am Kabinettstisch zu beklagen noch müssten wir Bundesbürger um unsere Zukunft bangen.
Es wäre nahezu mit einer Heldentat gleichzusetzen, umarmte der Bajuwar seine Kanzlerin beim Absaufen und gemeinsamen Untergang.

Diese Heldentat - so sie denn kommt - wäre momentan das Beste für unser Land.

Reiner Jornitz | Mo, 19. März 2018 - 13:42

AFD. Horst Seehofer versucht zu retten was nicht mehr zu retten ist. Aber eines wird er schaffen Angela Merkel und völlig neue Karten in diesem bösen Spiel der EU, UNO und NGOs einen Strich durch die Rechnung zu machen

Ingeborg Schuster | Mo, 19. März 2018 - 14:01

Horst Seehofer hat in Richtung Merkel VIEL ZU VIEL gesagt und NICHTS getan. Das Versäumte lässt sich nie mehr aufholen.

Oder hat schon jemand erlebt, dass die Ereignisse vom 4.9.2015 oder vom 9.12 1989 korrigiert werden konnten?

Reinhard Seidel | Di, 20. März 2018 - 16:27

In reply to by Ingeborg Schuster

können nicht mehr korrigiert werden und konnten auch nicht verhindert werden, da alle überrascht wurden. Was schlimm war, dass alle "Verantwortungsträger"
sprachlos die Befehle von Frau Merkel ausgeführt haben, denn das war ein Putsch
von oben! Jetzt wird es interessant! Dürfen Behörden, denen die Rechtslage bekannt ist, Anweisungen von Politikern und Vorgesetzten überhaupt ausführen
und sich mitschuldig zu machen? Müssen die nicht rechtswidrige Anweisungen
ablehnen, oder Ignorieren? Niemand steht über den Gesetzen, auch eine Bundeskanzlerin nicht! Die Bundeskanzlerin im Besonderen, aber alle Anderen, die rechtswidrige Merkelbefehle ausgeführt und mitgetragen haben müssen zur
Verantwortung gezogen werden. Das ist Grundlage eines Rechtsstaates. Um dem
Recht Genüge zu tun, hätte Frau Merkel den Notstand ausrufen müssen und vom
Parlament bestätigen lassen. Das hat sie nicht getan. Es ist also ein Putsch von
oben!

Wolfgang Tröbner | Mo, 19. März 2018 - 14:02

Es wäre gut, wenn sich Seehofer zum gefährlichsten Gegner, den die Kanzlerin je hatte, entwickeln würde. Die Dame hat sich in all den Jahren ihrer Regentschaft um nichts und niemanden geschert, um ihre Politik und ihren Machtanspruch auch gegen den Willen großer Teile der Bevölkerung durchzudrücken, offensichtlich im Wahn, sie könne wie weiland der Sonnenkönig Ludwig XIV. regieren. Es wird daher allmählich Zeit, dass sich irgend jemand findet, der diese Dame in die Schranken weist und ihr Treiben beendet. Macht nichts, wenn es Seehofer ist. Hauptsache, es wird getan. Seehofer hat sich in den letzten Jahren zu Recht den Ruf eines zahnlosen Tigers erarbeitet, gerade weil er Madame zwar anfänglich kritisierte, dann aber auf halbem Wege stehenblieb, ohne sie zu stoppen. Es wäre daher mehr als wünschenswert, wenn er den anfangs eingeschlagenen Weg zu Ende ginge. Nur so kann er sein angeschlagenes Image revidieren. Man kann nur hoffen, dass Seehofer nicht erneut enttäuscht.

sich jemand finden, der die Dame in die Schranken weist.
Ich hoffe sehr auf unsere Bürger bei der nächsten Wahl !
Nachdem A. Merkel nach dem historischen Wahldebakel im Herbst 2017 sagte : .." ich weiss nicht, was wir hätten anders machen sollen.... " und nach dem im Sommer zu erwarteten Familiennachzug, und der Alimentierung der europäischen Staaten (Transferunion) wird hoffentlich (!!!) auch der allerletzte Wähler begriffen haben, dass Frau Merkel die Interessen des Souveräns verraten hat. Wählen die Bürger dann immer noch AM ,ist ihnen nicht mehr zu helfen und sie haben sich eine Zukunft verdient, die man als solche nicht mehr bezeichnen kann.
Sich auf Herrn Seehofer zu verlassen scheint mir angesichts seiner Vita, keine gute Idee zu sein.

Wolfgang Tröbner | Mo, 19. März 2018 - 17:40

In reply to by Dorothe Gaede

Da gebe ich Ihnen vollkommen recht. Einerseits. Andererseits, und da bin ich mit Herrn Schwennicke d'accord, was hat Seehofer noch groß zu verlieren? Sein Amt als bayrischer Ministerpräsident ist er los, ebenso seinen Ruf als glaubwürdiger Politiker. Wenn er jetzt gemeinsam mit anderen (insbesondere den Bürgern, das sehe ich auch so) Madame vom Spielfeld kegelt, kann er eigentlich nur gewinnen. Zumindest kann er sein stark ramponiertes Image verbessern. Und sich vielleicht sogar einen Platz in den Geschichtsbüchern sichern, wer weiß?

Heiner Grotenjahn | Mo, 19. März 2018 - 14:15

Die Vermutung Richtung Eastwood könnte konstellationsmäßig stimmen, aber der alte und nicht mehr ganz gesunde Seehofer hat dazu den Biss nicht mehr.

Dimitri Gales | Mo, 19. März 2018 - 14:52

endlich die Courage gefunden, das zu sagen, was viele Bürger denken, aber leider seltener sagen. Schliesslich ist der Abgang Seehofers in Bayern auch auf die softe Art zurückzuführen, mit der er Merkels irrationale Migranten"politik" kommentierte aber nicht denunzierte. Mit Merkel muss man klar abgrenzen und Kante zeigen, denn die Dame scheint überzeugt zu sein, Missionen erfüllen zu müssen. Sie lebt eben in ihrer Merkel-Welt. Die Realitäten der Bürger sehen anders aus.

Christian Bauer | Mo, 19. März 2018 - 14:58

Ein Beitrag, den man gar nicht oft genug lesen kann- und immer in der Hoffnung, dass Seehofer standhaft bleibt.
Welch eine wunderschöne Vorstellung- Merkel zu Fuss hinter Seehofers Pferd herlaufen zu sehen. Ach, herrlich.

Peter Krebs | Mo, 19. März 2018 - 15:17

Ich glaube nicht, daß H.S. sein ganzes Pulver bereits verschossen hat, auch wenn einige seiner Ultimaten in der Vergangenheit sich in Pulverdampf aufgelöst hatten. Die Einschätzung von Herrn Schwenicke "Seehofer will sich rächen" ist durchaus nachvollziehbar und er hat jetzt die Position um das was er die letzten Tage verkündet hat auch durchzusetzen oder zumindest an allen möglichen Stellschrauben zu drehen, ohne Angst um seinen Posten zu haben. Geben wir ihm doch die üblichen 100 Tage der Amtsbewährung. Dann wird man sehen ob den Worten Taten folgen und wer sich hier querstellt.

Hans Herzberger | Mo, 19. März 2018 - 15:19

Oh-Je , die Rache des Herrn Seehofer ist bestimmt nur eine Sprechblase ! Als bayerischer nichtssagender Blechtrommler ist er nur für Ankündigungen zu gebrauchen ! Ihn auch noch mit C. Eastwood zu vergleichen, ist eine Beleidigung des Western-Helden.
Es sei den er wächst über sich hinaus, aber dann fällt er ganz bestimmt auf halber Strecke vom Pferd.

wolfgang spremberg | Mo, 19. März 2018 - 15:20

noch etwas zu verlieren ? Wenn nicht, wenn er in die Geschichtsbücher eingehen will, dann kann er es richtig knallen lassen. Neuwahlen müssen hauptsächlich die Befürworter einer ungeregelten / zusätzlichen Zuwanderung fürchten. Man stelle sich zusätzliche Probleme mit dem Euro, der EU, der Konjunktur, der Sicherheit vor....und das in Zusammenhang mit offenen Grenzen ? Legaler zusätzlicher Einwanderung in Sozialsysteme ? Digitalisierung und Einwanderung unqualifizierter, nicht benötigter Migranten ? Aber kein Geld für.....? Das passt nicht, die Wähler werden es merken und der Horst kann es zum Abschied allen zeigen und Merkel & Co. abservieren.

Wolfgang Schmid | Mo, 19. März 2018 - 15:37

Seehofer ist Merkels gefährlichster Gegner, weil er - anders als sie - Stellung bezieht und die Probleme anspricht. Und weil er - genauso wie sie - diese Probleme dann auch nicht löst.

Bernd laun | Mo, 19. März 2018 - 15:54

Seehofer hat recht!! Der Islam gehört nicht zu Deutschland, aber zu den Muslimen. Gut Horst, dass es dich gibt.

Markus Michaelis | Mo, 19. März 2018 - 15:54

Es ist üblich Politikern eher niedere Absichten zu unterstellen: Dinge werden instrumentalisiert, es geht um persönliche Vorteile, persönliche Rache etc. Außerdem ist es üblich Politiker als Blitzableiter zu kritisieren, damit verschiedene Bevölkerungsteile weniger heftig direkt aufeinander losgehen.

Beides trifft hier aber nur bedingt zu. Ich glaube es ist auch ein Stück wiedergewonnene Politik im positiven Sinn. Es geht um Inhalte, verschiedene Ziele etc. für die man streitet und Anhänger sucht. Hinter Seehofers Positionen, wie auch hinter anderen Positionen, stehen viele Menschen. Ich glaube, dass hier persönliche Rachegefühle oder ein Sieg in Bayern, vollkommen egal mit welchen Inhalten, nicht so im Vordergrund stehen.

Daniel Wischer | Mo, 19. März 2018 - 15:55

Howdy!
Erstens sah Eastwood eigentlich immer besser aus als Hotte, zweitens hat Hoss, äh Horst S., nur Platzpatronen in der Flinte.
Der tut nix, der bellt nur.
Es geht doch hauptsächlich darum, konservative Wählerschichten in CDU/CSU "einzufangen".
Aber, wie bekannt: der Worte sind genug gewechselt, so lasst uns denn nun Taten sehen.
Ob und was da passieren wird, bleibt abzuwarten. Derweil wird es hier immer bunter und vielfältiger, dafür sorgen schon St. Angela und die ihr Gewogenen. Ob der Buddhismus, der Veganismus, der MeToo-Ismus oder der von aussen gesteuerte politische Islam sowie farbenfrohe Kopftücher in Deutschland "dazu" gehören, bleibt hingegen zweitrangig.
Es ist halt wie im Western: Nicht viel reden, Action.
Wer aber glaubt, das die Groko das Wohl und Wehe des Landes, sowie die Sorgen und Nöte der Bewohner von "Whiskey Town" als Orientierungsschnur des eigenen Handelns ausrichtet, glaubt wahrscheinlich auch an den "Ghost Rider in the Sky".

Christa Schreiber | Mo, 19. März 2018 - 16:07

Was hat er zu verlieren. Entlassen kann sie ihn nicht, die Angela und wenn er der Bayern-Wahl mit seinen Spitzen helfen kann, warum nicht. Ärgern wird sie sich allemal unsere liebe Angela über ihren aufmüpfigen Erzfeind. Eine bescheidene Rache zwar, aber doch zeigt sich immer mehr, wie sehr Frau Merkel alles entgleitet. Horst und Angela auf ihrem hoffentlich letzten Ritt.

Sepp Kneip | Mo, 19. März 2018 - 16:08

Seehofer ist schon mal als Tiger gesprungen und als Bettvorleger Merkels gelandet. Merkel hat ihn ins Kabinett geholt - und sogar als Innenminister. Seehofer mag aufmucken, er hat sich aber der Kabinettsdisziplin zu fügen, oder aber die Regierung fliegt auseinander. Mal sehen, ob er es soweit kommen lässt. Die "Flüchtlings"-Frage wäre es wert, es darauf ankommen zu lassen und Merkel zu diesem Thema zu stellen. Sie kann nicht immer so tun, als gäbe es dieses Problem gar nicht, nur weil sie in ihrem "Wir schaffen das" gefangen ist. Soll Seehofer wirklich mal Clint Eastwood spielen. Nicht nur die bayerische Wählerschaft würde es ihm und der CSU danken.

Offene Grenzen und Islamisierung würden Deutschland auf Dauer zerstören. Also muss hier endlich was getan werden. Seeehofer will dieses Thema sicher nicht der AfD allei überlassen. Landet er aber wieder als Bettvorleger,wird die einzige Opposition im Land weiter an Zuspruch gewinnen. Das weiß Seehofer. Vielleicht schafft er es diesmal.

Klaus Reichert | Mo, 19. März 2018 - 16:14

"Entscheidend ist allein, wie die CSU in Bayern dasteht mit Blick auf die Landtagswahlen im Oktober." In der Tat, nur darum geht es. Ein paar Monate stänkern, ein bisschen Verbal - Opposition, und nach den Landtagswahlen wieder der brave Horsti. Nein, er ist alles Andere als ihr schärfster Gegner. Von seiner Situation her könnte er es sein. Er hat aber über Jahre bewiesen, dass er es nicht ist.

Peter Krämer | Mo, 19. März 2018 - 16:21

Ich kann nur hoffen, das Herr Schwennicke Recht behält, bin aber eher skeptisch.
Herr Seehofer hat schon öfter die Backen aufgeblasen und dann anschließend leise ausgeatmet.
Hoffentlich zieht er es diesmal im Interesse des Landes durch, diese Kanzlerin mit ihren historischen Fehlentscheidungen darf nicht im Amt verbleiben.

Arne Bruhn | Mo, 19. März 2018 - 16:23

ging mir beim Lesen durch den Sinn, Herr Schwennicke! Diese Skepsis ist das Ergebnis enttäuschter Erwartungen an den "bayrischen Löwen". Einzig dass "Horstl" nichts mehr zu verlieren hat, lässt Hoffnung keimen - sonst aber gilt der norddeutsche Spruch "Doon (tun) is'n Ding, snacken (reden) köönt wi all!"
Hoffen wir also, dass aus dem "Drehhofer" nun wirklich ein "Tuhofer" wird!!!

Dr. Andreas Kleemann | Mo, 19. März 2018 - 16:47

Herrn Drehhofer mit Clint Eastwood zu vergleichen ist ganz klar eine Beleidigung für letzteren.

Entschuldigen Sie sich am besten bei Mr. Eastwood.
Bevor er vorbeikommt und Satisfaktion verlangt...;-)

Gottfried Meier | Mo, 19. März 2018 - 16:58

Seehofer hat ja Recht. Sonst würden ja alle die kritischen und oft negativen Artikel über den Islam, die man in der Cicero lesen konnte, nicht stimmen. Vielleicht hätte man es aber auch anders sagen können: Der Islam gehört leider zu Deutschland.

Seehofer muss in deiser Frage hart bleiben, wenn die CSU im Herbst nicht noch weiter verlieren soll.

Karin Gossmann… | Mo, 19. März 2018 - 16:59

Für das Land, die Bevölkerung ist es ziemlich unerheblich was Merkel u. Seehofer ausfechten.
Denn eines bleibt, die absurde Asylpolitik, daran
geht keiner diese zu ändern. Seehofer mit seiner
Obergrenze, die jetzt im Koalitionsvertrag steht,
Grenzkontrollen, d. Merkel jetzt zustimmt. Das sind
doch alles keine Maßnahmen um Einwanderung über Asyl einzudämmen. Das sind alles von beiden vorsätzl. Maßnahmen um Bürger zu beruhigen, aber im Effekt gar nichts, wirklich gar nichts bringt. Kontrollen, na und - sagt e. Asyl ist er im Land u. bleibt, vor allem dem Sozialsystem. Diese
Spielchen v. Seehofer/Merkel daher nicht relevant, sie machen im Prinzip so weiter wie bisher zu Lasten der Bevölkerung, denen gehts doch nur um d. eigenen Machtanspruch. Und d. Kosten d. Sozialsysteme steigen u. steigen, hoffentlich steigt
auch parallel dazu der Zorn d. Bevölkerung. Mit d. Islam geht man verdruckst um. Alles heisse Luft, solange nicht grundsätzl. d. Wille da ist f. e. rechtsstaatl. Asylpolitik.

Giesela Kramski | Mo, 19. März 2018 - 17:18

Laut "Welt" stimmen 76% der Deutschen Seehofer zu. Und das ist gut so.
Und bei der Grenzsicherung würden m.E. auch 76% der Deutschen diesem AfD Antrag im Bundestag zustimmen. Nur die feinen Volksvertreter nicht. Die müssten aus ihren Wahlkreisen so richtig Dampf bekommen. Eine Frechheit. Mit dem deutschen Wähler kann man allerlei machen.
Vielleicht würde ein Mehrheitswahlrecht den Herrschaften auf die Sprünge helfen.

Arne Bruhn | Mo, 19. März 2018 - 17:39

Während wir hier noch Möglichkeiten und Eventualitäten diskutieren, hat das "Chamäleon" schon zugeschlagen: "Bundeskanzlerin stimmt Minister Seehofer bei, sie ist ebenfalls für längere Grenzkontrollen innerhalb der EU!" Wie sagt ein Spruch? "Wenn du einen Gegner nicht besiegen kannst - dann mache ihn dir zum Freund - oder umarme und erdrücke ihn!"
Mich schaudert!

Ralph Lewenhardt | Mo, 19. März 2018 - 18:30

Der Ausstieg der CSU vor den Landtagswahlen wird deren wirksamstes Instrument und ist wahrscheinlicher, als der der SPD. Merkel kann sich den Baum aussuchen, gegen den sie fährt. Neuwahlen schaffen dann auch neue Koalitionsalernativen. Als einziger wahlstrategischerTrumpf bleibt ihr, die Öffnung der Demokratiegesetze in Richtung Volksmitbestimmung.Wenn ihr nicht schon welche zuvor kommen. Also Frau Merkel:"Wer zu spät kommt...."

Heinrich Niklaus | Mo, 19. März 2018 - 19:15

Die derzeitigen Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen erfolgen doch eh nur sporadisch. Die aktuelle Aussetzung des Schengen-Abkommens ist völlig wirkungslos und läuft demnächst aus.

Selbst Seehofer sagt: „Es sind nicht allzu viele Grenzstellen in Deutschland derzeit dauerhaft besetzt. Auch darüber wird nun zu reden sein, ob das so bleiben kann.“

Nun fordert Seehofer die Kontrollen auf unbestimmte Zeit auszusetzen und darüber zu reden, ob mehr Grenzstellen dauerhaft besetzt werden können.

Nur das wird alles nichts nützen, solange illegale Migranten inzwischen mit NetFlixBussen für 148,- Euro von Griechenland nach Berlin illegal einreisen.

Das Getöse soll der CSU in Bayern im bevorstehenden Wahlkampf dienen. Seehofer ist kein gefährlicher Gegner, höchstens für jene, die ihn jetzt im Wahlkampf zur Seite stehen wollen und aus ihm daher einen Clint Eastwood machen.

Hillebrandt Klaus | Mo, 19. März 2018 - 19:40

Dirty Horsty (Harry im Original) räumt auf. Das wäre ja mal was! Statt Drehhofer oder Heißlufthorst Law and Order vom Feinsten durch eine Art Dirty Harry in Lederhosen: Come on, make my day.

Günther Schulz | Mo, 19. März 2018 - 20:01

Ein Video in Whats App, in dem Merkel zum 4. Mal ihren Amtseid vor dem Bundestagspräsidenten Schäuble leistet. Während sie schwört, wird ihre Nase immer länger. Was ist das nur für ein Land, das einen 4-maligen Meineid immer noch toleriert. Was ist das für ein Land, in dem Verfassungsrichter trotz Verfassungsklagen wegschauen.Was ist das für ein Land, in dem Politiker aller Couleur denselben Meineid leisten. Was ist das für ein Land, in dem ein überwiegender Teil der Wähler diese Selbstzerstörung noch lautstark unterstützt. Was war das für ein Land, das sich selbst zerstörte. Offensichtlich ein Land, das nicht mehr in diese Welt passte.

Holger Stockinger | Mo, 19. März 2018 - 21:04

Der oder die Mitläufer gibt es länger als den Marathonlauf.
Dieser Läufer brach tot zusammen, als er verkündete: ja, was eigentlich?

Sieg? - Oder keine Niederlage!

Was die "neue Groko" sich liefert "am Volk vorbei" ist so, als ob im Schachspiel der Läufer das Sagen hätte.

Das bekannteste Schlachtgemälde (Napoleon darstellend) zeigt ihn auf hohem weißen Roß.

Die "Schlachten heutzutage" werden anders geschlagen. Wer tritt wo und wann in den "Medien" auf und wie?

Der Einheitsbrei guter Gesinnung des Meinungsterrors der Politischen Korrektheit ist bereits so verinnerlicht, dass zu fürchten wäre, im Wetterbericht ein "Wind von rechts" wird verboten, weil er NEO-Nazis beflügeln könnte, den Dichter der "deutschen Nationalyhymne", Herrn Fallersleben, mit "Die Gedanken sind frei ..." zu begrüßen, ohne sofort in die "Internationale" zu stimmen ...

Gerhard Korte | Mo, 19. März 2018 - 22:56

Die Äußerungen des Herrn Seehofer sind m.E. nur der kommenden Landtagswahl in Bayern geschul-det und sollen bundesweit die AfD möglichst klein halten. Ich glaube sogar, dass das ganze Gebrüll,
wie auch das von Spahn, in der CDU/CSU "abge-sprochen" war. Nichts als heiße Luft, alles nur Show! Der ganze Apparat läuft wie geschmiert, natürlich mit tatkräftiger Unterstützung durch die Mainstreem-Medien. Es ist einfach nur erbärmlich!

Werner Schick | Mo, 19. März 2018 - 23:21

Werter Herr Benditte,
sie brauchen nicht darauf zu warten wie sich Herr Söder positionieren wird, das hat er schon lange getan, ist ihnen das noch nicht aufgefallen.
Dann empfehle ich ihnen den Artikel von Ansgar Neuhof "Die Zuwanderung: Die Rosstäuscher von der CSU". Nach lesen dieses Artikels sollte ihnen klar sein, auf welcher Seite Herr Söder schon lange positioniert ist. Für sie vielleicht eine Überraschung, es ist nicht die Seite, die sie möglicherweise erhofft haben, es ist die Seite von Wackelhorst und der nackten Kaiserin.

Ralf Ehrhardt | Di, 20. März 2018 - 01:51

Horst "Drehhofer" war, ist und bleibt ein Mann der ANKÜNDIGUNGEN.
Mittlerweile scheint er sogar zum Lachsack der Nation degeneriert zu sein; einem Lachsack, dem obendrein sogar die Luft ausgegangen ist und der sich selbst leid tut.
Er hat sich selbst -auch bei den Jameika- und gerade bei den GroKo-Verhandlungen- zu einer Witzfigur gemacht bzw. diesen bisherigen Eindruck bestätigt.
Nur noch lächerlich. Da ist nichts, aber auch gar nichts, zu erwarten(!)

paul peters | Di, 20. März 2018 - 04:59

ich lese ihre artikel immer sehr gern herr Schwennicke, weil sie sich weit überwiegend in der beschreibung der realitäten vom medialen mainstream abheben.
nur bei diesem thema erlaube ich ihnen zu widersprechen. seehofer darf sich angesichts der anstehenden wahl in bayern mit duldung der kanzlerin in berlin profilieren. ich würde es eher als kasperl-theater bezeichnen, da alle in berlin von den auf den weg gebrachten asyl-reformen der eu wissen. und dass reformen im politischen diskurs nichts gutes versprechen, sollte sich auch bis nach deutschland rumgesprochen haben. mehr als das stichwort ankerpersonen und die dadurch zu erwartenden auwirkungen für deutschland muss ich nicht nennen - kann jeder ergoogeln. da wirkt horsts rache doch gleich anders. ein bisserl theater in berlin und dann auf brüssel verweisen, obwohl man doch wirklich anderes vor hatte, als dort beschlossen wird. ob merkel dann ebenso wie in sachen autoindustrie dort intervenieren wird?

Joost Verveen | Di, 20. März 2018 - 05:41

Die Karikatur ist spitze. Wehe wenn Merkel wieder fit ist, dann werden aus den konservativen Hüpflöwen wieder mal Bettvorleger.

Apropos Clint: "Wer schiessen will soll schiessen, und nicht quatschen". Das sagt zwar Clints Kollege Tuco Ramirez, aber Clint quatscht ja sowieso nie.

Dieter Erkelenz | Di, 20. März 2018 - 06:40

Was haben Sie nur fast alle wegen "Bettvorleger"? Bettvorleger sind weich und man kann so herrlich auf ihnen 'rumtrappeln!
Frau Wallau, ich bewundere Ihren Mut zu Ihrem offenen Geständnis, mehr noch den Cicero dieses zu veröffentlichen. Und bin sicher, dass etliche Ihrer Kollegen Sie des Sprachrohrs der AfD bezichtigen werden. Aber, was "stört's die Eiche, wenn sich eine Sau daran reibt"?

Dagmar Hase | Di, 20. März 2018 - 08:30

"Er hat sein Ministerpräsidentenamt verloren..."

Sehr richtig! Und was war aus seiner Sicht schuld daran? Die gefünlte Wahlniederlage in der Bundestagswahl. Und wer hat diese aus seiner Sicht hervorgerufen? Frau Merkel. Seehofer hat Merkel seine Abwahl als Ministerpräsident zu verdanken. Zusammen mit der verfehlten Flüchtlingspolitik sind das doch wirklich Gründe, ein Gegenspieler Merkels zu sein.

Peter Lieser | Di, 20. März 2018 - 08:43

Nicht Seehofer reitet ein totes Pferd, sondern das Pferd trägt einen mausetoten Reiter, in Anlehnung an das alte indianische Sprichwort. Clint werden die letzten Haare ausfallen wenn der hört, wenn er hört mit wem er verglichen wird. Aber es kann schon sein, das er mit dem Rücken zur Wand, nochmal um sich schlägt, da könnte sie recht haben Herr Schwennicke. So jetzt gehe ich mal alte Western gucken - damit ich auf dem aktuellen Stand bin und weiß wie es in Deutschland weiter geht, lieber Herr Schwennicke ! Ich gucke mal "Leichen pflastern seinen Weg" mit dem Kinski, dass kommt dem Horst in seiner ungezügelten bisherigen "politischen Brutalität" am nächsten.

Günter Schaumburg | Di, 20. März 2018 - 10:08

Ich glaube schon, dass es dem Horst ernst ist mit
dem, was er sagt. Jahrelang hat er den Bettvor-
leger für die Mutti gespielt, sich verbogen, dass es
eine Art hat. Nun ist sein Maß voll und er kann,schon des Alters wegen, schmerzhaft und
wirkungsvoll zurück keilen. Ich kann mir einfach
nicht vorstellen, dass so ein bayerisches Manns-
bild als Gedemütigter und Heißluftballon von der
politischen Bühne abtreten kann. Man denke nur
daran, was er sich später, bliebe er die Merkel-
memme, von seinen Anverwandten, Freunden und
Weißbierliebhabern so alles ahören müsste. Und
bisher wollte noch jeder Politiker als Tribun in
den Geschichtsbüchern angeführt werden.

Hanno Woitek | Di, 20. März 2018 - 10:59

..zu lesen, wie fröhlich an der wirklichen Problematik der Themen unserer Populisten wie Seehofer, Spahn, Söder und den anderen AfD :-) Politikern vorbei analysiert und diskutiert wird - auch in diesem Magazin. Sie vertreten Mehrheitsmeinungen und Wünsche der Bürger dieses unseres Landes. Oh - und jetzt kommt ihr alle mit "wir brauchen mehr und bessere Bildung" Schon mal drüber nachgedacht, dass auch diese "bessere Bildung" in dieser Mehrheit breit vertreten ist?

Was ist denn " die wirkliche Problematik" ? Klären Sie und doch bitte auf, lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben. Danke im Voraus.

harald ditges | Di, 20. März 2018 - 11:06

Da gibt es nicht viel zu schreiben.........nur dake Horst Seehofer!

Dietmar Deibele | Di, 20. März 2018 - 11:13

einige Kommentare sind mir viel zu pessimistisch. Es ist sehr wichtig, dass Seehofer ein paar Pflöcke einschlägt, er sagt ohnehin nur das, das viele von uns denken . Selbst wenn er nicht alles umsetzen kann, allein die Ankündigung ist Balsam und bestätigt das Weltbild der Konservativen. Der eine oder andere traut sich dann ebenfalls aus seinem Versteck, besonders in der CDU muss es doch auch Andersdenkende geben. Ergo, besser solch eine Ankündigung als keine (keine - hieße "weiter so") und danke für diesen Artikel

Hans-Jürgen Schulze | Di, 20. März 2018 - 11:25

Herr Seehofer wird unserer Steuermann sein, aus wird er es halten um uns zu befreien,H.S.
Für mich ist dieser Mann die wichtigste Person im Kabinett.
Nicht verstehen kann ich die viele negative Kritik nach gerade einmal 10 Tagen Amtszeit. Schauen wir auf die ersten 100 Tage und nicht einmal danach kann abgerechnet werden. Ich würde H.S.gern den Rücken stärken wollen obwohl ich AFD Wähler bin.
Im Bezug auf sein Ressort „Heimat“ wünsche ich ihm große Erfolge.
Bin selbst Heimatvertriebener,heute würde man ungerechter Weise Flüchtling sagen.
Wer hat denn unsere Heimat nach Kriegsende wieder aufgebaut? Es waren unsere Mütter und nicht KV berechtigte alte Männer.
Diesen Personen gilt unseren Dank auszusprechen und nicht den neuen Politikern die das Wort Heimat meiden und es lieber den Zuzüglern überlassen zum kaputt machen dieser.Auch das Wort Volk gehört schon zum „rechten“ Wortschatz,ja wo leben wir eigentlich?So grün-rot-links darf unsere Heimat nicht werden.

Mathias Elser | Di, 20. März 2018 - 12:46

Herr Seehofer hat wohl noch nicht ganz verstanden, daß Merkel jetzt seine Chefin ist (der man nicht ans Bein p******) und jederzeit das Kabinett umstellen kann... und ob Seehofer mit dem Koalitionsausstieg bei den Bayern durchkäme? Ich glaube da hätte dann doch eher Söder schneller als erwartet den typischen Doppelposten - und Horst müsste sich der Wahl zum MdL stellen; das wäre wirklich lustig. Und Merkel wess da ganz genau.

Klaus Schmid Dr. | Di, 20. März 2018 - 13:24

an der Grenze zurückgewiesen wird der das Wort "Asyl" in irgend einer Sprache stammeln kann zurück-gewiesen wird ist das alles nur heiße Luft und Dummen-Fang.

Max Meier | Di, 20. März 2018 - 13:29

Wenn er es denn nur machen würde. Dem Treiben von Merkel, Eu und NGo´s sollte schnellstmöglich ein Ende gemacht werden.

Thoralf Krüger | Di, 20. März 2018 - 14:03

Dass es sich bei Seehofers Einlassungen nur um „Wahlkampfnebelkerzen“ handelt, erkennt man schon daran, dass der Herr Bundesminister nicht einmal die Zuständigkeiten seines Ressorts zu kennen scheint.
Abschiebungen erfolgen derzeit ausschließlich durch die Länder.
Selbst wenn er mehr Abschiebungen wöllte, könnte er sie gar nicht umsetzen.
Also, flieg‘ schön weiter Heißluft-Horst!

helmut armbruster | Di, 20. März 2018 - 15:59

Claus Schenk von Stauffenberg soll gesagt haben:
"von Leuten, welche schon ein oder zweimal kein Rückgrat gezeigt haben kann man auch in Zukunft nicht erwarten, dass sie standfest sein werden."
Die Seehofers und ihresgleichen reden nur, sie handeln nicht.
Das sollten wir nie vergessen.

Thomas Schmid | Mi, 21. März 2018 - 08:03

Vergessen Sie`s, denn aus unserem Horsti wird nie ein Dirty Harry. Genau diese Rolle machte Clint Eastwood/ Harry Calahan aber zum Star, wirkte stilbildend für ein ganzes Genre und deshalb fehlt sie wohl in Ihrer Aufzählung.
Dirty Harry hatte einen Smith&Wesson Revolver im damals unschlagbaren Kaliber 44 Magnum. Der alte Mann aus Bayern rennt mit einer Luftpistole durch die Gegend und glaubt er könne einem erfahrenen Trapper ins Gewehr pullern und behaupten, es regnet. Hallo, aufwachen! Wir haben Wahlkampf in Bayern. Wie lange und wie oft, wollen Sie sich von diesem Freizeitschrankenwärter denn noch blenden lassen, Herr Schwennicke?
Clint Eastwoods bester Spruch lautet: " Ein guter Mann kennt seine Grenzen."
Erinnern Sie sich an die Szene, wo Dirty Harry dem entwaffneten Bankräuber die Wumme an den Kopf hält und diesen raten lässt, ob die Trommel seiner "Rechenmaschine" schon leer ist?
Er drückte ab und außer "click", kam nichts mehr.
Wie bei Horst.
Go ahead Punk, make my day!

Adelgunde Eckstein | Mi, 21. März 2018 - 11:09

Auch wenn Herr Seehofer in den letzten 2 1/2 Jahren einen fragwürdigen Schlingerkurs gefahren ist, traue ich ihm von der amtierenden Regierungsmannschaft noch am ehesten zu, die vitalen Interessen des deutschen Volkes nicht aus den Augen zu verlieren. Schliesslich hat er Kinder, denen er ein liebenswertes Land mit freiheitlichen Werten hinterlassen möchte. Lassen Sie sich nicht beirren, Herr Seehofer!