Deutschland vor der Wahl - Fantasialand

Kolumne: Grauzone. Eine vierte Amtszeit von Angela Merkel senkt sich unvermeidbar auf das Land. Vor den ernsten Problemen duckt sich die Politik weg und fabuliert lieber von multikulturellen Gesellschaftsfantasien. Doch die Zeichen in der Welt stehen auf Sturm

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) spricht am 18.08.2017 in Steinhude (Niedersachsen) unter dem Schriftzug "Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben".
Dass Deutschland ein Land bleibt, „in dem wir gut und gerne leben“, ist längst nicht sicher / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Oktober erscheint sein Essay „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer“ bei zu Klampen.

So erreichen Sie Alexander Grau:

Alexander Grau

Es hat etwas Unwirkliches. Morgen wird das vierte Kabinett Merkel gewählt werden. So oder so. Es ist wie in einem Traum. Surreal und wirklichkeitsenthoben. Wie Zuckerwatte senkt sich das Unvermeidbare auf das Land, flauschig und süß, verführerisch und klebrig.

Wie genau die neue Regierung aussehen wird, ob Schwarz-Rot oder doch in den Farben von Jamaika, ist dabei vollkommen gleichgültig. Weil die neue Regierungschefin die alte sein wird, weil die Differenzen zwischen den Parteien sich fast nur noch im Symbolischen erschöpfen und weil die deutsche Politik sich ängstlich vor den ernsten Problemen wegduckt und lieber in Wohlfühlthemen à la frühkindlicher Bildung, Digitalisierung und Glasfaserausbau planscht. „Zukunftsthemen“ nennt man das dann. Dabei haben diese Politplacebos mit der Zukunft ungefähr so viel zu tun, wie die wirklichkeitsfremde „Parallelaktion“ in Robert Musils Roman „Mann ohne Eigenschaften“.

Im Selbstbetäubungsmodus

Deutschland im Jahr 2017 ist ein Land im Selbstbetäubungsmodus. Man berauscht sich an einem künstlich induzierten Wirtschaftswachstum, an Wohlstand und Prosperität, die auf Sand gebaut sind. Wie in einem letzten Aufbäumen zieht der Sozialstaat noch einmal alle Register für letzte große Abschiedsgeschenke; Erinnerungspräsente an eine sorglose Vergangenheit.

Zugleich fabuliert man sich in multikulturelle Gesellschaftsfantasien, in den Traum einer global offenen Gesellschaft, in der flexible und tolerante Menschen sich auf der Spielwiese des weltumspannenden Erlebnisparks permanent neue Identitäten schaffen. Mehr Fantasialand war selten.

Denn die Zeichen in der Welt stehen auf Sturm. Man braucht nicht einmal ins Detail zu gehen, sondern nur Stichworte aufzurufen: Griechenland, Italien, Geldpolitik der EZB, Türkei, Nordafrika, Syrien, Iran, Jemen, islamischer Terrorismus. Und um Nordkorea hat sich ein schon lange schwelender Konflikt dramatisch verschärft, bei dem offensichtlich ist, dass der amerikanischen Führung außer dem Spiel mit dem Feuer wenig einfällt – eine hoch gefährliche Situation.

Kulturkampf ins Land getragen

Doch das sind nur die aktuellen Szenarien. Weitet man das historische Objektiv, so zeigt sich, dass sich seit der Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts ein bedrohlicher Kampf der Kulturen aufgebaut hat, den die europäischen Staaten leichtfertig in die eigenen Grenzen hineingetragen haben.

Das Problem wird noch dadurch verschärft, dass viele Menschen in Europa (und insbesondere hierzulande) sich nicht einmal mehr vorstellen können, dass Menschen bereit sind, für ihre Religion in den Tod zu gehen und Dialogfähigkeit für ein Zeichen von Schwäche halten. In einem Anfall von Narzissmus haben wir vergessen, dass nicht für alle Völker das westliche Gesellschaftsmodell reizvoll ist. Und es ist uns das Gefühl dafür abhanden gekommen, dass es Kulturen gibt, die an ihren Sitten und Gebräuchen festhalten wollen und die bereit sind, dafür zu sterben und zu töten.

Doch nicht nur der Blick für kulturelle Differenzen und fremde Ideale ist den libertären und kosmopolitischen Deutschen verloren gegangen. Selbst einfache Fakten nehmen wir nicht mehr zur Kenntnis. Zum Beispiel Afrika: Hier wird sich die Zahl der Bevölkerung nach UN-Prognosen bis zur Mitte des Jahrhunderts auf 2,4 Milliarden Menschen verdoppeln und bis 2100 auf 4,2 Milliarden steigen. Derzeit sind 47 Prozent aller Afrikaner unter 18 Jahre alt. Das sind etwa 547 Millionen Menschen. 2050 werden es etwa 1 Milliarde sein – Menschen ohne jede Perspektive, die sehnsüchtig nach Norden blicken werden. Denn kein Wirtschaftswachstum dieser Welt wird mit dieser Bevölkerungsexplosion auch nur im Entferntesten mithalten können. Die Folgen sind absehbar.

Trügerische Hoffnung

Derweil wirkt Deutschland wie ein Land, das im Grunde weiß, dass es so nicht weitergehen kann. Doch wie ein Verurteilter klammert es sich an jeden Aufschub, an jede Fristverlängerung, Jahr für Jahr und Legislatur für Legislatur. Vielleicht geht es ja noch einmal gut. Vielleicht dürfen wir noch ein paar Jahre weitermachen wie bisher. Wäre die deutsche Gesellschaft bereit, sich den absehbaren Katastrophen zu stellen, es gäbe kein viertes Kabinett Merkel.

Doch Merkel wird wieder gewählt werden, aller absehbaren parteipolitischen Erschütterungen zum Trotz. Denn Merkel ist wie ein Fetisch, von dem die deutsche Gesellschaft glaubt, dass er noch einmal das Unabwendbare abwenden, noch einmal – und sei es ein letztes Mal – für ein paar Jahre Wohlstand und Frieden garantiert. Eine Hoffnung, die sich leicht als trügerisch erweisen kann.

Ralf Altmeister | Sa, 23. September 2017 - 11:02

Prof. Heinsohn hat die Demografie mit der Bezeichnung Kriegsindex versehen. Es ist eine Kennzahl dafür, wieviele Jugendliche von 15 -19 Jahren auf die Älteren von 55-59 nachfolgen und markiert die Wahrscheinlichkeit daraus resultierender Konflikte oder Fluchtbewegungen.
In D beträgt der Kriegsindex 0,6, in Afrika, Arabien und Teilen Asiens zwischen 5-7.
Wenn von Bekämpfung von Fluchtursachen gesprochen wird, klammert man diesen Teil aus, wahrscheinlich auch deshalb, weil er fundamentale religiös-kulturelle Traditionen berührt.
Zu Ende denken möchte dieses Problem niemand, käme man doch wahrscheinlich zu dem Ergebnis, daß nur eine repressive Geburtenregulierung a la China in Frage kommt und das Vermeiden afrikanischer Zustände in Europa nur durch eine Festungspolitik gewährleistet werden kann.

Fantasialand!?Ich bin mir längst nicht mehr sicher, ob es sich bloß um Fantasie (Produkt der Fantasie, (nicht der Wirklichkeit entsprechende) Vorstellung, Duden) handelt oder ob Politiker nicht längst eine Europäische Republik wollen.

Schon in der FAZ vom 28.03.2013 konnte man lesen:

„Die Abschaffung der Nation ist die europäische Idee – ein Satz, den weder der heutige Kommissionspräsident noch die gegenwärtige deutsche Kanzlerin wagen würde, auszusprechen. Und doch: Dieser Satz ist die Wahrheit.“

Ralf Altmeister, ich stimme Ihnen zu. Konservativ-kritische Journalisten sollten dieses Thema sehr viel offensiver angehen.

Christoph Rohde | Sa, 23. September 2017 - 11:09

Es ist richtig, dass Kulturkämpfe importiert wurden. Und das in einer Zeit, in der selbst Länder wie Spanien und Belgien nicht mehr stabil sind. Dann Hunderttausende ungebildete Männer in einem riesigen Gesellschaftsinstrument zu importieren, wo ich mit Schengen schon ein großes gefährliches Experiment vollziehe ist in der Tat Wahnsinn. Guter Artikel.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 23. September 2017 - 11:16

Nichts hinzuzufügen, brillant formuliert Herr Grau.

Günter Schaumburg | Sa, 23. September 2017 - 11:32

Einst wurde Huntington von einer gewissen Klientel verteufelt. Jetzt sind wir mittendrin in der
Huntingtonschen Voraussicht. Und, wer ange-
sichts der Zahlen des letzten Abschnitts immer noch vom Helfen für alle träumt, der soll aber
auch Lösungen anbieten. Und sehr vermehrungs-
freudige Völker gibt es nicht nur in Afrika.

Tomas Poth | Sa, 23. September 2017 - 11:43

Mir kommt es wie Mehltau vor. Merkel hat uns Bürden auferlegt die uns überfordern werden. Die zukünftigen Konfliktlinien sind islamisierte Forderungen der muslimischen Community innerhalb Deutschlands und Forderungen aus der EU nach Übernahme weiterer Lasten im Euro-System. Schmeißen wir doch die Klamotten komplett hin und machen gar nichts mehr, bis alle anderen anfangen sich selbst zu helfen weil bei uns nichts mehr zu holen ist.

Dr. Lothar Sukstorf | Sa, 23. September 2017 - 11:43

Die Folgen sind absehbar, ja - ein hervorragender Beitrag von H. Grau - um uns herum toben harte Auseinandersetzungen; nur wir meinen, die Welt müsse sich nach unseren Formeln des Multikuturellen richten. Wir meinen, das Axiom des Gutmenschentums, des Moralisierens müssen andere auch übernehmen. Das Unverzeihliche jedoch ist, daß wir uns wehrlos gemacht haben, wir haben uns unseres Selbstbehauptungswillens beraubt. H. Grau hat recht, Afrika wird uns überrennen, dafür müssen wir nicht bis 2100 warten...diese Art des Appeasements ist einfach nur schädlich. Gratulation für die Ehrlichkeit dieses Beitrages. Das ist notwendiger denn je.

Siering Christian | Sa, 23. September 2017 - 11:44

Es ist hochwichtig darauf hinzuweisen, dass es gerade die Eliten von Politik und Medien waren und sind, die sich in einem geistigen Nirvana verirrt haben. Besonders kurios dabei: Die Kritiker des politisch-medialen Mainstreams werden als rechtspopulistische Faktenleugner gebrandmarkt.
Trotz der Vernetzung mit zahlreichen hochqualifizierte Institutionen, die nichts anderes zu tun haben als Informationen zu sammeln und an die Politiker weiterzugeben;trotz der vielen Großkonzerne mit multinationaler Erfahrung; der gesamte Apparat der Gewaltenteilung und der Wirtschaft folgte bis auf wenige Quertreiber, die sich kaum nennenswert Gehör verschaffen konnten, einer Hypothese die in keinster Weise von irgendwelchen Fakten gestützt werden konnte.
Der Ansatz, es kämen hundertausende hochqualifizierter Menschen zu uns, in Kombination mit dem Motto von "Wir schaffen das" war ein postfaktisches Populismus-Monstrum gepaart mit einem Opportunismuswahn, der geistig ärmlicher kaum hätte sein können.

Torsten Knecht | Sa, 23. September 2017 - 11:49

... selbst die Innenperspektive sieht nicht so rosig aus, wie Merkel uns Glauben machen will.

Bei einem Punkt muss ich Herrn Grau ergänzen und das betrifft den Wohlstand. Merkel will niemanden unser Demokratiemodell aufzwingen sondern lediglich das neoliberale Wirts-modell. Sie will neue Märkte ohne Zutrittsbarrieren für die Wirtschaft u. das heisst nicht automatisch Demokratie, Fairness o. Wohlstand.

Das die Menschen anderswo anders leben ist nicht das Problem. Das Problem ist, das man nicht auf der ganzen Welt so leben kann wie in D. o. USA. So viele fossile Energie u. Rohstoffe gibt es gar nicht. Man stelle sich mal vor, auf jeden Einwohner Afrikas kommt 1 Auto. Vergiss es! Dort funktioniert das noch nicht einmal beim Essen o. sauberen Trinkwasser.

Alternativen müssen her! Mit Merkel geht das nicht, die kriegt noch nicht einmal die Kinderarmut im eigenen Land weg, will aber angeblich die Fluchtursachen weltweit bekämpfen ... oje.

Erst mal vor der eigenen Türe kehren.

Klaus Dittrich | Sa, 23. September 2017 - 12:22

„Zugleich fabuliert man sich in multikulturelle Gesellschaftsfantasien, in den Traum einer global offenen Gesellschaft, in der flexible und tolerante Menschen sich auf der Spielwiese des weltumspannenden Erlebnisparks permanent neue Identitäten schaffen.“
In unserer Gesellschaft ist schon längst Rationalität durch Ideologie ersetzt worden – offensichtlich hat man aus dem Untergang des Ostblocks nichts gelernt.

„Und es ist uns das Gefühl dafür abhanden gekommen, . . .“
Von verblendeten Gutmenschen abgesehen, wurde und wird uns dieses Gefühl durch Politik und Medien ausgebläut.

Christa Maria Wallau | Sa, 23. September 2017 - 12:40

Ihrer Schilderung der Situation in Deutschland ist nicht viel hinzuzufügen. lieber Herr Grau.
Ein Land im "Selbstbetäubungsmodus".
Man könnte auch sagen: Vogel-Strauß-Modus.

Wie auch immer man es benennt: Es ist ein
Verkennen der Realitäten, das schlimm enden
m u ß !
Mir fallen dabei immer wieder die gelehrten Byzantiner ein, die angesichts der lebensbedrohlich näher heranrückenden Osmanen nichts anderes taten als ihre Diskussionen über unwichtige Details fortzusetzen, statt sich zu überlegen, wie sie die Übernahme der Stadt noch verhindern könnten.
Also fiel 1453 die ehemals stolze Hauptstadt Ostroms, eine christliche Stadt, an die Türken - für immer.
Was ist das bei uns Deutschen: Elitäre Wohlstands-Verblödung?
Oder was steckt hinter dieser Abgehobenheit? Es gibt sicher viele Ursachen für einen derartigen Verlust an wacher Wahrnehmungsfähigkeit, der in diesem Lande zu verzeichnen ist.
Letztlich egal, warum.
Die Folgen werden a l l e Bürger auszubaden haben.

Liebe Fr. Wallau,
links-grün-spät68ziger Weltansicht - in Politik und Medien - hat uns den Selbstbehautungswillen genommen. Heute klagen die selbsternannten moralisch Gerechten über das Erstarken der AfD; sie verkennen dabei, daß sich unser Land mitten in einer Art Kulturkampf zwischen zwei "Lagern" befindet. Ebenso verkennt die CDU ihre eigentliche Positionierung, die war und ist nämlich nicht direkt Mitte sonder die war und ist immer noch ein erhebliches Stück "rechts" davon (wobei diese Standortdefinitionen unpräzise sind), das ist der große Fehler von Merkel, der sich durch die Asylpolitik manifestiert hat. Und eben durch Merkels Öffnung zu den Grünen-SPD erodiert die CDU-Basis. Was die SPD durchgemacht hat und weiter durchmachen wird geschieht der CDU - nur zeitversetzt - genau so. Unser Land ist konservativer als der mainstream meint.

Hannelore Altmeyer | Sa, 23. September 2017 - 12:50

Heute in der NZZ: Selbst wenn die 4.Kanzlerschaft gesichert scheint: ihre Stärke ist erodiert. Das wird
nicht ohne Folgen für die CDU sein.

Dr. Roland Mock | Sa, 23. September 2017 - 13:02

Ich sehe das ja alles genauso, nur habe ich mir abgewöhnt, global zu denken. Ich gebe offen zu, in egoistischer Manier nur noch an die Zukunft meines eigenen Kulturraums und selbstredend meiner Familie zu denken. Und da sehe ich ein Deutschland und auch ein Frankreich, Österreich und Dänemark (meine bevorzugten Auszeit-Reviere), deren Kultur und Lebensqualität sich durch die ungebremste Zuwanderung von Menschen aus anderen Kulturen drastisch verändert. Ich stemme mich tapfer dagegen, doch beginne ich, mich in meinem eigenen Land und dessen Umfeld fremd und immer fremder zu fühlen. Und Herr Grau hat recht: Keine der künftigen Regierungen in den benannten Ländern- Ausnahme möglicherweise Österreich- hat das Konzept und den Mut, dies zu ändern. Für den Herbst nehme ich mir den "Kampf der Kulturen" von Huntington zur Brust. Vielleicht geht mir ja dann ein Licht auf, w e s h a l b wir uns in solch einer angesichts der Ausweglosigkeit nahezu kafkaesk zu nennenden Situation befinden.

Karl Renz | Sa, 23. September 2017 - 13:16

Flauschig und süß würde ich die Filzdecke nicht nennen die sich in den Merkel-Jahren immer erstickender über das Land legte.

Begleitet ist das be mir von Scham als Deutscher über all die Honoratioren in Parteien, Redaktionen, Kirchen und Institutionen die sich dieser unbegreiflichen Person anbiedern.

Nur ganz vereinzelt was es mal jemand, wie jetzt Prof. Otte, aufzuschreien "die Kaiserin ist nackt, wacht auf, sie führt euch ins Unglück!"

Olaf Metzger | Sa, 23. September 2017 - 13:18

Erzähl ich seit jahren, kümmert aber keinen, weder oben noch unten, man hat sich wie der Führer damals an der eigenen Propaganda berauscht. Nun glauben sie sie selber. Aber seien sie beruhigt, wie sagen die US Amerikaner, "If u dont deal with reality, reality will dill with U" und die gravitation holt alle träumer früher oder später auf den Boden der Wirklichkeit zurück, und zumindest diese paar sek der klarheit, nach dem aufprall (der mensch lernt leider nur durch schmerzen), wird sicher Änderungen herbeiführen, ungewiss ist nur wohin das Pendel dann Aussschlägt.

Heinz-Jürgen Grau | Sa, 23. September 2017 - 14:18

ist das tatsächlich schon so, das Merkel wieder die neue Regierungs Chefin wird? Wie in den TV-Programmzeitschriften von vor über zwei Wochen feststeht, das AM wieder zur BK gewählt wird? Ein Schelm, der böses dabei glaubt.

Lucas Schult | Sa, 23. September 2017 - 14:20

"In einem Anfall von Narzissmus haben wir vergessen, dass nicht für alle Völker das westliche Gesellschaftsmodell reizvoll ist."

Das Sozialsystem wird allerdings als gut angesehen. Die anderen Prinzipien der westlichen Welt dagegen nicht so. Wer diese Zwiespältigkeit intellektuell nicht aufgelöst bekommt, hat wohl die Flutung getragen und unterstützt. Naivität trifft es ganz gut, bei anderen kann aber die böse Absicht nicht bestritten werden, vor allem je linker man geht.

Theodor Heuser | Sa, 23. September 2017 - 15:43

treffend- und realitätnah beschrieben! Mir gefallen Menschen- und Institutionen die weiter denken und weiter schauen und sich nicht einfärben lassen, durch einen Hauch aus Mittelalter in die Gegenwart, einer Gesinnungspolitik die auch noch verstärkt wird, durch die Mitläufer einer MainStreamPresse. Um so wertvoller sind intelligente Autoren - die ihre Intelligenz einsetzen und ihre Erkenntnisse mitteilen.

Michael Sander | Sa, 23. September 2017 - 16:21

Mehr Weltfremdheit und Ignoranz war nie. Hängt es am Niedergang der Bildung oder ist es einfach nur die lange Phase relativer Prosperität und Sicherheit, die jegliche Schutzreflexe hat verkümmern lassen?
Das gegenwärtige Wirtschaftswachstum ist ein Strohfeuer, initiiert durch den völlig unterbewerteten Euro. Dass dieser Euro den Sparern, den zukünftigen Rentnern und den Steuerzahlern unzählige Milliarden kosten wird, steht nicht in den Büchern, ist aber deshalb nicht weniger real.
Nach dem Ende des kalten Krieges hat sich Europa und insbesondere Deutschland in der trügerischen Sicherheit gewähnt, es gäbe keine Feinde mehr. Dabei schwelt der durch Bevölkerungswachstum getriebene und durch religiösen Fanatismus aufgeladene Konflikt mit dem Islam bereits seit Jahrzehnten vor unserer Haustür. Und was tun deutsche Politiker? Sie holen sich den Konflikt millionenfach ins eigene Land. Man könnte über so viel Dummheit lachen, wäre es nicht unsere eigene Zukunft, die nun auf dem Spiel steht.

Margrit Morf | Sa, 23. September 2017 - 16:28

Sie bringen es auf den Punkt. Mit offenen Augen wollen viel nicht sehen und verschliessen die Ohren vor allem was einem Unangenehm ist und will die Probleme kleinreden, ja schlimmer, nicht einmal zur Kenntnis nehmen.. Warum das in einer sogenannt gebildeten Gesellschaft überhaupt möglich ist, versetzt mich immer wieder ins Staunen und ich kann nicht begreifen, dass so viele in etablierten Kreisen die Fehlentwicklungen nicht wirklich zur Kenntnis nehmen wollen. Wenn es dafür nun die Quittung gibt in Form der AfD, ist man m.E. mitschuldig an dieser Entwicklung.

Ruth Falk | Sa, 23. September 2017 - 16:31

wie war ich schon als Teenager so vernünftig und entschlossen, keine Kinder in diese gruselige Welt zu setzen, das kann ich bis heute kaum glauben. Ich geh bald und bedaure nur die nächsten Generationen: keine Insekten mehr zum Bestäuben, kein sauberes Wasser, die Arten reduziert auf "Nutztiere", usw. Der Mensch ist der schlimmste Schädling auf diesem einzigen Globus, den er hat, vielleicht kann Monsanto & Co. ein Spray gegen ihn entwickeln, das andere Arten nicht angreift? Dann möchte ich als Schmetterling wiedergeboren werden.

Monika Kindler | Sa, 23. September 2017 - 16:40

Wir sollten nicht vergessen, dass wir in Deutschland 72 Jahre in Frieden leben, in Freiheit! und Wohlstand, in Europa. Am Rande entwickeln sich andere Entwicklungen! Und die AfD entgleist doch stetig und ständig, rassistisch, rechts-radikal.... Die rechten und die linken bringen Gewalt über uns, körperlich - und auf allen Ebenen. Die Bundeskanzlerin kann gut vermitteln!, das ist zunehmend außenpolitisch wichtig. Deswegen bitte ich persönlich um beide Stimmen für die CDU, CSU.

Entschuldigung aber jeder Kanzler vor Frau Merkel war um Klassen besser. Dank Frau Merkel sind wir wieder im kalten Krieg gelandet den die Kanzler vor ihr in mühsamen kleinen Schritten abgebaut haben. Und gute Beziehungen und Vertrauen zu anderen Ländern haben die Kanzler vor ihr aufgebaut sie erntet die Früchte ohne eigenes Zutun ihrer Vorgänger und außenpolitisch traue ich Herrn Schulz sogar mehr zu als Frau Merkel. Die EU ist unter der Kanzlerschaft von Frau Merkel zerrissen wie noch nie und in der Außenpolitik wird sie als Sprachrohr der USA wahrgenommen.

helmut armbruster | Sa, 23. September 2017 - 17:07

und Herr Grau beweist uns mit diesem Artikel, dass er seinem Fach alle Ehre macht.
Endlich jemand, der in großen Dimensionen denkt und die Probleme beim Namen nennt.
Nicht der Hick-Hack um das derzeitige politische Klein-Klein bestimmt unsere Zukunft, sondern die Fragen und Probleme, die Herr Grau in seinen Artikel aufzeigt.

Tino Hemmann | Sa, 23. September 2017 - 17:34

"Morgen wird das vierte Kabinett Merkel gewählt werden."
Das sehe ich anders, morgen wird der Bundestag gewählt, nicht die Regierungsmannschaft von wem auch immer. Merkel wird nicht automatisch Kanzlerin, auch wenn es überall so dahergeplappert wird. Es gibt keinen Automatismus Merkel. Es liegt zunächst am Wähler, dann an den Koalitionsparteien und letztendlich an den Abgeordeten im Bundestag. Beispiel: bei 29% CDU/CSU und 19% SPD wird die nächste Regierung sicherlich nicht von Merkel geführt werden, jedenfalls nicht vier Jahre lang.
Die nächste Regierungsriege hat schwere Zeiten vor sich. Denn diesmal sitzt eine echte und starke Oppositionkraft im Bundestag. Erstmal im Bundestag angekommen, wird jedes AfD-Bashing (durch etablierte Parteien und Propagandamedien) vor allem ihnen selbst schaden. Diese Strategie ist sichtbar gescheitert. Der Bürger (Wähler) lässt sich nicht unendlich lange für dumm verkaufen. Und die nächste BT-Wahl könnte eine vorgezogene sein...

Dr. Dieter Klein | Sa, 23. September 2017 - 17:39

Da ich aus derselben "Fakultät" komme, sind mir die jammernden und jämmerlichen Kassandra-Rufe nicht fremd. Seit 70 Jahren geht bei diesen Jammerern die Welt unter. Und sie bewegt sich doch und das zu immer neuen, besseren und interessanteren Horizonten. Aber wehe wenn einmal die Erde bebt....dann haben die es natürlich auch schon längst gewusst. Trotz dieser MIESEPETER freuen wir uns auf die nächsten schönen Jahre unseres Lebens.

Enno Klatt | Sa, 23. September 2017 - 18:03

Da atme ich mal tief durch, endlich kommt das Thema Bevölkerungsexplosion auf den Tisch. Keine Volkswirtschaft der Welt könnte diese beherrschen, schon gar nicht afrikanische. Nicht der Klimawandel, nicht die Ausbeutung sind das Kernproblem, das muss mal gesagt werden dürfen. Und die vermeintliche Lösung, möglichst viele dieser armseligen Menschen nach Europa zu holen, löst nicht im geringsten das Problem, weil es den ungebremsten Zuwachs der Bevölkerung nicht stoppt, im Gegenteil. Es wäre eine völkerumspannende Kraftanstrengung erforderlich, um das Desaster zu begrenzen. Aber alle schauen weg.

Axel Kreissl | Sa, 23. September 2017 - 18:13

Die entscheidende Aussage: Deutschland und Europa sind auf Sand gebaut, auf "ewigem" Wirtschaftswachstum und Wohlstand. Das gibt es nicht und darum geht es auch nicht. Die sind vollkommen sinnlos und führen nirgendwohin. Die Regierenden sind zweidimensionale Kulissenschieber und in ihrer Welt gibt es keine Lösung für die Zukunft. Die derzeitige Regierung und die kommende sind Garanten dafür, dass alles möglichst schnell zusammenbricht. Zufall ist das nicht, aber der Schuß geht nach hinten los. Hier möchte ich einmal eine Heilige aus dem 14. Jahrhundert zitieren. Die heilige Katharina von Siena sagt: Es muss alles zusammenbrechen, damit etwas Neues entstehen kann. Diese Phase ist also nicht neu, das gab es immer. Wir können aber schon heute damit anfangen, eine andere Welt zu bauen, die wahrhaftig und auf Felsen gebaut ist. Der Lösungsansatz dazu ist Entkoppelung von der aktuellen, VEREINFACHUNG, VERTIEFUNG und VERZICHT. Exit Titanic!

Reinhard Seidel | Sa, 23. September 2017 - 18:14

hier legt Herr Grau schonungslos die Schwächen und Illusuionen unserer "Eliten" und traurigerweise
der 4.Gewalt, der Medien offen. Der Traum der 1-Welt-und alle Menschen sind gleich-Phantasten ist
es gelungen die Gesellschaft zu infantilisieren und
das Wichtige nicht mehr vom Unwichtigen unterscheiden zu können. Wir sind nicht gewappnet auf die Stürme, die auf uns zukommen, dank der miserabelsten Politik der
Regierung Merkel, seit Bestehen der Bundesrepublik. Die linken Gesinnungsideologen
verbreiten lieber diffuse Ängste über Atom-Klima- und Genkatastrophen, die realen Gefahren werden tabuisiert!

Wilhelm Maier | Sa, 23. September 2017 - 18:26

"Es ist wie in einem Traum." Nein Herr Grau,leider ist es ein Alptraum, und der Stillstand (oder?was) läst sich rechen. Und "haben wir Vergessen, dass nicht für alle Völker das westliche Gesellschaftsmodell reizvoll ist.", haben wir wirklich vergessen?. Ich meine: wir haben es gar nicht wirklich gewussst!. Oder anders rum: Die Politik hat halt das nicht gewusst!, oder (was noch schlimmer ist!) mit Grob-(Sorry)glaubhaftigkeit an die (oder auf die) Leute auf dem Ländle das usgeschüttet. Da kommt noch :https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2017/09/22/morphium-fuer-da…
und: "Merkel und Schäuble machen Politik nach dem Vorbild Trumps", sagte Gabriel der "Huffington Post". War das einmal schon mal anders? In den letzten 12 ? Jahren? ( Ich meine Vorbild USA).
Morgen ist die Wahl, und meine Meinung ist zur Zeit nicht relevant, auch wie dies Artikel.
Le roi est mort, vivez le roi. Und das war schon immer so. Trotz allem: Alles Gute.

Reiner Kraa | Sa, 23. September 2017 - 19:24

Man kann über die AfD auf Grund des Auftritts einiger Vertreter dieser Partei gespaltener Meinung sein. Derzeit aber ist sie die einzige Möglichkeit, ein weiteres Abdriften unseres Landes in die vom Autor beschriebene Fantasiawelt zu verhindern. Das aber ist bitter nötig, sonst haben unsere Kinder und Kindeskinder keine Zukunft mehr.
Danke, Herr Grau,für Ihren Beitrag. Er ist kurz und präzise. Wer´s nun nicht begreift, begreift´s nimmermehr. Weg mit den Traumtänzern und Selbstdarstellern, die und regierten. Morgen haben wir es in der Hand!

Willi Mathes | Sa, 23. September 2017 - 20:36

Wie wahr, " Fantasialand " ! Der Mehltau der Unfähigkeit wird dicker.
Na ja, bekanntlich alles " alternativlos " im Rautenland !

Danke und freundliche Grüsse

Gabriele Bondzio | Sa, 23. September 2017 - 20:44

...dass es Kulturen gibt, die an ihren Sitten und Gebräuchen festhalten wollen und die bereit sind, dafür zu sterben und zu töten." Zumindest ist es nicht allen abhanden gekommen, Herr Gauland. Ich mache mir große Sorgen um meine Kinder und Enkel. Wir haben die "Bösen" und "Guten" ins Land gelassen, ihr Kampf (der uns nichts angeht) wird uns automatisch aufgedrängt und geht auf unsere Kosten (bis zur Tötung deutscher Bürger) hier weiter. Oder ein Lehrer aus NRW sagt richtig: "Es war nie wichtig, ob oder denn an was – jemand glaubte. Seit 2015 wendet sich das Blatt: Ich werde in Situation gedrängt, mich mehr oder minder mit Glaubensfragen des Islam und der muslimischen Lebensweise auseinander setzen zu müssen.Der Alltag ändert sich: In der Schule und teilweise auch in Vereinen halten islamgeprägte Regeln und Verhaltensweisen Einzug. Ich frage mich oft, wer sich eigentlich mehr anpassen muss". Das ist und bleibt die Frage. Die Blindheit mancher Menschen hier ist erstaunlich.

ingrid Dietz | Sa, 23. September 2017 - 21:01

die vierte Amtszeit von Fr. Merkel wird für sie sehr sehr ungemütlich werden: zahlreiche altgediente Abnicker werden ihren Platz für "Frischlinge" freimachen müssen !
Und das ist gut so !
Ich kann auch nicht verhehlen, dass ich mit einer gewissen Schadensfreude mir morgen abend das Gesicht von Fr. Merkel anschauen werde !

Thomas Radl | So, 24. September 2017 - 01:26

Immer diese Schwarzmalerei! Sollen die armen Afrikaner doch alle kommen! In Afrika ist menschenwürdiges Leben nicht möglich - das gibt es NUR IN DEUTSCHLAND! Und DEUTSCHLAND IST DOCH EIN REICHES LAND! Wir schaffen das!
Und wegen dieses Unsinns, den uns viele Politiker ständig vorschwafeln und den auch viele liebe Mitbürger so glauben, wird die Bundestagswahl genauso ausgehen, wie sie ausgeht.
Vielleicht wird unter Jamaika ja Marihuana doch legalisiert - dann kann man sich's schönkiffen...

Hans Page | So, 24. September 2017 - 08:42

Es ist mir unverständlich dass diese sehr realen Zukunftsaufgaben nicht Thema des Wahlkampfes waren, und wieso es der Regierung erlaubt wurde die Themen zu setzen. Bei der Wahl sind alle gleich, Regierung und Opposition, und der Wähler entscheidet welche Partei am besten geeignet ist die wahren Probleme der Zukunft zu lösen. Stattdessen wird um Marginalthemen gestritten. Unsere Politik ist wie die Titanic, auf der die Leute sich an der Bar streiten, wer anstehen muss, nachdem das Schiff den Eisberg schon getroffen hat. Ein Trauerspiel, die Unfähigkeit der deutschen Politiker auch nur ein bisschen ueber den eigenen Tellerrand zu sehen.

Maik Harms | So, 24. September 2017 - 09:41

Sie haben die Umweltkrise vergessen, die alle genannten Krisen toppen wird: menschengemachte Klimaerwärmung, Artensterben ungeahnten Ausmaßes, Bodenerosion, Plastikvermüllung, Überfischung etc. Auch hier duckt sich Merkel weg.

Ralph Lewenhardt | So, 24. September 2017 - 09:58

Bitte Teil 2 Herr Grau:

Was darf nach der Wahl regierungspolitisch nicht geschehen, um die Situation nicht weiter in den demokratischen Surrealismus entgleiten zu lassen und den gesellschaftlichen Frieden noch stärker zu demontieren.

Mathias Trostdorf | So, 24. September 2017 - 13:52

Wie immer ein guter, wenn auch sehr bedrückender Artikel von Herrn Grau, der zeigt, wie eins der schönsten und erfolgreichsten Länder, in denen es vielen gut ging, und offenbar zu vielen immer noch zu gut geht, daß sie sich weiter mit einem "weiter so" und anderen Phrasen abspeisen zu lassen.
Für die Lösung der großen Probleme dieser Welt gibt es keine einfachen Lösungen. Aber warum man auf politischer Seite (und den Ideologen, die im Hintergrund die Strippen ziehn) durch Import der Konflikte dieser Welt und deren Überbringer die Steilfahrt Deutschlands und Westeuropas in die Katastrophe noch befeuert, wird mir aber ewig ein Rätsel bleiben.

Winfried Sautter | So, 24. September 2017 - 13:54

Ein ehemaliger Außenminister, der seine Partei zur Spaßpartei infantilisierte, sprach mal von "spätrömischer Dekadenz" - unangemessen einen andere Zusammenhang charakterisierend. Aber seitdem ist das Wort im Diskurs. Dekadent ist unsere Gesellschaft und vor allem die Politik. Die Frage ist nur, wie lange es sich noch hinzieht, bevor wir im Orkus der Geschichte verschwunden sein werden. Und auf welche Weise. Ein Ende mit Schrecken wäre mir fast lieber. Im übrigen kann man alles nachlesen in Jean Raspails prophetischer Dysstopie von 1973, "Das Heerlager der Heiligen".

Daniel Sunnus | So, 24. September 2017 - 14:22

sondern ein Scherbengericht ist der heutige Wahltag.

Es ist bitter, denn es geht nicht mehr darum, welche Politik der Wähler will. Weil politische Programme von gestern sind, sobald es dem Parteienkartell um Pöstchen und Pfründe geht.

Vielmehr geht es darum, welche Furcht die größte ist. Und welche Partei sie im Bundestag am deutlichsten artikuliert.

Persönliche Beziehungen sind das einzige, worauf wir uns in dieser Zeit verlassen können. Lassen wir nicht zu, dass politische Unvernunft sie noch weiter zerstört!

Rolf Pohl | So, 24. September 2017 - 17:29

... die Dauerkanzlerin.

So könnte es doch immerhin dazu kommen, dass sie über FDP und SPD hinaus gleich noch CSU und CDU über die nächsten vier Jahre marginalisiert.

Dr. Lothar Sukstorf | So, 24. September 2017 - 19:06

CDU-GRÜN-FDP...wahrscheinlich. Ich sage voraus, da wird sich Merkel noch mehr "verstecken". Ihr Wetterfähnchen wird ständig in alle Windrichtungen oszillieren, daß es dem Beobachter schwindelig wird. Die CSU "Obergrenze!" wird umbenannt, sie wird einen anderen Namen bekommen, aber, sie wird kommen! Die Grünen machen mit, dafür bekommen sie dann den Energie-Kohleausstieg...die FDP darf wieder ihre Clientel bedienen. Das Einzige, was ich an diesem Ergebnis gut finde, ist, daß die CDU wahrscheinlich einen ähnlichen Gang wie die DC in Italien einschlagen wird.(Hoffentlich)

Ihr Kommentar zu diesem Artikel

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.

Liebe Leserinnen und Leser,
wir freuen uns über jeden Kommentar und wünschen uns eine konstruktive Debatte. Beleidigende, unsachliche oder obszöne Beiträge werden deshalb gelöscht. Auch anonyme Kommentare werden bei uns nicht veröffentlicht. Wir bitten deshalb um Angabe des vollen Namens. Darüber hinaus behalten wir uns eine Auswahl der Kommentare auf unserer Seite vor. Um die Freischaltung kümmert sich die kleine Onlineredaktion von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr. Am Wochenende werden Forumsbeiträge nur eingeschränkt veröffentlicht. Nach zwei Tagen wird die Debatte geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis.