Demonstration gegen hohe Mieten Berlin
Bei einer Demonstration gegen hohe Mieten in Berlin halten Teilnehmer ein Transparent mit der Aufschrift „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ / dpa

Berliner Volksentscheid zur Enteignung großer Wohnungskonzerne - Wolkenkuckucksheim enteignen!

Die Berliner Wähler haben für die Enteignung von Wohnungskonzernen gestimmt. Ihnen wurde die Illusion vermittelt, dass dies Probleme lösen könnte. Die Frage ist aber nicht, ob Konzerne enteignet werden sollten. Sondern wie die Wähler mit jenen umgehen, die ihnen Unmögliches versprechen.

Autoreninfo

Julien Reitzenstein befasst sich als Historiker in Forschung und Lehre mit NS-Verbrechen und Ideologiegeschichte. Als Autor betrachtet er aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen.

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Der Zauberkünstler David Copperfield wurde zum Synonym für das Erzeugen von Illusionen. 1983 ließ er die Freiheitsstatue verschwinden, 1984 schwebte er im Schneidersitz über den Grand Canyon und 1986 lief er durch eine Mauer – nicht irgendeine, sondern gleich die gewaltige Chinesische Mauer. Wäre er stattdessen durch die Berliner Mauer gelaufen, wäre der Welt vielleicht viel erspart geblieben. Denn wohl nirgendwo sonst herrschte ein solches Misstrauen gegen Illusionen.

Zunächst hatte Adolf Hitler den Berlinern die Illusion vermittelt, zu einem auserwählten Volk zu gehören, das Anrecht auf so vieles hat. Da der deutsche Reichskanzler kurz nach seiner Wahl damals noch kein Geld herbeizaubern konnte – auf die Idee, es einfach ohne jede geldpolitische Vernunft drucken zu lassen, kam das Regime erst sehr viel später –, realisierte er eine seiner größten Illusionen. Er wollte die „Volksfeinde“ mit Enteignung bekämpfen. Das kam nicht überraschend. Schon das Parteiprogramm der NSDAP forderte seit 1920 Enteignungen, auch von Grund und Boden. Nach 1933 wurden zunächst Juden durch Ausplünderung enteignet, nach 1939 wurden ganze Staaten überfallen und ausgeplündert. Wohl nie in der Geschichte wurden so viele Grundstücke enteignet.

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Manfred Bühring | Mi, 29. September 2021 - 11:44

Ein wichtiger Aspekt darf nicht vergessen werden: die explosionsartig steigenden Baupreise durch Baugrundverteuerung und Materialverteuerung sowie die ausufernden Klimaschutzvorschriften zur Hausdämmung. Gerade letzteres haben diejenigen durch ihre infantilen Proteste und kurzsichtigen "Rettet die Welt zuerst in Deutschland"-Forderungen mit zu verantworten, die nun am lautesten die Auswirkungen beklagen.

Tomas Poth | Mi, 29. September 2021 - 11:56

Parteien a la Wolkenkuckucksheim, das sehe ich auch als Teil unseres politischen Erbes aus Nationalsozialismus und SED-Sozialimus.
Freiheit muss man sich auch zutrauen statt sich in der Lemminge-Ideologie zu verpieseln.
Ist der der R2G wählt reif für die freiheitliche Demokratie?

Gerhard Lenz | Mi, 29. September 2021 - 12:24

dass der Autor die nach eigenen Angaben zweitgrößte börsennotierte Immobilienaktiengesellschaft zur "Initiative" ummünzt. Die Geschäftsberichte der "Initiative" sind übrigens auf deren Internetseite abrufbar. Man kann sich dort auch über Beteiligungen (z.B. Blackrock) oder die Wertentwicklung der Aktie informieren. Sehr aufschlussreich!

Auch sonst enthüllt der Autor Erstaunliches. Mit Immobilien lassen sich keine besonderen Gewinne erzielen? Ach ja?

Die Mieten haben sich gar nicht so ungünstig entwickelt? Dann reden die, die lange und zunehmend verzweifelt nach einer günstigen Wohnung suchen, alle Unsinn?

Und schliesslich: Das billige Geld der EZB ist schuld. Wobei sich natürlich die Frage anschliesst, warum man mit dem billigen Geld nicht ordentlich Wohnungen gebaut hat. Vielleicht, um nicht auf Wohnungsknappheit und damit steigende Preisen einzuwirken?

Lassen wir mal den ganzen Quatsch von wegen Sozialismus und DDR beiseite. Das Volk hat entschieden, die Politik MUSS handeln.

Gerhard Lenz | Mi, 29. September 2021 - 17:21

In reply to by Max Müller

über das "medial manipulierte Volk".

Donnerwetter, was für ein substantieller Beitrag.

Offensichtlich ist der Schreiber selbst ein Opfer massiver Manipulation. Und hält sich auch noch für besonders aufgeklärt...

„Die Mieten haben sich gar nicht so ungünstig entwickelt? Dann reden die, die lange und zunehmend verzweifelt nach einer günstigen Wohnung suchen, alle Unsinn?“

Lesen Sie doch einfach, was Herr Reitzenstein hierzu geschrieben hat. Und das klingt mehr als plausibel. Er hat doch genau das benannt, was Sie ihm hier als „Unsinn“ oder was auch immer vorwerfen:
Es sind die „Neuvermietungen“, wo die Preise rapide gestiegen sind. Nicht bei schon lange bestehenden Mietverhältnissen.
Sie haben wohl noch nie Wohnraum gebaut, Herr Lenz, zumindest nicht in den letzten Jahren. Sonst wüssten Sie, wie stark dort die Preise angezogen haben.
Wenn all das nicht im Mietpreis berücksichtigt werden „darf“, weil links – grüne Wolkenkuckucksheimer regieren, dann wird bald niemand mehr Wohnraum schaffen in diesem Lande.
Und: Sie haben es doch selbst gelesen: sogar die Links – Grünen als Senat und Wohnraum – Vermieter senken die Preise nicht.
Bigotte Heuchler und Lügner...

Dann kann ich mir meinen Kommentar sparen - er wäre so ähnlich geworden...
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil... eigentlich.
Wer nur das liest, was er lesen will (wie ein gewisser Mitforist), hat's aber wesentlich einfacher: Er muss seine Denkmuster nicht hinterfragen, spult seine (durchaus übergriffigen) Plattitüden ab und fertig.
Nun ja... kann man so machen, wir haben gottlob Meinungsfreiheit... muss man aber nicht, wenn man ernst genommen werden will ;-)
Danke nochmal für's Abnehmen der Arbeit ;-)

Da ich Ihnen ja sonst eher widerspreche, nutze ich hier die Gelegenheit meine Zustimmung auszudrücken.

Bis auf die beiden letzten Sätze sollten Ihnen hier m. E. eigtl. die meisten Leser/Schreiber zustimmen können.

Welche Funktion dieser Autor im Cicero wahrnehmen soll weiß ich nicht, aber objektiv schreibt er ganz sicher nicht.

und Co und wie es aussieht auch das Land Berlin sind da wo es Kohle zu verdienen gibt. Wer hat es ihnen ermöglicht? Die " umsichtig " Regierung in Berlin.
Da wurden Wohnungen zu billig verkauft, ein Wohnungsbauprogram scheint bis heute noch nicht im Relevantset der Heldinnen und Helden vor zukommen. Da müsste man ja planen und arbeiten und Risiko und so. Da ist doch das Schlagwort Enteignung doch viel entspannter. Bloß es wird nicht kommen und wer baut jetzt Wohnungen nicht nur in Berlin?

Kein wesentlicher für den Mieter, Herr Lenz.
Bei AG & VEB bestimmen nur wenige, wo es lang geht.
Hauptunterschied ist bei VEB das herunter wirtschaften von Häusern durch die Plan und Mangelwirtschaft & bei Aktiengesellschaften bestimmt die Rendite das wo, wie & wieviel. Und dies durch Menschen der Macht & der oberen Schicht, die weit ab des realistischen Alltags der Werktätigen stehen.
Es muss aber ziemlich schlecht um ihre Gemütsverfassung stehen, dass sie in letzter Zeit wieder nicht richtig lesen & sehr unrelext zu Werke gehen.
Da viel Besserung.

Enka Hein | Mi, 29. September 2021 - 12:33

...das die grünlinken Traumtänzer in Berlin, vermutlich nicht nur bei der gewollten Enteignung, sondern Grundsätzlich sich gerne dem großen Vorbild eines Diktators folgen.
Diese Maßnahmen laufen zwar konträr zu einer Demokratie. Aber wer will so kleinlich sein.
Auch ein Klimaministerium mit Vetorecht entstammt eher einer faschistisch geprägten Gedankenwelt.
Das ganze ist Ideologie gesteuert. Aber 2 und 2 konnten diese Klientel noch nie. DDR. Qed.
Es wird keine einzige Wohnung mehr geben. Der Verfall wird DDR Maßstab erreichen.
Man sollte alle nicht echten Asylfälle konsequent abschieben. Dann wird sich die Wohnraumsitzation in den Großstädten auch entspannen. Denn die Scheinasylanten zieht es in die Städte. Aufs Land wo ganze Dörfer leerer werden, wollen die nicht hin.
Und Thema Görlitzer Park wäre dann auch erledigt
Aber wie gesagt. Zu den hellsten Kerzen haben die linken Initiatoren noch nie gehört.

Rob Schuberth | Mi, 29. September 2021 - 12:49

Kurzfristig sehe ich eine Androhung der Enteignung durchaus als Lösungsmittel.
M. E. würden sich diese Global Player, die das Grundrecht Wohnen missachtend "goldenen Nasen" verdienen, sehr genau überlegen, ob sie sich einer Enteignung aussetzen wollen.
Und daher zu moderateren Mieten bereit sein.

Üblicherweise werden zu große Konzerne die ihre Marktmacht missbrauchen, zerschlagen u. nicht enteignet.

Ich würde den urbanen Wohnungsmarkt zu 2/3 in die Hände von Genossenschaften, oder staatlich kontrollierten Unternehmen geben.

Grund würde ich auch nur noch verpachten, aber nie wieder verkaufen.

Ich musste unser Sommerhaus in Schweden kaufen, da es uns, als Ausländer, in Norwegen nicht erlaubt war.
Warum können wir als Staat nicht ausländischen Investoren den Immobilien-Erwerb verbieten?!

Das El Dorado BRD (für Kapitalisten) gehört stark reformiert.

die Linken für billiges Geld die kommunalen Wohnungen an Konzerne, "privatisieren" und Reibach machen war in und will man enteignen und entschädigt für Milliarden die gleichen Konzerene... die sind irre, die Berliner. Waren sie schon immer. Wird sich nicht ändern. Freiluftpsychiatrie.

helmut armbruster | Mi, 29. September 2021 - 12:49

ich dachte immer die Berliner wären aufgeweckt und gewitzt und ließen sich so leicht keinen Bären aufbinden, weil sie nämlich bereits einen haben.
Da bin ich wohl einem Vorurteil aufgesessen.
Das Berliner Volk zeigt sich nämlich aktuell eher leichtsinnig und leichtgläubig und lässt sich von Politikern, von denen bekannt ist, dass sie geschummelt und betrogen haben, an der Nase herum führen.
Arme Berliner, armes Berlin, ihr habt es verdient, dass eure Politiker euch für dumm verkaufen.

ursula keuck | Mi, 29. September 2021 - 12:51

Interessant wäre zu wissen, wievielt Prozent-Punkte, die schädlichen Äußerungen von Prien u- Güler: „lieber den Gegner zu wählen als wie den Eigenen (Maßen) „ versucht haben.
Mit Sicherheit würde man heute vor der SPD liegen.
Ein einmaliger Vorgang in der Geschichte Deutschlands.

Roswitha Lasser | Mi, 29. September 2021 - 12:54

Wenn es denn die grosse Wohnungsnot tatsächlich gäbe, hätte die Politik schon heute zahlreiche und einfache Möglichkeiten einzugreifen, wie man das in der CH ganz selbstverständlich tut. Es gibt keinen Grund, in diesem Land nicht wohnhaften und damit auch nicht Steuern- zahlende Eigentümer steuerlich für den Wohnungs- Besitz nicht massiv zu belasten und sie zu zwingen, die Wohnungen an hier Lebende zu vermieten. In der CH ist das der sehr erfolgreiche Kampf gegen die kalten Betten. Darüber hinaus kann jede Kommune schon heute problemlos jede Zweitwohnung steuerlich derart belasten, dass das Nichtvermieten wirtschaftlich unattraktiv wird. Es gäbe zahlreiche weitere Eingriffsmöglichkeiten bis hin zu einer fairen Gestaltung des Mietrechts. Solange der Vermieter in diesem Land jedoch als Halbkrimineller behandelt wird,
ist das Vermieten nur etwas für Menschen, die zum Flagellantentum neigen. Wohnen mag ein Grundrecht sein, aber für Grundrechte ist der Staat zuständig, nicht der Private.

Gisela Fimiani | Mi, 29. September 2021 - 12:54

Ideologie schlägt i m m e r Verstand und Vernunft. Das Individuum wird verteufelt und durch die romantische Hordenmoral eines Kollektivs ersetzt, das der eigenen Denkkraft nicht mehr bedarf. Das Pendel schlägt erneut aus in Richtung einer maßlosen neurotisch-hysterischen Spannung zwischen Egoismus und Kollektivismus, mit einer starken emotionellen Anziehungskraft zu Gunsten des Kollektivs. Abermals fällt die aufgeklärte, rationale Denkkraft, der „Mut“ sich des eigenen Verstandes zu bedienen, dem anstrengungslosen Glauben an aufgeblasene Propheten zum Opfer, die vorgeben den gerechten Kampf um „höhere Werte“ zu führen. Eine neue Massen-Ethik nimmt dem Einzelnen die Furcht vor der „Last der Zivilisation“. Sie wird angeheizt durch die neuen Helden auf der Bühne der Geschichte, die das Schicksal der einzelnen Menschen ebenso wenig interessiert, wie es die ehemaligen - gescheiterten - Helden interessierte.

Hans Jürgen Wienroth | Mi, 29. September 2021 - 12:56

Die Enteignungsinitiative zeigt wieder: Wenige Politiker haben Ahnung von Wirtschaft. Woher auch, wenn man weder zu Ende studiert noch gearbeitet hat.
Bereits der abgewickelte Kauf von Wohnungen durch den Berliner Senat für durchschnittl. 163000 € müsste unter normalen Umständen zu einem Einbruch der Verkaufspreise führen, gäbe es genug Wohnungen. Die aber sind für die Mitarbeiter der zugezogenen Bundesbehörden nach wie vor Mangelware. Wer von Pullach nach Berlin ziehen muss braucht zumindest eine Zweitwohnung. Wer baute die? So entsteht geplanter Wohnungsmangel.
Der Erfolg von Airbnb beruht darauf, dass die „vermieteten“ Wohnungen kaum den üblichen Regularien unterliegen. Stellen wir sicher, dass Airbnb dafür verantwortlich ist, dass: 1. Von den Einnahmen Steuern gezahlt werden, 2. Hygienevorschriften eingehalten werden, 3. keine Wohnung in gesperrten Gebieten vermietet wird. Selbst erlassene Verbote werden doch kaum kontrolliert, oder welche Verwaltung prüft das Angebot regelmäßig?

Heidemarie Heim | Mi, 29. September 2021 - 13:11

Zunächst vielen Dank für Ihren ansprechenden Artikel werter Herr Reitzenstein! Vor allem die von Ihnen aufgezeigten historischen Parallelen allein dürften für diese Illusionisten eine ziemlich schwere Kost sein;) Persönlich erscheint mir die Beschreibung Illusion im Zusammenhang mit einem eigentlich von mir schon immer befürworteten Vorgang direkter Demokratie jedoch als zu weich bzw. spielerisch. Waren sich die Wähler, die dagegen stimmten denn auch fast hälftig bewusst, das sie da einem wenig alltagstauglichen aber nichts desto trotz in Teilen totalitären Populismus erliegen könnten. Das ist auch gut so ist! Was mich persönlich unabhängig der Entscheidung stört, ist die Tatsache, das das Instrument dieser Abstimmungsart selbst Schaden erleidet. Es liefert mit seinen falschen Verheißungen seitens der Initiatoren und angesichts der schon in der Verfassung angelegten Aussichtslosigkeit all jenen Politikern Munition, die schon immer gegen alle Plebiszite ihre Einwände hatten. MfG

Hans Meiser | Mi, 29. September 2021 - 13:16

... ist, was nach einer Enteignung passiert: entweder bleiben/sinken die Mieten und die Wohnungen verfallen oder die Wohnungen werden weiter gut erhalten, die Mieten steigen jedoch wegen der mehrfach höheren Verwaltungskosten der öffentlichen Hand.
Meine Wette lautet jedoch, dass beides passiert: die Wohnungen verfallen UND die Mieten steigen.

Gunther Freiherr von Künsberg | Mi, 29. September 2021 - 17:02

Als Nichtberliner und ehemaliger Bewohner einer Universitätsstadt, die wegen der Studenten einen hohen Wohnungsbedarf zu verzeichnen hat, muss ich feststellen, dass das Berliner Enteignungsgesetz-sofern es hoffentlich kommt und umgesetzt wird-vermutlich ein Segen für Andere sein wird. Das enteignete Wohnbauunternehmen wird mit Sicherheit nicht in Berlin die Enteignungsentschädigung reinvestieren, sondern in einem Bundesland, dessen Bevölkerung nicht im Verdacht steht sozialistischen/kommunistischen Parteien bei Wahlen Macht zu verleihen. Infrage kommen insbesondere Bayern oder Baden-Württemberg, 2 Länder, die kräftig im Länderfinanzausgleich zur Kasse gebeten werden. Die so von Berlin kassierten Millionen, die für die Entschädigungszahlungen der enteigneten Wohnbauunternehmen erforderlich sind, können somit in den Wohnbau z.B. in BW oder By wieder zurückfließen. Deshalb bin ich als Nichtberliner für die Berliner Enteignung. Es ist alles nur eine Sache des Betrachters.

Bernd Muhlack | Mi, 29. September 2021 - 17:16

Es gibt diese ollen Bilder von Hitler, Speer u Entourage.
Sie stehen am einem riesigen Tisch; alle zeigen bedeutungsschwer auf die zu errichtenden Bombast-Bauten in "Neu-Berlin".
Der Rest ist Geschichte.
Speer flog nach England, wollte mit den Briten verhandeln - verhaftet.
Er war übrigens Hitlers Stellvertreter.

Berlin lag in Tümmern; wie sehr viele Städte.
Das Wirtschaftswunder u der Aufschwung - ein gewisser Wohlstand für alle (so auch der Titel des Buches von Dr. Ludwig Erhard).
2021 - u man will auf den Kriegs-/SED-Status zurück?
Unglaublich.
Übrigens, wie will BERLIN denn diese Enteignungen bezahlen?
Der Bund wird das schon regeln - die Neugestaltung des Länder-Finanz-Ausgleichs.

Die Enteignungen der Nazis waren kompensationsfrei; das Textilgeschäft der Eltern von Mutterns bester Freundin Rahel wurde schlicht in Reichseigentum überführt!
In 1956 übernahm sie das Geschäft wieder; sie überlebte als einzige ihrer Familie den Holocaust.
Für Enteignungen findet sich immer ein Grund!

Thorwald Franke | Mi, 29. September 2021 - 19:25

Die Euro-Rettungspolitik, die niemals enden darf, weil sonst der Euro am Ende ist, steuert zwangsläufig auf ein Ende zu. Dann nämlich, wenn die Ungleichgewichte so groß geworden sein werden, dass es eine soziale Explosion gibt. Es ist so tragisch. Maßgeblich schuld ist Merkel und die CDU/CSU.

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