Rechte Randale in Chemnitz - Woher kommt nur dieser Hass?

Nach dem Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz ziehen Rechtsradikale randalierend durch die Stadt. Ermöglicht wurde dies durch einen schwachen Staat und Sachsen-Bashing. Die Politiker hätten das Eskalationspotenzial kennen müssen

 Polizisten und Bürger stehen nach dem Abbruch des Stadtfestes Chemnitz an der Stelle, wo es in der Nacht zum Sonntag zu einem öflichen Streit kam.
Die Demonstrationen in Chemnitz gehen weiter / picture alliance

Autoreninfo

Antje Hermenau ist Unternehmerin, BVMW Beauftragte Landeswirtschaftssenat Sachsen, Publizistin. Sie ist ehemalige Fraktionschefin der Grünen in Sachsen.

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Antje Hermenau

So wie ein Funke einen Waldbrand auslösen kann, reicht ein Gerücht in den sozialen Medien, um einen Straßenprotest auszulösen. Sofort werden alle Vorurteile und Klischees bedient, in Gerüchteküchen hochgekocht und mit einem vehementen „Jetzt reicht’s!“ herausgebrüllt, welches den Adrenalinspiegel steigen lässt. Das ist vor allem in Fällen so, in denen es um Körperverletzungen geht. Insbesondere Messerstechereien, die sich – mit Beteiligung von Zuwanderern oder ohne – zu einem Symbol entwickelt haben.

Individuelle Ohnmachtsgefühle, amtliche Realitäts- und Verantwortungsverweigerungen, wüste Beschimpfungen und Drohungen aus allen politischen Richtungen und über Jahre angestautes „Reingefressenes“ bilden die explosive Mischung, die uns noch über Jahre nicht nur in Ostdeutschland begleiten wird.

Schädliche Ferndiagnosen

Die 2020er Jahre werden hart werden, weil die Auseinandersetzungen in der Gesellschaft hart werden. Kaum einer kann das in einfachen Worten erklären, aber viele fühlen es. Und die archaischen Verhaltensweisen, die einige Migranten kulturell mitbringen, werden von einem wachsenden Teil der hiesigen Bürger übernommen, weil sie selbst den Staat für handlungsunfähig halten. Wenn der Polizei von einer Reihe von Zugewanderten kein Respekt entgegen gebracht wird, warum sollen sie sich dann selbst noch fügen? Demokratie ist eine freiwillige Veranstaltung. Der Staat muss sich allgemeinen Respekt verschaffen oder er verliert an Rückhalt in der Gesellschaft. 

Ferndiagnosen aus dem Westen über ungebildete oder benachteiligte Ostdeutsche oder einen „failed state“ Freistaat Sachsen sind so hilflos wie schädlich. Damit kann man sich anderswo in Deutschland vielleicht noch ein bisschen länger der Illusion hingeben, nach Veilchen zu duften, aber die Realität sieht anders aus. In Sachsen wurde das früher damit zusammengefasst, dass der Staatsratsvorsitzende die Gardine zuzog und vorgab, der Zug führe noch. Alter Witz. Die Hooligans und die Rechtsradikalen trauten sich derart am Sonntag in Chemnitz auf die Straße, weil sie wissen, dass sehr viel mehr Menschen ihre Einschätzung teilen, dass der Staat zu schwach, das System erodiert und die Politik handlungsunfähig ist.

Kein Vertrauen in den Staat

Darüber täuschen auch keine Lichterketten oder Netzwerk-Empörungskampagnen von der anderen politischen Seite hinweg. Spüren sie diese stille Unterstützung, machen sie sich zum selbsternannten Sprachrohr und glauben sich auf der richtigen Seite. Das dann folgende übliche Sachsen-Bashing bestärkt sowohl sie als auch die Stillen nur. 

Die Frage, ob der Staat überhaupt noch materielle und innerstaatliche Sicherheit gewährleisten kann, steht im Raum wie der sprichwörtliche Elefant – nicht nur im Osten. Kann der Staat nicht mehr den Eindruck vermitteln, auch in schwierigen Situationen handlungsfähig zu sein, wird er nicht mehr ernst genommen. Der Autoritätsverlust ist schwerwiegend. Die Geschäftsgrundlage für ein freiwilliges Einfügen in die Demokratie scheint für immer mehr Bürger offenbar zu entfallen. Sie nehmen das lieber selbst in die Hand, weil sie es dem Staat nicht mehr zutrauen, dass er diese Probleme lösen kann. Die einen verduften mit ihren Bankkonten in die Schweiz, die anderen laufen als gewaltbereite Demonstranten durch die Straßen. 

Wo war die Anteilnahme?

Machen wir es konkret: Zu Kundgebungen wurde im Laufe des Sonntags über soziale Netzwerke aufgerufen und am darauf folgenden Montag. Geheim war das nicht. Die Veranstalter des Stadtfestes sahen aber bis zum Sonntag Mittag keinerlei Anlass, das Stadtfest abzubrechen. Als die Polizei deutlich machte, dass auch jenseits der Chemnitzer Stadtgrenzen Fußballfans und Hooligans mobilisiert wurden, forderte sie Verstärkung aus Leipzig und Dresden an. Das Stadtfest wurde mit der fadenscheinigen Notlüge vorzeitig beendet, man breche aus Pietätsgründen ab.

Die Bürgermeisterin beschwerte sich, dass sich Menschen „einfach so“ versammeln und das Stadtfest „zum Abbruch bringen“. Hätte sie nicht selbst darauf kommen können, dass es sich nicht miteinander verträgt, ein Stadtfest weiter zu feiern, wenn jemand zuvor in der Nacht in derselben Stadt unter ungeklärten Umständen und gewaltsam zu Tode gekommen ist, was nicht aller Tage vorkommt? War ihr das unwichtig? Wo war ihre Anteilnahme? Warum hat sie nicht die regionalen Parteichefs, insbesondere auch der AfD, am frühen Morgen zu einer Beratung einberufen und die Lage zu einer gemeinsamen Angelegenheit gemacht? Vielleicht, weil das bundesweite Gezeter groß gewesen wäre, wenn sie mit jemandem von der AfD geredet hätte?

Durchhalteparolen statt Antworten

Sie wird sich diese Fragen gefallen lassen müssen. Sie weiß, dass die AfD sich dieser Themen nicht gerade politisch unauffällig angenommen hat. Sie hätte also wissen müssen, dass es Eskalationspotenzial gibt. Und sie weiß aus Erfahrung, wie schnell das Sachsen-Bashing mit genau denselben unheilvollen Vorverurteilungen und Pauschalisierungen durch Ferndiagnostiker einsetzen wird, weil so mancher den durch dieses Verhalten vorgehaltenen Spiegel nicht erträgt. Mit gruppenbezogenen, pauschalen Fernurteilen besorgen die öffentlichen Basher das politische Geschäft der AfD.

Am Ende geht es darum, dass im östlichen Mitteleuropa eine Globalisierung und Europäisierung, wie sie in den vergangenen Jahrzehnten in West-Europa lief, auf Dauer nicht mitgetragen wird. Der Einstiegsvertrag war in die soziale Marktwirtschaft aufgenommen zu werden, mit harter Leistung auch hartes Geld zu verdienen und sich etwas leisten zu können, sowie dem Gefängnis des sowjetischen Kommunismus zu entkommen.

Inzwischen ist jedem klar, dass der deutsche Sozialstaat die marktliberale Globalisierung und die für alle offenen Grenzen so nicht überleben kann. Die Leute spüren das. Sie bekommen keine Antworten, sondern Durchhalteparolen. Aus ihrer Sicht werden andere, die nichts für diesen Staat getan haben, „bevorzugt“ – und das auch noch mit dem fadenscheinigen Argument „Fachkräfte“. Fachkräfte saßen zuhauf im Osten in der Arbeitslosigkeit. Das hat sich erst nach 25 Jahren geändert.

Ruhe statt Hilflosigkeit

Als im Süden Europas in den vergangen zwei Jahrzehnten Arbeitslosigkeit und wirtschaftlicher Zusammenbruch an die Vorgänge im östlichen Mitteleuropa in den neunziger Jahren heran reichten, wurde ein zweierlei Maß offenbar, mit denen innerhalb Europas gemessen wurde. Das hat viele, die sich damals durchgebissen haben, verbittert.

Das heilt man nicht mit inflationären moralischen Beschimpfungen. Die sind diesen Menschen inzwischen völlig egal und damit wirkungslos. Sie drücken in ihren Augen nur die Hilflosigkeit der Schimpfer aus. Bei aller berechtigter Kritik, lasst die sächsischen Behörden ihres Amtes walten und sich wieder den Respekt bei der eigenen Bevölkerung verschaffen. Ansonsten bleibt es dabei, dass lediglich die eigene Hilflosigkeit gegenüber dem großen Ganzen auf die hiesigen Bürger und Verantwortlichen projiziert wird.

Dieter Hegger | Di, 28. August 2018 - 08:38

Liebe Frau Hermenau, dann verlassen sie mal ihr kuscheliges Büro im Landwirtschaftsenat und gehen sie in die Brennpunktviertel alternativ wäre noch das Lesen der Polizeiberichte hilfreich ! Offensichtlich weiß man in den gehobenen Wohnvierteln gar nicht was im Land los ist. Meine Frau und meine Töchter fahren ohne männliche Begleitung nirgendwo mehr hin, schon gar nicht in die Städte. Sogar im örtlichen Fitness-Center gab es schon Belästigungen. Mehr zu schreiben lohnt nicht, unnützer Energieverbrauch. Das Kreuz in Hessen und Bayern an der richtigen Stelle machen, erst mal zur Warnung - was anderes kapieren die Politiker nicht mehr. Vor der AFD geht ihnen die Muffe, sonst hilft da nix mehr !

Haben Sie den Text gelesen oder nur die Überschrift?

Heinrich Niklaus | Di, 28. August 2018 - 16:11

In reply to by Walter Stein

Haben Sie auch Argumente?

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 17:53

In reply to by Dr. Werner Görlich

M. E. haben die Menschen eine gewaltige Wut im Bauch und das nicht nur im Osten. Hass? Ist mir persönlich etwas zu dick aufgetragen. Jede hat so seine Art mit Wut umzugehen.

Woher der ganze Haß kommt? Kann ich Ihnen sagen: Keine 250 km entfernt gibt eine Kanzlerin auf dem hauseigenen Sommerfest die Volksnahe, für den Rest des Jahres spielt sie kaum eine nennenswerte Rolle. Ein Bundespräsident, einst Architekt der Agenda 2010 und ihrer Auswüchse, schwingt die moralische Keule. Der gesamte Politbetrieb der GroKo schwankt jeden Tag am Abgrund, die sogenannten Polit-Eliten haben es sich in ihrer jeweiligen Schallkammer bequem gemacht. Die Presse, einst frei und objektiv, ist längst im Alles- nur -Rechtsaußen- Begründungsmodus eingeschlagen.... Und da fragen Sie allen Ernstes, warum der Haß auf der deutschen Straßen regiert?

Ich will nur ein paar Fakten beisteuern: ich habe zwar ein kuschliges Büro, aber nicht in einem Nobelviertel. Ebenso wenig wohne ich in einem Nobelviertel. Im Gegenteil: bei mir wird um die Ecke mit Drogen gehandelt, es wurde auch schon eingebrochen. Der Täter wurde gefasst, sitzt nun ein und stammt aus dem Magreb - ohne ersichtlichen Grund für einen Aufenthalt. Ich lebe wie fast jeder andere Sachse auch. Landeswirtschaftssenat klingt pompöser als es ist. Mittelständler sind meistens nicht weit vom Volk entfernt, sondern mittendrin.

Sie spielen vielleicht auf den Görlitzer Park an, Frau Hermenau. Und hier zeigt sich das Versagen des Rechtsstaats, man kann es seitens des Bezirksamtes Kreuzberg auch als Sabotage des Rechtsstaats durch gewählte "Volksvertreter" bezeichnen. Denn man arrangierte sich in einem 55-seitigen Papier mit den Drogendealern, denn "Keine Gruppe im Park sollte ausschließlich als Problemverursacher gesehen werden". Und so wird eben fleißig gedealt - an eine Festnahme und Ausweisung der schwarzafrikanischen Dealer wird nicht im Traum gedacht. Berlin ist eben "arm aber sexy". Ich nenne das nicht "arm" sondern "schwachsinnig". Und das ist die Erosion des Rechtsstaates, nicht die Ausweisung eines Gefährders, den man vorher jahrelang unbehelligt seine Sozialhilfe verzehren ließ!

Hab gestern eine halbe Stunde reingeschaut. Sie haben sich wacker gehalten in der Runde und zumindest versucht zu erklären, wie die Menschen ticken. Die Polizei hat m. E. in Chemnitz nicht versagt. Wer noch die Bilder von G20 in HH im Kopf hat, fragt sich ohnehin, warum die ganze Aufregung? Da kennen wir viel schlimmere Bilder und eine Polizei, die Angst um das eigene Leben und die Gesundheit hatte und nicht einschreiten wollte. Den Focus immer wieder auf Sachsen zu legen, lässt die Situation immer mehr eskalieren. Ob nun der gemobbte, pegidanahe Hütchenmann oder die Demo in Chemnitz - es wird alles unglaublich aufgebauscht. Dabei geht unter: am Anfang war ein Mord.

Budde Peter | Di, 28. August 2018 - 08:46

Fakt ist, es wurde auf dem Fest ein Familienvater mit einem Messer ermordet und zwei weitere Personen zum Teil schwer verletzt. Die Gründe für die Auseinandersetzung liegen noch im Dunkeln bzw. werden von den Behörden nicht veröffentlicht, um nicht noch mehr Öl ins Feuer zu gießen. Ein juger Mensch mußte sterben, weil eine verantwortungslose Regierung Millionen von Menschen ins Land gelassen hat, die mit unseren Wertvorstellungen nicht kompatibel sind.
Die anschließende erste Demonstration durch die AfD verlief absolut friedlich. Bei der nächsten Demonstration durch "den rechten Mob" kam es gemäß Polizeibericht zu keinerlei Körperverletzungen oder mutwilligen Zerstörungen von fremden Eigentum. Ausschreitungen von linken sogenannten "Aktivisten" sehen anders aus, siehe HH, Berlin, Frankfurt .. .
Bei der Politik und den Medien wird, wie immer, mit zweierlei Maß gemessen. Nicht die Ermordung ist für sie der eigentliche Skandal, sondern die Demonstrationen gegen diese Gewalttaten. Irre !

Budde Peter | Di, 28. August 2018 - 19:08

In reply to by gabriele bondzio

War ein Wortspiel und bezog sich auf einen aktiven Minister, der als Justizminister nicht immer objektiv agierte :-)

Wolfgang Henning | Mi, 29. August 2018 - 09:52

In reply to by Budde Peter

Den Demonstranten in Chemnitz wird von Politikern, Justiz, Polizei und Medien vorgeworfen, sie würden "nicht faktenorientiert" sein und auf Gerüchte hereinfallen. Fakt ist, dass die Hintergründe von Gewalttaten häufig verschwiegen werden, um ja nicht Ressentiments zu wecken. Das Gegenteil ist der Fall. Erst durch das Verschweigen und zunächst Verharmlosen der Taten und der Identität der Täter entstehen Gerüchte.
Im Netz kursierten von Medienvertretern Karikaturen über das Geschehen in Chemnitz,
die einen sog. "Chemnitzer-Mob" zeigen und die augenscheinlich glücklich sind, dass sich da nicht zwei Deutsche "geprügelt" haben. Mit dieser Verharmlosung und Verächtlichmachung der Empörung über Gewalttaten, wie Mord, Totschlag oder Vergewaltigung, wird der Wut der Bürger Vorschub geleistet. Die Süddeutsche Zeitung schreibt dazu: "Ein Mann ist gestorben, in der Nacht zuvor." Das klingt nach einem Verkehrsunfall. Nein - er ist erstochen worden! Das ist Verhöhnung der Opfer und Bürger.

Lothar G. Kopp | Mi, 29. August 2018 - 11:02

In reply to by Budde Peter

Der Text hätte von mir stammen können. Meine volle inhaltliche Zustimmung haben Sie.
Ich frage mich darüber hinaus seit Tagen, warum niemand folgende Fragen stellt:
1. Warum gehen asylsuchende Schutzbedürftige mit Messern bewaffnet auf ein friedliches Volksfest in einer deutschen Stadt?
2. Warum hassen uns "Ungläubige" manche Geflüchtete, ist ihr Glaube ein Hassmotiv?
3. Unterscheiden sich unsere Kulturen derart, dass sie einfach nicht zusammengehören, weil sie nicht zusammenpassen?
Antworten erhielt ich bisher von keinem Medienvertreter, Politiker oder Gutmenschen.

Hans Herzberger | Di, 28. August 2018 - 08:55

Frau Hermenau, Sie haben die derzeitige Situation sehr gut beschrieben ! Ich befürchte, dass in wenigen Jahren noch heftige Verteilungskämpfe hinzukommen werden und unsere Land an der "Mildtätigkeit" der beschwichtigten und ignorierenden Politikern zerbrechen kann. Ob Rechts, Links, Mitte, Oben, Unten und Grün alle politischen Richtungen werden sich noch stärker und heftiger bekämpfen.

Susanne antalic | Di, 28. August 2018 - 08:58

Man kann nicht glauben, dass diese Politik des Verschweigen, weiter so und relativierns ewig gehen wird. Diese unsägliche Lügenpolitik, erreicht nur noch Gegenteil. Es wird aber auch in diese Situation gelogen, den in der Zeit von Internet und YT kann man sich die Bilder auch Chemnitz anschauen, es waren sicher auch Nazis dort, aber es waren hauptsächlich normale Bürger, die Schreihälze waren die Linken. Es ist beschämend alle Demonstranten als Nazis und blöde Sachsen zu bezeichnen. Man frägt sich wirklich, wie blöd die Politiker und MSM sind, dass sie glauben dass dieses bashen"hilfreich" ist. Sie hetzen und diffamieren, aber kein Wort über die Opfer und die Ursachen. Dieses Aussperren von Tatsachen, die Ursache und Wirkung, das wird überhaupt nicht angesprochen. Mir jede neue Tat, die meistens ohne Konsequenzen bleibt werden noch mehr Menschen demonstrieren, aber das zu kapieren, da reichen die Gehirne der Verantwortlichen nicht. Jetzt wird alles an die arme Polizei geschoben.

Reinhard Zeiss | Di, 28. August 2018 - 08:58

Bitte , Frau Hermenau , machen Sie die Augen auf ,wenn Sie durch die Städte laufen , dann können Sie
auch sehen woher der Hass herkommt !

MfG RZ

Walter Stein | Di, 28. August 2018 - 11:52

In reply to by Reinhard Zeiss

Bitte, lesen Sie den ganzen Beitrag, nicht nur die Überschrift.

Petra Führmann | Di, 28. August 2018 - 13:15

In reply to by Walter Stein

Herr Stein, ich habe den ganzen Bericht gelesen und verstehe Ihre Angriffe nicht. Mein zweiter Gedanke war: Welcher Hass ist gemeint? Hasst inzwischen nicht die eine Seite die andere? Sanktioniert wird aber nur die eine, die Gründe werden negiert. Und auch ich bin weit davon entfernt, alle Zugereisten mildtätig zu betrachten und alles zu entschuldigen.

Das zweite, was mich befiel, war ein Gefühl: Könnten das Anflüge von Bürgeraufständen sein? Abwegig finde ich den Gedanken nicht. Und immer nur zu fordern, was man nicht sein und denken dürfe, selbst aber nicht handelt, sondern nur Ermahnungen und Beschimpfungen ins Volk schleudert... So wird das nichts.

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 17:15

In reply to by Petra Führmann

Die Straßen lassen sich vielleicht befrieden. Die Köpfe nicht. Ich denke auch, es könnten die ersten Anzeichen für Bürgeraufstände sein. Eines ist gewiss: Chemnitz wird die AfD zu neuen Höhen bringen - nicht nur im Osten. Vielen Kommentaren entnehme ich, dass die Menschen oft aus Trotz und nicht aus Überzeugung die AfD wählen. Aber es reichen weder 20 noch 30 %, um Merkels Politik zu beenden.

Rolf Pohl | Di, 28. August 2018 - 18:09

In reply to by Walter Stein

... Sie sehen sich auf dieser Seite sozusagen als Punktevergeber oder gar Textpolizist wer, wo, wie welchen Text gemäß Ihrer Deutungshoheit las?
Wo bleibt eigentlich Ihr Argument auf das man eingehen könnte?

Also Herr Stein, lesen, kommentieren und Antwort vertragen.
Putzig, nicht wahr?

Claus Bänsch | Di, 28. August 2018 - 08:59

Dem ist eigentlich nur noch hinzuzufügen, dass nicht nur die Politik versagt hat, sondern sich auch weite Teile der Medien einer kritischen Diskussion verweigern. Wenn ich also ständig lese wie toll alles ist, meine eigene Wahrnehmung dem aber diametral gegenübersteht, ist es kein Wunder, dass ich sauer werde.

Thorsten Rosché | Di, 28. August 2018 - 09:01

In 2017 70 000 ( in Worten siebzigtausend ) Angriffe NUR auf Polizisten und Rettungskräfte.
Plus Mord, Totschlag, Messerstechereien, Übergriffe auf Frauen, Massenschlägereien, Einbrüche. Hans, Gustav, Elfriede und Klara sind relativ selten als Beteiligte genannt. Weiterhin geruhsamen Schlaf und träumen sie weiter Frau Hermenau !

Gestern im ÖR, Aussage: 400 Morde pro Jahr in Deutschland, davon aber nur 40% von jenen mit Migrationshintergrund! Diese Aussage suggeriert dem Zuschauer, dass die Migranten friedlicher seihen als jene hier lebenden. Absurd!

Gerd Steimer | Di, 28. August 2018 - 13:40

In reply to by David Warncke

Man braucht nur abseits der Hauptmedien die Regionalpresse zu lesen, dann stellt sich das ganz anders dar, vor allem die Herkunft (nicht nur der Pass) der Täter. Dann sind diese die Mehrzahl der Täter. Messerattacken werden in der Regel als Totschlag gewertet, wie auch jjetzt in Chemnitz.
Die Bevölkerung ist nicht so dumm, wie das Presse und Politk meinen. Schauen sie mal die Skalen der Vertrauenswürdigkeit der Presse von heute an und die vor 30 Jahren. Berichterstattung ist Ideologie gewichen - und die ist in der Presse gefühlte 99% links und grün, real wahrscheinlich 90%. Eine solche Einseitigkeit ist katastrophal. Journalisten die nicht diesem Mainstream folgen, finden sehr schnell ihr Karriereende. Cicero ist zur Zeit die einzige Zeitung, die auch mal andere Meinungen zulässt, positiv ist da auch "the europeen" zu sehen. Es ist ander Zeit, dass die Presse mal über sich selbst nachdenkt.

Karla Vetter | Di, 28. August 2018 - 22:47

In reply to by David Warncke

400 Morde ,davon aber 40%,also160Morde von MiHiGrundlern. Wenn aber diese in ihrer Gesamtheit etwa nur 20 % der Bevölkerung ausmachen,ist die Delinquenz also viel höher.Wenn man die erst kürzlich Zugewanderten ,besonders die aus muslimischen Staaten betrachtet ,verschiebt sich das Bild nochmals.

In diesem Fall haben sie recht, ziehe meine letzten Satz zurück. Ich habe aus Zeitgründen nur die Überschrift gelesen. Bin noch für's BIP tätig !

Der Hass speist sich auch durch Formulierungen ( ..."insbesondere auch der AFD" , "Der Tod eines 35 jährigen
Chemnitzers") Frau Hermenau. Korrekt müsste in ihrem Artikel stehen: 1 Syrer (23 Jahre alt) und 1 Iraker ( 22 Jahre alt)
haben einen Chemnitzer mit 25 Messerstichen ermordet und 2 weitere Menschen verletzt, die sich noch im Krankenhaus befinden. Schreiben Sie " was ist " und unterlassen Sie es zu verharmlosen, zu relativieren und zu diffamieren. Dies sollte eine Selbstverständlichkeit sein unter Journalisten!
Im Übrigen: so entstehen Bürgerkriege. Und mir liegt der Gedanke nicht allzu fern, dass dies auch so gewollt ist. Anders ist das Verhalten unserer Regierung fast nicht mehr erklärbar.

Langsam denke ich das auch, obwohl in einer Rede zur Resettlement Planung(ich glaube von Ischias Juncker) gesagt wurde, bürgerkriegsähnliche Zustände würden billigend in Kauf genommen werden. Ich muss an Erdoghan denken. Die Menschen so lange reizen, bis sie aufstehen und dann mit Waffen Gewalt ein neues Regime einführen. Nach sowjetischem Vorbild, wie AM es gelernt hat. Wo sind wir bloss hingekommen. Und wo werden wir noch hinkommen.

Der Titel gefällt mir persönlich gar nicht. Hass - immer wieder fällt dieses Wort. Von mir aus bei den Hooligans, da mag es passen. Viele, sehr viele Menschen in Ost und West empfinden m. E. einfach nur hilflose Wut. Die Migranten, die unsere Regierung seit 2015 massenhaft ins Land lässt, sind ja nicht auf Wunsch der deutschen Bevölkerung hier. Aber die Regierung ist nicht im mindesten um Schadensbegrenzung bemüht. Stattdessen bekämpft sie verbissen die AfD, nennt die eigenen Bürger Nazis und Rassisten, während täglich entsetzliche Straftaten durch Migranten gemeldet werden. Ob nun ihn Form von Massenschlägereien mit Gürteln und Eisenstangen, Axtüberfälle oder Messerattacken - es wird den Schon-länger-hier-lebenden einfach mal so zugemutet. Nein, Hass ist das nicht. Es ist hilflose Wut, die sich Bahn bricht.

Robert Flag | Di, 28. August 2018 - 09:11

Der einzige vernünftige Artikel in dieser Sache in der gesamten deutschen Presselandschaft.

Marc Walther | Di, 28. August 2018 - 09:16

"Sachsen" wird sich bei verschlechternder Wirtsschaftslage schnell ausbreiten. Und die hilflosen Beschwichtigungsversuche der Politiker tragen ganz erheblich zur Eskalation bei. Ich frage mich, wann die gewählten Vertreter des Volkes dies endlich einsehen und vom politisch korrekten Wunschdenken in die Realität zurückkehren - mutmaßlich erst, wenn es zu spät ist.

Thomas Radl | Di, 28. August 2018 - 10:50

In reply to by Marc Walther

"Beschwichtigungsversuche" ist aber ein sehr wohlmeinender Euphemismus!
Im Verband mit den meisten Medien handelt es sich wohl eher um mehr oder weniger aggressive Verschleierungsversuche. Immer da, wo das kritisiert wird, wird auf Teufel-komm-raus der Kritiker diffamiert, bis hin zum Versuch, existenzschädigend zu handeln, wie die "Qualitätsjournalisten" von FRONTAL 21 im Fall des LKA-Mitarbeiters gerade vorexerzieren.
Das hat ein wesentlich boshafteres Potenzial als "Beschwichtigung"! Was die Eingangsfrage der Autorin auch mit beantwortet!

Relativieren , Schönreden und wahrheitswidrig umdeuten: Halt was sie können. Er wird nur noch ein Kampf um die Deutungshoheit geführt. Keine Ursachensuche, kein Problembewusstsein. Nur abgehobenes Agieren und Unverständnis das der Bürger trotz politischer und medialer Märchenkampagnen immer noch nicht pariert...

Es wird Folgsamkeit eingefordert für das Fehlverhalten der Kanzlerin. Das Volk verweigert sich aber immer mehr, immer hartnäckiger (die AfD freut das) und immer aufgebrachter. Ihre Antwort an das Volk: ""Es darf auf keinem Platz und keiner Straße zu solchen Ausschreitungen kommen." Die Bahn hat sie vorsorglich nicht erwähnt. Sie wird schon wissen warum.

https://www.welt.de/vermischtes/article181334794/Massenschlaegerei-in-S…

Karin Zeitz | Di, 28. August 2018 - 09:39

dass sich die Chemnitzer OB Barbara Ludwig “bestürzt darüber“ gezeigt hat, dass es möglich ist, über soziale Netzwerke eine große Menschenmenge zu aktivieren. Die Tatsache, dass immer mehr Menschen aus Kulturen, bei denen das Mitführen von Messern und deren Einsatz bei vermeintlichen Ehrverletzungen kein Tabu ist, jetzt auch Chemnitzer Straßen bevölkern, löst bei ihr offensichtlich keinerlei Besorgnis aus. Über den Mord auf den Straßen ihrer Stadt sollte sie sich eigentlich bestürzt zeigen.

dass es möglich ist, über soziale Netzwerke eine große Menschenmenge zu aktivieren.
Ist doch klar! Hier handelte es sich nicht um den Aufruf, eine Gegendemo für eine AfD-Veranstaltung mit Steine- und Mollischmeißern aus der gesamten Republik oder eine "Hach-was-sind-wir-bunt"-Demo über soziale Netzwerke zu organisieren! Das wäre dann nämlich lobenswert! Wer wählt so jemanden zur OB? Gibt es in Chemnitz so viele ANTIFA-Mitglieder und Einhorn-Streichler? Dann wäre der Vorwurf, dass ganz Sachsen insgesamt so sehr braun ist, ja noch lächerlicher, als er ohnehin ist!

Bettina Diehl | Di, 28. August 2018 - 13:22

In reply to by Karin Zeitz

warum sich die halbe Welt nach Deutschland aufmacht, woher diese Menschen wissen, wo der größte Futtertrog steht? Oder wie sich die IS Schergen verabreden, wie die Kölner Silvesternacht entstanden ist. Soviel Naivität darf Politik spielen...

Michael Hentsch | Di, 28. August 2018 - 14:31

In reply to by Karin Zeitz

einfach nur Danke für Ihre Worte, Es wird einfach das Sekundärereignis zum Primärereignis umfirmiert -grauenhaft

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 20:59

In reply to by Michael Hentsch

Seit 2015 wird konsequent umfirmiert.

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 20:58

In reply to by Karin Zeitz

Ich frage mich immer öfter, sind Politiker*innen im allgemeinen - sanft ausgedrückt - so unbedarft? Ich erinnere mich noch an die Armeslänge Abstand nach den Vorfällen in Köln - ebenfalls von einer Politikerin geäußert. Die scheinen alle der realen Welt komplett entrückt. Wer wählt die?

Joachim Wittenbecher | Di, 28. August 2018 - 09:40

Frau Hermenau hat sich große Mühe gegeben, die Vorgänge in Chemnitz zu erklären - ihre Sicht auf die Ereignisse ist jedoch zu lokal ostdeutsch geprägt. Aus der (geografischen) Distanz betrachtet hat sich in Chemnitz vor allem eines ereignet: Ein widerliches Tötungsverbrechen an einen Festteilnehmer, auf offener Straße, mutmaßlich begangen von Menschen, die vorgeben, hier Schutz zu suchen. Ein ähnlicher Fall ereignete sich kürzlich im badischen Offenburg. Es darf nicht verwundern, dass solche Taten Angst, Empörung, Abscheu und Hass hervorrufen; solche Taten können legitimer Weise auch zu Demonstrationen führen, die dann sicherlich in aufgeheizter Stimmung stattfinden. Dass solche Taten auf einen Resonanzboden fallen, der Gewalttätigkeit hervorruft, ist entschieden zu verurteilen. Es ist Aufgabe des demokratischen Staates, einen solchen Resonanzboden gar nicht erst entstehen zu lassen - durch eine vernünftige Politik. Der Bruder des staatlichen Kontrollverlustes ist die Anarchie.

solche Verbrechen möglichst unwahrscheinlich zu machen - das ist zuallererst staatliche Aufgabe - die eigenen Bürger zu schützen - dieser Grundgedanke plausibilisiert im übrigen auch unsere Bundeswehr zum Schutz der Bürger von Außen.

Wenn der Staat diese Aufgabe nicht oder nicht mehr sicher stellen kann, sollen wir uns dan der Gewalt beugen, am Ende gar noch die berühmte andere Wange hinhalten?

Nein, zumindest ich werde das nicht tun und ich bekomme mit - immer mehr werden das nicht tun. Das da einige tumbe Natzis mit dabei sind finde ich schlimm, aber ich merke zu meinem Erschrecken, dass ich zunehmed bereit bin damit zu leben, wenn ich mich zwischen deutschem Natzi und moslimischer Großmanssucht entscheiden müßte.

"In dem Zustand der Anarchie, des Despotismus oder einer schlechten Regierung wird Gewalt, Strenge oder Wildheit und nicht der Intellekt leicht den Sieg erringen."
Charles Darwin.

Sie erwähnen Offenburg, ich ergänze Düsseldorf. Die Taten werden nur berichtet, wenn es eine solche Wut wie in Chemnitz gibt. Die Tagesschau hat sich rechtfertigt: https://blog.tagesschau.de/2018/08/18/der-toetungsfall-in-offenburg/
In der kritischen Öffentlichkeit hat man einen anderen Eindruck durch Rückschlüsse aus der bisherigen Berichterstattung. Der Angriff auf einen Bürgermeister wird berichtet, Angriffe auf Sanitäter und Polizisten nicht. So mußte ich bis kurz vor 1 Uhr nachts warten, bis die Nachtausgabe endlich über die Invasion Ceutas durch Löschkalk, Fäkalien, Säure und Flammenwerfer benutzende Afrikaner berichtete. Vom DLF hatte ich das schon nachmittags erfahren. Die Ermordung des Offenbacher Arztes und Verletzung seiner Gehilfin vor den Augen seines Kindes wurde nicht berichtet, gibt es aber Ausschreitungen in Chemnitz, erfährt man nebenbei den Anlass.

David Warncke | Di, 28. August 2018 - 09:42

Allein schon durch die Berichterstattung in den ÖR wird der Hass weiter befeuert. Im Vordergrund steht das Ergebnis und nicht der Auslöser. Viele Menschen haben diese vollkommen verfehlte Politik einfach nur satt. Steigende kaum noch bezahlbare Mieten, Migranten die fast 37 Milliarden Steuergeld im Jahr in Ihre Heimatländer überweisen. Osteuropäische AN die für 1000Euro im Monat hier arbeiten und 800+ Euro Kindergeld vom deutschen Steuerzahler bekommen. Das überschwemmen mit Niediglohnmigranten um den deutschen Arbeitn. finanziell kurz zu halten. Man kann ewig so weiter machen, sprudelnde Steuerkassen von denen der Bürger nicht mal Entlastungen erwartet aber zu Recht erwartet er, dass deutsche Probleme damit gelöst werden!
Dieser Scherbenhaufen von Frau Merkel wird Deutschland noch sehr lange und vor allem bitter böse beschäftigen.

Stefan Uhlig | Di, 28. August 2018 - 09:48

Respekt Frau Hermenau, das ist die beste und zutreffendste Analyse zu den Vorgängen in Chemnitz, die ich bisher gelesen habe. In fast allen Medien nur das arrogante und heuchlerische Sachsen-Bashing und die übliche Kritik an der Polizei. Wenn diese gegenüber Journalisten ihren Job (vielleicht manchmal etwas zu gewissenhaft) macht, hagelt es Kritik (Gefährdung der Pressefreiheit), wenn sie bei Demos nicht entschieden genug eingreift, leidet sofort der Rechtsstaat. Insbesondere die Medien haben hier zwar nicht gelogen aber wieder mal einseitig berichtet. "Die Berichterstattung über Chemnitz konzentrierte sich auf das hässliche Verhalten von Rechten, kümmerte sich aber nicht ähnlich intensiv um die Ursachen des Messerangriffs." So der Experte Werner Patzelt heute in einem Interview. In vielen Berichten (Kommentaren sowieso) wurde die Ursache der Demonstrationen ausgeblendet, so als kämen die hässlichen Vorkommnisse wie ein Mantra vom Himmel. Weimar liegt nicht weit weg von Chemnitz...

Nur eine kleine Ergänzung zum Thema Medien: Jetzt um 10.40 Uhr macht FAZ-Online ganz oben auf mit zwei Artikeln zum Thema Chemnitz. Rechts der Kommentar von Frank Lübberding (TV-Kritiker), der das "skandalöse Schweigen" von Sachsens MP Kretschmar beklagt. Links daneben ein Bericht über die Vorkommnisse von Chemnitz (könnte auch so in der taz stehen), in der Sachsens MP zitiert wird ("Schande"), dazu der Hinweis, dass sich der MP heute mittag auf einer PK ausführlich äußern wird. - Was soll man von dieser Art Journalismus halten ?

Marianne Schad | Di, 28. August 2018 - 16:39

In reply to by Stefan Uhlig

dass ich die FAZ nicht mehr abonniert habe. Früher eine gute Tageszeitung, lang ist es her. Da kann ich auch Focus lesen, das Niveau ist ähnlich.

Robert Müller | Di, 28. August 2018 - 09:51

Die Lösung des Problems in Chemnitz ist doch ganz einfach: Merkel wird in eine Sendung wie z.B. Maischberger eingeladen, wo sie etwas wie "Wir schaffen das" sagt und dann ist die Krise vorbei. Wäre übrigens bald anzuraten, denn das ist für die Grünen ein super Wahlgeschenk. Vielleicht werden sie in Bayern gar noch die CSU überholen?

Karl-Christian Lege | Di, 28. August 2018 - 09:51

Warum dürfen die sogenannten „Schutzsuchenden“ hier überhaupt Messer bei sich tragen.
Es müßte sich doch inzwischen rumgesprochen haben, daß diese Leute offensichtlich bewaffnet sind.
Ich plädiere dafür, das aufgrund der Vorkommnisse landesweit Ausländer daraufhin kontrolliert werden. Dann gäbe es solche Vorkommnisse nicht. Ganz einfach!

Viele Grüße Christian

Ich bin kein "Schutzsuchender" und habe immer , wenn ich mich in der Stadt oder beim Einkaufen befinde ein offenes Messer und Pfefferspray dabei. So haben sich die Zeiten geändert mein Gefühl der ehemaligen Sicherheit ist vorbei. Im Notfall, werde ich mich sicher verteidigen und nicht kleinbeigeben. Ich weis von vielen im Bekanntenkreis, dass diese ebensolche Waffen haben und genauso reagieren werden. Es bleibt einem leider keine andere Wahl um in der jetzigen Zeit ein sicheres Gefühl zu haben. Laut Regierung und Kriminalstatistik sieht es ja bekannter Maßen anders aus, aber daran glaube ich schon lange nicht mehr !

Wilhelm Maier | Di, 28. August 2018 - 21:25

In reply to by Hans Herzberger

Herr Herzberger, Bitte nicht anwenden!. Es ist doch vor allem noch "die Allgemeine! Regeln" und auch Menschliche Verstand da!. Es geht doch um umgang Mensch zu Mensch!
Früher um die 50-ger und 60- ger war doch Strassenregeln: bei Schlegerei nur bis! zum Blut aus der Nase usw.). Dann war schluß!, oder wer auf dem Boden schon war , war nicht mehr eingreifbar!. Strassenregeln oder Verstand von Generation, die auch etwas erlebt haben? Ab jetzt: Prüfung von gegenständen, die gefahr stellen, sollten regelmäsig durchgefürt werden. Immer!. Und überall...

Messer sind offenbar für die deutsche Politik kein Problem. Sollte die Polizei es wagen, gezielt Menschen zu durchsuchen, würde es Rassismusvorwürfe hageln. Also das lassen wir mal lieber. Gürtel, Eisenstangen, Äxte, Macheten, Lkws waren vor 2015 komplett unerwähnt als Tatwerkzeuge. Neu sind auch Branntkalk, Säure und Flammenwerfer (Ceuta) im Repertoire der sogenannten Flüchtlinge. Die neuen bzw. zukünftigen Mitbürger sind außergewöhnlich kreativ bei der Durchsetzung ihrer Wünsche.

Petra Horn | Di, 28. August 2018 - 10:00

Es hat mich unglaublich schwer getroffen, daß der Tote, der mit 25 Stichen abgeschlachtet worden war, und die beiden Schwerverletzten (ich möchte mir nicht vorstellen, was diesen beiden von dem Iraker und dem Syrer angetan wurde, auf diese brutale arrogante Weise beschwiegen wurde.
Jeder schiefe Blick auf einen Migranten, dämliche Aufkleber, ein Mann mit Deutschlandfarben-Hut werden rücksichtslos skandalisiert.
Aber wenn Deutsche Opfer werden, geht jeder Politiker eiskalt darüber hinweg.
Obgleich ich diese Strategie - oder ist es Verrohung oder Haß auf sich selbst - bereits öfter bemerkt habe, hat es mich diesmal wirklich getroffen.
Die zwölf Opfer vom Breitscheidplatz waren ja auch verächtlich mißachtet worden und erst viel Kritik hat Merkel dazu gebracht, eine Gedenkminute im Bundestag zuzulassen.
Schlimmer war für mich, direkt den Haß von Linken und der politischmedialen Klasse mitansehen zu müssen, der sich über die ergießt, die diese kaltschnäuzigen Politik erleiden.

Günter Johannsen | Di, 28. August 2018 - 17:48

In reply to by Petra Horn

Sehr guter Kommentar. Ich teile ihre Wut. Zorn ist gut, denn er macht produktiv. Wenn Mörder geschützt werden, dafür aber die Opfer verhöhnt werden von Politikern und ihrer schändlichen Schlägertruppe, der linksfaschistischen Antifa, dann gibt es bei uns keine Demokratie mehr. Alexander Solschenizyn definierte ein solches System als kommunistisch:
„Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert!“

Karl Müller | Di, 28. August 2018 - 10:00

In toto politisches Schaulaufen und inszenierte Ablenkung. Hier kulminiert lediglich die tätige Unterlassung der letzten 30 Jahre: Kaputtsparen von BOS in Bund und Land, unfähige IMK die eine zweckmäßige Leichenschau verhindern, Verharmlosung von Kriminalität durch illegale Migranten, Ablenken von den Kosten illegaler Migration: Absehbar werden langfristig >80% der Goldstücke in den Sozialsystemem hängen bleiben. Mit Masse weder ausbildungsfähig noch willig und trotzdem alimentiert. Das düpiert jeden Hartzer der sich für einen lächerlichen Unterstützungssatz nackig machen muss..Es ging immer nur um Lohndrückerei, nie um auskömmliche Beschäftigung von Fachkräften. Haben die Herkunftsländer auch kaum aufzuweisen, deren wirtschaftliche Entwicklung spricht Bände.

Und ja, das Gewaltmonopol existiert nur selektiv, schön wenn das realisiert wird. Das ist ein erster Schritt zur Delegitimierung des Staates.

Konrad Perfeud | Di, 28. August 2018 - 10:06

Ich glaube, dass viel damit zusammenhängt, wer in den deutschen Hauptmedien die Veröffentlichungsmacht besitzt. Man könnte ja meinen, dies wäre ein Querschnitt aus der Mitte der Gesellschaft; vernünftige, staatstragende Menschen. Leider ist das anders. Die Macher der deutschen Hauptmedien bestehen inzwischen(wir kennen die Statistiken) überwiegend aus dem linken bis ganz weit linken politischen Spektrum. Diese Dominanz geht so weit, dass die gesellschafts-politische Radikalität (Open-Border-Journalismus) und Einseitigkeit der veröffentlichten Meinungen bei weitem nicht ausreichend aufgedeckt und herausgefordert werden (medial und parlamentarisch). Da die Menschen im Osten dieses Muster genau kennen, gibt es dort die ersten Probleme.

Darum reagiert der "Osten" so anders als der "Westen", sie KENNEN es, medial diktatorisch manipuliert zu werden. Und Gott sei Dank wehren sie sich (wieder), ich Wessi erkenne es auch, insbesondere seit 2015, und bin jeden Tag wieder fassungslos und so wütend. Allein mir fehlt der Mut, auf die Straße zu gehen.

Bernd Lehmann | Di, 28. August 2018 - 13:34

In reply to by Elisabeth Ellermann

Aus dem Grund sind immer Männer dabei. Meine Lieblingsdemonstrantin bei der 1.Frauendemo in Berlin, maximal 1,50 groß , graue Haare, mindestens 70, wiegt keine 50 Kilo, hat aber CS Gas und ne Trillerpfeife um den Hals. Die hat sich auch getraut.

Dr. Werner Görlich | Di, 28. August 2018 - 15:41

In reply to by Elisabeth Ellermann

Liebe Frau Ellermann,
mir geht es wie Ihnen,
besonders wenn ich abends ZDF-heute sehe
und der 600.000 € teure Chefmoderator (Journalist?)
als „Erklärbär“ die Kinderstunde abhält.

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 21:30

In reply to by Dr. Werner Görlich

Ja, so geht Demokratie heute. Herr Schnitzler heißt jetzt Kleber. Twix heißt ja jetzt auch Raider. Neues Label - alter Inhalt.

Günter Johannsen | Di, 28. August 2018 - 18:04

In reply to by Elisabeth Ellermann

Wir müssen mutiger werden. Tucholsky sagte schon seinerzeit: "Wer in
der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf!"

Susanne Dorn | Mi, 29. August 2018 - 01:52

In reply to by Elisabeth Ellermann

Seit vielen Jahren schreibe ich Politiker, bis hinauf zum Bundespräsidenten, direkt an. Ich mache alle Politiker auf Ihr Versagen aufmerksam und frage, wie sie sich dabei fühlen.

Diese Briefe werden gelesen! Antworten sind jedoch nicht zu erwarten.

Das ist eine Methode, die völlig ungefährlich ist. Sehr viel Mut gehört auch nicht dazu, denn als "Dauergeschädigte", auch Souverän genannt, haben wir das Recht zu fragen, warum diese Zustände in unserem Land herrschen und was damit bezweckt werden soll. Schließlich alimentieren wir diese Kaste, ohne jegliche Gegenleistung, daher ist unser Protest auch gerechtfertigt. Nur Mut, Frau Ellermann. Steter Tropfen höhlt den Stein. Wir werden an unser Ziel kommen.

Ich bin als "Wessi" sozialisiert und habe nach einem Umzug von Niedersachsen nach NRW im Jahr 72 den medialen Umschwung erlebt. Ich wollte im WDR nur Musik hören und wurde laufend indoktriniert. Den WDR nannte man Rotfunk. Also schaltete ich auf den SWR. Das ging eine Weile gut. Mit Scharping als Min.-Präs. kam langsam aber noch nicht richtig, der mediale Umschwung. Die Rundfunkeinheit mit Baden-Württemberg verhinderte das. Als dann die Grünen mit der SPD auch in BW an der Spitze waren gab es für den SWR kein Halten mehr. Hofberichterstattung vom Feinsten. Der kleinste Bericht über eine Kita wird zur politischen Demonstration. Meine Frau sagt immer: Abschalten. Ich wollte einfach, wie früher nur Musik hören. Aber dieser Genuss wird subtil mit Erziehungs-Berichterstattung gemischt. Im TV das Gleiche. Wer die Macht über die Medien hat, hat viel! Deshalb stören ja auch Soziale Netzwerke und Musik-Streaming so sehr. Wir werden einseitig im Sinn des sozial Erwünschten desinformiert.

Ja ich erinnere mich auch noch an die Zeiten als die ersten 68er im Westdeutschen Rundfunk begannen eine Sendung mit beneidenswert hoher Einschaltquote bei Jugendlichen zu kapern, in dem sie einem beliebten amerikanischen DJ seine Sendezeit durch eingestreute Politblöcke zerhäckselten - Indoktrinationen, die im Zusammenhang gesendet wohl kaum ein Jugendlicher hören oder ertragen wolle. Also mit der Brechstange. Und mit Zwangsbeiträgen finanziert.

es doch nur das Herr Meyer, schlimmer ist das dass Bildungssystem systematisch auf Verblödung setzt. Gehirngewaschene Idioten produziert, die wie Singvögel alles und jeden Müll gedankenlos nachplappern und sich dabei total klug vorkommen. Studenten mit erbärmlichen Allgemeinwissen, da muss ich als ehem. DDR Schülerin sagen, in der 8. Klasse hatten meine Mitschüler und ich auch, mehr und umfangreicheres Allgemeinwissen als so mancher Student, der dafür mit geschwollner Brust einhergeht und seine Klug sein Show abzieht. Das sind die Eliten der Zukunft, na dann!

Herr Meyer, danke für Ihren Beitrag; meine Frau und ich sehen das genauso, obwohl wir nicht soviel Erfahrung bzgl.der verschiedenen Rundfunkanstalten habe. Eine Verdacht kam mir allerdings auch schon vor Jahren. Sollte man vielleicht für sich privat ARD mit Arbeitsgemeinschaft Rechtsstaatliche Desinformation übersetzen ?

Peter Seidler | Di, 28. August 2018 - 10:16

sehr gute Analyse. Für aufgeklärte Menschen, die mit offenen Augen durch die Welt laufen, ist die Frage "Woher kommt nur dieser Hass" eine rein Rhetorische. Für die linksgerichtete Bundesregierung und deren rotgrüne Hofsprecher in den Leitmedien stellt sich diese Frage aber schon, weil sie abgehoben in einer linken Blase sich die Welt so gemacht haben, wie sie ihnen gefällt. D.h. völlige Realitätsverweigerung, nicht zuletzt auch deshalb, um sich eigene Fehler und die eigene Verantwortung für die Zustände nicht eingestehen zu müssen.

Der Druck im Kessel beginnt spätestens seit den hundertfachen sexuellen Übergriffen von Flüchtlingen auf Frauen an Silvester 2015/16 zu steigen. Vor allem deswegen, weil nicht die Verursacher dieser Zustände in der Politik zur Rechenschaft gezogen werden, sondern wie Frau Hermenau auch hier geschrieben dreisterweise den Leuten die Verantwortung dafür zugeschoben wird, die genau gegen diese Zustände demonstrieren!

Altmaier spricht davon, dass Frau Merkel Erfüllung als Kanzlerin findet. Sind wir ihr Erfüllung schuldig? Diese Frau ist UNS Verantwortung schuldig und wird dieser nicht gerecht. Stattdessen träumt sie im Sommerinterview davon, als Europa-Kanzlerin in die Geschichte einzugehen. Wenn sie doch endlich Geschichte wäre samt ihrer Entourage.

Gerd Steimer | Di, 28. August 2018 - 10:16

über Chemnitz sind bis ins extreme linksgrüne gefärbt. Hier ist die Presse nur frei wenn sie linksgrün ist. Eine unabhängige Presse ist de fakto nicht mehr vorhanden.
Der getötete Deutsche ist nur noch Randnotiz. Abertausende Straftaten von Migranten seit 2015 werden weggewischt. Wundert man sich da, dass die AFD in Sachsen bei Umfragen bei 25% liegt? Die Leute sind nicht blöd und erkennen sehr wohl den Unterschied zwischen Realität und der veröffentlichten Meinung. "Woher kommt der Hass?" das sollte man sich auch mal andersherum fragen

ingrid Dietz | Di, 28. August 2018 - 10:26

dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis selbsternannte "Bürgerwehren" BRD-weit für die Sicherheit patrouillieren und garantieren !
Der Staat kann dies schon lange nicht mehr !
Auch dies haben wir 13 Jahre Merkel zu verdanken !

Benjamin Beldea | Di, 28. August 2018 - 10:26

Der Artikel von Frau Hermenau ist eigentlich recht ausgewogen und objektiv und erhebt überwiegend kluge Kritik.
Doch an der einen und anderen Stelle rettet sich Frau Hermenau doch wieder in den gerade herrschenden Eliten-Sprech, wenn sie von "Rechtsradikalen" spricht, wo eigentlich zu recht aufgebrachte Bürger gemeint sind, oder fragt vermeintlich verständnislos, "warum dieser Haß", wo es doch angesichts des grausamen Messermordes an einem hilfsbereiten Menschen das gesündeste aller emotionalen Reaktionen sein kann. Die Frage,gerichtet an die selbsternannten Eliten, heißt dann eher: Warum diese schockierende Gleichgültigkeit angesichts der im Wege der offenen Grenzen importierten, nie in der BRD dagewesenen Grausamkeit und Gewalt?

Veit Jakof | Di, 28. August 2018 - 10:27

Frau Hermenau, mein Kompliment: Ein brillante Analyse!
Und das bei einem Thema, bei dem einem, wenn man publizistisch nicht mit dem Mainstream schwimmt, im Hintergrund immer die "Nazikeule" droht.
Also auch noch sehr mutig!
Als Konsequenz ihrer Analyse kann man der (Bundes-) Regierung und der ihnen verbundenen Leitmedien nur ein katastrophales Zeugnis ausstellen.
Drei Fragen, die mich bewegen, und auf die ich keine Antwort finde:
1) Was bewegt Frau Merkel wirklich solch eine Politik zu verantworten und auch nach dem Ergebnis der letzen BTW uneingeschränkt fortzusetzen?
2) Was bewegt eine Partei wie die CDU solch eine Politik mitzumachen, die alles, wofür sie früher stand, untergräbt?
3) Sieht die Bevölkerungsmehrheit nicht die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit und die Bedrohung der Demokratie durch den Parteienstaat?
Ich persönlich bin (auch) erschüttert über den aktuellen Zustand von Demokratie, Staat und Rechtsverläßlichkeit in Deutschland.

Ihre 3 Fragen treffen den Kern des Problems mit absoluter Zielsicherheit. Ich kann mich dem nur anschließen. Viele Grüße J.W.

Katastrophales Zeugnis? Ich nenne es Totalversagen.
Sicher wird Ihnen der Migrationsplan der UN und der EU bekannt sein, an dem Deutschland stark mitgearbeitet hat. Er wird im Dezember unterschrieben, und dann werden die Schleusen erst richtig geöffnet.
Offenbar ist Frau Merkel fest entschlossen, Deutschland abzuschaffen.
Merkel scheint ihre Partei fest im Griff zu haben. Jeden Widerstand hat sie gebrochen und die Politiker mundtot gemacht. Es ist mir schleierhaft, wie diese Partei der Politik einer Frau folgen kann, die Deutschland schon jetzt massiv geschadet hat. Vielleicht sollten sich darüber mal Psychologen Gedanken machen.
Herr Jakob, große Teile der Bevölkerung informieren sich immer noch über die regierungstreuen Medien. Wundert es Sie also, dass Frau Merkel nach wie vor eine relativ hohe Zustimmung erhält?
Zudem geht es dem Großteil der Menschen wirtschaftlich noch gut.
Alles in allem läuft es prima für Frau Merkel und ihren Plan, dieses Land zu zerstören.

Klaus Moitje | Mi, 29. August 2018 - 14:59

In reply to by Klaus Moitje

Sorry, ich habe mich verschrieben.
"Jakof" ist aber auch sehr ungewöhnlich.

Damit haben Sie alles gesagt, was dazu zu sagen ist. Und ich bin überzeugt, inzwischen sieht die Bevölkerungsmehrheit, wie unsere Demokratie, der Staat und die Rechtsverläßlichkeit in rasendem Tempo zerfällt. Dagegen unternehmen können wir - NICHTS!

Nachfolgend möchte ich gerne Ihre Fragen aus meiner Sicht beantworten:

1.) Frau Merkel ist Höfling/Marionette der Bilderberger, Transatlantiker CIA und Hochfinanz.
Sie hat keinerlei Macht. Und da sie mit Sicherheit erpressbar ist (DDR-Akte), hat sie zu gehorchen und als Erfüllungsgehilfin ihre Arbeit zu machen. Wer käuflich ist, wird gelebt.

2.) Die CDU-Partei, wie alle anderen Politiker haben kaum eine Ausbildung, geschweige denn, jemals einen Beruf ausgeübt und sind es nicht gewohnt, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen. Alimentiert zu werden ist einfacher und sicherer, daher keine Meuterei. Noch ist Merkel eine Garantie für ein sorgenloses Leben.

3.) Immer mehr Bürger wachen auf und bemerken die Missstände in unserem Land. Wir, der Souverän, haben die Macht, zumindest bei Wahlen das Kreuzchen an den richtigen Stellen zu machen.

In diesem Land werden Gesetze und die Demokratie abgeschafft. Aber nicht ohne Einflussnahme des Souverän!

mfg SD

"Und da sie mit Sicherheit erpressbar ist (DDR-Akte), hat sie zu gehorchen und als Erfüllungsgehilfin ihre Arbeit zu machen. Wer käuflich ist, wird gelebt."

Frau Dorn, ist das Ihre Vermutung oder haben Sie gesicherte Erkenntnisse, dass Frau Merkel erpressbar ist?
Wäre es so, würde sich einiges von selbst erklären.
Aber ein interessanter Aspekt, dem nachgegangen werden sollte.

Klaus Dittrich | Di, 28. August 2018 - 10:34

In Berlin werden Messerstechereien mehrheitlich von Ausländern verübt – seien sie neu im Land oder seit Jahrzehnten (arabische Clans) hier „integriert“.
„ . . . die anderen laufen als gewaltbereite Demonstranten . . . .“ Nachweisbar sind es „linke Demokraten“ – oft in schwarz gewandet -, von denen körperliche Gewalt ausgeht. Was aber von den Medien ignoriert oder geleugnet wird.
„War ihr das unwichtig?“ Politik, Justiz und Medien haben Verbrechen an Deutschen schon längst als Nebensache abgetan. Und damit jegliches Vertrauen verspielt.
„Inzwischen ist jedem klar, dass der deutsche Sozialstaat die marktliberale Globalisierung und die für alle offenen Grenzen so nicht überleben kann.“
Leider nicht alle. Die Generation Y kann immer noch nicht genug Migranten ins Land holen.
„Aus ihrer Sicht werden andere, die nichts für diesen Staat getan haben, „bevorzugt“ – und das auch noch mit dem fadenscheinigen Argument „Fachkräfte“.“
Das ist die Sicht der Mehrzahl der „normalen“ Arbeitnehmer!

Klaus Luthardt | Di, 28. August 2018 - 10:41

Woher dieser Hass! Der Staat und ihre Asylpolitik haben versagt..ihre eigenen Bürger und Steuerzahler zweitrangig zu behandeln, vor diesen neuen Migranten. Keiner darf sich darüber groß aufregen ohne gleich als "Rechter" abgestempelt zu werden.Prinzip, wie das Bild mit den drei Affen.Mir tut die Polizei leid, welche sich selbst gegen die neuen schützen müssen und noch gegen die Linksextremisten, welche nur darauf aus sind Randale zu veranstalten und die Schuld anderen zuzuschieben. Das aber der größte Teil, ganz normale Bürger sind welche ihren Unmut über die Hilflosigkeit der Regierung durch ihre Demo bezeugen wollten-doch auch diese werden gewollt oder ungewollt durch die Medien in die Rechte Ecke gestellt. Hoffentlich, bleibt das ein Einzelfall , wie schon oft so bezeichnet und nicht in anderen Städten ein gleiches Chemnitz entsteht. Wäre sehr traurig, aber darüber sollten sich die Politiker einmal Gedanken machen und nicht alles der AfD in die Tasche schieben.

Thomas Radl | Di, 28. August 2018 - 10:42

Grundsätzlich ist anzuerkennen, dass dies zumindest der Versuch zu sein scheint, eine ehrliche Analyse vorzunehmen. Allerdings ist es trotzdem zwiespältig, weil die Tendenz immer noch in eine Richtung geht, was sich durch den textlichen Bezug zur Überschrift ergibt.
Mir ist der Adressat dieser Frage zu einseitig! Ich z.B. stelle mir folgende Frage: Woher kommt nur dieser Hass, der einen sogenannten "Geflüchteten" oder "Schutzsuchenden" (oder mit welchem Euphemismus man immer den Messerstecher bezeichnen möchte) dazu bringt, einen derjenigen, der seinen Lebensunterhalt und seine Unterbringung eigentlich bezahlt, umzubringen?
Die Zahl dieser "Einzelfälle" ist mittlerweile deutlich zu groß, um als "von lediglich regionalem Interesse" abgetan zu werden und wenn es regional kritisiert wird, die Kritiker zu beschimpfen - unabhängig, ob es sich um Sachsen handelt. Dazu noch die Diffamierung von Sachsen als Deutschlands"braunem Sumpf".
So was kommt von so was her - und es wird immer mehr!

wir haben es hier nicht nur mit Flüchtlingen zu tun sondern auch mit Menschen muslimischen Glaubens. Der Tot eines Ungläubigen zählt nicht.

"Grundsätzlich ist anzuerkennen, dass dies zumindest der Versuch zu sein scheint, eine ehrliche Analyse vorzunehmen. Allerdings ist es trotzdem zwiespältig, weil die Tendenz immer noch in eine Richtung geht, was sich durch den textlichen Bezug zur Überschrift ergibt." Immerhin - und das ist anerkennenswert - hat die Autorin es versucht, was in heutigen Zeiten mutig ist. Das Sachsen-Bashing führt in die völlig falsche Richtung. Die Politik ist nicht bereit, sich der Realität zu stellen und die ist wirklich entsetzlich.

Christoph Kuhlmann | Di, 28. August 2018 - 10:42

Seehofer und die AfD haben den Gewalttätern die mit ihrer Kritik an der mangelnden Rechtsstaatlichkeit der Masseneinwanderung die Legitimation verschafft, das Recht nun selbst in die Hand zu nehmen. Vielleicht liegt es ja auch an den Kritikern von Seehofer und AfD, die der Masseneinwanderung das Wort redeten, die offenbar seit Jahrzehnten dafür sorgen, dass eine eingeschüchterte Polizei sich von Einwanderern auf der Nase herumtanzen lässt um keine Einträge wegen "Ausländerfeindlichkeit" in die Dienstakte zu bekommen. Das Stichwort heißt "Deeskalation" und wird langsam von "Null Toleranz" abgelöst. Was aber gar nicht so einfach ist, weil dadurch der Bedarf an Polizisten enorm steigt, jedenfalls bis auch der letzte Migrant kapiert hat, dass es sich nicht lohnt, sich in Gruppen von 20-80 Menschen mit der Polizei wegen eines Parktickets anzulegen. Allerdings gilt das auch für Rechte Gewalttäter und linke Gegendemonstranten. Das Demonstrationsrecht gilt nur für friedliche Demonstrationen.

Marie Werner | Di, 28. August 2018 - 10:44

mit Ignoranz und Diffamierung konnte noch nie gegen die Interessen des Volkes regiert werden.

Schon lustig- die Politiker reden bei jedem Asylantentäter-Mord von Einzelfall, doch wenn das Volk auf die Straße geht, so werden die Demonstranten (Familien mit Kindern, etc...Alleinstehende, Rentner...) alle pauschal als rechter Mob verunglimpft.
Die Hetzer sind die Verantwortlichen aus Politik und Medien.

Hier wird Ursache und Wirkung verwechselt.
Diese Bürger haben von Anfang an diese Migranten nicht gewollt. Damals als auch heute, werden sie hintergangen und beschimpft.
Wann lassen diese verantwortungslosen Politiker den offenen Dialog über diese gescheiterte Flüchtlingspolitik zu?

wolfgang spremberg | Di, 28. August 2018 - 10:45

erinnert mich an Köln. Am liebsten hätten Politik und Medien alles ganz klein gehalten. " Gehen Sie bitte weiter. Es gibt nichts zu sehen.". Hat nicht geklappt. Nun wird der Focus mit aller Gewalt auf einen Teilaspekt gelenkt. "Bitte schauen Sie nur nach rechts. Nicht umschauen. Weitergehen." Im "Westen" duldet man seit vielen Jahren, dass "Großfamilien" ganze Straßenzüge beherrschen und ihre Mitbürger drangsalieren. Das wird seit Jahren geduldet. Keine Empörung. Keine Pressekampagne gegen die politisch Verantwortlichen. Wenn z.B. in HH Merkel Gegner oder Abtreibungsgegner angegriffen werden, mit Flaschen beworfen werden...wenn der rot/grüne Senat Linksextremisten ein Vereinsheim (Rote Flora) kauft ? Keine Empörung...Keine Pressekampagne. "Gehen Sie bitte weiter. Es gibt nichts zu sehen." Alles ist gut...wir schaffen das...ohne die Rechten wäre alles ganz toll...

Marie Werner | Di, 28. August 2018 - 11:13

In reply to by wolfgang spremberg

die Westdeutschen können hier eine Menge von den Ostdeutschen lernen. Sie gehen auf die Straße und wehren sich. Sie lassen sich nicht mehr hinter die Fichte führen.

Schon seltsam, wir haben eine Regierung mit einer Chefin, wo nicht die Verantwortung übernimmt für die Folgen ihrer fatalen Politik.
Wäre ich es, wo für diese "Sicherheitslage, Morde, Vergewaltigungen " verantwortlich wäre, ich könnte mich nicht mehr im Spiegel sehen.

Ich vertraue auf das Schicksal. Es heißt- im Leben kommt alles wieder zurück.

Frank Grundmann | Di, 28. August 2018 - 11:16

Hass?
Ich sehe nur die unabwendbaren Konsequenzen aus jahrzehntelangem "Durchregieren" einer von Hybris erfüllten Politelite gegen die eigene Bevölkerung. Es handelt sich auch nicht um durchgeknallte Minderheiten, sondern um massive ideologische Blöcke, die sich infolge der chaotischen Politik herausgebildet haben und in die sich die einheimische Bevölkerung gespalten hat. Es gibt nur noch diese beiden Ansichten in der Bevölkerung, ob die Menschen nun auf der Straße mitlaufen oder zuhause bleiben, sie gehören einer dieser beiden ideologischen Gruppen an. Dieser Sachverhalt wird zunehmend von Bedeutung für den Fortbestand des inneren Friedens im Land. Im Angesicht der Tatsache, dass unsere Politiker weiterhin sinnlos auf ihren in der Gesellschaft nicht haltbaren Meinungen beharren und auf Durchsetzung gegen das Volk bestehen, sehe sehr sehr schwarz für den Frieden in Deutschland!
Die Lawine, die Angela Merkel 2015 losgetreten hat rollt. . .

Die Lawine rollt - und wie das so mit Lawinen ist: sie lassen sich nicht mehr aufhalten und entwickeln immer schnellere Geschwindigkeit und Zerstörungskraft. In den Alpen werden die normalerweise gesprengt. Aber wir sind ja nicht in den Alpen. Wir können also getrost zu Hause bleiben. Wir sollen und werden überrollt werden - so oder so. Auf speziellen Wunsch einer einzelnen Frau, die niemand aufhalten kann.

Heinz Kremp | Di, 28. August 2018 - 11:17

Die Behandlung der Ereignisse von Chemnitz durch die etablierte Politik und Medien wird den Vertrauensbetlust sehr vieler Menschen in den Staat drastisch beschleunigen. Wie hier generalstabsmäßig die Empörung auf die zurecht empörten Demonstranten und einige wenige Randalierer gelenkt worden ist und abgelenkt wurde von grässlichen Abstechen eines deutschen Familienvaters, wird sich für die Herrschenden als Stalingrad erweisen. Die tausenden Demonstranten am Montag in Chemnitz haben schon eine Antwort gegeben. Das System ist bereits brüchig und Frau Hermenau hat recht, dass es in den 2020er Jahren dramatisch wird. Dann wird der ganze Spass der verfehlten Massenmigrationspolitik zu bezahlen sein und wir werden noch mehr Sicherheitsprobleme bekommen. Will die Regierung dann die Panzer auffahren lassen gegen das Volk?

Im Moment sehe ich keine Gefahr. Die Regierung müsste für diesen Einsatz sicherlich funktionsfähige Panzer in Saudi-Arabien oder bei Erdigan ausleihen.
Allerdings soll ja die baldige Erhöhung der Rüstungsausgaben hier Abhilfe schaffen........
Viele Grüße
AJM

Peter Gegesy | Di, 28. August 2018 - 11:17

Insgesamt sehr gute Analyse des Geschehens. Zu manchem, was zu beanstanden war, haben sich schon andere Kommentatoren geäußert, So z.B. zum gewählten Titel (siehe, Dieter Hegger). Was mich allerdings noch störte, waren diese schon gewohnt routinemäßig verwendeten Erklärungen, wie Gerüchteküche bzw. Gerüchte, die den Kessel erst zum Kochen bringen und dann auch die gewalttätigen Reaktionen auslösen. Um was für ein „Gerücht“ hat es sich denn in diesem Fall gehandelt. Ist etwa verbreitet worden, dass der zu Tode Gekommene gekreuzigt oder enthauptet wurde? Meines Wissens ist schlicht von einem mit einem Messer Getöteten oder Ermordeten gesprochen worden. Und wenn es 25 Messerstiche waren, wie in einem der vielen Zeitungsberichte angegeben, so kann man es schon eher als Mord bezeichnen. Bei Caesar waren es nur 23.

Reinhold Schramm | Di, 28. August 2018 - 11:24

Die Notstandsgesetze,
die Bundespolizei und die Bundeswehr demnächst zum Einsatz?

Notstandsgesetze für Sachsen
– und weitere Regionen Ostdeutschlands.

Die überfällige Anwendung der Notstandsgesetze für Sachsen?

Wann kommen in Ostdeutschland, insbesondere in Sachsen,
die vorhandenen Bundesnotstandsgesetze zur Anwendung?

Oder richten sich die Bundesnotstandsgesetze nur gegen eine gesellschaftspolitische Linke, gegen eine demokratische und humanistische Minderheit in der bürgerlichen Gesellschaft Deutschlands? - aber nicht gegen die bürgerlich-nationalistische und rechtspolitische Reserve der ökonomischen, ideologischen und politischen Kapitalfaschisten in der Bundesrepublik Deutschland.

Wann kommt die Bundespolizei und Bundeswehr zum rechtsstaatlichen Einsatz gegen deutsche Faschisten?

ideologisch fundierter Beitrag. Wenn Sie sich gelegentlich mit Enver Hodscha beschäftigen (nicht das Sie es nötig hätten...) könnten Sie die osmotische Seite des Problems noch etwas ausgeprägter defragilisieren. Sonst....toll....

Geht es Ihnen gut? Im übrigen hat Herr Seehofer m. W. bereits Hilfe angeboten mit der Bundespolizei. HH und die Antifa hat Ihnen aber vermutlich keine Sorge bereitet? Das waren Szenen. Ein (Alp-)Traum. Diese marodierenden, vermummten, brandschatzenden Menschen, die Stadtteile in Geiselhaft genommen haben. Und die Polizei hatte Angst vor denen und griff nicht ein. Sie wissen hoffentlich, was im Ernstfall auf Sie zukommt? Niemand wird Sie schützen. Nicht Bundespolizei und nicht Bundeswehr. Viel Spaß bei der Selbstverteidigung und immer eine Armlänge Abstand.

Markus Michaelis | Di, 28. August 2018 - 11:27

Traurig aber wohl leider zutreffend. Um die Diskussionen werden wir nicht drumherum kommen - und sie werden wehtun, weil es um unser Wertesystem geht, bei dem Werte unter sich und zu Veränderungen von außen im Widerspruch stehen. Es ist viel schwieriger als "nur" die Gefahr von Rechts (die schwierig genug ist).

Bernhard Jasper | Di, 28. August 2018 - 11:28

Die Autorin des Beitrages fragt, woher kommt dieser Hass?

Die Republik erweist sich als unfähig, die kleinbürgerlichen Existenzängste zu zerstreuen. Anschauungen, Erwartungen und Mentalitäten entwickeln sich, die man latent faschistisch bezeichnen kann.

Sozialpychologischer Erklärungsversuch:
Allgemein appelliert der Faschismus ständig an ein Über-Ich. Es wurde in Chemnitz („Karl-Marx Stadt“) skandiert: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus.“

Bernd Lehmann | Di, 28. August 2018 - 11:28

Letzte 10 Tage : 3 Messertote Deutsche, Presseecho-bitte gehen sie weiter, nix passiert, Lichterketten und Empörungskampagnen gibts nur für Nichtdeutsche, Kritik und Demos gegen die verfehlte Politik , die zu Mord und Totschlag, Vergewaltigungen in nie gekanntem Ausmass geführt haben , werden mit der Nazikeule bekämpft,in der Realtät der Großstädte gibt es keine öffentliche Sicherheit mehr, nirgends,die Bürgermeisterin von C hat sich nicht beschwert, das sich die Leute versammelt , sondern das sie sich zusammengerottet hätten. Das ist DDR Jargon einer abgehobenen politischen Kaste die die eigene Bevölkerung verachtet.Die Demonstanten waren zum überwiegenden Teil, ganz normale Menschen. Die paar Rechten die dabei waren, sind auch zum Schutz der Normalbürger gekommen, so wie ich immer zur Frauendemo in Berlin, denn der linke Mob wurde wieder vom Freistaat Sachsen angekarrt. Es ist das letzte Gefecht der Linken, man muss sich nur die Programmgestaltung der letzten Tage ansehen.

Norbert Heyer | Di, 28. August 2018 - 11:31

Hass entsteht, wenn Menschen das Gefühl haben, nur ausgenutzt zu werden, während andere ohne eine Leistung für die Gesellschaft erbracht zu haben, hochwertig alimentiert werden. Verbrechen von Migranten werden relativiert und als Einzelfälle abgetan, Protest dagegen wird diffamiert. Deutsche müssen Wohnungen für Migranten räumen, eine neue Wohnung als Ersatz ist schwer zu finden, da durch Anmietung von Wohnraum durch die Kommunen die Mietpreise stark angestiegen sind. Wenn dann noch der Wettbewerb - wer macht welche Arbeiten am billigsten - losgeht, kommt alles ins Rutschen. In Verbindung mit einer Regierung, die ihr Volk verachtet und Fremde hofiert, die schwach und devot ist, geht die Reise dann ziemlich schnell in den Abgrund.

Michaela Diederichs | Di, 28. August 2018 - 22:41

In reply to by Norbert Heyer

Für kleine Wohnungen gibt es m. E. € 650 pauschal, für große so um die € 1.200. Sind die Wohnungen möbliert und Schäden entstanden, zahlt die Renovierung die Gemeinde (also der Steuerzahler). So geht Sanierung heute. Wer clever war oder ist und ordentlich Raum zur Verfügung hatte und hat, der kann Kasse machen. Wir leben in herrlichen Zeiten.

Thomas Kuhn | Di, 28. August 2018 - 11:38

Solange die Angst der Politik vor einer Debatte um unsere Zukunft vorherrscht, werden sich diese Zustände verstärken.
Derzeit hat keine Partei Antworten auf die globale Zeitenwende, daher kämpfen die etablierten Parteien gegen sie.
Mag die Angst vor einer Debatte noch so groß sein, sie wird sich nicht vermeiden lassen. Wieviel Geschirr bis dahin zerrschmissen sein wird, wissen die Götter.
Wer zu spät kommt.....

Dr. Armin Schmid | Di, 28. August 2018 - 11:44

Ich würde wirklich gerne mal wissen, was in Chemnitz nach der Bluttat passiert ist. Wurde wirklich die Jagd auf Ausländer eröffnet? Gab es Lynchjustiz? Es kam zu Trauerkundgebungen, die möglicherweise von der rechten Szene geentert wurden, und wie üblich zu Gegendemonstrationen von links, wobei die Linken ausnahmsweise mal zahlenmäßig unterlegen waren. Letzteres war wohl der auch Grund dafür, dass keine Häuser und Autos "abgefackelt" wurden.

Ist das auch der Grund für die warnenden Worte in den Medien? Wie gesagt, in den Qualitätsmedien nur Bewertungen und Kommentare (immerhin kann es jetzt nicht mehr heißen, hier manifestierten sich nur diffuse Ängste vor Ausländern, die es in Ostdeutschland gar nicht gäbe) aber keinerlei Fakten.

Wie gesagt, Jagd auf Ausländer, Übergriffe oder gar Lynchmorde würde ich zutiefst verurteilen. Nur, wo sind die Fakten?

es gab keinen einzigen verletzten Ausländer, aber dafür einen toten Deutschen und 2 Schwerverletzte auf der Intensivstation.
Die angeblichen Angriffe, ein riesiger medialer Popanz, stellten sich als Beschimpfungen heraus. 3 Anzeigen wegen nichts. Man muß nur darauf achten wohin die ganzen Kameras der linken Medienmeute zeigen. So kriegt man dann abends auch mal ein paar Fotos von echten Rechten, komischerweise aber kein einziges Foto eines vermummten Steinewerfers. Die Fotos muß die Polizei allene machen.

Giesela Kramski | Di, 28. August 2018 - 12:09

Der Hass kommt aus der ewigen und immer fort dauernden Nichtbeachtung der Sorgen, die sich Bürger um ihr Heimatland, um Deutschland, machen, aus der Verächtlichmachung und das In-die-rechte-Ecke-stellen von Patrioten.

Dieses Nichtbeachten und Verächtlichmachen geht aus von LINKEN Parteien (incl. Merkel- CDU), den meisten Medien, Gewerkschaften und Kabarettisten,

Ingo Meyer | Di, 28. August 2018 - 12:12

Für jemand der einen prominenten Grünen Hintergrund hat, ist das eine gute Analyse. Insoweit für den Versuch der Objektivierung ein Kompliment aus dem fernen Westen aus konservativer Sicht.
Wenn man die Verhältnisse der Clans in Duisburg, Gelsenkirchen und Neukölln betrachtet, muss man konstatieren, daß die diversen Regierungen seit Jahrzehnten versagt haben. Dann kam der nie wieder gut zumachende Kardinalsfehler der offenen Grenzen im falschen Moment dazu. Millionen kulturfremder Menschen strömen nach Deutschland und suchen mehr Wohlstand statt Schutz. Die Nachteile sind in westdeutschen Großstädten jeden Tag zu betrachten. Wer Geld und Gelegenheit hat entzieht sich dem. Die Folge ist eine verstärkte Segration. Dies alles war vorhersehbar. Bereits die Kanzler Brandt und Schmidt wollten Rückkehrabkommen erreichen und wurden allein gelassen. Jeder Soziologe im 1. Semster kann einem erklären, was passiert wenn Fremde in großer Zahl die Ressourcen teilen wollen: Es gibt Kämpfe!

Bergunde Bernd | Di, 28. August 2018 - 12:18

Nein die Medien versagen nicht,dort endscheiden halt die,, GUTEN,, Menschen was wir denken und glauben sollten.
Und eine große Mehrheit zahlt 17,50 Euro brav jeden Monat für den sogenannten Bildungsauftrag......
Seit Anfang des Jahres höre ich fast täglich morgens das Programm des Deutschlandfunk,Berichte und Reportagen,es ist teilweise kaum auszuhalten.....
Als Bürger der in der ehemaligen DDR gelebt hat ist es ein trauriger Rückblick....

Juliana Keppelen | Di, 28. August 2018 - 12:21

Wie bitte? Sachsen wurde doch als das Vorzeige-Land präsentiert so zu sagen es steht gleich hinter Bayern. Alle andern neuen Bundesländer wurden doch (auch von Sachsen) eher als Looser diffamiert die nichts auf die Reihe bekommen. Also ich lehne es ab diesen Zustand in Sachsen auf Sachsen-Bashing zu schieben. Vielleicht hat sich Sachsen oder deren Regierungen an ihrer Überheblichkeit verschluckt so nach dem Motto "es kann nicht sein was nicht sein darf".

Bianca Schmitt | Di, 28. August 2018 - 12:37

Haben wir hier einen ausgewachsenen Bürgerkrieg ! Frage ist nur noch Ost gegen West oder Deutsche gegen Migranten. Bin gespannt !

Bernd Lehmann | Di, 28. August 2018 - 13:31

In reply to by Bianca Schmitt

Deswegen wird pro Monat mindestens eine Kleinstadt 15000 Mann, im Mittelalter sozialisierter Goldstücke nachgeschoben.

Christoph Rist | Di, 28. August 2018 - 15:03

In reply to by Bianca Schmitt

Bekannter genau so sagte. Er ist inzwischen in Rente. Mein zunehmendes entsetzen über die täglichen Entwicklungen und den gleichzeitigen politischen Stillstand lösen in mir zuletzt die Befürchtung aus, dass wohl doch damit recht haben dürfte. Ob es in zwei oder drei Jahren schon aus dem Ruder läuft und eskaliert, das sei mal dahingestellt. Vieles entscheidet sich am Ausgang der nächsten Landtagswahlen und politischen Konsequenzen, die daraus gezogen werden (oder auch nicht). Erfolgt der politische "Spurwechsel" (das ist der einzige, der in Deutschland benötigt wird!) nicht, endet das alles nicht mehr glimpflich. Es wird nicht schön. Aber es scheint dann wohl notwendig zu sein. Die weitsichtigen Mahner, die man schon von vorn herein als Nazis und "Rechte" diffamiert hat, trifft jedenfalls keine Schuld. Das Blut wird am politmedialen Komplex kleben bleiben, der seine abartige Pseudoprogressivität von Anfang an über den Erhalt jedes guten Status Quo und alles Althergebrachte gestellt hat.

Günter Johannsen | Do, 30. August 2018 - 12:37

In reply to by Bianca Schmitt

Deutsche gegen die alles überwachende Linke Einheitsfront!

Klaus Funke | Di, 28. August 2018 - 13:00

Ja, liebe Frau Hermenau, zählen Sie mal die Toten auf, die die Merkel´sche Migrationspolitik schon gekostet hat, bei uns im Land und auf den Fluchtwegen. Das sind viel mehr als die Mauertoten. Es ist Merkels Schuld, dass Menschen sterben durch eine undurchdachte, nichtorganisierte, chaotische Flüchtlingsbewegung. Und es wird schlimmer werden. Es drohen Bürgerkriegszustände. Chemnitz war nur ein Vorgeschmack. Es wird werden wie 89. Auch damals waren die Sachsen diejenigen, die es angeschoben haben. Die Wahlen in Bayern und Hessen und 1 Jahr später in Sachsen werden zeigen wie die Stimmung ist. Die CDU und die SPD sind im Grunde politisch tot. Sie haben keine Konzepte mehr. Die AfD wird das Rennen machen. Selber Schuld ist die CDU. Ihre Politik hat die AfD herangezüchtet und groß gemacht. Auch die MSM sind verantwortungslose Gesellen. Sie heizen die Falschen an, tragen zur Spaltung in der Gesellschaft bei. Aber die MSM betreiben ihre eigene Abschaffung. All das - Merkels Verantwortung.

Reinhard Rogosch | Di, 28. August 2018 - 13:06

Zitat: "Der Rassismus bricht sich unverhohlen Bahn», sagte der Experte für Rechtsextremismus der Amadeu Antonio Stiftung, Robert Lüdecke, der dpa..." (FAZ).
Solche dpa-Meldungen von, naja, zweifelhaften Gestalten, werden von den Mainstreammedien unreflektiert und unrecherchiert aufgegriffen und weiter verbreitet.
Da kommt dann Stimmung auf!

solche BND-Ausgründungen wie besagte Stiftung mit einer ehemaligen IM an der Spitze nur noch zweitklassige Mitarbeiter beschäftigen. Immerhin ist der Herr ehrlich und zeigt welche Aufgabe er hat.

Die Amadeu-Antonio Stiftung benannt nach einem Mordopfer rechter Prügler, ist das Feindbild der Rechten in Deutschland. Sie wird seit einigen Jahren gezielt verleumdet. Es macht einen Unterschied, ob man Anetta Kahane wegen ihrer Rolle in der DDR kritisiert oder Stiftung, weil sie Rassismus und Hetze zivilgesellschaftlich bekämpft.

Thomas Klingelhöfer | Mi, 29. August 2018 - 16:52

In reply to by Mohammed Bari

Sie reden von der Stiftung mit den hochqualifizierten Experten gegen "Hetze und Rassismus" wie Julia Schramm (Die Linke), »Fachreferentin für Hate Speech«, Mitarbeiterin der hoch umstrittenen Amadeo-Antonio-Stiftung, die zum Thema Dresden twitterte:
"Sauerkraut, Kartoffelbrei – Bomber Harris, Feuer frei"

Also von Hatespeech versteht die Dame wirklich etwas, das muß man neidlos anerkennen.

Das wurde in der TAZ thematisiert. Das ist richtig, das gehört sich auch so. Hingegen wird man von rechten Medien wie Compact, Sezession, Junge Freiheit nie ein Wort der Widerrede gegen die menschenverachtenden Aussagen von AfD-Politikern hören. Das zeigt, nicht alles sind gleich.
Interessanterweise wird dieser unsäglicher Satz auf einschlägige Web-Seiten der rechten Szene verteilt und kommentiert. Der Jungen Freiheit war dies ein Artikel wert. Sie müssen ihre Information ja sehr gut kauen, dass Sie sich noch daran erinnern. Mit dem Sammeln der AfD-Schmutzigkeiten könnte ich selbst in zwei Leben nicht fertigen werden.

Hilmar Weckert | Di, 28. August 2018 - 13:36

nun Frau Hermenau, jede Ente lobt den eigenen Teich und jedes Huhn seinen Misthaufen.-.-mir ist bekannt,das die Linken und GRÜNEN die Edelsten sind .- nur frage ich mich permanent:"wovon eigentlich?" gäbe es keine "NAZIS" dann hätten die GRÜNEN ihren Sinn verloren!!! .-sie stehen außerhalb des Geschehens und nicht innerhalb!

Reinhard John | Di, 28. August 2018 - 14:06

Inhaltlich gibt der Beitrag tatsächlich das wieder , was ich selbst und viele andere an der Situation im Land nach 2015 empfinde. Leider wird in der Presse zu oft "was nicht sein darf, nicht sein kann," verfolgt!

MohammedBarik | Di, 28. August 2018 - 14:09

"Sie bekommen keine Antworten, sondern Durchhalteparolen." Ja, die Schwäche der politischen Führer hat sich bemerkbar gemacht. Viele im Volk sehen die Art und Weise wie Flüchtlinge aufgenommen wurden skeptisch, wenige haben sich dagegen radikalisiert und opponieren gegen die Zivilisation. Antibürgerliche Effekte wie die unverhohlen ausgesprochene Hoffnung auf einen Bürgerkrieg, die Verharmlosung des Mobs und die Diffamierung der parlamentarischen Demokratie als Plattform der Elite machen die Sympathisanten der Rechtsextremen sichtbar.
Zwei junge Männer haben einen 35-jährigen Mann getötet. Das geht wegen der Instrumentalisierung unter. Gegenmaßnahmen hätten längst ergriffen werden können, doch hier versagen Bund wie Kommunen.

versagt seit 2015. Millionen Illegale mit ausgedachten Identitäten könne den deutschen Steuerzahler in Grund und Boden verklagen, auf All Inklusive Vollversorgung bitteschön. Und das alles trotz illegaler Einreise ! Versuchen sie mal als Deutscher mit abgelaufenem Ausweis irgendwas vom Staat zu bekommen, geschweige denn, denselben zu verklagen. UNMÖGLICH .
Parlamentarische Demokratie gibts schon lange nicht mehr, nur Parlamentarierdemokratur, die sich den Staat zur Beute gemacht haben. Gegenmaßnahmen sind nur über Grenzschutz und Gesetzestreue möglich, beides wird vom Staat abgelehnt. Die Rechtsbrüche gehen weiter.

Mohammed Bari | Mi, 29. August 2018 - 22:31

In reply to by Bernd Lehmann

Deutsch ist keine hinreichende Qualität, um als Steuerzahler zu gelten. Ich bin kein Deutscher, zahle dennoch wegen des Hauptwohnsitzes Steuern in Deutschland.

Das Recht auf Asyl ist ein hohes Recht, eine Lehre aus der deutschen Menschenvernichtung. Sie scheinen das Leben eines Asylbewerbers das eines Steuerzahlers in Deutschland vorzuziehen, was doch sehr merkwürdig ist. Aber Sie legen es darauf an, weswegen Sie es unbedingt versuchen sollten, wagen Sie es! Rechtsbrüche? Seit wann solche Maßstäbe? Sie sprachen von Steuern. Was ist mit den 17 Milliarden, die jedes Jahr durch Steuerverweigerer zunichte gemacht werden? Ah, Steuern nicht zu zahlen ist wohl Widerstand, gerade in dieser Zeit. Jaja, so sind die Rebellen der Konvention, nach oben buckeln, nach unten feste treten.

Wenn Sie meinen das diese Menschen gegen "die Zivilisation" opponieren, was halten Sie denn dann von Menschen aus Gesellschaften in denen man sich wegen der ethnischen / religiösen Zugehörigkeit massenhaft ermordet ? Unzivilisiert ?
Dann ist es keine gute Idee so viele "Unzivilisierte" hier zu versammeln. Meinen Sie nicht ?

Jacqueline Gafner | Di, 28. August 2018 - 14:26

hat nicht nur die extreme politische Rechte, sondern auch die extreme politische Linke signifikant mehr Zulauf als in den sogenannt alten Bundesländern. Das scheint der ehemaligen Fraktionschefin der Grünen in Sachsen entgangen zu sein, weshalb es an dieser Stelle zur Abrundung des Bildes nachgetragen sei. Wenn ferner "jedem klar" ist, "dass der deutsche Sozialstaat die marktliberale Globalisierung und die für alle offenen Grenzen so [meint: mit einem (autoritäts)schwachen Staat] nicht überleben kann", so stellt sich auch hier die Frage, weshalb Ossis und Wessis darauf nicht in gleicher Weise reagieren? Weshalb ist das Szenario (angenommen, es ist realistisch) für Ossis offenbar bedrohlicher ist als für Wessis, zumal die Hauptlast der nicht gesuchten Zuwanderung nicht die neuen Bundesländer tragen? Das Bild von den armen Vettern im Osten, die Opfer ihrer Gutgläubigkeit und der Wortbrüchigkeit ihrer gut situierten Cousins im Westen geworden sind, wirkt langsam etwas abgegriffen.

Thoralf Krueger | Di, 28. August 2018 - 14:27

Endlich mal ein Artikel, der die Lage präzise beschreibt.
Liebe Journalisten , des Sterns, des Spiegels, des Focus, der BILD, des Tagesspiels, der Zeit und viele andere.
Vielleicht ruft Ihr zukünftig mal beim Cicero an und lasst Euch erklären, wie Berichterstattung funktioniert.

Christoph Rist | Di, 28. August 2018 - 14:34

Und auch noch so zutreffend eingebettet in eine paneuropäische Bewertung der (Gemüts-)Lage. Und das auch noch von einer Ex-Grünen! Chapeau! So einen analytischen Text hätten Sie allerdings wohl niemals während ihrer Mitgliedschaft in dieser Partei zu publizieren gewagt. Mit dem zentralen Satz "Sie nehmen das lieber selbst in die Hand, weil sie es dem Staat nicht mehr zutrauen, dass er diese Probleme lösen kann. Die einen verduften mit ihren Bankkonten in die Schweiz, die anderen laufen als gewaltbereite Demonstranten durch die Straßen." haben Sie absolut recht, doch das sind jene Geister, die Politik und Medien ERNEUT riefen. Es ist lediglich die Inkarnation des täglichen neu Aushandeln des Zusammenlebens, welches Frau Özgus in ihrer intellektuellen Brillanz vor 3 Jahren forderte! Die Vision Ihrer Ex-Genossin KGE, dass sich das Land "ziemlich drastisch verändern" wird und eine "historische Chance (...) noch mehr als die deutsche Einheit" naht, wird Wirklichkeit! Ein "Lichtenhagen 2.0"!

Hans Page | Di, 28. August 2018 - 14:37

Ich denke viel von der Wut und dem Unmut kommt daher, dass die Regierung dachte, sie könnte Gegenstimmen einfach still machen indem man die Medien im Grossen und Ganzen steuert. DIe Regierungserklärung zu diesem Fall war wieder typisch: klare Kante gegen die Ausschreitungen aber kein Wort des Bedauerns zu der Ermordung/Tötung ohne irgendeinen ersichtlichen Grund des 35jährigen. Das empört die Menschen, da sie merken dass sie nicht für voll genommen werden. Pegida ist auch nur groß geworden durch das arrogante Verhalten der Merkel Regierung. Hätte es einen ernsthaften Dialogversuch über längere Zeit gegeben, ein Zuhören der Beschwerden, dann gäbe es die heutige Situation mit Sicherheit nicht.

Robert Müller | Di, 28. August 2018 - 14:56

Schröder wurde Kanzler, weil er beim Hochwasser 2002 richtig handelte. Kohl blieb Kanzler, weil ihm die Einheit gelang. Merkel wurde abgewählt, blieb aber Kanzler. Man stelle sich vor, sie würde nach Chemnitz fahren: Bessern würde sich dadurch nichts. Alternativen sind der Bürgermeister (Es gelangten schon Bürgermeister wegen so etwas ins Kanzleramt) und der BuPrä. Steinmeier ist ein weiterer Merkelscher Pyrrhussieg, wie anders wäre das jetzt bei einem BuPrä Gauck. Dann wäre noch Seehofer zu nennen, der dorthin gehen könnte und alle würden die Luft anhalten. Ich glaube nur nicht, dass Söder ihm das erlauben würde. Und sonst? Natürlich gibt es auch noch gänzlich unerwartete Kandidaten. Gauland könnte hingehen und etwas sagen, dass alle aufhorchen lassen würde. Und sonst? Da sind nur noch Leute, die nach ihrem Parteibuch reden würden, also bedeutungslos sind. Früher gab es im Osten noch mutige Pfarrer, aber das ist wohl auch Geschichte.

Heidemarie Heim | Di, 28. August 2018 - 15:00

Wie erwartet: Ein einziger Satz der Kondolenz für und über die Opfer, Genesungswünsche habe ich keine vernommen.
Der Rest aller Äußerungen sowie die Nachfragen der Journalisten beschäftigten sich ausschließlich mit dem Kampf gegen den Rechtsextremismus in Sachsen und den Fehleinschätzungen bezüglich der dafür abgestellten Polizeikräfte, die mit 600 angegeben wurden. Oberwichtig für die Fragesteller war z.B. auch, ob und wieviel "Hitlergrüßer" die Beamten beweiskräftig dingfest machen konnten. Ist natürlich relevanter als die Frage möglicher Tatmotive seitens der mit Messer bewaffneten Schutzsuchenden und schadet der Ablenkung. Alles in allem "unerträglich"!
Mein herzliches Beileid allen Angehörigen!
Baldige Genesungswünsche den Verletzten!

Heinz Meier | Di, 28. August 2018 - 15:08

Woher kommt eigentlich der Haß der Messerstecher?
Einwanderer rasten aus und stechen wild um sich?
Ist das Blutrausch oder deren Kultur?

Peter Wagner | Di, 28. August 2018 - 15:24

Merkel hat mit ihrer Naivität, oder war es Berechnung, mit ihrer Einladung im Herbst 2015, an die Syrer und den Rest der Welt, den Grundstein für einen Bürgerkrieg in Deutschland gelegt! Wer über 1 Millionen Menschen unkontrolliert ins Land lässt, und wir wissen heute wer da auch gekommen ist, sollte schnellstens das Feld räumen!

martin falter | Di, 28. August 2018 - 15:29

nicht bereit sind, sich sachlich mit den Ängsten der Bürger auseinander zu setzen, solange werden der braune Mob und der rote Mob das Vakuum füllen das dadurch entstehen. Wenn die AFD gewählt wurde dann muss man sich mit ihr auseinandersetzen und nicht einfach ignorieren.
Dazu braucht man aber Ideen und Mut auch mal unliebsame Dinge zu tun. Die fehlt aber allen Beteiligten. Alle warten angstvoll das Merkel endlich abtritt und dann wird schon alles besser werden. Es geht nicht das Menschen auf offener Straße einfach abgestochen werden und es geht auch nicht das Menschen nur wegen ihres Aussehen durch die Straßen gejagt werden. Jetzt muss der Staat handeln um die Demokratie zu retten. Aber in Berlin wird sanft weiter geschlafen.

Bernd Muhlack | Di, 28. August 2018 - 15:30

Just sah ich ein Statement von unser aller Angie: "wenn ein Bundesland zur Sicherung und Erhaltung des Rechts und der Sicherheit und Ordnung Hilfe braucht, bietet der Bund Hilfe an" - sinngemäß zitiert!
Ich sag nur noch "Mein lieber Scholli" und erkläre mich hiermit zum Part des vagabundierenden, plündernden, brandschatzenden und mordenden nazi-gedönses!
Liebe Leute: andersrum wird doch ein Schuh daraus, nicht wahr? - Ich bin 50x und unsere Tochter ist "Generation Y" und niemand ist verpeilt; nein keiner unserer Kleinfamilie kapiert diesen aktuellen Schwachsinn des Hypermoralismus, Weltrettersyndroms; wir streicheln auch keine Einhörner! - In all diesen Debatten und "Berichten" wird leider die Ursache, der Anlass mit der Folge, Reaktion verwechselt; man kann in diesem unseren Lande grds nicht mehr vernünftig diskutieren; qua "anderer" Ansicht wird man ins rechte Eck gestellt. Zum Glück nennen wir ein recht ansehliches Haus/Grundstück unser eigen, es hat sehr viele rechte Ecken!!!

Manfred Sonntag | Di, 28. August 2018 - 15:32

Genau hier beißt sich die schwarz, rot, grün, rot getüpfelte Katze in den Schwanz. Gegen Ende des letzten Jahrhunderts begann die Epoche der „Postmoderne“. Viele Mitglieder der Eliten bedienen sich seitdem gern der darin integrierten „Dekonstruktion“. Ein Ergebnis davon ist das Absprechen von Kultur und Nationalität der Bürgerschaft durch die Schickeria. Im gleichen Atemzug verlangen aber dieselben Personen von ihrer Wählerschaft die Tolerierung der Kultur von Migranten. Das kann nicht gut gehen.

Uwe Brandt | Di, 28. August 2018 - 15:39

Ich war mehrere Male in Sachsen und Thüringen. Von den Zuständen um rechts hatte ich zumindest bei meinen Besuchen nichts mitbekommen - im Gegenteil. Ich fand die Menschen sehr freundlich und hilfsbereit, wenn man auch ihr höheres Tradiotinsbewusstsein spüren konnte, was ich aber sogar angenehm fand.

Was mich sehr stört, ist, dass die Opfer, der mit 25 Messerstichen geradezu hingerichtete junge Mann und die beiden Schwerverletzten so gut wie gar nicht erwähnt werden sondern von der Diskussion um die Demonstrierer und die Art des Demonstrierens überschattet werden. Natürlich bin auch ich dagegen, dass vollkommen Unbeteiligte nun zu Opfer einer aufgeheizten Stimmung werden. Eine Demonstration gegen die zunehmende Auflösung der Inneren Sicherheit - unabhängig von Einstellungen, Ansichten, Extremismen, Ideologien wäre begrüßenswert - aber illusorisch. Der getötete junge Mann hatte übrigens selbst Eltern mit Migrationshintergründen und hinterlässt Ehefrau und Kind. Ihnen VIEL KRAFT!

Claudie cotet | Di, 28. August 2018 - 15:52

wie kann man als journalist nur solch
eine frage stellen?

Jörn Weitzmann | Di, 28. August 2018 - 16:02

Verfassern.
Alles "politisch Einäugigen" seien auf Art. 8 GG hingewiesen: (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.
(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

dieter schimanek | Di, 28. August 2018 - 16:17

Die Ermordeten spielen doch keine Rolle, das ist tägliches allerlei. Die Demos von dem rechtsradikalen Lumpenpack, zu dem ich auch gehöre sind das Übel. Das ist nicht besonders neu, hat Sigmar Gabriel schon vor geraumer Zeit festgestellt. Ich bin mal gespannt, was unsere Qualitätsmedien weiter zu bereichten haben. Täter mit schwerer Kindheit, traumatisiert usw.....

Martin Wessner | Di, 28. August 2018 - 16:21

Meine Gratulation. Ein hervorragender, sehr analytischer Artikel, der klar davon spricht was ist und nicht was im Wolkenkuckucksheim sein sollte, wie man es bei den meisten Medien leider immer noch antrifft.

Johan Odeson | Di, 28. August 2018 - 16:23

Früher hieß es bei gewalttätigen Demonstrationen immer, die Mehrzahl der ( linken) Demonstranten friedfertig gewesen sei und nur einige wenige Chaoten die Veranstaltung gewaltsam gestört hätten. Die jetzige Berichterstattung der Generalisierung ( die ja sonst immer empört abgelehnt wird) der Demonstrierenden bewirkt genau das Gegenteil von dem, was damit beabsichtigt ist. Alle Demonstranten werden mal wieder in die doch so einfache Nazi-ecke gedrückt, um dann, ohne sich näher mit den Gründen für diese Symptome beschäftigen zu müssen, allgemeines Sachsen-Bashing zu betreiben. Wenn eh alle Kritiker dieser unverantwortlichen Regierungspolitik die zunehmend Menschenopfer fordert, demnach Nazis sind, ist es immer mehr Menschen mittlerweile ziemlich egal, als solcher tituliert zu werden. Was für eine unsägliche Relativierung des Begriffs! Wendet Euch endlich den Ursachen zu !

Heinrich Jäger | Di, 28. August 2018 - 16:36

wird sich weiter drehen und verschärfen ,das Merkel Regime denkt nicht daran die Politik gegen das eigene Volk zu ändern.Wenn es zum Bürgerkrieg kommt wird nicht mehr unterschieden zwischen guten und bösen Migranten .Merkel muss weg und zwar schnell bevor es vollends eskaliert .

Dr Manfred Nürnberg | Di, 28. August 2018 - 16:37

"Nach dem Tod eines 35-Jährigen in Chemnitz ziehen Rechtsradikale randalierend durch die Stadt" so beginnt der Artikel, den ich ganz gelesen habe und der auch nicht schlecht geschrieben ist.

Aber neben diesen Rechtextremen waren es auch viele "normale Bürger"

Dem Aufruf der AfD folgten soviel ich weiß erst mal ganz normale Chemnitzer Bürger, später mischten sich dann wohl andere rechtsextreme Gruppe dazu.
Im Internet gab es einen dokumentierten Fall, wo ein Mensch gehetzt wurde

Es kann aber nicht sein, dass man nur noch die Gegenreaktion der Bürger kritisiert und nicht den eigentlichen Auslöser, den Mord und die erletzung zweier weiterer Menschen

Jürgen Deu | Di, 28. August 2018 - 16:39

Ich Stimme der Frau Hermenau zu, dass die Randale die Ernte Merkelscher Politik ist. Vor 2015 gab es nur Linksradikale Gewaltdemonstrationen, z.B. zum 1.Mai, rechtsradikale Demonstrationen waren Mangels Masse nur lokale Nischenereignisse. Nun hat es eine rechtsradikale Demo in die überregionale Presse geschafft und die Medien und die etablierten Parteien reagieren, wie sie immer reagieren, hilflos hauen sie auf allem herum, was sie für ihr eigenes Versagen verantwortlich machen. Die Polizei, die AFD, die Bürger, die sich nicht wie verängstigte Schafe hinter ihnen versammeln. Alle sind Schuld nur sie nicht, deshalb fällt auch kaum ein Wort über die Messer tragenden Migranten, man muss sich das überlegen 25 Stiche und wieder war es nur ein Einzelfall. Die Wahrheit zeigt die aktuelle PKS, jeden Tag gab es einen Mord durch einen Flüchtling, statistisch 10 mal mehr, als bei Deutschen.

Wilfried Schulze | Di, 28. August 2018 - 17:16

* Polizei kann ihre Aufgaben nicht erfüllen (Sicherheit!)
* öffentlicher Dienst nur teilweise arbeitsfähig (z.B. Lebensmittelskandale, "Dieselkrimi")
* Infrastruktur marode (z.B. 30000 Brücken beschädigt, Straßen marode)
* Bildungsnotstand
* Pflegenotstand
* sozialer Wohnungsbau fehlt
* Armee begrenzt einsatzfähig
*…
"Wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht...!?"

Astrid Tattermann | Di, 28. August 2018 - 17:21

Ich möchte mich für den wirklich klugen Artikel bedanken. Er trifft ins Zentrum und benennt die Gründe - ja als Bürger macht man sich, auch mit 50 und als Frau gedanken wie man sich wehrt wenn es hart kommt, denn die Polizei ist hoffnungslos überfordert. und wenn man wie ich schon morgens um neun auf dem Weg in die Arbeit in der S-Bahn geschlagen wurde, dann schwört man sich, dass sowas nicht mehr passiert ohne dass der Gegner auch eine mitbekommt.

Holger Stockinger | Di, 28. August 2018 - 17:27

Nach dem Krieg ist vor dem Krieg, könnte jemand denken.

Die Bürgerkriege des Islam sind weder im Nahen Osten zuende noch enden sie in Afrika.

Chemnitz (alias Karl-Marx-Stadt) ist ein Symptömchen dessen, was "Messer hin, Message her" den schon länger hier "Wohnenden" zum Alltag zum Gewöhnen werden soll ...

Bernhard Jasper | Di, 28. August 2018 - 18:02

Herr Thiele, eine kurze Antwort. Die gesamte ehemalige „DDR“ (real existierender Sozialismus) war ein Unrechtsstaat. Wer glaubte, der Faschismus sei aus der Welt, hat sich gewaltig geirrt. Im Klima der Geschichtsverdrängung sollte das jedem klar werden. In „Stammesgesellschaften“ herrscht Selbst- und Lynch-Justiz.
In diesem Fall durch den Rechtsextremismus (Gruppen zeigten in Chemnitz den Hitlergruß).

Es ist ein Angriff auf den Rechtsfrieden.
Politisch befeuert wird dies durch die ewige „konservative Revolution“ und „revolutionärer Nationalismus“. Es sind historisch vorgeprägte Sehweisen, Einstellungen und Identifikationssehnsüchte, die bedient werden.

Arnim Bernhardt | Di, 28. August 2018 - 18:13

Passend zu den Chemnitzer Geschehnissen ein Zitat von Willy Brandt aus einer Regierungserklärung vom 18.01.1973: "Wenn die Zahl der Ausländer,die als Minderheit in einer Nation leben,eine bestimmte Grenze überschreitet,gibt es überall in der Welt Strömungen des Fremdheitsgefühles und der Ablehnung,die sich dann zur Feindseligkeit steigern."Und wenn dann noch die leider schon zu häufig gewordenen Messeraktivitäten von Menschen hinzukommen,die angeblich Schutzsuchend sind,dann muß man nichts mehr hinzufügen.Für mich aber steht auch fest:Ein Mensch,der sich in die Öffentlichkeit begibt,mit einer Waffe in der Tasche,und das ist ein Messer zweifellos,der ist kein guter Mensch.Und auch kein guter Gast,solche Menschen möchte ich in meinem(ehemals!)schönen Deutschland nicht haben.

Rolf Pohl | Di, 28. August 2018 - 18:16

Wer glaubt bei solchen Angelegenheiten Hass auszumachen glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten.
Unsinn!
Hier macht sich auf primitivste Art und Weise der Unmut wie das Unverständnis über politische Strategien einer Kanzlerin, deren Partei und Koalitionsparter, die keine sind sondern als solche für Dumm verkaufen sollen.
"Wir schaffen das", soll heißen: Ihr schaft das schon, wir müssen da nichts machen, fügt Euch also.

Delion Delos | Di, 28. August 2018 - 18:47

Es ist inzwischen völlig unerheblich, welche Gründe es gab für diese Auseinandersetzung. Denn diese Messerstechereien passieren fast täglich. Der GENERELLE Grund hierfür sind die divergierenden Werte der verschiedenen Kulturen: unserer christlich-jüdisch geprägten und der islamisch geprägten des Nahen und Fernen Ostens. Unsere Regierung und ihre damalige (angebliche) Opposition haben diese Leute ILLEGAL ins Land geholt und holen sie NOCH. Sie verneinen die massiven Probleme und verlangen sogar, dass sich die Deutschen an die Migranten anzupassen haben.
DAHER kommt das Konfliktpotential. Was erwarten die Politiker? Dass die Menschen ruhig zuschauen, wie man absichtlich ihr Land zerstört? Dieser „Konflikt“ wird stärker und stärker werden, so wahr es immer mehr Messermorde an wertlosen „Ungläubigen“ geben wird.

Hans Krüger | Di, 28. August 2018 - 18:57

Für eine Grüne ein guter Artikel und ein Fakten Check der zutreffend ist . Demokratie ist ein freiwillige Veranstaltung , der Satz hat mir gefallen! Regierungsalianzen werden zusehends schwerer zu bilden im Land !
Die gesellschaftlichen Probleme werden mit Samthandschuhen angefasst .Gute Nacht Deutschland !

Werner Winter | Di, 28. August 2018 - 19:00

ich bin ihnen sehr dankbar für ihren differenzierten Beitrag. In den ÖRM habe ich eine tiefgründige Betrachtung zu den Ursachen leider vermisst. An meinem Kiosk waren sich alle Printmedien wieder einmal einig. Ich bin 70 Jahre und auch in mir kocht es langsam hoch.

Bernd Windisch | Di, 28. August 2018 - 20:07

Inzwischen ist jedem klar, dass der deutsche Sozialstaat die marktliberale Globalisierung und die für alle offenen Grenzen so nicht überleben kann. Die Leute spüren das. Sie bekommen keine Antworten, sondern Durchhalteparolen.

Zugegeben. Dies von einer Grünen zu lesen stellt mein Weltbild auf den Kopf. Danke Frau Hermenau!

Yolanda Kalt | Di, 28. August 2018 - 20:35

zündeln bis es tatsächlich zu einem Bürgerkrieg kommen könnte.
Gibt es in Deutschland eine Instanz, die ausgleichen könnte? Leider nein.
Und wer ist Schuld an dieser fast ausweglosen Situation? In erster Line Merkel!

Ursula Horvath | Di, 28. August 2018 - 20:41

habe lange Jahre in der Innenstadt von Chemnitz gearbeitet und konnte immer unbesorgt durch den Stadthallenpark laufen, im Sommer am Springbrunnen sitzen und entspannen. Heute als Rentnerin betrete ich die Innenstadt nur wenn es sein muss, weil man bestohlen wird. Da kommen mir Erinnerungen wie oft wir Chemnitzer geschimpft haben, dass nichts los ist, dass die Bordsteine nach dem Marktag hochgeklappt werden usw.. Heute sehnen sich die meisten nach diesen ruhigen Zeiten! Das Problem ist auch, jeden Tag hören die Menschen Rente wird nicht reichen und alle werden im Alter arm sein. Klar, wir Ossis hatten nicht die Möglichkeiten Eigentum zu schaffen wenn wir arm sind dann werden diese bald Rentnergenerationen richtig arm sein, dass Wissen schafft Frust und dann sehen sie täglich Massen von fremden Kulturen, für die Milliardenbeträge da sind wo vorher immer gejammert wurde kein Geld in den Kassen. Wer soll da nicht wütend werden? Das ist keine Entschuldigung für die Menschenjagd der Glatze

Wilfried Schulze | Di, 28. August 2018 - 22:05

Wir Bürger finanzieren den Staat - wo sind unsere Steuer-Gelder?
* Polizei kann ihre Aufgaben nicht erfüllen (Sicherheit!)
* öffentlicher Dienst nur teilweise arbeitsfähig (z.B. Lebensmittelskandale, "Dieselkrimi")
* Infrastruktur marode (z.B. 30000 Brücken beschädigt, Straßen marode, Mobilnetze)
* Bildungsnotstand
* Pflegenotstand
* sozialer Wohnungsbau fehlt
* Armee begrenzt einsatzfähig
* 2 Millionen Kinder in Armut
*…
"Wenn jeder an sich selber denkt, ist an alle gedacht...!?"

Per L. Johansson | Di, 28. August 2018 - 22:45

Zitat: „Individuelle Ohnmachtsgefühle, amtliche Realitäts- und Verantwortungsverweigerungen, wüste Beschimpfungen und Drohungen aus allen politischen Richtungen“

Sehr gut erkannt. Ich erkenne mich hier leider selbst wieder.

Zitat: „Wenn der Polizei von einer Reihe von Zugewanderten kein Respekt entgegen gebracht wird, warum sollen sie sich dann selbst noch fügen?“

Nein, es ist eher das Vorbild der schon länger hier Regierenden, die seit Jahren internationale Verträge (Stichwort Maastricht) und inzwischen ebenso das eigene Grundgesetz (Stichwort Art. 16) ignorieren. Und ganz egal, ob Juristen dies nun als beugen, brechen oder was auch immer titulieren, es bringt die Bürger dazu, es selbst auch so zu handhaben.

Zitat: „Demokratie ist eine freiwillige Veranstaltung.“

Mehr noch, das gilt auch für den Rechtsstaat an sich. Polizei und Justiz können sich nur um Kriminelle kümmern, so lange die riesige Mehrheit die Gesetze freiwillig akzeptiert und täglich „lebt“.

"Das ist mein Land, aber nicht mehr mein Staat" - kurz und knapp, Herr Johansson, so ist es. Im Gegensatz zu all den neu Hinzugekommenen, die beim Grenzübertritt ohne Visum und oft ohne Ausweispapiere schon die erste (vom Staat derzeit nicht verfolgte) Straftat begehen und deren Parole somit lautet: "Dies ist mein Staat, aber nicht mein Land."

Martina Auer | Di, 28. August 2018 - 23:06

Viele unterliegen hier einem ganz großen Irrtum. Die deutsche Politik und die Medien sind nicht links orientiert. Es gibt keine "grün" oder "links" gelenkten Medien. Stattdessen handelt es sich um genauso knallharte wie subtile Politik und Öffentlichkeitsarbeit für eine Handvoll Wirtschaftsvertreter. Die Flüchtlinge werden, wie von wenigen hier richtig erkannt, von der deutschen Wirtschaftselite als Lohndumper missbraucht. Das Problem in Deutschland heißt also nicht linksgrüne Politik, sondern von Merkel unterstützter Wirtschaftslobbyismus, getarnt in linksgrüner Gutmenschen-Politik. In Stuttgart läuft eine ähnliche Wirtschaftslobbypolitik z.B. gerade als 10000 Millionen Euro teures "Bahnprojekt",dort wird unter dem Deckmantel einer angeblichen "Stadtentwicklung" der pünktlichste Großstadtbahnhof Deutschlands zurückgebaut und die Stadt und ihre Berufspendler vom neu einzuführenden Deutschland-Takt abgehängt. So geht "Wirtschaftspolitik" heute. Und die wenigsten erkennen das. Aufwachen!

Frank Grundmann | Do, 30. August 2018 - 13:31

In reply to by Martina Auer

Meine volle Zustimmung! Zumindest was die URSACHEN betrifft.
Aber genau die von Ihnen geschilderten Sachverhalte haben doch dazu geführt, dass eine völlig durchgeknallte Meute der linksgrünen Möchtegernelite die beschriebenen Umstände als ihren eigenen Erfolg proklamiert. Die glauben allen Ernstes, die Politik, die Wirtschaft und die Journaille hätten "humanitäre" Züge entwickelt. Somit sehen sie sich bestätigt, dass dies der gesamtgesellschaftliche Trend wäre. Die Erkenntnis folgt, wenn sie selbst Opfer des Wirtschaftslobbyismus werden, dessen einziges Ziel es ist, den "shareholder value" um jeden Preis zu maximieren und den damit erzeugten "fallout" dem Steuerzahler vor die Füße zu werfen.
Die exorbitanten Kosten für den besagten Bahnhof, für die Ruinen der Atomenergiewirtschaft, für die unsere Gesellschaft zersetzende Migrationsspolitik - alles für den Steuerzahler. Diese Humanität ist eine Fata Morgana!

Marita Fritsch | Di, 28. August 2018 - 23:20

In Frau Hermenaus Artikel muss das vorletzte Wort
"projiziert" lauten.

Heinz Meier | Di, 28. August 2018 - 23:54

mit teils bemerkenswerten Einsichten. Von der Partei also, die sich am vehementesten für die Masseneinwanderung eingesetzt hat. KGE freute sich doch auf die Veränderung und wünschte den Einwanderern ein wohliges Leben in den deutschen Sozialsystemen. Offene Grenzen in Deutschland für
alle die kommen wollen ist doch das Mantra der Grünen. Oder nicht mehr?

Günter Johannsen | Mi, 29. August 2018 - 23:18

In reply to by Heinz Meier

sehen es auch die Links-Grünen nicht ganz so rot … !

Frank Schulz | Mi, 29. August 2018 - 00:03

Die Systemparteien haben die Innere Sicherheit aufgegeben. Sie schützen die Bevölkerung vor den ausländischen Gangs nicht, sondern ignorieren die Angriffe. Tatsache ist, dass ein deutscher Famlienvater tot ist. Wo sind die Videos von den angeblichen Hetzjagden auf Ausländer? Wie viele Verletzte gab es? Keine! Der Spin der Medien Täter zu Opfer zu machen und umgekehrt, funktioniert nicht mehr. Wie viel Blut klebt an den Händen von diesen ignoranten Politikern.Ich werde nicht mehr schweigen

Norbert Schnitzler | Mi, 29. August 2018 - 07:07

Anteilnahme wird instrumentalisiert, vermutlich von allen Seiten. Wo ich wohne habe drei Syrer einen andern Syrer erstochen. In Flüchtlingsheimen gibt es häufig Auseinandersetzungen. Da ist die ausgelöste Anteilnahme geringer als die Angst vor den Tätern. Und wo es doch Anteilnahme gibt, kann es passieren, dass man die lieber verschweigt: Schon vor der Silvesternacht warnte der Landesfrauenrat Hessen wegen der Situation weiblicher Flüchtlinge. Aber das durften die Rechten nicht wissen, und deshalb wurde ein offener Brief von der Homepage genommen, was natürlich Quatsch ist.
https://www.focus.de/politik/deutschland/schreiben-ueber-dramatische-si…

Das Messen mit zweierlei Maß zeigt sich auch bei harmlosen Aktionen. Von welcher Demo mit nur 25 Teilnehmern berichtet man? Vielleicht nach einer Messerattacke? Nein, von "Unite the right" in Washington.

Rudi Schiff | Mi, 29. August 2018 - 07:40

Schauen Sie nach Oesterreich: dort ist Hetze salonfaehig geworden.

Karl Hinze | Mi, 29. August 2018 - 08:16

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgend eine Stadt in Deutschland gibt, ganz gleich ob in Ost oder West, in der das Volk nicht rebelliert, wenn ihr Bürgermeister in aller Öffentlichkeit weiter feiert, nachdem gerade ein junger Mann mit 25 Stichen niedergemetzelt und zudem auch noch zwei weitere lebensgefährlich verletzt wurden. Hier so zu tun, als sei das nichts Ungewöhnliches passiert und sich lustig bei Tanz und Musik, Karussell und Würstchenbude weiter zu vergnügen, womöglich noch unter dem Motto: „Hach, was sind wir schön bunt“, das spricht für eine völlig verlotterte und verrottete Moral.

Dann aber öffentlich darüber zu klagen, dass die Proteste von einer Heftigkeit waren, dass das Fest schließlich doch noch beendet werden mußte, übersteigt an kaltschnäuziger Verkommenheit alles Vorstellbare. Die Chemnitzer Bürgermeisterin hatte Glück, dass die Protestler sie nicht aus der Stadt gejagt haben. Doch diese Nachsichtigkeit kann eine SPD-Vertreterin nicht würdigen.

Ich leider schon, sehr geehrter Herr Hinze! Nach Fortführung des Weihnachtsmarktes auf dem Berliner Breitscheidplatz habe ich den Glauben an eine von Ihnen zu Recht eingeforderte Pietät begraben. Ich nehme an, das Sie wie ich einer bestimmten Generation angehören, denen diese Sensibilität (Pietät) noch in anderer Form anerzogen (vermittelt) wurde. Man kann aus rein seelischen Selbstschutzgründen nur versuchen, eine gewisse Distanz zu diesem "the show must go on!" aufzubauen. MfG H.Heim

alf graef | Mi, 29. August 2018 - 09:12

Zitat:
.. Aus ihrer Sicht werden andere, die nichts für diesen Staat getan haben, „bevorzugt“ – und das auch noch mit dem fadenscheinigen Argument „Fachkräfte“. Fachkräfte saßen zuhauf im Osten in der Arbeitslosigkeit. Das hat sich erst nach 25 Jahren geändert...
Zitatende
Dieser Hinweis trifft mitten ins Schwarze. Dem gibt es nichts weiter hinzuzufügen.
Danke Frau Hermenau.
MfG

Carola Dabrowski | Mi, 29. August 2018 - 10:41

Habe das Abo der Gutmenschen-Zeitung "Süddeutsche Zeitung" gekündigt und schaue kein Kleber-Slomka-ZDF mehr. Informiere mich, dort wo das noch kostenlos möglich ist in der Regionalpresse und höre keine Gutmenschen Radio des BR mehr.
Wenn mal knapp 200 Abgeordnete der AfD im BT ein Mandat des Volkes haben, dann eventuell wird der politischen Elite des Landes klar, es geht um fiskalische Obergrenzen und die Bereitschaft der deutschen Bevölkerung an sozialer Integration.
Mieten, Sozialabgaben, Steuern Gebühren, dass alles belastet die deutsche Bevölkerung so stark, dass die Reproduktionsrate geringer ist, als die der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund. Die Deutschen schaffen sich langfristig ab, Sarazin hat vokkommen Recht.
Doch die meist besserverdienenden Gutmenschen wie Grüne und SPD setzen sich eben mehr für Asylbewerber ein und halten die österreichische Politik für rechts und populistische

Gerd Gotzmann | Mi, 29. August 2018 - 13:03

Frau Hermenau gibt jetzt den Bosbach der Grünen. Aber immerhin.

"Frau Hermenau gibt jetzt den Bosbach der Grünen."

Ich habe mir auch die Augen gerieben und mich gefragt, ob der Text schon für ein Parteiausschlussverfahren bei den Grünen reicht. Soviel Realitätsnähe (und damit indirekt Ablehnung zentraler grüner Politik) habe ich von dieser Partei seit Jahren nicht zu hören bekommen.

Albert Tetzlaff | Do, 30. August 2018 - 09:14

Das war schon ein Bewerbungsschreiben für die AfD!
Ihr peinlicher Auftritt gestern bei der "phoenix - runde! bestätigt das nur!
Ach ja...sicher war A. H. nicht in Chemnitz, sondern am Schreibtisch in der Kuschelecke!

Hanno Woitek | Do, 30. August 2018 - 10:26

Ja, natürlich, es gibt die beschriebene Gewalt und Kriminalität. Warum er aber so eskaliert in den Köpfen tumbrer Deppen?
Lesen sie do alle bitte täglich Bild-online. dort wir der hass gegen Ausländer und Migranten und Flüchtlinge und Andersdenkende geschürt und das Feuer gelegt. Mit Lügen und Verdrehungen, gestellten Bildern etc. Julian Reichelt ist hierin der große Zampano, gedeckt durch Friede Springer, ehemalige... von Axel

Peter Silie | Do, 30. August 2018 - 16:12

Forschen Sie mal nach, dass es keinerlei Anzeigen wg. Körperverletzung o.ä. in diesem Zusammenhang gegeben hat. Wo bitte sind denn angeblich die Gehetzten, Gejagten, Progrommierten ?? Genau, es gibt sie nicht. Wenn die sächsische Polizei sagt, sie hatte die Situation im Griff, dann stimmt das, denn diese ganzen Untergangsszenarien, die ausschließlich ein Konstrukt der lokalen Presse sind und dann international blind übernommen wurden, haben schlicht nicht stattgefunden. Es war im Prinzip sogar noch weniger los, als wenn FanBlocks bei Bundesligaspielen aufeinander losgehen. Und das ist europaweit seit Jahren "normal" !

Reinhold Schramm | Do, 30. August 2018 - 17:11

''Nach der Pogromstimmung und den Jagdszenen in Chemnitz muss ein ganzes System auf den Prüfstand'' (Sabine Kebir, in: derFreitag).

"Die Kapitalwelt fördert wie eh und je, einen noch nie dagewesen Nationalismus (Faschismus), als Garant gegen einen eventuell wieder erstarkenden Kommunismus." C. F. von Weizsäcker