200. Geburtstag von Jacob Burckhardt - So frisst die Demokratie ihre eigenen Kinder

TV-Sendungen wie DSDS oder das Dschungelcamp sind das Ergebnis der Zerstörung europäischer Kultur durch den Geist der Massendemokratie. Wie aussichtslos der Kampf dagegen ist, beschrieb Jacob Burckhardt bereits im 19. Jahrhundert. Von Alexander Grau

Der Juror Dieter Bohlen agiert am 08.04.2017 in Köln (Nordrhein-Westfalen) bei der ersten Livehow der 14.Staffel der RTL Castingshow "Deutschland sucht den Superstar".
In der industriellen Moderne zeigen sich die Schattenseiten des emanzipatorischen Prinzips: Sendungen wie DSDS / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“. Im Oktober erscheint sein Essay „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer“ bei zu Klampen.

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Es sind Sätze von bedrückender Aktualität: „Es ist eine Ausartung und philosophisch-bürokratische Überhebung, wenn der Staat das Sittliche verwirklichen will, was nur die Gesellschaft kann und darf.“ Aufgabe des Staates sei es, das Recht aufrechtzuerhalten. Aber: „Die Verwirklichung des Sittlichen auf Erden durch den Staat müsste tausendmal scheitern.“ Zu den Pathologien des modernen Staates gehört es jedoch, dass er mehr leisten soll als einfach nur das Recht garantieren. Die Wirtschaft verlangt von ihm, dass er ihre Interessen durchsetzt, die Masse der Bürger fordert soziale Gaben.

Zugleich pochen alle auf ihre Freiheit. Ergebnis: Der Staat „soll alles mögliche können, aber nichts mehr dürfen.“ Eine verhängnisvolle Tendenz, in deren Folge „die Grenze zwischen den Aufgaben von Staat und Gesellschaft gänzlich zu verrücken drohen“. Der Keim dieser Fehlentwicklung liegt in der Französischen Revolution, die sich großspurig die Menschenrechte auf die Fahnen schrieb, „während der Staat hätte froh sein müssen, wenn er in seiner Verfassung mit einer vernünftigen Definition der Bürgerrechte“ durchgekommen wäre.

Diese schonungslose Analyse der modernen Massendemokratie ist von bestechender Klarsichtigkeit. Niedergeschrieben hat sie Jacob Burckhardt – geboren vor 200 Jahren in Basel, am 25. Mai 1818,  bedeutendste Kulturhistoriker seiner Zeit, Verfasser der „Kultur der Renaissance in Italien“, eines kunsthistorischen Bestsellers, der den Begriff „Renaissance“ erst populär machte und den Kulturtourismus nach Italien begründete. Trotz dieser düsteren Zeitdiagnose hat Burkhardt – anders als viele Zeitgenossen – niemals die Aufklärung infrage gestellt.

Unheilvolle Allianz aus Herrschern und Beherrschten 

Vielmehr zeigt er eindringlich, dass die Kritik der Moderne rational und analytisch begründet sein kann, und sich nicht in dumpfen Ressentiments erschöpfen muss. Genau aus diesen Gründen ist es an der Zeit, den großen Gesellschaftsdiagnostiker wieder neu zu entdecken. Seine „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“, eine an prognostischer Tiefenschärfe beachtliche Schrift, ist anlässlich seines Geburtstages neu aufgelegt worden.

Doch Burckhard war nicht nur ein Star-Wissenschaftler, der die akademische Kunstgeschichte bis weit ins 20. Jahrhundert hinein geprägt hat. Er war vor allem ein genauer Beobachter der gesellschaftlichen Umformungsprozesse der Moderne, der Demokratisierung und Industrialisierung. An deren Ende, so zeigt er sich überzeugt, würde eine Diktatur aus sozialpopulistischen Führern und Machthabern des politisch-militärischen Komplexes stehen – eine Scheindemokratie, geboren aus der materialistischen Gier von Herrschern und Beherrschten gleichermaßen. Eine unheilvolle Allianz, die einen immer mächtigeren Staat gebiert, der umso mächtiger wird, da er als Universal- oder Weltstaat schließlich keinen Antagonisten mehr kennt. Doch seine Macht steht auf tönernen Füßen: Der Staat wird mit Aufgaben überlastet, die Staatsschulden wachsen ins Unermessliche. Willkommen in der Welt der Globalisierung.

Am pointiertesten dargelegt hat Jacob Burkhardt seine Überlegungen in den „Weltgeschichtlichen Betrachtungen“. Es waren eigentlich Vorlesungen, die er in den Jahren 1870/71 an der Universität Basel gehalten hatte und die 1905 nebst späteren Notizen aus seinem Nachlass veröffentlicht wurden. Burkhardt analysiert, dass der Demokratie selbstzerstörerische Kräfte innewohnen, die sie zwangsläufig in eine Tyrannei münden lassen, welche auf den ersten Blick nicht einmal als Tyrannei erkennbar sein wird. Diese Annahme war nicht neu. Auch die fatale Rolle, die die Massenmedien und die so genannte öffentliche Meinung bei dieser modernen Form der Diktatur spielen, hatte schon Alexis de Tocqueville klar seziert.

Die Schattenseite der Emanzipation

Was Burckhardt dreißig Jahre nach Tocqueville noch drastischer vor Augen hatte, war die Zerstörung europäischer Kultur aus dem Geist der Massendemokratie. Weit entfernt, sich Formate wie DSDS, GNTM oder Dschungelcamp auch nur vorstellen zu können, sah der Kulturhistoriker die innere Notwendigkeit, mit der die Massenkonsumgesellschaft in eine „rein negative und zerstörende Barbarei“ mündet. Am Ende stünden amerikanische Kulturmenschen, die „auf die geistige Kontinuität größtenteils verzichtet haben und Kunst und Poesie nur noch als Formen des Luxus mitgenießen möchten.“

Doch Burkhardt war kein grummelnder, raunender Kulturkritiker. Als Begründer der Erforschung der Renaissance wusste er nur zu gut, dass es Freiheit, Individualismus und das Infragestellen alter Überlieferungen waren, die eine einzigartige Blüte der Kultur hervorgebracht hatten. Nun, in der industriellen Moderne, zeigten sich allerdings die Schattenseiten dieses emanzipatorischen Prinzips. Was bei Michelangelo begann, endet zwangsläufig bei Dieter Bohlen.

Trotz dieser düsteren Zeitdiagnose hat Burkhardt – anders als viele Zeitgenossen – niemals die Aufklärung infrage gestellt. Vielmehr zeigt er eindringlich, dass Kritik der Moderne – und sei sie aus Sicht der Zartbesaiteten noch so politisch inkorrekt – rational und analytisch begründet sein kann und nicht in dumpfen Ressentiments ruhen muss. Genau aus diesen Gründen ist es an der Zeit, den großen Gesellschaftsdiagnostiker wieder zu entdecken.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 26. Mai 2018 - 10:19

ein bisschen die Gewissheit des Seins aller in Gott?
Versuchen Sie es doch bitte und schauen Sie sich dann die Sendungen noch einmal an.
Ich habe vermutlich deshalb immer auch höchsten Respekt vor z.B. den USA haben können.
Das muss man in den Dimensionen erst einmal nachmachen.
Schaute kurz in das Finale von Germanys next Topmodel und war beeindruckt.
Frau Klum versteht viel von ihrem Fach und vermag es auch weiterzugeben.
Was sie in den Mädchen sieht, "das" können diese auch werden.
Und hager und mager war da keine, sowenig wie Heidi Klum selbst.
Sie hat ein begnadetes Aussehen, kurz, wie soll ich es sagen, da ein intellektuelles Leuchten aus unseren dem eigentlich entsprechenden Sendungen entschwunden ist, freue ich mich, ein anderes aber auch LEUCHTEN in Sendungen zu sehen, die ich mir sonst wohl nicht angeschaut hätte.
Oder anders, der konstatierte Mangel betrifft ganz andere Sendungen und es ist nicht fair, z.B. DSDS darunter leiden zu lassen.
Mir fehlt Gottschalk...

Ingo Lepper | Sa, 26. Mai 2018 - 11:32

das wirklich so vorausgesagt hat, dann gebührt ihm dafür Respekt. Wir brauchen aber nicht so tun, als gäbe es seit Burckhardt keine neuen Erkenntnisse, anhand derer wir sowohl uns selbst als auch das System verbessern können. Vieles konnte auch er noch nicht wissen.
Für den interessantesten Aspekt erscheint mir jener, der derzeit in unerwartet aufgetauchten Personen wie Jordan Peterson erscheint. Nämlich die Wiederentdeckung oder besser die Neudeutung von Religion als wesentlicher Teil und Vorhut zum Individualismus und der Aufklärung. Die Aufklärung war nicht zuletzt das rechtliche Festhalten individueller politischer Rechte, aber auch das Idol Christus ist ein Individuum und in den Geboten heißt es "Du sollst" und nicht "wir sollen". Die Seele des Einzelnen wurde nie infrage gestellt sondern gefördert!
Moderne Fernsehshows können übrigens am besten 'evolutionär' verstanden werden. Es geht um Sex, Natur, Hierarchie, Freundschaft oder Gefühle. Übrigens stets auf individueller Ebene;)

Isabelle d'Aguerre | Sa, 26. Mai 2018 - 13:14

Vielen Dank, Herr Dr. Grau, dass Sie Jakob Burckhardt wieder ins Gedächtnis rufen! Brilliant!

Gerhard Hein | Sa, 26. Mai 2018 - 14:03

DSDS u. Dschugelccamp allein wären noch zu
verkraften. Hinzu kommen die Ausbeutung der
Bürger durch Gladiatorengehälter im Sport-und Medienbereich sowie der "Fürsten" der Finanz/
Industrieunternehmen.
Politk hat sich den "Staat" durch Aufteilung in
unnötig viele Verwaltungseinheiten einverleibt und sorgt für fortdauernde, sich selbst steuernde Vermehrung der Bürokratie.
Diese Bürokratie erstickt Aktivität und behindert
demokratische Teilhabe.
Eine DSGVO kostet viel Zeit und Geld ! Der Nutzen für die Mehrheit ist gering. Die DSGVO
verhindert auch nicht, dass der Staat meinen
Standort jederzeit über mein Smart-Phone orten, ja sogar ein Bewegungsbild abrufen kann. Nennt man dies Überwachung ? Vor 10 Jahren hätte ich daran nicht geglaubt.

gerhard hellriegel | Sa, 26. Mai 2018 - 15:10

Jacob Burckhardt: „Der lange Friede bringt nicht nur Entnervung hervor, sondern er lässt das Entstehen einer Menge jämmerlicher, angstvoller Notexistenzen zu, welche ohne ihn nicht entständen und sich dann doch mit lautem Geschrei um 'Recht' irgendwie an das Dasein klammern, den wahren Kräften den Platz vorwegnehmen und die Luft verdicken, im Ganzen auch das Geblüt der Nation verunedeln. Der Krieg bringt wieder die wahren Kräfte zu Ehren. Jene Notexistenzen bringt er wenigstens vielleicht zum Schweigen“.

Dimitri Gales | Sa, 26. Mai 2018 - 20:46

bei Dieter Bohlen". Die Renaissance hat nach einer langen Periode statischer Herrschaft durch die katholische Kirche neue Formen in der Gesellschaft hervorgebracht. Die heutige Zeit bringt dagegen nur Auflösung, auch an der zeitgenössischen Kunst dokumentarisch ablesbar: "anything goes". Wert-und Ordnungsorientationen gehen langsam aber sicher verloren. Nun ja, wenn das Volk seinen Spass daran hat.....

Hauke Zumstrull | Sa, 26. Mai 2018 - 21:26

Ich denke schon, dass der "Staat" das Recht hat die Grundlagen auf denen er beruht auch seinen Mitbürgern näher zu bringen, insbesondere im Bildungswesen sollte ab und zu gelehrt werden, dass wir in einer Gesellschaft leben und dass das Leben in einer Demokratie dem Leben in einer Diktatur aus zahlreichen Gründen vorzuziehen ist.
Dann ist es auch kein Problem, und ich denke es ist im Moment auch kein Problem, dass einige Leute Fernsehsendungen schauen die andere nicht ansprechen. Brot und Spiele werden eine Demokratie nicht zum Einsturz bringen, meist ist eine Demokatie ja daran gescheitert, dass es zu wenig davon gab.

Samuel von Wauwereit | Sa, 26. Mai 2018 - 21:30

Ein bis zwei Minuten Internetrecherche hätten Herrn Grau gezeigt, dass es sich bei den von ihm erwähnten TV-Formaten nur um die deutschen Ableger international erfolgreicher Formate handelt, die es in kulturspezifischen Adaptionen zum Teil auch in Indien, Afrika oder der arabischen Welt gibt.

Carl Lenzbauer | Sa, 26. Mai 2018 - 22:49

DSDS oder das Dschungelcamp sind das Ergebnis der Zerstörung europäischer Kultur durch den Geist der Massendemokratie? Hui, wie hanebüchen. Umgekehrt wird ein Schuh draus. Angesprochene volksverblödende Sendungen sind zerstörerische Angriffe verantwortungsloser Medienmacher auf die europäische Kultur.

Es gibt keinen schuldigen "Geist der Massendemokratie", sondern eine gewollte, aktiv gesteuerte Verblödung der Gesellschaft durch Politik und Medien.

Da wir gerade von Jubiläen und degenerierten Medien schreiben: 1988 gab es das Gladbecker Geiseldrama. Enthemmte Journalisten interviewten live Geiseln und Geiselnehmer, der Express-Reporter und spätere Bild-Chef Röbel setzte sich mit in den Fluchtwagen und lotste zur Autobahn.
Für so manchen ist dafür wahrscheinlich auch der "Geist der Massendemokratie" zu verantworten.

Ich bleibe dabei: Die Verwahrlosung der Medien geht nicht vom Volke aus.

Romuald Veselic | So, 27. Mai 2018 - 09:54

dürfte man auf den Nenner bringen: Sie ist eine Täuschung, ein Humbug, indem man werktätige Massen überrumpelte u. man beruft sich dabei auf abstrakte Zukunft, die heutige Nomenklatura nie erleben wird. Deshalb wird sie ebenso nicht zur Rechenschaft gestellt, um individuell abgeurteilt zu werden. Spätestens s. 2015 ist Demokratie aus der sedierten Wirklichkeit herausgerissen. Die krassen Unterschiede beim Umschreiben der Tatsachen verursachten einzig die hiesigen Medien, die in Opposition zu Tageserlebnissen der ÖNV-Pendler u. sonstigen Werktätigen, eine Fun/Happy-SciFi-Mammon servierten, indem die Andersdenkenden aggressiv stigmatisierte, bis zum Rufmord resp. Existenzvernichtung.
Erinnert mich an das Dogma der Roten Khmer (1975-79), die eigene Bevölkerung, auf Altes u. Neues Volk aufteilte. Dem alten Volk stand damals nichts "Gutes" bevor.
Die heutige Demokratie in Deutschland, ist eine Pseudodemokratie, in der die plebiszitären Komponente unzulässig/unerwünscht geworden sind.

Bernhard Kraetzig | So, 27. Mai 2018 - 11:31

Ein merkwürdiger Text, werter Herr Grau. Sie wiederholen ganze Textstellen, auch inhaltlich ist dieser Text schwer verdaulich. Dieter Bohlen als Folge von Michelangelo ? Geht’s denn noch ? Sie werfen Renaissance und Moderne in einen Topf.
Ein Kennzeichen der Moderne ist die Massengesellschaft, die sich aber nicht zwangsläufig als Demokratie darstellen muß wie wir an den Diktaturen des zwanzigsten Jahrhunderts gesehen haben und was Gustave Le Bon schon 1890 beschrieb. Wohin führt denn ihr Text? Was ist denn zu tun? Die Überwindung der Moderne durch die Wiederentdeckung des empfindenden Individuums? Durch die Abschaffung des verabsolutierten Rationalismus und Materialismus und damit des Terrors der Ökonomie? Durch die Reduktion der Bürokratie auf das absolut notwendige Maß? Durch die Wiederentdeckung des Sinns für Verhältnismäßigkeiten als Grundlage jeglicher Ethik? Durch neue alte alte handwerklich- agrarische Produktionsformen? Wohl an….Es lebe die Renaissance !

Rudolf Wedekind | So, 27. Mai 2018 - 12:46

Burckhardts Analyse - Der Staat solle alles mögliche können, aber nichts mehr dürfen. - trifft unsere heutige Gesellschaft punktgenau. Aus der Erfahrung des Faschismus hat die Linke durchgesetzt, dass sich Vater Staat , also der grenzziehende, der strafende, der ordnende Staat immer mehr zurückzog, auf der anderen Seite aber Mutter Staat, als dem fürsorgenden, dem sich um alles und jeden kümmernde Staat immer mehr abverlangt wurde. Fatalerweise kam das Zurückdrängen von Vater Staat auch den neoliberalen Wirtschaftskräften entgegen, die auch nicht auf väterliche strenge Marktregulierung erpicht sind. So haben die Linken dem Globalisierungs-Pferd gewissermaßen das trojanische Tor geöffnet, auch und gerade für Unkultur aller Art, deren Kollateralschäden Mutter Staat nun mühsam wieder zu beheben versucht (Suchtprävention, Therapien, Inklusion etc.). Der Feminusmus hat zu dieser Schieflage ebenfalls erheblich beigetragen.

Holger Stockinger | So, 27. Mai 2018 - 12:48

der "Französischen Revolution" mit ihrer Trias "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit" und gleichzeitig Abschaffung "der Religion" deckt das Unbewußte des "Neureligiösen" auf in Ersetzung der Trias "Vater, Sohn, Heiliger Geist" des Christentums.

Dem Scharfsinn eines Jacob Burckhardt konnten der Terror des "Wohlfahtrsausschusses" so wenig entgangen sein wie ein Nachdenken, dass Nietzsches "Unzeitgemäßes" weiter zeitgemäß lesen lässt.

Die Marx'sche Analyse vom "Wesen des Kapitals" ist das eine, die "Ver-Religiosierung" des Proletariats als "Weltbefreiungsklasse" eine Dämlichkeit.

Das Wesen des Massenmenschen ist das der Masse.

Der dankenswerten Re-Lektüre von Burckhardt sei das Lesen der leider nicht mehr aufgelegten Aufsätze von Rene Girard "Die verkannte Stimme des Realen" beigefügt ...

Reiner Kraa | So, 27. Mai 2018 - 15:16

Ich würde im Zusammenhang mit DSDS, Dschungelcamp und anderen ähnlich gelagerten Sendungen auch der öffentlich Rechtlichen eher von kulturlosen Lemmingen reden, deren Zahl immer größer zu werden scheint. Die machen einfach alles mit. Was es auch ist. Hauptsache, sie haben keinen Hunger. Brot und Spiele, wie im alten Rom. Aber ich glaube, es gibt immer wieder einen Ausweg aus dem Chaos. Das hat die Menschheitsgeschichte bewiesen. Mit Lemmingen ist am Ende doch kein Staat zu machen.

Karoline Vomich | So, 27. Mai 2018 - 23:36

Die öffentlich rechtlichen Medien könnten, den hier angeprangerten Zuständen, etwas entgegensetzen, sind aber vollkommen damit ausgelastet regierungskonforme Sprechblasen abzusondern.

Man dient auf allen Kanälen einer Kaste die nur für den eigenen Macherhalt bedacht ist!

Übrigens: gibt es nicht in der Zeit-online sogar Rubrik für dieses Trash-TV!

Kurz auch die Journalisten begleiten die Entwicklung mit sehr viel wohlwollen!