Flüchtlinge in einem italienischen Hafen
Migration? Asyl? Humanität? Flüchtlinge in einem italienischen Hafen / dpa

Vorstoß von Nancy Faeser - Leider keiner da

Während in vielen EU-Staaten Migration zunehmend als Problemfaktor wahrgenommen wird, will die neue Bundesministerin für Innen und Heimat, Nancy Faeser, nun eine „Koalition der aufnahmebereiten Mitgliedstaaten“ in der Europäischen Union schmieden – und dadurch noch mehr Asylzuwanderung nach Europa möglich machen. Das Problem ist nur: Wer sollen diese Mitgliedstaaten denn sein?

Autoreninfo

Ben Krischke ist Redakteur bei Cicero. Er hat Journalistik studiert, arbeitete für verschiedene Medien und lebt in München.

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Mailand hat seinen eigenen Domplatten-Skandal. In der Silvesternacht ist es in der italienischen Stadt reihenweise zu sexuellen Übergriffen gegen Frauen gekommen. Die Täter: überwiegend junge Nordafrikaner – 30, 40, vielleicht 50 Personen, ist zu lesen –, die Frauen bedrängt und begrapscht haben sollen. Von einem italienischen Ermittler ist zu hören: „Sie haben die Frauen wie Puppen behandelt. Einer hielt das Opfer fest, ein anderer missbrauchte sie, dann wechselten sie die Rollen.“

Und während Mailand nach den Vorfällen von Köln nun seine eigene Domplatten-Geschichte erzählen kann, hat die neue Bundesministerin für Innen und Heimat, Nancy Faeser (SPD), einen Twitter-Account – und offenkundig eine klare Vorstellung davon, wie die Europäische Union der Zukunft auch aussehen soll. In dem sozialen Netzwerk schrieb sie jüngst: „Wir sind bereit, auf dem Weg zu einem funktionierenden EU-Asylsystem mit einer Koalition der aufnahmebereiten Mitgliedstaaten voranzugehen“, gefolgt von drei Hashtags, die zeigen, dass am deutschen Wesen einmal mehr die Welt – oder wenigstens die EU – genesen soll: #Migration, #Asyl, #Humanität. Für Faeser ist Einwanderung nicht etwa eine Frage der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Machbarkeit – sondern offenbar eine Frage der moralisch richtigen Einstellung. 

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Romuald Veselic | Mo, 17. Januar 2022 - 18:27

"Für Faeser ist Einwanderung nicht etwa eine Frage der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Machbarkeit – sondern offenbar eine Frage der moralisch richtigen Einstellung."

Es wird ganz anders kommen: Es formiert sich eine Koalition gegen die deutsche Einwanderungspolitik + X. Keiner will mehr sich von den D belehren lassen. Menschen haben Schnauze voll vom D-Ökoimperialismus u. Moralismus.
Die Ampelniks zeigten ihre komplette Inkompetenz in Sachen solider Energiefundamente u. derer Sicherung, was A & O einer vitalen Existenz im Staate ist.
D ist zum abschreckenden Beispiel in vielerlei Hinsicht geworden.

Und noch was: Falls Putin sein Vorhaben umsetzt, dann ist Schluß mit D-Phantasmagorien der globalen Buntheit + Klima Happyend. Es wird keine Zeit für poetisches Parlieren im Bundestag geben. Irgendwie werde ich das nicht vermissen. 😈

Tomas Poth | Mo, 17. Januar 2022 - 18:30

Was wir dringend brauchen ist der Kampf gegen den RotGrün-Extremismus der die Grundlagen unseres Landes zerstört!
Die Zerstörung unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit durch die Importierung von Bittstellern aus aller Welt, Klima-Größenwahn und Corona-Chaos.

Karl-Heinz Weiß | Mo, 17. Januar 2022 - 18:31

Die CDU muss sich ehrlich machen und die Merkel-2015-Entscheidung als Fehler benennen. Herr Merz weicht hier beharrlich aus. Vielleicht will er bis nach der Verleihung des Verdienstkreuzes an Frau Merkel abwarten.
Und die neue Innenministerin fördert das Schleuserwesen, statt den Herkunftsländern Vor-Ort-Hilfe anzubieten. Die wirklich Bedürftigen können keine Schleuser bezahlen-an dieser Erkenntnis kommt auch Frau Faeser nicht vorbei.

helmut armbruster | Mo, 17. Januar 2022 - 18:31

Land vor solchen Politikern zu schützen.
Es kann nicht sein, dass jemand, nur weil er Minister einer weniger-als-50%-Partei ist, solche fatalen und folgenschwere Vorschläge in die Welt setzen kann und dabei die Erfahrungen aus 2015 einfach ignoriert.
Wenn das ganze Volk gefragt wird, ob es eine weitere, unkontrollierte Einwanderung wenig oder schlecht qualifizierter Menschen wünscht und dies bejahen sollte....dann müssen wir es eben akzeptieren.
Aber dann wäre es auch Zeit Deutschland zu verlassen und sich anderswo eine neue, weniger verrückte Heimat zu suchen (ubi bene, ibi patria).

...diese Befragung wird es nicht geben. Wie wahr. Fast mehr treibt mich die Frage um: Wo sind die Impfpässe. Keine ? Ab in die Quarantäne. Wieviel seid ihr
mit Mutanten, mit Omikron? Wir sind eine "afghanische Kernfamilie". Eine Hauptfrau mit fünf Kindern, meine Nebenfrau - in Afghanistan üblich - mit
drei Kindern, eine Großmutter mit Großvater...

Nein, das ist nicht polemisch. Die Vergangenheit ist unsere Gegenwart. Unsere Zukunft ist Vergangenheit.

Christoph Kuhlmann | Mo, 17. Januar 2022 - 18:44

dass völlig inkompetente Linksalternativlose offenbar die veröffentliche Meinung in den üblichen Postillen ihres Milieus, Spiegel, Zeit Öffentlich-rechtliche als Merkel regierte auch Welt und FAZ nicht nur mit der öffentlichen Meinung in Deutschland verwechseln. Sie gehören auch zu den wenigen Ausnahmebeschränkten die sich nicht permanent über die wichtigsten Debatten in den großen europäischen Ländern auf dem Laufenden halten und offenbar nicht wissen, dass sie Positionen vertreten, die in Europa nicht mehrheitsfähig sind. Ich hätte es anständig gefunden, das Thema Migration auch im Wahlkampf zu behandeln. Aber, Moralisten und Anstand?

Bernd Muhlack | Mo, 17. Januar 2022 - 19:04

... ist einmal mehr selbsterklärend, nicht wahr?

Wer diese "X" bei sich haben will, soll zu Hause ein Zimmer, eine Wohnung frei machen.
Kein Cent seitens des Staates.

Wie auch bei Frau Giffey äußere ich mich besser nicht zu Nancy Faeser.

Ich bin ja grds. freundlich, objektiv.
Bei Bedarf, Gefahr im Verzug, kann ich auch anders!

Da Corona-/Omikron-Gedöns alles andere verdeckt, überschattet wird kaum noch über andere Themen berichtet - man muss sich selbst darum kümmern, nicht wahr?

Nehmen wir zB die Reform der GrundSt.
Das ist wieder ein treffliches Beispiel für ein Stück aus dem förderalen Tollhaus. Jedes B-Land kann wieder sein eigenes Süppchen kochen.
Unglaublich!
Ich habe die Neuregelung für Mutterns Haus durchgerechnet: ca. 350 € mehr!

Ja, ich kann mich fast nur noch wiederholen:
Corona, Klima, Gendern, Migration und Gedöns!

Kollateralschäden eben.
"WIR, nur WIR wissen ..."

Ach ja.
Bald ist Mai - Sonne.
"3 Kugeln Zitrone bitte"
"Kugel isse teuer geworde - scusi!"

Stimmt so!

Kurt Walther | Mo, 17. Januar 2022 - 19:19

Aus meiner Sicht wird in Ben Krischkes Artikel alles  gesagt, was  zu fortgesetzter Migration, wie sie sich das links-grün orientierte  deutsche Gutmenschen so vorstellen,  zu sagen ist. Ein insgesamt gutlesbarer Artikel, der die Stimmungen  und Probleme in EU-Europa betreffs Migration umfassend darstellt.

Ich gehe davon aus, dass der Vorstoß der   Bundesinnenministerin Nancy Faeser  zur Errichtung eines   "funktionierenden EU-Asylsystems" durch eine Koalition  aufnahmebereiter Mitgliedstaaten ins Leere läuft. Außer Jean Asselborn in Luxemburg, momentan dienstältester Außenminister der Europäischen Union, sehe ich da keinen Befürworter. Und das ist auch gut so.

Was wir brauchen ist nicht Masse sondern Klasse. Nur die Besten, sofern integrationswillig und -fähig, sollten aufgenommen werden.

Helmut W. Hoffmann | Mo, 17. Januar 2022 - 20:08

In reply to by Kurt Walther

aber die Besten werden einen Teufel tun und in ein Land kommen, das mit allen Mitteln der Kunst heruntergewirtschaftet wird. Angefangen mit dieser Merkel und ihren Lakaien und fortgesetzt mit Scholz, einem senilen Knirps, wenn es darum geht, Ross und Reiter zu nennen.

Norbert Heyer | Mo, 17. Januar 2022 - 19:33

So wie wir wegen unserer Energiepolitik von den europäischen Freunden einen „Tritt“ erhalten haben -Atom ist grün- werden wir auch bei der gewünschten verstärkten Neuaufnahme von Migranten wieder mal alleine im Regen stehen. Es ist keine Naivität, es ist keine Willkommenskultur -Frau Faeser will ein neues Volk etablieren. Es kann keinen anderen Grund geben, Deutschland in allen Bereichen -Energie, Inflation, Deindustrialisierung und Migration- den Rest zu geben. Vielleicht nimmt Luxemburg wieder 13 und der Vatikan 2 Migranten auf -und der unbedeutende Rest der Menschen landet hier. Nimmt eigentlich niemand wahr, das deutsche Politik wieder einmal mit Sonderwegen Europa in eine große Krise führt? Wie lange kann die Überlastung von Deutschland noch gestemmt werden? Welche Dämme werden brechen, wenn unzufriedene Migranten anfangen, sich andere europäische Staaten als Versorger auszusuchen? Wenn wir wieder einen Irrweg eingeschlagen haben, gehen wir diesen unbeirrt bis zum bitteren Ende.

Sabine Lehmann | Mo, 17. Januar 2022 - 19:36

Als hätte Deutschland und Europa nicht schon genug Probleme mit Masseneinwanderung von kulturfremden, ungebildeten und unqualifizierten Menschen, die bestenfalls "nur" die Sozialsysteme, aber zum großen Teil ganz andere Bereiche des gesellschaftlichen Zusammenlebens belasten.
Ich bin mir sicher, dass kein vernunftbegabter Mensch für eine Einwanderungspolitik ist, die aus zwei Grundsätzen besteht:
Wer will, der kommt. Wer kommt, der bleibt. So nämlich läuft der deutsche Ansatz in der Praxis seit 2015, als Frau Merkel "vergaß" die Grenzen zu schließen. Als Spaltpilz Europas ging sie in die deutsche und europäische Geschichte ein. Nun zeigt sich, die Ampel des Grauens mit Frau Faeser kann das noch toppen. Ich frage mich immer bei solchen Leuten wie Faeser, ob die allen Ernstes an das glauben was sie so von sich geben?
Aber Sie will ja primär "rechts" bekämpfen, größte Gefahr ever! Dass der Verfassungsschutz da ganz andere Relevanzen ermittelt hat: egal! Wen interessiert die Realität?

Dagegen gibt es eine quasi neue Geheimwaffe s. g. Frau Lehman!
"Es könnte das größte & wohl auch überraschendste Comeback der deutschen Fernsehgeschichte werden: Thomas Gottschalk kehrt mit zwei weiteren Ausgaben der Kult-Sendung „Wetten, dass.. ?” zurück. ...
"Entertainer Thomas Gottschalk hat den Beweis erbracht, dass die Welt nicht nur aus Polarisierern, Querdenkern und Wutbürgern besteht, sondern auch aus Familien, die fleißig arbeiten, zivilisiert miteinander sprechen & daher eine gepflegte Abendunterhaltung für die ganze Familie zu schätzen wissen. Das Gottschalk-Deutschland, das wird ihm das Feuilleton bis ans Ende seiner Tage nicht verzeihen, besteht nicht nur aus Rändern und Randgruppen, sondern auch aus einem harten, unverwüstlichen Kern in der Mitte. Der schmilzt nicht, der erodiert & driftet nicht. Gottschalk hat das gefunden, was keiner mehr gesucht hat: die Einheit in der Vielfalt."
Noch Fragen (Kienzle) Frau Lehmann?
(Quelle: MorningBriefing v. G. Steingart 18.01.22)

Urban Will | Mo, 17. Januar 2022 - 19:56

Ende der „Vorwahlzeit“ musste jedem klar sein, dass es auf Ampel oder gar RGR raus läuft, da darf sich jetzt niemand wegducken, der sein Kreuzchen entsprechend gesetzt hat.)
Unter RGR wären wohl schon Kreuzfahrtschiffe im Pendelverkehr unterwegs, um unsere „geschenkten Menschen“ (Göring – Eckardt) ins Sozialparadies zu holen.
Aber nun halt die Ampel und die ist links – grün dominiert und die liefert links – grün.
Und sie wird auch hier (wie bei der Energie) den deutschen Sonderweg unbeirrt weiter fahren.
Es ist dieser deutschen Politik schon seit langem nicht mehr möglich (mangels Menschen, die es verdienen, „Politiker“ genannt zu werden) einen Kurs zu korrigieren.
Eher fährt man das Land in den Dreck, denn mehr ist es diesen Gestalten da oben eh nicht wert. Die lieben sich und ihre Moral.
Wie heißt nochmal der neue „Oppositionsführer“? Höre irgendwie nix von dem, hab doch glatt den Namen vergessen...
Oder möchte der das auch so?
Na dann, auf zum Eisberg, Narrenschiff!

Maria Arenz | Mo, 17. Januar 2022 - 19:58

hat offenbar die letzten Jahre in einer anderen Galaxie zugebracht. Sonst wüßte sie, daß nichts den von ihr als unser Hauptproblem eingeschätzen Rechtsextermismus hierzulande mehr gestärkt und gefördert hat, als die Wllkommensbesoffenheit ihresgelichen ab September 2015 und die deutsche Illusion, beim 27 ten Anlauf vielleicht doch noch eine "europäische Verteilungslösung" hinzubekommen, wenn Deutschland nur weiter tapfer den Vorreiter spielt. Nein Frau Faeser: Wenn die deutsche Regierung "Verteilen" sagt, verstehen Morgenländer, Schwarz-und Nordafrikaner : "kommt her alle, die ihr mühselig und beladen seid, Deutschland will Euch erquicken". Und die anderen Europäer denken garnicht daran, uns die de facto von uns Eingeladenen wieder abzunehmen. Warum sollten sie auch?

Neben den verwerflichen Problemen die Merkel und Konsorten aus Politik, Journaille und Medien uns seit 2015 geschaffen haben, finden wir uns jetzt in einer Problem-Steigerung wieder. Getreu dem Motto: Es kann nicht schlimmer kommen und es kam schlimmer.
Die Ministerpostenbelegung setzt nun gar keine Qualifizierung und Politikerfahrung voraus. Es geht nur noch um den Wahnsinn der Frauenquoten-Erfüllung. Deshalb kann eine "Naive" wie Faeser, eben mal den Asylantenhahn wieder aufdrehen und Europa mit Wirtschaftsasylanten fluten. Die steuern in der Masse Germani an. Dort wartet die bequeme finanzielle und soziale Hängematte auf sie.
Jeder Deutsche, der das nicht so toll findet, ist die Gefahr von rechts.
Die Hauptaufgabe des Innenministers, für die Innere Sicherheit Deutschlands sorgen zu müssen, hat man ihr vor Amtsantritt entweder nicht ausreichend erklärt oder sie hat sie nicht verstanden. So hat sie ihren Amtseid schon vor Ablauf der ersten 100 Tage gebrochen.

Bernd Windisch | Mo, 17. Januar 2022 - 20:06

" Innenpolitiker Christoph de Vries (CDU) etwa sagte der Bild: „Oberste Priorität für eine deutsche Innenministerin muss jetzt sein, klare Stoppsignale zu senden und keine neuen Einladungen zu verteilen.“ Und auch der EVP-Abegordnete Christian Doleschal (CSU) meldete sich an gleicher Stelle zu Wort: „Das wird Europa auf Dauer zerstören.“

Wo waren die Beiden in 2015 bis Abwahl CDU?

Genau, sie hatten keine Hand frei weil sie Merkel aplaudierten.!

Jens Böhme | Mo, 17. Januar 2022 - 20:20

Frau Faeser kann doch mal bei der sozialdemokratisch geführten Regierung in Dänemark anfragen, was die von Asyl und Einwanderung hält.

Joachim Kopic | Di, 18. Januar 2022 - 10:09

In reply to by Jens Böhme

... widerspräche ja dem Motto "Deutschland rettet die Welt" ... ergänzt um "im Zweifelsfalle ganz alleine!".
Ich hingegen frage mich: Wer rettet die Deutschen vor einer derartigen Politik? Sie selbst scheinen es ja in der Mehrzahl immer noch nicht zu checken, dass es falsch ist, die Schlepper indirekt (... meine Meinung!) zu unterstützen und dabei den echten Flüchtlingen eher zu schaden :(

Lisa Werle | Mo, 17. Januar 2022 - 20:46

In der Ampel gibt es einige merkwürdige Minister. Faeser ist in meinen Augen die schlimmste. Hat die gute Frau überhaupt kapiert, was die Aufgabe einer Innenministerin ist? Offensichtlich nicht, denn sie heizt mit ihrem Geschwätz die illegale Migration wieder an. Wenn wir etwas definitiv nicht brauchen, dann ist es diese Art von Zuwanderung in unser Sozialsystem: jung, männlich, aggressiv, ohne Ausbildung, aber mit großem Haben-wollen. Solche mit dem Hang, westliche Frauen als
Sexobjekte zu betrachten, zu bedrängen, zu vergewaltigen und auch ansonsten jeder Straftat gegenüber aufgeschlossen zu sein. 90 % der von den NGO illegal Einschleusten sind genau solche. Von den Millionen Zuwanderern hier verdienen gerade mal 20% ihren eigenen Lebensunterhalt. Der Rest erwartet von uns, dass sie alimentiert werden auf Jahrzehnte. Davon will die deutsche Innenministerin mehr? Wo bleibt das zugesagte Einwanderungsgesetz, das ausgebildete Kräfte hierher bringt? Schande über Faeser und die SPD!

Enka Hein | Mo, 17. Januar 2022 - 22:25

...vs. soziale Hängematte für die Welt.
Wetter Herr Krischke, es mag sein das viele kommen die nur arbeiten und Geld verdienen wollen. Aber die können nur wenig bis keine qualifizierte Ausbildung geschweige den eine Schulbildung aufweisen.
Und die 1001 Dönerbude in Kleinkleckersdorf bringt D nicht einen Schritt weiter.
Gegen die ECHTEN Asylbewerber im unteren 1% Bereich hat niemand was.
Aber die 40% Geduldeten ist schon eine Gradwanderung hin zum Absturz von D.
Die Restlichen würde man rauskriegen wenn der politische Wille da wäre.
Kein Geld. Morgens raus Park fegen. Nur Sachleistung.
Ursprungsstaaten Entwicklungshilfe und Konten sperren. Einreiseverbote für die dortige Elite.
Da ginge was.
Aber linksgrüne Ideologie frisst kaum vorhandenen Verstand.
Ich will diese Leute nicht und der überwiegende Teil der EU Bürger und deren Regierungen auch nicht (mehr).

Markus Michaelis | Di, 18. Januar 2022 - 01:15

"aber die reale Welt ist eben etwas härter als die linksgrüne Utopie"

Das ist nicht der Hauptpunkt. Der Punkt scheint mir, dass Menschen unterschiedliche Vorstellungen von Gesellschaft und Menschsein haben, Dinge, die ihnen viel bedeuten, die aber oft nicht zusammenpassen.

Realistisch sieht man die Aufgabe, wenn SPD, Grüne, EKD, SZ oder ZEIT sich bereiterklärten eine Quote an ungeregelter Migration, wie sie schon stattfand und nach ihrer Meinung stattfinden sollte, in ihre eigenen Reihen aufzunehmen. Heute sucht man sich die passenden Leute raus und gibt denen klare Regeln vor. Die Aufgabe für die Gesellschaft ist, dass die Neuen sich aussuchen, wer kommt und dass die Gesellschaft in der Verantwortung steht, dass es allen gut geht und alle Jobs haben (gleichberechtigte, nicht diskriminierende). Redakteur bei der SZ (es ginge um viele Stellen), Pfarrer in der EKD, mit allen Stimmrechten den Kurs für die Zukunft festzulegen. Das kann toll werden, aber so muss man es diskutieren.

Helmut Bachmann | Di, 18. Januar 2022 - 07:50

die zweite Säule des linksgrünen Utopismus neben kindlichnaiver Romantik, die den Unterschied zwischen Party und Alltag einfach nicht einsehen will, ist schlicht antideutscher Rassismus. Die Ureinwohner dürfen keine Interessen haben, haben alles zu akzeptieren, ihre Kultur aufzugeben.

michael büchner | Di, 18. Januar 2022 - 08:41

ist, wer dummes tut, können wir uns hier alle wohl einigen... & insofern liegt das problem m.e. bei dummen alten frauen in berlin.. und verschiedene wahrheiten sind nicht schön, wie auch jene nicht, dass bekanntlich männer reifen und frauen welken. weiter ist ebenfalls fakt, dass junge männer - egal welcher herkunft - nichts als weiber im kopf haben. morgens, mittags, abends... mir ging`s damals nicht anders & ich denke, die meisten männer werden das bestätigen. weiter ist fakt, dass die deutschen frauen als "leicht zu haben" gelten, was u.a. auch mit dem jahrelangen sextourismus deutscher single-frauen nach nordafrika zusammenhängt (habe ich selbst erlebt). und nun wollen sich alte frauen in berlin gut fühlen und erweisen den jüngeren damit einen bärendienst! ich könnte jedesmal ausflippen, wenn im frühling die frauen etwas freizügiger werden, sich aber immer wieder von migranten begrapschen lassen müssen. um einzuschreiten fehlt den meisten männern dann der mut, auch mir. beschämend

@m. büchner
Bekannt ist zumindest, Herr Büchner, über den Reifeprozess bei der Herstellung von Käse, dass dieser proportional zum Alter anfängt sehr unangenehme Gerüche zu verbreiten. Man könnte aus sagen, anfängt zu stinken.
Diese Analogie mag Ihnen als Vertreter der Spezies Mann nicht gefallen, aber es sei Ihnen versichert, dass der biochemische Prozess des „welkens“ auch nicht gerade ästhetisch daher kommt. Ich könnte Ihnen da Vorgänge aus den Körperwelten der maskulinen Hemisphäre illustrieren, da würde selbst meine Fähigkeit zur bildhaften Sprache nicht annähernd ausreichen, um Ihnen auch nur annähernd deren Dimension realitätsgetreu wiederzugeben.
Aber was rede ich, ein ehrlicher Blick in den morgendlichen Spiegel kann da sehr erhellend sein;-)

Sabine Lehmann | Di, 18. Januar 2022 - 09:06

@michael büchner:
Eigentlich bin ich kein Fan von Quoten, schon gar nicht für Frauen. Angesichts Ihres zutiefst sexistischen und frauenfeindlichen Kommentars könnte ich meine Haltung dazu aber nochmal um 180 Grad überdenken. Größenwahn alter weißer Männer?

michael büchner | Di, 18. Januar 2022 - 19:51

In reply to by Sabine Lehmann

ich kann ihnen versichern, der büchner ist schon öfter wegen seines losen mundwerkes angeeckt, aber in dem von ihnen kritisierten kommentar steckt aus meiner sicht weder frauenfeindlichkeit noch sexismus, sondern vielmehr echte verzweiflung & es tut mir sehr leid, wenn ich sie als geschätzte mitforistin damit beleidigt habe! ich wollte nur zum ausdruck bringen, wie peinlich mir eine innenministerin ist, die, wie eine andere mitforistin hier weiter oben so passend bemerkte, offensichtlich in einer anderen galaxie gelebt hat & offensichtlich auch noch lebt. sie unterstellen mir frauenfeindlichkeit, aber ich kann ihnen versichern: genau das gegenteil ist der fall! ich erlebe beruflich alleinerziehende mit zwei & mehr kindern, die ihren mann stehen, aber kein gehör finden & maße mir deshalb an, auch mal über die stränge zu schlagen, oder direkt: frau faeser! sie haben das innen-nicht das twitterminsterium! & falls das unklar sein sollte: natürlich habe ich das hier auf knien geschrieben

Dr. Hermann J Stirken | Di, 18. Januar 2022 - 09:22

Sie haben einen bemerkenswertes Artikel verfasst. Bemerkenswert deshalb, weil Sie die Naivität dieser BM gut herausarbeiten. Warum handeln diese Menschen so? Aus philanthropischen Motiven, wohl kaum, da bekannt ist, dass die meisten Flüchtlinge aus wirtschaftlichen Gründen kommen. Aus demographischen Gründen, wohl kaum, da man dann eher auf eine Value List setzen würde und nicht jeden kommen lassen würde. Also bleiben Naivität, gepaart mit narzistischen Gründen als Gutmensch und Mainstream Politiker gehypt zu werden. Übrig bleiben entsetzte EU Nachbarn und die Tatsache, dass, warum es geht, nämlich wirklich bedrohten Menschen Asyl zu gewähren, bald durch den Umbruch in der politischen Landschaft, der auch Deutschland bevor steht, weg gewaschen wird. In der Bilanz also ein totales Versagen, verehrte Nancy F.

wird sich die Trägerin "eines" amtlichen Gewandes sagen.
Letzteres ist/scheint wohl die größte Gemeinsamkeit der vorgegebenen Wahlzettel Gekrönten zu sein.
In allen Farbschattierungen

Ernst-Günther Konrad | Di, 18. Januar 2022 - 09:47

Stellt Euch vor, Nancy ruft ihre Amtskollegen und keiner kommt. Okay. Vielleicht zwei oder drei zum Skat. Die werden dann aber auch schnell feststellen, die kann das Spiel gar nicht. Was hier medial wieder hochgepeitscht wird ist doch kalter Kaffee. Schon ihr Vorgänger der Eisenbahn Horst hatte dies mehrfach im Auftrag der Lokführerin Merkel versucht. Gut. Die männlichen Außenminister kamen, wollten doch seine Eisenbahn sehen, aber keine Passagiere in den Zügen. Machen wir uns nichts vor. Die EU hadert seit 2015 mit dem Alleingang Merkels und damit Deutschlands und ist bei diesem Thema tief gespalten und hat dazu eigentlich auch eine klare Meinung. Die anderen gerne, wir nicht. Und ja, das sie mehr holen will ist ja auch nicht neu. Das sagten sie schon in der Groko und da bleibt sich die SPD treu. Gefährlich könnte nur ein Alleingang werden, wenn Nancy bockt und sagt sich: "Jetzt erst recht." Welche Auswirkungen das hätte und bereits hat schreiben wir seit Jahren hier im Forum.

Dirk Weller | Di, 18. Januar 2022 - 09:54

Aktion der Bundesministerin für Innen und Heimat Frau Faeser betrachtet.
Denn hatte die deutsche Politik nicht immer groß verkündet, dass die EU einen einheitliche Migrations-Politik anzustreben habe und niemand aus der Reihe tanzen sollte ?
Man wolle die EU "voranbringen", und das alles demokratisch und einheitlich entschieden werden sollte ?
Nun will Deutschland genau das Gegenteil, nämlich einen Alleingang , gegen den Rest der EU.
Denn die anderen EU-Staaten wollen genau das Gegenteil und die Migration massivst reduzieren oder gar komplett stoppen.
Sofern dies nicht schon geschehen ist ( z.B. in Dänemark und Schweden ).

Und die "aufnahmebereiten Mitgliedstaaten" dürften sein ( wenn überhaupt ) :
- Luxemburg, Malta und Portugal.

Na dann kann es ja losgehen, gegen die EU.

Man kann gar nicht anders als verstört den Kopf zu schütteln.

gabriele bondzio | Di, 18. Januar 2022 - 10:06

Was seit 5-6Jahren nicht geklappt hat, soll mit einer neuen Regierung jetzt klappen.

Gerade jetzt, wo die Ausgangslage noch eine weit aus teuer wird, da die Preise steigen und steigen. Natürlich steigen daraus auch die Aufwendungen für Verpflegung, Unterbringung usw..
Die Erfahrung mit Migranten gezeigt hat, dass kaum etwas an Voraussetzungen zur Integration mitgebracht wird und das sich (auch daraus) ein nicht zu vernachlässigender Teil der Migranten (meist junge Männer), wie die Axt im Walde verhält. Besser gesagt...in die Kriminalität einsteigt.

Die Gefängnisse und der Wohnungsmarkt platzt aus allen Nähten. Die armen, deutschen Bevölkerungsanteile sind zunehmend verunsichert, wie sie über die Runden kommen sollen.

Diese, neue Regierung ist in meinen Augen ein enormer Beschleunigungsfaktor in der Abwärtsspirale für Europa und speziell DE, wo die meisten jungen Männer auch anlanden.

Wolfgang Tröbner | Di, 18. Januar 2022 - 12:57

Natürlich. Was sonst? So wie Silvester 2015 und die zahllosen Gewalttaten gegen Frauen seitdem. Wenn einige alte weiße Frauen in Berlin der Meinung sind, dass dies immer noch nicht reicht und die Migration mit all ihren Begleiterscheinungen neu belebt werden soll, stellt sich mir die Frage, wer denn eigentlich die Verantwortung für all das trägt. Wer genau übernimmt die Verantwortung? Sie, Frau Faeser? Oder ist es wie bei der Flutkatastrophe im Ahrtal? Dass die Hauptverantwortlichen sich wegducken und die Schuld irgendwoanders suchen, nur nicht bei sich selbst? Und übrigens, Frau Faeser, die Rechtsextremen sind hier definitiv nicht die Schuldigen ...

Heidemarie Heim | Di, 18. Januar 2022 - 14:41

"Wo laufen sie denn? Mein Gott, bei mir ist alles dunkel, was ist denn das? Ach, ich hab das Glas verkehrt rum...,Na das kann ja mal passieren. Ach ist der Rasen schön grün..." Ja, ich schätze mal unserer Bundesinnenministerin könnte es in Brüssel ähnlich ergehen wie Herr A. "Auf der Rennbahn". "Nehmen Sie das eventuell zurück?" "Nein". "Na, dann ist die Sache für mich erledigt;)!"
Für die, denen sich meine Gedankensprünge/Ansätze nicht so recht erschließen vielleicht eine Abwandlung des Filmes (Nancy) "Home alone 27" . Bei den beiden aufgeweckten bzw. aufgewachten Zuschauern aus CDU und CSU, trifft wohl bestenfalls M. Gorbatschows Zitat zu "Wer zu spät kommt...."
Im Übrigen kann man sich solche Art von ergebnisoffenen Verhandlungen eigentlich sparen. Denn am Ende erreichen die mühselig "Verteilten" dank Schengen sowieso ihr von vornherein angesteuertes Wunschziel. Zudem aus Mama Merkel mit dem friendly face inzwischen Papa Scholz mit dem friendly grin like a smurf;-) wurde. MfG

W.D. Hohe | Di, 18. Januar 2022 - 15:29

in die Vorgabe der jeweiligen Parteiist gewaltig.
Allein schon aus Mangel an Alternativen vergleichbarer Einkommen.
Quiz: Für welches Mitglied amtierender Regierung wäre
a) welcher Beruf geeignet
b) bestünde dsbzgl. Nachfrage
MfG