Weltklimakonferenz in Madrid - Der große Klimahandel

Bei der Weltklimakonferenz müssen sich die Staaten auch mit dem heiklen Emissionsrechtehandel beschäftigen. Denn wer nicht genug für den Klimaschutz tut, kann sich freikaufen. Das bedeutet ein Milliardengeschäft – aber auch viel Raum für Betrug. Wie Firmen sich bereichern auf Kosten des Klimas

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Emissionen im Schiffverkehr / picture alliance

Autoreninfo

Susanne Götze ist freie Journalistin aus Berlin. Seit 2002 schreibt sie über Umwelt- und Klimathemen. Foto: Christian Ender

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Susanne Goetze Porträt

Verlässt man eine der wenigen betonierten Bundesstraßen Ugandas gen Süden, schwankt selbst der beste Geländewagen wie ein Schiff auf hoher See. Die Straßen sind unbefestigt und von starken Regenfällen zu Hohlwegen geformt, durchsetzt von unzähligen Rinnen und tiefen Schlammlöchern. Das ostafrikanische Land hat nur wenige asphaltierte Straßen – der Rest ist Abenteuer. Nur die letzten Kilometer führt eine Kiesstraße bis zu einem Dorf. Die hat Jam Atube William für seine Leute gebaut. Er war bis vor kurzem fast zwei Jahrzehnte lang Chairman, eine Art Gemeindevorsteher von Bukaleba und zwei anderen abgelegenen Dörfern, nahe dem riesigen Viktoriasee.

In Gummistiefeln, mit altem Hemd und Anglerhut wirkt William nicht wie ein Politiker. „Die Menschen hier brauchen das Land zum Überleben“, sagt er. Arme Leute seien es, oft Fischer, einige hätten Hühner, eine Kuh und bauten Gemüse an. „Seit über 30 Jahren warten wir auf das Land, das uns die Regierung nach der Vertreibung versprach – vergebens.“

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Tomas Poth | Di, 3. Dezember 2019 - 11:56

Die große Geschäftemacherei. Geht es denn wirklich um anderes als um Wirtschaftsinteressen?
China, Indien, Afrika, lt. VDI Nachrichten Nr. 47 auch Südostasien bauen Kohlekraftwerke aus.
Soviel zur Glaubwürdigkeit des IPCC und seiner CO2-Hypothese.

dieter schimanek | Di, 3. Dezember 2019 - 13:03

Aha, Firmen bereichern sich am Klimahandel. Ich sehe aber, daß die Politik sich maßlos am Bürger bereichert mit Weltuntergangsszenarien, die aus der Luft gegriffen sind. Abzocken auf Teufel komm raus um ihre unsinnige Migrationspolitik zu bezahlen und den Zusammenbruch der Sozialsysteme nach hinten zu schieben. Sollte der Michel aufmucken, wird der Notstand ausgerufen und Militär im Inneren eingesetzt, ein Vermächtnis von Kettenraucher Schmidt SPD. Damals wußte die SPD auch schon wie man das "Pack" kleinbekommt. Die Zeche bezahlen aber die Richtigen, nämlich diejenigen, die heute hüpfend und ahnungslos Freitags die Schule schwänzen.

das "Vermächtnis" jedoch nicht!
Die"NotstandsG" waren damals eine causa sui generis, eine Sache für sich.
Das wurde sehr gut begründet, auch von Helmut Schmidt.
Bei Interesse kann man das bei YT oder Phönix abrufen, sonst wie gugeln!

Ja, es gab "Notstandsgesetze" jedoch wurde insoweit kein "Militär, Bundeswehr" eingesetzt. Da verwechseln Sie sicherlich etwas mit der Flut in Schleswig-Holstein, HH.

"Ein Vermächtnis von Kettenraucher Schmidt"

Herr Schimanek, was bitte meinen Sie damit?

Das letzte Interview von Helmut Schmidt mit der NZZ:
"Das ist Tagespolitik, dazu äußere ich mich nicht." - nächste Frage, nächste Zigarette!
Drei Kännchen Kaffee, zwei Schachteln Zigaretten … Herr Schmidt, sehr vielen Dank für dieses Gespräch! - "Gerne!"

Das ist doch ganz einfach, wird der Notstand ausgerufen, dann kann die Bundeswehr im Inneren eingesetzt werden. Das war auch der Grund warum 1968 hunderttausende auf die Strasse gingen. Mit der Flut hat das nichts zu tun oder nur insoweit, dass sie als Begründung für Notstand herhalten mußte. Dafür haben wir aber einen Katastrophenschutz. Wie schnell ein Notstand ausgerufen werden kann, erleben sie neuerdings doch täglich. Welchen Zweck soll das haben? - Ich ahne es.

mit Weltuntergangsszenarien,..."...war ja mein erster Gedanke, dass die Sünder sich freikaufen können. Wie eben im Mittelalter bei Tetzel „Sobald der Gülden im Becken klingt im huy die Seel im Himmel springt“. Gibt ja jetzt eine Eingabe der Bürger „Die 16 Klimafragen sind auch meine Fragen“. In der Bundestagsabgeordneten um Antwort ersucht werden: "Dies ist keine Petition. Wir sind Teil des Souveräns. Sie sind diejenigen, die von uns gewählt und bezahlt werden." Bei Beantwortung soll sichergestellt sein, dass der Sachverhalt von den BTA`s vollständig verstanden worden ist und die Konsequenzen durchdacht wurden.

Bernd Muhlack | Di, 3. Dezember 2019 - 16:55

Frau Götze, stellen Sie sich bitte im Reichstag/Bundestag an das Rednerpult und zelebrieren Sie diesen, Ihren hervorragenden Artikel!
Wissen Sie, was passieren wird?
Vom Rednerpult aus gesehen, werden die links neben der AfD, FDP sitzenden MdBs sie nieder brüllen und die stv. Chefin Frau (ohne Titel) Roth wird Sie unerlässlich anbimmeln, zur Ordnung rufen!
"Ich werde diese Unverschämtheit dem Ältestenrat vorlegen!"
Frau Götze, Ihre Schilderung bestätigt doch die Verbohrtheit, Ignoranz, gar Inkompetenz dieser "Aktivisten", selbst ernannten Weltretter.
Seit Gretchen wieder europäisch kontinentiert hat, laufen die Propagandamaschinen wieder heiss!
Alles ist enorm wichtig, wird in realtime gestreamt.
"Beachten Sie bitte auch die selbst gehäkelten Schnürsenkel!"
Ich habe mir einen Mega-Adventskalender gekauft; seit Jahren mal wieder. Zig Gedöns-Siegel!
& dann: Product of China!
Frau Götze, Sie leben in Berlin? Sicherlich kommen Sie ohne Auto zurecht.
Ich war noch nie in Berlin, warum auch?

Reinhard Benditte | Di, 3. Dezember 2019 - 22:17

Die ganze Thematik mit dem Emissionshandel ist eine Lachnummer. Es erinnert immer mehr an ein "Ponzi Scheme", bei dem einige der Beteiligten richtig absahnen. Ich erinnere nur an den "großen" Klima Aktivisten Al Gore, der sich mit seiner Beteiligung an der "Generation Asset Management" dumm und dämlich verdient hat. Kann man alles nachlesen, wenn man sich die Zeit nimmt und recherchiert! Der Dumme in dem ganzen Spiel ist der Bürger und Steuerzahler, der für die Zeche gerade stehen muss - direkt oder indirekt, es spielt keine Rolle! Und der dumme, naive Michel glaubt den Unsinn, dem man ihm verkauft! Armes Deutschland! Aber wie sagte schon Napoleon: " Den Deutschen kann man die größten Lügen erzählen, sie glauben sie!

helmut armbruster | Mi, 4. Dezember 2019 - 10:53

kein Laie kann sich dort auskennen, wo nicht einmal die Wissenschaft sich einig ist, also in der Frage:
Ist der gegenwärtige Klimawandel menschgemacht oder nicht?
Um so mehr muss man sich wundern, dass es so viele gibt, die behaupten es genau zu wissen. Und nicht nur das, sie treten fanatisch aufgeheizt für ihre Behauptung ein.
Dabei sind es nur kritiklos übernommene Vorurteile anderer. Und natürlich sind Politik und Interessenverbände auch dabei und lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen Millionen von Menschen auf diese Art beeinflussen zu können.
Wir sollten das alles vollständig ignorieren und zurück kehren, zu rein sachlicher Diskussion ohne vorgefasste Meinung und ohne missionarisches Sendungsbewusstsein.

dieter schimanek | Mi, 4. Dezember 2019 - 19:36

Ich habe Zuhause ein paar Fossilien aus Steinbrüchen der schwäbischen Alb, ca. 300 Millionen Jahre alt. Damals war die Alb ein tropisches Meer. Vor nicht so langer Zeit ca. 10 000 - 30 000 J. hatten wir eine Eiszeit. Davon gab es mehrere und die Pole waren auch schon mal eisfrei. Das sind Binsenweisheiten, bestätigt aber, Klimawandel gab es schon immer. Der ganze Dreck der in die Luft geblasen wird, verschmutzt die Umwelt nicht unerheblich. In wie weit er für den Klimawandel verantwortlich ist, das weiß Frau Medusa in ihrem Wahrsagerzelt auf der Kirmes. Wer 30 € in ihre Glaskugel investiert, ist hinterher genau so schlau wie Prof. XY vom IPCC. Der hat übrigens vor ein paar Wochen in Kanada einen Prozess verloren, da er keinen Beweis für seine Klimamodelle vorlegen konnte.

Karl Heymann | Mi, 4. Dezember 2019 - 21:45

ist das allergrösste Geschäftsmodel der Menschheit ( ausser Religion )
Bitte dazu " Die Geburt einer genialen Idee " von Klaus-Peter Krause und Helmut Bachmann und sein Buch" Die Lüge von der Klimakatastrophe "lesen.
Bei , EIKE - Europäisches Institut für Klima & Energie .
Das erklärt einiges.
Gruss

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