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Im Vergleich mit anderen Kulturen viel filigraner und schwerer auf einen Nenner zu bringen: Europa / dpa

„Europa – eine Geschichte seiner Kulturen“ von Jürgen Wertheimer - Beim Zeus, was für reichhaltige Kulturen!

Das neue Buch von Jürgen Wertheimer ist nicht weniger als eine Geschichte der Kulturen Europas und ein Mosaik aus Mythen, Geschichten und Erkenntnisblitzen.

Autoreninfo

Christoph Schwennicke war bis 2020 Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Schon das Cover: der Arm des Zeus, in seiner Hand das Bündel Blitze, das er im Kampf gegen die Riesen seinen Gegnern entgegenschleudern wird. Da greift man hin im Buchladen, liest die Zeile – und wird dann vorsichtig. „Europa“, steht da, „eine Geschichte seiner Kulturen“.

Und schon kraucht Skepsis in zweierlei Spielart hoch. Ist das nicht ein Versuch, der scheitern muss, eine Kulturgeschichte ganz Europas, dieses Mosaiks unterschiedlichster Gebietskörperschaften durch all die Jahrtausende? Das Wort „Geschichte“. Da schwingt im Titel unterschwellig das „Narrativ“ mit, das sich alle immer wünschen. Dieses Narrativ, das schon vom Kern her danach klingt, dass es sich um eine künstliche Erzählung handelt, dass einem die Story vom Pferd erzählt und dass diesem skurrilen Etwas eine gemeinsame Haut auf artifizielle Weise übergestreift wird.

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