- Von der Unmöglichkeit, nicht fernzusehen
Ob in Bars, Restaurants oder Kneipen: Ganz Deutschland ist mit öffentlichen Bildschirmen eingedeckt. Die bewegten Bilder sind ubiquitär geworden, und wir alle sehen hin. Hauptsache, niemand muss sich langweilen
In meiner Münchener Studentenzeit war Schumann’s Bar in der Maximilianstraße dafür bekannt, dass ein Bildschirm über dem Tresen hing. Das gab es nirgends sonst: Man konnte das Programm von ZDF oder ARD sehen, langweilige Sendungen verschiedener Art, bevorzugt Fußball. Kaum jemand schaute hin. Der Bildschirm wurde als skurril belächelt, trug zum nonkonformistischen Image des Etablissements bei, darin erschöpfte sich sein Zweck.
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