Pläne der EU-Kommission - Der ganz normale Terror

Brüssel empfiehlt „diskrete Barrieren“ zur Gefahrenabwehr in den Innenstädten. Der islamistische Terror gilt als europäische Realität. Warum wird er nicht ebenso stark an den Grenzen bekämpft?

Eine Frau geht in Berlin zwischen Betonbarrieren durch, die rund um den Breitscheidplatz stehen.
Betonbarrieren rund um den Breitscheidplatz in Berlin – schon bald Normalität in deutschen Innenstädten? / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Kissler ist Ressortleiter Salon beim Magazin Cicero. Er verfasste zahlreiche Sachbücher, u.a. „Dummgeglotzt. Wie das Fernsehen uns verblödet“, „Der aufgeklärte Gott. Wie die Religion zur Vernunft kam“ und „Keine Toleranz den Intoleranten. Warum der Westen seine Werte verteidigen muss“.

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Reiner Wein gehörte bisher nicht zu den Brüsseler Exportschlagern. Die Europäische Kommission schnitzt sich den Kontinent gern regulierend zurecht. Insofern taugt zur Sensation, was die Kommission an diesem Mittwoch laut der Tageszeitung Die Welt verkünden wird: Ihr Bürger Europas, ihr fürchtet euch zu Recht vor dem islamistischen Terror. Bitte gewöhnt euch an ihn, denn er wird nicht aus euren Städten verschwinden.

Wörtlich wird man diese Erkenntnisse nicht im „Aktionsplan zum verbesserten Schutz öffentlicher Räume“  finden. Wohl aber bildet eine solche Bestandsaufnahme die Grundlage, die alle Brüsseler Maßnahmen erst erzwingen kann. Wodurch von europäisch höchster Warte festgestellt und bekräftigt wird, dass es nicht die „Sorgen“ und „Nöte“ und „Ängste“ der jeweiligen Bevölkerung sind, die einen politischen Kurswechsel nahelegen. Nein, die Fakten haben sich geändert, die Realität ist eine andere, das 21. Jahrhundert markiert ein neues, ein bitteres Kapitel in der Geschichte der öffentlichen Sicherheit, und zwar aufgrund der islamistischen Bedrohung.

Rührend hilflos, utopisch naiv

Konkret schlägt der „Aktionsplan“ vor, dass sich Behörden und Betreiber von Einkaufszentren und Sportstätten miteinander vernetzen; dass Züge als „Hochrisikoziel“ besser geschützt werden; dass man Angriffe mit „chemischen, biologischen, radioaktiven und nuklearen Substanzen“ stärker ins Kalkül zieht. Außerdem empfiehlt die Kommission „innovative und diskrete Barrieren, um Städte zu schützen, ohne ihren offenen Charakter zu ändern“. Städte müssen also geschützt werden durch Betonpoller in Fußgängerzonen und auf Markplätzen, damit es kein zweites Nizza, kein zweites Stockholm, keinen zweiten Berliner Breitscheidplatz geben wird – längst sind Städtenamen verkürzt zu Sprachzeichen des Grauens.

Der Ausnahmefall von gestern ist die Normalität von heute. Und von morgen, übermorgen, überübermorgen. Die Europäische Kommission stimmt die Bürger auf eine Periode von unbefristeter Dauer ein, in der sich die Bewegungsfreiheit drastisch reduzieren wird. Denn natürlich ist es rührend hilflos, Barrieren einerseits für diskret, andererseits für effektiv im Angesicht sterbebereiter Terroristen zu halten, ist es utopisch naiv, Städte mit einem engmaschigen Netz an Betonkübeln oder Sperrwänden überziehen und dennoch an deren „offenem Charakter“ festhalten zu wollen. Das wird nicht funktionieren. Die neue Realität wird der Einkaufsbummel als Hindernisparcours sein, die Slalomfahrt durch Sicherheitsschleusen. Der hochgerüstete Mainzer Festtag am 3. Oktober war ein Vorgeschmack, das kommende Silvester wird ein bundesweiter Belastungstest sein, nicht nur in Köln. Und wo die Sicherheitskosten ins Uferlose schießen, wird es Absagen geben, wie unlängst bei der Bamberger „Sandkerwa“.

Abwehrkampf muss an den Grenzen geführt werden

Auch diese bittere Pointe mutet die Kommission uns zu: Der Kampf wider den Terror muss in den Innenstädten ausgetragen werden. Sie sind das Herzstück der Angriffe, sie sollen Räume des besonderen Schutzes werden. Pragmatisch ist eine solche Sichtweise, doch eben auch unvollständig. Natürlich wäre es denkbar, den antiislamistischen Abwehrkampf an den Grenzen zu führen. Die Bewegungsfreiheit der Bürger wird schließlich eingeschränkt, weil und nachdem die Bewegungsfreiheit der Terroristen sich ausgeweitet hat. Man lese zu diesem traurigen Zusammenhang nur den Bericht des Sonderermittlers im Fall Anis Amri.

In einem Europa, in dem multiple Identitäten beiläufig entdeckt werden, einem Europa, in dem die passlose Einreise toleriert und der Aufenthalt ausreisepflichtiger Ausländer geduldet wird, sind unsere Innenstädte Ausdruck unserer inneren Verfassung. Insofern löst die Europäische Kommission auf bittere Weise ein, was der deutsche Bundespräsident der Politik ins Stammbuch schrieb: Sie macht sich ehrlich. Gute Nachrichten sind das nicht.

Olaf Voß | Di, 17. Oktober 2017 - 18:06

Herr Kissler, sehr gut auf den Punkt gebracht. Aber: Die politische Klasse in Europa opfert lieber das eigene Volk und seine Kultur, als zuzugeben, dass fundamentale Fehler gemacht wurden und bis zum bitteren Ende gemacht werden. Juncker, die "Großkanzlerin" und Consorten haben nichts zu befürchten, deren Schutz ist auf alle Ewigkeit gewährleistet - ansonsten setzt man sich bei Nacht und Nebel ab und bezieht sichere Enklaven in anderen Teilen der Welt. Der Souverän hat zumindest schon seinen Unmut bei der letzten Wahl gezeigt, nur ändern wird dies nichts.

Ruth Falk | Do, 19. Oktober 2017 - 15:37

In reply to by Robert Flag

wird das alles in Israel, also aufgepasst: was tut Teflonangie gegen Messerstecher? Elektroschleusen wie am Flughafen? Und nicht vergessen: unter der Burka kann sich Werweisswer verstecken, sogar mit Feuerwaffen.
Aber Rationalisierung im Erfassen der Einwanderer, den Gerichts- und Abschiebeverfahren - welch seltsame Idee!

Olaf Metzger | Di, 17. Oktober 2017 - 18:33

Der eigentliche Skandal ist, das die Bevölkerung zur Versuchsmasse gemacht wurde indem man einfach die letzen 20 jahre fakten geschaffen hat....... wers herschafft, kann bleiben...... das ist die gelebte realität, man muss sich schon arg anstrengen um außer landes zu landen.

Klaus Wenzel | Di, 17. Oktober 2017 - 19:27

Ist das jetzt fürsorgliche Politik aus Brüssel oder vielmehr der Offenbarungseid? Wir Bürger wissen mittlerweile, dass man nach Bekunden der Kanzlerin unsere Grenzen nicht schützen kann, dafür werden die Grenzen im Lande immer mehr. Scheinbar ist das überall in Westeuropa "alternativlos". Wohin führt das? Wird der öffentliche Raum künftig zum Risikobereich schlechthin? Armlänge Abstand, nur noch, wenn unbedingt nötig, als Frau abends oder nachts alleine auf die Straße? Große Plätze und Volksbelustigungen meiden? Soll sich jedermann eine stichfeste Schutzweste kaufen? Am besten gleich zu Hause bleiben? Ist das die bunte, offene, vielfältige Gesellschaft, die als Prospekt über allem im Herbst 2015 schwebte? Dann wäre mir eine weniger bunte lieber, in der man mit gutem Gewissen eine Großveranstaltung besuchen konnte. Größtes Risiko damals: Taschendiebstahl oder eine Rempelei. Heute sitzen die Messer locker und die Feinde unserer Freiheit sehen, wie diese scheibchenweise verschwindet.

"Wir verteidigen unsere Werte" so oder so ähnlich klingt es nach jedem Anschlag. Dabei haben wie unsere Werte längst preisgegeben. Wenn ich den Einbrecher, Räuber, Mörder freiwillig in mein Haus gelassen habe, wird das schwer mit der Verteidigung. Und das der freiwillig wieder abzieht, ist höchst unwahrscheinlich, insbesondere vor dem Hintergrund guter Verpflegung und Unterkunft. Die Politiker werden die Geister, die sie rief, nicht wieder in die Flasche bekommen.

... der seit der Zuwanderung u. dem Terror auftritt, wird weiter Nahrung gegeben, wenn Merkel es braucht.

Eine ängstliche und gefügige Bevölkerung erduldet mehr als eine durch direkte Mitbestimmung weniger geängstigte Bevölkerung. Diese sogenannten Handlungsanweisungen im Politsprech stellen weder die Ursachen ab noch übernehmen die Politiker die Verantwortung für das Unterlassen der ursächlichen Problemlösung. Das ist reine Vera...... der Bevölkerung.

Marie Werner | Di, 17. Oktober 2017 - 19:55

für all das steht Frau Merkel mit ihrer Politikerbande.
Danke auch an alle Gutmenschen und Bahnhofsklatscher, die den Kragen nicht voll kriegen und besonderer Dank an die Systemmedien, die keinen vernünftigen Dialog zulassen und alles mit "rechts & populistisch" ab tun.

Christa Wallau | Di, 17. Oktober 2017 - 20:22

Wenn vor einigen Jahren deutsche Bürger laut aussprachen, daß sie Angst hätten vor wachsendem Terrorismus u. eine striktere Kontrolle von Ausländern (speziell Muslimen) forderten, wurden sie als Panikmacher und Feinde der offenen Gesellschaft bezeichnet.

Jetzt, da Unsicherheit und Gefährdung praktisch
überall vorherrschen, tun dieselben Politiker, die vorher auf die Warner schimpften, so, als sei die ganze Entwicklung unvermeidbar gewesen; und überdies müsse man sich ab jetzt eben damit abfinden und entsprechende Einschränkungen (Blockaden, Kontrollen usw.) in Kauf nehmen.

Wir werden es erleben, daß die Reichen in Deutschland sich eigene Sicherheitsbereiche mit
speziellen Zäunen u. Wachdiensten einrichten
werden, während die "Normal"-Bevölkerung sehen kann, wo sie mit ihrem Sicherheitsbedürfnis bleibt.

Dem Bürger sagen: "Gewöhn dich dran! Es gibt eben keine totale Sicherheit!" und sich selber
Schutzzonen errichten - das ist dann die Krone der
Unverschämtheit!

Die EU (mit Deutschland an der Spitze) hat die Bedingungen für den Terror als Alltagswirklichkeit erst geschaffen. Durch Nichtstun, durch wohlfeile Sonntagsreden, ja und auch durch eine schleichende Abschaffung der Demokratie. Hätte man nämlich das getan, was viele Bürger der EU (ebenso wie mehrere Staaten Europas) seit Jahren fordern, wäre es nie soweit gekommen. Man könnte gerade meinen, dass das "Friedensprojekt" EU den Krieg (wenn auch in anderer Form) zurückgeholt hat. Wenn die EU jetzt dazu nur sagt "Gewöhnt Euch dran", ist das nicht nur armselig, sondern äußerst zynisch. Und zeigt, dass sich die EU (zumindest in ihrer derzeitigen Form) schlicht und ergreifend überflüssig gemacht hat.

Peter Krämer | Di, 17. Oktober 2017 - 20:25

Für mich sind dies eindeutige Zeichen der Selbstaufgabe, Europa schafft sich ab.
Niemand der Amtsinhaber ist bereit, Verantwortung zu übernehmen, stattdessen wird an Symptomen herumgebastelt.
Hoffentlich entsteht in Österreich mehr als ein Hoffnungsschimmer.

Josef Garnweitner | Mi, 18. Oktober 2017 - 16:02

In reply to by Peter Krämer

in der hohen Politik schon jemals erlebt, daß man Ursachen bekämpft. Ganz im Gegenteil. Die Politik schafft die Probleme und gefällt sich dann darin, die Symptome zu bekämpfen. A. Merkel macht nicht mal letzteres. Sie stellt fest, sie hätte nichts falsch gemacht.

Aber Sie wissen ja, die Herrschaften mit 24 Std. Rundumpersonenschutz und gepanzerten Limousinen betrifft das alles ja nicht. Die haben sich längst ihren eigenen Staat geschaffen. Herr Gauck hat es klargestellt, die Bevölkerung ist das Problem, nicht die Politiker sind es.

Bernd Lehmann | Di, 17. Oktober 2017 - 20:33

Taschenkontrolle vor jedem Einkaufszentrum, Kontrolle vor Flughäfen mindestens 1km entfernt. Und in jeder Werbung Kopftücher...zur Indoktrination der Bürger ohne erkennbaren Migrationshintergrung (Neusprech der Regierung für Deutsche)
Dafür haben unsere Großeltern das Land wieder aufgebaut ?
Aber über 80% der Wähler wollten "Weiter so".

Susanne antalic | Mi, 18. Oktober 2017 - 17:59

In reply to by Bernd Lehmann

Es wird wie in Israel werden und ich hoffe das das diffamierung von Israel aufhört, es kommen auch wieder rechtskonservative Politiker wie in Israel, die hier immer kritisiert werden, denn diese Politiker, die sich nur um sich sebst und die eigene Macht und Pfründe kümmern, gehören ausgetauscht und die korupten Journalisten von ÖR mit. Am meisten bedauere ich die Kinder, denn diese Politik hat westeuropa zerstört, ich frage mich nur warum?

christiane bohm | Mo, 23. Oktober 2017 - 18:24

In reply to by Bernd Lehmann

Als ich, noch vor der Flüchtlingskrise,in Anbetracht der Lage in der Ukraine in der Zeit schrieb, ob Deutschland als nächstes Land destabilisiert werden solle, wurde ich sofort gesperrt. Ist das alles Dummheit der Politiker oder steckt doch eine Agenda dahinter?

Dimitri Gales | Di, 17. Oktober 2017 - 20:47

Gerade jetzt, im Zeichen der Niederlagen des sogenannten "Islamischen Staates" werden die Islam-Terroristen wohl ihren Kampf noch mehr als bisher nach Europa verlagern.
Es ist leicht, nach Europa zu gelangen. Während Nordamerika durch zwei Ozeane geschützt ist, kann Europa auf dem Landweg und über das Mittelmeer ereicht werden; hinzu kommen noch die offenen Grenzen, die im Namen eines "zusammenwachsenden Europas" nicht in Frage gestellt werden dürfen - so lautet das europafromme Dogma, das vom Politpersonal nachgebetet wird. Ich frage mich, wie weit man damit kommen wird. Die USA haben verstanden, sie wissen, dass eine "offene Gesellschaft" nicht offen für alle sein kann. Und: Wer seine Grenzen in dieser unsicheren Eopche nicht kontrollieren kann wird Schwierigkeiten bekommen.

Selma Palmer | Di, 17. Oktober 2017 - 21:21

Habe ich richtig gelesen, Herr Kissler? Die selbe EU-Kommission, die uns noch vor 2 Jahren weis gemacht hat, dass nur fleißige, integrationswillige Facharbeiter (M. Schulz: "Wertvoller als Gold!") zu uns kommen, warnt uns plötzlich vor einem "normalen" islamistischen Terror, an den wir uns zu gewöhnen haben? Ja, geht's noch? Terror und schwerer Landfriedensbruch wird hoffähig gemacht? Nein, ich werde das niemals akzeptieren, geschweige denn als "Normalzustand" in Kauf nehmen! Die politisch Verantwortlichen (Juncker, Merkel, Schulz & Co.) gehören für ihr verantwortungsloses Handeln gegenüber unserem Volk zur Rechenschaft gezogen! Zugegeben, auch wir Wähler tragen eine gewisse Mitverantwortung; nur in Österreich sind sie schon aufgewacht und haben die uneinsichtigen Migrationsfetischisten aus dem Parlament gewählt! Leider ist auf unserer politischen Bühne kein S. Kurz in Sicht, der auch uns aus diesem Dilemma helfen und Merkel die Stirn bieten könnte. Mit "Jamaica" geht's abwärts!

Jürgen Winzig | Di, 17. Oktober 2017 - 21:39

....immerhin, so wird unsere Neo- Sonnenkönigin sich auf längere Zeit europaweit verewigen. Merkelsteine überall.........

Gudrun Philipp | Di, 17. Oktober 2017 - 21:47

Herr Bremm, wird demnächst vielleicht auch nicht mehr für Wien gelten. Umso mehr für Deutschland, denn die Kanzlerin in ihrer "göttlichen" Unfehlbarkeit weiß nach den für die CDU desaströsen BT-Wahlergebnissen nicht, was sie hätte anders machen sollen. Gibt es da noch etwas zu sagen? Wir werden hier mit Pollern, mit abgespeckten Karnevalsumzügen (wenn überhaupt), mit entgleisten Zügen und mit chemieverseuchten Flughäfen leben müssen. Die Notablen, die dafür verantwortlich zeichnen, sitzen beschützt hinter dicken Mauern, fliegen in zehnmal gereinigten Bundeswehr-Maschinen und kümmern sich nicht im geringsten um das Unheil, für das sie maßgeblich verantwortlich sind. Peter Scholl-Latour hat einmal in einem seiner letzten Fernsehauftritte gesagt, daß Europa zu einer Festung werden müsse, wohl wissend, welche Sprengkraft dem Islam innewohnt. Nun sitzen wir alle auf diesen Bomben und wissen nicht, wann sie hochgehen. Danke Brüssel, danke Frau Merkel! Unser Leben ein Vabanquespiel?

Holger Stockinger | Di, 17. Oktober 2017 - 22:08

Wer schützt wen hier vor wem? - Mit GEZ-"Anstalten" gegen den getarnten Blumenbetonbauklotz vor einem Fußballspiel im Einkaufszentrum?
Die nicht von den Bürgern Europas, sondern von Politikern mit Medienstütze "gestaltete EU" lügt nicht nur mit dem EURO, sondern möchte jetzt Cervantes überholen. Jagt nicht nach Windmühlen, sondern bleibt ruhig! - Ein bißchen Terror läßt sich stets geheim halten ...

Holger Stockinger | Di, 17. Oktober 2017 - 22:15

die "Rote Armee Fraktion" (und ihr einstiger "Verteidiger" Herr Ströbele) hätten die Parole ausgegeben: "Kampf den Betonbremsen auf offener Straße!" - Vermutlich bekäme man das leise LKW-Gerät für den Breitscheidplatz ..!

Holger Stockinger | Di, 17. Oktober 2017 - 22:22

unter Ärzten und keine Feststellung. Sollten eine Frau und vielleicht auch ihr "Mann" auf die Idee geraten, mit "BRÜSSEL", ergo EU, stimme etwas nicht, handelt es sich keinesfalls um eine Geisteskrankheit!

Holger Stockinger | Di, 17. Oktober 2017 - 22:31

"Verdeckte" Betonblumenkübel im öffentlichen Raum entdeckt: "Beton-Kopf" gibt auch übermorgen noch nicht zu, es war eine Schwarzwälder Torte - und kein Anis Amri am Breitscheidplatz mit versehentlich noch nicht elektronisch abhebendem E-LKW ...

Torsten Knecht | Di, 17. Oktober 2017 - 23:08

Landesgrenzen haben ihre Funktion verloren und sind in ihrer Offenheit u. Freizügigkeit das genaue Gegenteil von dem, was sie sein sollten. Sie bieten keinen Schutz vor Eindringlingen. Die Aufgabe des Staates wird nicht erfüllt. Staatsversagen auf politische Veranlassung.

Merkel sind die Deutschen mehr o. weniger egal. Darum bewertet sie das Bedrohungspotential islam. Terror und die massenhafte Migration ganz anders als der normale Bürger.

Terror wird von Merkel als Kollateralschaden einer ach so freiheitsliebenden u. offenen Gesellschaft verklärt.

Ist leider so.

ingrid dietz | Mi, 18. Oktober 2017 - 00:15

für alle Kriminelle, Straftäter und organisierte Banden dieser Welt sowie das Personenfreizügkeitsgesetz sind die größten politischen Irrtümer der EU !

Ach wie gerne würde ich wieder beim Grenzübertritt Deutschland/Frankreich fünf bis 10 Minuten warten müssen !

Fakt ist, das die Interessen der Wirtschaft Vorrang haben vor der Sicherheit der Bevölkerung. Deshalb passiert nix in Sachen Grenze! Da liegt ein Interessenwiderspruch vor, der tabuisiert wird. Ebenso der IW zwischen AN-Interessen im eigenen Land u. den Wünschen nach der billigsten AK der Unternehmen.

Wenn die Verlagerung der Unt. zu teuer ist o. nicht geht, dann wird dafür gesorgt, das die Arbeit billiger wird - Billiglohnimport: Polen auf dem Bau, auf den Feldern, bei der Spargel- u. Kirschernte, Osteuropäerinnen in der Pflege, Bluecard incl. Absenkung der Tarifgehälter bei Ingenieuren usw. ...

Die Zukunft könnte so werden wie in den USA: Armengettho und bewachte Reichengetthos. In manchen dt. Großstädten gibt es den Tagelöhner - Straßenstrich und mit abgelehnten aber nicht abgeschobenen Asylbewerber wird das noch ganz andere Ausmaße annehmen. Da können Merkelklötzchen gar nichts verhindern.

Peter Wagner | Mi, 18. Oktober 2017 - 04:22

Es gibt nicht viele Journalisten die wie Herr Kissler Tacheles schreiben! Weiter so.

Wenn die EU-Bevölkerung weiterhin von den naiven Brüsseler Traumtänzern und ihren mehr oder weniger durchgeknallten Regierungen gezwungen werden, weiterhin Hunderttausende Migranten, meistens ohne Papiere auf zu nehmen, wird es in absehbarer Zeit zu größeren Unruhen kommen! Es wird die Zeit kommen, wo wir Deutsche, weil wir die meisten Migranten aufgenommen haben, dieses Land verlassen müssen, weil wir hier nicht mehr sicher sind!
Wie kann man nur so naiv sein zu glauben, dass wir es schaffen Millionen Muslime zu integrieren! Menschen die in völlig anderen Kulturen aufgewachsen sind, die nicht unsere Sprache sprechen und zum großen Teil keine Schulbildung und keine Berufe haben. Da wir vor 2015 schon sehr schlechte Erfahrungen mit Parallelgesellschaften gemacht haben, ist Merkels unkontrollierte Masseneinwanderung noch unverantwortlicher und unverständlicher!

Josef Garnweitner | Mi, 18. Oktober 2017 - 16:20

In reply to by Peter Wagner

wie folgt kommen, Herr Wagner. Den Deutschen wird verboten das Land zu verlassen, denn nur sie sind in der Lage die Wirtschaft wie bisher am Laufen zu halten, um die Migranten - und die Politiker - standesgemäß versorgen zu können. Worüber noch keiner nachdenkt ist aber, daß dies nicht lange funktionieren wird. Den Grund dafür liefern die letzten Berichte über den Bildungsstand der deutschen Kinder. Es ist sonnenklar, daß es nicht lange dauern kann, dann bricht die deutsche Wirtschaft mangels Fachkräften zusammen. Ein Autor hat geschrieben "wir züchten nur noch Idioten". In den Schulen wird sich an den Schwächsten orientiert, nicht mehr an den Besten. Ganz im Sinne der Grünen und der SPD. Geregelter Unterricht ist kaum noch möglich, war gestern in der FAZ zu lesen.

Aber wenn der letzte Dauerarbeitslose und der letzte Einödbauer dann Breitbandanschluß haben ist das Problem auch gelöst. Behaupten jedenfalls Politiker und natürlich die selbsternannten IT-Gurus, die daran verdienen.

Heinrich Jäger | Mi, 18. Oktober 2017 - 07:20

helfen gegen die alltäglichen Messerstechereien leider gar nicht, auch nicht gegen sexuelle Übergriffe, Straßenraub und Wohnungseinbrüche. Die Österreicher haben dies erkannt und entsprechend gewählt. Die Deutschen brauchen wahrscheinlich noch mal vier Jahre Bereicherung. Es ist dann nur leider zu spät zum Umsteuern das ist sicher.

Achim Scharelmann | Mi, 18. Oktober 2017 - 07:22

Den deutschen Wählern ist einfach nicht mehr zu helfen, denn der innere Kompaß ist denen mittlerweile völlig abhanden gekommen. Es werden nun Betonpoller aufgestellt, anstatt zuerst die des Landes zu verweisen, von denen eine Gefahr ausgeht und das auch noch von einer völlig unfähigen Regierung, die diesen Zustand erst durch eigenes Handeln ermöglicht hat. Es ist einfach nicht zu fassen, wie sich dieses Volk verbiegen läßt, obwohl es viele Möglichkeiten gebe, diesen unsäglichen Zustand zu beenden.

Christa Wallau | Mi, 18. Oktober 2017 - 11:19

In reply to by Achim Scharelmann

Ja, Herr Scharelmann, den Deutschen ist wirklich nicht mehr zu helfen.
Sie haben die Betonklötze bzw. -sperren, die man jetzt als Heilmittel gegen den Terror errichten wird, längst im KOPF! Und das ist viel schlimmer!!!
Deshalb ist das Denken vieler Deutschen nämlich nicht in der Lage, andere Wege einzuschlagen als die, welche man ihnen "von oben" (= Regierung, Fernsehen, Presse, Kirchen usw.) noch nicht "verrammelt" hat.
So gesehen ist es nur logisch, wenn jetzt auch f a k t i s c h überall
Betonsperren errichtet werden müssen.

All das ist das Ergebnis einer total einseitigen und damit hochgefährlichen Gesellschaftsprägung in Deutschland während letzten Jahrzehnte.
Links-grüne, utopistische Vorstellungen und irrealer Moralismus haben Besitz
ergriffen von sehr vielen Menschen in entscheidenden Positionen.
Da hat der gesunde Menschenverstand, mit dem die Menschheit Jahrtausende
überleben konnte, keine Chance, sich wieder Gehör zu verschaffen.
Im Gegenteil: Er wird diffamiert!

Svenja Gerwing | Mi, 18. Oktober 2017 - 07:53

Diese massiven Betonblöcke schützt uns exklusiv gegen muslimischen Terror und nicht gegen Reichsbürger, Horrorclowns oder andere Spinner. Des Verursacherprinzips wegen, sollte die Bezeichnung 'Merkel-Lego' denn auch wie 'Riester-Rente' oder 'Hartz4' in unseren Sprachgebrauch einfliessen.
Das Jahr 2015 war ein geschichtsträchtiges Jahr und sollte uns schon heute zur Mahnung dienen!

Peter Lieser | Mi, 18. Oktober 2017 - 08:56

Tragen sie diskret und unauffällig eine Schutzweste unter Ihrem Wintermantel, wenn Sie Weihnachtmärkte besuchen wollen und stolpern sie nicht über die Betonklötze. Kommt Ihnen zwischen den Buden ein LKW entgegen, halten sie sich rechts, versuchen sie nicht ihn zu stoppen........sondern weisen sie den Fahrer auf die Verbotsschilder hin. Vorausgesetzt er spricht Deutsch.

Udo Dreisörner | Mi, 18. Oktober 2017 - 09:08

Es macht wirklich fassungslos. Und dann kommt auch noch De Maizière mit dem Vorschlag zu muslimischen Feiertag. Es ist unerträglich geworden...

Thomas Radl | Mi, 18. Oktober 2017 - 09:14

Die Kanzlerin ist nicht der Zaubermeister, die den Besen zur Raison bringt - ist halt nur eine Rautenhexe...
Dafür werden ihr mit den "Merkel-Steinen" bei jeder Dorfkirmes (zumindest, wenn man sich's leisten kann) "Denkmäler" gebaut! Eine historische Großleistung! Und immer noch gibt es unzählige Mitbürger, die glauben, "Mutti" macht's schon, sich erzählen lassen, wir dürften "unseren Lebensstil nicht ändern, weil wir sonst nur dem Terrorismus nachgeben" würden - ohne zu kapieren, dass genau das durch die Unfähigkeit der Regierenden passiert. Ob wir das wollen oder nicht, die normative Kraft des Faktischen richtet's genau so! Aber da der "klare" Regierungsauftrag erteilt wurde und man nicht erkennen kann, was man änders machen sollte, wird der Besen noch etliche Eimer Wasser ausschütten! Walle! Walle, manche Strecke!!!

helmut armbruster | Mi, 18. Oktober 2017 - 09:28

die Militärgeschichte zeigt uns, dass bisher noch jede Verteidigungsanlage genommen werden konnte. Und zwar aus dem einfachen Grund, weil der Angreifer einen Schwerpunkt bilden kann, während der Verteidiger gezwungen ist die ganze Linie zu besetzen u. deshalb einem schwerpunktmäßigen u. überraschenden Angriff nicht gewachsen ist.
Eine bewegliche, mit Sonderrechten ausgestattete Einheit könnte wahrscheinlich mehr erreichen, als diese lächerlichen Verteidigungsanlagen.
Geht aber nicht,
- weil wir 16 Bundesländer haben mit 16 Innenministern u. 16 Polizeigesetzen ohne Koordination
- weil wir keine Gesetze haben, die es uns erlauben würden sog. Gefährder festzusetzen.
- weil wir Kriminelle nicht abschieben können, wenn sie aus einem angeblich nicht sicheren Herkunftsland kommen
- weil wir mit der Ausrede, es herrsche Religionsfreiheit, nicht fähig sind Moscheen u. Islamvereine gründlich zu überwachen
- weil wir uns selbst paralisieren anstatt uns Handlungsfreiheit zu verschaffen

Und weil wir Landespolitiker haben, die das ebensowenig wie die Bundesregierung wollen und das ist das eigentliche Problem, denn wo ein Wille ist auch ein Weg und der scheint uns abhanden gekommen zu sein.

Hans-Hasso Stamer | Mi, 18. Oktober 2017 - 09:32

Das ist ein Papier der Hilflosigkeit, eine Bankrotterklärung. Nach dem Motto: was muss sich ändern, damit wir nichts ändern müssen.

De facto ist es auch das Eingeständnis, dass Schengen gescheitert ist, eine Erkenntnis, die dem nicht betreut denkenden Bürger schon länger schwante. Zu einem wirksamen Grenzschutz auch der europäischen Binnengrenzen gibt es unter den gegenwärtigen Verhältnissen einfach keine Alternative mehr, sonst wird die Akzeptanz der EU, die sich zwischenzeitlich ja etwas erholt hatte, langfristig weiter sinken. Zehntausende Betonsperren im Inland und unter martialischem Polizeischutz gesicherte Volksfeste dürften wohl kaum auf Dauer akzeptiert werden.

Dr. Markus Müller | Mi, 18. Oktober 2017 - 09:42

"Warum wird er nicht ebenso stark an den Grenzen bekämpft?"

Gute Frage. Es muss auch am Deutschen Volk selbst liegen, daß es Grenzkontrollen jedenfalls teilweise ablehnt, es aber hinnimmt, daß jedes Dorffest mittlerweile mit Panzersperren und viel Security gesichert werden muss.

Eine akademisch hoch gebildete Nachbarin belehrte mich kürzlich in diesem Zusammenhang, "Gott sei Dank würden wir ja aber in einem freien (!) Europa ohne Grenzkontrollen leben". Den Widerspruch zur inneren Unsicherheit und den daraus folgenden drakonischen Sicherungsmaßnahmen beim Fest um die Ecke erkannte sie nicht, oder wollte ihn nicht erkennen.

Da bleibt man fassungslos zurück. Wie nennt man so etwas? Erfolgreiche "re-education"?

Manfred Eser | Mi, 18. Oktober 2017 - 10:11

Geordnete Steine bilden eine Mauer, das ist also die MERKEL-MAUER (ich habs erfunden)

Thomas Radl | Mi, 18. Oktober 2017 - 14:26

In reply to by Manfred Eser

...außer die Türken bauen sie an der syrischen Grenze und natürlich, allen offen und öffentlich ausgetragenen Differenzen, Beleidigungen und Beschimpfungen zum Trotz natürlich durch die EU finanziert!
Man könnte sich kaputtlachen, wenn's nicht so traurig wäre. Zu diesem Thema fällt mir immer nur Liebermann mit dem Essen und dem Kotzen ein!

... Merkel will eine Mauer in den Köpfen der Deutschen errichten.

Auf dieser Mauer steht: "Offene Grenzen sind nicht verhandelbar!"

Verteidigt wird diese neoliberale Einstellung mit dem Heraufbeschwören der Rechten, den moralisch Bösen und der Globalisierung, dem heiligen Gral der westlichen (Aktien- und Rendite) Werte.

Thomas Radl | Do, 19. Oktober 2017 - 10:50

In reply to by Torsten Knecht

Mauer (egal, ob in den Köpfen oder in der Landschaft) und "offene Grenzen" sind contradictio in adjecto! Obwohl ich das, was Sie meinen, durchaus sehe! Ich erkenne da aber eher ein Brett VOR dem Kopf!
Immerhin reißen sich zunehmend Deutsche dieses Brett weg und sehen plötzlich weiter! Ich gehe davon aus, dass sich die Wahlergebnisse für die Union (CSU in Bayern derzeit eingeschlossen) bei den nächsten Wahlen dem derzeitigen Trend entsprechend weiterentwickeln werden. Diese dummen Wähler goutieren den "Kampf gegen Räääächts", die besinnungslose, illegale Zuwanderung, Familiennachzug für gerade so Geduldete, nicht durchgeführte Abschiebungen usw. usf. einfach nicht!
Wenn Merkel, ebenso wie die Sozen, knapp bei 20 % landen sollte, wird sogar der Schwachsinn vom "klaren Regierungsauftrag" nicht mehr ernsthaft ausgesprochen werden können!

Reinhard Seidel | Do, 19. Oktober 2017 - 17:57

In reply to by Thomas Radl

es sei denn, Herr Thomas Radl, Sie halten Frau Merkel allein für die Regierung. Es ist ein Novum in Deutschland, dass nicht ein Parlament die Regierung kontrolliert,
sondern die Regierung das Parlament. Allein daran erkennt man wie leicht eine
Demokratie in eine Diktatur gewandelt werden kann. Auf Grund des Wahlergebnisses müsste doch ein Aufstand in der CDU/CSU ausgebrochen sein, aber nein, man kuscht lieber uns glaubt damit seinen Plenarsessel nicht zu verlieren, denn "wer soll es es denn sonst machen?" ist die angstvolle Devise in der CDU. ich habe Herrn Kauder als Fraktionsvorsitzendem der CDU, eine E-Mail
gesandt und ihm prophezeit, dass die CDU den Weg der italienischen DC in die
Bedeutungslosigkeit gehen wird, wenn sie sich Frau Merkel nicht entledigt. Das
Resultat: Nichts! Absolutes Schweigen! Man ist ratlos und nicht Willens etwas zu
ändern.

... ganz Recht, Herr Seidel.

Merkels und die ÖR Medien sind in dem Punkt des Verkünden des "Regierungsauftrages" ganz klar in ihren Ansagen. Obwohl das aus Zahlen gar nicht abzulesen ist. Wie kann man einen "Regierungsauftrag" erteilen, wenn man gar nicht weiß, wie der aussieht? Merkel verwechselt da m. E. Regieren mit Vormundschaft.

Für mich liegt das Hauptproblem nicht in der Person sondern im System. Eine reine Parteiendemokratie ist eben nicht automatisch demokratisch, wie sie selbst schon geschrieben haben. Deshalb kommen wir an einer Verbesserung des demokratischen Regelwerks hin zur direkten Demokratie nicht vorbei.

Ohne Regeländerung kommen nur neue Köpfe, die Probleme bleiben und die Folgen wiederholen sich.

Nicht ICH behaupte, es gebe einen "klaren Regierungsauftrag", sondern ich ärgere mich maßlos, dass ich mit solchem Geschwätz für dumm verkauft werden soll! Umgerechnet auf alle Wahlberechtigten hat die Union bei der BTW ca. 25 % der Stimmen erhalten. D.h. auch, dass 3 von 4 Wählern die Rautenhexe nicht mehr wollen! Dieser Erkenntnis verweigert sich nicht nur die sich selbst für alternativlos Haltende, sondern auch ihr parteiinterner Hofstaat, dem Kauder namentlich vorsteht! Bei einem Schreiben an diesen Herrn hätte ich von vornherein inhaltlich gar nichts anderes erwartet!
Vor der Wahl habe ich eine Mail an Lammert zur "lex Gauland" (GeschO BT zum Alterspräsidenten) geschrieben. Ich wies darauf hin, dass ich beim Abspeisen mit Gemeinplätzen als Wähler für die Union nicht mehr zur Verfügung stünde. Ich hatte gar nicht mit einer Antwort gerechnet, aber knapp 2 Wochen später kamen, sehr höflich formuliert: Gemeinplätze! Ich habe mir bei der Wahl eine "Alternative" gesucht und gefunden!

Bernd Eifländer | Mi, 18. Oktober 2017 - 10:12

Die bindet man besser den sogenannten Gefährdern an die Beine ! Wieder mal Volltreffer Herr Kissler, sie haben mir den Tag gerettet. C. ist das einzige deutsche Magazin, dass man ohne Bauchschmerzen lesen kann.

Birgit Jacob | Mi, 18. Oktober 2017 - 11:57

Meine Erwartungshaltung an die EU wäre, dass sie sich um unsere gemeinsamen Probleme, welche da wären, Sicherung der Außengrenzen, gemeinsame IT Lösungen zur Verhinderung von Missbrauch der Asylgesetze und Unterstützung bei der Abschiebung derer, welche kein Bleiberecht haben, kümmern würde. Gerade bei dem letzten Punkt würde ich erwarten, dass Rücknahmeabkommen mit den Herkunftsländern von der EU verhandelt werden, welche verbindlich von allen EU Ländern genutzt werden können.
Stattdessen will die EU ihr eigenes Versagen zentral regeln und damit wieder in nationale Sicherheitskonzepte eingreifen. Bei einem solchen Verhalten, darf die EU sich nicht mehr wundern, wenn niemand mehr dieses Gebilde haben will.

Dietmar Deibele | Mi, 18. Oktober 2017 - 13:18

Rautenhexe gefällt mir gut, danke Herr Radl. Selbige will nur nicht eingestehen, dass das was sie gefördert hat falsch war, dass sie es war, die alle eingeladen hat, dass sie zu Unrecht Orban bekämpft und getadelt hat, dass sie zu Unrecht den Islam zu Deutschland zugehörig erklärte. Drei Schritte vor dem Abgrund weiß sie nicht, was sie anders machen sollte und pocht auf ein "weiter so". Ich bin kein Islam-Kenner, doch wie ich es verstanden habe, ist dieser nicht mit unserem GG kompatibel, weil es darin keine Toleranz gegenüber Andersgläubigen gibt, Ungläubige bekämpft werden müssen. Rautenhexe, unser Vaterland (dieses Wort kennst du wohl nicht) ist nicht mehr dein Land, vai via!

Thomas Radl | Do, 19. Oktober 2017 - 21:47

In reply to by Dietmar Deibele

Ich muss gestehen, die "Rautenhexe" habe ich von einem Kommentator bei der "Achse", verwende es aber seitdem gerne, wo immer ich der Meinung bin, es würde passen. Und in der Abgrenzung zum "Hexenmeister" des Dichterfürsten, dessen Lehrling die Geister, die er rief, nicht mehr loswurde, passt es wie Ar... auf Eimer! Außerdem kann man am Beispiel dieses Themas auch noch zeigen, dass ein bisschen "Leit"-Kultur immer geht, auch wenn es regierungsseits vom Einen oder Anderen immer wieder verneint wird! (z.B. Stichwort: GG statt Kultur o. Die DesIntegrationsbeauftragte, die gar keine Kultur erkannte)
Ich gebe Ihnen absolut Recht: Das "Besen, Besen, seids gewesen!" wird bei Jamaika auf keinen Fall rauskommen - wie gesagt, da wird noch mancher Eimer zum Bade und zum Überflusse ausgeschüttet!
Aber: "Wir schaffen das!" (Die "Mutter der komplexen Antworten"! Damit setzt man sich definitiv von jedem "Populisten" ab! Und so intelligent, der Spruch, ist ja schließlich auch von einer Frau Doktor!)

Volker Simoneit | Mi, 18. Oktober 2017 - 14:12

Die Betonpoller sind doch lächerlich. Für jedes Ziel, das wir versuchen zu sichern, gibt es zehn ungesicherte. Beispiel: Jeder Kindergarten, jede Schule ist ein weiches Ziel, offen und ungesichert. Einen Weihnachtsmarkt kann ich vermeiden, den Schulbesuch nicht. Was passiert, wenn sich die Bevölkerung immer um ihre Kinder Sorgen machen muss. Dann kommt der tägliche Kleinterror: Schlägereien, Messerstechereien, sexuelle Gewalt, besetzte Gebiete, ... Das Allerschlimmste aber ist, wir alle wissen, was geändert werden muss.

Helga Ahrens | Mi, 18. Oktober 2017 - 14:33

Unsere Kanzlerin Merkel mit ihrer Placebo-Politik hat es auf den Punkt gebracht: … die 3000 Kilometer deutscher Grenzen könne man sowieso nicht schützen. Das bedeutet: sorry, seht zu, wie ihr damit fertig werdet.

Christoph Kuhlmann | Mi, 18. Oktober 2017 - 14:55

führen immer zur Herrschaft krimineller Gewalt. Das gilt auch für den Bereich Migration/Aufenthaltserlaubnis. Es hat nichts mit Toleranz oder Liberalität zu tun, diese zu dulden, sondern mit einer menschenverachtenden Einstellung gegenüber der eigenen Bevölkerung.

wolfgang Spremberg | Mi, 18. Oktober 2017 - 15:02

In den Mainstreammedien hätte schon längst ein "kluger Kopf" darauf hingewiesen, das es auch deutsche Terroristen gibt, das viele Islamisten in Europa geboren wurden usw. usw. .......
Das es da auf ein paar mehr oder weniger Kriminelle / Terroristen / Gefährder mit den dazugehörenden Opfern nicht ankommt
sagt er lieber nicht.....oder er ist so verblendet das er seinen Zynismus selbst nicht bemerkt...der "kluge Kopf".....wie Lanz, Will, Augstein Jörges, Zudeick, Prantel usw. usw.

Heidemarie Heim | Mi, 18. Oktober 2017 - 15:13

Sorry! Da fiel mir sofort ein besonders trockener
Tropfen namens Kröver Nacktarsch ein;). Wobei
die neuesten Vorschläge zur Erhöhung innerer
Sicherheit der EU ebenso den nackten Tatsachen geschuldet, ähnliche Wirkung haben dürften wie des Kaisers neue Kleider.Was die Diskretion bzw. die architektonische Einbindung von Betonskulpturen im öffentlichen Raum betrifft,
können wir uns die Kosten künstlerischer Ausgestaltung sparen.Denn wie die Welt schmerzhaft erfuhr,haben wir es eventuell mit
Experten zur Sprengung antiken Weltkulturerbes
zu tun. Im Übrigen ficht es doch außer Herrn Kissler und unsere Wenigkeiten hiesigen Forums, den Grossteil deutscher Wähler und EU-Fans nicht an.Und wenn wir demnächst genug dem Glühwein oder anderem zusprechen,ergibt sich das Schlangenlinie-Slalomlaufen ganz wie von
selbst;). MfG

Ulrich Bohl | Mi, 18. Oktober 2017 - 15:20

Hätte es 1961 schon die EU in Brüssel gegeben
wäre vielleicht eine ähnliche Empfehlung für
den Mauerbau gekommen.
Ihr Bürger der DDR, ihr fürchtet euch zurecht vor dem Kapitalismus.
Bitte gewöhnt euch an sie, denn sie wird nicht aus euren Städten verschwinden. Genannt
„Aktionsplan zum verbesserten Schutz der Werte des Sozialismus".
Brüssel 13.8.1961
Danke an Herrn Kissler für diesen wieder exzellenten Beitrag.

Christa Wallau | Mi, 18. Oktober 2017 - 15:41

... mir fällt auch oft - außer Sarkasmus - n i c h t s mehr dazu ein!
Entweder man wird depressiv oder zum Zyniker;
den besseren Weg der Umkehr gehen unsere
- ach so aufgeklärten, modernen,
menschen- und regierungsfreundlichen - Mitbürger nicht mit uns mit ...
Alles Bedrohliche kümmert sie nicht wirklich, so lange sie noch genügend Geld zum Feiern und Sich-Ablenken haben. Sie glauben offenbar an
Wunder bzw. einen der kölschen Grundgesetzartikel:
"Et hett noch emme jood jejange!"

Danke liebe Frau Wallau für die tröstenden Worte! Ich war länger nicht auf einer
Mainzer Fassenacht und weiss deshalb nicht, ob der Ruf "Wolle mer Se
rei losse?"noch politisch kompatibel ist;). Davon abgesehen lebt es sich tatsächlich
unbeschwerter, je verschonter der Geist von Interesse und Insiderkenntnissen.
Umso mehr schätze ich hier im Cicero Ihre, sowie die Einlassungen der Mitkommentatoren die mein Interesse an Politik helfen aufrecht zu erhalten.
Liebe Grüße H.Heim

Lieselotte Bauer | Mi, 18. Oktober 2017 - 16:06

Dass die europäischen Grenzen nicht ausreichend gesichert sind und jeder unter dem Vorwand , Asyl zu suchen, hereingelassen wird, liegt an der Unfähigkeit unserer Politikerkaste, die Realität zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Hinzu kommt noch vor allem anderen das Streben, seinen Posten zu erhalten. Die Interessen der deutschen Bürger werden vernachlässigt.

Brigitte Simon | Mi, 18. Oktober 2017 - 16:13

Die WILLKOMMENSKULTUR 2015 durfte nicht durch berechtiges Hinterfragen nach der zwangsläufigen Gefahr der unregistrierten, auch registrierter eingeschleuster Terroristen, Dschihadisten, IS, gestört werden. Der "Hinterfragende" wurde so-
fort zum Rechtsradikalen, zum Flüchtlingshasser
degradiert. Doch unser Innenminister de Maiziere
konnte beruhigen. Wie er wußte, "flüchten" diese
nicht zu Fuß auf der Flüchtlingsroute nach Deutschland, sie fliegen in das Schlaraffenland
Deutschland ein. Er fügte noch an: die können es sich leisten!

Wer kontrolliert diese und heißt sie auf dem Flug-
platz willkommen? "Frag nach bei de Maiziere."

Willi Mathes | Mi, 18. Oktober 2017 - 18:01

Sitzt !

Betonklötze als " diskrete " islamistische Terorrabwehr ?
Der Beton der Unfähigkeit - in den Köpfen der politischen Verantwortungsträger - wirkt offensichtlich, wirksamer !

Danke Herr Kissler !

Susanne antalic | Mi, 18. Oktober 2017 - 18:24

Zwei Sprüche von W.Churchill
Politiker denken nur an die nächste Wahl, Staatsmänner an die nächste Generation. Sieht man jetzt an den Jamaikas. Keine Staatsmänner in der deutsche Politik vorhanden und die ausländischen Politiker, die an ihr Volk genken werden in Deutschlan von allen Seiten diffamiert.
der zweite Spruch: Man hat die Deutschen entweder an der Gurgel oder zu Füssen. Deutschland liegt dem Islam zu Füssen und allen anderen zwar noch nicht physisch, an der Gurgel aber verbal schon. ( Visegrad, G.B. USA, Putin,Östereich etc und etc) Alle machen alles falsch nur Deutschland macht alles vorbildlich. Scheibar sind die meisten von der eigene Gutmenschligkeit so betrunken, das sie nicht merken was vor sich geht.

Walter Scharnagl | Mi, 18. Oktober 2017 - 18:44

Ich bin kein Romanschreiber. daher ganz kurz: Brüssel hat diesbezüglich total versagt. Hat seit das Problem 2015 akut wurde nicht einmal den Versuch gemacht dieses zu lösen.

Christian Bauer | Mi, 18. Oktober 2017 - 19:04

Mir scheint, hier sollte dringend eine Studie nach Art "PISA" durchgeführt werden. Dämlicher als das, was Brüssel da schreibt, ist nicht mal das Glühlampenverbot. Um solchen Irrsinn zu entgehen, hilft nur der schnellstmögliche Austritt aus diesem Irrenhaus.Ja, es wird teuer. Aber Freiheit hat einen Preis, und den sehe ich lieber in Geld als in Blut.

Rolf Pohl | Mi, 18. Oktober 2017 - 19:19

Wie wärs mit schönen, neuen, blitzsauberen Ost-West-Süd-Wällen, Maginotlinien oder einem feschen Limes z.B.?
All das an Stelle endlich klarer, vernünftiger Politik, incl. endlich entscheidender Politiker, in Europa.

Front National, FPÖ und AfD etc.pp zeigen sich mit an Wahrscheinlichkeit grenzender Sicherheit ebendso begeistert über solch Vorschläge aus Brüssel. Nicht zu vergessen der entgegenkommende Vorstoß unseres Innenministers de Maiziere, der bereits vergnügt über die Einrichtung eines muslimischen Feiertages fabuliert und dafür seitens Herrn Schulz SPD, kräftig beklatscht wird.
Toll Europa, toll CDU, toll SPD. Von deren rot-grünen Gesinnungsfreunden soll hier garnicht erst die Rede sein. ;-)

Walter Meiering | Mi, 18. Oktober 2017 - 20:09

In unseren Städten bauen wir Betonbarrieren. Aber wenn wirksame Sperren an unseren Aussengrenzen gefordert werden, bekommen unsere Links Liberalen Gutmenschen Schnappatmung. Deutschland, einig Irrenland....

Ja, lieber Herr Meiering, es ist genau so:
Die "links-liberalen-Gutmenschen" sind leider vollkommen bar jeden gesunden Menschenverstandes.
Aber ihren Irrsinn betreiben sie mit viel Engagement, Fleiß und Liebe zum Detail.
In Deutschland wurde einmal die totale Menschenverachtung (z.B. in KZs) durchorganisiert, ebenso passiert das jetzt mit der totalen Menschenliebe.
Schlimmste Auswirkungen auf unser Vaterland hat beides!
Was soll man da als "Außenstehender", als Deutscher, der nicht
der massenhaften Idiotie folgen will, unternehmen?
Wenn ich nicht so alt wäre,würde ich emigrieren.
So habe ich nur geholfen, die AfD zu installieren, in der Hoffnung, daß sie
etwas frische Luft ins "Irrenhaus" bringen kann...

Enrico Stiller | Do, 19. Oktober 2017 - 10:20

Ich bin nicht bereit, alles aufzugeben, was ich in den letzten Jahren aus der Presse gelernt habe. Z.B., dass viel mehr Menschen an Altersschwäche sterben als durch Terror. Oder dass nur ein verschwindend geringer Teil von unseren Migranten gefährlich oder kriminell ist. Jedenfalls nicht krimineller als wir selbst. Brauchen wir jetzt Poller und Zäune gegen uns selbst? Ausserdem hat das ganze mit dem Islam nichts zu tun. Schliesslich meinen nur Rassisten und Abgehängte, dass muslimische Zuwanderung ein Problem darstelle. Christliche Zuwanderung aus Norwegen ist ein viel grösseres Problem. - Und ausserdem ist die Erde eine Scheibe; das weiss ich als Grünlinker ganz genau.

Gudrun Philipp | Do, 19. Oktober 2017 - 14:10

In reply to by Enrico Stiller

Sie sind ja ein ganz Schlauer! Die römische Kirche wird sich freuen, daß endlich mal jemand die Lehre bestätigt, die vor hunderten von Jahren wegen ein paar Weltumseglern und Wissenschaftlern über Bord geworfen werden mußte. Vielleicht erhalten Sie ja demnächst eine Einladung nach Rom als Zeuge gegen den modernen Irrglauben, daß die Erde rund ist. Die Kirche hat's ja bekanntlich mit dem Irrglauben, in dem sie sich - hoppla - jetzt meiner Meinung nach selbst verfangen hat. Sind die Menschen des Islam wirklich unsere Nächsten?

Ruth Müller | Do, 19. Oktober 2017 - 15:18

Ich warte gerne am im Sommer am Brenner 2-3 Stunden, wenn ich mir sicher sein kann das meine Töchter abends entspannt zum Volksfest gehen können und heil spät abends wieder nach Hause kommen.

helmut armbruster | Fr, 20. Oktober 2017 - 10:34

wir werden angegriffen und - unglaublich - wir sind nicht fähig uns zu wehren.
Wenn ich diese Unfähigkeit, diese Willensschwäche und die ganze Hilflosigkeit sehe, mit welcher die Regierungen und Verwaltungen reagieren, dann erinnert es mich an Tierfilme aus Afrika mit Löwen, die Gnus angreifen.
Ist es nicht erschütternd zu sehen wie die Löwen kaltblütig und im Teamwork ihren Angriff vortragen, während die Gnuherde nichtsahnend und blind weiterzieht?
Dann geht es blitzschnell. Die Löwen schlagen zu und haben ihr Opfer. Die Herde steht teilnahmslos dabei, sieht sogar zu, hilft dem Opfer aber nicht. Auch nach vollendeter Tat keine Reaktion, obwohl sie doch Hörner haben und sich wehren könnten.
Die Analogie zu unserem Verhalten könnte nicht größer sein.
Vae victis! Wer sich nicht mehr wehren kann oder will, hat schlechte Aussichten.

Dr. Lothar Sukstorf | Di, 24. Oktober 2017 - 19:17

Ich glaube unbedingt an die Erneuerungskraft von J.C. Juncker und seine Kommission. Er und Merkel sprühen nur so vor Innovationsvermögen. Zumindest aber scheint der EU-JCJ der begnadetste Begrüßungsküsser der EU zu sein. So nach dem Motto, wer nicht mitmacht wird erbarmungslos niedergeschmust...

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