Klimaklage am Bundesverfassungsgericht - Bleiben Sie panisch!

Luisa Neubauer und „Fridays for Future“ reichen „Klimaklage“ beim Bundesverfassungsgericht ein. Auf dem Internetportal TikTok warnt eine Teenagerin vor dem Dritten Weltkrieg. Sind die digitalen Medien der Anfang vom Ende der Demokratie?

15.01.2020, Berlin: Die Klimaschutzaktivistin Luisa Neubauer von Fridays for Future steht am Rande einer Pressekonferenz zu einer Klage der Deutschen Umwelthilfe (DUH), Greenpeace, Germanwatch und BUND gegen das vom Bundestag und der Bundesregierung verabschiedete Klimapaket für ein Foto im Regierungsviertel.
Klagen als Trendsport: Luisa Neubauer macht es vor / picture alliance

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Im September erscheint von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Alexander Grau

Eine Unsitte macht sich breit: Wessen Begehren keine parlamentarische Mehrheit findet, wessen Anliegen auf demokratischem Wege scheitert – der klagt. Es ist ein wenig wie im Kindergarten, wenn die Kleinsten trotzig rufen: „Ich will aber!“. So wie es vor wenigen Tagen Luisa Neubauer und „Fridays for Future“ taten, als sie der Republik die sogenannte „Klimaklage“ vorstellten.

Wir sind aber nicht im Kindergarten, sondern in einer parlamentarisch verfassten, demokratischen Gesellschaft. Zu den zentralen Gepflogenheiten einer Demokratie gehört es, dass man die Entscheidung der Mehrheit hinzunehmen hat – und wenn es zähneknirschend ist. Das scheint für viele Menschen zunehmend mühsam zu sein. Also zieht man, wenn die eigenen Anliegen gerade keine Chance auf eine unmittelbare Realisierung haben, vor das Bundesverfassungsgericht. Denn mit Kleinigkeiten hält man sich gar nicht erst auf. Den eigenen Willen nicht umgehend und sofort erfüllt zu bekommen – das kommt vielen Politnarzissten einer Verletzung ihrer Menschenrechte gleich. 

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Jürgen Keil | Sa, 18. Januar 2020 - 10:11

Wer hat denn die Grundlage für die Überreizung, die apokalyptische Angespanntheit vieler junger Menschen gelegt. Es waren einige verantwortungsarme, dafür aber bedeutungssüchtige, sogenannte Klima- und Klimafolgenwissenschaftler, sowie die ihnen wie Marketender hinterherziehenden Berufsschützer und Berufsmahner aus den einschlägigen NGOs. Schade das es nur Strafen für Volksverhetzung und nicht auch für Volksverunsicherung gibt.

gabriele bondzio | Sa, 18. Januar 2020 - 10:31

Erinnert mich stark, an die Kinder, welche ihren Willen nicht bekommen und sich stur stellen. Auch meine Enkelin probiert ab und an in Ferienzeiten, diesen Trotz an mir aus. Ich lass sie dann trotzen oder reagiere – wenn du nicht willst, will ich bei nächster Gelegenheit auch nicht. Klappt prima und schafft eine gute Balance des Aushandelns zwischen Freiräumen und legitimen Geboten. Die Selbstverantwortung, die Kindern und Jugendlichen heute zugestanden wird. Bedingen aus meiner Sicht einen Orientierungsverlust der Betroffenen.
Den sehe ich u.a. bei Frau Neubauer stark ausgeprägt. Und wie sie sagen, Herr Grau, dass Hineinsteigern in apokalyptischen Schreckensszenarien. Hat Ansteckungscharakter einer Seuche. Was Medien und sogenannte „Experten“ in starkem Maß, besonders in DE, betreiben. Ist doch komisch, dass der Weltuntergang in anderen Ländern, diese Maßlosigkeit nicht annimmt.

Kai Hügle | So, 19. Januar 2020 - 15:57

In reply to by Gast

"Bleiben sie panisch!" beschreibt vortrefflich das Geschäftsmodell der Herren Grau und Kissler, zwei menschliche Gebetsmühlen, deren journalistisches Konzept sich offenbar darauf beschränkt, Bilder von Thunberg und Neubauer auszutauschen und dann Weltuntergangsfantasien zu orchestrieren, und zwar weil - unglaublich eigentlich - Neubauer & Co. nun nach Karlsruhe gehen!
Also ich finde es gut, dass natürliche und juristische Personen klagen können, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen oder Entscheidungen von Parlament und Regierung für falsch halten. Das galt für Höcke, der nicht als "Faschist" bezeichnet werden wollte, das galt für die Familie Schleyer, die die Freilassung ihres entführten Vaters juristisch erzwingen wollte, das gilt für Sarrazin, der unbedingt in der SPD bleiben will, und das gilt natürlich auch für Menschen, die das "Klimapaket" für unzureichend halten. Nennt sich Rechtsweggarantie und hat wenig mit "Weltuntergang" aber viel mit Demokratie zu tun.

Werner Peters | Sa, 18. Januar 2020 - 10:56

Frau Neubauer hebt jetzt völlig ab. Im Handelsblatt sagte sie, sie wolle Trump beim Davos-Kongress nicht treffen. Es gäbe mit dem US-Präsidenten keine Gesprächsbasis. Ob Trump die Absage überlebt ???

Günter Johannsen | So, 19. Januar 2020 - 12:23

In reply to by Gast

Ich glaube, Trump wird sich zutiefst grämen, das Ihre Merkwürden Neubauer ihm keine Audienz gewährt …. !
Aber daran erkennt man die abgehobene Weltfremdheit und die peinliche Selbstüberschätzung dieser Göre. Erinnert mich an einen Witz aus meiner Schulzeit: Maus und Elefant sind befreundet … gehen gemeinsam wandern. Als sie über eine Stahl-Brücke marschieren, fragt die Maus den Elefanten: "hörst Du, wie unsere Schritte hallen?! … " ;-)

Bettina Jung | So, 19. Januar 2020 - 15:40

In reply to by Gast

„Wenn ich mit Ihnen verheiratet wäre, ich würde Ihnen Gift in den Tee geben“. Daraufhin Churchill „ wenn ich mit Ihnen verheiratet wäre, ich würde ihn trinken“

Klaus Reinhardt | Sa, 18. Januar 2020 - 11:11

Sehr geehrter Herr Grau,
ich erfreue mich immer an Ihren in gutem Deutsch geschriebenen Artikeln. Bitte verfallen nicht auch Sie in den dummen genderisierten Sprachgebrauch. Es gibt nur "teenager". "teenagerin" emfinde ich als Missbrauch der englischen als auch deutschen Sprache.
Sonst stimme ich Ihrem Artikel zu.

Bettina Jung | Sa, 18. Januar 2020 - 11:24

Denn die Gräber, die Luisa, Greta und Co. Samt ihrer HintermännerInnen schaufeln, werden tief und kühl sein. Aber der Darwin Award wird ihnen sicher sein. Ich denke, ich sollte noch mal in der Bibel lesen, wie das war mit der Heuschrecken-Plage, dem Turmbau zu Babel etc.....

A. Kissler, der Cicero-Ressortleiter 'Kultur' formuliert auf Twitter:

>>"Frau @LuisaNeubauer spricht vom Kapitalismus: 'Wir wissen, dass diese Wirtschaftsweise langfristig nicht funktioniert.' Freude herrscht in den Paradiesen von Caracas, Havanna und Pjöngjang. Dort funktioniert's prächtig."<<

Als echter Gentlemen hat Herr Kissler nur angedeutet.
Frau Neubauer - von Beruf 'höhere Tochter' ohne eigenen Berufs- und Bildungsabschluss - sollte fehlende Bildung nachholen!
Ich schlage vor:

* die 'Killing Fields' der 'Roten Khmer' Kambodschas,
* die Millionen Opfer der maoistischen 'Kulturrevolution' Chinas,
* die 'Ernte des Todes' (R. Conquest) und den 'Holodomar' in den Weiten
der fruchtbaren Ukraine,
* den Völkermord von Robespierre &Co. an den katholischen Bauern
der Vendee,
* die Blutspur der 'Sozialisten' Afrikas (Äthopiens Mengistu u.a.)

Neubauer ist eine Art Pawel Morosow unserer Tage.
Es schadet nicht, auch Schuld und Schicksal dieses Menschen zu kennen!

Michaela Diederichs | Sa, 18. Januar 2020 - 12:07

Sie haben mir aus der Seele geschrieben. Ich unterschreibe hier jede Zeile. Ganz ganz wunderbarer Artikel. Chapeau Herr Grau!

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 18. Januar 2020 - 12:46

Nein, ich sehe keine Gefährdung unserer parlamentarischen Demokratie, ich sehe eine Verbreiterung.
Was nicht ausschliesst, dass ich evtl. bei manchen Protagonisten die Fähigkeit, intellektuell etwas ein- oder zuzuordnen, eher gering einschätze.
Auf der anderen Seite sehe ich ÜBERALL junge Menschen, die vlt. nicht protegiert, vielleicht unwillig, sich protegieren zu lassen, jedenfalls über hohe intellektuelle Fähigkeiten verfügen.
Es fällt zuletzt doch auf, was und wie eine Person sich äußert.
Eher jedoch etabliert sich derzeit die NGO-Szene. Gut so.
Herr Grau, Sie wollen nicht wirklich wissen, auf "wievielen" Demonstrationen/politischen Veranstaltungen ich war.
Besorgt Sie eher das evtl. fehlende intellektuelle Niveau?
Das fällt auf die NGOs zurück.
FÜHRENDEN politischen Nachwuchs bekommt man meist nicht so früh zu Gesicht, von Ausnahmen wie Kurz abgesehen.
Ich weiss gar nicht, ob das so klug ist, kluge Leute unter Verschluss zu halten.
Lebendige Demokratie kann ganz sicher Jugend ab!

Josef Olbrich | Sa, 18. Januar 2020 - 13:14

Wenn es nicht so traurig wäre, was diese jungen Leute so von sich geben, kann man das Ganze mit einem alten Kölner Karnevalslied beantworten: "Am 30. Mai ist der Weltuntergang, wir leben nicht mehr lang, wir leben nicht mehr lang, doch keiner weis in welchem Jahr und das ist wunderbar". Herr Grau, sie haben recht mit ihrer Frage, was ist diesen Leuten die Demokratie noch wert? Sind sich all diese Gesinnungsgenossen bewusst, das ihre Forderungen auf eine Deindustrialisierung Deutschlands hinaus laufen. Und soll das Bundesverfassungsgericht mit seinem Urteil das noch unterstützen? Weshalb klagt man sonst? Niemand bestreitet, das die CO2 Bilanz aus dem Gleichgewicht geraten ist, doch das Klima wird bei allen menschlichen Anstrengungen, dem entgegen zu wirken, sich nicht beeindrucken lassen, weil das Hauptproblem, der rasante Bevölkerungszuwachs, in allen Modellen keine Rolle nicht berücksichtig wird. In einem bin ich mir sicher, die Evolution wird den rechten Weg finden.

gerhard hellriegel | Sa, 18. Januar 2020 - 13:18

Herr grau, der kenntnisreiche. Er kennt "die Tatsachen", z.b. die "stolze deutsche Autoindustrie". War da was? Zu dumm, dass ich von ihm bis heute seine klima-"Tatsachen" nicht gehört habe, es scheint sein geheimwissen zu sein. Richtig ist lediglich, dass höchst plausible gefahrenwarnungen von aktivisten zu unrecht als tatsachen hingestellt werden. Worin sie sich von herrn grau in nichts unterscheiden. Natürlich gehört auch zu guten demagogen, dass sie andere "in den Kindergarten" schicken, ihnen "psychopathologische Dimension" bescheinigen, die inanspruchnahme von rechten als "missbrauch" qualifizieren. Hier geht es um körperliche unversehrtheit und das ist ein grundrecht. Die dann von einer " Entscheidung der Mehrheit" faseln, die man "hinzunehmen" habe. Als ginge es gerade in der demokratie nicht darum, diese entscheidung zu bilden. Toll ist dann, wenn genau der sich sorgen um die "Zukunft der Demokratie" macht - ja, ich auch.

Günter Johannsen | Sa, 18. Januar 2020 - 13:38

Schon das Bild zeigt, worum es wirklich geht: Selbstdarstellung; maßloser Selbstüberschätzung, die für unser sehr Gefährlich werden kann. Die Menschenwürde eines jedes Einzelnen wird überrollt, Demokratie ist nicht mehr notwendig, weil es ja eine Moral-Elite gibt, die alles besser weiß und richtig macht: gottgleich!
Haben diese Kids nur einen einzigen Tag in der Diktatur des SED-Kommunismus gelebt? Haben diese Kids nur einen einzigen Tag in der Diktatur des NationalSOZIALISMUS verbracht? NEIN! Sie kennen es nur aus den Medien, die leider sehr einseitig und nicht objektiv berichten, weil auch Journalisten nur Menschen sind mit einer linken oder Mitte-Rechts-Überzeugung! Diesen Kids möchte man zurufen: "Wir sind aber nicht im Kindergarten, sondern in einer parlamentarisch verfassten, demokratischen Gesellschaft." … mit Betonung auf DEMOKRATISCH!

Christa Wallau | Sa, 18. Januar 2020 - 13:54

lieber Herr Grau, zu recht, aber wohl vergeblich. Schauen Sie auf die "Führenden" (an der Spitze die Kanzlerin!): Sie fallen beim kleinsten Gegenwind um! Dabei scheuen sie sich nicht, rechtliche Gegebenheiten u. die Vernunft zu mißachten. Sie folgen dem Trend, dem lautesten Geschrei, dem wohlfeilen Moralismus, der Hysterie, den irrationalsten Ängsten.
Die allerschlimmsten, die es verhindern, daß so etwas wie MUT bei den Verantwortlichen wieder aufkeimt, sind die Journalisten - leider! Sie schreiben u. reden per TV j e d e n in Grund und Boden, der es nur einmal wagt, den Kopf aus der Deckung zu nehmen.
Man mag von der AfD halten, was man will, aber eines steht fest: Deren Vertreter zeigen seit ihrem Bestehen (2013) echten "Mut zur Konfrontation"!
Entsprechend folgerichtig werde sie von den Medien niedergeknüppelt. Wenn man also den
"Mut z. Konfrontation" will, dann muß man sich freuen, daß es ihn hier wenigstens gibt. Stimmt's oder habe ich recht, lieber Herr Grau?
Schönen Sonntag!

Klaus Funke | So, 19. Januar 2020 - 13:42

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Kein Tag ohne eine Schmähung durch Herrn Lenz. Kein Tag ohne Werbung für die AfD.

Günter Johannsen | So, 19. Januar 2020 - 13:50

In reply to by Gast

Keinen Tag ohne linksvernebelte Kommentar eines Lenz mit dem Prädikat 6wei Thema verfehlt... 😉 😜!

Günter Johannsen | So, 19. Januar 2020 - 14:00

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Warum? Weil so manche einfältiger roter Tropf nicht verstanden hat, was DEMOKRATIE bedeutet. Ich empfehle solchen Leuten mich mal bei Wikipedia schlau zu machen. Das, was sie als Demokratie aus DDR-Zeiten kennen, hat mit Demokratie nichts zu tun!
Kommunisten und Nazis sind auch in diesem Punkt verwandt: beid nutzen Schwindeletiketten, um ehrliche Menschen hinter ihr rot-braunes Licht zu führen. Kommunisten sind rotlackierte Nazis (siehe Antifa).

Susanne antalic | So, 19. Januar 2020 - 14:40

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Sehr geehrte Herr Lenz, an ihnen hätte der Herr Pawlov grosse Freude gehabt.

Bettina Jung | So, 19. Januar 2020 - 15:59

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Das Klima wird gerettet, indem das Ökosystem zerstört wird — durch Windkraft-und Solarparks. AfD hat etwas dagegen. Die Welt geht an der Dummheit zugrunde. aber trösten Sie sich mit dem Linkenspruch — extra für Sie, Herr Lenz. Wissen ist Macht, nichts Wissen, macht auch nicts

Gregor Kühn | So, 19. Januar 2020 - 19:34

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Tja Herr Lenz, Sie sind sicher ebenso verlässlich in der täglichen Bekämpfung und Beschimpfung der AFD. Sie praktizieren die gleiche Einseitigkeit, die Sie anderen Mitforisten und besonders gerne Frau Wallau vorwerfen. Ich weiß, der Unterschied besteht natürlich darin, dass Sie recht haben. Ich gehe mal davon aus, dass Sie als Freund der fairen Ausgewogenheit unter der linken Einseitigkeit der z.B. Zeit-Leserbriefkommentare leiden und auch da einen Kampf gegen dumpfe Einseitigkeit führen - oder? Und glauben sie wirklich, es ginge bei der Energie-Wende um die Rettung des Klimas? Wir in Deutschland retten das Klima der Welt? Auch wenn uns keiner bei unserem heroischen, vernunftfreien Alleingang folgt? Ich bitte Sie - das glauben Sie doch nicht wirklich, dafür sind Sie zu intelligent. Wir ruinieren unsere Industrie und damit die Grundlagen unseres Sozialstaates, aber ersatzweise retten wir dafür eben die Welt?! Herr, bewahre uns vor Ideologen jeglicher Couleur.

Hermann Hauptmann | So, 19. Januar 2020 - 20:18

In reply to by Gast

... kein Tag, an dem Sie uns damit langweilen, dass Sie die AfD "doof" finden. Das Klima rettet niemand.

Gruß.

die Kanzlerin "fällt nicht um", höchstens, wenn sie dort zuvor gar nicht stand.
Ihr Drehbuch spielt evtl. eher international, siehe jetzt Libyen-Konferenz, etc.?
Unterdes sollte aber nicht die Bundesrepublik heruntergewirtschaftet werden, denn möglicherwewird man gerne von Deutschland Geld verlangen.
Waren die Nazis auch in Libyen?
Das passende Narrativ wird vlt. Frau Merkel nicht erfinden, aber wird sie etwas dagegen sagen?
Deshalb bin ich mit Schuldzuweisungen sehr vorsichtig Frau Kneissl.
Der europäische Kolonialismus wurde evtl. sowohl im Nahen Osten als auch in Afrika vornehmlich als eine Chance zur Befreiung vom osmanischen Reich gesehen und deshalb geduldet, wenn nicht herbeigerufen?
Kein Ruhmesblatt, aber Frau v.d. Leyen wird sicher nicht in solche Fussstapfen treten wollen.
Wenn Herr as-Sarradsch Herrn Erdogan rief, war er evtl. der Faslsche, was seinem Widersacher keinen Freibrief ausstellt.
Die Bühne wurde evtl. für Frau Merkel bereitet, hoffentlich sind ALLE vorbereitet.

Gisela Fimiani | Sa, 18. Januar 2020 - 16:01

„Führungsstärke und Mut zur Kommunikation“ werden in der Tat dringend benötigt. Wer aber repräsentiert sie? Die Gesellschaft, besonders aber junge Menschen benötigen etwas, das immer schon von größter Wichtigkeit war. Sie brauchen VORBILDER. Politiker, Eltern, Lehrer, Medien, die ihnen vorleben, wie man mit den Herausforderungen im Leben umgehen kann, um destruktive Hysterie, Panik und die Gefahr der sich dahinter verbergenden Instrumentalisierung zu erkennen. Die Demokratie kann nur schützten, wer um und über sie weiß. Verantwortungsbewusstsein in der und für die Demokratie muss erlernt werden, um ihre immer währenden Gefährdungen zu erkennen. Wenn wir auf die oben genannten die Vorbilder blicken nimmt es nicht Wunder, dass junge Menschen einer manipulierten romantischen Horde zum Opfer fallen, die ihre mangelnde Demokratiebildung, ihren jugendlichen Idealismus, ihr Geltungsbedürfnis und ihre Unwissenheit in verwerflicher Weise ausbeuten. An Vorbildern herrscht eklatanter Mangel.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 18. Januar 2020 - 16:37

Für Gerichte, insbesondere EU- u. BVG, gibt es keine Grenzen, für mich wird über die Rechtsprechung Einfluss auf die Gesetzgebung genommen. Gewaltenteilung und Demokratie sind damit aufgehoben und auch die Nominierung von Politikern als Verfassungsrichter ist fragwürdig. Das „Menschenrecht“ einer Minderheit wird als int. Recht höher bewertet als das einer Bevölkerungsmehrheit.
Politische Meinungen und Stimmungen wurden schon immer durch neue, „moderne“ Medien angeheizt und von Ideologen ausgenutzt. Das war bereits in den 30ern so und ist heute nicht anders. Aus Demokratie kann so leicht eine Diktatur werden und Meinungsmanipulation ist dabei ein Hilfsmittel. NGOs bestimmen mit ihrer Vielzahl den öffentlichen Diskurs, so viele können nicht irren. Wer dahinter steht (Qui bono) und die Verflechtungen sind undurchschaubar. Die FfF Jugendlichen und nicht sie allein sind leichte Beute für die NGOs. Ist der Gang zum BVG da nicht nur konsequent?

Dana Winter | Sa, 18. Januar 2020 - 17:20

Danke, Herr Grau, Ihr Artikel findet meine volle Zustimmung. Ihre Anmerkung zu Siemens teile ich ebenfalls. Was sind das nur für Führungspersonen an der Konzernspitze. Wirklich ein Trauerspiel. Schlimmer ist Folgendes: "Schon jetzt zeichnet sich ab, dass demokratische Institutionen durch die Digitalisierung schrittweise delegitimiert werden. Diesem Trend kann man entgegenarbeiten. Dafür aber braucht es Führungsstärke und Mut zur Konfrontation."
In dieser Bundesregierung sehe ich weder Führungsstärke noch Mut. Und das wird diesen "Aktivisten", die die Demokratie delegitimieren, weiterhin Auftrieb geben, ihr destruktives Agieren fortzusetzen und zu steigern. Ein Trauerspiel!

Ernst-Günther Konrad | Sa, 18. Januar 2020 - 17:40

Die Medien greifen doch viele dieser unsinnigen und manipulativen Begriffe der Superlative auf und befördern sie in ihren Print- und Onlinediensten nochmals, um die eigenen Auflagen zu fördern und selbst Politik zu machen. Frau Esken hält Steuerentlastung für " gefährlich". Idioten schießen auf eine Glasscheibe eines schwarzen Abgeordneten und BILD titelt u.a., das sei Terrorismus. Die Klimahysteriker beschreiben täglich den Weltuntergang und der Russe steht auch schon an der Grenze und will uns überfallen.
Trump zettelt den 3. WK an.
Es gibt Sender und Empfänger. Würden die Empfänger mal nüchtern und sachlich reagieren, darstellen, öffentlich ideologiefrei diskutieren, würden viele dieser superlativen Aussagen mit Humor ad absurdum führen, kann man dem begegnen. Stattdessen machen viele mit, wollen das Ganze noch "toppen". Hinterbänkler der Politik spielen auf Twitter usw. mit irren Aussagen und Verdächtigungen herum. Anonym wird der Weltuntergang prognostiziert. D unter Merkel 2020.

Maja Schneider | Sa, 18. Januar 2020 - 17:49

Vielen Dank für diese wohltuend sachliche, dennoch alarmierende Analyse. Sie spricht eine der m. E. wichtigsten Ursachen für diese völlig irrationalen Reaktionen der "Klimaaktivisten" an, ihnen werden keine Grenzen aufgezeigt, weder von seiten der Politik und ihrer Helfershelfer, zu denen auch die MSM gehören, noch von der Elterngeneration, die das Ganze vielfach noch gut heißt. Nichts wird mehr hinterfragt, man lässt sich instrumentalisieren, man muss nicht mehr selber denken, das machen andere, denen man sich dann anschließt. Mut zur Konfrontation setzt voraus, dass ich mich sachkundig mache, mich mit anderen Meinungen und auch Fakten, die meiner Auffassung entgegenstehen, auseinandersetzen muss, und das kann sehr unbequem und Kräfte raubend sein. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Bewegung bewusst geschürt wurde, um u.a. vom politischen Versagen des Staates in den letzten Jahren abzulenken. Wir werden also auf den Mut zur Konfrontation auf breiter Ebenen noch warten müssen.

Gerhard Schwedes | Sa, 18. Januar 2020 - 19:47

Wir werden nicht allein von der Klimahysterie heimgesucht, sondern auch von der Gender- und Nazihysterie, also einem ganzen Bündel von Hysterien. A. Grau führt das von ihm beschriebene Phänomen auf die Digitalisierung zurück. Ich habe da so meine Zweifel. Die letzte hysterische Welle hatten wir schon mit den 68-ern erlebt, die fast zwei Jahrzehnte die Republik in Atem gehalten haben. Und damals hatte es noch keine Digitalisierung gegeben. Diese stellt m. E. nicht den eigentlichen Auslöser des Problems dar. Man muss viel tiefer bohren, um dem ganzen Spuk auf den Grund zu kommen. Und dabei stößt man auf den alten Adam, der sich auch in der modernen Welt zu Wort meldet. Wir haben es uns angewöhnt, den Menschen vornehmlich als rationales Wesen zu betrachten - erstaunlicherweise trotz der Erfahrung mit dem Nationalsozialismus. Aber nun stellt sich wieder einmal heraus, dass sich die menschliche Natur viel näher mit der Natur des Affen verwandt ist, als uns dies lieb sein kann. (Fortsetzung)

Bernd Muhlack | Sa, 18. Januar 2020 - 20:19

Herr Grau, wie so oft fiel mir bei der Lektüre ihrer Artikel der geniale Sketch von Monty Python ein: "Are you the brain-specialist?"
Sowohl der Patient, als auch der Therapeut tragen ein verknotetes Taschentuch auf dem Kopf!

Ich las, dass es weder Greta, noch Luisa für angebracht halten, in Davos mit Donald Trump zu reden; es gäbe keine hinreichende Basis für ein Gespräch!
Wäre ich jetzt unsere Kanzlerin, würde ich hyperventilieren; das Kammerflimmern im Dezember sollte mir Mahnung genug sein!

Das ist nur noch Überheblichkeit, Arroganz, Selbstherrlichkeit!
"Volk, höret und sehet, Volk! WIR verkünden euch die finale frohe, rettende Botschaft!"
Wer das nicht erkennt, ist ein … ist ja bekannt, nicht wahr?

Ich bin Jurist, hege die Hoffnung, dass das zuständige, vorgeschaltete "3-er-Gremium" des BVerfG (nur Richter) diese Verfassungsbeschwerde für unzulässig erklärt.
roma locuta, causa finita -
EuGH?
Ja Herr Grau! - "Kindergarten und ich will aber!"
"Warum?" - "Darum!" Ich, BM als Kind.

Gerhard Schwedes | Sa, 18. Januar 2020 - 20:40

Verhaltensforscher haben uns davor gewarnt - etwa der Verhaltensforscher Eibl-Eibelsfeld mit seiner Warnung vor der Multi-Kulti-Idealisierung. Die Lehre aus unserer gegenwärtigen Erfahrung mit der Massenhysterie: Wir müssen unser Menschenbild des ach so rationalen Menschen zu Grabe tragen. Aber es kommt noch eine weitere Lehre hinzu: Wir sind viel mehr von unserer Mentalität als Ethnie geprägt, als wir das wahrhaben wollen. Ein wiederkehrender Wesenszug ist die deutsche Irrationalität. Gab es denn eine größere Irrationalität als den Nationalsozialismus? Irrationalität und Hysterie zeigte sich auch bei den fanatisierten 68-ern, die von der englischen Autorin Jillian Becker als "Hitler´s children" bezeichnet wurde. Und nun schwappt Hysterie erneut über das Land. - Der Mensch ist keine tabula rasa, wie es den Grünen und Genderisten in ihren Köpfen herumgeistert und die aus diesem Grundirrtum heraus die Berechtigung ableiten, den Menschen nach ihren Vorstellungen zurechtbasteln zu können.

Christoph Kuhlmann | Sa, 18. Januar 2020 - 21:49

nach Umfragewerten entscheiden, anstatt ihre Wähler vom langfristig richtigen Kurs zu überzeugen, wird sich die parlamentarische Demokratie selbst demontieren. Beim Thema Luftreinhaltung hat die Politik einerseits hohe Umweltschutzstandards zugelassen und andererseits deren Einhaltung nur mangelhaft kontrolliert. Das Teile der Industrie wirklich so dumm waren offensichtlichen Betrug mit der Software von Millionen PKWs, die global verkauft wurden, zu begehen zeigt, dass es ein hohes Maß an krimineller Energie in den Führungsetagen von Konzernen gibt. Andererseits sind die wenigsten Kriminellen so dumm den Beweis für einen Betrug in Millionen von Fahrzeugen dokumentiert über den Globus zu verteilen. Dies hat natürlich auch der Glaubwürdigkeit der Politik schwer geschadet Insofern ist die Empörung über Versäumnisse beim Umweltschutz verständlich. Sie wird sich legen, wenn jetzt erneut die Verbraucher durch die Co2 Steuer erneut zur Kasse gebeten werden.

dass die Setzung von immer neuen Grenzwerte und Standards sehr willkürlich daher kommt und für den Normalmenschen, und dazu zähle ich auch die Automanager, nur noch schwer nachvollziehbar ist. Und dass diese Grenzwerte noch dazu in intransparenten Prozessen von anonymen Instanzen der EU festgelegt werden, ist auch nicht förderlich. Es zeigt dass die EU eine Legitimitätskrise hat, und zumindest ein Land hat sich dieser „Willkür“ entzogen.

dieter schimanek | So, 19. Januar 2020 - 01:07

.....und die Parteien hecheln hinterher. Das zeigt deutlich, welch unfähiger Haufen in Berlin regiert.
Ich hoffe, bei den Wahlen kommt die Quittung. Wahrscheinlich eine vergebliche Hoffnung, der Michel merkt nichts.

Markus Michaelis | So, 19. Januar 2020 - 02:15

Danke, ich sehe das auch so. Es gibt eine Flucht ins Unpolitische. Man träumt sich eine Welt zurecht, in der es eine universelle Wahrheit gibt, der bald alle Menschen folgen, und diese Wahrheit wird vom Bundesverfassungsgericht verkündet, dass unser GG verkörpert, dass diese universelle Wahrheit ausdrückt.

So in etwa irgendwie. Schlimm. Das Politik aus dem Verhandeln verschiedener Wahrheiten (Ziele, Weltsichten etc.) besteht und das GG zuvorderst für uns die Regeln absteckt, nach denen wir in D streiten (andere Länder haben andere Streitregeln), das gerät scheinbar in Vergessenheit.

Mia Ostermann | So, 19. Januar 2020 - 11:15

Jessas,
FfF topt sich jede Woche selbst aufs Neue. Früher nannte man das "eine neue Sau durchs Dorf treiben". Aber das ist jetzt wahrscheinlich nicht mehr politisch korrekt.
Meines Erachtens sind da nicht unwesentliche Teile der ewig "jung" bleiben wollenden "Erwachsenen" mitverantwortlich, die - unter Umgehung eines eigenen Verstandes - die Parolen der Jungendlichen nachplappern.
Jeder einigermaßen hirnbegabte Mensch weiß, dass Panik nicht nur nichts besser macht, sondern nicht selten ins Verderben führt. Fast schon witzig, dass sich "Wissenschaftler" dieser "Denk"weise anschließen. Zum Lachen! -und leider auch zum Weinen.

Klaus Funke | So, 19. Januar 2020 - 11:39

Für mich fängt der Fisch am Kopf zu stinken an. Den Jugendlichen, bisher ohne Ziel und Plan und im Konsum gefangen, hat man ein Ziel vorgegaukelt: Die Klimarettung! Dem wird nun alles untergeordnet. Kinder und Jugendliche sind schnell zu begeistern, weil, ihnen fehlt es an Vergleichen und Erfahrungen. Ein bewährtes Motto ist auch immer (siehe Greta!): Die Alten sind an allem Schuld! Das Alte muss weg... Wenn sie nur erkennen würden: Die Alte muss weg! Jedenfalls hatte Mao seinerzeit erkannt, wie man Kinder und Jugendlich für sich einspannt - die Kulturrevolution nahm ihren Lauf... und war irgendwann nicht mehr zu bremsen. Eine Art Selbstlauf entstand. Und Mao schaute lächelnd zu... so ist es heute mit Merkel und der klimaverrückten Jugend. Man könnte auch "das Zauberlehrling-Prinzip" sagen. Wir müssen aufpassen, dass für unser Land nicht noch weiter Schaden entsteht... die jungen Leute denken ja: Der Wohlstand ist gottgegeben, der Strom kommt aus der Wand. Sie irren. Wissen sie es?

Dorothee Sehrt-Irrek | So, 19. Januar 2020 - 12:23

In reply to by Gast

aber zu einer handlungsfähigen Politik werden wir m.E. nur kommen, wenn gerade die sogenannte Rechte aufhört, "ideologische Grabenkämpfe" gegen sogenannte Linke zu führen und sei es, weil der "Klügere" nachgibt und auch mal einsteckt.
Konstruktive Politik fordere ich von allen Parteien ein, die auf dem Boden unserer verfassten GESELLSCHAFT stehen.
Und so, wie man den sogenannten Rechten sehr schnell darlegen kann, dass sie nicht DAS Volk sind, so den Linken, dass sie nicht DIE Gesellschaft sind, den Grünen, dass sie nicht DAS Klima sind, den Liberalen, dass sie nicht DIE Freiheit und DAS Recht sind und den Konservativen, dass sie nicht DIE MACHT oder DER/DIE Gott sind.
Dass man das überhaupt schreiben muss.
Lieber Herr Funke, Sie können ja jetzt einmal überlegen, was Sie "NICHT" sind.
Nicht böse gemeint, aber wir, die wir hier schreiben, sind ganz sicher nicht DAS Leben.
Respekt

Christa Wallau | So, 19. Januar 2020 - 17:38

In reply to by Gast

die China unter Mao im Namen der "Kulturrevolution" hervorbrachte,
trifft voll zu, lieber Herr Funke.
Damals sollte auch in China ein "altes" System abgeschafft u. die
Welt total umgekrempelt werden. Wie dieses Experiment ausging, ist bekannt.
Wir dürfen hier in Deutschland noch froh sein, wenn Kritiker nicht zu Hunderttausenden umgebracht oder in die Wüste geschickt werden, sondern n u r die wirtschaftlich-sozialen Folgen der "Klimarevolution" katastrophal sein werden.

Ich kann mich nur wiederholen: Daß Jugend verführbar ist, ist ein alter Hut.
ABER daß es offenbar keine nennenswerte Anzahl von Erwachsenen gibt, die den Jungen in aller Entschiedenheit ihre Grenzen setzt, d a s ist der Skandal! Immerhin leben wir (noch) in einer DEMOKRATIE u. nicht in China unter Mao. Warum nutzen gestandene Menschen zwischen 40 u. 100 ihre Chance nicht, die Jugend zurückzustutzen? Oder sind sie etwa selber alle vom drohenden Weltuntergang überzeugt, wenn D nicht s o f o r t alles umkrempelt?

Klaus Funke | So, 19. Januar 2020 - 11:40

Für mich fängt der Fisch am Kopf zu stinken an. Den Jugendlichen, bisher ohne Ziel und Plan und im Konsum gefangen, hat man ein Ziel vorgegaukelt: Die Klimarettung! Dem wird nun alles untergeordnet. Kinder und Jugendliche sind schnell zu begeistern, weil, ihnen fehlt es an Vergleichen und Erfahrungen. Ein bewährtes Motto ist auch immer (siehe Greta!): Die Alten sind an allem Schuld! Das Alte muss weg... Wenn sie nur erkennen würden: Die Alte muss weg! Jedenfalls hatte Mao seinerzeit erkannt, wie man Kinder und Jugendlich für sich einspannt - die Kulturrevolution nahm ihren Lauf... und war irgendwann nicht mehr zu bremsen. Eine Art Selbstlauf entstand. Und Mao schaute lächelnd zu... so ist es heute mit Merkel und der klimaverrückten Jugend. Man könnte auch "das Zauberlehrling-Prinzip" sagen. Wir müssen aufpassen, dass für unser Land nicht noch weiter Schaden entsteht... die jungen Leute denken ja: Der Wohlstand ist gottgegeben, der Strom kommt aus der Wand. Sie irren. Wissen sie es?

Robert Friedrich | So, 19. Januar 2020 - 13:24

Werbung im ZDF
... wasa Knäckebrot CO 2 neutral hm,hm... bitte sagt mir ob ich geistig am abdriften bin. Oder habe ich mich verhört? Dann liebes ZDF Verzeihung. Kann einem alten Mann passieren.
Aber wenn wasa wirklich mit dem Knäckebrot einen großen Beitrag zur Klimarettung leisten sollte, dann alle Achtung. Weiter so!

Tork Poettschke | So, 19. Januar 2020 - 20:29

Verständlich, dass die jungen Klimaaktivisten zu jedem Mittel greifen, ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Ob sie mit einer Klimaklage beim Bundesgericht durchkommen, bleibt indes fraglich. Denn: Es ist eine Gesetzmäßigkeit im kapitalistischen System, dass die Profite ohne Rücksicht auf Verluste maximiert werden. So sollten Greta, Luisa & Co. besser auf die Macht der Straße setzen, um ihre berechtigten Interessen im wahren Sinn des Wortes durchzuboxen. Gleichwohl bleibt der Klageweg eine in Erägung zu ziehende, wenn auch mehr an Parlamentarismus erinnernde Option, welche wenig erfolgversprechend scheint. Das wahre Parlament demonstriert auf der Straße; für's Klima, Verbesserung der Lebensgrundlagen, und zu Lasten der Profite. Punktum! ... (tp)

Norbert Heyer | Mo, 20. Januar 2020 - 05:43

Warum treten Greta und Frau Neubauer derart selbstbewusst, selbstgefällig, arrogant und überheblich auf? Ganz einfach, weil man sie lässt und ganz wichtig - am Agieren unserer Kanzlerin haben sie gelernt, wie man berechtigte Kritik am Handeln der Politiker mit moralisch-religiösen Parolen und Verächtlichmachung der Kritiker unter Zuhilfenahme fast aller Medien im Keime erstickt. Jetzt verhalten sich die unreifen Kinder und ihre Hintermänner eben sehr geschickt, dass sie die Politik nicht mehr aus der selbstgeschaffenen Falle herauslässt. Sie haben erkannt: Wer die Moral auf seiner Seite hat, kann jede sachliche und realistische Lagebeurteilung verhindern. Hysterie und der drohende Weltuntergang machen jede Lösung, die nicht im Sinne der bestimmenden Kinder ist, unmöglich. Darauf sollte sich die Kanzlerin einrichten, sie ist schließlich eine Meisterin im Umgang mit schnellen und unüberlegten Kehrwendungen. Das bekannte Gedicht mit dem Zauberlehrling ist nach wie vor aktuell wie nie.