Rechtspopulismus und Rechtsextremismus - Zerbricht Cottbus an der Asylpolitik?

Die Flüchlingsfrage hat Cottbus gespalten. Immer wieder kommt es zu gewaltsamen Ausschreitungen. Zwar gibt es vieles, was die Menschen verbindet: Die Zukunft der Stadt zum Beispiel. Eine ARD-Reportage zeigt jetzt aber, wie tief der Riss in der Stadt wirklich ist

Zukunft Heimat
Der Verein „Zukunft Heimat“ in Cottbus: Besorgte Bürger mit rechtsextremen Akteuren / picture alliance

Autoreninfo

Tobias Maydl studiert Philosophie und Sprechwissenschaft und schreibt für Cicero Online.

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Die ARD-Reportage „Wer ist das Volk? Cottbus in Aufruhr“ zeigt eine gespaltene Stadt. Seit einem halben Jahr kommt Cottbus nicht mehr aus den Schlagzeilen. Auch die internationale Presse hat Brandenburgs zweitgrößte Stadt für sich entdeckt. Dort kommt es regelmäßig zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen Deutschen und Ausländern. Die Reportage begleitet fünf Menschen durch ihr Leben in Cottbus: Den arbeitslosen Bürger, der mit seinen Sorgen bei den Rechten Gehör findet, den jungen Syrer, der in Cottbus seine Zukunft sieht, den Polizist, der allen Seiten gerecht werden muss, die Lokalreporterin, die sich mit ihrer Berichterstattung bei den Rechten unbeliebt gemacht hat und den Architekt, der mit seinem Engagement versucht, alle zusammenzuhalten. 

Der Konflikt entzündet sich an der Flüchtlingsfrage. Es scheint nur ein Dafür oder Dagegen zu geben. Gleichzeitig ist vieles miteinander verwoben. Da sind Bürger, welche sich zunehmend unsicher fühlen und Angst haben vor kulturellem Bedeutungsverlust. Abgeholt werden sie zumeist vom Bündnis „Zukunft Heimat“, welches aber wiederum mit rechtsextremen Akteuren vernetzt ist wie mit der Identitären Bewegung oder den Reichsbürgern. Und die Rechtsextremen wagen sich ihrerseits mittlerweile auch in die Öffentlichkeit: Am Stadtfest tragen Menschen ungeniert Kleidung mit rechtsextremen Symbolen und Sprüchen, und erst kürzlich waren nach dem Tabellenaufstieg des Fußballvereins „Energie Cottbus“ Nachahmer des Ku-Klux-Klans durch die Innenstadt gezogen. Die große Mehrheit der Cottbuser schweigt dazu bisher.

Die Zuversicht schwindet

Inmitten des immer aggressiver werdenden Klimas in der Stadt stehen Bürger, die Brücken bauen wollen und für Sprachpartnerschaften mit Flüchtlingen werben, zunehmend auf einsamem Posten. Die vergangenen sechs Monate haben die Stadt und ihre Bewohner verändert. Obwohl die Politik jetzt endlich handelt – es gibt mehr Polizeipatrouillen, mehr Sozialarbeiter und mehr politische Aufmerksamkeit – schwindet bei vielen Menschen die Zuversicht. In der Reportage findet der junge Syrer, Hassan al-Hassan auf dem Stadtfest bei einer Fahrt mit dem Riesenrad schließlich die passenden Worte: „Cottbus ist bunt von oben. Ich hoffe, Cottbus ist gleich von oben und von unten.“

 

 

Dieter Hegger | Mi, 15. August 2018 - 14:51

Die Agressionen gingen ursächlich von Flüchtlingen aus, unter Anderem, weil sie einer Frau ins Gesicht gestochen haben und ein Ehepaar mit dem Messer bedroht haben, weil sie ihnen keinen Respekt entgegen gebracht haben. Wie wäre es eigentlich mal mit einem Bericht über die Übergriffe der Asylanten an Deutsche. Ich kann diese Gejaule über die bösen Deutschen nicht mehr hören. Sie sollen sich hier wie Gäste benehmen, dann werden sie auch akzeptiert. Und verschonen sie uns mit Berichten der Staatssender ARD/ZDF !
Wir haben Bekannte in Cottbus, die erzählen uns was anderes !

Sie haben völlig recht. Meine Mutter wohnt in Cottbus, ich selbst im Vorort. Meine Mutter mit über 80 Jahren traut sich nicht mehr abends auf die Straße ! Ist ja nicht so schlimm, ist ja nur ne alte Oma. Der Polizist meint " Cottbus ist sicher " . Ja das meint der mit seinen 30 Jahren, der sich auch seiner Haut wehren kann.
Die ARD-Sendung war eine propagandistische Meisterleistung oder Farce. Da wird ein korpulenter Mann vorgestellt, natürlich in einer einfachen und blockhaften Sprache welche schon von vornherein polarisiert. Die Kameraeinstellung so gewählt, dass Er möglichst allein steht. Auf der anderen Seite die intelligente wortgewandte Journalistin die überall gern gesehen ist und auch in den Kameraeinstellungen in Gesellschaft gezeigt wird. Hier werden gezielt Bilder und Kameraeinstellungen so gewählt, dass ein schwarz-weiß-Schema von vornherein erzeugt wird. Leni Riefenstahl wäre neidisch gewesen. Das soll die ehrliche Auseinandersetzung mit dem Problem sein ?

Wolfgang Brauns | Do, 16. August 2018 - 17:49

In reply to by Andre´ Hille

Lena Riefenstahl hatte im Gegensatz zu den heutigen "Medienschaffenden" solche linken Tricks nicht einmal nötig.
Neidisch müsste wohl eher Sudel-Ede (Karl-Eduard von Schnitzler) ob dieser "Kunstgriffe" werden

stefan riedel | Fr, 17. August 2018 - 08:47

In reply to by Andre´ Hille

Geschickt gemachte Propaganda für's einfache Volk.Halbwegs intelligente Leute durchschauen das allerdings,und lassen sich nicht vor diesen Karren spannen.

Walter Meiering | Mi, 15. August 2018 - 14:54

Ich weiß ja nicht, was dieser hier zitierte junge Syrer unter 'bunt' versteht. Ich jedenfalls will in keiner 'Bunten' Republik leben. Denn das wäre letztlich ein multiethnischer Staat mit all den dazugehörigen Konflikten. Cottbus gibt einen Vorgeschmack darauf. Dem Syrer kann ich nur raten, sich lieber um seine Heimat Syrien zu kümmern. Dort wird er dringender gebraucht als hier.

Christian Wunderlich | Mi, 15. August 2018 - 20:55

In reply to by Walter Meiering

Wir leben bereits in einem multiethnischen Staat - besser wir stellen uns alle darauf ein und lernen damit umzugehen. Das heißt nicht, dass dies eine Staat ohne Recht, Demokratie, Durchsetzen von Gesetz und Ordnung sowie Toleranz und gelebte deutsche und europäische Kultur ist - im Gegenteil. Diese Werte gilt es zu verteidigen.

Walter Meiering | Do, 16. August 2018 - 16:16

In reply to by Christian Wunderlich

In der Tat, diese Werte gilt es zu verteidigen: gegen Frauenbegrapscher und Vergewaltiger, gegen Islamisten, gegen organisierte osteuropäische Diebesbanden, gegen Arabische Clans. Kurzum: gegen ganz anders sozialisierte Menschen mit ganz anderen Wertvorstellungen.

Abgesehen davon: ich kenne keine keine multiethnischen Staaten, die auf Dauer funktionieren. Meisten zerbrechen sie an ihren eigenen Widersprüchen. Jugoslawien und die Tschechoslowakei sollten uns in Europa eine Warnung sein, andere europäische Nationen sind auch von Abspaltungen bedroht. Und in diesen Fällen waren es noch vergleichweise ähnliche Völker. Aber was gerade in Deutschland willkürlich und ohne Sinn und verstand zusammengemantscht wird, ist auf Dauer inkompatibel und eine hochexplosive Mischung. Ich verstehe nicht, warum sich unser Land ohne Not auf solch ein Experiment einlässt, dessen Risiko niemand abschätzen kann. Allgemeine Phrasen helfen da jedenfalls nicht weiter.

Sie haben völlig recht. Meine Verwandten sind nach fast 30 Jahren in Brasilien nach Portugal gezogen. Wenigsten ihren Ruhestand wollen sie nicht "hinter Gittern" verbringen. Wenn sie nach Deutschland kommen, dann nur in kleine Orte an der Nordseeküste. Städte sind ihnen zu gefährlich, da hätten sie ja gleich drüben bleiben können.

Indigene Völker werden geschützt. Da passen die Vereinten Nationen auf wie Spitz Lumpi. Und unser Land, dem wir kulturell verwurzelt sind, ist nicht schützenswert? Die Vereinten Nationen haben einen an der Hacke - nach meinem Empfinden. Die können aufgrund mangelnder Empathie gerne abgeschafft werden. "Welche Form indigene Völker auch immer leben: Das Anliegen aller dürfte sein, dass ihr Land auch ihr Land bleibt." Gilt aber nicht für Deutschland. Wenn ich fordere, dass mein Land mein Land bleibt, bin ich ein Rassist. Ich unterstütze alle Kulturen. Aber meine eigene ist mir auch wichtig und die wird mir auch noch abgesprochen. Angeblich habe ich gar keine! Die Vereinten Nationen, Pro Asyl und wie sie alle heißen müssen dringend weg. Die sind ja komplett kaputt im Denken.

https://www.gmx.net/magazine/wissen/tiere/indigene-voelker-umgegangen-3…

Jürgen Althoff | Do, 16. August 2018 - 19:53

In reply to by Christian Wunderlich

gegen Frau Merkel und ihre Anhänger, die durch rücksichtslose Umsetzung der Migrationsvorschriften von UN (Peter Sutherland) und EU (Frans Timmermans) Deutschland durch Herstellung einer multiethnischen Gesellschaft ohne Grenzen abschaffen wollen.

Michaela Diederichs | Do, 16. August 2018 - 22:49

In reply to by Christian Wunderlich

Wenn beständig -zig Staffeln der Polizei zu Kloppereien zwischen Clans geschickt werden (derer wir einfach nicht Herr werden), wir Straftäter mit Migrationshintergrund unbedingt im Land halten wollen oder sie gar wieder zu uns zurückführen müssen, wir abgelehnte Asylbewerber nicht mehr außer Landes bekommen, das Bildungsniveau zugunsten von Migranten immer weiter in den Keller geht, dann haben wir nach meinem Dafürhalten bereits alle Werte aufgegeben. Na, dann verteidigen Sie mal das, was Sie für wert halten.

Barbara Hampf | Do, 16. August 2018 - 01:33

In reply to by Walter Meiering

Das war auch mein erster Gedanke! Was ist Syrien für die Migranten? Heimat? Ja? Dann sollten sie sich kümmern um ihr Land, dass es bunt bleibt und nicht duch die Scharia erstickt wird. Nicht? Dann können wir euch Syrer hier auch nicht gebrauchen! Denn wir haben auch ohne euch genug zu tun unser Land zusammen zu halten!

Jürgen Althoff | Do, 16. August 2018 - 19:49

In reply to by Barbara Hampf

der "böse" Herr Assad in Syrien regieren darf, wird es dort zu keiner Herrschaft der Scharia kommen. Assad ist selbst Alevit und hat vor Beginn der von außen angezettelten Kämpfe sein multireligiöses Land (Sunniten, Schiiten, Drusen, orthodoxe Christen etc) in einem wenn auch labilen Gleichgewicht halten können.

Klaus Damert | Mi, 15. August 2018 - 14:57

Soll die Lösung des Problems sein, dass alle Migranten bleiben dürfen, auf unsere Kosten leben und sich nicht an unsere Regeln zu halten brauchen? Was dann passiert, ist mir klar - kann ich aber leider nicht schreiben. Aber dann sind plötzlich nicht die Verursacher des Dilemmas schuld, sondern die Leute, die sich wehren - wenn auch nicht mit sehr schönen Methoden. Es gibt eben Sachen die nicht funktionieren, auch nicht mit noch so vielen Sozialarbeitern (was machen die eigentlich?). Die menschliche Gesellschaft ist eben so.

Ullrich Petschulat | Mi, 15. August 2018 - 15:04

Überall schweigt die große Mehrheit und das große Schweigen richtet sich eindeutig gegen die Flüchtlingspolitik der Regierung und nicht dafür. Beweis ? Die AFD steht bei aktuell 17,5 % - aber keiner hat oder wird sie "wählen" ! Noch Fragen ?
Der Riss zieht sich durch die ganze Republik, nur keiner will es wahr haben. Das sie ausgerechnet einen Bericht der Merkel Werbeagentur ARD als Referenz nutzen, läßt mich glockenhell auflachen.

Das große Schweigen der Menschen, die schon länger hier leben, sollte die Politiker alarmieren. Aber die sitzen beratungsresistent in ihrer Blase. So lange die MSM davon reden und schreiben, dass die Grünen angeblich prozentual durch die Decke gehen, kann man ja die AfD getrost ignorieren. Zur Not koaliert man dann mit SPD, Grünen und Linken. Dann hat man wieder Oberwasser.

Mathias Trostdorf | Mi, 15. August 2018 - 15:19

Ich glaube, in Cottbus kommt nur recht offensichtlich zu Tage, daß die Bürger einfach zu keinem Zeitpunkt gefragt wurden, ob sie den "multikulturellen" Gesellschaftsentwurf es Westens, der durch die Asylkrise ja nochmal forciert wurde, überhaupt haben wollen. In weiten Teilen Westeuropas zeigen sich die Risse im Zusammenleben mit bestimmten Ethnien. Was mit vielen gut klappt, klappt mit vielen auch gar nicht, und das wurde jahrelang tabuisiert.
Warum wir jeden Tag neue Menschen ins Land lassen, von denen der größte Teil im Sozialsystem landen wird und von den Steuerzahlern mit durchgefüttert werden muß, darauf gabs noch von keiner Bundeskanzlerin oder Partei eine Antwort. Wahrscheinlich, weil man das niemandem plausibel erklären kann. Das Asylrecht ist nicht für Wirtschaftsflüchtlinge gedacht: Nur weil es Leuten anderswo auf der Welt wirtschaftlich schlechter geht, können sie hier nicht alle aufgenommen werden. Wenn Eingereiste dazu enstprechend hier auftreten, erzeugt das Wut.

Hallo Herr Trostdorf,

Trotz des mich immer mehr ueberwaeltigenden Gefuehls der Ohnmacht, hier eine plausible(?) Antwort auf Ihr "Warum?":
Schauen Sie sich die Ausschnitte des Tagesschau vom 20.02. 2018 die Aussage von Yasha Mounk. Ich frage mich, WIE dies als Info untergegangen sein konnte??? Ignorieren doch alle die Regierungsmedien?
Und googeln Sie den Migrations- Ansiedlungsplan von UN...
Die muesste reichen...
Viele Gruesse;

Jörg Plath | Mi, 15. August 2018 - 15:21

Warum muss Cottbus bunt im Sinne der Multikultiverfechter und der ihnen hinterherlaufenden Migranten sein???

Frank Schubert | Mi, 15. August 2018 - 15:48

Natürlich überschneiden sich Konservative und normale Bürger mit Rechtsextremen oder Neonazis in ihrem politischen Ziel der Migrationseindämmung. Deshalb findet hier keine Verbrüderung oder Einigkeit in der Zieldurchsetzung statt, sondern allenfalls eine Solidarität in der Not.
Sehr sympathisch der Vorzeige-Syrer, aber gibt es da vielleicht auch noch andere Herrschaften, die Gründe für die Proteste lieferten ?
Der Riss, der durch Cottbus geht, den gibt es in ganz Deutschland. Muß denn mit aller Macht noch mehr Migration durchgesetzt werden ?

Christa Wallau | Mi, 15. August 2018 - 18:03

In reply to by Frank Schubert

Wenn der Mehrheits-Wille vorhanden wäre, der Einwanderung nach Deutschland ein Ende zu setzen, dann gäbe es auch Wege, dies zu bewerkstelligen. Australien schafft es ja auch.

Offenbar muß aber der Riß durch die Gesellschaft noch tiefer und die schlimmen
Folgen der Migration müssen noch dramatischer werden, bis sich die jetzt noch still
abwartenden Bürger eindeutig Position beziehen. Friedlich wird es dann allerdings nicht mehr zugehen in Deutschland. Aufgestaute Wut entlädt sich niemals, ohne
Kollateralschäden anzurichten.
Unserer Regierung und unseren Alt-Parteien scheint's egal zu sein.
Und die AfD ist noch weit weg von 50% !
Also schleppt sich das Elend dahin ...

Liebe Frau Wallau,

die AfD wäre längst schon bei über 30%, wenn sie sich nicht laufend selbst ein Bein stellen würde, was ich sehr bedaure.

Leider sind nicht nur solche vernunftsbegabten Menschen wie Sie in der AfD, sondern auch andere, die nicht kapieren wollen, dass sie sich von den 5% „braunem Rand“ deutlich lösen müssen, um dafür mindestens 20% der bislang wütend, schweigenden Masse zu gewinnen, die durch eben diesen „braunem Rand“ abgeschreckt werden.

Wie es funktioniert zeigen die „Blauen“ in Österreich.

Je schneller das die Blauen in Deutschland endlich einsehen und umsetzen, umso besser für das Land und die Menschen.

Es grüßt Sie einer, der die Hoffnung nicht aufgeben will
J. Walter

Seit ich in der AfD bin, kämpfe ich gegen Mitglieder an, die es nicht lassen können, ihre dämlichen Bemerkungen zu machen und damit großen Schaden anrichten!
Genau d a f ü r bin ich in der Partei geblieben anstatt - wie Prof. Lucke und andere -
mich angewidert auszuklinken. Nur i n der Partei kann man etwas ausrichten!
Lucke u. seine Anhänger sind in der Versenkung verschwunden.

Es gibt - da stimmen sie mir sicher zu - in j e d e r Partei einen Anteil an "MInderbemittelten" (Das kann - rein statistisch betrachtet - gar nicht anders sein!), aber in anderen Partei richten sie nicht so viel Schaden an wie in der AfD.
Dabei ist ausgerechnet diese neue konservative Partei in Deutschland dringend nötig, was Sie ja auch hervorheben.
Zur Zeit fechte ich mit anderen zusammen in meinem Kreisverband einen Kampf aus, in dem es darum geht, Amtsträger mit untragbaren "Sprüchen" in die Schranken zu weisen und sie ihrer Ämter zu entheben. Wünschen Sie mir, bitte, den nötigen Erfolg!
MfG C. W.

Karin Zeitz | Mi, 15. August 2018 - 16:04

keine Grenzen gesetzt werden, weil man nicht als rassistisch und/oder ausländerfeindlich gelten will,braucht man sich nicht zu wundern, wenn sie über die Stränge schlagen, wie das in Cottbus der Fall gewesen ist. Die einheimische Bevölkerung hat sich gegen die Übergriffe gewehrt und sieht sich nicht verpflichtet, sich alles gefallen zu lassen. Von den Menschen, die von Deutschland Schutz und Versorgung verlangen muss man erwarten, dass sie sich an die hier herrschenden Regeln halten oder wieder ausreisen.

Werner Winter | Do, 16. August 2018 - 06:11

In reply to by Karin Zeitz

das sich an Regel gehalten wird. Es wird immer vergessen, welcher "Religion" die Goldstücke angehören. Schon als Kind wird denen eingebläut, dass der Islam die einzig richtige Religion auf der Welt ist. Wer nicht dieser Religion angehört, ist minderwertig und wird mit Hunden auf eine Stufe gestellt - ist im Koran so nachzulesen.
Deswegen kam es in Cottbus auch zu der Auseinandersetzung mit dem Ehepaar. Wir Ungläubigen haben denen Respekt zu zollen - insbesondere Frauen müssen sehr zurückhaltend sein (Ich erinnere, "... es war doch nur eine Frau" - die ich umgebracht habe)
In dem Alter, in dem die Schutzsuchenden sind, ist alles vorbei, sie sind bereits geprägt. Umsonst ist, einer amerikanischen Studie nach, der Islam die unbeliebteste Religion.

In was haben uns unsere überbezahlten Politiker da nur reingeritten ??? Die Kirchen und die Medien machen voll mit.

Bernhard Jasper | Mi, 15. August 2018 - 16:11

Mit der Wende und der Öffnung nach Osten setzte eine eigendynamische Goldgräber-Phase aus dem „Westen“ ein. Viele ehemalige „volkseigene Betriebe“ wurden „plattgemacht“. Auf einen Schlag verlor man zig Tausende Industriearbeitsplätze. Jedoch, viele waren auch durch den „real existierenden Sozialismus“ hoffnungslos veraltet. Sie hatten unter Marktbedingungen keine Überlebenschance, denn in den 90er Jahren zog auch die Globalisierung an. Das ganze Projekt „Wiedervereinigung“ hätte auch tötlich ausgehen können.

Diesem hoffnungslos veraltet erscheinendem Wirtschaftsraum DDR sollte jedoch ein Anschluss an bundesrepublikanische Standards angesonnnen werden, dabei spielten Investitionen eine dominierende Rolle. Maßnahmen wie Verkehrsinfrastruktur, als Metapher für Fortschritt und Zukunftshoffnungen, sowie die historischen Fassaden und Plätze der Städte wurden schön-gemacht, um wieder einen bestimmbaren, vor allem aber bewirtschaftbaren Rang zugewiesen zu bekommen.

Paul J. Meier | Mi, 15. August 2018 - 16:14

Was hat man denn erwartet, eine bunte Polonaise
jubelnder Protagonisten?
Homines sumus, non dei!
Auch wenn das manche von sich behaupten und von anderen fordern. Mag Cottbus auch extrem sein, in den anderen Städten herrscht auch eine, vielleicht noch etwas latentere, Verunsicherung.
Und was in den Köpfen der Stillen vor sich geht, weiß auch niemand! Das wahre Ausmass dieser politischen Entscheidungen wird erst in einigen Jahren erkennbar sein.

Kurt Walther | Mi, 15. August 2018 - 16:16

Gut der Hinweis zu der ARD-Sendung über Cottbus. Es freut mich immer, wenn über das östliche Grenzland berichtet wird, da es zu meiner Zweitheimat mit viel herrlicher Natur geworden ist. Da ich aber die ÖR-Medien meist negiere, habe ich mir die Sendung erst jetzt über den angegebenen LInk angeschaut.
Die prekäre Situation in Cottbus war mir durchaus bekannt. Ich wundere mich über nichts und gar nichts. Es kommt eben, wie es kommen mußte, denn irgendwann läuft das Faß über. Und genau dieser Punkt ist nunmehr erreicht. Wir können nicht die Dritte-Welt-Armut aufnehmen und unser Land zerstören. Dieses Land ist unser Land. Gestoppt werden kann der Zustrom aus Asien und Afrika nur durch rigoroses Schließen der Grenzen durch national-konservative Regierungen. Etliche Länder um uns machen es vor, zuletzt Italien. Allein am deutschen Wähler liegt es, was an den Außengrenzen, EU-Grenze und/oder nationalen Grenzen, geschieht und wie mit dem vielfachen Asyl-Recht-Mißbrauch umgegangen wird.

Bernhard Jasper | Mi, 15. August 2018 - 16:33

Der Staat überlässt „Entwicklung“ weiterhin dem Wettbewerb. Alle spielen dieses Spiel mit. In einer Art Catch-as-catch-can-Wettbewerb versuchen alle ihren Rang selbst zu bestimmen. Die Unterschiede und Konflikte treten wieder deutlich zutage. Auf der nationalen Ebene die sozialen. Auch scheint eine Ent-Ideologisierung nicht gegriffen zu haben. Das war in der Geschichte schon immer die Stunde der Rattenfänger. Wirtschaftspolitisch und mit Blick auf Investitionen ist das jedoch tötlich.

Auch in einigen Regionen im Westen muss man unheimlich strampeln, kann es sich gar nicht leisten den "Wutbürger" zu spielen. Dabei bin ich der Letzte der die „Lebenswelt“ der Bürgerinnen und Bürger nicht ebenso beklagen würde.

Handlungsempfehlung: Unterstützen Sie in Zukunft keine politischen Parteien oder Bewegungen mehr, weder „links noch rechts“. In dieser Wirklichkeit bleibt nur die Einsicht, Selbstbewusstsein und Selbsterhaltung hilft weiter.

Steffen Kahnt | Mi, 15. August 2018 - 16:38

In Cottbus hat die Polizei gestern Nachmittag mehrere Syrer auf dem Berliner Platz kontrolliert und dabei Drogen sowie Waffen gefunden. Die Polizisten wurden mehrfach beleidigt. Zwei Männer wurden in Gewahrsam genommen. Auf der Wache wurde randaliert, die Polizei angegriffen. Mal was aus dem richtigen Leben Herr Maydl ! Nach zu lesen in der lokalen Presse.....aber träumen sie ruhig weiter und philosophieren sie. Gruss aus Cottbus Steffen Kahnt

Arnim Bernhardt | Mi, 15. August 2018 - 16:47

Zum einen ist diese linientreue Berichterstattung unserer öffentlichen Medie nicht mein Fall,weil zu einseitig berichtet wird.Ich persönlich möchte keine "bunte Republik Deutschland",und neben mir kenne ich noch viele viele andere,die diese Meinung teilen.Sind wir jetzt Rassisten?Dann muß ich warnen,den dann sind wir von Rassisten umzingelt.Ich möchte leben wie die Menschen in Österreich,Polen,Tschechien,Ungarn,Slovakei,e.t.c.Muß ich mich dafür entschuldigen?Ich habe die Gewißheit,dass die "linksrotgrünen Umerziehungsbemühungen"nicht fruchten werden.Und genau dafür wähle ich die AfD,mit beiden Stimmen und voller Überzeugung.

meine Frau und ich werden ebenfalls die AFD wählen.

Wir sind sehr angetan, wie sich die AfD im BT darstellt. Alles sehr kompetente Abgeordnete und super Beiträge. Die Schul-und Studienabbrecher haben Mühe, den Ausführungen zu folgen und verstehen oftmals nicht, worum es geht. Es ist sehr aufbauend, wieder klare Worte über all die Missstände zu hören -weiter so.

Um im Bundestag Gesetze zu erlassen, benötigt man 50% der Stimmen. Die AfD ist davon weit entfernt. Selbst wenn man es schafft, eine Gesetzesinitiative zu starten, so muß am Ende auch noch der Bundesrat zustimmen. Und in den Ländern hat Rot Grün die Mehrheit. Da wird kein einziges AfD Gesetz durchkommen. Ich will Ihnen nicht die Hoffnung nehmen, aber vieles ist leider Illusion.

Jürgen Keil | Mi, 15. August 2018 - 16:58

In der DDR gab es von ihrer Gründung an bis zum Ende der 80- ger Jahre eine schweigende Mehrheit, die das System, natürlich in verschiedensten Ausprägungen, ablehnte oder aber reformieren wollte. Wie viele es genau waren, wusste man nicht, die Wahlbeteiligung war ja immer über 90%. Alle, außer vielleicht dem Politbüro, ahnten mehr als das sie wussten, die Mehrheit ist dagegen. Diese Ahnung speiste sich aus offenen persönlichen Gesprächen in der Familie, im vertrautem Kreis. Offen sagten nur die Wenigsten was sie wirklich dachten, zu viele Nachteile konnten daraus erwachsen. Die aktuelle Situation im Hinblick auf die Migrationspolitik und eine wieder erahnte schweigende Mehrheit erinnert mich an meine DDR- Zeit. Wie diese endete, ist bekannt.

Stefan Leikert | Mi, 15. August 2018 - 17:07

Dass man hier kommentieren darf,dafür bedanke ich mich! Natürlich nur, wenn der Kommentar auch veröffentlicht wird. Ich habe jedoch eine Frage: Was soll dieser Artikel? Soll er etwas bewirken? Wenn ich eine Formulierung nehme, bei der ich lesend ins Stocken geraten bin, fällt mir schon eine mögliche Absicht ein: "Ausschreitungen zwischen Deutschen und Ausländern" , was für Ausländer? Meinen Sie englische oder russische Hooligans?

Veit Jakof | Mi, 15. August 2018 - 17:18

Sorry, Herr Maydl, wenn man Sprechwissenschaft studiert sollte man wissen, dass man schon Partei bezieht und keineswegs neutral berichtet wenn man Sätze wie "Die Reportage begleitet fünf Menschen durch ihr Leben in Cottbus: Den arbeitslose Bürger, der mit seinen Sorgen bei den Rechten Gehör findet ..." schreibt oder unreflektiert als richtig zitiert!
Ehe sie von ARBEITSLOSEN und RECHTEN schwafeln sollten sie die Asyl- und Migrationspolitik Deutschlands einmal mit derjenigen aller anderen Länder vergleichen! Wenn sie auch nur EIN Land finden, das sich auf diesem Gebiet annähernd (irrational und m.E. die eigenen Gesetze ignorierend!) verhält sagen sie mir bitte Bescheid! Sie können in den skandinavischen Ländern anfangen und in Australien aufhören. Natürlich auch gerne Japan oder China. Da will niemand eine möglichst bunte (inhomogene) Bevölkerung. Und die meinen alle auch noch Grenzen zu haben und an ihnen bestimmen zu können wen sie rein lassen. Alles Rechte oder Un-Demokraten?

Alles Geisterfahrer weltweit. Nur Deutschland mit der "Führerin der freien Welt" ist auf der richtigen Spur unterwegs. Deutschland Deine Führer*innen, damit haben wir noch nie gute Erfahrungen gemacht. Mir sind harmlose, bodenständige Kanzler, die dem deutschen Volk dienen, irgendwie lieber. Es gibt Politiker, die wollen unbedingt Geschichte schreiben - egal wie, auch auf Kosten des deutschen Volkes. Das sind die, die in der Geschichte in der Rückbetrachtung in der Regel nicht so gut wegkommen. Frau Merkel ist noch Gegenwart. Gut wegkommen wird sie vermutlich nicht.

Berichterstattung bei den Mainstream-Medien geht mir auf den Geist. Die Konsequenz ist, dass ist mir keine Nachrichten, Berichte etc. mehr auf ARD oder ZDF ansehen kann. Immer das gleiche Spiel: der Vorzeige OSSI: abgehängt, arbeitslos, frustriert, dümmlich - auf der anderen Seite der Vorzeige-Flüchtling: spricht deutsch, ist sympathisch, hat Arbeit. Tja, die Realität auf den Straßen und Parks in den deutschen Städten sieht aber anders aus. Viele Grüße aus dem Saarland (auch hier wächst die Zustimmung zur AFD - warum bloß???)

Heinz Meier | Mi, 15. August 2018 - 17:25

Ohne die Propaganda der ÖR hätte die AFD 60 %. Mit der Propaganda denken zwar 60 % trotzdem so, aber sie sind verunsichert und vorsichtig. Es ist klar, die Einwanderungen der ungebildeten jungen Männer aus Orient und Afrika muß gestoppt werden.
Es ist unverantwortlich noch mehr ins Land zu lassen. Sie werden nie das bekommen, was sie sich erträumen und ihre Aggressionen sich unendlich steigern, zumal aggressives Verhalten von Männern in deren Herkunftsländern ein anerkanntes Verhalten ist.

Peter Wagner | Mi, 15. August 2018 - 17:43

Cottbus ist überall. Es ist zu befürchten, dass diese Konflikte in Cottbus, keine Einzelfälle sind! Unsere links-grünen Medien haben sicherlich den Anspruch, vergleichbare Konflikte, wenn möglich, zu vertuschen!

Man sonnt sich in den Parteien Verlagshäusern, Bundestag, Behörden und Charity-Organisationen in angeblicher Menschenfreundlichkeit , wie das "freundliche" Gesicht von Merkel, aber der Bürger vor Ort hat es aus zu baden. Hier in Cottbus ist es ratsam nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr alleine durch die Stadt zu laufen. Das ist Tatsache ! Und das liegt nicht an ein paar rechten Spinnern oder dem Ku Klux Klan, den der Autor ausgemacht hatte, zudem sowas von lächerlich. Auf die Sonntagsreden von Medien und Politik können wir hier getrost verzichten. Hier hat auch keiner Ängste, sondern Wut im Bauch !

Kostas Aslanidis | Mi, 15. August 2018 - 19:16

heissen. Dann ist es treffend. Ganz EU gespalten durch die unsinnige deutsche Politik. Und das Geleiere von Merkel zwecks "Flüchting"verteilung ist der Witz des Jahres.

Rainer Zorn | Mi, 15. August 2018 - 20:09

... lag in der EX-DeDeEr (auch in Cottbus!), einem Land OHNE Zuwanderung (sic!) vor 1990 die Geburtenrate bei über 1,9 (sic!) aber heute in der Bundesrepublik Deutschland, einem Land MIT Zuwanderung die Geburtenrate bei noch nicht mal 1,5?

Die richtige Antwort ist:

Ersterer war ein SOZIALER deutscher Staat, in dem Frauen die GLEICHEN (sic!) CHANCEN auf dem Arbeitsmarkt hatten und deshalb auch hinreichend Kinderwünsche realisieren konnten. Kinder mussten DORT NICHT in Armut aufwachsen!

Letzterer, bis heute ein Staat mit einem BliBlaBlub- Quoten-Regime, in dem Frauen NICHT (sic!) die gleichen CHANCEN auf dem Arbeitsmarkt haben und deshalb viele Kinderwünsche schlichtweg unrealisiert bleiben und in dem ZIGTAUSENDE OSTdeutscher Kinder in Hartz IV aufwachsen MÜSSEN!

Braucht es eigentlich der Zuwanderung, wenn deutsche Frauen mindestens 2 Kinder bekommen WOLLEN (sic!) ???

Oder ersetzt das Berliner BliBlaBlub- Quoten-Regime durch seine Migationspolitik die heimische Familienpolitik ???

Mohammed Bari | Do, 16. August 2018 - 11:07

In reply to by Rainer Zorn

Die Geburtenrate ist als Faktor genauso zweitrangig wie die Fläche des Staatsgebietes. Das sind Kategorien des 20. Jahrhunderts. Im 21. Jahrhundert kann Deutschland sehr gut mit 60 Millionen Menschen auskommen. Jeder Vergleich der DDR mit der BRD ist verlogen, diese kaputte Diktatur war das Letzte. Jedes BRD-Kind mit Hartz IV hat eine bessere Versorgungslage als die Arbeiterkinder der DDR.

Haben Sie denn in der DDR gelebt, daß Sie das beurteilen können, Herr Bari?

Natürlich ist eine gebildete Gesellschaft mit wenigen Menschen lebenswerter für das Individuum, als eine überbevölkerte Gesellschaft voller Ungebildeter, in der um einen schmählichen Platz gestritten wird.
kurz : Die Gründe der derzeitigen unkontrollierten Armutseinwanderung.

Sinkende Bevölkerungszahlen generieren nur schwierig Wachstum , daher ist dies das Gegenteil der Ziele/Politik unseres Wirtschaftssystems und der instrumentalisierten Brüsseler Behörden bzw.der UNO.

Das Wort " fehlende Geburtenbegrenzung oder gar "Menschenproduktion" und Kriegsfaktor darf daher in unsere Medien hier auf keinen Fall ( !) als Ursache des Elends dieser Menschen fallen.

Dort wird weiterhin von Humanität und Chancen gesprochen. Menschenmaterial ohne Chancen, als Instrument für globales Wirtschaftswachstum. Wie zynisch !

Herr Bari, Schweigen ist Gold, vor allem, wenn man von etwas keine Ahnung hat.
Die haben Sie bezogen auf die DDR ganz bestimmt nicht. Ich habe 3/4 meines Lebens in der DDR gelebt und ich möchte sie nicht wieder haben. Die Kinder wurden zwar politisch stark beeinflusst (Ist das heute anders?), konnten nicht nach Mallorca fliegen, waren nicht immer so modern gekleidet wie die Kindern im Westen, aber sie haben nie gehungert, hatten viele kulturelle Möglichkeiten und eine gute Bildung. Wer offen politisch opponierte, stand in vielen Gefahren, das war Unrecht, keine Frage. Das Leben in der DDR muss aber, wenn man sachlich sein will, differenziert betrachtete werden. Übrigens, auch heute und hier kann man ernste Nachteile erfahren, wenn man eine konservative Meinung offen äußert. Man kommt zwar nicht ins Gefängnis, aber man sollte u. U. einen preiswerten Glaser in der Nähe haben.

Durch die Kinderbetreuung in der DDR waren auch Alleinerziehende in der Lage, einer Vollzeitbeschäftigten nachzugehen und für einen angemessenen Lebensunterhalt zu sorgen. Dazu kamen die stark subventionierten Preise für alle Artikel für Kinder, angefangen von Kinderbetreuung, Schulspeisung, Kinderkleidung und -schuhen bis hin zu Kosten für Mitgliedschaft in Vereinen und für Sport. Studenten erhielten ein monatliches Stipendium, von dem man zwar keine “großen Sprünge“ machen konnte, das aber zum sparsamen Leben reichte. Die Preise für Theater, Kino, Konzerte, Bücher und Eintrittskarten in Museen und Galerien waren unvergleichlich niedrig, so dass niemand aus finanziellen Gründen verzichten musste. In dieser kaputten Diktatur galt der Grundsatz: “die DDR ist ein kinderfreundliches Land“. Man mag zur DDR stehen wie man will, aber die Familien mit Kindern waren besser versorgt.

Renate Genth | Mi, 15. August 2018 - 20:17

Es wäre eine wahre intellektuelle Erholung, wenn Berichterstatter nicht mit Vor-Urteil von rechts und links schwafelten, sondern Erfahrungen und Phänomene ernst nähmen und sie nicht vorab präformierten!

Gregor Kühn | Mi, 15. August 2018 - 20:18

Herr Maydl, es ist mir unbegreiflich, dass sie offensichtlich eine ARD-Reportage zu diesem Thema als neutral, der Wahrheit verpflichtet und objektiv ansehen. In welcher Welt leben sie?

hinzunehmen ist kein gutes Zeichen. Hat das Betreute Denken des ÖR schon solchen Schaden verursacht?
Der ÖR ist gerade mal so viel Vertrauen wert, nicht ständig dessen Zeitangaben mit dem DCF-77 zu vergleichen.

wolfgang spremberg | Mi, 15. August 2018 - 20:47

Wäre es nicht schön, wenn eine moralische Instanz wie die Katholische Kirche sich noch einmal zu dieser Problematik äußern würde ? Das würde den "Rechten" sicher noch einmal deutlich machen wo Anstand und Moral angesiedelt sind.....auch ganz aktuell ...hüstel...

Rudi Ehm | Mi, 15. August 2018 - 21:54

Eine seriöse Zeitung schreibt doch keinen Artikel, der auf der Grundlage eines öffentlich rechtlichen Senders basiert. Jetzt kommt die Propaganda schon indirekt ins Wohnzimmer.

Norbert Heyer | Do, 16. August 2018 - 06:12

In Cottbus treten die Probleme offen zutage, die eigentlich in allen deutschen Städten offensichtlich ist. Die Menschen wehren sich - noch meist gewaltfrei - gegen eine unbeschränkte Einwanderung von Migranten. Sie sehen, dass dem Staat die Handlungsfähigkeit entgleitet und äußern ihre Sorgen und Nöte. Anstatt offen über die berechtigten Klagen zu reden, werden diese Menschen in die rechte Schmuddelecke gezogen. Je mehr versucht wird, so Meinungsfreiheit zu unterdrücken, desto mehr wird sie sich eines Tages gewaltsam entladen. Es hat den Anschein, dass die Verantwortlichen genau auf diesen Punkt zusteuern wollen. Dann wird aber auch der letzte Rest staatlicher Autorität verloren gehen und da haben sehr viele Menschen berechtigte Angst vor.

Hans-Jürgen Schulze | Do, 16. August 2018 - 15:46

In reply to by Norbert Heyer

JA Hr: Heyer,aber wenige wollen es war haben.Zu Rot ist die rosarote Brille, zu sehr sind die Sinne schon manipuliert.
Mit Freude gehe auch ich zur nächsten Demo der „Zukunft Heimat“ jetzt am 19.08.18. Auch besuchte ich AFD–Demos, wie ich es schon 1989 bei Kundgebungen den friedlichen Montagsmärschen in der DDR getan habe.
Das Ziel war damals Freiheit, Demokratie und Stasi muss weg.
Heute,der BND beobachtet uns so wie einst die Stasi, die Demokratie haben wir uns erfochten, jedenfalls für einige Jahre, die Freiheit haben wir,aber nicht mehr so sehr wie vor 2015 im Handeln und Denken. Die Meinungsfreiheit wurde durch Herrn Maas beschnitten. Jedenfalls für Alle die nicht Teddybären Werfer waren und keine willkommen Plakate den Fremden entgegen gehalten haben.Wir Anderen waren auf einmal alles rechtes Gesindel, Pöbel Dumpfbacken u.v.a.mehr.
Um noch einmal das viel benutzte Argument von R. Luxemburg anzuführen:„Das ist nicht die Freiheit die ich mochte“,jedenfalls damals als DDR-Bürger.

Bernd Muhlack | Do, 16. August 2018 - 11:55

Sehr geehrter Herr Maydell, ich wünsche Ihnen viel Erfolg in Ihrem Studium und nach dessen Beendigung können Sie dann ja sicherlich bessere Kommentare schreiben. Also ehrlich gesagt, ist dieser Artikel aus meiner Sicht vollkommen nichts sagend. Und was bitte schön ist ein "Tabellenaufstieg"?

wolfgang spremberg | Do, 16. August 2018 - 18:48

In HH hat man ausführlich darüber diskutiert ob einem linken Umfeld eine mehrtägige Veranstaltung wie der G2o Gipfel zuzumuten ist.....
In Cottbus wird von normalen Bürgern erwartet, dass sie sich dauerhaft mit einer völligen Veränderung ihres sozialen Umfeldes, mit Kriminalität, Kosten etc. abfinden...

Johann Kowalski | Fr, 17. August 2018 - 05:06

Jesidischer Teenager trifft ISIS Captor, der sie versklavte. Er ist jetzt ein "Flüchtling" in Deutschland. "Ich erstarrte, als ich vorsichtig in sein Gesicht sah", sagte Ta'lo zu Bas News, einer kurdischen Agentur. "Es war Abu Humam, mit demselben unheimlichen Bart und hässlichem Gesicht." Ta'lo meldete Humam den Behörden, aber die deutsche Polizei sagte, dass es keinen Grund für eine Festnahme gebe, weil der ehemalige ISIS-Mann sich als Flüchtling registriert habe. Die junge Frau kehrt in den Irak zurück und schwört: "Ich werde nie wieder gehen".

Ashwaq a Yazidi girl, kidnapped by ISIS in 2014, she fled to Germany. And there she saw the ISIS man who bought her for 100$ walking free in Germany. He even confronted her After talking to German police, the officers told her that the man is an asylum seeker just like her pic.twitter.com/wGrEFkZHfN

— Rênas (@Rojavian) August 14, 2018